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Verbraucher fragen Landwirte => Informationen aus erster Hand => Thema gestartet von: JD Bochum am 08. September 2011, 19:22:19

Titel: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD Bochum am 08. September 2011, 19:22:19
Moin

Ich mache diese neue Thema auf um an einer Stelle alle Unfälle zu sammeln die so in Deutschland Aktuell in der Landwirtschaft passieren. Wir haben zwar schon einige besprochen aber immer in verschiedenen Threads und diese kann man dann Leider immer so schlecht wieder finden. Außerdehm sollte man sie sich nach längerem manche Sachen noch einmal durchlesen damit einem nicht selber solche Sachen passieren.
Beispiele:
Kipper contra 110 kV-Leitung
Trecker- die unterschätzte Gefahr

Ich komme wieder auf Unfälle in der Landwirtschaft da mir heute einer wieder einen traurigen Unfall aus seinen direkten Bekannten Kreis erzählt
http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/muensterland/1619925_Fuenfjaehriger_Junge_aus_Ahlen_faellt_in_einen_Maehdrescher.html (http://www.westfaelische-nachrichten.de/aktuelles/muensterland/1619925_Fuenfjaehriger_Junge_aus_Ahlen_faellt_in_einen_Maehdrescher.html)

Der junge sah’s auf dem Schoß als die die Frontscheibe zerborsten ist. Er fiel anschließend nach vorne vom Schoss Runter und landete unglücklich im Bereich des schneidwerks welches aber schon Komplet zum Stillstandgekommen war, da der Fahrer sofort einen Notausschalter betätig hat. Trotz Helikopter konnte man im Krankenhaus leider nichts mehr für ihn tun.

Solche Geschichten sind wirklich Traurig und müssen uns an und an wieder ins Gedächtnis rufen werden das unsere Arbeit Leider immer wieder Unfälle fordert seihen sie unverschuldet oder nicht

JD Bochum
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 08. September 2011, 21:03:33

....Komplet zum Stillstandgekommen war, ...

Meine Info ist da anders (Nachbar war auf der Beerdigung), lese den Text nochmal: 
Zitat
Dann fiel der Junge durch die Frontscheibe in das noch in Betrieb befindliche Mähwerk ,  das sich durch eine zusätzliche Sicherung zwar direkt abschaltete
war 3 tage im Arsch nachdem ich die Story gehört habe, befreie mal deinen sterbenden Sohn aus dem Einzugkanal, sehr sehr sehr tragisch

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heico am 08. September 2011, 21:20:18
Sachschäden wären für mich noch ok. Da gehts ja nur um Geld.
Personenschäden zu diskutieren hab ich keinen Bedarf und auch keine Lust drauf, dass jeder besser weiß wie man es hätte machen können.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD Bochum am 08. September 2011, 21:44:15
Moin

Meine Info ist da anders (Nachbar war auf der Beerdigung), lese den Text nochmal: 
Zitat
Dann fiel der Junge durch die Frontscheibe in das noch in Betrieb befindliche Mähwerk ,  das sich durch eine zusätzliche Sicherung zwar direkt abschaltete
war 3 tage im Arsch nachdem ich die Story gehört habe, befreie mal deinen sterbenden Sohn aus dem Einzugkanal, sehr sehr sehr tragisch

Meine info heute war das es Stillstand und das hat er mit absicht wiederholt.

Sachschäden wären für mich noch ok. Da gehts ja nur um Geld.
Personenschäden zu diskutieren hab ich keinen Bedarf und auch keine Lust drauf, dass jeder besser weiß wie man es hätte machen können.

Bei Personen Schäden gibt es auch für mich keine Diskussion das darf einfach nicht passiren.
Jeder kann seine eigene Meinung zwar auch hir posten aber keiner ist gezwungen. Mir geht es nur um das wissen das solche dinge passiren können. es gibt immer wieder dinge mit personenschäden weil wir mit einzelnen Dingen zu Leichtfertig umgehen und wenn man ab und an halt auch mitbekommt das da was passirt ist dan überlegt man es sich vieleicht nocheinmal und ändert etwas sein verhalten. Auch wenn es nur einem vor verletzungen bewahrt hielft so was schohn.

JD Bochum
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 09. September 2011, 15:01:12
http://www.kn-online.de/lokales/rendsburg_eckernfoerde/?em_cnt=250202&em_loc=4

Ich kannte den der um Leben gekommen ist, vermutlich einige andere aus dem Forum auch.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 13. September 2011, 12:45:19
www.blaulichtreporter.de/index.html bzw. www.blaulichtreporter.de/salto-mit-guelle.html

Der Fahrer hatte gestern seinen zweiten Geburtstag!

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: PIG am 13. September 2011, 21:08:05
Hey

Es lebe die Zwangslenkung :daumen:

MFG
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 13. September 2011, 21:13:45
Hey

Es lebe die Zwangslenkung :daumen:

MFG

Genau! Für mich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, dass man bei Fahrzeugen dieser Größenordnung noch auf die Idee kommt, aus Kostengründen auf solche sicherheitsrelevanten Bauteile zu verzichten! :stupid:
Sowohl Schlepper als auch Güllefass haben im übrigen wohl Totalschaden.

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 14. September 2011, 13:59:40
Tja, auch hier ein Unfall in unserer Umgebung:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/14846778

das tragische ist eben hier ,das man sich den Zeitpunkt eines Herzkaspers nun mal nicht aussuchen kann.
Viel schlimmer ist aber das was danach zu dem Unfall herauskam:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/14858013/compact/title/Ticker/true

und sowas in unserer hochtechnisierten Welt. In der Print-Ausgabe war dann noch der freundliche Hinweis das vor dem Meldenden bereits mehrere Autos die Unfallstelle passiert hatten ohne zu helfen oder zumindest einen Notruf abzusetzen.

Da fragt man sich echt in welcher Welt man lebt...

Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jochen am 14. September 2011, 14:13:08
http://www.feuerwehr-fuerstenfeld.at/Links/einsaetze11/menschenrettung1309/menschenrettung.html

Ich kenne den gut - die Stüzen nicht unten gehabt und umgelegt den Wagen - mehr weiß ich dazu noch nicht ...  :frage:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: halbspaenner am 14. September 2011, 21:55:28
Tja, auch hier ein Unfall in unserer Umgebung:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/14846778

das tragische ist eben hier ,das man sich den Zeitpunkt eines Herzkaspers nun mal nicht aussuchen kann.
Viel schlimmer ist aber das was danach zu dem Unfall herauskam:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/10195179/artid/14858013/compact/title/Ticker/true

und sowas in unserer hochtechnisierten Welt. In der Print-Ausgabe war dann noch der freundliche Hinweis das vor dem Meldenden bereits mehrere Autos die Unfallstelle passiert hatten ohne zu helfen oder zumindest einen Notruf abzusetzen.

Da fragt man sich echt in welcher Welt man lebt...

Uli
Moin,
ich kannte den Verunglückten recht gut, war ein unheimlich netter, fleißiger Kerl. Man vermutet, daß er einen "Blackout" o.ä. hatte, denn im Frühjahr hatte man hinter einem Auge einen Tumor diagnostiziert, soll aber wohl gutartig gewesen sein.
Er hinterläßt neben seiner Frau noch zwei Kinder im Teenageralter, die Besten gehen immer zuerst....
Traurige Grüße, Rudolf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 15. September 2011, 09:53:02
Leider gibt es täglich neue Unfälle:

http://www.nonstopnews.de/meldung/14031

Das traurige daran ist aber, das man halt viele Gefahren unterschätzt.
Besonders bei täglichen Aufgaben und Routine, die weiter oben beschriebene "Schleuderfahrt" des Güllefasses hab ich gestern auch beinahe hingelegt. Wollt halt nur noch schnell den Grubber aus der Feldmark holen damit er nicht draussen schläft (leider bekommen bei uns Grubber nächtens Beine). Aus ungeklärter Ursache hat die Unterlenkerstabistrebe nicht eingehakt und in der nächsten flotten Kurve wurde der Ritt dann richtig interessant....
Ist zwar nix passiert, aber der Zwang einen Glimmstengel zu konsumieren war plötzlich da.

@Rudolf

Stimmt, das ist ja so deine Ecke.
Für die Angehörigen ist sowas sicher unbeschreiblich hart und man hofft immer das soetwas nicht in der eigenen Familie geschieht.

nachdenklich
Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 15. September 2011, 11:38:17
Hallo,

Boahhhhhhh, ich bin schockiert. Mein Sohn und ich gehen meist ohne Stock zwischen den Kühen in der Herde.
Die Frau war ähnlich alt wie ich und das sollte mir ein Lehre sein nie mehr ohne Stock hinein zu gehen auch wenn die Tiere noch so gewöhnt und anhänglich sind.

@ uli, man nimmt das Ganze immer viel zu leicht. Bei uns hat mal die Presse mitsamt dem Wagen abgehängt am Trecker .......das war nicht lustig weil darunter die Autobahn war. Nichts passiert und ich denke wenn wir alle nicht ab und an ein ganzes Batallion Schutzengel hätten dann würde noch viel mehr passieren.

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: christian79 am 15. September 2011, 12:17:40
ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, dass das ne Kuh gewesen ist. Dein Deckbulle in der Herde halte ich für möglich, aber ne Kuh eigentlich nicht. Vor allem die Art und Weise der tötlichen Verletzungen.

"Die Kuh drehte sich plötzlich um und stieß der Frau zweimal mit dem Kopf gegen die Brust."
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 15. September 2011, 12:56:33
ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, dass das ne Kuh gewesen ist. Dein Deckbulle in der Herde halte ich für möglich,

"Die Kuh drehte sich plötzlich um und stieß der Frau zweimal mit dem Kopf gegen die Brust."

Hallo,

den muss man immer im Auge haben und ein Stock - das macht dem gar nichts aus. Ich nehme da lieber meine Füsse unter den Arm und renne was das Zeug hält wohin wo der nicht hin kann und dann gibts sofort die Fahrkarte
Ich kenne aber auch Kühe die gehen wenn die bullen von STand zu Stand hinter Dir her erst neulich habe ich doch mal den Stock geholt wegen einer Färse. Wenn die Zysten haben dann meint auch manchmal eine Sie wäre ein Bulle  :o
LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: hanna am 15. September 2011, 13:39:53
ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, dass das ne Kuh gewesen ist. Dein Deckbulle in der Herde halte ich für möglich, aber ne Kuh eigentlich nicht. Vor allem die Art und Weise der tötlichen Verletzungen.

"Die Kuh drehte sich plötzlich um und stieß der Frau zweimal mit dem Kopf gegen die Brust."

Hej,
ich habe auch eine Kuh in der Herde, die mit Vorsicht zu geniessen ist. Um mit dem Kopf zu stossen muss es echt kein Bulle sein. Meine Dame hat den Tierarzt auch schon mal aus der Krankenbox verjagt. Wenn sie alleine irgendwo eingesperrt ist oder man ihr an den Kopf will, wird die Dame extrem aggressiv. In der Herde ist sie total unauffällig.
Wenn die Tiere wüssten wieviel Kraft sie haben....

**
Inga
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest176 am 15. September 2011, 13:47:25
ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, dass das ne Kuh gewesen ist. Dein Deckbulle in der Herde halte ich für möglich, aber ne Kuh eigentlich nicht. Vor allem die Art und Weise der tötlichen Verletzungen.

"Die Kuh drehte sich plötzlich um und stieß der Frau zweimal mit dem Kopf gegen die Brust."

hallo,
mein vater hatte damals eine ammenkuhherde (alle hornlos) vom frühjahr bis zum ersten schnee auf der weide und über winter im laufstall auf tretmist , nur nackenriegel , sprich kein freßgitter mit selbstfangmöglichkeit. :rolleyes:
da waren kühe dabei , wenn die ein kalb bei fuß hatten sind die sogar meinen vater angegangen .
ich habe so einen angriff eimal mit viel glück, gehirnerschütterung, rippenbruch und und und  überlebt ,
sorry mathilde aber wenn so eine diva ernst macht , dann hilft dein stock dir auch nicht weiter !
frauen und kühe, beide unberechenbar !

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: canuck am 15. September 2011, 14:01:12
landwirtschaft  ist die berufsgattung mit den meisten unfaellen.
viele  vergessen  alle gefahren  wenn sie  die kuehe aud der weide oder  ein schlepper bei strahlendem sonnen schein ,in der freien natur erleben.
wir haben  wahrscheinlich schon alle  glueck im unglueck gehabt.
danach  denke ich dann , was man  falsch  oder nicht gemacht hat. ob man etwas davon lernt?

 canuck
 
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 15. September 2011, 14:05:20
hallo,
mein vater hatte damals eine ammenkuhherde (alle hornlos) vom frühjahr bis zum ersten schnee auf der weide und über winter im laufstall auf tretmist , nur nackenriegel , sprich kein freßgitter mit selbstfangmöglichkeit. :rolleyes:
da waren kühe dabei , wenn die ein kalb bei fuß hatten sind die sogar meinen vater angegangen .
ich habe so einen angriff eimal mit viel glück, gehirnerschütterung, rippenbruch und und und  überlebt ,
sorry mathilde aber wenn so eine diva ernst macht , dann hilft dein stock dir auch nicht weiter !
frauen und kühe, beide unberechenbar !

Zum Glück ist unser Betrieb ja seit 1985 viehlos ;-).
Aber ich helfe 2 mal jährlich die Mutterkuhherde eines Bekannten auf die Weide zu treiben.
Zum Glück ging es hier bisher nur mit Sachschäden ab, aber eine Kuh die mit dem Kopf auf einen
losgeht, oder elegant nach hinten auskeilt haben wir oft genug.
Da möchte man dann wirklich nicht nah dran stehen.

Ob der Stock hilft oder nicht, man hat wenigstens etwas dabei um sich "Respekt" zu verschaffen,
ich weiss... ist ein trügerisches Gefühl von Sicherheit....

Bei dem letzten Satz geh ich lieber mit in Deckung, nicht das die Stöcke hier zweckentfremdet werden *duck*

Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jochen am 15. September 2011, 15:43:21
ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen, dass das ne Kuh gewesen ist. Dein Deckbulle in der Herde halte ich für möglich, aber ne Kuh eigentlich nicht. Vor allem die Art und Weise der tötlichen Verletzungen.

"Die Kuh drehte sich plötzlich um und stieß der Frau zweimal mit dem Kopf gegen die Brust."

Hej,
ich habe auch eine Kuh in der Herde, die mit Vorsicht zu geniessen ist. Um mit dem Kopf zu stossen muss es echt kein Bulle sein. Meine Dame hat den Tierarzt auch schon mal aus der Krankenbox verjagt. Wenn sie alleine irgendwo eingesperrt ist oder man ihr an den Kopf will, wird die Dame extrem aggressiv. In der Herde ist sie total unauffällig.
Wenn die Tiere wüssten wieviel Kraft sie haben....

**
Inga

das stimmt - das muß kein Stier sein, bei dennen reicht oft der Stock, bei einer Mutterkuh mit Kalb dabei hast du auch mit laufen keine Chance ...
Und bei meinem Praxisbetrieb damals hatten wir eine Kalbin die mit meinem Chef damals tabula rassa machen wollte - drei Tage später war die auf der Schlachtbank ....

mfg
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Tim am 16. September 2011, 18:46:27
bei uns sinds nur die Kühe, wenn man den Bullen mal rausholen muss weiss der immer schon ziemlich genau hinter welcher er sich verstecken muß  ;D

niemals allein in die Koppel gehen , und wenn dann nur mit Leuten die "stehen bleiben" !

mgf tim
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 11. Oktober 2011, 10:51:09
http://www.schwaebische.de/region/allgaeu/wangen/rund-um-wangen_artikel,-Brand-in-Ratzenried-Vater-holte-mit-dem-Traktor-Hilfe-_arid,5143663.html

Da frag ich mich immer warum so viele Leute die paar EURO für einen Brandmelder sparen  :frage: :frage:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 11. Oktober 2011, 10:59:09
Meistens weil sie nicht dran denken und sie der Elektriker auch nicht drauf aufmerksam macht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 11. Oktober 2011, 14:46:59
Hast Du den im Haus Brandmelder installiert????
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Andre am 11. Oktober 2011, 14:57:21
Wir haben welche, sind die eigentlich immer so programmiert das die Batterie nachts leer gehen und die nen Warnton senden? Jedesmal erschreckt man sich zu Tode..  :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 11. Oktober 2011, 15:02:57
Stimmt die sind immer Nachts am Wochenende leer ;D

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 11. Oktober 2011, 16:34:39
Ich habe sogar mehrere Brandmelder, die auch noch funkvernetzt sind.
Die paar EUR sollte man eigentlich über haben für die Sicherheit die man dafür bekommt.

Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD8200 am 11. Oktober 2011, 17:38:05
Wir haben in allen Schlafräumen Rauchmelder, für die Küche und das Wohnzimmer liegt der Kombimelder (Rauch und Hitze) da aber ist noch nicht montiert. Die Batterien werden bei mir einmal jährlich an einem festen Termin getauscht dann piept auch keiner mehr.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 11. Oktober 2011, 18:57:53
Ich habe sogar mehrere Brandmelder, die auch noch funkvernetzt sind.
Die paar EUR sollte man eigentlich über haben für die Sicherheit die man dafür bekommt.

Uli

So habe ich es auch gelöst. Zu den Batterien: bei den Abus meldet sich der Melder recht früh mit einem leichten Piepser, die machen nicht direkt Terror wenn der Saft zu Neige geht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 11. Oktober 2011, 20:54:52
was ist das für ein system? hersteller? bilder? und was kostet so ein system?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 12. Oktober 2011, 12:16:44
Ok, hier kurz ein Link der (fast) alles erklärt:

http://www.rauchmelder-lebensretter.de/

meine persönliche Empfehlung:

ARGUS Rauchmelder Connect der Firma Merten
http://www.merten.de/html/de/3333.html

Gruß
Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 12. Oktober 2011, 12:37:32
was ist das für ein system? hersteller? bilder? und was kostet so ein system?

Ich habe hier 8 Abus, funkvernetzt, 3 sind bei meinen Eltern im Haupthaus, 1 im Büro, einer im Flur und die restlichen 3 bei mir in der Wohnung, Küche und Bad lässt man außen vor, Küche evtl. über Wärmesensor zu erfassen. Rauchmelder von Abus kosten 40-50€ das Stück, habe die bei ebay im Set geordert. Aufhängen, alle auf den gleichen Code einstellen, Batterie rein und fertig. Habe ein Testspray, damit teste ich die so 3-4x im Jahr. Gehen bei mir alle los, man kann die aber auch anders codieren, das die in Gruppen losgehen, zusätzlich kann man einzelne so codieren das sie auch auf anders codierte Alarme anschlagen.

Fehlalarme sind recht selten, einmal ist in der Küche der Wassertopf vom Holzherd durchgewesen, die Dampfschwaden haben den vom Flur ausgelöst. Ansonsten glaube ich waren es ein oder zwei in den 3 Jahren, einer durch Staub vom Handwerker ausgelöst.

Ich bin sehr zufrieden

Gruß
Hermann
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 12. Oktober 2011, 17:35:41
Ich frag mich ob eine Feuermelder hier etwas gebracht hätte: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Kinder-zuendeln-Feuer-vernichtet-ehemaliges-Bauernhaus;art372623,5157153
Wenn mal Heu und Stroh brennt geht es ab wie Schmidt´s Katze

(Die Kommentare unter dem Artikel sind teilweise doch recht heftig finde ich)


Ansonsten finde ich die Rauchmelder eine sehr gute Sache und werde mich wohl intensiv mit dem Thema befassen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Andre am 12. Oktober 2011, 17:53:49
Ansonsten finde ich die Rauchmelder eine sehr gute Sache und werde mich wohl intensiv mit dem Thema befassen.

Lieber Heute als Morgen und ich wünsche jedem das nie mehr als nur die Warnmeldung zur leeren Batterie hört!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 12. Oktober 2011, 18:23:40
Ich frag mich ob eine Feuermelder hier etwas gebracht hätte: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Kinder-zuendeln-Feuer-vernichtet-ehemaliges-Bauernhaus;art372623,5157153
Wenn mal Heu und Stroh brennt geht es ab wie Schmidt´s Katze

Du hast ein Verständnisproblem. Die Dinger sind vorrangig nicht dazu da, das Gebäude zu retten, sondern dein eigenes Leben. Wenn es irgendwo unten im Haus brennt, ist, bis du es oben im Schlaf merkst, mit hoher Wahrscheinlichkeit das Treppenhaus nicht mehr begehbar. Dazu die Rauchmelder, die dich nebenbei auch noch davor schützen sollen, im Schlaf im Qualm zu ersticken.

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 12. Oktober 2011, 18:25:29
das leuchtet ein!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 12. Oktober 2011, 18:31:27
Auf Grund dieser Diskussion habe ich gleich bei Amazon einen Satz Rauchmelder bestellt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 12. Oktober 2011, 21:18:33
Habe ich schon vor Jahren eingebaut.Fand ich auch toll die gabs bei uns letztes Jahr beim Blutspenden,könnten doch Hersteller von Spritzmitteln usw, auch mal als Werbegeschenk verteilen besser als eine Mütze die sich im Schrank stapeln.Könnte auch der Kaminfeger als Auflage machen und alle 5 Jahre bei der Hausdurchschau kostenlos kontrollieren
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 17. Oktober 2011, 22:20:17
Hallo,

seit gestern schon kam diese Meldung stündlich durch die Radionachrichten :

Bahnverspätung wegen zerpflügten Signalkabels bei Dortmund

Ein defektes Kabel in einem Dortmunder Stellwerk hat bei der Bahn zu Behinderungen im Berufsverkehr geführt.

Nach Angaben der Bahn hatte gestern ein Landwirt beim Pflügen ein Kabel beschädigt, mit dem Signale und Weichen gesteuert werden. Fernzüge wurden auf eine Güterzugstrecke umgeleitet und verspäteten sich dadurch. Auch im Regionalverkehr durch das Ruhrgebiet gibt es Verzögerungen. Wie lange die Reparatur dauern wird, ist offen. Ein Bahnsprecher meinte, es werde wohl noch einige Stunden lang Zugverspätungen geben.


Quelle : WDR Radionachrichten
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 03. November 2011, 23:08:11
Hallo,

seit gestern schon kam diese Meldung stündlich durch die Radionachrichten :

Bahnverspätung wegen zerpflügten Signalkabels bei Dortmund

Ein defektes Kabel in einem Dortmunder Stellwerk hat bei der Bahn zu Behinderungen im Berufsverkehr geführt.

Nach Angaben der Bahn hatte gestern ein Landwirt beim Pflügen ein Kabel beschädigt, mit dem Signale und Weichen gesteuert werden. Fernzüge wurden auf eine Güterzugstrecke umgeleitet und verspäteten sich dadurch. Auch im Regionalverkehr durch das Ruhrgebiet gibt es Verzögerungen. Wie lange die Reparatur dauern wird, ist offen. Ein Bahnsprecher meinte, es werde wohl noch einige Stunden lang Zugverspätungen geben.


Quelle : WDR Radionachrichten


Hallo,

wie der Zufall es so wollte, war ich heute bei dem Landwirten und habe auf seinen Flächen Bodenproben gezogen, auch auf der besagten Fläche, wo mit der letzten Pflugfurche das besagte Stromkabel gekappt worden ist.
Wenn ich´s mit eigenen Augen nicht gesehen hätte, würde ich es ja nicht glauben: Das Kabel ist gerade mal 25 cm im Erdreich vergraben gewesen - tiefer nicht!

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: derlauer am 04. November 2011, 00:29:53
Wer haftet den in einem solchen Fall? Wir wollen hier eine Wiese umbrechen und befürchten, dass wir dabei auch ein Kabel das zu einem Versorgungsschacht für einen Bahntunnel führt erwischen könnten.

Gibt es da eine Mindesttiefe in der so ein Kabel verlegt werden muss?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: hanns am 04. November 2011, 07:36:07
Wer haftet den in einem solchen Fall? Wir wollen hier eine Wiese umbrechen und befürchten, dass wir dabei auch ein Kabel das zu einem Versorgungsschacht für einen Bahntunnel führt erwischen könnten.

Gibt es da eine Mindesttiefe in der so ein Kabel verlegt werden muss?
kabel werden i.d.r.am strassenrand verlegt,wenns aufem acker liegt,min.80-100cm tief und es gibt ne vereinbahrung(grunddienstbarkeit)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 04. November 2011, 11:42:30
Hallo,

seit gestern schon kam diese Meldung stündlich durch die Radionachrichten :

Bahnverspätung wegen zerpflügten Signalkabels bei Dortmund

Ein defektes Kabel in einem Dortmunder Stellwerk hat bei der Bahn zu Behinderungen im Berufsverkehr geführt.

Nach Angaben der Bahn hatte gestern ein Landwirt beim Pflügen ein Kabel beschädigt, mit dem Signale und Weichen gesteuert werden. Fernzüge wurden auf eine Güterzugstrecke umgeleitet und verspäteten sich dadurch. Auch im Regionalverkehr durch das Ruhrgebiet gibt es Verzögerungen. Wie lange die Reparatur dauern wird, ist offen. Ein Bahnsprecher meinte, es werde wohl noch einige Stunden lang Zugverspätungen geben.


Quelle : WDR Radionachrichten


Hallo,

wie der Zufall es so wollte, war ich heute bei dem Landwirten und habe auf seinen Flächen Bodenproben gezogen, auch auf der besagten Fläche, wo mit der letzten Pflugfurche das besagte Stromkabel gekappt worden ist.
Wenn ich´s mit eigenen Augen nicht gesehen hätte, würde ich es ja nicht glauben: Das Kabel ist gerade mal 25 cm im Erdreich vergraben gewesen - tiefer nicht!

Gruß
Ansgar


ich fürchte da war dein kollege nicht auf seinen grund  und boden unterwegs....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 05. November 2011, 17:11:38

Erst geliefert, dann aufgespießt
Eichstätt (DK) Schock für einen Lkw-Fahrer: Kaum hat er im Altmühltal eine riesige Erntemaschine ausgeliefert, da rast ihm das tonnenschwere Gefährt auf steiler Strecke ungebremst entgegen. Die stählernen Zacken des Feldhäckslers bohren sich ins Fahrerhaus des Lkw. Trotzdem gibt es keine Verletzten.

http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Eichstaett-Erst-geliefert-dann-aufgespiesst;art155371,2503546

Ohne Kommentar, denn mir fehlen gerade die Worte.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 05. November 2011, 17:37:33
krass.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 17. November 2011, 20:31:48
 

http://www.derpatriot.de/Lebensgefahr-nach-Sturz-in-Guellegrube-888b20e9-e3a4-480a-a502-3f5c41229380-ds (http://www.derpatriot.de/Lebensgefahr-nach-Sturz-in-Guellegrube-888b20e9-e3a4-480a-a502-3f5c41229380-ds)

Lebensgefahr nach Sturz in Güllegrube

BERENBROCK - In Lebensgefahr, berichtete Polizei-Pressesprecher Winfried Schnieders dem Patriot, schweben zwei Männer, die auf einem Bauernhof in Berenbrock Opfer eines tragischen Arbeitsunfalls wurden. Um 9 Uhr gab’s am gestrigen Mittwoch Großalarm für die Feuerwehr Erwitte - Löschzug Erwitte und -gruppe Völlinghausen -, die unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Wiese bzw. Löschgruppenführer Jörg Kirchhoff mit ca. 20 Einsatzkräften ausrückten. Ebenfalls eilte der Rettungsdienst, u.a. mit dem Leitenden Notarzt und drei Rettungstransportwagen in den Erwitter Ortsteil.

Winfried Schnieders schilderte den Unfallhergang nach den ersten Ermittlungen seiner Kollegen in Berenbrock wie folgt: Während Reinigungsarbeiten in einem zur Zeit leer stehenden Schweinestall wurde ein 20-jähriger Auszubildender offensichtlich durch aufsteigende Gase bewusstlos und fiel in die unter dem Stallboden befindliche Güllegrube. Diese war nur teilweise mit Gülle gefüllt. Der 43-jährige Landwirt, der sich mit einem anderen Mitarbeiter in einem Nachbarstall aufhielt, bemerkte den Unfall und wollte den jungen Mann aus der Grube befreien.

Amt für Arbeitsschutz und Kripo ermitteln

Allerdings wurde er ebenfalls bewusstlos und stürzte in die Grube. Der 34-jährige Mitarbeiter verlor auch kurz das Bewusstsein, konnte dann aber Familienangehörige des Landwirtes verständigen. Sofort wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

Beide Männer konnten dann gemeinsam aus der Grube gezogen werden. Die beiden Bewusstlosen mussten durch den kurze Zeit später eintreffenden Rettungsdienst reanimiert werden.

Der 43-jährige Landwirt und der 20-jährige Auszubildender wurden nach der Erstversorgung in das Kath. bzw. Ev. Krankenhaus in Lippstadt eingeliefert und schweben in Lebensgefahr, berichtete die Polizei gestern Nachmittag. Neben der Kripo hat das Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls aufgenommen.

Die Feuerwehrmänner, schilderte Einsatzleiter Ralf Wiese unserer Zeitung nach dem Einsatz, unterstützten u.a. das Team des Rettungsdienstes bei seiner Arbeit, respektive bei der Versorgung der Patienten. Vor Ort, auf dem Berenbrocker Bauernhof, war auch Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. - gö.


Quelle : "Der Patriot vom 17.11.2011"
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 01. Dezember 2011, 20:45:02
Hallo,

gute Nachrichten, zum oben geschilderten Gülleunfall.
Keines der Unfallopfer wird aller Vorraussicht nach irgendwelche bleibenden Schäden behalten.
Ein mulmiges Gefühl wird wohl bleiben, so heimtückisch wie die Gülle-Gase sind.


Heiner
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 14. Januar 2012, 11:17:21
Passt auch hier rein:

http://www.n-tv.de/panorama/Sylt-Zug-rast-in-Viehherde-article5211641.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 14. Januar 2012, 12:06:32
Hallo,

oh je, so etwas muss man nicht haben. Reicht schon wenn Verletzte aber auch noch einen Toten  :'(
Da läuft mir eiskalt den Rücken runter denn unsere Jungtiere haben die Koppeln auch neben der Bahnlinie. Wenns stürmt so wie jetzt dann fällt manchmal ein Ast auf den Stromdraht............. so schnell kannst Du gar nicht kontrollieren. Allerdings sind unsere jetzt zuhause. Ist überhaupt kein Wetter für Viecher auf der Koppel. Die machen die ganze Weide futsch auch wenn ein fester Unterstand vorhanden ist.

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: kakvogl am 15. Januar 2012, 07:49:27
Servus.
So einen Fall gabs vor ca. 20 Jahren auch bei uns in der Gegend.
Ergebnis: 3 Tote
Einer war in eine Grube gefallen wahrscheinlich bewusstlos geworden durch Gase.
Die zwei anderen sind zur Hilfe in die Grube in Panik mit der Leiter gestiegen.
Alle tot. NOch dazu hat die Alarmierung der FFW überhaupt nicht funzt. Geschehen ist es in einen Ortsteil die Hauptfeuerwehr der Ortschaft wurde überhaupt nicht in Alarm versetzt.
Man hätte eventuell ein oder zwei Opfer verhindern können.
Seitdem wird bei uns oft zu viel alarmiert. Die Verantwortlichen haben eben daraus gelernt.
Lieber zuviel FFW´s anfahren lassen als unnötige Opfer zu beklagen.

PS Güllegase werden leicht übersehen oder unterschätzt. :o

SErvus und aufpassen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: gpi am 15. Januar 2012, 15:57:45
Der Tote gehört nicht zum Zug,wahrscheilich wollte er die Rinder von den Gleisen jagen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: CS 977 am 15. Januar 2012, 21:43:39
Einfach schrecklich! Hatten auch bis vor 4 Jahren unsere Rinder direkt an einer Autobahn auf der Weide, bin froh das wir jetzt das ganze Jahr Stallhaltung haben! Ich fühl einfach besser dabei...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: harly am 15. Januar 2012, 22:44:21
http://ooe.orf.at/news/stories/2517059/ (http://ooe.orf.at/news/stories/2517059/)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 28. Januar 2012, 18:22:20
Gut gemachtes Video,es zeigt sehr genau was alles ablauft...
http://www.youtube.com/watch?v=k1yrIJMPfKo
das hier geht auch ans eingemachte mit der Musik..
http://www.youtube.com/watch?v=QImYrNV0IDo&feature=related
Wie amchen die das so autentisch? es gibt noch mehr von den Videos,ich finde es gut solche sachen  ,es bringt ein weing sich damit zu beschäftigen

der Hier ist besonders,sagen wir mal für jemand der schon mal jemanden so sterben geshen hat sehr sehr  ans Herz geht(ich hatte vor über 10 Jahren eine älteres Paar das bei mir vor dem haus in den Baum.. mit dem Mann habe ich noch gut 1Stunde geredet bis sie in draussen hatten und dan ist er "gegangen" das ist umbeschreiblich....der war mit ein Arm durch das Lüftungsgitter eingeklemmt,das Lenkrad hat dem den bauch so schön in den Sitzt gepressst ,die Fau neben an hatte beide Füsse unter den Sitzt so gut 90° umgeknikt(die überlebte aber ist gelähmt seit dem) der Baum stand etwa da wo normal der Ganghebel ist... es war ein Ford Scorpio v6... also keine kleine Blechbüchse...
woe gesagt sowas vergisst man nie!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Grenzstein am 29. Januar 2012, 11:25:13
Von Silage verschüttet:

http://www.swp.de/crailsheim/lokales/land/Mann-bleibt-in-Silage-stecken;art5509,1311151

http://www.ffw-rotamsee.de/rotamsee/DreamHC/Download/012512184650.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Wilh am 01. Februar 2012, 21:34:11
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Von-Baum-erschlagen

Arbeitsunfall im Wald
Von Baum erschlagen
Ein 55-jähriger Familienvater aus Krebeck ist am Sonnabend, 28. Januar, bei Baumfällarbeiten von einer Buche erschlagen worden Ein 61-jähriger  Krebecker wurde schwer verletzt. Der tödliche Arbeitsunfall ereignete sich um 13.50 Uhr in der Gemarkung Ebergötzen. Gegen den 67-jährigen Motorsägen-Führer, der den Baum gefällt hat, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung.
Ebergötzen. Zu viert hatten die 41, 55, 61 und 67 Jahre alten Männer aus Krebeck Brennholz aus  zugeteiltem Holz des Forstamtes Bösinghausen  in einem zwei Kilometer abseits der B 446 gelegenen Waldstück geschlagen.  Der Unfall ereignete sich, als ein bereits gefällter Baum mit Traktor und Seilwinde aus dem Wald gezogen werden sollte. Als der 55-Jährige mit dem 61-jährigen Krebecker den liegenden Baum an der Seilwinde befestigte, stürzte die Buche auf die Männer. Gefällt wurde die Buche von dem 67-Jährigen – in der Annahme, dass die Männer noch weiter entfernt waren.

Der 55-Jährige wurde von einem Ast des fallenden Baumes tödlich am Kopf getroffen, der 61-Jährige erlitt Rückenverletzungen und einen Beinbruch. Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen ins Göttinger Klinikum gebracht.
[Kuno Mahnkopf]








Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 02. April 2012, 16:09:11
Schlimme Sache:

http://nachrichten.t-online.de/traktor-stuerzt-auf-gleise-9-jaehriger-stirbt/id_55293046/index

Mein Beileid den Eltern und Angehörigen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 03. April 2012, 11:45:09
Hier nochmal mit Bild:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,825291,00.html#ref=rss

In der Tageszeitung steht heute, dass von der Alamierung der Rettungsleitstelle durch den Vater bis zu Eintreffen des Zuges 6 Minuten Zeit waren. Es ist schon erstaunlich, dass es nicht geling in dieser Zeit einen Regionalzug zu stoppen.

Der Merlo Tele hat, wie hier sicher die meisten wissen, keinen Beifahrersitz.....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 03. April 2012, 19:31:01
boah, tragisch.

So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 03. April 2012, 20:20:16
boah, tragisch.

So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?

naja,bei uns fährt der pedolino. der kann dank seiner neigetechnik bis zu 160km/h auch in kurven.  da bremst dann nix mehr....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 03. April 2012, 20:29:50
boah, tragisch.

So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?

Eisen auf Eisen hat halt wenig Gripp, das ist ja auch gerade der Trick bei der Eisenbahn...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: derKarsten am 03. April 2012, 21:57:54
Bin eine Zeit lang täglich 40km mit so einer kleinen bombardiearbahn gependelt. Einen morgen haben wir mal einen Renault Kangoo von den Gleisen gekickt. Meine mal gehört zu haben das die Bahn zwischen den Dörfern um die 90 fährt. Der Zugführer hat ca. 500m vorher das (abgewürgte?) Auto gesehen und das Horn gezogen und den Anker geworfen. Das Auto haben wir dann nach den halben Kilometer mit gefühlt 20-30km/h getroffen, es flog mit einem Satz beiseite, im Zug mit seinen 80 Tonnen Leergewicht und den Fahrgästen merkte man nicht einmal einen Ruck. Wie schon gesagt worden ist, hat Eisen auf Eisen keinen großen Grip. Gefühlt merkt man aber schon das stärker gebremst wird meine ich mich zu erinnern, mag man sich duch das Horn einbilden, aber man rutsch daoch mehr aus dem Stz als wenn normal gehalten wird -zu einem Vollbremsung mit einem neuen PKW ist es aber eben kein Vergleich!


boah, tragisch.

So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 04. April 2012, 06:40:45
Ein Lokführer kann eine Vollbremsung einleiten und dann immer noch gegen die Verzögerungsrichtung nach hinten laufen um sich in Sicherheit zu bringen, also kann eben die Bremswirkung nur ganz gering sein ....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Tropenagrar am 04. April 2012, 08:56:10
Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?

Also bevor Ihr jetzt noch langeüber Bremswege von Zügen herumrätselt, ein paar korrekte Daten dazu. Die Bremsen sind verglichen mit Autos in der Tat schlecht.

Die zulässigen Geschwindigkeiten bei Eisenbahnen richten sich nach 2 Dingen:

1. Kurven
Hier gilt in etwa die Formel Vmax = 4,87 * SQRT ( r ). Bei Neigetechnik-Zügen etwas mehr...

2. Bremsweg
Der Bremsweg muss kurz genu sein, so dass der Zug beim Erkennen des Vorsignals noch mit normaler Bremsung vor dem Haltsignal anhaltenn kann. Auf wichtigeren Hauptbahen beträgt der Vorsignalabstand 1000m. Auf Nebenbahnen auch mal nur 700 oder 400m.
Auf Schnellfahrstrecken  werden Signalanzeigen lektronisch übermittelt, da sind Bremswege von über 3000m möglich.

De Länge der Züge spielt keine grosse Rolle, obwohl bei einem langen Güterzug es durchaus mehr als 30sec dauern kann, bis auch der hinterste Wagen richtig bremst.

Mike
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 04. April 2012, 09:39:15
Wenn ich das so lese stelle ich mir die Frae wie das passieren konnte? Das Fahrzeug hat nur einen Sitz und der Vater ist unverletzt! Ich vermute mal fast der hat seinen Sohn fahren lassen und Sohn hat plötzlich Panik bekommen, kontrolle verloren Vater ist runtergefallen und das Gefährt von deer Brücke.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 04. April 2012, 10:04:47
Wenn ich das so lese stelle ich mir die Frae wie das passieren konnte? Das Fahrzeug hat nur einen Sitz und der Vater ist unverletzt! Ich vermute mal fast der hat seinen Sohn fahren lassen und Sohn hat plötzlich Panik bekommen, kontrolle verloren Vater ist runtergefallen und das Gefährt von deer Brücke.

Hallo Henrik,
könntest richtig liegen, mit der Theorie. Gerade wenn auf der Straße die Vierradlenkung nicht aus ist, kann der Tele schon heftig auf Lenkausschläge reagieren.
Was mich trotzdem beschäftigt, warum es innerhalb von 6 langen Minuten nicht möglich ist, den Zugführer zu informieren damit dieser anhalten kann. Bremsweg hin oder her, wahrscheinlich ist doch, dass bei dem Wasserkopf der DB die Info nicht bis zur Zugführer vorgedrungen ist und der Bub das mit dem Leben bezahlen musste.

Gruß
Wolf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 04. April 2012, 12:55:29
Hallo,

ich meine mal gehört zu haben, dass eine Vorrichtung bei den Loks, wenn sie Vollbremsungen machen, dafür Sorge trägt, dass zwischen Schienen und Rad Sand gestreut wird, um den Gripp zu verbessern bzw. den Bremsweg zu verkürzen.

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schmar am 21. August 2012, 06:57:27
Hier ein Unfall mit einem Strohanhänger

Der Fahrer hatte Glück, dass er sich aus dem Traktior retten konnte bevor der Traktor abgebrannt ist.

http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/98e/presse.jsp?uMen=10a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&page=1&pagesize=10&sel_uCon=f217012c-1763-4931-c5ec-3f110b42f27b (http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/98e/presse.jsp?uMen=10a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&page=1&pagesize=10&sel_uCon=f217012c-1763-4931-c5ec-3f110b42f27b)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 21. August 2012, 15:59:49
Hallo,

ups ich würde mal sagen da waren keine Spanngurte rum............nicht gut für den Fahrer und den Fahrzeughalter.
Auf öffentlichen Strassen ein MUSS auch wenn es Euch nicht passt.

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 04. September 2012, 10:20:43
Uuuppsss.... Patzerchen würde ich mal sagen:

http://kfv-msp.de/index.php/2012/585-traktor-unter-20-kva-hochspannung

Da wird einem schnell warm ums Herz

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Komet am 04. September 2012, 11:19:44
Bei uns hat es in einer ähnlichen Situation einen Toten gegeben.... :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 04. September 2012, 12:38:57
in welcher mindesthöhe müssen/dürfen die kabel denn hängen ?

wer zahlt bei einem (kabel-)schaden z.b. durch "normale" mähdrescher?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 04. September 2012, 15:04:33
Die Kabel müssen/sollen mindestns 4,50 hoch hängen. In der Regel sinds aber minestens 10 Meter. Allerdings dehne sich die Kabel bie Hitze ganz extrem aus udn hängen dan bie großen MAstabständen schon mal ordentlich durch!
So ist zumindest meine Inormation als wir anfang der 90 er Jahr mal biem Klärschlamm abkippen auf dem Feld so ein "Erlebnis" hatten! Gottseidank ist auch damls der Fahre im LKW geblieben.

Das Problem sind aber nicht die 4,5 Meter sondern Strom hat so seinen ganz besonderen Eigenschaften! Bei ner 20 KV Leitung udn fuchtem Ladegut, kan der Funke schon mal ganz schnell bei ca 1 Meter Distanz "springen"! Zu beoabachten ist da ja bie Gewitter wie weit Blitze springen.
Allerdings geht da auch um "etwas" mehr Energie!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schmar am 19. September 2012, 07:22:12
Hier ein Arbeitsunfall mit einem Traktor

http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=9273fd29-07df-4040-a63a-b91e44ad369a (http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=9273fd29-07df-4040-a63a-b91e44ad369a)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 10. Oktober 2012, 22:49:11
Ziemlich heftig!

http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Kreis-Coesfeld/Ascheberg/Unfall-auf-der-B-54/Unfall-mit-einem-Trecker-auf-der-B-544

Erinnert mich irgendwie an mein Erlebnis vor zwei Wochen: http://www.agrowissen.de/de/forum/index.php?topic=190.msg167195#msg167195

Gruß
Ansgar

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Andre am 10. Oktober 2012, 23:12:22
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/unfall2733.html

Auch ne schlimme Sache  :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 04. Januar 2013, 21:59:45
Hallo,

Flüssigdünger muß zur Zeit wohl sehr billig sein, so daß man den in den Kanal laufen läßt...


http://www.derpatriot.de/Duengemittelbehaelter-floss-ueber-ecf18d6b-7971-4baf-bfe4-c5529172d902-ds (http://www.derpatriot.de/Duengemittelbehaelter-floss-ueber-ecf18d6b-7971-4baf-bfe4-c5529172d902-ds)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 13. Juli 2013, 19:48:29
Schlepper (Claas Xerion) fährt bei einer Vorführung auf einen Mähdrescher auf, und der Fahrer wird vom im eingeklappten Zustand befindlichen Entlehrrohr erdrückt.

http://www.nw-news.de/owl/kreis_guetersloh/herzebrock_clarholz/herzebrock_clarholz/8865479_Probefahrt_mit_Traktor_in_Herzebrock-Clarholz_endet_toedlich.html (http://www.nw-news.de/owl/kreis_guetersloh/herzebrock_clarholz/herzebrock_clarholz/8865479_Probefahrt_mit_Traktor_in_Herzebrock-Clarholz_endet_toedlich.html)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 13. Juli 2013, 22:19:48
übel ....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 13. Juli 2013, 23:49:19
Es gibt da in der Nähe des Werkes einen ehemaligen Betrieb, wo diese Fahrten auf dem Betriebsgelände passieren. Da stehen immer tolle neue Maschinen in der Halle, bin auch schon mal dagewesen nach einer Werksbesichtigung. Ist halt Teil der Tour dort.

Das Gelände ist für die Maschinen, die da gleichzeitig fahren viel zu klein und wie man sieht, sind die auch gerade über den Hügel zum Hangausgleich testen gefahren und das bestimmt nicht langsam. Eigentlich ein Wunder, dass da nicht früher schon was ernstes passiert ist. Zumal da oft Azubi-Gruppen oder Studiengruppen sind.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 14. Juli 2013, 07:55:44
Es gibt da in der Nähe des Werkes einen ehemaligen Betrieb, wo diese Fahrten auf dem Betriebsgelände passieren. Da stehen immer tolle neue Maschinen in der Halle, bin auch schon mal dagewesen nach einer Werksbesichtigung. Ist halt Teil der Tour dort.

Das Gelände ist für die Maschinen, die da gleichzeitig fahren viel zu klein und wie man sieht, sind die auch gerade über den Hügel zum Hangausgleich testen gefahren und das bestimmt nicht langsam. Eigentlich ein Wunder, dass da nicht früher schon was ernstes passiert ist. Zumal da oft Azubi-Gruppen oder Studiengruppen sind.

Loermanns Hof ist der Berieb, wo die ganzen Außenpräsentationen von Claas stattfinden.    http://www.claas-freunde.com/wordpress/?p=424
Ob und in wie weit dort nach dem tragischen Vorfall in dieser Form noch Testfahrten stattfinden, gilt es sicherlich zu überdenken.

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 14. Juli 2013, 09:49:40
Eigentlich ein Wunder, dass da nicht früher schon was ernstes passiert ist. Zumal da oft Azubi-Gruppen oder Studiengruppen sind.

Wir waren damals auch im letzten Schuljahr bei Claas und auf diesem Testbetrieb. Alle zwischen 18 und 19, Traktorerfahrung von 15 bis 300PS und mind. 5 Monate Praxiserfahrung in den Sommerferien und trotzdem ist es da zu einer brenzligen Situation gekommen. Hab damals schon nicht verstanden dass man die Leute alleine auf die Maschinen los lässt.

Aber dass Azubi-Gruppen oder Studierende gefährlich sind bei solchen Dingen würd ich nicht sagen. Eher die technikinteressierten von Jung bis Alt die dann das erste Mal auf so einer Maschine sitzen und überfordert sind.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 14. Juli 2013, 10:37:57
Das kann man pauschal so sagen. Bei Fendt ist vor 2 Jahren auch ein Unglück passiert....mit Fachjournalisten...!!

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: KO55 am 14. Juli 2013, 21:38:37
Hallo,
heute bei uns in der Nähe passiert - zum Glück niemand verletzt:

http://osthessen-news.de/H/1234301/hilders-aktuell--traktor-kracht-in-haus-keiner-verletzt-hoher-schaden-ursache-.html


KO55
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 14. Juli 2013, 21:51:49
Schlepper (Claas Xerion) fährt bei einer Vorführung auf einen Mähdrescher auf, und der Fahrer wird vom im eingeklappten Zustand befindlichen Entlehrrohr erdrückt.

< snip >

Sicher das das Rohr eingeklappt war? Ja ich weiß das das so in dem Artikel steht, aber das Heck des Mähdrescher ist praktisch unbeschädigt wie soll man da das Abtankrohr erwischen? Ich würde eher schätzen das der Mähdrescher das Rohr in dem Moment ausgeklappt hat wo der Xerion vorbeigefahren ist. Aber das ist wie gesagt nur eine Vermutung.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 14. Juli 2013, 21:53:40
Dann schau dir mal die Bilder an, vor allem Häcksler/Spreuverteiler vom Mähdrescher und Front-/ Heckscheibe vom Xerion  :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 14. Juli 2013, 21:57:09
Am Bild Nr. 4 sieht man dass das Rohr nicht ganz anliegt. Ob es schon vorher auf der Seite war, oder durch den Aufprall zur Seite gedrückt wurde sollen andere entscheiden/herausfinden. Ist bzw. wäre das Rohr eingefahren gewesen, hätte der Traktor den MD trotzdem gerammt, siehe Häcksler etc.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 14. Juli 2013, 22:11:02
Mir tut der verunfallte Leid...

Ich bin auch schon mit diversen Maschinen von Claas dort rumgekurvt...bei diesen Bilder bekomme ich Gänsehaut... :denk:

Wir sind z. T. dort auch im Konvoi rumgefahren, eine solche "Gefahr" war mir da nie bewusst.

Ich denke das "Hauptproblem" (UUV technisch gesehen) ist das überlange Abtankohr, das schaut halt wie eine Panzerkanone nach hinten raus.... ich glaube lange wirds diese Version des Rohres nicht mehr geben, da wir wohl was klappbares kommen (müssen), wenn da ein Bus reinrauscht, da ist das Gefährdungspotential noch um einiges höher.

Aber für mich ist einfach nur schlimm was alles für "Scheiss" passieren kann.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 14. Juli 2013, 22:19:58
Es ist doch völlig egal ob das Rohr ganz eingeklappt, halb ausgeklappt oder wo auch immer war. Für mich ist es einfach nur schlimm wie aus so einer völlig unbedarften Situation so ein Drama entstehen kann. Die Leutchen dort wollten sicher bloß einen schönen Tag haben, so wie tausende Andere vor ihnen. Man kann nie vorsichtig genug sein. Mir tut jeder leid der irgendwie mit der Sache zu tun hat. Einfach nur Scheiße.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 08. August 2013, 20:58:23
Hallo,

so etwas braucht´s im ganzen Leben nicht  :'( weder als Lehrbetrieb noch als Lehrling noch als Sohn noch als Eltern. Mir ist jetzt noch schlecht.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.aichwald-lobenrot-16-jaehriger-stirbt-bei-traktorbrand.a920cdf6-718b-48e8-9faa-ce56568f7e5a.html

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 08. August 2013, 21:17:02
http://www.youtube.com/watch?v=_ZEoJGn4vZY

schaut auch nicht so schön aus ..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 08. August 2013, 21:54:14
Mal abgesehen das solche Sachen übel sind, und hoffendlich niemand bleibende Schäden davon getragen hat, mein Erster Gedanke zu dem Video:

beim Rundhauber der Feuerwehr scheint die Handbremse hin zu sein, man legt einen Keil vor das Vorderrad! Vollblutspezialisten

Die Reservedeichsel ist schon vorher krumm, schein aber eh nicht gepasst zu haben oder man hat die Alte nicht abbekommen habe ich jetzt auf die Schnelle nicht gesehen

Gruß
Hermann
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 08. August 2013, 21:56:17
Was ganz übles:

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/erkrath/familienvater-42-stirbt-bei-arbeitsunfall-am-raiffeisenmarkt-1.1383283
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Tim am 08. August 2013, 22:13:11
der letzte Hänger - Mitten in der Nacht, Fahrer hat dann neben dem gespann auf dem Boden gehockt. Schon riesenmist die ganze Geschichte, aber das hätte definitiv auch tödlich ausgehen können.

Wünsche allen bedächtiges handeln beim Umgang mit den großen Geschosssen und vor allem im Umgang mit der Unfallsituation - die ist erfahrungsgemäß nochmal um einiges schlimmer! War schon gar nicht so einfach das ganze ding wiederauseinander zu Knoten.

mfg tim
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 08. August 2013, 22:35:24


beim Rundhauber der Feuerwehr scheint die Handbremse hin zu sein, man legt einen Keil vor das Vorderrad! Vollblutspezialisten


Gruß
Hermann

Lass die Spezialisten ruhig arbeiten! Hätten sie die seilwinde nicht in Verwendung, würde dort auch kein keil liegen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 09. August 2013, 22:53:15


beim Rundhauber der Feuerwehr scheint die Handbremse hin zu sein, man legt einen Keil vor das Vorderrad! Vollblutspezialisten


Gruß
Hermann

Lass die Spezialisten ruhig arbeiten! Hätten sie die seilwinde nicht in Verwendung, würde dort auch kein keil liegen.

Wenn schon vorne, dann bitte jede Seite einen Keil. Habe mein Vertrauen in die Unterlegkeile (auf Asphalt) verloren seit dem ein 18to Plane/Sprigel mit mir auf der Pritsche sich trotz Keil in Bewegung gesetzt hat
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 10. August 2013, 09:30:41
Bei 2:19min sieht man auf beiden Seiten einen Keil und bei 4:10 haben sie dann den großen Johny vorgespannt. Was soll man machen wenn das Seil nicht ausreicht um bis in eine Wiese zu kommen dass der Keil hält?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 10. August 2013, 10:41:43
Was ganz übles:

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/erkrath/familienvater-42-stirbt-bei-arbeitsunfall-am-raiffeisenmarkt-1.1383283

Die sep. zu öffenden hydrl. Heckklappen bei den großen Wannenkippern stellen ein enormes Gefahrenpotential da. Wenn da einer hinter einer halb geöffneten Klappe steht und der andere vorne auf dem Schlepper diese betätigt kann es knapp werden. Vor allem wenn der vorne schliesst statt zu öffnen, er hat ja keine direkte Sicht und die Steuergerätebelegung ist auch nicht eindeutig. Habe ich dieses Jahr selbst schon erlebt....

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 10. August 2013, 11:07:25
ich hab auch ja 10 jahre raiffeisen in der getreideannahme hinter mir. da kannst du einfach immer nur abstand halten. z.b. beim entladen auf förderband das einfach die komplette heckklappe aufspringt und dir entgegenfliegt oder bei einem 5,7t die seitenklappe so verspannt ist, das die nicht aufgeht und dann der ganze wagen auf dem sumpf liegt. wenn man da dann zwischen steht, hast du keine chance.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 22. August 2013, 07:50:49
Hallo,

ist das schrecklich, dabei reichen einem schon Tiere wenn man die erfasst.
http://www.merkur-online.de/lokales/starnberg/landkreis/feldafing-maehwerk-erfasst-schlafenden-mann-3070358.html?fb_action_ids=600897353287205%2C599528853424055&fb_action_types=og.recommends&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%22600897353287205%22%3A520451418031161%2C%22599528853424055%22%3A521508924596776%7D&action_type_map=%7B%22600897353287205%22%3A%22og.recommends%22%2C%22599528853424055%22%3A%22og.recommends%22%7D&action_ref_map=%5B%5D

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 23. August 2013, 07:16:07
Mähdrescher brennt auf Feld neben Autobahn 7

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Mariengarten-Maehdrescher-brennt-auf-Feld-neben-Autobahn-7
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 23. August 2013, 18:32:30
Hallo

sieht ja aus wie ein neuer Lexion oder??

Gruß Josef
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: halbspaenner am 23. August 2013, 19:32:40
Moin,
auch unser 750-er hat mehrmals Glutnester gehabt. Wahrscheinlich haben sich Staubklumpen unter dem Abdeckblech des Motors gebildet, sind dann auf den heißen Turbo gefallen und durch den Wind des Kühlers auf die linke Maschinenseite verteilt worden. Die Kiste hat noch nicht den liegenden Kühler!
Allerdings muß man sagen, daß die Staubentwicklung der vergangenen Ernte schon extrem war, die letzten Erntetage war mehrfach die vordere Staubabsaugung vom Schneidwerk wegen Überlastung verstopft, das gabs letztes Jahr nicht einmal. Ebenso Kühler und Luftfilter mußten häufiger gereinigt werden.
Jedesmal nach Druschende wurde der Kasten mit dem Laubpuster gründlich entstaubt, trotzdem mußte die Kiste draußen übernachten um nicht auch noch Gebäudeschaden zu verursachen im Fall des Falles ;)....
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: LuRa1404 am 24. August 2013, 11:32:55
Hallo!

Hier mal wieder was aus Luxemburg:
Zitat
Unfall zwischen Mähdrescher und Lkw
Zeit: 2013/08/23 14:25
Ort: Cruchten
Auf der Strecke Cruchten in Richtung Colmar, zirka 50 m vom Ortsausgang Cruchten entfernt, sind in einer scharfen Kurve ein Lkw und ein Mähdrescher kollidiert. Niemand wurde verletzt. Der Streckenabschnitt muss für die Dauer der Bergung gesperrt werden.
CI Mersch

(http://www.police.public.lu/actualites/bulletin_presse/2013/08/20130823/20130823-1200-5000-01.jpg)

(http://www.police.public.lu/actualites/bulletin_presse/2013/08/20130823/20130823-1200-5000-02.jpg)

Quelle: http://www.police.public.lu/actualites/bulletin_presse/2013/08/20130823/index.html

Gruß,
Luc
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 24. August 2013, 13:51:27
da dürfte der DCrescher fahrer ein problem haben,bei durchgezogene Linie über die Linie heraus..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 01. September 2013, 19:50:31
Für mich unverständlich dass da immer noch solche Unfälle passieren:

http://steiermark.orf.at/news/stories/2601164/

Mein Beileid den Hinterbliebenen und gute Genesung an Tochter und Sohn.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jochen am 01. September 2013, 22:00:10
Naja keiner kennt die genauen Umstände
Normal wenn der mit Fräse gefüllt wird gärrt der ja nicht so schnell
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 01. September 2013, 22:04:12
Wurde ja nicht befüllt. Zumindest siehts auf dem Bild nicht so aus und in einem Fernsehbericht hat man auch die Fräse im Silo drinnen gesehen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest176 am 10. September 2013, 18:10:59
http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/wolfenbuettel/schoeppenstedt-asse/toedlicher-unfall-junger-autofahrer-geriet-unter-trecker-id1144473.html

das muß bei rudolf vor der haustüre passiert sein ......
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: halbspaenner am 10. September 2013, 19:07:54
Moin,
ja, war im Nachbardorf.
Im Nachhinein bin ich froh, daß ich bei der Alarmierung unserer Wehr weiter weg war, diese grauenhaften Unfälle steck ich nicht mehr so weg wie in jungen Jahren, man wird wohl dünnhäutiger mit zunehmendem Alter......
Der Fahrer des 718 kommt aus dem Südkreis Helmstedt und hat einen schweren Schock erlitten, kein Wunder wenn einem plötzlich ein Auto unter die Vorderachse knallt.
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jungbauer am 04. November 2013, 07:41:10
Rundballen am FL und schlechte Sicht in der Nacht sind eine schlechte Kombination:

http://burgenland.orf.at/news/stories/2612728/ (http://burgenland.orf.at/news/stories/2612728/)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 04. November 2013, 11:01:11
Rundballen am FL und schlechte Sicht in der Nacht sind eine schlechte Kombination:

http://burgenland.orf.at/news/stories/2612728/ (http://burgenland.orf.at/news/stories/2612728/)

Nicht umsonst ist es in D verboten mit dem Fl auf öffentlichen Straßen etwas zu transportieren.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jungbauer am 04. November 2013, 11:08:49
Da ich keinen FL habe bin ich mit den diesbez. Bestimmungen in AUT nicht ganz vertraut. Ich denke aber, dass dies hier auch nicht erlaubt ist...
Der Betrieb hat hinter der Tierhalle einen Lagerplatz für die Rundballen und kann auf seinem eigenen Grund nicht an dieser Halle vorbei da diese über die gesamte Grundbreite verbaut ist. Daher transportiert er die Ballen über die Straße (ca. 200m in Summe). Genau bei diesem Transport ist das passiert. Soweit mir bekannt ist, ist diese Straße allerdings als Güterweg gewidmet.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wissensdurst am 06. November 2013, 08:18:28
http://steiermark.orf.at/news/stories/2613200/
Grade erst gehöhrt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jochen am 06. November 2013, 09:33:25
Ich hab es auch im Radio gehört, anderer Sender, dort wird von Silozange gesprochen ...

Mein Beileid an die Familie
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 28. Januar 2014, 04:03:53
http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nId/38624/nItem/b49-schwerer-traktor-unfall-bei-limburg.html

Gruß,

Sven
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 28. Januar 2014, 07:15:29
http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nId/38624/nItem/b49-schwerer-traktor-unfall-bei-limburg.html

Gruß,

Sven


Oh shit... :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 28. Januar 2014, 07:52:55
Kennst Du den Kollegen? Ist ja bei Dir um die Ecke. Da ist wohl ein Sprinter voll hinten drauf gerauscht.

Gruß,

Sven
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 28. Januar 2014, 07:57:44
Kennst Du den Kollegen? Ist ja bei Dir um die Ecke. Da ist wohl ein Sprinter voll hinten drauf gerauscht.

Gruß,

Sven

Weiß noch nicht...der Traktor sagt mir erstmal nix direkt, bin mir auch auf den Bildern nicht sicher ob er LM oder AK auf dem Nummernschild hat.

Denke über Tag wird man da mehr hören...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 28. Januar 2014, 08:46:03
Kennst Du den Kollegen? Ist ja bei Dir um die Ecke. Da ist wohl ein Sprinter voll hinten drauf gerauscht.

Gruß,

Sven

Weiß noch nicht...der Traktor sagt mir erstmal nix direkt, bin mir auch auf den Bildern nicht sicher ob er LM oder AK auf dem Nummernschild hat.

Denke über Tag wird man da mehr hören...

Großer Bildschirm im Büro hilft - is ein AK Kennzeichen, kam also von etwas weiter weg...besser macht das die Sache allerdings nicht...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 28. Januar 2014, 09:06:43
Hallo,

puh, das sieht nicht gut aus! Unter Sicherheit bei Schlepperkabinen stelle ich mir aber etwas anderes vor, auch wenn mir bewusst ist, dass irgendwo auch die Grenzen sind.

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Börn am 28. Januar 2014, 09:11:00
Kreis Altenkirchen im Westerwald kam er her,
also war er schon ein Weilchen unterwegs mit dem Schlepper.
Ist aber auch blöd die Strecke mit dem Schlepper zu befahren, ist ausgebaut fast wie eine Autobahn und da wird man im Dunkeln auch mal schnell mit dem Schlepper übersehen...  :-\
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 28. Januar 2014, 10:02:05
Ist aber auch blöd die Strecke mit dem Schlepper zu befahren, ist ausgebaut fast wie eine Autobahn und da wird man im Dunkeln auch mal schnell mit dem Schlepper übersehen...  :-\

Spielt keine Rolle!
Wir haben hier auch ne Schnellstraße direkt vor der Tür. Dort wo es keine Alternative für Langsamfahrer gibt, ist sone Straße auch mit 130km/h für 25 k/h Traktoren freigegeben.  Muss man halt so fahren, dass man jederzeit in überschaubarer Strecke zum Stehen kommen kann. Höchstgeschindigkeit ist ja kein Muss. Ich weiß, redet sich leicht daher und ist auch nicht immer so leicht umzusetzten (eigene Erfahrung), ist aber halt so.
Gut, hilft dem Fahrer und seiner Familie jetzt aber leider auch nicht mehr  :( 
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 28. Januar 2014, 10:06:15
Auch ganz aktuell von heute früh: http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/baden/aktuell/St-Veit-Unfall-Schneepflug-Toedlich-Pkw-frontal-gegen-Schneepflug;art2427,506941

Auch wenn ich nichts von Ferndiagnose halte, aber der Traktor/Schneepflug scheint nicht wirklich nach Vorschrift beleuchtet zu sein.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 22. März 2014, 14:12:53
Seit längerer Zeit kursiert ein Video im Internet, wo ein LKW einen Trecker mit angebautem
Düngerstreuer überholt.
Der LKW touchiert den Schlepper oder den Düngerstreuer und der Schlepper überschlägt sich daraufhin.
Genau solch ein Unfall ist meinem Sohn vor wenigen Wochen passiert.
Ein mit Holz beladener LKW touchierte beim einscheren den linken Vorderreifen vom Schlepper.
Der LKW-Fahrer beging Unfallflucht und mein Sohn konnte (ZUM GLÜCK :bet: ) das Gespann
(Schlepper und Überladewagen) auf der Straße halten.
Noch immer läuft es mir bei dem Gedanken an den Unfall eiskalt den Rücken runter.

Glück, Schutzengel, Gott,  gute Ingenieursarbeit....  man kann nur tiefe Dankbarkeit empfinden,
dass es glimpflich ausgegangen ist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 22. März 2014, 14:24:07
lilly, Du meinst bestimmt das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=GUa0tzVmH9s

Das muss der Lasterfahrer gemerkt und auch im Spiegel gesehen haben, sofern er überhaupt welche dran hattte.
Keine Bremslichter zu sehen, keine Anstalten mal anzuhalten ...
... der Blödmann fährt einfach weiter ... :kopfschuettel: :zeter: :runter:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 22. März 2014, 14:39:28
Ja, genau das Video meine ich. Danke.
Als meinem Sohn dieser Unfall passiert ist, flogen Teile vom Kotflügel und Teile
vom LKW umher. Der Fahrer von dem Holz-LKW hätte es auch sehen und bemerken müssen.
Er musste früher einscheren, weil etwas von vorne kam.
Der Chef von meinem Sohn und die Polizei haben den LKW dann kurz darauf gefunden.
Leugnen war für ihn zwecklos, da bei ihm hinten rechts einiges kaputt war.
Die Versicherung übernimmt einen Schaden bei Fahrerflucht ja nur, wenn er glaubhaft machen
kann, dass er wirklich nichts gemerkt hat.
Sehr unwahrscheinlich  :fg: und ich gönne dem Fahrer jeden Euro den er hoffentlich aus eigener Tasche
begleichen muss.
Fehler können wirklich jedem passieren, aber dann bleib ich auch stehen und stelle mich dieser Verantwortung.  >:(

Wichtigste ist aber wirklich, dass niemand zu Schaden kam, auch bei Ansgars Unfall!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 22. März 2014, 14:49:09
Vollkommen richtig, bei Fahrerflucht holt sich die Versicherung das Geld vom Flüchtigen, wenn er doch geschnappt wird. Hatten wir auch schon mal bei einem Gebäudeschaden. Da war dem Zeitungsausträger das Auto weggerollt, hatte unser Gebäude beschädigt und er ist abgehauen. Haben ihn aber ermitteln können.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 22. März 2014, 15:39:20
Hab mir diesen Video die Woche auch gleich dreimal angeschaut!

@ ct.

Das kann ohne weiteres sein, das der Lkw Fahrer dieses touchieren wirklich nicht gemerkt hat. Schau Dir mal den Video genau an, wie auf diesen superschlechten Strassen der Auflieger hin un her schleudert! genauso geht der Streuer auch hin und her! Fahr nur mal ins polnische Hinterland. da sind die Spurrinnen auf den Straßen bis zu 20 cm tief! Was glaubst Du wie das hin und her geht beim Überholen!

Wenn Du nämlich genau hinschaust, dann siehts Du das im gleichen Moment der Auflieger nach rechts und der Schlepper hinten nach linsk schleudert! Im gleichen Moment hat der Auflieger mit ner Runge die Ecke des Düngerstreurs erwischt! die haben sich verhakt und der Auflieger ging wieder nach links und hat so den Schlepper ausgehoben.

Solche Videos wird es in Zukunft viel mehr geben, weil immer mehr LKW´s diese Unfallkameras unterm Spiegel wegen der Beweisführung eingebaut haben. Da bleiben immer die letzten 3 Minuten drauf zu sehen. Denn der Video kann nur aus so einer Überwachungskamera eines LKW kommen, der halt brav hinter dem Schlepper hergefahren ist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 22. März 2014, 19:02:52
Also wer schon mal mit dem LKW gefahren ist Weiss das mit Anhänger wen der auschert ,man den hinteren Eck nicht mehr im Spiegel hat weil die Front vom Anhänger  dies überdeckt

Aber  wie schon geschrieben wurde, es ist sehr schwieirg zu sagen  ob er den gesehen hat,aber ich würde zu 90% sagen der Fahrer hat gar nichtsmit bekommen,den sonst hätte er gebremst,ist ein reflex jeder der Auto oder irgend was auf Strassen bewegt  wirt es bestätigen,wen man irgend wo an was  berührt oder zu nah kommt bremst man Instinktiv,wen der Fahrer dan weiter Gas gibt,dan ist 100% Flucht, meist halten sie kurz um zu sehen,und dan nichts wie weg..
wen aber keine reaktion da ist,hat der nichts bemerkt ,er muss ja Auch zb in den 20Sekunden  nur links schauen  und schon hat er verpasst den man muss wirklich im richtigen Moment in die richtige Richtung schauen..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 22. März 2014, 19:12:39
In Russland hat ja bald jedes Auto eine Kamera auf dem Amaturenbrett. Ich meine gelesen zu haben das ist wegen der Beweisführung bei Unfällen

Hier ein Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=mC7LcKCQmUI
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 22. März 2014, 19:13:31
Das glaube ich einfach nicht, dass der Fahrer das nicht gemerkt haben will.
Ich habe selber etliche Kilometer 40t-Laster (unfallfrei !) hinter mir. Wenn sich bei so einem riskanten Überholmanöver neben einem ein Trecker überschlägt, am hellichten Tag, dann sieht man das Gewusel im rechten Spiegel. Spätestens wenn man vorbei ist und wieder etwas Platz hat, dann schaut man noch mal in den Spiegel und müsste merken das da was nicht stimmt und denken: "Wo ist der Traktor". Und den Ruck bei so einem Manöver merkt man auch am Popometer.
Ich bleibe dabei, dass der Fahrer ein rücksichtsloser Blödmann war und einfach abgehauen ist. So wie der gefahren ist war der eh auf der Flucht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 22. März 2014, 19:21:30
Also Ruck wirt er nicht bemerken weil eben die Strasse schlecht ist undschon alles hin und her tanzt!
Ein arbeits Kollege ist vor 2 jahren einer hinten aufgefahren Morgens um 5.15Uhrauf der Autobahn,der hat garnicht bemerkt nur das auf einmal das Positions licht  nicht merh geht auf der Linken seite,weil er da ab der bahnmusst ist er schnell runter umzu schauen was mit dem Licht ist,und merkte er das der Unterfahrschutzt schönschäg war und kein Rücklich mehr da wahr auf der Linken seite,er hat das der Polizei angerufen diehaben dan den BMW 3er gefunden totalschaden,der wahr eingeschlafen und  hinten reingeknalt und dan rechts die Böschungn runter  überschlagen,amKollege wurde nichts  bemängelt Experte beschtätigte das man mit 40 T einer hinten aufahrt das nichtumbedingt mitbekommt(der musste nicht so schnell aufegfahren sein weil der Schaden Auch nicht sogross wahr so vieleicht mit 120  kollege führ 89 macht 30kmh Unterschied,das merkt man vorne nicht viel besonders wen die Autobahn wie da Betonniert ist und es schlägt und holpert..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 23. März 2014, 09:16:57
Hier wird auch dazu berichtet und dass der LKW Fahrer es doch bemerkt und dann angehalten haben soll.
http://www.t-online.de/tv/webclips/spektakulaere-videos/id_68391574/lkw-fahrer-duest-nach-unfall-einfach-weiter.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 11. April 2014, 19:38:30
Am Freitag ist die Chefin eines Freundes beim Koppelbauen tödlich verunglückt:

http://www.focus.de/regional/rheinland-pfalz/unfaelle-frau-beim-einzaeunen-einer-weide-toedlich-verunglueckt_id_3746377.html

An sonsten hat sich hier auch noch anderweitig viel unschönes ereignet:

http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Unimog-klemmt-Mann-61-ein-%E2%80%93-tot-_arid,263424.html
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36090&key=standard_document_51340241

Ganz schön heftig derzeit hier in der Region...

Gruß,

Sven
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 12. April 2014, 11:19:45
Hallo,


da braucht man nichts mehr.............ist ja alles schrecklich. Besonders wenn kleine Kinder betroffen sind stelle ich mir das besonders schwer vor für die Betroffenen. Alles schlimm  :(

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 12. April 2014, 16:08:38
Hallo,
steck ja viel ohne Probleme weg ( bei der Feuerwehr am Spreitzer), aber bei kleinen Kindern, wenns die erwischt, dann hab ich stundenlang Gänsehaut,
vor allem hab selbst noch einen Jungen mit gut drei Jahren der am liebsten immer beim Geschäft dabei ist.
Zu den anderen Fällen,so furchtbar und traurig sie sind,  mich wunderts mitlerweile nicht mehr, das wir  in der LW ein sicherheitsbeauftragten brauchen.
Bin ja momentan neben der ganzen tgl. Arbeit für unser Lu ne Gefahrenanalyse zu machen und entsprechend nach dem TOM Prinzip zu Papier zu bringen.
TOM = Technik, Organisation, Mensch. Da merkt man wie gedankenlos teilweise eigentlich gearbeitet wird. Auch bei meinen Leuten, obwohl ich denen immer wieder sage:
Ich will nicht zu deiner Frau oder Mutter gehen und sagen dich hatts erwischt! Lieber mal ne halbe Stunde länger, aber sicher.
Dies ist aber auch der Preis für die Hektik und vielfache Arbeitsüberlastung die in den Betrieben eingezogen ist. Leider und die Umkehr ist zum Teil in weiter Ferne, nur wenn man selbst richtig auf der Fresse liegt oder gesetzlich Vorgaben kommen denken erst viele nach.
mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 12. April 2014, 17:08:24
Fritz,
Ich bin daa inzwischen zynisch geworden.
Seit der Erfahrung mift dem Kinderfinder und der landwirtschftl. Berufsgenossenschft vor allen Dingen in der Person Allinger, wundert mich gar nichts mehr!
Ich bin inzwischen der Meinung, dasne gewisse Anzahl von Unfaelle eifach gewollt ist, damit BG zeigen kann das sie fuer die Beitraege auch ab und zu mal fuer Schaeden bezahlt!
Das hoert sich makaber an, aber das Gegenteil koennen mir zumindest diese Herren nicht zeigen!

Die DLG hat damals zur Begru3ndung der Goldmedaille geschrieben: Wenn dadurch nur ein Kind im Landwirtschftsbereich nicht todgefahren wird, ist diese Entwicklung eine Goldmedaille wert.
In Japan und Kanada verkaufen sich die Dinger wie warme Semmel, In Europa dagegen eigentlich Null.

Sorge in Deinem Betrieb dafuer das es so sicher wie moeglich zugeht, aber anderen Tips geben kann exfrem unbeefriedigend sein, gerade, wenn was passiert, wo Du auch noch explizit deauf hingewiesen hast!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 12. April 2014, 19:06:02
Muss dazu sagen das immer mehr alles "gesichert" wirt,die Leute passen ja gar nicht mehr auf, wen ich mich an sitautionnen oder arbeiten früher daran denke...und ist eigentlich wenig passiert,gut der Stress(den man sich selber macht!) ist schon Unfalverurscher Num. 1, man hat sich früher halt Zeit genommen..
Aber zurück zum Thema, die Leute  denken heute gar nicht merh daran das es gefährlich sein könnte,da wirt einfach volle pulle darauf los gegangen und wundert sich dan warum dass  das messer schneidet,und sogar nen Finger..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 30. April 2014, 21:36:03
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Billingshausen-Unfall-Baum-Haecksler

http://www.hna.de/lokales/goettingen/lenkung-versagte-maehdrescher-fuhr-gegen-strassenbaum-3519439.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 28. Juli 2014, 15:43:16
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_70411384/unfall-in-nordmoor-bauer-ueberfaehrt-seinen-zweijaehrigen-sohn.html


Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 30. Juli 2014, 09:40:19
Traurig
34-Jähriger stirbt bei "Cold Water Challenge" (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/emmerich/34-jaehriger-stirbt-bei-cold-water-challenge-aid-1.4418480)

Hoffentlich wird der Quatsch jetzt beendet.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: deewag am 30. Juli 2014, 11:19:50
Traurig
34-Jähriger stirbt bei "Cold Water Challenge" (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/emmerich/34-jaehriger-stirbt-bei-cold-water-challenge-aid-1.4418480)

Hoffentlich wird der Quatsch jetzt beendet.

... aus noch ungeklärter Ursache ???  2 Tonnen Wasser bei dem ausgefahrenen Arm ??? ich würde den Fahrer, den Ideen-Haber und alle außenrum wegen vorsätzlichen Totschlag anklagen !!!!

WIE DUMM MUSS MAN EIGENTLICH SEIN ????
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: MUKUbauer am 30. Juli 2014, 11:45:38
naja steht ja dabei "Feier" bei nem Bier werden oft solche Ideen geboren und keiner denkt nach ...

gibt ja auch Lustige Sachen, wo weder was kaputt geht oder wer verletzt wird ...
unser Musikverein hat gestern auch bei sowas mitgemacht, ist recht nett, da wurde auch kein Instrument nass oder Kaputt gemacht, manche der Feuerwehren übertreiben das halt ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jupp am 30. Juli 2014, 17:47:14
Mal abgesehen davon, dass die Nummer reichlich dumm war: die Maschine hat doch eine Überlast-Warneinrichtung. Kann die abgeschaltet werden oder wieso ist das Ding vornüber? Bei einem Kran kann ich dann ja nur "Rettungsfunktionen", also Lastreduzierende Funktionen verwenden.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 30. Juli 2014, 18:32:44
Das hab ich mich auch schon gefragt. Aber wahrscheinlich piepst das Ding dann nur oder sowas.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 30. Juli 2014, 19:12:27
jetzt hauen alle wieder auf die cwc. die hat eigentlich gar nichts damit zu tun weil hier leichtsinnigerweise die einfachsten regeln des betriebes von maschinen missachtet wurden. es gibt viele cwc videos von lohnunternehmen und landmaschinen betrieben wo ich nur den kopf schütteln muss. wenn im "normalbetrieb" auch so verantwortungslos mit der arbeitssicherheit umgegangen wird, dann sind auch andere unfälle in der landwirtschaft kein wunder.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: RumsRumsRums am 30. Juli 2014, 19:22:38
Das hab ich mich auch schon gefragt. Aber wahrscheinlich piepst das Ding dann nur oder sowas.

Je nach Baujahr. Gibt seit nem Jahr oder so ne Norm, dass auch Telelader das Heben von Lasten ausserhalb des Lastdiagramms unterbinden müssen, bzw dann nur noch in Richtung Kippvermeidung. Vor der Norm haben die Dinger ne Überlastwarneinrichtung, die piepst nur. Das ist bei vielen aber leider dass was als erstes abgeklemmt wird... Selbst wenn die aktiv ist, muss man seinen gesunden Menschenverstand noch nutzen und der war bei der Aktion nicht allzuweit involviert...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 30. Juli 2014, 19:23:11
Das hab ich mich auch schon gefragt. Aber wahrscheinlich piepst das Ding dann nur oder sowas.

Ich denke beim auskippen kam die Wasserlast ganz nach vorne und das war zuviel. wie bei einem Kran wenn der Endschalter anspricht pendelt die Last beim abbremsen nach vorn und der Kran geht mit und schon liegt er.
Ich würde jedem der da freiwillig mitgemacht hat die gleiche Schuld geben
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 30. Juli 2014, 19:27:22
vom schuld geben wird keiner lebendig ... der fahrer des teleladers wird auch seines lebens nicht mehr froh ... bloss da gibt es verletzte und hinterbliebene. nach dem ersten grossen seelischen schmerz beginnt dann der kampf um schadenersatz usw.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 30. Juli 2014, 19:28:32
Mal abgesehen davon, dass die Nummer reichlich dumm war: die Maschine hat doch eine Überlast-Warneinrichtung. Kann die abgeschaltet werden oder wieso ist das Ding vornüber? Bei einem Kran kann ich dann ja nur "Rettungsfunktionen", also Lastreduzierende Funktionen verwenden.

Eine Überlastsicherung gibt es schon, aber mittels Kippschalter hat man die Möglichkeit die Sperre kurzfristig zu umgehen. Kann es aber auch sein das die Überlastwarneinrichtung vollständig deaktiviert wurde. Da war dann aber jemand selber am Werk. Gegen Dummheit ist einfach kein Kraut gewachsen.
Mit der CWC hat der Unfall für mich auch nix zu tun. Wie viele tödliche Unfälle passieren wegen Leichtsinn beim Motorradfahren, Skifahren etc.?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 30. Juli 2014, 19:28:53
Jeder macht Fehler, manche haben nur das Pech das jemand zu schaden kommt.
An meinem Frontladerschlepper habe ich das auch schon getestet ab wann er kommt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 30. Juli 2014, 20:30:31
Ich leihe mir ab und zu den  Manitou eines Freundes aus. Das ist so ein Supergerät mit 3 stufigen Teleskopen der über 13 Meter ausfährt! Vorne hat er zur Absicherung noch zwei Stützen.
Der hat sich. als ich ihn das erste mal ausgeliehen habe, von mir schriftlich bestätigen lassen, das ich den Sicherheitssenor nicht abschalte und für Schäden jeglicher Art durch umkippen selbst privatrechtlich aufkomme!
Ich fragte ihn damals was das fürn Grund hat, und dahat er mir gestanden das er ihn kürzlich beim Dachreinigen mit zwei Leuten vorn in der Schaufel fornüber gekippt hatte. Die Schaufel hatte sich glücklicherweise dann aufs Dach gelegt. Gottseidank hat er die Beiden dann erst aussteigen lassen!!!!

Denn als er ihn dann soweit eingefahren hatte, das er wieder zurück kippt, ist der  Mast wie eine Schleuder nach hinten geschwungen!

Erst vor zwei  Wochen hatte ich den Manitou kurz gebraucht, auch da wieder die gleiche "Leier" wie jedes mal, doch bitte den Überlastschutz nicht auszuschalten! Der Ausschaltknopf sitzt aber auch zu verführerisch auf dem Armaturenbrett! Und wenns gerade mal noch um 30 cm fehlt, dann ists schon sehr verführerisch.......

Zu dem Unfall, der stellt sich relativ klar und einfach dar: Um mit dem Wasser wirklich schön  über den Tisch zu kommen, hat er einfach den Arm ein bisschen abgelassen, und schon ist das Ding nicht mehr zuhalten!

Das die Idioten am Biertische auch noch sitzen geblieben sind um abgeduscht zu werden........
Wenn bestraft wird, dann bitte Alle die an der Aktion beteiligt waren mit der gleichen Strafe, auch Die und vor allen Diejenigen die am Biertisch gesessen haben! Denn Die haben den Blödsinn ja erst rausgefordert!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai am 30. Juli 2014, 20:42:42
selbst schuld... mehr kann ich dazu nicht sagen.
was ist wenn ein hydraulilschlauch platzt oder sonst irgenwas ?
unter lasten hält man sich nicht auf.
es ist auch ein wahnsinn 2to wasser auf menschen zu kippen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 30. Juli 2014, 20:44:27
Gab mal bei Youtube so ein Video mit einer Hebebühne, Mann fährt ,steht dabei im Korb als dann die Hinterräder die Kante runter gehen schleuderts in im hohen Bogen aus dem Korb
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 30. Juli 2014, 20:47:24
Gestraft sind die alle genug...

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 30. Juli 2014, 20:50:30
durfte auch schon mal mit so einen 10m liebherr rumtesten und auch mit so einen 7m jcb finde ich es als nicht wirklich sicher. das wackelt und schwankt schon alles gewaltig ... bin erstaunt das da nicht viel mehr mit den teletubbies passiert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Komet am 30. Juli 2014, 20:56:33
Was hätten erst die 2000 l Wasser auf den Leuten angestellt. Bei Galileo kam heute ein kurzer Beitrag. Dabei hat man aus 3 m 1000 l Wasser aus einer Baggerschaufel auf einen PKW fallen lassen. Frontscheibe und Dachfenster waren hin.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 30. Juli 2014, 20:56:58
http://www.youtube.com/watch?v=kGIhABScmvw

Das Video ist schon uralt .... zeigt aber ziemlich eindrucksvoll die Kraft vom herabstürzenden Wasser
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 30. Juli 2014, 22:05:03
Mann kann 2t Wasser eben in 1s entleeren oder eben in 1min das Ergebnis wird sehr unterschiedlich sein.
Egal, denjenigen wird das jetzt leider auch wurscht sein.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ceres am 31. Juli 2014, 00:25:09
Hallo,

vor geraumer Zeit hatten wir doch schon das Thema CWC oder weis was nicht mehr richtig?

Fakt ist der 34 jährige ist TOT und was die anderen noch als bleibende Schäden zurückbehalten weis noch Keiner.
Die Seelischen Schäden kann keiner ermessen ausser er war selber mal in so einer Lage (Ereignis) daran beteiligt.
Mein Ereignis ist jetzt 2 Jahre her und immer wieder kommt die Erinnerung hoch und der wirtschaftliche Schaden (Strafe und Verurteilung)
wird auch immer neu in Erinnerung gebracht.

Ceres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: manuel3556 am 31. Juli 2014, 07:16:52
So ein Ereignis ist seh tragisch. Ich muss auch ehrlich sagen in dieser Situation wäre ich am liebsten der 34 jährige und schon gar nicht der Laderfahrer. Er wird sich wahrscheinlich sein leben lang Vorwürfe machen mit den Wörtern "hätte" und "würde" am Anfang.

Zum Unfallhergang sollte es ja eigentlich ein Video geben oder. Es ist ja sinn der Sache das es gefilmt wird.
Ich könnte mir vorstellen das der Fahrer nach dem anheben noch nach vor gefahren ist um über dem Tisch zu sein und dann evt zu stark gebremst hat.

Mfg Manuel
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 31. Juli 2014, 07:53:32
Naja, Wasser in der Schaufel ist eben keine feste Masse, das kann schwappen und nen Acker (Unebenheiten, evtl. weich) war es noch dazu + Georgs Varainte.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 20. August 2014, 09:13:43
Moin,
bin gerade bei topagrar über folgendes Bild gestolpert:
http://www.topagrar.com/foto_video/Defekte-Bremse-Getreidehaenger-aufgelaufen-bildergalerie-1514550.html?image=1#bild
(http://www.topagrar.com/imgs/4/9/5/9/2/4/ximage0012-16d9f93557beeb6b.JPG.pagespeed.ic.tLVZJ9pM86.jpg)

Der ganze Unfall erschien mir unlogisch, bis ich das Zugmaul oben über der Kabine an der Deichsel gesehen hatte.

Es würde einiges erklären, wenn es nicht korrekt verriegelt war und sich beim Aufschieben des Zuges nach Oben herausgedrückt hat. Oder biegt sich ein JD-Anbaubock soweit auf, dass das Zugmaul da raus kann?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 20. August 2014, 12:50:05
Es würde einiges erklären, wenn es nicht korrekt verriegelt war und sich beim Aufschieben des Zuges nach Oben herausgedrückt hat. Oder biegt sich ein JD-Anbaubock soweit auf, dass das Zugmaul da raus kann?
Hallo Christian,

Interessanterweise sind aber beim genauen Betrachten der Bilder die beiden Arretierungsbolzen im Zugmaul zu sehen. Insofern muss hier wohl der Anbaublock nachgegeben haben...

Lustig finde ich nur den Artikel selber: "...hydraulische Bremse des Anhängers..."  :frage: :o :frage: Warum hat der dann am Drehschemel einen Luftkessel ???

Gruss
Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 20. August 2014, 13:47:30
Warum hat der dann am Drehschemel einen Luftkessel ???

Das ist der  Ölvorrat  ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 20. August 2014, 15:05:34
 :paetsch: :gruebel: :boing:

Ölvorrat

Da hätt ich auch selber drauf kommen können...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 20. August 2014, 15:33:12
...

Lustig finde ich nur den Artikel selber: "...hydraulische Bremse des Anhängers..."  :frage: :o :frage: Warum hat der dann am Drehschemel einen Luftkessel ???

Gruss
Uli

Naja, von hydraulischer "Anhängerbremse" ist da ja keine Rede.
Könnt ja sein, dass der Schlepper an den Bremsleitungen einen Defekt hatte (die sind ja hydraulisch) und dadurch die Anhängerbremse nicht ausglöst wurde.

Zwar bei so einem neuen Schlepper sehr unwahrscheinlich, aber möglich.

Aber schon wirklich spektakulär, dass das Zugmaul so in der Luft hängt. Ich hätte fast jeden Betrag gewettet, dass sich eher die Deichsel komplett verbiegt, und eventuell abreißt, als dass das Zugmaul als ganzes aus der Schiene kommt.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 20. August 2014, 15:40:03
Nicht auszudenken was passiert wenn die Deichsel in die Kabine kommt,
wundert mich ehrlich das die so "schön" und somit sicher für den Fahrer hochgegangen ist!!!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 20. August 2014, 17:53:30
Der Artikel ist voller ungereimtheiten in meinen Augen. 17 to Ladung und nicht überladen? Auf dem einen Bild sieht der Schlitten auch unbeschädigt aus. Stimme auch  JueLue zu, vermute das die Kupplung nicht ganz fest war, hat dann die Kupplung hochgedrückt. Habe auch schon mal solche Fälle gesehen wo die Bremsen versagt haben, dann war eigentlich immer die Deichsel krum.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 20. August 2014, 18:25:54
Beim Bilder nochmal genau anschauen ist mir aufgefallen das die Unterlenker hoch sind,
 und dann beim drehen...???

das Trockenviehfutter sieht aus wie Weizen ;)
und davon bekommt man keine 17to auf den Agroliner
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 20. August 2014, 18:46:27
Zitat
Eine Wiegung des noch vollen zweiten Anhängers ergab ca. 17 Tonnen, womit keine Überladung vorlag.

17 Tonnen Gesamt und somit passts (wenn ein agroliner 18 t zGg hat).

Hallo Christian,

Interessanterweise sind aber beim genauen Betrachten der Bilder die beiden Arretierungsbolzen im Zugmaul zu sehen. Insofern muss hier wohl der Anbaublock nachgegeben haben...

Die Arretierungsbolzen können ja auch erst in der Luft in die richtige Position gegangen sein. Wenn ich jetzt nicht falsch liege brauchts dazu ja keine Betätigung.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Klaus am 20. August 2014, 20:30:03


das Trockenviehfutter sieht aus wie Weizen ;)
und davon bekommt man keine 17to auf den Agroliner
[/quote

Moin,

man muss sie nur richtig voll laden, dann passt es schon.


Gruß
Klaus
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 20. August 2014, 20:51:03
Hallo Klaus
SorrY ich hatte unseren emsländischen Weizen vor Augen.  65 Hektolitergewicht ;D
Gruß Josef
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 20. August 2014, 21:09:49
Da kommen doch wieder mehrere Ursachen zusammen:

AHK nicht sauber verriegelt oder
Schiene ausgeschlagen (unwahrscheinlich),
Vollbremsung,
schlechte Einstellung der Anhängerbremsen,
evtl. sogar vergessen auf Vollast zu stellen
... selbst schlechte Wartung kann reichen ..... wenn ich sehe wie tw. die Bremsen an den 25 km/h Anhängern beim Getreidefahren aussehen

Wahrscheinlich min. zwei von den aufgeführten Punkten

Selbst an unserem neuen Welger mußten wir nach wenigen km mehrmals die Bremsen neu einstellen .... aber jetzt ists richtig ...

Neulich zu nem Lw. gesagt: die Kolben von deinen Bremsen sind voll ausgefahren .... rechts deutlich weiter als links .... Antwort: macht doch nix, bremst doch noch, ausserdem fahre ich nicht weit ....



Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 20. August 2014, 22:04:02
Da kommen doch wieder mehrere Ursachen zusammen:

AHK nicht sauber verriegelt oder
Schiene ausgeschlagen (unwahrscheinlich),
Vollbremsung,
schlechte Einstellung der Anhängerbremsen,
evtl. sogar vergessen auf Vollast zu stellen
... selbst schlechte Wartung kann reichen ..... wenn ich sehe wie tw. die Bremsen an den 25 km/h Anhängern beim Getreidefahren aussehen

Wahrscheinlich min. zwei von den aufgeführten Punkten

Selbst an unserem neuen Welger mußten wir nach wenigen km mehrmals die Bremsen neu einstellen .... aber jetzt ists richtig ...

Neulich zu nem Lw. gesagt: die Kolben von deinen Bremsen sind voll ausgefahren .... rechts deutlich weiter als links .... Antwort: macht doch nix, bremst doch noch, ausserdem fahre ich nicht weit ....





AHK nicht sauber verriegelt glaube ich sofort.
Schiene ausgeschlagen glaube ich eher nicht. Ein 6130R dürfte tendenziell noch recht neu sein.
Vollbremsung ist kein Grund für so einen Unfall, das muss jeder Zug unbeschadet überstehen.
Einstellung der Anhängerbremsen/vergessen auf Volllast zu stellen ist extrem unwahrscheinlich, weil Agroliner serienmäßig ALB verbaut haben.
kommen wir zur schlechten Wartung. glaube ich sofort. Was man immer wieder sieht ist echt unglaublich. Zugegeben waren wir früher nicht besser, aber irgendwann muss man doch mal was lernen.


Ohne das ganze wirklich untersucht zu haben, sieht es auf den ersten Blick nach Anwenderfehler aus. AHK nicht verriegelt, zu schnell an die Kreuzung rangefahren, so dass eine Gefahrenbremsung überhaupt erst nötig wurde und vielleicht noch mangelhafte Wartung.


Ich habe bei uns ausdrücklich drauf gedrängt, dass unsere Anhänger alle auf 40km/h zugelassen werden. Das nicht nur im legal unterwegs zu sein, sondern auch, damit regelmäßig fremde Augen auf die Technik schauen. Man selbst wird oft betriebsblind. Mich wundert es auch, dass man angehangene Arbeitsgeräte mit 50km/h und mehr fahren darf, obwohl die nie zur Hauptuntersuchung müssen. Ist OK, ich werde meinen Roder trotzdem regelmäßig auf den Bremsenprüfstand stellen, komisch finde ich es aber schon.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Franzl am 20. August 2014, 22:23:53
Mir ist es nicht klar, wie die Anhängekupplung in der Schiene nicht verriegelt sein kann, erst recht bei einem neuen Schlepper! Nicht verriegelt heißt, die Anhängerkupplung fällt nach unten durch und liegt auf dem Boden. So ists zumindest bei unsrem Hirschen. Die Kupplung kann ohne Verriegelung in der Schiene gar nicht halten, so saublöd verkanten kann sie bei einem neuen Schlepper, der noch keinen Verschleiß am Schlitten aufweist, gar nicht. Manchmal gibts zwar ganz unten am Schlitten eine Begrenzung, so dass nix nach unten durchfallen kann. Aber dann sitzt das Zugmaul so tief, dass es erstens bei einem Drehschemelhänger auffallen muss und zweitens unmöglich nach oben rausrutschen könnte.  :rolleyes:

Sachen gibts, die gibts wirklich nicht. Aber ist schon haarsträubend, wie viele Ungereimtheiten dieser kurze Artikel enthält.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wissensdurst am 20. August 2014, 22:31:44
Die Kupplung kann ohne Verriegelung in der Schiene gar nicht halten, so saublöd verkanten kann sie bei einem neuen Schlepper, der noch keinen Verschleiß am Schlitten aufweist, gar nicht.

Doch, kann sie. Musste da schon mal ziemlich dran rumzerren. Kann auch sein, dass die Verriegelung verstaubt ist und deshalb nicht mehr komplett oder nur einseitig einrastet. Alles schon mal gehabt. Auffallen sollte es einem trotzdem wenn man mit halbwegs offenen Augen durch die Welt läuft.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 20. August 2014, 22:43:34
Auffallen sollte es einem trotzdem wenn man mit halbwegs offenen Augen durch die Welt läuft.

Finde den Fehler!  ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 20. August 2014, 23:07:24
Da hats irgendwo ordentlich "gezwickt"! Eigentlich kann der Hänger nicht auflaufen wenn die Bremse eine Voreilung hatte wie es sich gehört! Den bie ordentlicher Bremnse von zwei 18 to braucht der Schlepper keine Bremse mehr denn dann wird der Schlepper von den Hängern angehalten!

In meinen Augen war da die Hängerbremse auf "Leer" gestanden. Des weiteren war der Zug überladen! 2 x 17 to plus des Schleppers ergeben ungefähr 42 to gesamt! also war um mehr als 10% überladen! Auch in der Landwirtschaft sind 38 to das Limit!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 20. August 2014, 23:14:23
Der wird doch wohl eine ALB haben.

John Deere hat ja einen Verriegelung mit Voll-Loch. Die ist an sich sehr robust und wenig verschleißanfällig. Der Schlepper sieht ja auch wie neu aus.
Kann schon sein, dass hier nicht ordentlich verriegelt wurde, obwohl das ja einfach nachprüfbar wäre. Nicht so wie beim Murks mit Halbloch.

Hat schon seine Gründe, warum in anderen Regionen der Anhänger zusätzlich noch mal an die Kette gelegt wird. Vor allem Kugelkopfkupplungen hängen sich in Extremsituationen schon mal selbst ab und wo dann die Deichsel hin fährt - Glückssache.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 20. August 2014, 23:29:56
In allen Regionen und bei allen System gibt es trotzdem Unfälle. Und wenn nur einer vergessen die Schläuche anzuschliessen.

Als ob eine Zeitungstante den Unterschied zwischen Gesamtgewicht und Ladungsgewicht kennt, oder den Unterschied zwischen Futtermittel und Weizen. Zuviel Kaffeesatz lesen bringt auch nichts.

Es wird sicher eine Ursache ermittelt!!

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 20. August 2014, 23:35:16
Und für uns: Besser noch mal alles durch sehen, bevor man die Fahrt antritt. Sind fünf Minuten, die sich lohnen. Und müssten von Gesetzes wegen ohnehin gemacht werden. Abfahrtskontrolle.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 20. August 2014, 23:45:48
Keine Ahnung was da nun die wirkliche Ursache dieses Unfalls war. Mysteriös ist es allemal. Aber nach 17 Jahren eigener Erfahrung mit diesem (blöden) JD-Anbaubock und vielen anderen Verriegelungssystemen würde ich eher das JD-System als den Fahrer anklagen.
Natürlich muß man jedesmal gucken ob es akkurat verriegelt ist. Nur ist dieses System wirklich saudooof konstruiert, dass es eben auch mal verriegelt aussieht und doch nicht wirklich ist.
Es gibt einfach bessere Systeme, Punkt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Franzl am 21. August 2014, 00:00:03
Die Kupplung kann ohne Verriegelung in der Schiene gar nicht halten, so saublöd verkanten kann sie bei einem neuen Schlepper, der noch keinen Verschleiß am Schlitten aufweist, gar nicht.

Doch, kann sie. Musste da schon mal ziemlich dran rumzerren. Kann auch sein, dass die Verriegelung verstaubt ist und deshalb nicht mehr komplett oder nur einseitig einrastet. Alles schon mal gehabt. Auffallen sollte es einem trotzdem wenn man mit halbwegs offenen Augen durch die Welt läuft.

So ein Gespann übt doch eine beträchtliche Gewalt am Zugmaul aus, und von daher würd ich davon ausgehen, dass das Zugmaul spätestens durch die Ruckelei der Anhänger runterfällt. Und einseitig Verriegeln geht doch auch nicht, wenn man auf einer Seite das Loch nicht genau erwischt, geht der Bolzen auf der andern Seite auch nicht raus.

@ct: Was meinst du da genau? Ich hatte mit dem Schlitten beim JD noch nie Probleme.

Aber letztendlich ist das alles wilde Spekulation, sicher ist mal, dass man schon schauen sollte, dass das Zugmaul richtig im Schlitten verriegelt ist, anders fahr ich gar nicht los.

Ja, wsl sind mit den 17t das Gesamtgewicht des Hängers gemeint...wieso sollte die auch das Gewicht der Ladung solo interessieren...aber von TopAgrar sollte man da doch schon etwas Sachverstand erwarten können.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 21. August 2014, 00:05:50
@ct: Was meinst du da genau? Ich hatte mit dem Schlitten beim JD noch nie Probleme.

Ich bin hier wohl nicht der einzige, der schon sein "Erlebnis" mit dem JD-Anbaubock hatte. Wobei das bei so einem neuem Schlepper  ..... :pah: :kopfschuettel:  aber lassen wir das und freuen uns darüber, dass der Fahrer so glimpflich davongekommen ist.
Es gibt einfach bessere Systeme,  :basta:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 21. August 2014, 07:18:13
Georg, deine Sprüche und dein Wissen sind leider häufig nicht mehr auf dem aktuellen Stand ...

In D ist ein zGG von 40 to seit ca. 25 Jahren zulässig ....

Woher nimmst du diese Behauptung der Zug wäre überladen? woher weißt du das der erste Anhänger genauso voll war wie der zweite .... und wie du selber schon sagst, die Anhänger müssen den Zug halten, eine Überladung, selbst wenn die 10% vom zGG beträgt bringt solch einen Zug nicht in diese Situation ...

Wenn du jetzt meinst, der hätte ja gar nicht fahren dürfen ..... hätte der Hund nicht geschissen ..... wir sollten also schin bei den echten Ursachen für einen solchen Fall bleiben. Wenn du so anfängst, sollten wir mittlerweile jede Fahrt in Frage stellen .... also zurück zu den tatsächlichen Ursachen/Fehlern .... und heir sind min. zwei, wahrscheinlich drei oder mehr Fehler in Summe passiert
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 21. August 2014, 07:43:29
Hallo,
was durchaus sein könnte ist das sich ein etwas zu kurzer Luftschlauch oder Ölschlauch in der Verriegelung des Zugmauls verheddert und bei Kurvenfahrt an der Verriegelung zerrt, die dann öffnet und nach einigen hundert Metern kann dann sowas passieren, wenn du nur Gas wegnimmst an der Zugmaschine - keine Bremsung. Genau weis es keiner, man kann nur hoffen das es selbst keinem passiert und in dem Fall der Fahrer nicht verletzt wurde.
mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 21. August 2014, 07:55:27
Fritz,
Es wäre trotzdem interessant zu wissen was da passiert ist! Ich fahre des Öfteren mal nen 7830 mit zugelassenen, luftgebremsten 18to Anhänger.
Irgendwie hab ich nun, nach dem ich diese Bilder gesehen habe, irgendwie ein mulmiges Gefühl.
Wenn´s ein technischer Fehler von Seiten John Deere ist, kann´s immer wider passieren! Ein zweites mal geht's dann nicht nur mit Blech und Getreideschaden aus........
vielleicht kennt ja jemand diesen Unfall näher damit das Rätseln aufhört?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 21. August 2014, 08:30:29
Wenn ich das alles so lese, fällt mir ein, daß der Vater eines Kollegen vor Jahren auch mal nen Anhänger am Johnny (6900) verloren hat. Das war n 8tonner auflauf, das Zugmaul ist nach unten rausgefallen, Anhänger gebremst, alles gut. Allerdings war er ca. 25km von zu Hause weg, und ich glaube nicht, daß er da zwischendurch irgendwo am Zugmaul rumgespielt hat. Also muß es schon so viele km nicht (richtig) verriegelt gewesen sein und ist dann erst rausgefallen.

Wohnt User Dietrich nicht da oben in der Nähe?

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 21. August 2014, 08:53:11
Für die ängstlichen (Georg ;) ): Einfach ober- und unterhalb des Zugmauls in die Bohrungen des Schlittens ordentliche Schrauben rein drehen, dann kann das Zugmaul zwar noch immer wandern, aber nicht aus dem Schlitten springen.  :D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 21. August 2014, 09:05:30
Mal ne blöde frage da ich derzeit wenig mit anderen Schleppern unterwegs bin, der Anbaubock und Schlitten ist doch bei allen Schleppern gleich? Wüsste da jetzt  nicht da JD das was besonderes hat oder täusche ich mich da? Als wir noch Fendt gefahren haben, konnten wir jedenfalls die Kupplungen wechseln. Gibt ja fast nichts was es nicht gibt, aber wenn die Kupplung "ordentlich" und richtig eingerastet ist, kann ich mir kaum vorstellen das sie wieder aufgeht. Sind wahrscheinlich einzelfall, aber durch Staub und Dreck geht es im laufe der Zeit eher schwerer zu verriegeln (bis zur nächsten Reinigung und Wartung).

Ich bleibe jedenfalls bei meiner Meinung, wenn die Kupplung ordentlich verriegelt wurde, verbiegt eher die Deichsel oder anderes als das das Zugmaul rausspringt. Insgesamt wird es so sein wie Ruebe schreibt eine Verkettung von Dingen sein.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: MUKUbauer am 21. August 2014, 13:17:27
Nach unten kann es bei dem Unfallschlepper nicht rausfallen, siehe Bild 3/3 so meine ich ...

Ich vermute eher einen Flüchtigkeitsfehler, der Scheiß Schlitten geht eher nach Unten als nach oben, und wenn da was Schiebt verbiegt es die Deichsel
Ich würde sogar Vermuten das Zugmaul im Eifer des Gefecht´s nur oben drauf gelgent hat, sprich nur halb im Schlitten war, wenn dann ein Hänger schiebt geht´s nach Oben ...

Durchfallen beim JD Schlitten, die neuen haben ja alle die Kleine Sicherung, beim Alten war ein kleiner Bolzen drin, oder bei uns eine Schraube, beim Reintun von Oben - wenn der nach Unten durchrutscht muß ich den nicht auf dem Fuß haben ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: manuel3556 am 21. August 2014, 13:26:16
Hallo.

Es gibt schon zahlreiche verschiedene Verriegelungsarten auch mit verschiedenen breiten.

Aber das System auf den JD ist nicht deren eigenes. Ich glaube das nennt sich System Rockinger welches jetzt auch Sauermann in diesem Fall für John Deere baut. Das gleiche System hatte früher auch Steyr, teilweise Lindner, Kubota und auch der Fasttrac. Wahrscheinlich auch noch einige andere Hersteller.

An unseren Johnnys funktioniert es gut und bin auch sehr zufrieden damit.
Was mir bei John Deere auch gefällt das sie seit der Serie 6000 immer das gleiche System beibehalten haben. Somit lassen sich die Kupplungen auch bei bedarf untereinander tauschen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD8200 am 21. August 2014, 13:32:09
Ich würde mal sagen das System haben so ca. 90% aller Schlepper-Hersteller. Wenn auch teilweise unterschiedliche Schlittenmasse.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 21. August 2014, 13:49:27
Insgesamt wird es so sein wie Ruebe schreibt eine Verkettung von Dingen sein.

Keine Frage, ich halte menschliches Versagen in beiden Fällen für einen Punkt mit.

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Thomas am 21. August 2014, 14:57:38
Ich würde mal sagen das System haben so ca. 90% aller Schlepper-Hersteller. Wenn auch teilweise unterschiedliche Schlittenmasse.

Prozente weiß ich nicht, aber z.B. Claas hat GKN / ehem. Cramer, Case Scharmüller (oder schon was anderes bei den neueren?), bei den alten auch Cramer, Deutz und JD Sauermann. Zusammen passt da nix und das Sauermannsystem ist m.M. das beste. Dieser Sch... vom Scharmüller ist kaum auszuhalten, das verfluche ich alle 4 Wochen. Mir schleierhaft, wie sowas konstruiert werden kann. Vermutlich hat da keiner der Ing´s mal mehr als 2 Tage mit gearbeitet...

Das Zugmaul kann ja nicht richtig eingerastet gewesen sein, sonst geht sowas normal nicht.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: postman am 21. August 2014, 18:16:38
Ich kann zur Teilauflösung beitragen. Hab in der Ecke Verwandschft die wussen was...
Der Hirsch war Neu und vorher hat er Fendt gefahren, und das Bremsen mit dem Hebel funktioniert wohl nicht so wie beim Fendt.
Edit: Trecker bremste Stark die beiden Vollen Kipper garnicht...
Die Antwort auf die frage warum das Zugmaul raus sei, ist noch offen...

So ihr könnt weiterspekulieren ;-)

mfg
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: postman am 21. August 2014, 18:40:27
Zugmauel ist wohl irgendwie rausgebrochen oder so, durch die Schubkräfte....
Finde ich hätte nicht passieren dürfen... Egal was da genau gewesen ist... Das Zugmauel hätte bleiben müssen wo es ist!
mfg
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nichtdicht am 21. August 2014, 19:51:21
Dass gibt ja einer zu denken :frage: Aber der Zugmaul haette sitzen bleiben muessen! Es gibt warscheinlich auch mal andere Faelle wobei diese Kraefte auftretten werden.
Bin froh dass ich nicht mit soetwas Unterwegs sein brauch!

mfg
Herman
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mick am 21. August 2014, 20:36:03
Und womit bist Du dann unterwegs Herman? Mit der Scheibtruhe?  ;)

Eine andere Felgenfarbe schützt vor sowas nicht. Und allein durch bremsen hüpft niemals der Schlitten raus...

Kenne übrigens die Deere- und die Case/Steyr-Schlitten und der JD (Sauermann) ist um Welten besser, sowohl von der Verriegelung als auch von der Bedienung her. Wer natürlich schlampig arbeitet kriegt alles kaputt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nichtdicht am 21. August 2014, 21:03:59
Innerbetrieblich mit Anhaenger und Trecker (Wir haben drei mit Gelben Felgen), sonst nuer LKW

mfg
Herman
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Franzl am 21. August 2014, 21:05:56
Da bleibe ich dabei, wenn das Zugmaul ordnungsgemäß verriegelt ist, kann es sich unter keinen Umständen der Welt lösen. Und dass der Schlitten so einfach bricht, halte ich auch kaum für möglich. Hab mir die Konstruktion heute nochmal in echt angeschaut....

Und was passiert, wenn jemand beim Fendt mit Joystick bzw. beim Deere mit dem Fahrhebel bremst, da brauchen wir nicht mehr diskutieren was passiert....das haben wir schon in aller Ausführlichkeit.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mick am 21. August 2014, 21:15:48
Innerbetrieblich mit Anhaenger und Trecker (Wir haben drei mit Gelben Felgen), sonst nuer LKW

mfg
Herman

Na beim LKW hast DIE Probleme sicher nicht  :D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 21. August 2014, 22:08:19
Da hats irgendwo ordentlich "gezwickt"! Eigentlich kann der Hänger nicht auflaufen wenn die Bremse eine Voreilung hatte wie es sich gehört! Den bie ordentlicher Bremnse von zwei 18 to braucht der Schlepper keine Bremse mehr denn dann wird der Schlepper von den Hängern angehalten!

In meinen Augen war da die Hängerbremse auf "Leer" gestanden. Des weiteren war der Zug überladen! 2 x 17 to plus des Schleppers ergeben ungefähr 42 to gesamt! also war um mehr als 10% überladen! Auch in der Landwirtschaft sind 38 to das Limit!

Keine Ahnung, was du da rechnest, aber das psst so nicht. Mal angenommen der erste Anhänger wäre genauso beladen, wie der zweite, dann hätten beide jeweils 17t gewogen, zusammen also 34t. bleiben noch 6t für den Schlepper. Der Schlepper hat ein Leergewicht von 5640kg. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist er nicht zubalastiert. Damit komme ich auch ein Gesamtgewicht von weniger als 40t. Also alles legal. 38t gabs vielleicht in deiner Jugend. aktuell sind 40t zulässig.

Darüber hinaus haben Agroliner wie bereits erwähnt eine ALB, damit kann da keine Bremse auf "leer" gestanden haben.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 21. August 2014, 23:30:00
Ist das kein 6170R? Der wiegt eher so 9 bis 9,5 to.
Dass die Deichsel das Zugmaul raus drückt, halte ich für eher unwahrscheinlich. Wenn, ist das vielleicht nach unten durch gefallen, auf's Hinterrad und dann nach oben geschleudert worden? Beim Bremsen gibt es durch die Deichsel ja kaum Kräfte nach oben oder unten.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 22. August 2014, 00:09:30
Ist das kein 6170R? Der wiegt eher so 9 bis 9,5 to.
Dass die Deichsel das Zugmaul raus drückt, halte ich für eher unwahrscheinlich. Wenn, ist das vielleicht nach unten durch gefallen, auf's Hinterrad und dann nach oben geschleudert worden? Beim Bremsen gibt es durch die Deichsel ja kaum Kräfte nach oben oder unten.

Mein 6190R wiegt mit ca. halb vollem Tank, hydraulischem Oberlenker hinten, Zugmaul, Fronthydraulik 8360kg laut geeichter Fuhrwerkswaage. Der Reifen sieht mir ganz stark nach einem 650-85R38 aus. Diesen gibt es für die Typen 6170R, 6190R, 6210R
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rainman am 22. August 2014, 07:21:12
Dass die Deichsel das Zugmaul raus drückt, halte ich für eher unwahrscheinlich. Wenn, ist das vielleicht nach unten durch gefallen, auf's Hinterrad und dann nach oben geschleudert worden? Beim Bremsen gibt es durch die Deichsel ja kaum Kräfte nach oben oder unten.

Nach unten raus fallen ist eher unwahrscheinlich, da (falls keine feste Kugel montiert) in der Rasterschiene links ein federbelasteter Sicherungsbolzen ist, der das Zugmaul ohne Gewicht schon vorm rausfallen hindert.

Gruß

Markus
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 22. August 2014, 07:38:46
Für mich sah das eindeutig nach einem 6130R aus.

Das Zugmaul konnte nicht nach unten raus fallen, auf dem Bild, wo man unter den Anhänger schaut, sieht man etwas wie ein Zugpendel.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 22. August 2014, 08:10:57
Stimmt beides. Die DLG hat den 6210R mit 8,2 to gemessen und man sieht auf einem Photo, dass er einen 3 in 1 Schlitten hat.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter am 22. August 2014, 22:30:27
Kann nur sagen, dass es bei uns schon am Case den Schlitten auseinandergebogen hat und das Zugmaul dann mit dem Tandemanhänger zu Boden gefallen ist. (Am Anhänger haben die Bremsen versagt und mit dem Schlepper wurde in einer Kurve eine Vollbremsung gemacht).
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mick am 22. August 2014, 23:37:08
Kann nur sagen, dass es bei uns schon am Case den Schlitten auseinandergebogen hat und das Zugmaul dann mit dem Tandemanhänger zu Boden gefallen ist. (Am Anhänger haben die Bremsen versagt und mit dem Schlepper wurde in einer Kurve eine Vollbremsung gemacht).

Sowas hätt ich nie für möglich gehalten!!  :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 17. Mai 2015, 04:33:11
Hier hat sich auch ein Gespann getrennt mit fatalen Folgen:

http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/575900/westfalenbahn-verungluckt-lokfuhrer-und-18-jahrige-tot-1#gallery&53298&0&575900
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 24. Mai 2015, 12:26:07
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Toedlicher-Motorradunfall-_arid,572410_regid,1_puid,1_pageid,113.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 24. Mai 2015, 20:06:47
Hallo

nicht nur in Giessen ... in Bad Soden Salmünster  (http://www.op-online.de/hessen/toedlicher-unfall-soden-salmuenster-motorradfahrer-schnell-unterwegs-5041371.html)auch

War kein guter Tag für Motorradfahrer in Hessen  :rolleyes:

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 26. Mai 2015, 18:07:27
Hallo

Schweinelaster kippt auf Autos  (https://www.hna.de/lokales/korbach-waldeck/twistetal-ort119208/schweinen-beladener-anhaenger-stuerzt-zwei-autos-5046339.html)

Das hätte auch Personenschaden geben können

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: peppo am 08. Juni 2015, 20:32:08
 http://m.tt.com/panorama/unfall/10122965-91/400-kilo-heuballen-stürzte-in-kurve-von-lkw-autolenkerin-tot.csp

Ich denke hier passt diese traurige Geschichte besser her, und nicht in Mitten von Ollis Vater Freuden

sg
Sebastian
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 15. Juni 2015, 12:12:59
Hallo

der Schlepper hat *gewonnen* (http://osthessen-news.de/n11505257/zwei-tote-bei-verkehrsunfall-zwei-bmw-insassen-24-26-jahre-verstorben.html) weil die Sonne zu tief stand

Fahrweise anpassen ist angebracht

Gruß
Beate 

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 15. Juni 2015, 12:23:57
... ich würd eher sagen, der Unfall ist passiert, weil die Sonne tief stand ...

Der Bericht liest sich so, als würde der BMW-Fahrer als allein schuldig angesehen, obwohl der Traktor ja links abgebogen ist.
Wahrscheinlich kommt da noch ne lange gerichtliche Phase auf den Schlepperfahrer zu...

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mabbi am 15. Juni 2015, 17:29:15
Ich glaube das war jetzt der Vierte in 4 Wochen mit ldw. Beteiligung hier im Hessischen  :(

Ich kenne die Ecke, da kann man schon flott unterwegs sein und die Meisten sind das auch. Man kommt zwar über eine Kuppe, aber es sind bestimmt noch mal 300 Meter bis dahin. Bei 60 m Bremsspur und dann noch so ein heftiger Einschlag, da muss schon ordentlich Geschwindigkeit im Spiel gewesen sein.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 15. Juni 2015, 18:16:52
Der Bremsweg aus 80 km/h beträgt bei trockener Fahrbahn 64m. Wenn es eine 60m Bremsspur gegeben hat und es dann immer noch reicht um sich in einem 5er BMW (danach sieht es zumindest aus) tot zu fahren, dann gehe ich mal davon aus, dass da deutlich mehr als 100 km/h gefahren wurden. Sowas nennt man darwinsche Auslese. Schade nur für die Beifahrerin...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 15. Juni 2015, 18:24:52
Euere Äußerungen sind ja sehr makaber....sorry, da sind Menschen um Leben gekommen....

Wenn man so googelt....es sind für mein "Gefühl" heuer schon viele tödliche Unfälle in Kombination mit Lw Fahrzeugen passiert....da werden wir uns wohl in Zukunft nicht über strengere Kontrollen beschweren dürfen.

Jeder Unfall ist zuviel, was aber auffällt, vor allem des Alter der lw. Fahrer ist meist unter 30....

Links abbiegen mit lw. Fahrzeugen ist immer irgendwie Harakiri....wenn von hinten was zu sehen ist...besser sehr langsam... und noch vorbei lassen, oder rechtzeitig die komplette Fahrbahn dicht machen...wer auf das Recht des Blinkers pocht/hofft, der bekommt irgendwann einen "Schlag"....und dann hast DU auch nur Ärger....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 15. Juni 2015, 18:30:48
Schön finde ich das auch nicht, aber wenn geheizt wird bis zum Anschlag und darüber hinaus, dann habe ich da auch kein Mitleid. Sorry. Die Raser bringen außerdem nicht nur sich selbst, sondern auch andere Mitmenschen in Gefahr - z.B. die Beifahrerin - und um die ist es schade.
Rasen, Drängeln, Dummheit und Selbstüberschätzung sind halt die häufigsten Unfallursachen. Hauptsächlich aber wahrscheinlich die Dummheit...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 15. Juni 2015, 18:41:40
Ich will nicht über diesen Unfall spekulieren und was für was verantwortlich ist. Auf jeden Fall sehe ich auf keinem der Bilder die seitl. Reflektoren die bei dieser Fahrzeuglänge vorgeschrieben sind.

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 15. Juni 2015, 18:49:59
Die sind wahrscheinlich dem Sparprogramm des Herstellers zum Opfer gefallen. Neuwagen werden auch ohne Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten ausgeliefert und dürfen so gar nicht auf die Straße. Da ist dann immer der Fahrer der doofe...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 15. Juni 2015, 19:08:40
wenn ich das richtig gesehen habe, ist der BMW aufs rechte Hinterrad .... d. h. er hat nicht überholt sondern kam entgegen ...

Bei allem Respekt vor den Toten: wir haben immer noch die Pflicht innerhalb der halben Sichtweite anhalten zu können ...

und 60 m Bremsweg und dann nen Totalschaden an nem 5er BMW? das es alles reindrückt bis zu den Sitzen, denkt mal an Franks Unfall ....

Wie soll man durch Gebote gegenüber ldw. Fahrzeugen solche Unfälle verhindern? wir können die ldw. Fahrzeuge vonden Straßen verbannen und D zum Park erklären .... aber auch der muß gepflegt werden
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 15. Juni 2015, 20:37:40
Auf jeden Fall sehe ich auf keinem der Bilder die seitl. Reflektoren die bei dieser Fahrzeuglänge vorgeschrieben sind.


Hallo

und was sollen die bringen  :frage: es war am Tag

Wenn der BMW rechts hinten trifft ... 60 m Bremsspur ... dann war er viel zu schnell
egal ob die Sonne tief stand oder nicht ... und wenn sie tief steht geh ich vom Gas ...

Wir hatten auch schon so einen Unfall beim links abbiegen ... allerdings wollte das Auto überholen  :-X
traf links hinten ... und das auf einer Abbiegespur ... komisch ... gell

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 15. Juni 2015, 21:03:40
Ich will nicht über diesen Unfall spekulieren und was für was verantwortlich ist. Auf jeden Fall sehe ich auf keinem der Bilder die seitl. Reflektoren die bei dieser Fahrzeuglänge vorgeschrieben sind.

stone

Wo und ab welcher Fahrzeuglänge sind Reflektoren vorgeschrieben? Mein Fabrikneuer JD hat auch keine, oder zählen da die gelben Felgen?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mabbi am 15. Juni 2015, 21:22:23
Ich will nicht über diesen Unfall spekulieren und was für was verantwortlich ist. Auf jeden Fall sehe ich auf keinem der Bilder die seitl. Reflektoren die bei dieser Fahrzeuglänge vorgeschrieben sind.

stone

Wo und ab welcher Fahrzeuglänge sind Reflektoren vorgeschrieben? Mein Fabrikneuer JD hat auch keine, oder zählen da die gelben Felgen?

Hab ich mich auch gefragt. Ich dachte er hätte sich verschrieben und meinte eigentlich Fahrzeugbreite und mit den Reflektoren die Warntafeln. Sozusagen Doppel-Ups.
Interessanterweise hab ich aber gerade heute bei Traktorpool folgende Anzeige entdeckt:
http://www.traktorpool.de/details/Maehdrescher/Deutz-Fahr-6060-HTS-Balance,-Hangausgleich,-2-Schneidwerke/2493175/
Hat mich auch ein wenig verwundert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 15. Juni 2015, 21:35:33
Hallo,
ab 6m Fahrzeuglänge ( Einzelfahrzeug) brauchst du Reflektoren.
Der Fahrer ist gut weg von der Straße für immer,sonst häts irgendwann mal nen schwächeren erwischt -  schade um die Beifahrerin. Wer nen BMW e39 der 5er Serie so kürzt ist deutlich zu schnell, bei Tempo 100 überlebst du ohne große Blessuren ( bin selbst mit einem 5er und ca 100 km/hin ein Auto gekracht den es auf der Autobahn geschleudert hat, ausser Prellungen durch den Gurt nichts und auch den drei weiteren Insassen hat nichts gefehlt.)
Nach der Verzögerungsberechnung hätte er nach 64 m Bremsweg und 104 km/h gefahrener Geschwindigkeit stehen müssen. Ist er aber nicht, so wie das Auto verformt ist war er deutlich schneller.
Dumm ist nur, das der Schlepperfahrer aufgrund der größe des Fahrzeugs mind 33 % Teilschuld bekommt - kein Fehlverhaltenn seinerseits vorausgesetzt und eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen - die hat er spätestens nach 5 Tagen vom Staatsanwalt auf dem Tisch.
Und bis das endgültige Urteil gesprochen ist werdens mind 1,5 Jahre. Das zerrt an den Nerven - auch wenns später ein Freispruch wird.

Ich fordere es schon lange, jeder der nen PKW Schein macht, sollte mind  ne Woche auf Großfahrzeugen als Begleiter dabei sein müssen, dann würden viele defensiver fahren.

Wenn mich jetzt jemand als Zyniker bezeichnet, bitte -  ja sonst würde ich nicht mehr leben, Vor meiner Haustüre auf einer Strecke von 500m hab ich schon 5 Tote aus den Autos geholt und noch mehr Schwerverletzte -alle waren Sie zu schnell. Wer bei uns im Betrieb arbeitet hat mitlerweile jeder einen Unfall beim Einbiegen oder Abbiegen auf die Staatstraße gehabt und jede Menge Erfahrung in der REchtssprechung.
Nebenbei bin ich bei der FFW auf dem Rettungsspreitzer und hab da in 27 Jahren auch genug erlebt.
Deshalb hab ich für solche Toten und Verletzten keine Gefühle mehr.
mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 15. Juni 2015, 21:40:09
Für Erntemaschinen gibt es besondere Auflagen, besonders in Süddeutschland. Dazu gehören die seitlichen Streifen und ein rotweisser "Rammschutz". Sowas ist bei uns im Norden unbekannt.

(http://www.mr-traunstein.de/files/imagecache/contentimage_200x150/files/content-images/Ueberbreite_Bild-0_200.jpg)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: dirkk am 15. Juni 2015, 22:06:36
N´Abend !

Erstmal ist so ein Unfall sehr bedauernswert - für alle Beteiligten .

Was ich so die letzten Jahre im Strassenverkehr so bemerke , dass die technischen Möglichkeiten der Auto´s und Kleintransporter hinsichtlich Beschleunigungs - und Bremsvermögen von ihren Fahrern immer mehr ausgereizt werden : Es wird gefahren auf der Strasse wie auf einem Formel1 -  Rennkurs ( und dabei mobil telefoniert )  .
Etliche Beinaheunfälle hab ich schon überstanden : 1.:  hab im Rückspiegel den Fahrer mit Handy am Ohr gesehen - sieht Linksblinker nicht  ( mehrmals passiert , gut , dass ich dann sehr oft in den Rückspiegel ... )   .   2.: rechts vor links gibt es nicht mehr -> schneller und grösser vor langsamer   . 3.: die auch hier zahlreichen Kreisverkehre werden im Schleudermodus " durchflogen "   . Alle genannten Dinge sind mit Schlepper und Auto passiert .

War mehrmals in GB , da war das Fahren deutlich entspannter ( niedrigere Tempolimits , bessere Kontrolle und Kontrollen und höhere Strafen ? )

gruss
dirkk
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 15. Juni 2015, 22:14:32
das ist wohl das opfer unserer gesellschaft. alles muss noch schneller, mehr und billiger sein ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frank am 15. Juni 2015, 22:16:18
Lasst das Spekulieren, selbt Gutachter haben es schon schwer genug, anhand der Lage einen Unfall zu rekonstruieren.

Aus persönlichem Anlass:
Du musst innerhalb der Sichtweite (nicht der halben) immer anhalten können. Heisst: Im Dunkeln auf der Autobahn innerhalb der Leuchtweite des Abblendlichtes. Also max. 90 km/h.
Das Aktenzeichen des LG Ingolstadt kann ich zur Not nachliefern ;-)
Kannst Du das nicht, dann gibt es eine Haftungsquote, die anteilig zur Schwere der Vergehen der Unfallgegner gerechnet wird.

Du kannst einen Aufprall mit 170km/h gegen ein weiches, bewegliches, relativ leichtes Hindernis irgendwie überleben. Du kannst einen Aufprall mit 50km/h gegen ein hartes, unbewegliches, relativ schweres Hindernis nicht überleben.
Beispiele:
A7 bei Göttingen kurz vor Weihnachten (Passat gegen ungestürzten LKW Auflieger = Fahrer tot)
A2 bei Hannover vor einigen Wochen (BMW 5er gegen umgestürzten LKW Anhänger = Insassen tot) 
A9 bei Denkendorf im April 2014 (Passat 100% frontal gegen A3 = Fahrer 'nur' schwer verletzt)
Die Geschwindigkeit alleine sagt wenig aus, die Nachgiebigkeit des Hindernisses und die Länge der Unfallstelle ist auch sehr entscheidend ;-)

Am wichtigsten ist aber Glück, der richtige Ersthelfer (am Besten ein Rettungsassistent auf dem Weg nach Hause), der richtige Notarzt (am Besten ein Unfallchirurg) und die richtige Klinik (am Besten ein Traumazentrum). Dann klappt es mit dem Überleben.

Auch diese Geschichte wird noch einige Gerichte beschäftigen und der Schlepperfahrer wird ab heute eine andere Sicht auf sein Leben haben. Ich bin sehr froh, das bei meinem Crash keiner gestorben ist.




Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Hon am 15. Juni 2015, 22:37:56
Bedauerlicherweise wird die steigende Gefahr durch zunehmend stärkere Autos von unserer Obrigkeit nicht  erkannt. So werden in SH 2/3 der Videoautos der Polizei gestrichen. Eine schlechtes Signal, wie ich finde.
Ich kann euch auch nur beipflichten,  dass die Raserei von Auto- u Motorradfahrern schlimm geworden ist.
Die Sicherheit der Straßen sollte wichtiger sein als 1600 Beamte, die den Mindestlohn kontrollieren.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 15. Juni 2015, 23:12:05
@Rabe

Guckst Du hier:

https://im.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-im/intern/dateien/publikationen/Land-oder-forstwirtschaftliche-Fahrzeuge-im-Verkehr_Broschuere.pdf

Seite 24

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mabbi am 16. Juni 2015, 22:25:14
Mann, Mann, Mann, was ist denn hier los?

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Hungen/Artikel,-Motorradfahrer-stirbt-bei-Zusammenprall-mit-Traktor-_arid,577239_regid,1_puid,1_pageid,47.html

Ds ist jetzt der 5. in rund 4 Wochen mit inzw. 6 Toten...
Ich glaub ich werd ab jetzt erst mal für ne Weile nicht mehr in den HR-Text schauen. Gefühlt jedes mal, wenn ich ihn anmache....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 20. September 2015, 12:27:57
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Trecker-stuerzt-in-Kurve-um

Ein Nachteil der schnellen Schlepper heute, wenn der Fahrer das nicht beherrscht
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 20. September 2015, 13:24:40
Wie läuft denn da Benzin aus?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 20. September 2015, 14:16:41
Moin,
Motorsäge dabei ;D, oder Freischneider ;D, oder ein ganz alter Benzinschlepper, das sah mir aber eher nach einem Dieselroß aus.
Aber was will man von Journalisten schon an Recherche erwarten? Die können doch wirklich nichts gut >:(.
gruß
stanky
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 20. September 2015, 22:09:33
http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Trecker-stuerzt-in-Kurve-um

Ein Nachteil der schnellen Schlepper heute, wenn der Fahrer das nicht beherrscht

Vermute mal umgekippt in der Kurve wegen dem Gewicht und hohem Schwerpunkt hinten. Sonst halt immer ohne Gerät die Strecke gefahren
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Owler am 23. September 2015, 14:16:23
Hier mal ein "vorbildlicher Unfall". Fahrer angeschnallt, Ladung ordentlich gesichert, außer Sachschaden nichts passiert!

http://www.topagrar.com/foto_video/Schlepper-kippt-bei-Vollbremsung-2473555.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 23. September 2015, 14:39:06
.... Fahrer angeschnallt...

Macht das jemand von euch?

Das bei einem Unfall ein Traktorfahrer angeschnallt ist, ist ja schon fast ein 6er im Lotto.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 23. September 2015, 15:39:15
.... Fahrer angeschnallt...

Macht das jemand von euch?

Das bei einem Unfall ein Traktorfahrer angeschnallt ist, ist ja schon fast ein 6er im Lotto.

JueLue

Nein. Wird auch kaum jemand anders machen, wobei der Gedanke schon irgendwo da ist, wenn man mit 60 km/h und bis über 40t unterwegs ist, fehlt zum LKW auch nicht viel... nur die schnallen sich ja auch oft nicht an  ;D

Das ist einfach noch nicht in den Köpfen angekommen, könnte mir vorstellen, dass man da umdenkt, wenn man mal gelegen hat...

Von alleine oder den Aussagen dieser ADAC "Spezialisten", die uns ja nun auch erzählen wollen, dass man sämtliche Bewegungsfunktionen am Sitz bei der Straßenfahrt starr machen soll, kommt das sicher nicht...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 23. September 2015, 18:54:01
.... Fahrer angeschnallt...

Macht das jemand von euch?

Das bei einem Unfall ein Traktorfahrer angeschnallt ist, ist ja schon fast ein 6er im Lotto.

JueLue

Doch das mache ich durchaus, alles reine Gewohnheit, wenn ich natürlich auf dem Acker bin mach ich los!
Mein Sohn hat im Februar den T Schein gemacht, der schnallt sich sofort an wenn er auf der Straße fährt!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 23. September 2015, 18:58:23
Nach meinem Unfall im Frühjahr schnalle ich mich immer an egal ob Straße oder Feld ist alles Gewohnheit ob mann sich anschnallt oder nicht
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 23. September 2015, 21:01:20
Ladungs sicherung ist vom Gesetzt her nicht ganz Konform, hat aber gehalten..
Ist man im Schlepper verpfflichtet sich anzuschnallen? ich meine jetzt gibt es Busse wen man  erwischt wirt?? ist noch ne gute Frage..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 23. September 2015, 21:24:01
Hier mal ein "vorbildlicher Unfall". Fahrer angeschnallt, Ladung ordentlich gesichert, außer Sachschaden nichts passiert!

http://www.topagrar.com/foto_video/Schlepper-kippt-bei-Vollbremsung-2473555.html

Naja, nicht ganz vorbildlich, er hat das Heckgewicht vergessen ... ich wage folgende Behauptung: "mit gut 1.000kg als Heckgewicht wäre der Schlepper evtl stehen geblieben". Aber alles Mutmaßung, zum Glück nur Sachschaden ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Owler am 23. September 2015, 21:32:36
Es ist auf jeden Fall besser als die meisten Gespanne die auch heute noch durch die Gegend fahren. Sieht man ja schon bei der Anschnall-Frage weiter oben, was vermutlich auch daran liegt, dass es erst seit 10-15 Jahren Gurte auf Traktoren gibt. Die Gesetzeslage wäre hier wirklich interessant. Die Ladungssicherung hat sich zum Glück mittlerweile verbessert. Was wäre denn bei der Sicherung nicht konform?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 23. September 2015, 21:36:51
JEDE Balle muss angebunden sein und in jede Richtung fest sein, ich sehe 5-6 Ballen die gar nichts haben
Dan sind noch , Zurwert muss stimmen Zettel solte dran sein mit Datum und werte an den Gurten usw..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Simon am 23. September 2015, 21:51:21
.... Fahrer angeschnallt...

Macht das jemand von euch?

Das bei einem Unfall ein Traktorfahrer angeschnallt ist, ist ja schon fast ein 6er im Lotto.

JueLue

Moin,

ich schnall mich ehrlich gesagt nur an, wenns in die Berge geht. Gurt um, einseitige Bremse auf wurde mir eingeimpft als ich angefangen habe mal in etwas steilere Flächen zu fahren.
Fuer nen norddeutschen am Anfang etwas ungewohnt, aber nach ner Weile macht es Spass. Flachland kann ja jeder....

Gruss
M
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Owler am 23. September 2015, 22:38:44
Stimmt, die ersten und letzten beiden Ballen sind nicht gesichert, glatt übersehen! :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 23. September 2015, 22:48:54
Stimmt, die ersten und letzten beiden Ballen sind nicht gesichert, glatt übersehen! :o
Da fehlen schon ballen (zumindest hinten) also sind die Gurte schon runter genommen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 24. September 2015, 23:25:04
Ob und warum da bereits Ballen fehlen wissen wir hier nicht,und geht und auch nichts an.
Tatsache ist:Wenn die Ballen nicht so gesichert gewesen wären,hätte es auf der Straße etwas wilder ausgesehen.Auch daß dem Fahrer nichts passiert ist,hat er dem Gurt zu verdanken.
Würden sich alle so verhalten,gäbe es bestimmt weniger Unfälle durch verlorene Ladung oder mit Personenschaden.
Meine Schlepper haben keinen Anschnallgurt.Nur bei einem ist am Beifahrersitz ein Gurt dran.Unserem 6-jährigen Beifahrer :spielen: haben wir das von Anfang an angewöhnt.Mittlerweile schnallt er sich immer (selbst auf dem Hof) von sich aus an :brav:. -Wie schon geschrieben alles Gewohnheit.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wissensdurst am 25. September 2015, 06:39:46
In unserer Gegend wurde letztens ein Landwirt vom Traktor überrollt. Er wollte noch schnell was unterm Traktor richten, der Arbeiter hat das nicht bemerkt und ist losgefahren. Er hat ihn voll am Brustkorb erwischt. Er hatte keine Chance.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 25. September 2015, 09:41:46
Gurt um, einseitige Bremse auf


Du meinst die Lenkbremse? Ist das nicht etwas riskant?
Ich arbeite mehr am Hang als im Flachen und ich weiß, dass einem die Lenkbremse noch einen letzten Impuls in die richtige Richtung geben kann. Aber lieber hänge ich dann doch die Frontgewichte ein. Bergab einmal unsauber auf's (geteilte) Bremspedal und die Lenkbremse befördert dich in gefährliche Schräglage.


Anschallen wird sowieso zur Pflicht werden.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 06. Oktober 2015, 20:21:58
Schrecklich

Jäger in Erntemaschine gezogen - Unklarheit über Maishäcksler-Unfall
Jäger warten am Rande eines Maisfeldes auf Wild, das von Erntemaschinen aufgescheucht und aus dem Feld getrieben wird. Kein seltener Anblick – und meistens geht alles gut. Am Montagnachmittag ist es in Paulinenaue zu einem tragischen Unglück gekommen. Ein 81-jähriger Mann wurde in eine Häckselmaschine gezogen.

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Unklarheit-ueber-Maishaecksler-Unfall (http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Unklarheit-ueber-Maishaecksler-Unfall)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Metzger am 06. Oktober 2015, 20:39:49
Schrecklich für den Häckslerfahrer
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 06. Oktober 2015, 22:47:47
Zitat
Er soll auf einem Klappstuhl etwa 30 Meter vom Rand entfernt im Maisfeld gesessen haben
Zitat aus der MAZ Online

Wenn ich das lese .... eigentlich dürften solche Leute keinen Jagdschein mehr haben .... wenn dem Jäger nicht klar ist das der Mais gehäckselt wird aus dem das Wild heraus kommen soll

Meine Anteilnahme allen Beteiligten .... ich möchte bei solchen Unfällen nicht dabei sein
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 06. Oktober 2015, 22:59:25
1. Frage an die Jäger: Ist die Jagdausübung eigentlich in diesem Umfeld erlaubt?

2. Aufenhalt im Gefahrenbereich, normalerweise sind die Leute vom Feld zu verweisen?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 07. Oktober 2015, 03:37:02
Zu1: Ja
Zu2: auch Ja

Es überschneiden sich hier 2 Gefahrenbereiche.
Aus jagdlicher Sicht ist es sinvoll und das sicherste, wenn man das "Geschehen" im Rücken hat und davon weg schießt.
Aus arbeitstechnischer Sicht ist es aber großer Mist, wenn da immer die orangenen Männchen direkt am Mais vor den Maschinen rumturnen.

Die Jagdausübung steht ganz klar an 2. Stelle und nimmt eine geduldete Stellung ein und kann aus Sicht der Unfallverhütung direkt am Mais, auf der beernteten Fläche auch ganz untersagt werden. Wenn sich die Jäger dann weiter weg stellen und Richtung "Geschehen" zielen, tut man  sich als Fahrer damit aber auch keinen Gefallen, denn dann gerät man selbst in den jagdlichen Gefahrenbereich.

Lösung: Vernünftig miteinander reden. Die Jäger halten genügend Abstand zu den Maschinen und zielen nicht ins Geschehen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 07. Oktober 2015, 08:01:32
Moin,
Zu1: Ja
Zu2: auch Ja

Es überschneiden sich hier 2 Gefahrenbereiche.
Aus jagdlicher Sicht ist es sinvoll und das sicherste, wenn man das "Geschehen" im Rücken hat und davon weg schießt.
Aus arbeitstechnischer Sicht ist es aber großer Mist, wenn da immer die orangenen Männchen direkt am Mais vor den Maschinen rumturnen.

Die Jagdausübung steht ganz klar an 2. Stelle und nimmt eine geduldete Stellung ein und kann aus Sicht der Unfallverhütung direkt am Mais, auf der beernteten Fläche auch ganz untersagt werden. Wenn sich die Jäger dann weiter weg stellen und Richtung "Geschehen" zielen, tut man  sich als Fahrer damit aber auch keinen Gefallen, denn dann gerät man selbst in den jagdlichen Gefahrenbereich.

Lösung: Vernünftig miteinander reden. Die Jäger halten genügend Abstand zu den Maschinen und zielen nicht ins Geschehen.

das geht schon mal gar nicht!!!!!!! Da würde ich die Jäger sofort weg schicken. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, das nur nach Außen geschossen wird.
Gruß
Stanky
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 07. Oktober 2015, 08:04:55
Das Stehen/Sitzen direkt am Mais ist sicher nicht immer möglich. Hier kann auch selten in alle Richtungen geschossen werden, wegen Kugelfang etc., so dass weites Abstellen ganz normal ist. Nur müssen dann die Positionen+Schußbereiche für jeden eizelnen ganz klar festgelegt sein und keiner hat sich zu bewegen, ist ja auch wegen der anderen Jäger wichtig. Und dass dann nicht in Richtung Arbeitsmaschinen und Häckselgeschehen gezielt/geschossen werden darf sollte sich doch wohl von selbst verstehen.
So eine Erntejagd ist nur was für ruhige, überlegte Gemüter, muss man ganz klar sagen, da kann man uU nicht jeden einladen!!!

Diese erhöhten, wenn möglich fahrbaren Ansitze sind da schon ideal, die sieht der Häckslerfahrer dann auch besser und die erhöhte Schußpostion ist auch hinsichtlich Kugelfang besser.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wissensdurst am 07. Oktober 2015, 09:33:12
Tut mir leid falls ich da jemanden beleidige, aber einen Herren in diesem Alter würd ich zu so einer unübersichtlichen Situation gar nicht mehr mitnehmen. Ich seh ja was bei uns noch so alles Jagen geht. Da laufen Leute rum denen ich nicht mal ein Luftdruckgewehr geben würde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 07. Oktober 2015, 09:55:31
Tja, das ist auch die Aufgabe des Jagdausübungsberechtigten, das nix passiert und wer nicht mehr gut laufen und gucken kann, nix auf dem Feld zu suchen hat.
Ich habe nun schon alle Positionen selbst durch: Häckslerfahrer, Abfahrer und auch als Jäger am Feld.
Und als Häcksler- / Drescherfahrer sieht man mitunter schon wirklich abstruses Verhalten einiger unbelehrbarer Jäger. Die sind dann sofort nach Hause zu schicken! Deshalb habe ich oben geschrieben "Richtung Geschehen zielen" und nicht schießen, das sollte wohl klar sein, das keiner dahin schießt. Aber wenn man weit ab ansteht, dann kommt auch mal die Erntekette in die Ziellinie und Querschläger kann es auch geben.
Ich kenne auch zwei Fälle wo es zu Schäden an den Maschinen gekommen ist: Einmal Dieseltank durchlöchert und einmal Reifen platt geschossen.
Ich wollte darauf hinaus, dass es besser ist, die Waidmänner lieber 20m neben dem Geschehen zu dulden und damit außerhalb des Gefahrenbereiches der Maschinen zu haben, als 200m weit ab. Nur darüber sollte eine klare Absprache bestehen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 07. Oktober 2015, 11:25:02
wir haben auch schon alles praktiziert....und ich muss sagen....das Ergebnis für mich lautet....lass die Schweine laufen, denn bei der Jagd beim Häckslen oder (Raps)dreschen sind einfach zuviele unbekannte Faktoren, die man sicherheitsmäßig nicht abdecken kann...ein Personenschaden oder gar Toter sind die ganzen Sauen nicht wert....besser am Abend nach der Beerntung mit paar Leuten Sammelansitz, meist kommen da die Viecher  :schwein: wieder, denn die können es noch nicht glauben das der ganze schöne Mais fort ist..... :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: monsato am 07. Oktober 2015, 11:58:32
hay

ich verstehs nicht ganz .
wie ist es möglich wenn der eh 30 m weit weg ist das ihn der häckslerfahrer erwischt ?? da kann doch irgendetwas an den angaben nicht stimmen.

auch bei uns in der gegend war mal ein unfall da ist einer am mähdrescher angeblich auf dem dach mitgefahren und als dieser dann mal unvohergesehen stehenbleiben mußte ist der abgerutscht und ins schneidwerk gefallen und........

traurige sachen .
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 07. Oktober 2015, 12:02:55
Jetzt kommen wir ins spekulieren. :kopfschuettel:

Wenn man die landw. Kompetenz mancher Zeitungsredakteure von anderen Berichterstattungen kennt, dann sollte man besser nix in deren Worte interpretieren.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Metzger am 07. Oktober 2015, 14:21:00
hay

ich verstehs nicht ganz .
wie ist es möglich wenn der eh 30 m weit weg ist das ihn der häckslerfahrer erwischt ?? da kann doch irgendetwas an den angaben nicht stimmen.

auch bei uns in der gegend war mal ein unfall da ist einer am mähdrescher angeblich auf dem dach mitgefahren und als dieser dann mal unvohergesehen stehenbleiben mußte ist der abgerutscht und ins schneidwerk gefallen und........

traurige sachen .

30m von Feldrand und nicht vom Maisrand
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: peppo am 07. Oktober 2015, 16:44:59
http://www.fireworld.at/berichte/details/news/stmk-traktor-kippte-in-grosslobming-auf-garage/

Die Ladungssicherung ist top, die Straßeneigenschaften des Fendts wohl nicht  ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bluna am 07. Oktober 2015, 17:07:13
Man soll ja da nichts rein interpretieren.
Aber das ist doch ein LKW-Anhänger.
Der hat ja fast keine Stützlast.
Und dann ein leichter Schlepper und nasse Straße.
Da brauchts nicht viel und man fliegt ab.
Ist das eigentlich erlaubt?
Beim PKW-Anhänger ist doch auch immer eine Mindest-Stützlast vorgeschrieben, beim Schlepper nur eine maximale.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 07. Oktober 2015, 17:19:32
Hallo,

für mich sind das aber meistens doch krasse Fälle von Selbstüberschätzung oder nicht. Geschwindigkeit in Anbetracht der Masse die da hinter einem kommt sollte man doch etwas anpassen oder? Mir wurde beim überfahren einer Autobahn auf der Brücke oben auch immer etwas mulmig mit zwei Heuhängern - von da na gings bergab.

LG mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 07. Oktober 2015, 22:00:14
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videospektakulaererunfallmaislasterkipptum100_size-L.html?autostart=true#banner
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 09. Oktober 2015, 06:55:38
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videospektakulaererunfallmaislasterkipptum100_size-L.html?autostart=true#banner

Der Abbiegevorgang sah doch gar nicht so schnell aus ... oder täusche ich mich da ?

Heiner
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stefan am 09. Oktober 2015, 07:25:39
Stimmt schon, aber die Straße macht dort ne Kurve und hat deswegen ganz schön Gefälle. In Kombination mit den Fliehkräften beim Abbiegen reicht das schon.
Gibt hier so eine ähnliche Konstellation. Da schleich ich mit vollem Wagen nur auf die Straße...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 09. Oktober 2015, 07:36:27
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videospektakulaererunfallmaislasterkipptum100_size-L.html?autostart=true#banner

Der Abbiegevorgang sah doch gar nicht so schnell aus ... oder täusche ich mich da ?

Heiner

Er hat angehalten, deswegen ist er umgekippt. Wenn er weiter gefahren wäre, wäre vermutlich nix passiert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 09. Oktober 2015, 08:24:53
Ja, scharf links ziehen und kurzen Schub mit Vollgas, den Wagen quasi wieder unter den Schwerpunkt fahren, damit hätte er ihn vll. gerettet.
Aber bisschen merkwürdig sah es schon aus, so nach gebrochener Feder, als er die Hauptstrasse erreichte, oder zu weiche Federung? Der Wagen knickt regelrecht links ein.
Normalerweise stehen Tandemanhänger gut, wenn man keinen groben Unfug macht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: klausg am 09. Oktober 2015, 10:43:24
Das sieht nach einem recht schmalen Fahrwerk (Federabstand)  mit dafür viel zu hohem Aufbau aus - da reicht nur ein leichtes kippen in den Federn
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: osti am 10. Oktober 2015, 12:10:18
Ohh man...

http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/roetz/51-jaehriger-von-maschine-zerfetzt-21013-art1292345.html (http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/roetz/51-jaehriger-von-maschine-zerfetzt-21013-art1292345.html)

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bluna am 10. Oktober 2015, 13:25:19
Das darf nicht wahr sein.
Das ist mit dem "Viehgitter" zum aufklappen aber auch nicht sonderlich gesichert.
Was machen die jetzt mit den Leichenteilen im Fermenter?
Leermachen und rausfischen, oder gar nichts?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 10. Oktober 2015, 14:09:21

Was machen die jetzt mit den Leichenteilen im Fermenter?
Leermachen und rausfischen, oder gar nichts?

also früher bei der maxhütten wurde immer symbolisch ein stückl eisen vergraben, wenns mal wieder einen in den hochofen reingelassen hat.

ich kenn einen ähnlichen fall wie den obigen, hofnachfolger in den futtermischwagen rein, der dann stundenlang mischte, ein beteiligter ersthelfer erzählte mir nur mal, das sie paar bröckln geborgen hätten und der rest wurde gesamt entsorgt. wie oder wo, keine ahnung.

furchtbar solche unfälle,ich hab da einen riesenbammel davor
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 16. Oktober 2015, 14:18:35
Gestern passiert  :runter1:

http://www.eichsfelder-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=178907
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 16. Oktober 2015, 19:28:39
Hallo

dieser Unfall könnte für beide Beteiligten ein Nachspiel haben

Der bizarrste Unfall des Jahres (http://www.bild.de/regional/hamburg/verkehrsunfall/vw-fahrer-ueberlebt-diesen-traktor-crash-43005956.bild.html)

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Klaus am 16. Oktober 2015, 19:32:51
Moin,
das ist hier in der Ecke geschehen.
Von einer Promillefahrt des Traktorfahrers war hier in der Presse nichts zu lesen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 16. Oktober 2015, 19:42:14
Naja, ohne entsprechende reißerische Aufmachung wäre das ja auch nix für die BLÖD-Zeitung.
Mit 0,8 ist man zwar nicht besoffen, aber fahruntüchtig! Da hilft es auch nix, wenn man (von der Beleuchtung abgesehen) keinen Fehler gemacht hat.
Und man sieht mal wieder BELEUCHTUNG!!! und Warntafeln, Konturmarkierungen sind einfach wichtig um so Unfälle zu vermeiden.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 16. Oktober 2015, 19:49:15
Moin,
und da steht: Anhänger unbeleuchtet, wie bescheuert sind die Journalisten eigentlich :runter1: :nixweiss:?
Gruß
Stanky
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 16. Oktober 2015, 19:50:14
Hallo

nicht wegen  :bier: ...  wegen der Beleuchtung

Der andere hat *nette* Aufkleber an Tacho  :police:

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Owler am 16. Oktober 2015, 20:31:33
Gibts da noch eine andere Quelle?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 16. Oktober 2015, 22:21:04
nicht direkt ein Unfall, psst hier trotzdem

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Randalierender-Trecker-Fahrer-in-Gewahrsam-,treckerfahrer100.html (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Randalierender-Trecker-Fahrer-in-Gewahrsam-,treckerfahrer100.html)

Kurios, was so passiert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD8200 am 17. Oktober 2015, 10:49:18
Der 70jährige hat da sicher ein gebrauchtes Auto gekauft und ist kein Ex *Piep* so sehe ich das. Ist ja ein typischer aufgemotzter Vento eines jugendlichen Rechten.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ct am 03. November 2015, 07:49:06
Rübenlaster kippte um: 120 Meter Leitplanke ausgerissen
http://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/fritzlar-ort45393/ruebenlaster-kippte-auf-a49-voll-gesperrt-gudensberg-fritzlar-5739938.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 13. November 2015, 13:17:53
Hallo

wie krank ist das denn  :frage:

Sabotage:  Sturz in Gülleschacht: Landwirt verletzt, Kuh stirbt  (http://www.agrarheute.com/news/sturz-guelleschacht-landwirt-verletzt-kuh-stirbt)

Zitat

Wie die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund meldet, fielen ein Landwirt und seine Milchkühe gestern
in Uttum in Ostfriesland einer Sabotageaktion zum Opfer.
Der 62-Jährige wurde dabei verletzt, eine Kuh starb an den Folgen.
. . .
In der Dunkelheit sah er nicht, dass die Schutzgitter von den Schächten entfernt worden waren.


Das ist kein *Dummejungen* Streich mehr ... hoffentlich finden sie den/die Täter

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 13. November 2015, 21:31:44
Hallo Beate,

für mich sind das die Auswirkungen der geistigen Brandstifter wie Peta oder die Hilal S.
Einsteigen ist legal und kein Einbruch mehr und wenn ein Bauer vom Bullen zu Tode gedrückt wird darf man drüber lachen und sich freuen.
Es macht als Tierhalter keinen Spaß mehr - mir jedenfalls nicht mehr.

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 16. November 2015, 20:06:57
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Gehrden/Nachrichten/Hochspannungsgefahr-Ruebenroder-in-Gehrden-beschaedigt-Strommasten

Auch heftig.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: J-P-K am 17. November 2015, 07:59:38
Hallo,

mal ne dumme Frage, der Acker ist doch abgeerntet und der roder steht da ja auch in einer eher komischen position. Das sieht mir irgendwie nicht nach arbeitsunfall aus.

mfg
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 17. November 2015, 08:09:39
Hier bringen die Roder den letzten Bunker oft selbst mit zur Miete, wenn dort die Ausfahrt ist.

Ich befürchte ja eher, dass seine minderjährige Freundin auch mal probieren wollte...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 17. November 2015, 08:51:35
Das ist mal wieder so ein Unfall wo sich keiner zu erklären vermag, wie sowas am hellichten Tag überhaupt passieren kann  :frage:

Einzig zwei Menschen auf diesem Planeten dürften da eine Idee zu haben, sofern sie in diesem Moment nicht nur körperlich anwesend waren  ;)



Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 17. November 2015, 09:07:50
Warn teures "Vergnügen"  ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 17. November 2015, 09:12:22
Warn teures "Vergnügen"  ;D

Ach was ein Sittenverfall!

Früher hat man das wenigstens noch in die Dunkelheit verlegt - und man war nicht so blöde fernab eines Bestands, ohne Reihentaster, die Hände woanders als am Lenkrad zu haben.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 17. November 2015, 09:55:49
... versteh gar nicht, was ihr euch da so zusammenreimt, der hat mit den letzten Rüben den Rübenhaufen angepeilt (sieht man ja im Hintergrund) und nicht an das Überladeband gedacht.

Der Roder ist doch gefühlt 2m weg vom Masten.
Ist doch so ähnlich, als wenn man mit dem Spuranzeiger der Drillmaschine irgendwo hängen bleibt, nur dass da der Spuranzeiger meist nachgibt.

Klar passiert sowas wenn man seine Sinne zusammen hat nicht, aber dann passiert fast kein Unfall.
Peinlicher gehts natürlich auch kaum, wenn man dann noch 5h (!) in der Kabine verharren muss...

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 17. November 2015, 10:17:25
Was ihr euch wieder bei denkt... die war doch erst 15!!! Unterstellen will ich da garnichts.
Ich meinte selbstverständlich das Vergnügen den Roder zu fahren  ;D  ;D  ;D

Aber wie heißt es doch so schön: Wer den Schaden hat spotett jeder Beschreibung  ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 17. November 2015, 10:58:37

Peinlicher gehts natürlich auch kaum, wenn man dann noch 5h (!) in der Kabine verharren muss...

JueLue

Vielleicht war es ja Absicht.... Damit er mal seine Tussi 5 h bei sich hat und die nicht davonlaufen kann.....

Wie sagt man da in Bayern: "Nix Gewies woas ma net" Übersetzt: "Nichts Genaues weiß man nicht!"
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: halbspaenner am 17. November 2015, 17:26:21
Moin,
exakt dasselbe ist hier vor ca. 15 Jahren im Nachbardorf passiert, allerdings war der Roder gelb. Brauchst bloß mal nicht dran denken, daß das Ladeband übersteht und erwischt nur ganz leicht ein Winkeleisen vom Strommasten, schon knickt der ein wie ein Kartenhaus, hat wat mit Statik zu tun ;). Sah damals genau so aus mit dem Masten quer übern Roder, war aber nur die letzte Sektion vom Band zu erneuern. Im kleineren Maßstab passiert sowas öfter als man glaubt, wird bloß nicht publik gemacht.
Sicherlich wird die kleine Maus :love1: nicht gerade konzentrationsfördernd gewesen sein, ich mein in Bezug aufs Roden ;D....
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 19. November 2015, 17:30:45
Unfälle gibt's, die gibt's eigentlich nicht?!
Haben solche ausklapppbare Futterbänder an Futtermischwagen keine mechanische Sicherung gegen unbeabsichtigtes Ausklappen?


Siehe:
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_76167740/niedersachsen-traktor-anhaenger-schlitzt-auto-auf-und-toetet-frau.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Grenzstein am 19. November 2015, 17:42:19
Da steht nichts davon, dass das Teil ausgeklappt ist. Es ist auch möglich dass das Teil konstruktionsbedingt hervorstand.
Trotzdem tragisch.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 19. November 2015, 18:49:11
da steht nichtmal, dass es zum ausklappen war.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 25. November 2015, 00:20:28
da steht nichtmal, dass es zum ausklappen war.

Das war ein Keenan, wenn ich mich richtig an das Bild erinnere... In Verbindung mit einem schmalen Schlepper, ist die Auslassrampe auch angelegt noch recht weit außen.

(http://images.tapatalk-cdn.com/15/11/24/272aecff7f629c7c5b0364361a16fc42.jpg)

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 25. November 2015, 04:34:47
Haben solche ausklapppbare Futterbänder an Futtermischwagen keine mechanische Sicherung gegen unbeabsichtigtes Ausklappen?
Es gibt allgemein viele Sicherungen,die wenn sie nicht angelegt oder benutzt werden einfach unsicher sind!In dieser Hinsicht sind viele Landwirte sobald Sie absteigen müssen um etwas von hand zu tun riesen Schlamper!
Steuergerät bei Straßenfahrt in Nullstellung arretieren -steht in jeder BA.Wer macht das?Auf jeden Fall der,der seine ein Jahr alte 6m-Wiesenegge durch Unachtsamkeit bei 40km/h auseinandergeklappt hat.Dabei wurde auf einem Feldweg nur eine Holzbeuge "vereggt",die Wiesenegge war aber Schrott.Was wenn da ein Fußgänger gewesen wäre :o???Und das nur,weil man zu faul,zu bequem,zu dumm ist einen Knopf zu drücken,eine Kette einhängen,einen Bolzen zu stecken.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 25. November 2015, 07:21:56
http://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/zwei-tote-nach-familiendrama-auf-bauernhof-in-wasbek-entsetzen-im-dorf-id11302941.html

Nicht wirklich ein Unfall, aber ich finde, dass das hier rein passt...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 25. November 2015, 07:28:52

Haben solche ausklapppbare Futterbänder an Futtermischwagen keine mechanische Sicherung gegen unbeabsichtigtes Ausklappen?
Es gibt allgemein viele Sicherungen,die wenn sie nicht angelegt oder benutzt werden einfach unsicher sind!In dieser Hinsicht sind viele Landwirte sobald Sie absteigen müssen um etwas von hand zu tun riesen Schlamper!
Steuergerät bei Straßenfahrt in Nullstellung arretieren -steht in jeder BA.Wer macht das?Auf jeden Fall der,der seine ein Jahr alte 6m-Wiesenegge durch Unachtsamkeit bei 40km/h auseinandergeklappt hat.Dabei wurde auf einem Feldweg nur eine Holzbeuge "vereggt",die Wiesenegge war aber Schrott.Was wenn da ein Fußgänger gewesen wäre :o???Und das nur,weil man zu faul,zu bequem,zu dumm ist einen Knopf zu drücken,eine Kette einhängen,einen Bolzen zu stecken.

Nanana... Also bei neuen Schleppern ist das Sperren der Steuergeräte bei Straßenfahrt schon fast die Regel, möchte ich behaupten... Heckhydraulik geht ja oftmals schon automatisch.

Bei Geräten mit Lenkachse mache ich mir sogar die "Mühe" relevante Steuergeräte einzeln zu sperren.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Owler am 06. Dezember 2015, 14:52:38
Falls noch jemand was zu dem Rübenroder sehen will:
https://www.youtube.com/watch?v=f0lliLjqHNc
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 20. Dezember 2015, 20:12:03
http://www.mainfranken24.de/index.php?id=lokalnachrichten&singelid=45533#.Vnb8aVlv-cY

Schade ums schöne Sauerkraut
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 23. Dezember 2015, 19:49:40
Hallo

ein echt tragischer Unfall  (http://hessenschau.de/panorama/27-jaehrige-ueberfaehrt-ihren-grossvater,unfall-enkelin-hofradlader-korbach-100.html) in Nordhessen

Mitfühlende Grüße
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 23. Dezember 2015, 20:22:01
Oh, das ist tragisch.  :'(

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 27. Dezember 2015, 00:53:18
https://www.mainpost.de/regional/franken/Traktoren;art1727,9063596

Mein Beileid den Angehörigen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 14. Januar 2016, 11:31:12
http://www.n-tv.de/panorama/Traktor-Diebe-legen-Spur-der-Verwuestung-article16764396.html

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 14. Januar 2016, 17:01:21
und trotzdem werden noch fast alle schlepper ohne codierte schlüssel verkauft. sowas finde ich fahrlässig.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 14. Januar 2016, 17:03:31
Wenn der Bauer Pech hat, dann wird der Schaden noch an ihm kleben bleiben.... eine verkehrte Welt..... :frage:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 14. Januar 2016, 17:05:54
naja, grundlegende diebstahlssicherung, wenn du deine haustier nicht zuschliesst, tut sich deine versicherung auch schwer. bei den besoffenen ist eh nix zu holen ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Owler am 22. Januar 2016, 21:15:43
http://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/hille/hille/20687214_300.000-Liter-Guelle-ausgelaufen-Umweltalarm-aufgehoben.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 22. März 2016, 10:35:12
Hallo

wieso wurde der Landwirt nicht vermisst  :frage: :frage: :frage: :frage:

Bauer tagelang unter Traktor eingeklemmt (http://hessenschau.de/panorama/bauer-tagelang-unter-traktor-eingeklemmt,unfall-traktor-104.html) ... noch ein Bericht (http://www.112-magazin.de/kb-retter/item/18059-waldeck-sachsenhausen-seit-samstag-unter-treckerrad-eingeklemmt-rettung)

Passt auf euch auf ...

Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 22. März 2016, 12:14:53
Mein Waldnachbar ist  ledig ich glaub den würde auch niemand vermissen...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Hage am 22. März 2016, 18:30:47
Hallo,

Gülle-Umfall

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Ein-lauter-Knall-und-die-Guelle-stroemt-aus,guelle310.html


oha, sehe gerade das hier schon in anderen Bereichen thematisiert wurde  :-\
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 07. April 2016, 10:23:54
hier leider gestern Abend passiert.....

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/unfall-traktor-marktsteft-100.html

ob es was gebracht hätte da reinzuschauen?

http://www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,411422

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 07. April 2016, 10:57:00
http://www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,411422

Uiuiuiuiiih! Nicht, dass das hier wieder auf verbotene Werbung ausläuft! ;) ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Michi am 07. April 2016, 17:09:02
dlg ausschuss? ich denk das sind alles nur lügner und verbrecher?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 07. April 2016, 18:16:05
hier leider gestern Abend passiert.....

http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/unfall-traktor-marktsteft-100.html

ob es was gebracht hätte da reinzuschauen?

http://www.hassfurter-tagblatt.de/lokales/aktuelles/art2824,411422

gsd nur blech, stell dir vor die vier jungen leute wären tot, der schlepperfahrer wird doch seines lebens nicht mehr froh.

was mir die letzte zeit paarmal extrem aufgefallen ist, die leut können des nicht mehr einschätzen wenn beim  abbiegen ein anbaugerät ausschwenkt, die versuchen da schon immer rechts zu überholen,wenn du dich links einordnest
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 07. April 2016, 19:12:40
Zitat
rammte der Traktor mit der Ladeschaufel den Wagen im Bereich des rechten Kotflügels.

Muß aber eine ganz schön steile Ausfahrt gewesen sei, vorausgesetzt der Traktorfahrer hatte den Frontlader wie vorgeschrieben oben/ziemlich weit oben...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 07. April 2016, 19:21:15
Im Zweifelsfall kennt es doch wohl jeder von sich, das man einfach mal ein schwachen Moment hat und einfach was übersicht oder nicht aufpasst.

Ich gebe es zu dass mir so was Gelegentlich passiert - zum Glück hat man ein paar Schutzengel dabei und es passiert nicht immer was.

Deswegen, nie schneller fahren als der Schutzengel fliegen kann.....!!

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 07. April 2016, 20:05:34
Übersehen kann jeder mal was, deshalb hab ich mir ein rotes Auto gekauft sieht Mann besser. Den Frontlader tu ich nach Möglichkeit an Kreuzungen nach oben damits die Zweirad und Autofahrer überleben.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 07. April 2016, 20:53:16
Das ist doch mal Lobbyarbeit für die eigen Tasche .... nur leider immer auf Kosten der Landwirte
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 07. April 2016, 21:16:43
Das ist doch mal Lobbyarbeit für die eigen Tasche .... nur leider immer auf Kosten der Landwirte

Igit, jetzt muss ich aber schnell meinen PC runterfahren, sonst läuft der Neid noch auf den Schreibtisch der beim Öffnen diese Beitrages aus meinen Bildschirm  sabbert
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 07. April 2016, 22:31:51
Danke Michi,
werd demnächst nur noch als Lügner und Verbrecher unterzeichnen.

Ich kanns mir leisten, an deiner Stelle nicht unbedingt, deine Firma musss oder soll ja auch noch verkaufen.

der niederbayerische lügner und verbrecher
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Beate am 22. Juli 2016, 15:10:08
Hallo

naja ... Unfall war das eigentlich keiner ...
aber da hatte wer Lust Mähdrescher (http://osthessen-news.de/n11535645/41-jaehriger-entert-maehdrescher-tritt-fahrertuer-ein-und-verletzt-sich-selbst.html) zu fahren

Zitat

Der Mann muss sich nunmehr wegen Sachbeschädigung und insbesondere wegen Beleidung verantworten.
Der entstandene Sachschaden am Mähdrescher beträgt etwa 300 Euro



Gruß
Beate
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 16. August 2016, 23:48:10
http://www.mainfranken24.de/prosselsheim-radfahrer-faehrt-auf-maehdrescher/

Mann sollte schon die Augen auf machen beim Radfahren
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 17. August 2016, 08:27:50
Ich konnte neulich auch einen "schönen" Unfall beobachten ...

Vor mir ein Schlepperzug mit 40km/h .... neue 18 to ... echt schick, leer, davor irgendein 7er Fendt ...

Der fährt mit knapp 50 die Bundesstraße, überholt 3 Fahrradfahrer (Pseudorennfahrer) die trotz Radweg auf der Straße fahren .... die drei haben nix besseres zutun als im "Windschatten" der Anhänger zu fahren .... Ortseingang,dann ein Fußgängerüberweg/Zebrastreifen mit Kids,der Schlepper mußte rel. stark bremsen .... da lagen dann drei Radfahrer auf der Straße :-) mein Mitleid hält sich in Grenzen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 17. August 2016, 09:00:22
Der fährt mit knapp 50 die Bundesstraße, überholt 3 Fahrradfahrer (Pseudorennfahrer) die trotz Radweg auf der Straße fahren .... die drei haben nix besseres zutun als im "Windschatten" der Anhänger zu fahren .... Ortseingang,dann ein Fußgängerüberweg/Zebrastreifen mit Kids,der Schlepper mußte rel. stark bremsen .... da lagen dann drei Radfahrer auf der Straße :-) mein Mitleid hält sich in Grenzen

Dann hat aber hoffentlich die Polizei von dem Unfall nichts mit bekommen sonst hätten die ne Strafe bekommen.
Hier hat ein Autofahrer nen Rennradfahrer die Vorfahrt genommen. Radfahrer war auf der Straße unterwegs, neben dran ein Radweg. Autofahrer bekommt Strafe wegen Missachtung der  Vorfahrt, Radfahrer weil er nicht den Radweg benutzt hat.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 17. August 2016, 09:06:45
http://www.mainfranken24.de/prosselsheim-radfahrer-faehrt-auf-maehdrescher/

Mann sollte schon die Augen auf machen beim Radfahren

Genau auch wegen sowas wollte ich, dass der neue bundesstraßenbegleidende Feldweg nicht öffentlich wird sondern Privatweg. Vollscheibe vorn und hinten mit dem Zusatz "Privatweg Begehen auf eigene Gefahr" Dan hat dort erstmal keiner, auch kein Radfahrer legal langzufahren.
Das man sich damit jedoch die Verkehrssicherungspflicht aufhalst muss man in Kauf nehmen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: woodstock am 17. August 2016, 09:49:12
Irgendetwas stimmt da nicht...
...wie sonst könnte man sich über gestürzte Radfahrer freuen  :frage:

Mit solchen Aussagen arbeiten die Bauern enorm am "positiven Image"

In Ö ist das Benützen von öffentlichen Straßen auch bei Vorhandensein eines Radweges mit einem Rennrad erlaubt.
Übrigens auch das Nebeneinanderfahren.
Geregelt im § 68 StVO

Ich bin Bauer UND Rennradfahrer
Vielleicht aber auch alles nur PSEUDO...?
ws

http://www.kfv.at/fileadmin/content/Taetigkeitsbereich/ZVR/2002/02.pdf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bauerstaats am 17. August 2016, 10:03:34
... und in Deutschland haben auch diese "Jan-Ulrichs für Arme" gefälligst den Radweg zu benutzen:

http://www.adfc.de/verkehr--recht/recht/regeln-fuer-radfahrer/rennrad-und-radweg/rennrad-und-radwegebenutzungspflicht

Ist eben extrem Nervenaufreibend wenn jemand wegen der Ausübung seiner Freizeitaktivitäten andere bei der Arbeit behindert.
Grade erst gestern gefühlt 10 km hinter so einer Truppe mit 25 km/h hinterhergedödelt, da ich Sie einfach nicht gefahrfrei überholen konnte.

Uli
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 17. August 2016, 10:34:33
Das gleiche denkt sich der LKW Fahrer, der hinter dir hertrödeln muss und der Paketdienst, der hinter dem LKW hertrödeln muss und der Außendienstler, der hinter dem Paketdienst hertrödeln muss.

Es wäre schön, wenn der Straßenverkehr anders funktionieren würde.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 17. August 2016, 11:02:13
in Deutschland laufen da inzwischen wissenschaftliche Untersuchungen über das Verhalten von Radfahrern im Straßenverkehr.
Die Arbeit ziehlt auf die Problematik vor allen Dingen bei den E-Bike Fahrern ab.

Ich beobachte derzeit eine Promtionsarbeit. Der Doktorand hat mich im letzen Jahr mal kontaktiert udn ich helfe ihm ein bischen mit Hardware und ich bekomme seine Ergebnisse.


Die Arbeit ziehlt auf die Problematik vor allen Dingen bei den E-Bike Fahrern ab

Die ersten Ergebnisse sind doch recht interessant.

Der Doktorand schaut vor allen Dingen nach E-Bike Fahrern die einen Autoführerschein haben und deren Verhalten im normalen Straßenverkehr. Er befragt die Leute wieviel und weshalb sie Punkte in Flensburg haben oder eben keine Punkte.
Er legt sich dann wirklich hinter Hecken an kritischen Stellen auf die LAuer und beobachtet das Verhalten auf den Radwegen vor allen Dingen an Kreuzungen etc.

So wie ich es sehe sind vor allen Dingen E-Bike Fahrer doch recht gefährliche Zeitgenossen sobald sie auf so einem Fahrrad sitzen. Die fahren egal in welcher Situation imme rso um die 20 km/h. Haben doch , auch ältere Leute, nen stöpsel im Ohr udn hören nebenbei Musik.

Besonders gefährlich wirds wenn ein Feldweg in eine Straße einmündet. Oftmals kommt dann erst ne Hecke, dann Radweg, und dann erst Hauptstrasse. Radwege werden ja gerne wegen der Schattenspende udn Windschutz entlang Hecken angelegt.
Wenn nun ein Fahrzeug (Schlepper, Mähdrescher, PKW etc.) aus dem Feldweg kommt, hören viele E-Bike Fahrer das nahende Objekt nicht. Durch die Hecke (Sichtbehinderung)  Sehen  sich weder Radfahrer noch Fahrzeugführer frühzeitig genug. Vor allen Dingen die E-Bike fahrer unterschätzen aus mangelnder Erfahrung mit so einem Fahrrad durch die recht hohe Geschwindigkeit den eignen Bremsweg und ihre Reaktionszeit.

Somit ist der seitlich beinahe Chrash, oder inzwischen rech toft der wirklich Unfall vorprogrammiert.

Was ich sagen will ist, es hilft nichts nur über die Radfahrer zu schimpfen oder zu lästern, viele würden sich , sobald sie auf seinem Fahrrad sitzen würden ähnlich verhalten.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 17. August 2016, 11:04:21
[quoteIrgendetwas stimmt da nicht...
...wie sonst könnte man sich über gestürzte Radfahrer freuen  :frage:
][/quote]

Wer zu dicht auffährt hat doch Schuld ... oder wie war das mit dem Abstand halten .... abgesehen davon das die Radfahrer tatsächlich dem Anhänger in das Zugmaul gekrochen sind, den Radweg nicht benutzt haben, der Treckerfahrer an einem Zebrastreifen anhalten mußte, der Treckerfahrer direkt hinter dem Zug fahrende Fahrzeuge nicht sehen kann ....
Wäre der vor mir fahrende PKW den Radfahrern so dicht aufgefahren wie die Radfahrer dem Anhänger, lägen die unterm Auto ....

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 17. August 2016, 11:18:09
Ich bin ja auch Landwirt UND Radfahrer, habe viele Kilometer sportliches Mountainbike-Fahren hinter mir, nicht nur von Biergarten zu Biergarten (ok, da war ich auch noch jünger  ;D )
Ich kann Georgs Theorie mit dem anderen Verhalten auf dem Rad nur begrenzt nachvollziehen, das größere Problem ist, das viele dieser Freizeitradler sich in der egoistischen Ausübung ihres "Naturgenusses" von allem und jedem gestört fühlen und auch Gefahren, die durch landwirtschaftliche Fahrzeuge, vor allem Erntemaschinen nunmal bei der Arbeit im Feld ausgehen, nicht wirklich einschätzen können und wollen. Wer da ein wenig für die Situation sensibilisiert ist, der lässt zB einen Mähdrescher beim Andreschen in der Ecke Platz, oder wartet einen kurzen Moment um nicht in der Staubwolke zu stehen/fahren. Ebenso kann aber auch der Landwirt beim Herausfahren aus den Schlagecken mal ein paar Spaziergänger oder Radler vorbeilassen.
Gleiches gilt für Überhol- und Auffahrsituationen auf oft engen Landstraßen.

Man neigt ja dann nach ein paar Erlebnissen zu einem Generalverdacht: alle Radfahrer bzw alle Bauern! Hilft nur leider keiner Partei weiter...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 17. August 2016, 11:44:22
Ha ha, Georg kann's nicht lassen.

Aber es stimmt schon, dass das Verhalten von Radfahrern teil's sehr auffällig ist, obwohl sie im Straßenverkehr sonst sehr aufmerksam sind. Da bin ich auch keine Ausnahme. Mit dem Fahrrad ist man halt sehr agil und noch dazu oft schneller als Autos. Das verleitet.

Gut, ich fahre auch aus Selbstschutz nur im Wald herum. ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 17. August 2016, 12:11:36
Das Problem bei radfahrern ist das sie Anominn sind, sprich man kann sie nicht belangen weil sie kein Nummerschild haben, und so denken sie sie dürfen alles weil ja wen nicht von nem Polizisten angehalten eh nichts passieren kann.. und dan sind sie noch der schwechere teilnhemen= immer die anderen schuld...
 da solte mal was passieren..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 17. August 2016, 12:39:50
Also mal ehrlich, Idioten gibts einfach überall. Ich hab das auch schon erlebt, dass jemand meinte, er müsste im Windschatten meiner Spritze (!) hinter mir her fahren. Da mein Schlepper nur 40 läuft, hätte das ganz schnell ganz schön gefährlich werden können. Ein Idiot. Mountainbiker im Wald, eins meiner Lieblingsthemen, die meisten sind in Ordnung, aber es gibt immer wieder den einen Vollpfosten, der am Sontag nachmittag den engen Weg runterrast und sich erst Gedanken um Spaziergänger macht, wenn die hinter einer Kurve auf einmal mitten auf dem Weg stehen.

Das Radrennfahrer nicht den Radweg benutzen, kann ich bei dem Zustand der meisten Radwege verstehen. Im Gegenteil freue ich mich bei meiner Hofausfahrt sogar darüber, wenn die auf der Strasse fahren, dann sehe ich die nämlich und die schiessen nicht auf einmal hinter der Ecke hervor. Wir selber sind ja auch oft genug für andere ein Verkehrshindernis, da sollte man mal Leben und Leben lassen. Knirschig werde ich, wenn in der Ernte ein Radrennen veranstaltet wird und die Strasse vor meinem Hof gesperrt wird - hab ich so erlebt, gab dann nach einem ruhigen Gespräch eine Lösung. Knirschig werde ich auch, wenn Mountainbiker sich auf den Feldwegen aufführen, als würde der denen gehören. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich schon mal mit einer Radfahrer angeschrien hab, also so ganz halte ich meine ruhige Linie nicht immer durch.
Carsten
p.s. Wer mich gerade vorhin aufgeregt hat, waren zwei private Schatzsucher, die meinten, auf meinem Feld nach alten Schätzen suchen zu müssen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 17. August 2016, 14:44:10
A. m. S. ist die Anarchie der Radfahrer schlimm ...

Die halten sich an keine Gesetze (Einbahnstraßen) und iwann legalisiert der Gesetzgeber die Anarchie .... da ist, wie Roland ja schon schrieb, aufgrund der Anonymität kein Geld zu holen und damit haben die überwachenden Behörden kein Interesse
Einfach gesagt der Markt regelt es  ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 17. August 2016, 14:49:38
Die grundlegende Frage ist doch, ob Autos grundsätzlich wichtiger sind als andere Verkehrsteilnehmer. Die meisten Einbahnstraßen sind doch Einbahnstraßen,  weil zwei Autos nicht aneinander vorbeikommen. Aber wenn für einen Radfahrer und ein Auto genug Platz ist und der Radfahrer einen zeitgewinn hat, wo ist dann das Problem? Vielleicht fahren  bald mehr Autofahrer auch Fahttad, wenn die in der Stadt deutlich schneller sind.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 17. August 2016, 14:53:02
P.s. ich bin früher sehr viel Fahrrad gefahren. Insbesondere in der Stadt, und ich bin viel in Berlin gefahren, bekommst du Wut auf die Selbstbezogenheit vieler Autofahrer, die meinen, die Strasse gehöre Ihnen und Radfahrer dürften die nur mitbenutzen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 17. August 2016, 18:30:15
wie schon geschrieben, die rad(und auch Fussgänger..) sind komplet anonyme, die werden sowie nie belangt,aber auch das Gesetzt ist nicht gleich, zb  wen ein PKW,LKW Traktor, Motorad über ne Rote Ampel fährt, gibt es in der CH 250:_ SFR Busse + wen man es mehr als 2mal Jahr macht 1 Monat zu fuss
Ein fahrad zahlt nur 20.-SFR und der Fussgänger sogar 10(bin mir nicht mehr sicher ob es auch auf 20 erhöht wurde,also ohne gewähr)

Aber das eingentliche problem liegt ja ganz wo anders,der Strassenverkehr ist das Abbild unsere Gesselschaft, besser gesagt unsere Ellenbogengesselschaft, wo jeder meint er sei mehr wert alles alle anderen und alle anderen müssen nun platzt machen weil "König ich" kommt.. und jeder meint auch wen ich vortritt habe,dan wirt dieser auch zu  jedem preis erzwungen, koste es was es wolle...Die anderen zahlen ja.. oder die versicherung..)

Ein problem ist auch das jeder keine Zeit mehr nimmt, sprich alles aufs Koma vorprogramiert ist, da ist keine Luft mehr das das andere Auto,fahrad  vor mir durch kann..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 17. August 2016, 18:36:06
http://www.blick.ch/news/strassenkrieg-in-england-hier-verliert-ein-lkw-fahrer-die-nerven-id5375964.html

 ;D ;D ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: MUKUbauer am 17. August 2016, 19:21:46
Irgendetwas stimmt da nicht...
...wie sonst könnte man sich über gestürzte Radfahrer freuen  :frage:

Mit solchen Aussagen arbeiten die Bauern enorm am "positiven Image"

In Ö ist das Benützen von öffentlichen Straßen auch bei Vorhandensein eines Radweges mit einem Rennrad erlaubt.
Übrigens auch das Nebeneinanderfahren.
Geregelt im § 68 StVO

Ich bin Bauer UND Rennradfahrer
Vielleicht aber auch alles nur PSEUDO...?
ws

http://www.kfv.at/fileadmin/content/Taetigkeitsbereich/ZVR/2002/02.pdf

Nach dem es recht häfig passiert das Rennradfahrer bzw. Die die nur so aussehen sich beim kipper oder fass festhalten und mitfahren wäre ich dafür das die auf den Radweg müssen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 17. August 2016, 22:54:58
P.s. ich bin früher sehr viel Fahrrad gefahren. Insbesondere in der Stadt, und ich bin viel in Berlin gefahren, bekommst du Wut auf die Selbstbezogenheit vieler Autofahrer, die meinen, die Strasse gehöre Ihnen und Radfahrer dürften die nur mitbenutzen.

Alles gut und Recht aber wenn Radfahrer sich rechts am Auto vorbeidrängeln wenn die Ampel auf rot steht brauchen Sie sich auch nicht zu wundern wenn es dann vorne an der Abbiegung knallt.
Neulich kam ich aber um eine langgestreckte Kurve und da war so ein elektrischer Rollstuhl plötzlich vor mir. Es gab keine Gefahr für Ihn durch mich weil ich gut bremsen konnte bei Gegenverkehr aber wenn das mal jemand nicht mehr kann  :o nicht auszudenken.
Bin heute aber auch mal böse geworden auf unserem kleinen Strässchen mit so einer geschotterten Ausweichspur. Kommt mir doch da ein dicker fetter BMW Geländewagen entgegen mit bestimmt 90 km/h und hat gemeint ich fahr noch langsamer wie die erlaubten 60 und lass mich fast in den Graben drängeln..........aber der hat die Rechnung ohne die alte Schachtel gemacht  ;D Dumm nur dass es dann den Schotter immer hoch schleudert. Dem wäre ich hinterher wenn ein Stein getroffen hätte. So jemanden haben wir nochmal im Ort da schleudert es die Schottersteine dann gegen Fahrradfahrer.
Als Trecker kannst da sowieso nicht preschen..........
LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 18. August 2016, 00:08:54
 Normalerweise sollte sich der Rad- und auch Kradfahrer immer bewußt sein, dass er keine Schutz- und Knautschzone um sich rum hat und somit schon aus Selbstschutz besonders vor- und umsichtig fahren. Da muss man nochmehr als sonst die möglichen Fehler anderer einkalkulieren.

Ich sehe immer das Beispiel Motorradfahrer: Macht ja Spaß sich in die Kurven zu legen und auf der Hausstrecke weiß man genau mit welcher Geschwindigkeit man das Knie/Schützer auf den Asphalt bekommt. Nur eines bedenken die wenigsten: Ein Steinchen und die Post geht uU ab.

Ansonsten Paragraph 1 StVO: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 18. August 2016, 08:10:50
Also das mit den Kennzeichen wird sowieso kommen. Nachdem die Pedelecs ja boomen und die Akkus heute schon recht kräftig sind, werden bald so ziemlich alle illegal über 25 km/h fahren und dann wird der Gesetzgeber handeln (müssen).

Das Beste an den Windschattenfahrern ist ja, dass Rennräder überhaupt nicht zum Bremsen gebaut sind. :D Das muss zwangsläufig, wenn man Bremsen muss, zu einem Aufprallunfall führen. Aber keine Sorge, Radfahrer sind hart im Nehmen und Rennradfahrer ganz im Besonderen. Die sollten, wenn sie sich dann unter'm Anhänger raus klauben, eigentlich recht routiniert wirken. Meistens kommt dann Frauchen sie abholen und bringt für alle Beteiligten Schnaps mit. ;)

Was mich echt nervt ist, dass man heute im Straßenverkehr nicht mehr langsam fahren kann. Dauert nicht mehr lange und ich kaufe mir einen Retarder. Jeder Idiot glaubt, sich noch vor einem rein schneiden zu müssen. Sind ja alle so ultra wichtig, dass jede Sekunde zählt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 18. August 2016, 12:41:41
http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bonndorf/Maehdrescherunfall-bei-Bonndorf-Fahrer-schwer-verletzt;art372589,8857424

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 18. August 2016, 14:54:36
Übel. Hoffentlich wird das wieder.


Ich denke in letzter Zeit wieder oft über's Anschnallen nach. Ich kenne einen, der würde jetzt noch leben... wurde vor einer Woche aus der Kabine geschleudert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 18. August 2016, 19:28:46
Na ja so einfach wirt das mit den Kennzeichen nicht, das lassen sich die radfahrer nicht gefallen...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 18. August 2016, 20:20:38
Hier auf der Markung, gerade tödlicher Unfall mit Motorradfahrer.
Lehrling (ne gute woche auf dem Betrieb ) wollte mit Güllefass Straße über queren.
Zur Bergung des tödlich Verunglückten Motorradfahres wird ein Autokran eingesetzt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 18. August 2016, 21:34:30
moin,
http://www.blick.ch/news/strassenkrieg-in-england-hier-verliert-ein-lkw-fahrer-die-nerven-id5375964.html

 ;D ;D ;D
bei mir kommt bei dem Verweis Reklame, was das soll weiß ich nicht. :frage: :frage: ;D
Gruß
Frank
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 19. August 2016, 01:58:29
https://www.facebook.com/groups/loveyourfarmer/permalink/1151470884891107/

Nicht viel über vom Smart... Magnum kümmerts nicht wirklich


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Fahrer am 20. August 2016, 16:53:49
Gerade auf facebook von diesem schrecklichen Unfall (http://www.swp.de/metzingen/lokales/ermstal/Die-Helfer-hatten-keine-Chance;art1223006,3971560) gelesen. Wobei es sich laut den dabeistehenden Kommentaren bei dem Traktorfahrer um einen 20jährigen gehandelt haben soll.  :(

Da wird es einem schon beim Ansehen der Bilder schlecht!  :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 20. August 2016, 17:06:49
Gerade auf facebook von diesem schrecklichen Unfall (http://www.swp.de/metzingen/lokales/ermstal/Die-Helfer-hatten-keine-Chance;art1223006,3971560) gelesen. Wobei es sich laut den dabeistehenden Kommentaren bei dem Traktorfahrer um einen 20jährigen gehandelt haben soll.  :(

Da wird es einem schon beim Ansehen der Bilder schlecht!  :(

Hier auf der Markung, gerade tödlicher Unfall mit Motorradfahrer.
Lehrling (ne gute woche auf dem Betrieb ) wollte mit Güllefass Straße über queren.
Zur Bergung des tödlich Verunglückten Motorradfahres wird ein Autokran eingesetzt.

Dürfte sich um den selben Unfall handeln.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 20. August 2016, 17:31:59

Ist der selbe Unfall.
Der Motorradfahrer hätte grad mal noch zwei bis dreihundert meter zu sich nach Hause gehabt.
Von der Unfallstelle aus sieht man schon sein Haus.
Er war übrigens schon etwas älter , 54 Jahre.
Der Schlepperfahrer war ein Lehrling aus einem Betrieb vom Nachbarort, 20 jahre alt.

Hier ist das ganze Dorf schokiert von dem Unfall.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 21. August 2016, 23:17:18
http://www.radiosaw.de/pflanzenschutzmittel-im-harz-ausgelaufen

was soll denn sowas?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ceres am 21. August 2016, 23:34:55
http://www.radiosaw.de/pflanzenschutzmittel-im-harz-ausgelaufen

was soll denn sowas?

Hallo,

was meinst du ?

Ceres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 21. August 2016, 23:52:13
Den Chemievollschutz mit 80 Mann für 2000 l .... mit Kanonen auf Spatzen ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ceres am 22. August 2016, 00:00:25
Den Chemievollschutz mit 80 Mann für 2000 l .... mit Kanonen auf Spatzen ...

Hallo,

ich weis nicht ob du in der FFW bist aber wenn so eine Meldung reinkommt dann geht eine ganze MASCHINERIE in gange.
Wenn der Umweltzug raus geht sind es bei uns alleine 8 Feuerwehrfahrzeuge und ca 30 Mann .

aber vielleicht sagt noch der eine oder andere hier was dazu es gibt ja auch Kommender und Zugführer hier bei AW.

Ceres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 22. August 2016, 07:20:42
Naja, lt. Bericht MDR etc Fahrer unverletzt, also detailiierte Auskünfte über die Mittel, Giftnotruf bzw. Hersteller sollten für Behörden auch erreichbar sein

Wenn der ein Herbizid oder ein Fungizid gespritzt hat, liegt zwar eine gewisse Gefährlichkeit vor die aber m. M. so einen Aufwand nicht rechtfertigt ....
Ausbaggern, Bodentausch, Teich evtl noch absperren .... aber selbst da sollte man mal die Konzentration beachten .... iwo 9 ha Wasser sind 36 l Mittel, bzw. 13 l Wirkstoff .... absolut nicht zu vergleichen mit einem umgekippten Benzin Tanker oder Paletten voller konzentrierter Mittel bei einem LKW Unfall .... wenn das tatsächlich so gefährlich ist, müßte jeder PKW beim Unfall eingeschäumt werden um eine Entzündung zu verhindern

Vorsicht ist OK, Panikmache sollten auch Gruppenführer verhindern ....

Ich bin nicht MEHR in der aktiven Gruppe, nachdem es zweimal Beinahe Unfälle mit dem Fahrzeug gab, bzw. aus persönlichen Befindlichkeiten ein Mann meinte den anderen vom Fahrzeug zu "verscheuchen" weil er der Fahrer wäre ....
Wir haben halt einen massiv überladenen und untermotorisierten 7,5 t LKW ....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 10. September 2016, 23:08:39
http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Motorradfahrer-bei-Bonfeld-toedlich-verunglueckt;art1491,3703995
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 11. September 2016, 10:11:31
http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Motorradfahrer-bei-Bonfeld-toedlich-verunglueckt;art1491,3703995
Da ist 100 erlaubt und die Straße verleitet etwas zum rasen, aber außer kurz nach Wimpfen kann man da nirgendwo gescheit überholen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Grenzstein am 15. September 2016, 08:14:51
Schwerer Unfall mit Traktorgespann am Ende einer Gefällstrecke:
http://www.fnweb.de/region/main-tauber/niederstetten-creglingen/fahrerin-unter-trummern-begraben-1.2960829
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 17. September 2016, 20:50:44
Heute Vormittag:

http://www.bfkdo-horn.at/index.php?id=36&tx_ttnews%5Btt_news%5D=709&cHash=cca8dcfef14b97b09861048145f84bc6
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: deewag am 19. September 2016, 15:44:56
Wär da ein Frontgewicht am Magnum gewesen...dann....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frank am 19. September 2016, 16:45:38
Wär da ein Frontgewicht am Magnum gewesen...dann....

... hätten wir auf jeden Fall eine >3,50m Diskussion, wenn der Unfall in Deutschland gewesen wäre.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 19. September 2016, 23:35:07
Frank,
In Österreich ist die Gesetzeslage mit der Länge nach vorne etwas anders wie bei uns in Deutschland.
Eigentlich gibt es "offiziel" gar keine Vorschrift, demzufolge auch nicht diese komische Einweiser Vorschrift.
Aber wenn ein Unfall mit Querverkehr passiert und das der Abstand zwischen Lenkradmitte und Vorderkante beträgt mehr al 3 mtr.  dann muss der Fahrer nachweisen ds er der "Sorgfalltspflicht" nachgekommen ist um einen Unfall zu verhindern.
Das heißt, man kann mit jeder Vorbaulänge ohne Probleme in Kreuzungen einfahren. Solange nichts passiert ist alles OK udn die Polizei unternimmt da nichts.
Wenn aber ein Unfall passiert, vor allen Dingen mit Personenschaden, dann hat de Fahrer in der Regel die Arschkarte vor Gericht.

Sorfalltspflicht heißt aber dann auch in Österreich entwweder einen Einweiser oder ein Querkamerasystem.
So ist zumindest derzeit die Auskunft des Verkehrsministeriums in Wien.

Im Frühjahr ist ein ähnlicher Unfall in Östereich passiert. Ein Praktikant wurde mit einem 8R JD losgeschickt. VOrne in der Fronthydraulik wr ein Frontgewicht angebaut.
Der Praktikant hatte das aber total vergessen als er in eine Kreuzung eingefahren ist. Das Frontgewicht sie ht man vom Fahrersitz aus nicht.
Ein LKW kam im Querverkehr und der Zusammenstoß war umvermeitlich. Der fast neue Schlepper war in der Mitte auseinandergebrochen udn der LKW hatte 35 000 Euro Schaden. Im Moment wird vor Gericht gestritten.....
Da hätte meiner Meinung nach auch ne Frontkamera nichts genutzt.
Irgendwie gehört das wie bei nem Kinderfahradanhänger ein auf der Stange sitzendes Fähnchen vorne dran, damit man sieht wie weit ein Schlepper nach vorne übersteht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: curmet am 20. September 2016, 07:30:02
Diese unfälle sind innerhalb einer Woche nah beieinander gewesen.

Der Traktor machte sich über 400 m selbstständig...
https://www.facebook.com/FFStrass/posts/1208682289155019

Traktor mit WC Anhänger eines Zeltverleihers umgefallen:
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=966024243523769&id=720587631400766
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 28. September 2016, 21:17:36
Einfach größte Scheiße...

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_79120258/unfall-in-ehingen-vater-ueberfaehrt-einjaehrige-tochter-auf-bauernhof.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 28. September 2016, 22:41:10
Auch sehr tragisch

http://www.mz-web.de/burgenlandkreis/dramatischer-unfall-25-jaehriger-stirbt-nach-toedlichem-stromschlag-24816302 (http://www.mz-web.de/burgenlandkreis/dramatischer-unfall-25-jaehriger-stirbt-nach-toedlichem-stromschlag-24816302)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 09. Oktober 2016, 19:20:12
Dieser Unfall hat es leider in die Schlagzeilen von ganz Österreich geschafft, hoffen wir dass die Verletzungen nicht all zu schlimm sind:

http://www.polizei.gv.at/noe/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=423656567465324F5A49553D&pro=0

http://noe.orf.at/news/stories/2802040/

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 09. Oktober 2016, 21:03:36
http://www.onetz.de/sulzbach-rosenberg/vermischtes/tragischer-unfall-bei-stifterslohe-kind-faellt-aus-traktor-und-stirbt-d1699410.html?cp=Kurationsbox

der mann ist nen guter bekannter, er hat mir noch letztens ganz stolz sein enkelkind gezeigt. ich denk , das er des nicht allzulange überlebt....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bluna am 09. Oktober 2016, 21:12:12
Das schlimme ist ja, dass man ja alles weiß, aber jeder von uns kann doch bei mindestens einer der obigen Aktionen "hier" rufen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Martin am 17. Oktober 2016, 01:03:49
in der letzten dlz stand: "ich bin gerne Landwirt weil sich Beruf und Familie so gut vereinen lassen".
Dazu gehört letztlich, dass die Kinder mit raus fahren, sich in der Werkstatt und auf dem Hof aufhalten, früh mitarbeiten.
Da sind tragische Unfälle vorprogrammiert.

Wenn man auf der anderen Seite sieht, wie penibel in den meisten Industriebetreiben auf Arbeitssicherheit geachtet wird.
Ich denke man sollte da schon sensibilisiert sein. Und eine Portion Glück gehört auch dazu.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 17. Oktober 2016, 12:27:24
Ja wie recht du hast.

Ich wünsche sowas niemandem.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest176 am 17. Oktober 2016, 12:44:20
ww.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/unser-land-530.html#tab=bcastInfo&jump=tab

ab 13:40 ....
ich finde es unverantwortlich ! und das dann noch im fensehen zu zeigen einfach dumm !
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 17. Oktober 2016, 13:01:10


www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/unser-land-530.html#tab=bcastInfo&jump=tab

ab 13:40 ....
ich finde es unverantwortlich ! und das dann noch im fensehen zu zeigen einfach dumm !

Fliegender Wechsel bei fahrendem Schlepper? Die Jungs bekämen bei mir Haus- und Hofverbot.
Schlecht gehäckselt ist es auch noch und scheinbar zu trocken.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 17. Oktober 2016, 13:02:44
in der letzten dlz stand: "ich bin gerne Landwirt weil sich Beruf und Familie so gut vereinen lassen".
Dazu gehört letztlich, dass die Kinder mit raus fahren, sich in der Werkstatt und auf dem Hof aufhalten, früh mitarbeiten.
Da sind tragische Unfälle vorprogrammiert.

Wenn man auf der anderen Seite sieht, wie penibel in den meisten Industriebetreiben auf Arbeitssicherheit geachtet wird.
Ich denke man sollte da schon sensibilisiert sein. Und eine Portion Glück gehört auch dazu.

Tja, was ist besser ... immer fern halten oder früh heranführen und auf Gefahren aufmerksam machen ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest176 am 17. Oktober 2016, 13:11:43
in der letzten dlz stand: "ich bin gerne Landwirt weil sich Beruf und Familie so gut vereinen lassen".
Dazu gehört letztlich, dass die Kinder mit raus fahren, sich in der Werkstatt und auf dem Hof aufhalten, früh mitarbeiten.
Da sind tragische Unfälle vorprogrammiert.

Wenn man auf der anderen Seite sieht, wie penibel in den meisten Industriebetreiben auf Arbeitssicherheit geachtet wird.
Ich denke man sollte da schon sensibilisiert sein. Und eine Portion Glück gehört auch dazu.

Tja, was ist besser ... immer fern halten oder früh heranführen und auf Gefahren aufmerksam machen ...

ja aber bitte nicht so !
ich bin nun wirklich auch ein rustikalertyp aber sa mitfahren auf dem anhänger beim häckseln  :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 17. Oktober 2016, 15:33:13
in der letzten dlz stand: "ich bin gerne Landwirt weil sich Beruf und Familie so gut vereinen lassen".
Dazu gehört letztlich, dass die Kinder mit raus fahren, sich in der Werkstatt und auf dem Hof aufhalten, früh mitarbeiten.
Da sind tragische Unfälle vorprogrammiert.

Wenn man auf der anderen Seite sieht, wie penibel in den meisten Industriebetreiben auf Arbeitssicherheit geachtet wird.
Ich denke man sollte da schon sensibilisiert sein. Und eine Portion Glück gehört auch dazu.

Tja, was ist besser ... immer fern halten oder früh heranführen und auf Gefahren aufmerksam machen ...

ja aber bitte nicht so !
ich bin nun wirklich auch ein rustikalertyp aber sa mitfahren auf dem anhänger beim häckseln  :o

Ich bezog mich nur auf das Zitat von Martin (deshalb hatte ich es auch zitiert ;))
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 17. Oktober 2016, 15:38:46
Ich nehme generell niemandem am Schlepper* mit und seh's auch nicht gerne, wenn jemand Kinder auf das Betriebsgelände mit nimmt.

Lässt sich aber leider nicht verhindern, wenn die Schwester des Chefs ihrem Enkel die Rinderhaltung näher bringen will.
Wenigstens zieht sie ihm jetzt so ne signalgelbe Jacke aus Schweden an.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50776 am 17. Oktober 2016, 17:13:25


www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/unser-land-530.html#tab=bcastInfo&jump=tab

ab 13:40 ....
ich finde es unverantwortlich ! und das dann noch im fensehen zu zeigen einfach dumm !

Grattler-Betrieb. Von vorne bis hinten.
Da wundert mich nix mehr.

Fliegender Wechsel bei fahrendem Schlepper? Die Jungs bekämen bei mir Haus- und Hofverbot.
Schlecht gehäckselt ist es auch noch und scheinbar zu trocken.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: FFFlorian am 17. Oktober 2016, 17:56:06
Der fliegende Wechsel hat mich auch sehr verstört.
Aber wer ist nicht auch ohne Führerschein schon Schlepper gefahren ?  :frage:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 17. Oktober 2016, 18:06:45
Auf der Strasse?  Ich sicher nicht!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: FFFlorian am 17. Oktober 2016, 18:09:14
Dass schon . Aber im Hof oder auf dem Feld ?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 17. Oktober 2016, 18:23:04


www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/unser-land-530.html#tab=bcastInfo&jump=tab

ab 13:40 ....
ich finde es unverantwortlich ! und das dann noch im fensehen zu zeigen einfach dumm !

Grattler-Betrieb. Von vorne bis hinten.
Da wundert mich nix mehr.

Fliegender Wechsel bei fahrendem Schlepper? Die Jungs bekämen bei mir Haus- und Hofverbot.
Schlecht gehäckselt ist es auch noch und scheinbar zu trocken.


das mit den grattler hatten wir schon mal hier, das war eine etwas unschöne sache

kennst du die gegend da oben, die ist beileibe nicht so gottgesegned wie deine, die sind froh wenns überhaupt über die runden kommen, absolute grenzlage, was ackerbau betrifft

das die buben sowohl am hänger standen und dann auch noch silo zusammenfuhren und dann noch wie, das hat mich allerdings auch gestört
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: MUKUbauer am 17. Oktober 2016, 18:51:46


www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/unser-land-530.html#tab=bcastInfo&jump=tab

ab 13:40 ....
ich finde es unverantwortlich ! und das dann noch im fensehen zu zeigen einfach dumm !

Grattler-Betrieb. Von vorne bis hinten.
Da wundert mich nix mehr.

Fliegender Wechsel bei fahrendem Schlepper? Die Jungs bekämen bei mir Haus- und Hofverbot.
Schlecht gehäckselt ist es auch noch und scheinbar zu trocken.


das mit den grattler hatten wir schon mal hier, das war eine etwas unschöne sache

kennst du die gegend da oben, die ist beileibe nicht so gottgesegned wie deine, die sind froh wenns überhaupt über die runden kommen, absolute grenzlage, was ackerbau betrifft

das die buben sowohl am hänger standen und dann auch noch silo zusammenfuhren und dann noch wie, das hat mich allerdings auch gestört

Aufpassen Tv und Real sind oft zwei paar Schuhe...wer war dort dabei?

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 17. Oktober 2016, 19:27:51

Irgendwie komisch........meine Schlepper bleiben stehen wenn du den Sitz verlässt.

Gehäckselt ist das Zeugs nicht , sieht eher aus wie geschreddert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 17. Oktober 2016, 19:33:08


Gehäckselt ist das Zeugs nicht , sieht eher aus wie geschreddert.

das neue Zauberwort eben....shredlage......
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 17. Oktober 2016, 19:36:27


Gehäckselt ist das Zeugs nicht , sieht eher aus wie geschreddert.

das neue Zauberwort eben....shredlage......

Und das geht mit einem alten Mengele......da sieht man mal wieder, früher waren se auch nicht dümmer :daumen: :daumen: :daumen:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 17. Oktober 2016, 19:49:14
Ich hab die Sendung am Sonntag nachMittag gesehen.... Ich hab kurz danach ne Mail an die Redaktion geschrieben.
Bis jetzt hab ich noch keine Antwort.
Genauso war im vorletzten Wochenblatt ein Schleppertest.
Hab nur die Überschriften gelesen, dann hts schon gereicht...
Bemängelt wurde beim MF der schlechte Beifahrersitz....
Hallo, hat den da niemand in die Fahrzeugpapiere geschaut? Da ist nur 1 Sitzplatz eingetragen!
Ich finde den schlechten Beifahrersitz als einsamen Vorteil, denn schon der Sitz hält dann andere vom Mitfahren ab!
Agco bezeichnet den Sitz eh nur als Einweisersitz! Also für den temporären Beifahrer auf dem Acker der den Fahrer in die Funktionen des Schleppers einweist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest176 am 17. Oktober 2016, 20:00:24
Ich hab die Sendung am Sonntag nachMittag gesehen.... Ich hab kurz danach ne Mail an die Redaktion geschrieben.
Bis jetzt hab ich noch keine Antwort.
Genauso war im vorletzten Wochenblatt ein Schleppertest.
Hab nur die Überschriften gelesen, dann hts schon gereicht...
Bemängelt wurde beim MF der schlechte Beifahrersitz....
Hallo, hat den da niemand in die Fahrzeugpapiere geschaut? Da ist nur 1 Sitzplatz eingetragen!
Ich finde den schlechten Beifahrersitz als einsamen Vorteil, denn schon der Sitz hält dann andere vom Mitfahren ab!
Agco bezeichnet den Sitz eh nur als Einweisersitz! Also für den temporären Beifahrer auf dem Acker der den Fahrer in die Funktionen des Schleppers einweist.

vielleicht ist deshalb der beitrag nicht mehr  in der mediathek seperat aufgeführt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 17. Oktober 2016, 20:02:50

...
Hallo, hat den da niemand in die Fahrzeugpapiere geschaut? Da ist nur 1 Sitzplatz eingetragen!
Ich finde den schlechten Beifahrersitz als einsamen Vorteil, denn schon der Sitz hält dann andere vom Mitfahren ab!
Agco bezeichnet den Sitz eh nur als Einweisersitz! Also für den temporären Beifahrer auf dem Acker der den Fahrer in die Funktionen des Schleppers einweist.

Gelobt sei mein Drescher, der hat 2 Sitzplätze eingetragen ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: FFFlorian am 17. Oktober 2016, 20:22:22
Ich hab die Sendung am Sonntag nachMittag gesehen.... Ich hab kurz danach ne Mail an die Redaktion geschrieben.
Bis jetzt hab ich noch keine Antwort.
Genauso war im vorletzten Wochenblatt ein Schleppertest.
Hab nur die Überschriften gelesen, dann hts schon gereicht...
Bemängelt wurde beim MF der schlechte Beifahrersitz....
Hallo, hat den da niemand in die Fahrzeugpapiere geschaut? Da ist nur 1 Sitzplatz eingetragen!
Ich finde den schlechten Beifahrersitz als einsamen Vorteil, denn schon der Sitz hält dann andere vom Mitfahren ab!
Agco bezeichnet den Sitz eh nur als Einweisersitz! Also für den temporären Beifahrer auf dem Acker der den Fahrer in die Funktionen des Schleppers einweist.

vielleicht ist deshalb der beitrag nicht mehr  in der mediathek seperat aufgeführt
Auf Youtube wurde er auch gelöscht
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 17. Oktober 2016, 21:11:47
Also jetzt reichts aber wohl mal!

Wenn man niemanden mitnehmen möchte, ist das ja in Ordnung, aber wo kommen wir denn da hin, wenn kein Kind mehr auf dem Schlepper mit darf und nicht mehr das Hofgelände betreten darf, nicht mehr ohne Führerschein auf dem Acker das Fahren und ackern üben darf? Hackts bei euch? Denkt mal eurem alter entsprechend zurück, was ihr so gemacht habt...


Edit: Und dann wird sich noch gewundert, warum der überwiegende Nachwuchs in der Landwirtschaft nichts drauf hat [emoji849]


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Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 17. Oktober 2016, 21:17:10
Also jetzt reichts aber wohl mal!

Wenn man niemanden mitnehmen möchte, ist das ja in Ordnung, aber wo kommen wir denn da hin, wenn kein Kind mehr auf dem Schlepper mit darf und nicht mehr das Hofgelände betreten darf, nicht mehr ohne Führerschein auf dem Acker das Fahren und ackern üben darf? Hackts bei euch? Denkt mal eurem alter entsprechend zurück, was ihr so gemacht habt...


Edit: Und dann wird sich noch gewundert, warum der überwiegende Nachwuchs in der Landwirtschaft nichts drauf hat [emoji849]


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meine söhne können alle fahren und sämtliche feldarbeiten verrichten, aber so an schmarrn wie im film würden die nie machen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 17. Oktober 2016, 21:18:42
Im Moment läuft im 1 Programm ne interessante Sendung!

Da geht's darum wer für sich das Recht biegen darf....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 17. Oktober 2016, 21:37:45
Im Moment läuft im 1 Programm ne interessante Sendung!

Da geht's darum wer für sich das Recht biegen darf....

seh ich zwar auch, aber was hat das mit unfällen in der lw zu tun
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 17. Oktober 2016, 21:42:01
Also jetzt reichts aber wohl mal!

Wenn man niemanden mitnehmen möchte, ist das ja in Ordnung, aber wo kommen wir denn da hin, wenn kein Kind mehr auf dem Schlepper mit darf und nicht mehr das Hofgelände betreten darf, nicht mehr ohne Führerschein auf dem Acker das Fahren und ackern üben darf? Hackts bei euch? Denkt mal eurem alter entsprechend zurück, was ihr so gemacht habt...


Edit: Und dann wird sich noch gewundert, warum der überwiegende Nachwuchs in der Landwirtschaft nichts drauf hat [emoji849]


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So sehe ich es auch, man muss bei dem Nachwuchs auch ein Interrese wecken wenn irgendwann jemand den Laden übernehmen soll. Wir haben hier viele die haben keinen Nachfolger obwohl es gute Betriebe sind, andere haben zwei und nur kleinen Betrieb.
Ich hab auch schon mit 8 allein Schlepper gefahren, klar laut BG erst ab 16 erlaubt, aber was sollen die auch sonst sagen!
Alle Risiken wird man nicht vollständig ausschließen können, damit müssen und können wir leben

PS bei uns im Ort ist vor 8 Jahren auch ein 14 jähriger zu Tode gekommen, beim Wagen anbauen. Das Problem war er hat die Deichsel hochgehalten und ein Freund hat zurückgesetzt. Ich habe unseren Sohn immer alleine fahren lassen, wenn ein Freund kam war Feierabend!!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai am 17. Oktober 2016, 21:49:15
ich finde den betrag richtig gut gemacht.
die jungs haben richtig spaß bei der arbeit, und haben lust auf landwirtschaft.

haben nicht mal alle solche sachen gemacht ?
sprüche wie: so einer bekommt bei mir hofverbot finde ich viel schlimmer.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai am 17. Oktober 2016, 22:01:16


www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/unser-land-530.html#tab=bcastInfo&jump=tab

ab 13:40 ....
ich finde es unverantwortlich ! und das dann noch im fensehen zu zeigen einfach dumm !

Fliegender Wechsel bei fahrendem Schlepper? Die Jungs bekämen bei mir Haus- und Hofverbot.
Schlecht gehäckselt ist es auch noch und scheinbar zu trocken.

schlaubi schlumpf  ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 17. Oktober 2016, 22:10:57
ich finde den betrag richtig gut gemacht.
die jungs haben richtig spaß bei der arbeit, und haben lust auf landwirtschaft.

haben nicht mal alle solche sachen gemacht ?
sprüche wie: so einer bekommt bei mir hofverbot finde ich viel schlimmer.
Das bezieht sich auf meine Aussage.
Und ich verstehe, dass die meisten die zu radikal finden. Aber ich sehe täglich meine Narben, die mich dran erinnern, dass mich so ein Leichtsinn fast das Leben gekostet hätte.
Mein Vater hat mir immer erzählt, dass es ihm mal fast einen Arm gekostet hat und ich habe als kleiner Junge erlebt, wie er sich fast die Hand abgesägt hat.
Wir hatten viel Glück, am Ende sind nur ein paar Narben geblieben. Dieses Glück kann und und will ich nicht überstrapazieren. Darum ist mir Sicherheit ausgesprochen wichtig.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 17. Oktober 2016, 22:14:26
Hmmm,
ich staune doch immer mehr,  wie hartnäckig hier einzelne doch immer wieder Lebensgefahr herunterspielen, und zum Teil auch noch Gesetzesüberschreitungen oder nicht beachten gesetzlichen Vorschriften für gut befinden...

Wie sieht bei solchen Leuten dann beim Einhalten von Vorschriften beim Planzenschutzmittel oder Tierschutzverein aus, wenn Sie schon Lebensgefahr von eigenen Kindern in Kauf nehmen? Wie irre ist den Das?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 17. Oktober 2016, 22:26:30
Hmmm,
ich staune doch immer mehr,  wie hartnäckig hier einzelne doch immer wieder Lebensgefahr herunterspielen, und zum Teil auch noch Gesetzesüberschreitungen oder nicht beachten gesetzlichen Vorschriften für gut befinden...

Wie sieht bei solchen Leuten dann beim Einhalten von Vorschriften beim Planzenschutzmittel oder Tierschutzverein aus, wenn Sie schon Lebensgefahr von eigenen Kindern in Kauf nehmen? Wie irre ist den Das?
Jetzt geht das wieder los [emoji85]


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Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 17. Oktober 2016, 22:30:06
Warum wollen eigentlich alle bei Audi oder BMW arbeiten? Die lassen ja auch niemanden auf's Werksgelände.

Wenn jemand Personen auf dem Schlepper mitnehmen möchte, wird er halt einen JCB Fastrac o.ä. anschaffen müssen.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 17. Oktober 2016, 22:36:17
Warum wollen eigentlich alle bei Audi oder BMW arbeiten? Die lassen ja auch niemanden auf's Werksgelände.

Wenn jemand Personen auf dem Schlepper mitnehmen möchte, wird er halt einen JCB Fastrac o.ä. anschaffen müssen.
Hast du Kinder?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mabbi am 17. Oktober 2016, 22:52:54
Warum wollen eigentlich alle bei Audi oder BMW arbeiten? Die lassen ja auch niemanden auf's Werksgelände.

Wenn jemand Personen auf dem Schlepper mitnehmen möchte, wird er halt einen JCB Fastrac o.ä. anschaffen müssen.
Hast du Kinder?
Gesendet von iPhone mit Tapatalk

Ich kann dich schon verstehen und du hast ja auch recht. Aber du musst schon zugeben, dass das im Video ganz schön fahrlässig ist. Was, wenn der Kleine im Mais ausgerutscht und der Schlepper weiter gerollt wäre? In diesem Thread gibts nach meinem Geschmack leider schon viel zu viele Beiträge. Vlt. sollte sich der Ein oder Andere den noch mal von Anfang an durchlesen.
Wenn ich meine Kinder mitnehme, dann muss ich auch doppelt und dreifach aufpassen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ulli am 17. Oktober 2016, 23:03:52
Mmh, hier sind in "beide Richtungen" Komische Ansicheten unterwegs finde ich.
Also die Nummer mit fliegendem Wechsel oder beim Häckseln auf dem Wagen stehen gäbe es hier definitiv nicht, das würde auch niemand der hier fährt mitmachen, da gäbe es definitv ein Donnerwetter. Und das hätte es auch schon bei unserem Alten Herren vor 20 Jahren gegeben als wir noch klein und dumm waren...

Aber: Generell keine Kinder mitnehmen? Warum? Bei BMW und Audi wollen die wegen der Kohle arbeiten, bei uns nehmen viele Bekannte in der Bestellung und Ernte Urlaub von ihren "Industiejobs" weil die Lust dran haben hier mitzumachen. Das sind Leute die könnten wir nie bezahlen, weil die nicht nur mit ein paar deutschen Wortfetzen Anweisungen entgegennehmen können, sondern mitdenken und die Maschinen und Flächen "von klein auf" kennen.

Letzte Woche hab ich mir die Zeit genommen und unseren Nachbarsjungen das erste mal selber Trecker fahren lassen, nen blauen Stufenlosen und meine Wenigkeit auf dem Beifahrersitz. Die Flächenleistung... naja :D
Aber: Das Interesse an der Sache, das Engagement, der Spass den der kleine Mann (10) dabei hatte- unbezahlbar. Und eine sehr steile Lernkurve :)
Und das Risiko? Naja was soll den passieren dabei? Ich hab übrigens nicht nachgeschaut ob mein Beifahrersitz eingetragen ist, ist mir auch wumpe.

Wenn hier die "kurzen" mitfahren sind uns immer zwei Sachen wichtig: Die sitzen auf einem Schlepper und bleiben da auch, der Fahrer ist dafür verantwortlich, dass das so ist und keiner sich selbst überlassen hier rumläuft. Und sobald es dunkel wird ist Ende, dann gehts ab nach Hause.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jupp am 17. Oktober 2016, 23:34:07
Und mit auf dem Bock (in einer Kabine!) sind die kurzen auf jeden Fall besser aufgehoben als irgendwo zwischen den Maschinen!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 17. Oktober 2016, 23:34:44
ich finde den betrag richtig gut gemacht.
die jungs haben richtig spaß bei der arbeit, und haben lust auf landwirtschaft.

haben nicht mal alle solche sachen gemacht ?
sprüche wie: so einer bekommt bei mir hofverbot finde ich viel schlimmer.
Das bezieht sich auf meine Aussage.
Und ich verstehe, dass die meisten die zu radikal finden. Aber ich sehe täglich meine Narben, die mich dran erinnern, dass mich so ein Leichtsinn fast das Leben gekostet hätte.
Mein Vater hat mir immer erzählt, dass es ihm mal fast einen Arm gekostet hat und ich habe als kleiner Junge erlebt, wie er sich fast die Hand abgesägt hat.
Wir hatten viel Glück, am Ende sind nur ein paar Narben geblieben. Dieses Glück kann und und will ich nicht überstrapazieren. Darum ist mir Sicherheit ausgesprochen wichtig.

Mit Verlaub, hochgeschätzter Jonas, vielleicht wäre eine kaufmännische Ausrichtung in eurer Familie der langen Lebenserwartung etwas zuträglicher.. ;D

Nimm das jetzt bitte nicht so ernst. ;)

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 17. Oktober 2016, 23:36:34
Und mit auf dem Bock (in einer Kabine!) sind die kurzen auf jeden Fall besser aufgehoben als irgendwo zwischen den Maschinen!
Vollkommen richtig.
Ich nehme auch Kinder mit, aber zu meinen Spielregeln und wenn die Kinder sich nicht dran halten, verlassen sie das Betriebsgelände. Ganz einfach.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 17. Oktober 2016, 23:38:54
ich finde den betrag richtig gut gemacht.
die jungs haben richtig spaß bei der arbeit, und haben lust auf landwirtschaft.

haben nicht mal alle solche sachen gemacht ?
sprüche wie: so einer bekommt bei mir hofverbot finde ich viel schlimmer.
Das bezieht sich auf meine Aussage.
Und ich verstehe, dass die meisten die zu radikal finden. Aber ich sehe täglich meine Narben, die mich dran erinnern, dass mich so ein Leichtsinn fast das Leben gekostet hätte.
Mein Vater hat mir immer erzählt, dass es ihm mal fast einen Arm gekostet hat und ich habe als kleiner Junge erlebt, wie er sich fast die Hand abgesägt hat.
Wir hatten viel Glück, am Ende sind nur ein paar Narben geblieben. Dieses Glück kann und und will ich nicht überstrapazieren. Darum ist mir Sicherheit ausgesprochen wichtig.

Mit Verlaub, hochgeschätzter Jonas, vielleicht wäre eine kaufmännische Ausrichtung in eurer Familie der langen Lebenserwartung etwas zuträglicher.. ;D

Nimm das jetzt bitte nicht so ernst. ;)
Es geht eigentlich, mit dem nötigen Glück ist mein Vater auch mit über 70 Jahren noch sehr gesund und fit.  [emoji13]
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 18. Oktober 2016, 07:58:33
Hallo,
die Aktionen im BR Film mit fliegendem Wechsel und mitfahren auf dem Wagen gehen gar nicht, wenn Sie auch fürs Fernsehen evtl so gestellt sind.
Wenn Kinder auf dem Betrieb oder Schlepper, dann mit klaren Sicherheitsregeln, wenn man so sagen will wie in der Industrie. Oft lässt sich ja der Wohnbereich und Arbeitsbereich gar nicht klar trennen. Z.T. musst du die Kinder auch mal ein paar Stunden auf den Schlepper mitnehmen, weil sonst niemand auf dem Betrieb ist der sie beaufsichtigt. Viel wichtiger ist das Verhalten der alten, denn kinder lernen das meiste durch zusehen. Das mache ich auch meinen Mitarbeitern klar und man muss einfach seine Verhaltens und Arbeitsweisen immer wieder auf das Thema Sicherheit überprüfen. Beispiel toter Winkel im Spiegel. Da musste bei jedem meiner Söhne ein Bruder Spielzeugschlepper dran glauben. Das tat weh, aber Sie habens verstanden was passieren kann und das sie genau so zermalmt werden wie der Trecker, das sie immer von vorne mit Blickkontakt auf ein Fahrzeug zugehen müssen. Später gabs dann einen neuen.
Die Notsitze oder wie sie immer heißen haben wir mit Gurten nachgerüstet, besser in der kabine unter Kontrolle als irgendwo unkontroliert.
Frühzeitig die Kinder auf die Gefahren hinweisen und bei Fehlverhalten auch mal führ nen Tag vom Betrieb verbannen, damit Sie lernen anweisungen zu befolgen.
Aber wenn alles als tödliche Gefahr eingestuft wird und die Kinder erst mit 16 aufs Betriebsgelände dürfen, sollte man sich nicht wundern, wenn kein Interesse mehr besteht.
Für Freunde der Kinder gilt: Wir nehmen uns nen Nachmittag zeit und jeder darf dann mal ne Runde unter Aufsicht grubbern oder mit der Egge fahren, die anderen filmen oder fotografieren dann, haben dann ne Erinnerung oder mitlerweile machen sie kleine Filme auf dem PC und du kannst Begeisterung und Verständnis für die Landwirtschaft und die großen Maschinen wecken - übrigens auch bei Eltern die nichts mit der LW zu tun haben.
Übrigens auch Handwerksbetriebe und die Industrie hohlt sich und lädt Kinder immer früher in die Betriebe ein um den Nachwuchs für sich zu gewinnen.
mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schorsch am 18. Oktober 2016, 09:52:21
Der beste Fahrer gehört aufs Walzfahrzeug.
Bei fahrendem Traktor absteigen und aufsteigen - unnötig und hochgradig gefährlich.
Auf dem Häcksler oder Traktor mitfahren ok - aber wenn dann nur in der geschlossenen Kabine.

Ich nehme meine Kleinen schon mit. Die sitzen dann aber wirklich sicher incl. Automatikgurt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 18. Oktober 2016, 11:01:43
Der beste Fahrer gehört aufs Walzfahrzeug.
Bei fahrendem Traktor absteigen und aufsteigen - unnötig und hochgradig gefährlich.
Auf dem Häcksler oder Traktor mitfahren ok - aber wenn dann nur in der geschlossenen Kabine.

Ich nehme meine Kleinen schon mit. Die sitzen dann aber wirklich sicher incl. Automatikgurt.
Danke für das Lob, das war meine Aufgabe, als ich Azubi war. [emoji1]
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schorsch am 18. Oktober 2016, 13:12:21
Danke für das Lob, das war meine Aufgabe, als ich Azubi war. [emoji1]

Ach - Du hast Deine Ausbildung also offenbar auf einem kleineren Betrieb im Landkreis Kornach gemacht?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 18. Oktober 2016, 13:24:26
Danke für das Lob, das war meine Aufgabe, als ich Azubi war. [emoji1]

Ach - Du hast Deine Ausbildung also offenbar auf einem kleineren Betrieb im Landkreis Kornach gemacht?
Nein, in Osnabrück
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 27. Oktober 2016, 21:25:21
hier in der Gegend passiert....

zum Glück ist sonst nichts passiert....

https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Landwirte-und-Bauern;art763,9396749
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 27. Oktober 2016, 21:47:10
hier in der Gegend passiert....

zum Glück ist sonst nichts passiert....

https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Landwirte-und-Bauern;art763,9396749

Ja nu Gott...lasse nie einen Tiger laufen, wenn du ihn nicht bändigen kannst... ;D

GsD nur Materialschäden, Strom ist nicht lustig!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 27. Oktober 2016, 21:54:08

Bei der Rodegemeinschaft finde ich es irgendwie seltsam organisiert:
Roder in JWD mit dem PKW abholen und zum Schlag lotzen
Anwesenheitspflicht während des Rodens
Vorauszahlung von Teilbeträgen
Ich muss mich mit den anderen Gestalten hier abstimmen (bin froh, wenn ich mit denen nix zu tun habe (et vica versa))

So unterschiedlich können Ansichten sein.

Während du manche Dinge seltsam findest, waren das teilweise für mich Gründe, dort - und NUR dort - zu fahren.

-§29 macht ein Fahren ohne Begleitfahrzeug sowieso unmöglich.

-Nachts roden, ohne die Örtlichkeiten zu kennen (Nebel!) ist Kamikaze (Hochspannungsleitungen, Gräben, Schächte).



hmmmm @EuroT,  :denk:, da war doch viel wahres in Deinen Aussagen.....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 27. Oktober 2016, 22:16:00

Bei der Rodegemeinschaft finde ich es irgendwie seltsam organisiert:
Roder in JWD mit dem PKW abholen und zum Schlag lotzen
Anwesenheitspflicht während des Rodens
Vorauszahlung von Teilbeträgen
Ich muss mich mit den anderen Gestalten hier abstimmen (bin froh, wenn ich mit denen nix zu tun habe (et vica versa))

So unterschiedlich können Ansichten sein.

Während du manche Dinge seltsam findest, waren das teilweise für mich Gründe, dort - und NUR dort - zu fahren.

-§29 macht ein Fahren ohne Begleitfahrzeug sowieso unmöglich.

-Nachts roden, ohne die Örtlichkeiten zu kennen (Nebel!) ist Kamikaze (Hochspannungsleitungen, Gräben, Schächte).



hmmmm @EuroT,  :denk:, da war doch viel wahres in Deinen Aussagen.....

Immer!

An just diese, meine Zeile(n) dachte ich auch vorhin.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: J-P-K am 30. Oktober 2016, 09:35:53
Hallo,

Ist nicht direkt landwirtschaft, aber unweit von hier passiert und sicherlich auch nicht alltäglich.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/winsen/blaulicht/muellwagen-zerlegte-sich-in-zwei-teile-d84535.html


Schönen sonntag.

Mfg
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 30. Oktober 2016, 12:18:51
Hier gestern Nachmittag passiert:

http://www.ff-seefeld-kadolz.net/index.php/einsaetze/einsatzbericht/25.html

Der Fahrer soll relativ glimpflich davon gekommen sein. Hab auch ein Bild gesehen wo der Traktor wieder steht, die Kabine ist da auf die Höhe der Kotflügel eingedrückt.

Hier das zweite Bild:

http://www.ffhollabrunn.at/index.php?option=com_content&view=article&id=1311%3A28102016-vu-mit-1-eingekl-person-t2&catid=170%3Aoktober-2016&Itemid=93
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 04. Dezember 2016, 12:08:08
Leider häufen sich die Unfälle mit Rüben-LKW wieder...
Woran liegt es? Schlechte Ausbildung/Unerfahrenheit der Fahrer? Stress? Oder doch Übermüdung (tagsüber auf dem Betrieb und nachts Rüben fahren)?

http://www.agrarheute.com/news/unfall-ruebenlaster-100000-euro-schaden?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2016-12-02 (http://www.agrarheute.com/news/unfall-ruebenlaster-100000-euro-schaden?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2016-12-02)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ceres am 04. Dezember 2016, 13:49:29
Leider häufen sich die Unfälle mit Rüben-LKW wieder...
Woran liegt es? Schlechte Ausbildung/Unerfahrenheit der Fahrer? Stress? Oder doch Übermüdung (tagsüber auf dem Betrieb und nachts Rüben fahren)?

http://www.agrarheute.com/news/unfall-ruebenlaster-100000-euro-schaden?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2016-12-02 (http://www.agrarheute.com/news/unfall-ruebenlaster-100000-euro-schaden?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2016-12-02)

Hallo Charly,

also ich bin 8 Jahre lang bei einer LMZ gefahren,es waren 9 Züge mit 5 Fahrer / Zug im Durchschnitt.
Bahnabtransport wurde aufgelöst und eine NEUE Abtransportgemeinschaft wurde gegründet.
Alles ganz neue LKW Zugmaschinen 2 Achser ohne Allrad nur mit Schneekettenwurfantrieb und 3 Achser Anhänger .
Geladen wurde mit einer ROPA Maus in der ersten Generation ohne Waage da kamen die ersten Züge immer mit Übergewicht an.
Alle Fahrer bekamen eine Fahrerausbildung bei Mercedes. In der Zeit sind  pro Saison immer 1-2 Unfälle vorgekommen.
Leider mußte ich beruflich dann aufhören. Der Druck für uns Fahrer damals war sehr Hoch den es zählte nur Auslastung und Fahren Fahren Fahren.
Wenn ich Heute so sehe wer auf den LKW sitzt und wenn ich die "Alten" Fahrer von meiner Zeit treffe und wir darüber reden,kommt immer es ist nicht mehr schön, kein Zusammenhalt mehr MEGA Druck ..............
Soviel zu dem Thema Fahrer

Was aber auch sehr unterschiedlich ist und das bestimmt auch auf die Unfälle einwirkt,wenn damals die Dreiachser falsch beladen (aus der Mitte ,mehr zur Seite oder zu weit vorne) waren war es IMMER ein Höllenritt die 100 km zu Fabrik. Übergewicht ist ja Heute keinThema mehr.

Ich glaube es ist schwierig da nach Ursachen zu suchen,denn es spielen viele Faktoren mit ein.

Gruß Ceres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Wetterauer am 04. Dezember 2016, 14:38:39
Das ist der Dritte Unfall bei diese Abfuhrgruppe, das liegt an den Dinkel Auflieger war immer diese Bauart die können die Lenkachse nicht sperren angeblich weil der Bolzen zu Schwach wäre das hat mit ein Fahrer nach dem zweiten Unfall erzählt
Die fangen bei einer Bodenwelle an sich aufzuschaukeln und dann liegen sie um ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 04. Dezember 2016, 19:13:57
Das ist der Dritte Unfall bei diese Abfuhrgruppe, das liegt an den Dinkel Auflieger war immer diese Bauart die können die Lenkachse nicht sperren angeblich weil der Bolzen zu Schwach wäre das hat mit ein Fahrer nach dem zweiten Unfall erzählt
Die fangen bei einer Bodenwelle an sich aufzuschaukeln und dann liegen sie um ...

Ich wollte es ja nicht so direkt auf die eine Gruppe beziehen...
Gibt ja auch genügend Bruch und Schäden auf der anderen Richtung der Abfuhr...
Und in anderen Ecken der Republik liegen da auch genügend Rüben auf oder neben der Straße, oder kommen erst gar nicht bis zur Straße  :rolleyes:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 04. Dezember 2016, 19:47:31
Das ist der Dritte Unfall bei diese Abfuhrgruppe, das liegt an den Dinkel Auflieger war immer diese Bauart die können die Lenkachse nicht sperren angeblich weil der Bolzen zu Schwach wäre das hat mit ein Fahrer nach dem zweiten Unfall erzählt
Die fangen bei einer Bodenwelle an sich aufzuschaukeln und dann liegen sie um ...

Das es mit der einen Sorte Auflieger - ich nenne es mal Probleme - gibt, darüber wird ja unter den Fahrern offen gesprochen. Solange es nur Sachschaden gibt interessiert es ja auch weniger. Jetzt gibt es zwei Verletzte und einer liegt im Koma, da wird sicher mal intensiver ermittelt. Vor allem wenn die Gerüchte stimmen und es durch Einschreiten vermeidbar gewesen wäre.

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Wetterauer am 04. Dezember 2016, 20:01:48
Es kommen übernächste Woche auch noch ein paar Zaag Lkws in deine Gemarkung .. so ist die Planung
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ceres am 04. Dezember 2016, 22:21:21
Das ist der Dritte Unfall bei diese Abfuhrgruppe, das liegt an den Dinkel Auflieger war immer diese Bauart die können die Lenkachse nicht sperren angeblich weil der Bolzen zu Schwach wäre das hat mit ein Fahrer nach dem zweiten Unfall erzählt
Die fangen bei einer Bodenwelle an sich aufzuschaukeln und dann liegen sie um ...

Hallo,

wenn da so ist ist das aus meiner Sicht GROB Fahrlässig und alle die davon was WISSEN machen sich mit Strafbar,aber der Vorstand
dieser Abfuhrgemeinschaft gehört angezeigt.
Es wurde ja schon geschrieben lasst es zu einem Tödlichen Unfall kommen oder es bleibt im nach hinein ein Schaden an einem Menschen !

Dann möchte ich nicht in dem Fahrer und auch in dem Vorstand seiner Haut stecken.

Ceres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 04. Dezember 2016, 22:23:16
Das ist der Dritte Unfall bei diese Abfuhrgruppe, das liegt an den Dinkel Auflieger war immer diese Bauart die können die Lenkachse nicht sperren angeblich weil der Bolzen zu Schwach wäre das hat mit ein Fahrer nach dem zweiten Unfall erzählt
Die fangen bei einer Bodenwelle an sich aufzuschaukeln und dann liegen sie um ...

Hallo,

wenn da so ist ist das aus meiner Sicht GROB Fahrlässig und alle die davon was WISSEN machen sich mit Strafbar,aber der Vorstand
dieser Abfuhrgemeinschaft gehört angezeigt.
Es wurde ja schon geschrieben lasst es zu einem Tödlichen Unfall kommen oder es bleibt im nach hinein ein Schaden an einem Menschen !

Dann möchte ich nicht in dem Fahrer und auch in dem Vorstand seiner Haut stecken.

Ceres

War auch mein Gedanke, aber ich hatte heute kein Bock vom Handy aus zu schreiben, aber dass ich sowas sehr bestimmt sehe habe ich diverse male hier geäußert und leider oft gegenwind bekommen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frank am 06. Dezember 2016, 18:03:45
Lecker!

http://www.outfox-world.de/news/gulleunfall-hessisches-dorf-erlebt-sch-tag.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 10. Dezember 2016, 10:09:55
Ich habe mal die Beiträge zu Nachlauflenkachsen usw. abgetrennt und hierher verschoben:

http://www.agrowissen.de/de/forum/index.php?topic=2207.msg347424#msg347424 (http://www.agrowissen.de/de/forum/index.php?topic=2207.msg347424#msg347424)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 11. Januar 2017, 13:47:55
http://www.gea.de/bilder/bildergalerien/300+kubikmeter+guelle+ausgelaufen.5149731.htm#

Schade um die Gülle........
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Helmo am 11. Januar 2017, 14:48:07
Ich sitz ja nicht weit weg von der Anlage.
Diese wird gefüttert mit Speiseresten aus ganz Süddeutschland.
Der Betreiber ist ein sehr netter Kerl.
Ursache war wohl ein technischer Defekt an einem Schieber an einem oberirdischen Endlager.

Mehrere Feuerwehren mittlerweile im Einsatz, auch aus anderen Kommunen.
Ein Teil der Brühe läuft zudem noch in die Kläranlage meines Arbeitgebers, daher bisschen betroffen.  :hmpf:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 12. Januar 2017, 19:52:20
http://www.gea.de/bilder/bildergalerien/300+kubikmeter+guelle+ausgelaufen.5149731.htm#

Schade um die Gülle........
Mittlerweile hat sich die Gärrestmenge verfünffacht  :frage:
von 300 auf 1500 Kubikmeter.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Helmo am 13. Januar 2017, 08:55:32
Bei gea.de kann man die ganze Historie noch nachlesen.
Mittlerweile hat sich herausgestellt dass das Endlager noch nicht genehmigt war.  :-X
Die Kläranlagen schaffen die Gärreste nicht, Fische sterben.... das ganze Ausmaß der Havarie ist noch nicht abzusehen  :nixweiss:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 309CA am 13. Januar 2017, 12:40:49
Mit was läuft die Anlage ausser mit Essensresten und Abfallfett ??? Ist die rein Gewerblich oder in Kombination mit LW ????
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 13. Januar 2017, 12:44:04
Bei gea.de kann man die ganze Historie noch nachlesen.
Mittlerweile hat sich herausgestellt dass das Endlager noch nicht genehmigt war.  :-X
Die Kläranlagen schaffen die Gärreste nicht, Fische sterben.... das ganze Ausmaß der Havarie ist noch nicht abzusehen  :nixweiss:


puh, dann kann er gleich wieder insolvenz anmelden, da wird sich die versicherung drücken
was da überschwemmt wurde ist abbbruchreif
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Panta rhei am 13. Januar 2017, 12:51:58
Das letzte Thema hier hat leider mit "Lustiges und kurioses " wenig zu tun :frage:
Sollte vielleicht in den Bereich "Unfälle" verschoben werden.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Helmo am 13. Januar 2017, 21:26:10
Speiseabfälle und Speisefette und abgelaufene Lebensmittel aller Art.
Rein gewerblich, hat also nicht direkt was mit Landwirtschaft zu tun.
Die holen in ganz Süddeutschland die Nahrungsmittel ab und vergären diese in der Anlage.

Standort war die Alte Kaserne auf der Haid.
In Mitleidenschaft gezogen wurde eine Wirtschaft samt Kegelbahn, hier stand die Brühe ca. 1,80hoch, Notar, Steuerberater, ehemalige Standortverwaltung.
Die nachgeschalteten RÜB´s waren alle voll, Landwirte aus der Gegend haben die Gärreste dann teilweise aus Diesen wieder in Endlager gefahren. Ein RÜB ist übergelaufen und der Abschlag ging direkt in einen Vorfluter......
Alles nicht schön.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Fahrer am 13. Januar 2017, 23:15:47
Hab gerade mal gegoogelt, das ist schon übel, und zwar für ALLE Beteiligten:

http://www.swp.de/muensingen/lokales/alb/betrieb-des-behaelters-nicht-genehmigt-14296861.html
(das ist direkt neben der BayWa, oder @Helmo?)

und hier

http://www.swp.de/muensingen/lokales/alb/guelleunfall-14301161.html

puh, dann kann er gleich wieder insolvenz anmelden, da wird sich die versicherung drücken

Habe gerade die erst letzte Woche veröffentlichte 2015er-Bilanz der Biga Energie angeschaut  :o

Sollte hier die Versicherung auf Grund des "nicht abgenommenen Behälters" etc. (lt. Presse) nicht zahlen, dann hast du mit der Insolvenz sicher 100%ig Recht.  :-X :-X :-X

Gleichzeitig frag ich mich ja, für was diese Anlage VIER Geschäftsführer braucht? :frage:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 14. Januar 2017, 10:07:27
Gibt in diesem Bereicht eigentlich auch so Regelungen, dass die Haftpflicht erstmal zahlt und sich dann das Geld vom Versicherten (bzw. es versucht) wiederholt, wenn der die Regeln (der Versicherung) nicht eingehalten hat?
Dann wären ja zumindest die Geschädigten geschützt.

Ich denke, die Versicherung kann nur dann die Zahlung verweigern, wenn es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Nichtabnahme und dem Schaden gibt? - Also einen Fehler, der bei der Abnahme entdeckt worden wäre?

Allerdings, was ich gar nicht verstehen kann: Offenbar war ja kein (funktionierender) Wall vorhanden, dann kommt der Betreiber wohl nicht aus der Nummer "grobe Fahrlässigkeit" heraus.


JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 14. Januar 2017, 10:37:18
1.500 m³ sind ja nicht sooooo viel.
Die könnte man ja auch recht einfach am Gelände auffangen.
Ist halt blöd, wenn die Topographie ungünstig ist und zb alles an einer Stelle den Hang runter läuft.
E
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 14. Januar 2017, 11:48:51
... also bei uns läuft ohne Wall nix, und laut Google Earth ist das Gelände praktisch topfeben.

Der Behälter wird ja komplett oberirdisch sein, wie es aussieht. Auf einem z.B. 40X80m Gelände reicht aber schon ein Wall von 1m um 3000m3 zurückzuhalten.

Das ist ja scheinbar eine "echt" gewerbliche Anlage, und da wundert es einen umso mehr.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Helmo am 15. Januar 2017, 11:38:06
Die Anlage ist direkt neben der Baywa, dazu steigt aber das Gelände um ca. 1,50m an, daher haben die nichts abbekommen.
Die Brühe lief an der Südseite aus, da fällt das Gelände hin. Stimmt hier hätte man eine Wanne relativ leicht ausführen können.....
Die vier Gesellschafter sind meines Wissens nach allesamt Familienmitglieder.
 
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 15. Januar 2017, 13:36:41
Naja, ob diese BGA Haverie bei Landwirtschaft zählt? ich sehe das eher als gewerbliche Abfallanlage an, da ist die LW nur der Entsorger der Sch.... auf dem Felde....

....wenn zwei das Gleiche tun, ist es nicht immer das Selbe.... :denk:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Foerdi am 15. Januar 2017, 15:58:38
...

Allerdings, was ich gar nicht verstehen kann: Offenbar war ja kein (funktionierender) Wall vorhanden, dann kommt der Betreiber wohl nicht aus der Nummer "grobe Fahrlässigkeit" heraus.


JueLue

Da wundert man sich, dass so etwas wie ein Wall von Bundesland zu Bundesland (und von Kreis zu Kreis) unterschiedlich gehandhabt wird, bei der Genehmigung.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Corpy am 15. Januar 2017, 17:06:42
Es passt jetzt nicht ganz so hier hin, aber die Sache mit dem Wall interessiert mich jetzt doch.

In Brandenburg, bzw. in unserem Kreis ist das auch noch nicht Pflicht. Wird aber immer mal gemunkelt, dass da nachträglich was kommen soll. Da wird es auch keinen Bestandsschutz geben. Alles nicht so doll, im nach hinein das passend hinzu bekommen... :frage:

Wie wird das in der Praxis denn umgesetzt? Die komplette Anlage (2 Fermenter + 2 Endlager) umwallen geht doch fast nicht? Würde bei uns von baulicher Seite schwierig? Und wie handhabt ihr das dann beim Abfüllplatz mit dem Transportfahrzeugen?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josse am 16. Januar 2017, 08:36:48
In unserem Landkreis (NRW) muss der oberirdische Teil des grössten Behälters aufgefangen werden können.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 16. Januar 2017, 08:47:50
In unserem Landkreis (NRW) muss der oberirdische Teil des grössten Behälters aufgefangen werden können.

Hier auch.

Wenn eine Verbindungsleitung zwischen 2 Behältern bricht, könnte ja theoretisch mehr auslaufen, allerdings kann man dann ja Schieber an den Behältern absperren (wenn man es denn mitbekommt).

Wenn wie im aktuellen Fall beschrieben die Leitung aus der Behälterwand fliegt, läuft so ein Behälter halt leer, und man kann kaum eingreifen. Dann greift oben genannte Formel.

Ist halt je nach Gelände extrem unterschiedlich. Der eine braucht nur einseitig 1-2m Wall, beim Anderen wird es kompliziert z.B. mit Zuwegung und Gärrestentnahme.

Ist halt blöd, wenn sowas nachträglich kommt.

Wir haben ein natürliches Gefälle von der Gärrestentnahme und den Verkehrsflächen weg in Richtung einer Wiese, von daher konnte damals dort mit dem (verkalkten) Aushub ein Wall gebaut werden, der (Wiesen-) Grund wurde auch verkalkt, und der Keks war gegessen.

Wir haben jetzt einen zusätzlichen Behälter gebaut, da musste mittels einer kleine Aufschüttung nur dafür gesorgt werden, dass die Flüssigkeit in den vorhandenen Havariebereich geleitet wird. Ging bei uns aufgrund der Topografie eben sehr einfach.

Aushub untergebracht und Wall errichtet - alle zufrieden.

Hat schon was beruhigendes so ein Wall, zumal bei uns in Luftlinie 100m ein Bach verläuft.

Interessant ist, wie die Behörden das mit der Wallbepflanzung haben möchten. Die Einen schreiben sogar Bäume vor, die Anderen verbieten höhere Gewächse, weil z.B. bei einem Baumumsturz der Wall aufgerissen werden könnte (Wurzelteller).

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ulli am 16. Januar 2017, 09:50:03
Hier läuft auch ungefähr 100m von der BGA entfernt ein Bach, unabhängig davon ist in NRW der Wall aber sowieso Pflicht. Wir konnten hier formal das offene Endlager dem Hof und nicht der BGA zuordnen, dadurch brauchen wir nur das Volumen des Fermenters vorhalten, das war dann mit einem an der höchsten Stelle 1,2m hohen Wall relativ einfach machbar- dank passender Topografie. Sinn macht das ja irgendwo schon, was mich wundert ist das keine Überwachung in Form einer Stabsonde oder ählichem nötig ist, die werde ich wohl aus Eigeninteresse nochmal nachrüsten, so das das Handy bingelt wenn meinentwegen 5cm Füllstand an einer bestimmten Stelle erreicht sind.
Wir haben aber auch eine Prüfung über die SPS, die Alarm schlägt wenn irgendwo der Füllstand sinkt ohne das Schieber auf sind und Pumpen laufen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 16. Januar 2017, 10:51:22
ohne Wall, egal ob vorgeschrieben oder nicht, ist es im meinen Augen einfach zu gefährlich solche Behälter zu betreiben.....die "Praxis" hat es leider gezeigt, dass da schon viele Probleme entstanden sind, die vermeidbar gewesen wären.....wir haben ein Auffangbecken in unmittelbarer Nähe (nach Absprache mit der Wasserwirtschaft...) erstellt, da eine direkte Umwallung nicht praktikabel gewesen wäre......es schläft  :sleep: sich erheblich ruhiger mit so einem Ding....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 16. Januar 2017, 11:46:31
ohne Wall, egal ob vorgeschrieben oder nicht, ist es im meinen Augen einfach zu gefährlich solche Behälter zu betreiben.....die "Praxis" hat es leider gezeigt, dass da schon viele Probleme entstanden sind, die vermeidbar gewesen wären.....wir haben ein Auffangbecken in unmittelbarer Nähe (nach Absprache mit der Wasserwirtschaft...) erstellt, da eine direkte Umwallung nicht praktikabel gewesen wäre......es schläft  :sleep: sich erheblich ruhiger mit so einem Ding....
Sehe ich auch so, meistens ist ein Wall auch kein Thema, da sowieso Erde ohne Ende vorhanden ist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 16. Januar 2017, 12:03:11
Wenn wie im aktuellen Fall beschrieben die Leitung aus der Behälterwand fliegt, läuft so ein Behälter halt leer, und man kann kaum eingreifen. Dann greift oben genannte Formel.

Da gibts ein ziemlich simples (und mMn auch billiges) Prinzip, was ein Hersteller anbietet. An die Entnahmeleitung unten in der Gülle wird ne Klappe (Scharnier oben) gebaut, die mit einem (VA-Draht-)Seil aufgezogen wird, und auch so stehen bleibt. Im Havariefall Seil lösen, Klappe fällt zu und wird vom Druck dichtgedrückt. Wenn es auch nicht zu 100% dicht wird, 90% ist auch schon was und bringt Zeit.
Gar nicht dumm das Prinzip, finde ich. Ich baue auch in Kürze einen Behälter und denke über eine solche Klappe nach. Natürlich alles nur in VA, am besten V4A, blöd wärs halt, wenn die Klappe zufällt, weil das Seil abgammelt, wenn man leer fahren will ;D

Klappe öffnen bei vollem Behälter dürfte auch kein Problem sein, wenn zuviel Druck entgegen steht, einfach mitm Faß reindrücken.

Gruß
Ede

Edit: Ok, wenn die Leitung aus der Behälterwand fliegt, hilft die Klappe auch nicht mehr. Das hatte ich überlesen. Dann hilft nur noch n Schlepper und nen gewickelten Rundballen vors Loch drücken, wenns n Betonbehälter ist  ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 16. Januar 2017, 12:07:45
Wenn wie im aktuellen Fall beschrieben die Leitung aus der Behälterwand fliegt, läuft so ein Behälter halt leer, und man kann kaum eingreifen. Dann greift oben genannte Formel.

Da gibts ein ziemlich simples (und mMn auch billiges) Prinzip, was ein Hersteller anbietet. An die Entnahmeleitung unten in der Gülle wird ne Klappe (Scharnier oben) gebaut, die mit einem (VA-Draht-)Seil aufgezogen wird, und auch so stehen bleibt. Im Havariefall Seil lösen, Klappe fällt zu und wird vom Druck dichtgedrückt. Wenn es auch nicht zu 100% dicht wird, 90% ist auch schon was und bringt Zeit.
Gar nicht dumm das Prinzip, finde ich. Ich baue auch in Kürze einen Behälter und denke über eine solche Klappe nach. Natürlich alles nur in VA, am besten V4A, blöd wärs halt, wenn die Klappe zufällt, weil das Seil abgammelt, wenn man leer fahren will ;D

Klappe öffnen bei vollem Behälter dürfte auch kein Problem sein, wenn zuviel Druck entgegen steht, einfach mitm Faß reindrücken.

Gruß
Ede

Edit: Ok, wenn die Leitung aus der Behälterwand fliegt, hilft die Klappe auch nicht mehr. Das hatte ich überlesen. Dann hilft nur noch n Schlepper und nen gewickelten Rundballen vors Loch drücken, wenns n Betonbehälter ist  ;D

Das Szenario mit dem abgegammelten Seil würde mir aber schon zu denken geben... :rolleyes:

Ansonsten funktionieren diese Klappen durchaus gut, wir haben mehrere davon in der Brennerei. OK, andere Mengen und Substanzen, aber auch andere Klappengrößen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 16. Januar 2017, 12:21:28
Das Szenario mit dem abgegammelten Seil würde mir aber schon zu denken geben... :rolleyes:

Inwiefern? Frag mal Andre, auf dem Betrieb, wo er hilft, lag der Rührer unten im Pott. Ursache war, wenn ich mich recht erinnere, ein Va-Seil mit Vz Seilklemme...  :rolleyes:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Andre am 16. Januar 2017, 12:40:58
Jo genau so war es, wurde irgendwann mal falsche Materialien verwandt und dann ist das Rührwerk abgerutscht, war nen teurer Spaß die Reparatur.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: klausg am 16. Januar 2017, 13:17:19
Um genau solche Fälle zhu vermeiden, bin ich ein Freund von Behältern ohne Rohre oder Abläufe. Was rein kommt, muss über die Wand und raus auch wieder.
Geht allerdings nur bei einem einfachen Güllebehälter. Im Biogas - Bereich etwas schwieriger.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 16. Januar 2017, 14:25:11
Das Szenario mit dem abgegammelten Seil würde mir aber schon zu denken geben... :rolleyes:

Inwiefern? Frag mal Andre, auf dem Betrieb, wo er hilft, lag der Rührer unten im Pott. Ursache war, wenn ich mich recht erinnere, ein Va-Seil mit Vz Seilklemme...  :rolleyes:

Genau aus dem Grund.

Ein Rührer ist da - wenn auch ärgerlich und teuer - sicher noch einfacher zu wuppen, als wenn X m³ Brühe im Pott sind und die Luke nicht aufgeht. Da ist dann Erfindergeist gefragt, wenn man nicht tauchen gehen will  ;D
Titel: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 16. Januar 2017, 15:36:26
Um genau solche Fälle zhu vermeiden, bin ich ein Freund von Behältern ohne Rohre oder Abläufe. Was rein kommt, muss über die Wand und raus auch wieder.
Geht allerdings nur bei einem einfachen Güllebehälter. Im Biogas - Bereich etwas schwieriger.
Das kostet aber Unmengen Geld, wenn man das komplette Material 4m hoch pumpt...

Stehst locker mal 2 Minuten länger pro Fass.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Hein am 16. Januar 2017, 15:43:23

Das kostet aber Unmengen Geld, wenn man das komplette Material 4m hoch pumpt...

Stehst locker mal 2 Minuten länger pro Fass.

Mulchi, was hattest du letztens bei Stubbendiek gesagt, wie hoch ist der Fermenter bei dir?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 16. Januar 2017, 15:45:54

Das kostet aber Unmengen Geld, wenn man das komplette Material 4m hoch pumpt...

Stehst locker mal 2 Minuten länger pro Fass.

Mulchi, was hattest du letztens bei Stubbendiek gesagt, wie hoch ist der Fermenter bei dir?
27m Plattformhöhe
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 16. Januar 2017, 16:29:24
Naja, es ist ja keine Raketentechnik, so ein Rohr zuverlässig in einen Behälter einzubauen, mit 2 unabhängigen Schiebern zu sichern und im Falle einer Gärrestentnahme eine Sollbruchstelle vorzusehen.

Was bleibt, ist die Möglichkeit der Sabotage. Mit etwas handelsüblichem Werkzeug würde man die meisten Behälter in <30 Minuten öffnen können...

Das würde z.B. durch die Führung der Leitung über die Oberkante und eventuell eine Trennstelle sehr erschwert.

Alles außer Sabotage lässt sich mit vertretbarem Aufwand händeln.

Das mit der Stabsonde im Havariebecken, bzw. eine Auslauferkennung über die SPS werde ich allerdings auch mal anleiern...

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 16. Januar 2017, 16:44:43
Wir haben auch zwei Schieber + Vorhängeschloss.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 16. Januar 2017, 17:26:55
Das Szenario mit dem abgegammelten Seil würde mir aber schon zu denken geben... :rolleyes:

Inwiefern? Frag mal Andre, auf dem Betrieb, wo er hilft, lag der Rührer unten im Pott. Ursache war, wenn ich mich recht erinnere, ein Va-Seil mit Vz Seilklemme...  :rolleyes:

Genau aus dem Grund.

Ein Rührer ist da - wenn auch ärgerlich und teuer - sicher noch einfacher zu wuppen, als wenn X m³ Brühe im Pott sind und die Luke nicht aufgeht. Da ist dann Erfindergeist gefragt, wenn man nicht tauchen gehen will  ;D
Naja. Befülleitung kommt bei mir über die behälterwand, und pvc-rohr kost nix. Im ernstfall kriegt man mit pvc auch relativ einfach ne provisorische entnahmeleitung reingestellt... alles über ne 4m wand saugen möchte ich auch nicht.

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Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 16. Januar 2017, 17:38:02
Moin,
Naja. Befülleitung kommt bei mir über die behälterwand, und pvc-rohr kost nix. Im ernstfall kriegt man mit pvc auch relativ einfach ne provisorische entnahmeleitung reingestellt... alles über ne 4m wand saugen möchte ich auch nicht.

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das verstehe ich nicht, das sind doch kommunizierene Rohre, wenn's bergauf geht geht's doch auch wieder bergab. Das ist doch wie beim Spritabsaugen. Klar ist die Saugleitung länger und die Reibung im Rohr größer, aber die Saughöhe ändert sich doch nicht.
Gruß
Frank
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 16. Januar 2017, 17:43:04
Moin,
Naja. Befülleitung kommt bei mir über die behälterwand, und pvc-rohr kost nix. Im ernstfall kriegt man mit pvc auch relativ einfach ne provisorische entnahmeleitung reingestellt... alles über ne 4m wand saugen möchte ich auch nicht.

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das verstehe ich nicht, das sind doch kommunizierene Rohre, wenn's bergauf geht geht's doch auch wieder bergab. Das ist doch wie beim Spritabsaugen. Klar ist die Saugleitung länger und die Reibung im Rohr größer, aber die Saughöhe ändert sich doch nicht.
Gruß
Frank
Wenn ich bei fast leerem behälter dann ansaugen möchte, muss ich über die 6m wand plus wandabstand etc pp und bin dann schnell bei 6.50m. Klar, wenn die leitung einmal voll ist, ists bis auf reibung egal, aber dann ists auch egal, wenn unten der schieber wegfliegt, dann läuft der pott ja trotzdem leer.


Edit: ergänzen muss ich, dass der pott 6m hoch wird, davon ca. 2m in der erde versenkt. Sind dann bis zum standplatz güllefass 4m.
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Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 16. Januar 2017, 18:29:26
Ein kaputtes Ventil in der Behälterwand macht den Behälter ohne Gnade leer ... da hilft dann nur ein Wall, wobei ich auch nicht verstehe das in diesem Fall dann nicht mal nen paar Züge Sand hingekarrt werden, dann ist auch erstmal vorbei mit Laufen

Ein Rohr über den Rand gibt die Chance der Lufteinleitung über ein (geplantes) Belüftungsventil, im Zweifelsfall mit der Flex nen Loch rein und die Soße hört auf zu laufen ...

Wundert mich das soviele Behälter Unten Entnahme haben, bei DieselTanks Muß das Entnehmen oben einschl. Rücksaugventil erfolgen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Wade am 16. Januar 2017, 19:11:53
Bei Dieseltanks pumpt man auch keine zig tausend m³ mit nem TS Gehalt von 5-15%... Umso dicker die Pampe, umso stärker merkt man jeden Meter Höhenunterschied und jeden Meter Rohr wo man weiter saugen muss.

Hab hier im im Endlager bis 14%TS, das kann im Behälter sogar 2m über dem Entnahmerohr stehen und es kommt dort nur ganz langsam rausgetröpfelt. 
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: klausg am 16. Januar 2017, 22:03:24
Ich pumpe mit einer Tauchmotorschneidpumpe über den Rand - die hat auf dem kurzen Weg mehr Leistung als die meisten am Güllefass verbauten Pumpen.
Da gibts auch keine Sabotagemöglichkeit, weil sie sich ohne Strom nun mal nicht einschalten lässt.
Vorhängeschloss und zwei Schieber - da läufts mir kalt den Buckel runter. Wenn  so ein Idiot aufschlägt wie der in Hessen, dann ist die Klitsche weg, wenn du wegen grober Fahrlässigkeit verknackt wirst. Must im Zweifelsfall ja erst mal beweisen, das da alles in Ordnung und gesichert war. Der Kollege in Hessen ist seinen Hof jedenfalls los - und ins Knast soll er auch noch.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 23. Februar 2017, 11:22:52
Wie schrecklich...

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_80441224/oesterreich-zweijaehrige-vom-traktor-des-vaters-ueberrollt.html

Man kennt ja den genauen Hergang nicht, aber so etwas wie hier beschrieben würde ich auch nie machen.

Mein Beileid den Angehörigen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 25. Februar 2017, 08:50:47
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/So-ein-Mist-120000-Liter-Guelle-ausgelaufen,guelle448.html

Die Kommentare sind z.T. das Letzte, aber ist ja nicht anders zu erwarten. >:(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Torben am 25. Februar 2017, 10:29:48
...der NDR ist in den meisten Berichten leider schon seit Jahren sehr landwirtschaftsfeindlich eingestellt.....

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 25. Februar 2017, 10:37:25
...der NDR ist in den meisten Berichten leider schon seit Jahren sehr landwirtschaftsfeindlich eingestellt.....


ich finde den bericht sehr neutral, die leserbriefe sind etwas durchwachsen
wobei ich mir auch schon öfter gedacht habe, wenn ich so alte holzbehälter sehe, ob die noch sicher sind
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Henrik am 25. Februar 2017, 10:48:20
Der Unfall ist ja nicht weit weg von mir, ca 10 km Luftlinie. Soweit ich das mitbekommen habe, ist das nur noch ein Resthof wo der Güllepott übergeblieben ist. Das heist der Pott wird alle paar Jahre mal leer gemacht und sammelt sichvermutlich mehr Regenwasser als sonstiges darin. Würde ja auch dafür sprechen, weil der Pott ja nicht so groß ist und 120 m³ ist ja nicht die Welt (wenn man ehrlich ist).

Ärgerlich aber trotzdem  >:(
(Angeschaut habe ich es mir aber noch nicht)

Diese Holzpötte sind teilweise ja auch 40 Jahre alt oder älter. Den würde ich nach den Bildern zu urteilen, eher als älter ansehen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 25. Februar 2017, 12:03:49
Bei unseren westlichen Nachbarn ist wohl ein Güllebehälter durch den Sturm geborsten. Fassungsvermögen 4000 m³, ausgelaufen 3000 m³.

http://www.omroepgelderland.nl/nieuws/2128711/Mestsilo-leeggelopen-in-Aalten-dronebeelden-tonen-ravage

http://www.aaltensnieuws.nl/nieuws/algemeen/139111/mestincident-hoeninkdijk-aalten-grote-schade-mestsilo-
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 25. Februar 2017, 13:56:24
Bei unseren westlichen Nachbarn ist wohl ein Güllebehälter durch den Sturm geborsten. Fassungsvermögen 4000 m³, ausgelaufen 3000 m³.

http://www.omroepgelderland.nl/nieuws/2128711/Mestsilo-leeggelopen-in-Aalten-dronebeelden-tonen-ravage

http://www.aaltensnieuws.nl/nieuws/algemeen/139111/mestincident-hoeninkdijk-aalten-grote-schade-mestsilo-

Wobei ich mich da wundere. Wenn da 110km/h Sturm das Ding kaputt machen, wenn der 3/4 voll ist, dann waren da bei vollem Behälter aber auch keine statischen Reserven mehr!?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 25. Februar 2017, 14:06:07
Das sieht aus wie ein Billig Swimmingpool bei denen ein luftgefüllter Ring die Seitewände trägt und hochzieht, bzw. mehr ein kreisrundes Gestell mit Planen behängt ....

Das ist natürlich extrem empfindlich gegen beschädigungen ... da reicht ein leichter Ritz aus um das ganze aus dem Gleichgewicht zu bringen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 25. Februar 2017, 17:05:13
Auf Facebook gibts n Luftbild, da sieht mir das eher wie ein Harvestore Blechpott aus.

Edit: hast recht, in dem Youtube-Video sieht man, daß das kein Blechpott war:
http://www.youtube.com/watch?v=xRFBkpWUVf0
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 25. Februar 2017, 19:09:33
Das kann ja gerne sein dass der Behälter während des Sturms sein Leben gelassen hat.

Aber wegen des Sturms? Bei der geringen Fläche und den Massen die da im Spiel sind?? Dann müssten die Bäume daneben auch weg sein.

Da gibt es sicher noch eine weitere Wahrheit........

Wenn die Bildzeitung beteiligt wäre würden sie sicher über meterhohe Wellen im Behälter berichten!

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 25. Februar 2017, 20:30:32
Mal unabhängig von dem aktuellen Fall:
Ich meine in der letzten Zeit hört und liest man öfters von Güllebehältern die umfallen,platzen,auslaufen oder sonstwas tun was nicht gut für das Umfeld ist.Das passiert ja immer öfter.Oder bildet man sich mir das nur ein weil man dafür sensibler ist?
Nimmt das zu?
Ist das Pfusch am Bau?
Oder ist das wie bei den Elektrogeräten,daß die nach einer bestimmten Zeit einfach kaputtgehen müssen?
Generell bin ich da froh,daß mein Behälter im Boden ist,und eine befahrbare Betondecke hat.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 25. Februar 2017, 20:38:28
Zitat
Mal unabhängig von dem aktuellen Fall:
Ich meine in der letzten Zeit hört und liest man öfters von Güllebehältern die umfallen,platzen,auslaufen oder sonstwas tun was nicht gut für das Umfeld ist.Das passiert ja immer öfter.Oder bildet man sich mir das nur ein weil man dafür sensibler ist?
Das hatte ich mich in letzter Zeit auch gefragt  :denk:

Die Grube zuhause ist im Erdboden versenkt und hat einen 50cm hohen Rand, da fällt nix auseinander und dank Tauchpumpe gibt es auch keine abplatzenden Anschlüsse
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Foerdi am 25. Februar 2017, 23:34:04
Unser Baulehrer auf der Landwirtschaftsschule hatte so was auch schon mal phrophzeit..... dass man in den kommen Jahren mehr von kaputten Behältern hören wird.
Nun  denke ich da ja auch mal wieder dran, aber ich dachte er meinte eher Holzbehälter oder alte Betonbehälter. Die alten Betonbehälter sind noch nicht so dickwandig gebaut und  teilweise echt fertig. Wenn die voll sind kann man an den Rissen sehen wie es raus feuchtet.

Oder es fällt jetzt mehr auf weil wir mehr vernetzt sind?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 26. Februar 2017, 01:01:00
Hallo,
hab alles was ich finden konnte an Bildern angesehen. Das sieht ja aus wie ein Folienbecken auf Stützen. weis jetzt nicht ob sowas in Holland zugelassen ist, aber das es solche Güllelager oder Wasserbecken gibt.
Oder hab ich mich da total getäuscht.

mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 26. Februar 2017, 08:34:14
Könnte so ein Ding gewesen sein:
http://beutech-agro.nl/images/uploads/PDF_dokumentation/Drahtgitter-Silo.pdf

Wenn man hier nur auf die Idee kommen würde, so ein Ding zur Güllelagerung bauen zu wollen, wird man wahrscheinlich schon verhaftet...

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 26. Februar 2017, 09:00:54
Ist doch immer eine Frage der Nutzungsdauer.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 26. Februar 2017, 11:08:19
Könnte so ein Ding gewesen sein:
http://beutech-agro.nl/images/uploads/PDF_dokumentation/Drahtgitter-Silo.pdf

Wenn man hier nur auf die Idee kommen würde, so ein Ding zur Güllelagerung bauen zu wollen, wird man wahrscheinlich schon verhaftet...

Gruß
Ede

Unfassbar! So was in der Art - nur ein paar Dimensionen kleiner - nutze ich im Garten als Swimming-Pool!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 26. Februar 2017, 11:36:53
Unfassbar! So was in der Art - nur ein paar Dimensionen kleiner - nutze ich im Garten als Swimming-Pool!

Ich hab auch son Pool. Ich dachte erst auch, das wäre ein Harvestore gewesen... Aber bei genauem hinsehen sieht man, daß das n Folienpott war...

Gruß Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: treckeripaq01 am 27. Februar 2017, 18:21:19
Heute wieder was los in MV 5000 L Flüssigdünger ausgelaufen in Vorgaten und Keller :police:

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Gefahrgut-Einsatz-nach-Unfall,feuerwehr2530.html

http://www.svz.de/regionales/polizeiticker/zemitz-duenger-anhaenger-verunglueckt-5000-liter-fliessen-in-garten-und-keller-id16222196.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: monsato am 27. Februar 2017, 20:15:19
hay

dieser anhänger war doch nur mehr schrott -rosthaufen. da darf man sich nicht wundern wen dem die halterungen abreißen.

 :stop:
irgendwann sollt mann halt das alte krempel wegggeben.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 27. Februar 2017, 20:36:33
hay

dieser anhänger war doch nur mehr schrott -rosthaufen. da darf man sich nicht wundern wen dem die halterungen abreißen.

 :stop:
irgendwann sollt mann halt das alte krempel wegggeben.

und dann fährt der nächste damit weiter.....
lass mal da am strassenrand ne bushaltestelle voll mit schulkindern sein. ich bin ja normal gegen unnötige kontrollen, aber wenn ich seh wie spediteure drangsaliert werden und mit was landwirte rumschippern
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 27. Februar 2017, 21:00:21
hay

dieser anhänger war doch nur mehr schrott -rosthaufen. da darf man sich nicht wundern wen dem die halterungen abreißen.

 :stop:
irgendwann sollt mann halt das alte krempel wegggeben.


Ich will mal behaupten regelmäßig deutlich schlechtere Anhänger zu sehen. Offensichtlich haben sich ja die Holzbohlen gelöst. Da ist sicherlich fahrlässig gehandelt worden. Ich glaube aber das Problem ist, dass solche Anhänger früher vom alten 120PS-Schlepper gezogen wurden, der oft grade mal 32kmh fuhr. heute steht da ein 300PS- 50-Läufer vor. Dazu kommt, dass grade im Osten bei niedrigen Löhnen irgendwelche Jungspunde verheizt werden und dann passieren solche Unfälle. Wenn der Anhänger die erlaubten 25kmh nicht überschreiten würde, würde der auch nicht einfach in der Kurve kippen.
Dazu hat der Tank offensichtlich keinerlei Schwallwände.

Ich will das nicht schön reden, aber das nur auf den Flugrost des Anhängers zu schieben halte ich für zu einseitig. Man sieht ja auch, wie weit hinter der Kreuzung der liegt. Aus eigener Erfahrung passiert das so nicht bei 25kmh.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 27. Februar 2017, 21:21:09
Oftmals das Gleiche. Wie joti schon schreibt meist sitzt das Problem hinterm Lenkrad. Die vollgefederten schnellen Maschinen fahren halt einfach über den holprigen Feldweg oder Kurve so dahin. Aber man sollte halt schon immer mal an die angehängten Dinge denken...
Klar kann auch bei umsichtiger Fahrweise immer mal was passieren.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 27. Februar 2017, 21:39:25
Wenn da der Boden im Vorgarten ausgetauscht wird, nicht entsorgen, ich nehme das Material....
 ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 27. Februar 2017, 21:43:39
In diesem Fall ist nicht der Fahrer schuld, sondern der Verantwortliche vom Betrieb/Werkstatt.
Ich gehe mal davon aus, dass sich ein Betriebsleiter (Anwesende eindeutig eingeschlossen!)
ein solch (un-)gesichertes  Fass niemals anhängen würde.

Sicherlich hätte sich der Fahrer vor Fahrtantritt über die Sicherheit vergewissern müssen  :rolleyes:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 27. Februar 2017, 21:46:32
Oftmals das Gleiche. Wie joti schon schreibt meist sitzt das Problem hinterm Lenkrad. Die vollgefederten schnellen Maschinen fahren halt einfach über den holprigen Feldweg oder Kurve so dahin. Aber man sollte halt schon immer mal an die angehängten Dinge denken...

Also für unerfahrene Aushilfsfahrer und Lehrlinge im ersten Lehrjahr nur noch Agrotron 120 MK3, Farmer 312 LSA und 3650 oder wie? ;D

Sicherlich hätte sich der Fahrer vor Fahrtantritt über die Sicherheit vergewissern müssen  :rolleyes:

Nehmen wir an, es war ein Azubi,
klar theoretisch muss er das sogar und wenn etwas nicht passt sagen "damit fahre ich nicht los".
Praktisch...
...hält der Chef dem Azubi einen Vortrag was er sich anmaße und nun los, die Spritze wartet!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 27. Februar 2017, 22:02:19
Will hier überhaupt nicht über Schuld spekulieren. Nur von vornherein zu sagen das warn "Schrottanhänger" trifft die Sache mMn eben nicht ganz.

Wenn ich mit sowas draußenrum fahr und weiß dass da z.B. keine Schwallwände drin sind und das Ding nur halb voll ist oder so, dann muss ich eben uU anders damit rumfahren. Das hat nix mit dem Alter/Lehrling oder sonstwas zu tun. Das erwarte ich einfach, dass jemand der sowas fährt das entweder mal gesagt bekommen hat/gegebenfalls auch schon mehrfach zu irgendeiner Schulung oder aber selbst physikalische Grundkenntnisse besitzt und das Hirn einschaltet.

Was da im konkreten Fall war sei jetzt mal dahingestellt. Wies draußen oft so abläuft ist mir auch bekannt und ich würde deshalb nie den ersten Stein oder überhaupt einen Stein werfen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Milchtrinker am 27. Februar 2017, 22:12:27
... sorry, aber für mich sieht es schwer nach knappe 50 km/h in de Kurve gegangen aus !!!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stone am 27. Februar 2017, 23:03:05
Wir sollten nicht von Schuld sprechen (die hat die Kirche erfunden um den Ablasshandel zu ermöglichen) sondern von Ursachen.

Und hier gab es sicher mehr wie eine. Wenn der genug Speed drauf hatte, dann wäre halt das Fass nicht abgerissen sondern Fass mit Wagen hätten im Graben gelegen. Mit etwas Können sogar samt Schlepper. Gibt doch genug Beispiele.

stone
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 856 am 28. Februar 2017, 08:20:21
Der Anhänger ist doch auch mit umgekippt,
ob der Behälter dann abreißt oder nicht ändert nichts an der Ursache.
Die Gesetze der Physik gelten auch im Verkehr.
Wie so oft sitzt das Problem hinter dem Lenkrad.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 30. März 2017, 06:17:44

Gibt wohl einen neuen Traktor......

https://www.swp.de/ulm/lokales/regionalticker/traktor-bei-unfall-ueberschlagen-14688090.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 30. März 2017, 06:24:43
... da hat aber einer richtig Glück im Unglück gehabt!!

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rainman am 30. März 2017, 06:38:21

Gibt wohl einen neuen Traktor......

https://www.swp.de/ulm/lokales/regionalticker/traktor-bei-unfall-ueberschlagen-14688090.html

Ist nicht der erste Traktor, den ein Tebbe zerstört hat.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 30. März 2017, 07:07:11
was hat das mit tebbe zu tun?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 30. März 2017, 07:54:39
Glück hatte er auch noch. auf der einen Seite scheint es noch relativ weit bergab zu gehen...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Hein am 30. März 2017, 08:54:26
zwei, drei Schläge mit dem Hammer und ne Dose Farbe, dann ist der wieder wie neu.  :P
Titel: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 30. März 2017, 09:14:55
https://www.google.de/amp/s/amp.focus.de/regional/niedersachsen/unfaelle-landwirt-toedlich-verunglueckt_id_6850629.html

Agrifac Selbstfahrspritze, Sohn ist ein bekannter von mir, hat ihn gefunden...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Fahrer am 31. März 2017, 00:51:49

Gibt wohl einen neuen Traktor......

https://www.swp.de/ulm/lokales/regionalticker/traktor-bei-unfall-ueberschlagen-14688090.html

Hab ich hier auch gelesen:

https://www.facebook.com/pg/einsatzfoto.net/photos/?tab=album&album_id=1314332928621209

Da ist ja wirklich nichts mehr ganz an dem guten 700er...  :o

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: halbspaenner am 31. März 2017, 07:24:20
Moin,
ist glücklicherweise nix passiert, hab aber unheimlich Glück gehabt: Am 29. wollte unser Junge mit der Kombination einen Rübenacker bearbeiten, kam aber nicht weit, da beim Wenden die Vorderachse "X-Beine" bekam. Ein Kugelgelenk vom Lenkzylinder zur Spurstange war abgebrochen, im Nachhinein war zu sehen, daß es schon länger halb durchgebrochen war.
Wenn ich mir vorstelle, was beim vorwöchentlichen Weizenfahren mit 2 18-Tonnern in unserer nicht ganz flachen Gegend bei 40 km/h hätte passieren können, wären evtl. ähnliche Bilder wie vom Fendt/Tebbe zustande gekommen :o!
Erleichterte Grüße, Rudolf
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Josef am 31. März 2017, 07:34:58
Ja Rudolf, da habt ihr Glück im Unglück gehabt!
Wer weiß was dem Fendt zugestoßen ist!!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 02. April 2017, 13:48:52
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Traktor-Anhaenger-reisst-Hochspannungsleitung-ab,emlichheim132.html



Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Franzl am 02. April 2017, 14:57:15
Moin,
ist glücklicherweise nix passiert, hab aber unheimlich Glück gehabt: Am 29. wollte unser Junge mit der Kombination einen Rübenacker bearbeiten, kam aber nicht weit, da beim Wenden die Vorderachse "X-Beine" bekam. Ein Kugelgelenk vom Lenkzylinder zur Spurstange war abgebrochen, im Nachhinein war zu sehen, daß es schon länger halb durchgebrochen war.
Wenn ich mir vorstelle, was beim vorwöchentlichen Weizenfahren mit 2 18-Tonnern in unserer nicht ganz flachen Gegend bei 40 km/h hätte passieren können, wären evtl. ähnliche Bilder wie vom Fendt/Tebbe zustande gekommen :o!
Erleichterte Grüße, Rudolf


Hatte sowas auch mal, aber Gottseidank aufm Feld. Über die Spurstange war das Rad aber quasi indirekt durch den Zylinder auf der anderen Seite noch lenkbar, konnte also noch langsam die paar 100m über Feldwege heimfahren. Unser Johnny hat aber auch keine Spurstange mehr, wenn ich das grad richtig im Kopf hab, die ganze Achse schaut auch relativ ähnlich aus.

Spurstangen sind wohl außer Mode, warum ist das nimmer so gebräuchlich? Wär auf jeden Fall ein doppelter Boden, so gerät das Rad nicht gleich komplett außer Kontrolle wenn da was am Lenkzylinder bricht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Meisteringenieur am 02. April 2017, 17:08:59
Wie soll es ohne Spurstange gehen?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jupp am 02. April 2017, 17:32:46
mit nem Gleichlaufzylinder (der ja eigentlich dann die Spurstange ist ...)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 02. April 2017, 18:29:08
Das erinnert mich an alte Zeiten - JD 4650, 710er Pneus vorne und beim drillen einen schweren Packer in der Front. Wir hatten immer nen Kugelkopf an Bord und zum Schluss waren wir auch recht flott mim wechseln  ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 10. April 2017, 15:36:23
Landwirt musste ausweichen: Gülle schwappt in Cabrio
iesiges Pech haben ein 53 Jahre alter Cabrio-Fahrer mit seiner Tochter bei ihrer gemeinsamen Ausfahrt am Wochenende gehabt. In Altomünster hatten die beiden eine unglückliche Begegnung mit einem Landwirt - und seiner Gülllefracht.
Der Mann und seine 14-jährige Tochter waren am Samstag bei schönstem Wetter mit offenem Verdeck unterwegs.
Fahrer und Tochter "waren gebräunt und brauchten eine Dusche"
Als der ihnen entgegenkommende Landwirt mit seiner stinkenden Fracht einem parkenden Auto ausweichen musste, geriet die Gülle in Wallung und schwappte in das Cabrio.
Fahrer und Tochter "waren gebräunt und brauchten eine Dusche", teilte ein Sprecher der Polizei Dachau am Montag mit. Der Deckel des Güllefasses sei nicht ordnungsgemäß verschlossen gewesen. Verletzt wurden die Cabrio-Insassen nicht, "das Auto können sie aber wegschmeißen", hieß es weiter. "Shit happens", kommentierten die Beamten.

http://www.focus.de/regional/bayern/unfaelle-shit-happens-guelle-schwappt-in-cabrio_id_6930418.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gery79 am 17. April 2017, 14:00:16
Das typische Gebrechen bei dieser Serie von Steyr.

http://ooe.orf.at/news/stories/2837499/


Mfg Gerald
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 17. April 2017, 14:23:29
Das typische gebrechen bei dieser Serie von Steyr.

http://ooe.orf.at/news/stories/2837499/


Mfg Gerald

einen ähnlichen Unfall kenn ich auch mit einem Deutz, wobei dieser damals eine Kleinigkeit zu schnell durch eine Mulde gefahren sein dürfte.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gery79 am 17. April 2017, 14:58:44
Das typische gebrechen bei dieser Serie von Steyr.

http://ooe.orf.at/news/stories/2837499/


Mfg Gerald

einen ähnlichen Unfall kenn ich auch mit einem Deutz, wobei dieser damals eine Kleinigkeit zu schnell durch eine Mulde gefahren sein dürfte.

Ich kenne solche Gebrechen eigentlich nur bei 8140-8180 von Steyr, was ja natürlich nicht heißen soll, dass es andere Hersteller nicht auch treffen kann.


Mfg Gerald
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 24. April 2017, 16:32:52
Das brauch man nun wirklich nicht....

https://www.agrarheute.com/news/grubber-schlitzt-autodach?utm_campaign=ah-newsalarm&utm_source=agrarheute&utm_medium=newsletter&utm_term=2017-04-24-13 (https://www.agrarheute.com/news/grubber-schlitzt-autodach?utm_campaign=ah-newsalarm&utm_source=agrarheute&utm_medium=newsletter&utm_term=2017-04-24-13)

Zum Glück ging es glimpflich aus...
Der Grubber war übrigens vorschriftsmäßig beleuchtet und mit Warntafeln ausgestattet.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 24. April 2017, 16:47:47
Sch.....! Ich Lob mir da dem hydraulischen oberlenker.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 24. April 2017, 20:19:29
Sch.....! Ich Lob mir da dem hydraulischen oberlenker.
Für was soll der da gut sein?
Höchtens um das Anbaugerät hinten runter zu bringen und damit die Beleuchtung 1 - 1,5m über den Boden zu bringen damit man die überhaupt sieht.Zudem ist es dan nur noch ein Auffahrunfall bei dem der Motorraum die Gefahr abfängt.Das ist vermutlich besser als ein Grubberzinken im Hirn!
Vor zwei Stunden gesehen:
Feld ein Schlepper mit einem Köckerling Allrounder,5m breit,Dreipunktanbau.Gerät wird zusammengeklappt und komplett ausgehoben,dann raus auf die Straße.Die Beleuchtung blinkt allerhöchstens die Sonne und den Mond an,da sie sich auf gut 3m Höhe befindet.Was soll das?Gehts noch?Bei manchen sollte man mal oben aufmachen und schauen was da (wenn überhaupt) drin ist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 13. Mai 2017, 11:37:09
http://www.infranken.de/regional/hassberge/Ein-Mann-stirbt-in-der-Nacht-in-Stettfeld;art217,2661889#no_accepted

angeblich ist er in eine Rundballenpressen gekommen.....Leute, warum muss denn immer der selbe Sch.... passieren? Dreht den Schlüssel rum, und dann bastelt an diesen rotierenden Maschinen....!!
 
Ich hatte mit dem Verunfallten schon "persönliche Begegnungen", ich bin erschüttert.......Mein Mitgefühl an die Angehörigen....



EDIT....er ist in einer "Schlauchsilagemaschine" verünglückt...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 20. Juni 2017, 17:12:00
Zwar kein Unfall, aber Feuer ist auch nicht gut....

http://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/brand-bauernhof-biogasanlage-explosionsgefahr-100.html

Hoffen wir mal dass es da keinen Personenschaden gab, sieht jedenfalls schlimm aus...


Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: woodstock am 24. Juni 2017, 10:09:56
erschütternd und tragisch...

http://salzburg.orf.at/news/stories/2850867/

ws
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 24. Juni 2017, 11:42:03
Außer die Überschrift habe ich das nicht lesen können  :'(

Schlimm, einfach schlimm  :'(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 24. Juni 2017, 12:02:53
Lilly, da kann ich Dir nur zustimmen denn mir ging es genauso.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 24. Juni 2017, 12:13:57
Moin,
Außer die Überschrift habe ich das nicht lesen können  :'(

Schlimm, einfach schlimm  :'(
vollste Zustimmung, so etwas kann ich mir auch nicht durchlesen, schlimmer geht nicht :'(
Gruß
Frank
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 24. Juni 2017, 22:10:21
Hallo,
habs nur halb gelesen, das reichte für den Rest des Tages, da ist der Streit mit dem zu Bett gehen am Abend mit den kleinen eigentlich wieder Freude.
mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: kitkat1975 am 25. Juni 2017, 07:52:58
Au Mann.. .Habe selber einen Sohn mit 17 Monaten.
Allein die Vorstellung ist unerträglich 🙁
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 21. Juli 2017, 09:43:33
https://www.volksstimme.de/sachsenanhalt/maehdrescher-brennt-bei-feldarbeiten-komplett-aus/1500551076000 (https://www.volksstimme.de/sachsenanhalt/maehdrescher-brennt-bei-feldarbeiten-komplett-aus/1500551076000)

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 24. Juli 2017, 11:56:03
http://www.bild.de/regional/stuttgart/unfaelle/biker-rast-in-maehdrescher-52640498.bild.html

https://www.sw-n-tv.de/2017/07/17/schwerer-verkehrsunfall-auto-kracht-in-m%C3%A4hdrescher/

Bei uns in der Gegend war auch mal ein Unfall
http://www.infranken.de/regional/hassberge/Ein-Unfall-im-Landkreis-Hassberge-Der-schlimmste-aller-Tage;art217,1966183
....das ist dann die Konzequenz....

https://m.mainpost.de/regional/hassberge/Innenministerien-Landwirte-und-Bauern-Motorradfahrer-Toetung;art1726,9646551
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Niedersachse am 24. Juli 2017, 13:06:57
Moin,
es ist immer schwierig zu solchen Themen was zu sagen, insbesondere wenn jemand dabei ums Leben gekommen ist.
Wenn jedoch Motorradfahrer im Spiel sind, reagiere ich immer leicht allergisch. Hatte schon die ein oder andere Situation, die nur ganz knapp gut gegangen ist, trotz vorsichtiger Fahrweise und normaler Breite. Umso wichtiger ist dabei einfach, dass mit den Fahrzeugen alles im gestetzlichen Rahmen in Ordnung ist!

Den Landwirt im dritten Artikel trifft an sich keine Schuld (die Schuldgefühle werden wohl trotzdem nicht so einfach zu verarbeiten sein). Wenn dann aber die Fahrzeuge nicht ordnungsgemäß unterwegs sind, und man dann nur deshalb doch belangt werden würde, so hätte man das im vor hinein eindeutig verhindern können! Dem Motorradfaher hätte das zwar auch nicht mehr geholfen, aber die Diskussion der Schuldfrage wäre wohl sicherlich schneller beendet (was garantiert beiden Seiten helfen würde).

Diese Woche hängt eh der Regen über Deutschland. Nutzt die Zeit und kontrolliert nochmal die Fahrzeuge (Licht, Bremsen, Tüv, Genehmigungen) und lasst euch dann (zumindest auf der Straße) nicht zu sehr vom Erntestress mit reißen :angel:

Mfg
Niedersachse
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 25. Juli 2017, 07:53:28
https://www.volksstimme.de/sachsenanhalt/maehdrescher-brennt-bei-feldarbeiten-komplett-aus/1500551076000 (https://www.volksstimme.de/sachsenanhalt/maehdrescher-brennt-bei-feldarbeiten-komplett-aus/1500551076000)

Das schwarze Gerippe kann ich von meinem Ost-Standort aus sehen...
Erbsen können auch in eigentlich steinfreien Regionen für die ein oder andere Überraschung sorgen...  :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cyberlui am 31. Juli 2017, 08:36:02
https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-Buchen-Rosenberg-Regionalzug-erfasste-stehengebliebenen-Traktor-_arid,292728.html

Bei mir ums Eck, weiß aber nix genaueres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 31. Juli 2017, 13:04:13
http://hessenschau.de/panorama/frau-stuerzt-mit-traktor-in-den-neckar,trecker-neckar-100.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Foerdi am 31. Juli 2017, 21:03:06
https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/feuer-in-biogasanlage-behaelter-explodiert-id17448821.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 31. Juli 2017, 22:27:37
https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/feuer-in-biogasanlage-behaelter-explodiert-id17448821.html

Es ist noch unklar, was genau brennt...  :rolleyes:

Ich vermute mal, gut 50% Methan und der Rest CO2.
Und explodiert wird da auch nichts sein, sondern einfach intensiv abgebrannt.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Foerdi am 03. August 2017, 22:09:30
Ja hört sich wieder spektakulär an die Meldung. Bin jetzt kein Biogasfachmann, aber war vorgestern bei einem Biogaskunden. Er war auch gespannt was da wohl wirklich pasiert ist. Explosion eher unwahrscheinlich.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gery79 am 06. August 2017, 16:38:05
http://noe.orf.at/news/stories/2859012/


Mfg Gerald
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 06. August 2017, 17:42:24
Hallo,

zum Fall in österreich, mir wäre gestern fast einer mit einer Eigenbau Gallengabel ( mit Spießen und leer in der Fronthydraulik) seitlich in Güllefaß geknallt. Glück gehab.

die passierte hier vor ein paar Tagen.

http://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/2606648_Guellefass-kippt-in-Garten-in-Neuburg-am-Inn-15.000-Liter-laufen-aus.html (http://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_land/2606648_Guellefass-kippt-in-Garten-in-Neuburg-am-Inn-15.000-Liter-laufen-aus.html)

mfg
fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Fahrer am 15. August 2017, 22:56:45
Einfach nur wahnsinnig schlimm - auch für den Schlepperfahrer:

http://www.new-facts.eu/laichingen-feldstetten-zwei-brueder-kommen-bei-motorradunfall-ums-leben-233431.html

Kam in den Nachrichten gestern...  :-[

(müsste in der Gegend von Älbler sein)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: aelbler am 16. August 2017, 09:07:02
Einfach nur wahnsinnig schlimm - auch für den Schlepperfahrer:

http://www.new-facts.eu/laichingen-feldstetten-zwei-brueder-kommen-bei-motorradunfall-ums-leben-233431.html

Kam in den Nachrichten gestern...  :-[

(müsste in der Gegend von Älbler sein)


Stimmt....grad mal gute 20km weg.

Einfach nur scheusslich. Fahrer war Schwiegersohn vom Betriebsleiter.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 15. September 2017, 19:57:06
Die Rübensaison ist ja eine unfallträchtige Zeit... jedes Jahr wird viel Blech geopfert, die Spiegel an den LKW sind Verschleißteile oder Rüben werden auf den Straßen und Straßengräben verteilt...

Aber wenn Fahrer dabei mit dem Leben bezahlen und sich gar noch gegenseitig über den Haufen fahren, wird es besonders tragisch. Mein Beileid an alle Beteiligten

https://www.agrarheute.com/land-leben/frontalzusammenstoss-zweier-ruebenlaster-538465?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2017-09-15 (https://www.agrarheute.com/land-leben/frontalzusammenstoss-zweier-ruebenlaster-538465?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2017-09-15)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 15. September 2017, 21:47:05
Die Rübensaison ist ja eine unfallträchtige Zeit... jedes Jahr wird viel Blech geopfert, die Spiegel an den LKW sind Verschleißteile oder Rüben werden auf den Straßen und Straßengräben verteilt...

Aber wenn Fahrer dabei mit dem Leben bezahlen und sich gar noch gegenseitig über den Haufen fahren, wird es besonders tragisch. Mein Beileid an alle Beteiligten

https://www.agrarheute.com/land-leben/frontalzusammenstoss-zweier-ruebenlaster-538465?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2017-09-15 (https://www.agrarheute.com/land-leben/frontalzusammenstoss-zweier-ruebenlaster-538465?utm_source=agrarheute&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=ah-newsalarm&utm_content=2017-09-15)

ein super Gau der Rübenanfuhr...

Mein Beileid für die Angehörigen!
.....und hoffentlich kommt der eine junge Mann wieder auf die Beine....

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Fahrer am 16. September 2017, 00:32:29
Das hab ich auch eben hier gelesen - wie die Vorschreiber schon sagten - einfach schrecklich  :-[ :-[ :-[

http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Ruebenschlepper-krachen-auf-B16-zusammen-26-Jaehriger-stirbt-id42670826.html?bild=1&article=42670826
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 27. September 2017, 21:42:39
Traktor brennt nach Unfall komplett aus
Ein landwirtschaftliches Gespann kommt auf die Gegenfahrbahn und stößt mit einer entgegenkommenden Zugmaschine zusammen. Ein 37-Jähriger muss verletzt ins Krankenhaus
Marxheim Völlig ausgebrannt ist am Dienstagabend ein Traktor, dessen Fahrer auf der Staatsstraße zwischen Marxheim und Bertoldsheim aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abkam...

Traktor brennt nach Unfall komplett aus - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Traktor-brennt-nach-Unfall-komplett-aus-id42784461.html

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 10. Oktober 2017, 11:46:39
Dafür, das der Anhänger mit 44 Erntehelfern "beladen" war, ging es mit drei Leichtverletzten doch eher glimpflich aus:

https://www.mannheim24.de/region/fotos-speyer-schwerer-unfall-heinkelstrasse-lkw-kracht-voll-besetzten-traktor-zusammen-8758305.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 10. Oktober 2017, 11:59:42
Dafür, das der Anhänger mit 44 Erntehelfern "beladen" war, ging es mit drei Leichtverletzten doch eher glimpflich aus:

https://www.mannheim24.de/region/fotos-speyer-schwerer-unfall-heinkelstrasse-lkw-kracht-voll-besetzten-traktor-zusammen-8758305.html

Der Anhänger ist zum Glück nicht umgekippt. Allerdings frag ich mich wie 450000€ Schaden zusammen kommen? Da ist wohl eine Null zu viel
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Niedersachse am 10. Oktober 2017, 12:21:04
Moin
Wer weiß, was der LKW geladen hatte  ;D
Aber krass finde ich, wie es den Deutz zerrissen hat und der Actros relativ unversehrt aussieht.
An sich ist es wirklich Glück, dass so wenig passiert ist, wäre der Trecker 5 Meter weiter gefahren sehe die Sache ganz anders aus  :rolleyes:

Mfg
Niedersachse
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rabe am 10. Oktober 2017, 13:31:58

Aber irgendwie wundert es mich das man einfach so 44 Leute auf einem 3- Achser mitnehmen darf. Hier setzen die größeren Soku- Betriebe alle gebrauchte Linienbusse ein.
Braucht der Schlepperfahrer einen Bus- Führerschein?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 10. Oktober 2017, 14:23:16
Aber krass finde ich, wie es den Deutz zerrissen hat und der Actros relativ unversehrt aussieht.

Naja, bei nem Treffer von der Seite am Frontgewicht is der schnell durch, und danach sieht es für mich aus. Vorderräder haben ja sogar noch Luft allem Anschein nach.

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 26. Oktober 2017, 08:10:31
Nachdem es vor einem Jahr einen ähnlichen Unfall gab, der nicht ganz so schlimm endete, nun vor einigen Tagen noch einmal.

http://noe.orf.at/news/stories/2874256/
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wissensdurst am 26. Oktober 2017, 10:50:21
Nachdem es vor einem Jahr einen ähnlichen Unfall gab, der nicht ganz so schlimm endete, nun vor einigen Tagen noch einmal.

http://noe.orf.at/news/stories/2874256/

Das waren die paar Kolben nicht wert. Aber ich ertappe mich selbst auch oft bei unnötigen Kleinigkeiten die gefährlich enden
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 26. Oktober 2017, 11:37:25
Kolben beim Maisdreschen, Rüben beim Verladen mit der Maus...
Es gibt leider immer Momente, wo für vermeintlich wertvolles Erntegut (mit reellen Werten im Centbereich) die eigene Gesundheit oder gar das Leben riskiert wird...
Aber von der Ferne lässt sich immer leicht schlau schwätzen... und dann ertappt man sich wieder selbst dabei  :rolleyes:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 26. Oktober 2017, 11:43:39
Rechnet mal nach... Selbst wenn man pro ha 800 Kolben aufsammeln würde, wäre das nur 1% der Ernte. Das sind 15 Euro und die Standzeit des Dreschers kostet da wahrscheinlich schon deutlich mehr.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 26. Oktober 2017, 12:02:46
Rechnen mögen wir Bauern nicht so gerne - sauber muß es sein, wie reden denn sonst die Kollegen über Einen????
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 26. Oktober 2017, 12:13:25
Sobald bei uns ein feld abgeerntet ist kommen bei uns die Jäger und sammeln die Kolben auf.

Passiert nun mal am Vorgewende dass ein paar runter fallen, und wenn man die zusammensammelt während der Mähdrescher abtankt dann kann man die auch gleich reinschmeißen.

Wäre alles so einfach wenns nicht so gefährlich wäre.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 26. Oktober 2017, 13:25:11
Kolben beim Maisdreschen, Rüben beim Verladen mit der Maus...
Es gibt leider immer Momente, wo für vermeintlich wertvolles Erntegut (mit reellen Werten im Centbereich) die eigene Gesundheit oder gar das Leben riskiert wird...
Aber von der Ferne lässt sich immer leicht schlau schwätzen... und dann ertappt man sich wieder selbst dabei  :rolleyes:
Siegt da nicht die Faulheit?
Bei den etwas älteren vermutlich nicht, bei uns jüngeren wird da eher abgewägt "hab ich wirklich Lust jetzt die paar Kolben aufzusammeln und zum Drescher zu tragen? Ist es wirklich nötig wegen 5 Rüben die Gabel vom Wagen zu holen und sie aufzuladen?"
Meistens nicht
 (und trotzdem werden die Azubis mit beauftragt). :rolleyes:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 26. Oktober 2017, 13:32:52
Ersetze Lust durch Zeit.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ulli am 26. Oktober 2017, 21:00:53
Und was ist mit Lagermais der nicht in den Häcksler möchte? Da geht es nicht um die paar Pflanzen, aber wenn das Ding das dritte mal auf der gleichen Fläche zusitzt, wartet ihr da wirklich bis alle Messer stehen? Ist immer einfach später zu urteilen, vor allem wenn man nicht selbst dabei war...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 26. Oktober 2017, 21:03:07
Und was ist mit Lagermais der nicht in den Häcksler möchte? Da geht es nicht um die paar Pflanzen, aber wenn das Ding das dritte mal auf der gleichen Fläche zusitzt, wartet ihr da wirklich bis alle Messer stehen? Ist immer einfach später zu urteilen, vor allem wenn man nicht selbst dabei war...

Ja warten. Konsequent.
Keiner greift in laufende maschine. Punkt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 26. Oktober 2017, 22:29:51
Und was ist mit Lagermais der nicht in den Häcksler möchte? Da geht es nicht um die paar Pflanzen, aber wenn das Ding das dritte mal auf der gleichen Fläche zusitzt, wartet ihr da wirklich bis alle Messer stehen?

Sorry, aber alleine die Frage schon erzeugt bei mir nur Kopfschütteln.

Und wenn das Ding das dritte Mal in 50m zusitzt, dann gilt es trotzdem die Nerven zu bewahren, oder nach Hause zu gehen!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: dirkk am 26. Oktober 2017, 22:33:24
Zitat
Ja warten. Konsequent.
Keiner greift in laufende maschine. Punkt.
  Das sehe ich auch so - die Zeit muss einfach sein , besser als viele Wochen Krankenhaus oder für immer Bodenfutter !

gruss
dirkk
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ulli am 26. Oktober 2017, 23:38:02
Aber ganz genau so kommen solche Unfälle doch immer zustande. Warum gibt es keine Bremse an den Vorsätzen? Bei Kemper steht ratz-fatz alles, aber die Messer drehen unten drunter noch Minutenlang. Wer das nicht weiß fängt an da rum zufummeln und schon ist es passiert. Bei den alten Kettengebissen war aus=aus!
Bei dem beschrieben Unfall heißt es ja auch das der Pflücker noch nachgelaufen sei.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 27. Oktober 2017, 07:16:12
Leute, das ist doch immer und immer das gleiche Thema!

Menschen die Pick-Ups eingezogen werden, bei laufendem Kratzboden/Streuwalze auf den Miststreuer klettern usw. usw..

Klar kann man überall noch eine Bremse einbauen, aber die muss dann auch 1000mal ohne Grund bremsen, wenn das Ding ganz normal ausgeschaltet wird, und nach 10 Jahren wenns tatsächlich mal brenzlig wird soll die noch wie am 1. Tag funktionieren.

Nach dem Bericht hat der Drescherfahrer den Not-Aus-Knopf (gibts das tatsächlich beim Claas?) gedrückt nachdem die Frau in den Pflücker kam.

Mit gesundem Menschenverstand wäre das nicht passiert, und das werden die Beteiligten sicher auch wissen und sich ein Leben lang selber vorhalten.

Für die ist es zu spät, Andere können daraus lernen.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 27. Oktober 2017, 08:35:30
Aber ganz genau so kommen solche Unfälle doch immer zustande. Warum gibt es keine Bremse an den Vorsätzen? Bei Kemper steht ratz-fatz alles, aber die Messer drehen unten drunter noch Minutenlang. Wer das nicht weiß fängt an da rum zufummeln und schon ist es passiert. Bei den alten Kettengebissen war aus=aus!
Bei dem beschrieben Unfall heißt es ja auch das der Pflücker noch nachgelaufen sei.

Das ist für mich aber schon ein großer Unterschied: erstmalig aus Unwissenheit (aber sicher auch aus Unvernunft) irgendwo reingreifen, wo man nicht mit Gefahr rechnet - oder aber, weil man die Nerven verliert sich bewusst einer (vermeintlich kalkulierten) Gefahr auszusetzen.

Nach dem Bericht hat der Drescherfahrer den Not-Aus-Knopf (gibts das tatsächlich beim Claas?) gedrückt

Ja, nennt sich Schneidwerksbremse, ist eine oppulente Scheibenbremse vor dem Vorgelege - funktioniert blitzschnell.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: ulli am 27. Oktober 2017, 08:55:04
Natürlich ist das immer das gleiche Thema. Aber wenn man nicht drüber spricht, macht es die Sache doch nicht besser.
Gestern hat mich der Planer unserer Biogasanlage angerufen. Er war in England auf einer großen Abfallvergärungsanlage zugegen, wo umbauten passierten. Es sollte an einem 120m³ Edelstahlbehälter, der Rezirkulat enthielt, geschweißt werden. Der Behälter wurde leergepumpt aber nicht freigemessen. Durch das leerpumpen hat er Aussenluft gezogen, und zwar eine passende Menge um ein explosionsfähiges Gemisch zu bilden. Dann kam das absolut vermeidbare: Das Ding ist hochgegangen, ein Arbeiter Tod, einer beide Beine verloren. Mein Bekannter stand wohl 30m daneben. Vermeidbar? Ja klar! Dumm? Kann man so sagen! Aber passiert ist es trotzdem  :( :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 27. Oktober 2017, 09:54:08
Natürlich muss man darüber sprechen!

Was ich meinte, war ja dass man am Ende nicht die letzte menschliche Dummheit durch Sicherheitsvorkehrungen ausgleichen kann.

Hier waren ja 2 fahrlässig: 1mal der der die Maiskolben in den Einzug warf und 2. der Drescherfahrer, der den Einzug beim weiter laufen lies.

Fast das Gleiche gibt es ja bei der Rübenverladung:

Die letzten 50 Zuckerrüben werden hier seit Jahren nur noch bei stehender Maschine in den Einzug geworfen und die Maus dann nochmal für 1 Minute angeworfen.
Kostet ca. 5 Minuten und manch einer fand das schwachsinnig, "man wirf die ja nur mit der Forke" aber ist die einzig vernünftige Lösung außer die Rüben liegen lassen.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cyberlui am 27. Oktober 2017, 11:31:14
bei uns kratzt der Mausfahrer alle Rüben mit dem Gummischild auf die Annahme, dauert halt bissel, aber da darf keiner dabei rumlaufen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 07. November 2017, 19:12:19
Und wieder wurde ich auf einen schlimmen Unfall aufmerksam gemacht:

https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/bub-nach-traktor-unfall-mit-opa-in-lebensgefahr-d2305523.html?cp=Kurationsbox
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 07. November 2017, 19:54:43
Und wieder wurde ich auf einen schlimmen Unfall aufmerksam gemacht:

https://www.meinbezirk.at/mistelbach/lokales/bub-nach-traktor-unfall-mit-opa-in-lebensgefahr-d2305523.html?cp=Kurationsbox
Das ist schon mit Kabine gefährlich, aber ohne??

Grob fahrlässig.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Wade am 07. November 2017, 22:56:10
Wobei so nen Schlepper ohne Kabine normal keine 300PS hat und meist nichtmal Allrad, was war das denn für eine lumpige Kette?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 07. November 2017, 22:57:31
Wobei so nen Schlepper ohne Kabine normal keine 300PS hat und meist nichtmal Allrad, was war das denn für eine lumpige Kette?
Das ist im Zweifel ja egal wieviel Leistung der hat, um so ein Geschoss zu verursachen reichts schnell.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 07. November 2017, 22:58:15
Wir haben dieses Jahr unter anderem die Rücklichter am Fendt weggeschossen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Vario_fahrer am 07. November 2017, 23:19:52
Ich würde niemals eine Kette nehmen, dafür habe ich schon zu viele schlechte Erfahrungen damit gemacht.
Ich habe eine 10m lange Abschleppschlinge das muss reichen und wenn nicht dann kommt halt eine Seilwinde.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 08. November 2017, 06:39:06
naja, im Forst werden ja auch Ketten benutzt - muss halt was vernünftiges sein und nicht ne alte Kuhkette.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Foerdi am 08. November 2017, 21:38:35
Ketten werden doch auch beim Trecker Treck benutzt, aber wir arbeiten auch nur mit Seilen und nicht mit Ketten oder Stahlseilen. Richtige Seile sind doch etwas elastisch beim Anzug, was das Material schont.
Gerade in dieser Maisernte wurde auch öfters mehere Seile zusammen gebunden. Wenn man da mit Verstand arbeitet dürfte es nicht viele Probleme geben.
Jedenfalls habe ich selber noch nicht erlebt, dass ein gerissenes Seil gegen die Maschine flog.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mulchsaat am 08. November 2017, 21:40:52
Ketten werden doch auch beim Trecker Treck benutzt, aber wir arbeiten auch nur mit Seilen und nicht mit Ketten oder Stahlseilen. Richtige Seile sind doch etwas elastisch beim Anzug, was das Material schont.
Gerade in dieser Maisernte wurde auch öfters mehere Seile zusammen gebunden. Wenn man da mit Verstand arbeitet dürfte es nicht viele Probleme geben.
Jedenfalls habe ich selber noch nicht erlebt, dass ein gerissenes Seil gegen die Maschine flog.
So ein altes Panzerseil mit Stahlöse war das. Da ist die Öse gerissen, zwei Großschlepper waren zu viel.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 09. November 2017, 09:05:43
Ketten werden doch auch beim Trecker Treck benutzt

Ja, die sind aber so kurz, dass sie niemanden treffen können, wenn sie reißen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 09. November 2017, 17:54:56
< snip >
Richtige Seile sind doch etwas elastisch beim Anzug, was das Material schont.
< snip >
Fürs Material gut, aber wenn sie reißen das ist die Elastizität das Problem. Am sichersten wird eindeutig eine Abschleppstange sein.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Foerdi am 09. November 2017, 21:56:36
Mit etwas meinte ich mehr wie eine Kette, aber kein bungee Seil  ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: samoht__ am 29. Januar 2018, 12:55:26
Ich bin über diesen Fall in Freiburg gestolpert:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/freiburg-erntehelfer-stirbt-nach-schwerstarbeit-bauer-vor-gericht-a-1189995.html

Nach dem Lesen Spiegel-Artikels war ich ganz schön erschüttert. Ein sehr tragischer Vorfall.

Danach habe ich zum gleichen Thema den Artikel in der badischen Zeitung gelesen:
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/prozess-um-toten-erntehelfer-landwirt-beteuert-seine-unschuld--148645653.html

Das rückt den Fall doch in ein anderes Licht. Es ist wirklich unglaublich, wie einseitig die Berichterstattung des Spiegels ist. Weiter unten ist zudem noch ein Bericht über Italiens Erntesklaven verlinkt, dessen Inhalt der unbedarfte Leser dann auch mit der dt. LW assoziiert. Sehr schade, wie tendenziös die Berichterstattung des Spiegels ist. Fakten werden ausgeblendet. Das rückt die dt. LW wieder mal in ein schlechtes Licht. Schade, dass im Spiegel die Kommentarfunktion deaktiviert ist.

Ich bin gespannt auf den Ausgang des Gerichtsverfahrens.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 13. Februar 2018, 18:42:45
http://noe.orf.at/m/news/stories/2895294/.   

  :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 08. Mai 2018, 14:39:36
http://www.noen.at/schwechat/abfahrt-von-s1-auf-a4-maehdrescher-stuerzte-beim-knoten-schwechat-von-lkw-niederoesterreich-verkehrsunfall-fahrzeugbergung-92745067
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 23. Juni 2018, 07:42:29
https://osthessen-news.de/n11592188/toedlicher-unfall-bei-moenchhosbach-junger-mann-22-mit-guellefass-umgestuerzt.html

Das ist mit ein Grund weshalb ich mich auf dem Schlepper immer anschnalle, wenn ein Gurt vorhanden ist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 23. Juni 2018, 07:47:59
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/main-taunus/floersheim/getreidefeld-an-der-wickerer-strasse-in-floersheim-geht-in-flammen-auf_18864722.htm

Charly, steht bei Dir noch alles?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 23. Juni 2018, 08:05:43
https://m.volksstimme.de/lokal/schoenebeck/unfall-mit-traktor-toter-und-verletzte-bei-egeln

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich kenne den Schlepperfahrer   :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: donnershag am 23. Juni 2018, 09:20:05
https://osthessen-news.de/n11592188/toedlicher-unfall-bei-moenchhosbach-junger-mann-22-mit-guellefass-umgestuerzt.html

Das ist mit ein Grund weshalb ich mich auf dem Schlepper immer anschnalle, wenn ein Gurt vorhanden ist.
i
Hier in der Gegend sind alle tieftraurig. Das war einfach ein Kerl, wovon die Welt viele braucht. Mir fehlen die Worte. Habe mich immer gefreut, wenn ich ihn gesehen habe.

Gruß
Martin
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 23. Juni 2018, 15:23:12
https://osthessen-news.de/n11592188/toedlicher-unfall-bei-moenchhosbach-junger-mann-22-mit-guellefass-umgestuerzt.html

Das ist mit ein Grund weshalb ich mich auf dem Schlepper immer anschnalle, wenn ein Gurt vorhanden ist.

Genausogut kannst angeschnallt unter der Karre eingeklemmt werden. Kommt immer auf die Situation/Zufall an. Möchte da jetzt keine Empfehlung geben.

PS: Gut, in dem Fall war die Überrollkabine noch intakt, hätte vermutlich geholfen  :(
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 24. Juni 2018, 08:07:37
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/main-taunus/floersheim/getreidefeld-an-der-wickerer-strasse-in-floersheim-geht-in-flammen-auf_18864722.htm

Charly, steht bei Dir noch alles?

Ja, das war in der Gemarkung, in der wir auch wirtschaften.
Die Ausbreitung des Feuers konnte vor allem Dank des schnellen Grubbereinsatzes des Nachbarn und meines GbR-Kollegen eingedämmt werden.
Die Feuerwehr hat halt leider nicht die entsprechenden Möglichkeiten. Deren größtes Problem war wohl, dass sie nicht während der Fahrt mit Löschwasser agieren konnten.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 17. September 2018, 09:09:18
Das ist mitunter einer der Gründe warum wir das Heu mit dem Heli ins Tal fliegen, und nicht mehr mit dem Transporter runter fahren.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Arbeitsunfaelle-in-Landwirtschaft-12835083 (https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Arbeitsunfaelle-in-Landwirtschaft-12835083)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter am 17. September 2018, 12:52:16
Ja, Wiese am Hang ist in diesem Trockenjahr echt nochmal gefährlicher als im Normaljahr. Bin neulich auch schon mit Schlepper und Silierwagen seitlich weggerutscht  :-X Die Reifen können sich nicht im Boden verzahnen...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 17. September 2018, 13:08:15
Das ist mitunter einer der Gründe warum wir das Heu mit dem Heli ins Tal fliegen, und nicht mehr mit dem Transporter runter fahren.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Arbeitsunfaelle-in-Landwirtschaft-12835083 (https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Arbeitsunfaelle-in-Landwirtschaft-12835083)

Allerdings verstehe ich auch nicht, dass in der Schweiz die älteren Traktoren immer noch ohne Umsturzbügel durch die Gegend fahren - und dann am Steilhang  :o
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 17. September 2018, 13:18:05
Das ist mitunter einer der Gründe warum wir das Heu mit dem Heli ins Tal fliegen, und nicht mehr mit dem Transporter runter fahren.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Arbeitsunfaelle-in-Landwirtschaft-12835083 (https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Arbeitsunfaelle-in-Landwirtschaft-12835083)

Allerdings verstehe ich auch nicht, dass in der Schweiz die älteren Traktoren immer noch ohne Umsturzbügel durch die Gegend fahren - und dann am Steilhang  :o

Ein paar wenige solcher "Spezialisten" gibt es leider immer noch, aber die Mehrheit hat mittlerweile entweder eine Kabine oder einen Umsturzbügel montiert. Bei Lehrbetrieben sind diese Vorrichtungen schon seit mindestens 25 Jahre Pflicht. Das Problem liegt oft daran dass sich die Fahrer/Beifahrer nicht angurten, oder sich bei einem Unfall abgurten und versuchen abzuspringen. Sehr oft werden sie bei diesem Vorhaben aus der Kabine geschleudert, und von dem eigenen Fahrzeug zerquetscht/eingeklemmt. Aber wenn das Fahrzeug über eine Felswand stürzt, schützt auch eine Kabine oder ein Bügel nicht vor schweren Verletzungen oder dem Tod.

Hier ein Beispiel:https://www.kapo.sg.ch/news/kapo/2016/08/ganterschwil--bei-maeharbeiten-toedlich-verunfallt.html (https://www.kapo.sg.ch/news/kapo/2016/08/ganterschwil--bei-maeharbeiten-toedlich-verunfallt.html)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gust am 27. September 2018, 07:06:17
Gestern Nachmittag, direkt bei uns an der Straße.

https://www.innsalzach24.de/innsalzach/region-muehldorf/schwindegg-ort75366/unfall-schwindegg-traktor-auto-zusammengekracht-10275723.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD8200 am 27. September 2018, 11:47:14
Servus Gust,

hat der deine Halle auch noch getroffen?

VG, Lorenz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gust am 27. September 2018, 11:52:12
Servus Gust,

hat der deine Halle auch noch getroffen?

VG, Lorenz

Ja, schön das Eck zum Bremsen hergenommen. Und bei einem geparkten Auto noch nen Lackschaden hinterlassen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 03. Oktober 2018, 09:19:19
Dieser Unfall von gestern verinnerlicht einem wieder dass die Ermahnungen der Kinder, man dürfe sich nie unter angehobenen Lasten begeben nicht umsonst waren/sind.  :(

https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/kapo/aktuelles/medien/2018/Seiten/201810021.aspx (https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/kapo/aktuelles/medien/2018/Seiten/201810021.aspx)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: John Deere 7830 am 03. Oktober 2018, 10:14:10
Schülerin tödlich verunglückt: https://steiermark.orf.at/news/stories/2939369/
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 04. Oktober 2018, 20:31:35
https://tirol.orf.at/news/stories/2939681/

Leute, passt auf, wo ihr euch zur Ruhe begebt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 04. Oktober 2018, 20:42:40
https://tirol.orf.at/news/stories/2939681/

Leute, passt auf, wo ihr euch zur Ruhe begebt

In der Klinik hat er nun zumindest ein Dach übern Kopf und ein vernünftiges Bett! ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: broul am 05. Oktober 2018, 07:37:05
https://tirol.orf.at/news/stories/2939681/

Leute, passt auf, wo ihr euch zur Ruhe begebt

In der Klinik hat er nun zumindest ein Dach übern Kopf und ein vernünftiges Bett! ;)

Moin,

ein Unfall gleich welcher Art und wem er passiert, ist für die Beteiligten in der Regel tragisch.
Derart zynische Kommentare sind da einfach nur  :stupid:

Verständnisloser Gruß
Henning
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: granola am 05. Oktober 2018, 07:55:38
Kommentare zum Unfallgeschehen können sehr verletzend sein, zumal die Veröffentlichungen nicht immer den Tatsachen entsprechen. Letzteres mussten wir hier nach einem tödlichen Unfall in bitterster Weise erfahren. Eine falsche Aussage eines Polizisten gegenüber den Medien war ruckzuck "weiterentwickelt" in den Medien und nach und nach hörte man was sich die Leute dabei so gedacht haben.
Ich habe mal einen jungen Mann kennengelernt der nach einen Fahrradsturz vom Hals abwärts gelähmt in einem Graben lag. Er hatte das Fahhrad genommen weil er etwas getrunken hatte, aber diejenigen die vorbeikamen und dachten er schläft da nur seinen Rausch aus hätte er wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen können.
Hat er übrigens nicht gemacht, ich habe ihn kennengelernt wie er anderen in der Klinik Mut gemacht hat durch seinen Umgang mit der Lähmung und den Folgen für sein Leben.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Hwoarang am 05. Oktober 2018, 18:46:24
https://tirol.orf.at/news/stories/2939681/

Leute, passt auf, wo ihr euch zur Ruhe begebt
Ich bin ja bei den neuen Mähdreschern nicht am Laufenden, aber welcher Drescher hat einen Metalldetektor?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 05. Oktober 2018, 19:33:41
Keiner.

Es handelte sich um einen Feldhäcksler.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 21. Oktober 2018, 12:08:57
Mit diesen Futtermischwagen gibt es doch immer wieder Unfälle...  :-\  https://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/schaenis-sg-bub-13-von-futtermischer-erfasst-id9004095.html?utm_source=whatsapp&utm_medium=social_user&utm_campaign=blick_mobile&sslid=700be6d7-3ed0-4c51-a22c-98c88d7c6a3b (https://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/schaenis-sg-bub-13-von-futtermischer-erfasst-id9004095.html?utm_source=whatsapp&utm_medium=social_user&utm_campaign=blick_mobile&sslid=700be6d7-3ed0-4c51-a22c-98c88d7c6a3b)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 26. Oktober 2018, 19:45:15
Holla die Waldfee! :o   https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Bis-zu-2000-Liter-Pflanzenschutzmittel-ausgelaufen,berkenthin122.html

Die Kommentatoren sind mal wieder von der übelsten Sorte!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 26. Oktober 2018, 21:00:07
Hoffentlich hat der die Spritze nicht rühren lassen, als er auf der Straße unterwegs war.....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 26. Oktober 2018, 21:19:06
Holla die Waldfee! :o   https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Bis-zu-2000-Liter-Pflanzenschutzmittel-ausgelaufen,berkenthin122.html

Die Kommentatoren sind mal wieder von der übelsten Sorte!
Wie kommt der NDR auf 2000 Liter Mittel?

Wenn es 2000l Brühe sind, sind da maximal 26,66l Malibu enthalten...
Malibu ist laut SDB weder ätzend noch giftig,
sondern Hautreizend und nur beim Verschlucken gesundheitsschädlich...

Wieso darf man solchen Schwachzock verbreiten?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 26. Oktober 2018, 21:21:22
Warum regt ihr euch über sowas noch auf?

Lest es einfach nicht, ihr wisst doch vorher schon, was euch da geboten wird, ihr Masochisten  :P
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 26. Oktober 2018, 21:22:07
Vom NDR ist man doch nichts anderes gewohnt - nur Bauern-Bashing!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest176 am 26. Oktober 2018, 22:11:05
Vom NDR ist man doch nichts anderes gewohnt - nur Bauern-Bashing!
Ich muss dir widersprechen !
Nur konvibauern-bashing
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 26. Oktober 2018, 23:55:55
Hallo,
seit doch froh nicht in Bayern zu sein, im NDR gibt es immer noch Berichte über Landwirte und Landwirtschaft, die sie darstellen wie sie ist. Im BR in Bayern wird nur Bio progagiert, am besten wie zu Großmutters Zeiten.
Das die Einsatzleitstellen und die Feuerwehren so reagieren ist der Übervorsicht, bzw der Vermeidung der Verantwortungspflicht und Haftungspflicht der Führungskräfte geschuldet, z.T. auch mal richtig Aktion machen zu wollen.
Hatten vor 3 Jahren mal nen Feuerwehreinsatz, wegen ner 1 Liter Flasche Salmiakgeist, die halb voll war, und von der Putzfrau am Fensterbrett in der Sonne vergessen wurde, incl Gefahrgutzug, Evakuierung der umliegenden Häuser, etc. 4 Stunden!!!!!! Incl Regionalfernsehen und x Presseleuten
Ich war an der Sperrlinie, als die den Behälter mit Flasche im Vollschutzanzug raus trugen. Von weitem war zu lesen, was drinn ist.
Den Rest will ich nicht wiedergeben, aber die Flasche landete zur Entsorgung bei meinen Reinigungsmitteln. ;D ;D ;D
Sorgfalt ist richtig und notwendig, aber Deutschland ist in vielen Bereichen hysterisch.

mfg

fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schorsch am 27. Oktober 2018, 06:32:52
Ja, und in unserem Land hat die Hysterie Historie.

Der Großeinsatz wegen einem halben Liter Salmiakgeist ist ein klarer Fall von "German angst" oder "le angst".
https://www.welt.de/print-wams/article615438/Und-wieder-beschleicht-uns-German-angst.html (https://www.welt.de/print-wams/article615438/Und-wieder-beschleicht-uns-German-angst.html)
Zitat
Anders als Briten oder Franzosen rechnen die Deutschen immer mit dem Schlimmsten, wie auch in der Krise dieser Tage [Anm.: gemeint ist 9/11]. Die Ursache dafür liegt in den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges
...
Noch nie wurden Ängste so kultiviert, geradezu gezüchtet wie heute. "Mut zur Angst" ist die neue Zivilreligion, mit der die Nichtidentität einer entwurzelten Gemeinschaft bemäntelt werden soll. Besonders die Grünen als Erben der apokalyptischen deutschen Emotion schüren die Furcht vor Atomenergie, Dioxin, Ozonloch. Die Furcht vor dem Atomtod wetteifert mit dem Horror vor Volkszählung und Waldsterben, ganze Branchen leben von der Vermarktung der Umweltfürsorge, Bibliotheken an Öko-Literatur mahnen zu Ausstieg und Umkehr.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50776 am 27. Oktober 2018, 07:04:06
Naja, solche Bilder mit grell gelber Brühe auf Straße und Graben sind nun mal alles andere als"sexy" für die Landwirtschaft...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 27. Oktober 2018, 10:08:54
Warum nur wird bei einem LKW oder Schiffsunfall mit Öl/Diesel/Benzin nicht gleich die Forderung erhoben den kompletten Verkehrssektor mit fossilen Brennstoffen zu verbieten... achso, es könnte einen ja dann selbst betreffen  :rolleyes:
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cyberlui am 27. Oktober 2018, 12:29:09
vor 10 Jahren oder länger??? ist im Rhein ein Chemiedampfer aufgelaufen, dort wurden dann die gesamte Schiffsladung Schwefelsäure in den Rhein abgelassen, das gab keine Umweltprobleme anscheinend, handelt sich da ja nur um die Läppische menge von 1000 - 1500 to.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: guest50797 am 27. Oktober 2018, 13:02:53
vor 10 Jahren oder länger??? ist im Rhein ein Chemiedampfer aufgelaufen, dort wurden dann die gesamte Schiffsladung Schwefelsäure in den Rhein abgelassen, das gab keine Umweltprobleme anscheinend, handelt sich da ja nur um die Läppische menge von 1000 - 1500 to.

Das war das Tankschiff Waldhof im Januar/Februar 2011, etwa 1800t konzentriere Schwefelsäure (96%ig) sind damals in den Rhein gelangt:
500t im Verlauf des Unfalls, 1300t hat man im Zuge der Bergung in den Rhein gepumpt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schorsch am 27. Oktober 2018, 13:52:21
Naja, solche Bilder mit grell gelber Brühe auf Straße und Graben sind nun mal alles andere als"sexy" für die Landwirtschaft...

Klarer Vorteil für Herold.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: derhauderer am 10. März 2019, 19:54:40
https://www.br.de/nachrichten/bayern/traktor-anhaenger-voll-mist-kippt-um-autofahrer-getoetet,RKCEpIT

Das ist leider auch keine Werbung für die Landwirtschaft...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schorsch am 11. März 2019, 09:50:49
Dann wurden im Allgäu also innerhalb von 3 Tagen 2 Verkehrsteilehmer bei Unfällen mit Traktoren getötet. Beide male sieht es sehr danach aus, dass die Schlepperfahrer zu wenig Umsicht walten ließen. Einmal Motorradfahrer beim Linksabbiegen übersehen, einmal viel zu schnell um die Kurve.

https://www.infranken.de/ueberregional/blaulicht/traktordrama-im-allgaeu-motorradfahrer-35-stirbt-bei-ueberholversuch;art74350,4093727
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Desvariar am 17. März 2019, 17:04:10
Wieso gehst Du davon aus, dass beim Linksabbieger der Schlepper-Fahrer schuld ist? Vielleicht hat der Motorradfahrer auch einfach den Blinker nicht gesehen?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 17. März 2019, 19:59:07
Wieso gehst Du davon aus, dass beim Linksabbieger der Schlepper-Fahrer schuld ist? Vielleicht hat der Motorradfahrer auch einfach den Blinker nicht gesehen?

Leider schützt das Setzen des Blinkers nicht davor, den nachfolgenden bzw evtl überholenden Verkehr zu beachten und im Falle eines Falles den Abbiegevorgang abzubrechen.
Tut man das als Linksabbieger nicht (egal mit welchem Fahrzeug), ist man idR zumindest mitschuldig.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Euro-T am 17. März 2019, 20:40:40
Wieso gehst Du davon aus, dass beim Linksabbieger der Schlepper-Fahrer schuld ist? Vielleicht hat der Motorradfahrer auch einfach den Blinker nicht gesehen?

Leider schützt das Setzen des Blinkers nicht davor, den nachfolgenden bzw evtl überholenden Verkehr zu beachten und im Falle eines Falles den Abbiegevorgang abzubrechen.
Tut man das als Linksabbieger nicht (egal mit welchem Fahrzeug), ist man idR zumindest mitschuldig.

Ich hatte vor über 20 Jahren auch mal so einen leidigen Linksabbieger Unfall - ohne Personenschaden - aber trotz funktionierender Blinker dennoch eine Teilschuld bekommen. Auch die leicht überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers half da nix, mangelnde Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs nannte sich das damals.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Thomas am 17. März 2019, 21:13:26
Wieso gehst Du davon aus, dass beim Linksabbieger der Schlepper-Fahrer schuld ist? Vielleicht hat der Motorradfahrer auch einfach den Blinker nicht gesehen?

Leider schützt das Setzen des Blinkers nicht davor, den nachfolgenden bzw evtl überholenden Verkehr zu beachten und im Falle eines Falles den Abbiegevorgang abzubrechen.
Tut man das als Linksabbieger nicht (egal mit welchem Fahrzeug), ist man idR zumindest mitschuldig.

Ich hatte vor über 20 Jahren auch mal so einen leidigen Linksabbieger Unfall - ohne Personenschaden - aber trotz funktionierender Blinker dennoch eine Teilschuld bekommen. Auch die leicht überhöhte Geschwindigkeit des Autofahrers half da nix, mangelnde Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs nannte sich das damals.

Leider ist es genau so. Ich wurde auch mal AUF einer Kreuzung linksabbiegend von einen Motorrad, was nach RECHTS abbiegen wollte, noch LINKS überholt. Ich konnte bei mir keine Schuld erkennen, mir wurde aber die Hälfte der Schuld zugesprochen, da ich als Linksabbieger eine erhöhte Aufmerksamkeitspflicht hätte.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kuhbauer am 17. März 2019, 21:20:37
Ich habe da gerade mit Motorradfahrern schon mehrere echt brenzlige Situationen erlebt. (unser Betrieb liegt an einer viel befahrenen Bundesstraße, Zufahrt privat) Da wartet eine Schlange Autos brav hinter einem und dann meint hinten einer, raus zu ziehen und Vollgas dran vorbei zu heizen. Gerade bei privater Zufahrt ist man allerdings verpflichtet sich da doppelt und dreifach abzusichern und auf jeden Fall dran wenn was passiert.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bluna am 17. März 2019, 22:03:37
Man kann auch vor dem links abbiegen ganz anhalten und warten bis die Kolonne hinter einem steht, zieht dann einer raus ist seine Geschwindigkeit recht gering und er kann noch reagieren.

Auf den Blinker achten höchstens die Hälfte.

Im Zweifel lieber vorher rechts ran fahren und warten bis alle vorbei sind (auch wennns dauert) und erst dann links abbiegen.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 17. März 2019, 22:11:55
Man kann auch vor dem links abbiegen ganz anhalten und warten bis die Kolonne hinter einem steht, zieht dann einer raus ist seine Geschwindigkeit recht gering und er kann noch reagieren.

Auf den Blinker achten höchstens die Hälfte.

Im Zweifel lieber vorher rechts ran fahren und warten bis alle vorbei sind (auch wennns dauert) und erst dann links abbiegen.

vor allen da manche meinen, der linke blinker fordert zum überholen auf und du signalisierst freie fahrt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Vario_fahrer am 17. März 2019, 22:23:53
Da ich auch schon einige interessante Begegnungen im Straßenverkehr hatte mache ich es mir ganz einfach.
Die Straßen sind nicht sonderlich breit also wird mittig auf der Straße gefahren sodass niemand in Versuchung kommt zu überholen.
Natürlich lasse ich die Fahrzeuge auch vorbei wenn sich die Gelegenheit bietet aber ich fahre nicht permanent an der Straßenkarte.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: nofear am 18. März 2019, 07:45:27
Da ich auch schon einige interessante Begegnungen im Straßenverkehr hatte mache ich es mir ganz einfach.
Die Straßen sind nicht sonderlich breit also wird mittig auf der Straße gefahren sodass niemand in Versuchung kommt zu überholen.
Natürlich lasse ich die Fahrzeuge auch vorbei wenn sich die Gelegenheit bietet aber ich fahre nicht permanent an der Straßenkarte.

Das ganze insbesondere auch beim Linksabbiegen! Hilft schon viel.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wollomo am 18. März 2019, 08:29:07
Da ich auch schon einige interessante Begegnungen im Straßenverkehr hatte mache ich es mir ganz einfach.
Die Straßen sind nicht sonderlich breit also wird mittig auf der Straße gefahren sodass niemand in Versuchung kommt zu überholen.
Natürlich lasse ich die Fahrzeuge auch vorbei wenn sich die Gelegenheit bietet aber ich fahre nicht permanent an der Straßenkarte.

Das funktioniert leider auch nur am Arsch der Welt ;-). In den Ballungsräumen kommt dir alle 30 Sec. ein Lkw entgegen, vom normalen PKW Verkehr ganz zu schweigen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bluna am 18. März 2019, 14:24:28
Der Gegenverkehr ist ja gut!
Ich biege direkt nach dem Gegenverkehr links ab.
Da kann ja dann gar keiner zum Überholen rausziehen, und selbst wenn, fährt der dann in den Gegenverkehr und nicht in mich als Linksabbieger.

In der Feuerwehr hatten wir mal so einen Horrorunfall:

Schlepper mit Rückewagen fährt bei Nacht und Regen durch den Wald. Anhänger mit nassem dunklen Holz beladen, am Anhänger kein Licht oder Rückstrahler.
Strecke ist bolzengerade.
Ein PKW nähert sich von hinten dem Gespann mit ca. 110km/h, er sieht die Gelbe Rundumleuchte des Schleppers.
Als er näher sich auf 150m genähert hat, sieht er die Rundumleuchte nicht mehr, da der Anhänger sehr hoch mit Holz beladen war. Der PKW Fahrer denkt: Der ist wohl abgebogen.
CA. 10m vor dem Aufprall erkennt der das Gespann, und zieht reflexartig links raus.
Leider voll in den Gegenverkehr, der auch mit ca. 100km/h unterwegs war. Solche Bilder vergisst man nicht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Schorsch am 23. März 2019, 07:37:48
Wieso gehst Du davon aus, dass beim Linksabbieger der Schlepper-Fahrer schuld ist? Vielleicht hat der Motorradfahrer auch einfach den Blinker nicht gesehen?

Wenn der Blinker funktioniert hat und die Leuchte nicht verschmutzt war und vor dem Abbiegen der rückwärtige Verkehr genau beobachtet wurde, dann trägt der Schlepperfahrer keine Schuld. Biker sind i. d. R. diejenigen, die am aufmerksamsten auf das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer achten und auch mögliche Fehler antizipieren. Normalerweise überholen die nicht, wenn rechtzeitig der Blinker gesetzt ist.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Hansdampf am 23. März 2019, 08:05:34
... Normalerweise überholen die nicht, wenn rechtzeitig der Blinker gesetzt ist.

Dies kann ich - auch aus eigener Erfahrung - bestätigen.
Ich steuere regelmäßig beide Fahrzeugarten.
Die Linksabbiege-Problematik trifft ja in erster Linie den Zweiradfahrer, da bekanntlich keine Knautschzone. Freiwillig will wohl keiner Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen (Ausnahmen bestätigen, wie überall, die Regel).
Wenn Du bei der Aktion schwerwiegende gesundheitliche Schäden davontragen solltest (vom tödlichen Ausgang ganz zu schweigen) - und davon musst Du aus gehen - hilft es Dir herzlich wenig, das Du möglicherweise "unschluldig" bist.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 23. März 2019, 08:56:32
Hallo,
in solchen Fällen bekommst du immer mind. 1/3 Teilschuld aufgrund der Größe des Fahrzeugs ( Schlepper, LKW), egal ob alle Lampen funktionieren oder du 3 Blinker hast die sichtbar sind. Hab damit genug Erfahrung. Leider, und Gott sei Dank mit keinen größeren Verletzungen der beteiligten.
Auch wenns zynisch klingt, bei einem Toten ists einfacher, als wenn die Person überlebt und schwerst behindert ist.

mfg

Fritz


Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: sten am 23. März 2019, 09:18:40
Sobald Du links abbiegst, bekommt man heute zumindest eine Teilschuld, das war vor zwanzig Jahren noch anders.
Und das keiner aus  der zweiten Reihe überholt, wenn der Blinker geht, halte ich für eine gewagte Theorie. Ich habe das oft genug selber anders erlebt.
Interessant ist auch der Fall, wenn Du rechts abbiegst und Dein Fahrzeug etwas auf die Gegenfahrbahn kommt.
In direkter Nachbarschaft hatten wir den Fall, dass jemand auf einer Linksabbiegerspur abgebogen ist, das angehängte Fahrzeug etwas in die Geradeausspur gekommen ist und dort mit einem LKW in Kontakt kam. In diesem Fall lag die Hauptschuld beim Schlepperfahrer.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 23. März 2019, 12:08:09
Normalerweise überholen die nicht, wenn rechtzeitig der Blinker gesetzt ist.
Aus eigener Erfahrung halte ich das für ein Gerücht!Gilt aber auch für Pkw's.
Das ist mir schon oft aufgefallen.Ich fahre auf der Straße und blinke rechtzeitig daß ich links abbiegen möchte.Den Spiegel lasse ich dann kaum noch aus den Augen.Kaum hat man den Blinker gesetzt,sieht man wie einer zum Überholen ansetzt -selbst wenn die zwei direkt hinter mir wieder einscheren,muss der Dritte noch rausziehen.Motorradfahrer sind da die Schlimmsten.
Ich hab das schon oft im Spiegel beobachtet.Bin auch schon nach links über die Linie gefahren,immer weiter,so daß Pkw's sogar im Grünstreifen anhalten mussten.Ich bin dann auch schon abgestiegen,zu dem Fahrer gegangen und mich vergewissert daß meine funktionierenden Blinker auch aus seiner Position zu sehen sind.
Die Verblödung der Menschheit schreitet unaufhaltsam vorran...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 23. März 2019, 12:19:47
Wir müssen nach einer Kurve am Begin einer langen Geraden links auf unsere Hofstelle einbiegen.

Die Auto/Motorradfahrer lauern nach der Kurve nur auf den Moment, in dem sie an dem Schlepper vorbei die Gerade einsehen können.
Ist die dann frei, kann man davon ausgehen, dass ein gesetzter linker Blinker nicht mehr gesehen wird, sondern der Überholvorgang ansatzlos eingeleitet wird.

Der Höhepunkt war, dass ein Überholender als er dann doch den Blinker wahrnahm eine Vollbremsung neben dem Schlepper/Güllefass einleitete, sich dabei 2mal auf der Straße drehte und im Graben zum Stillstand kam, obwohl der Schlepper noch garnicht rübergezogen hatte.


JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wollomo am 23. März 2019, 12:45:01
Der Gegenverkehr ist ja gut!
Ich biege direkt nach dem Gegenverkehr links ab.
Da kann ja dann gar keiner zum Überholen rausziehen, und selbst wenn, fährt der dann in den Gegenverkehr und nicht in mich als Linksabbieger.

In der Feuerwehr hatten wir mal so einen Horrorunfall:

Schlepper mit Rückewagen fährt bei Nacht und Regen durch den Wald. Anhänger mit nassem dunklen Holz beladen, am Anhänger kein Licht oder Rückstrahler.
Strecke ist bolzengerade.
Ein PKW nähert sich von hinten dem Gespann mit ca. 110km/h, er sieht die Gelbe Rundumleuchte des Schleppers.
Als er näher sich auf 150m genähert hat, sieht er die Rundumleuchte nicht mehr, da der Anhänger sehr hoch mit Holz beladen war. Der PKW Fahrer denkt: Der ist wohl abgebogen.
CA. 10m vor dem Aufprall erkennt der das Gespann, und zieht reflexartig links raus.
Leider voll in den Gegenverkehr, der auch mit ca. 100km/h unterwegs war. Solche Bilder vergisst man nicht.

Normal praktiziere ich das auch so, dass ich gleich nach dem Gegenverkehr abbiege. Überholt wird man immer. Bei einem Tag auf der Straße sind mind. zwei Vollbremsungen dabei weil irgendjemand meint überholen zu müssen und es nicht ganz schafft. Ich hatte selbst schon einen PKW in der Vorderachse hängen bzw. die Vorderachse war eigentlich nicht mehr am Schlepper. Das rumpelt ordentlich.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: RedHeath am 23. März 2019, 13:36:15
Wir haben keine Teilschuld bekommen als beim Linksabbiegen ein PKW in den Schlepper gefahren ist.
War sogar außerorts auf einer Bundesstraße. Polizei war vor Ort. Der Typ ist mit 120-130 an einer langen Kolonne vorbei.
Es war nebelig. Jedem inkl. dem Unfallgegener (hinterher) war klar, dass es Wahnsinn war zu überholen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 24. März 2019, 10:20:58
Trauriges aktuelles Beispiel:

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_85458346/bayern-motorrad-streift-traktor-biker-stirbt.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 02. Mai 2019, 10:41:51
Passiert ja so oder so ähnlich leider immer wieder:

https://www.n-tv.de/panorama/Maibaum-Tour-endet-mit-Traktorunfall-article20999103.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Friedhelm am 02. Mai 2019, 17:12:40
Passiert ja so oder so ähnlich leider immer wieder:

https://www.n-tv.de/panorama/Maibaum-Tour-endet-mit-Traktorunfall-article20999103.html

Darf das in Bayern noch?

Hier bei uns muß der Fahrer einen Schein für die Personenbeförderung haben.... den hat aber fast keiner... Da ist die Rennleitung hier ziemlich hinterher das ein zu dämmen.
Es sind nur noch Schlepper mit umgebauten und abgenommen Hängern zulässig die für die Jagd eingesetzt werden um Personen zu befördern....
Deswegen verleihen wir unseren Jagdwagen nicht mehr für solche Veranstaltungen.

Gruß

Friedhelm

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 02. Mai 2019, 17:14:27
Wahrscheinlich beide Anhänger komplett ungebremst und davor ein Spielzeugtraktor.

Traurig, dass da kein "Erwachsener" da war, der den 16jährigen vor seinem Unglück bewahrt hat.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 03. Mai 2019, 06:25:08
Hallo,
darf er in Bayern auch nicht. Das mit der Personenbeförderung gilt überall. Zudem Geländer, Sitzgelegenheit etc.

Die sind hier auch mittlerweile rigoros. Ausserdem ist der Kerl erst 16 Jahre.
Personen auf Anhänger geht zudem nur für Brauchtumsveranstaltungen auf abgesperrten Straßen, mit Genehmigung, Fahrer min 18 Jahre etc.
In Österreich hat am selben Tag ein Vater seinen Oldtimer Traktor umgeschmissen und ist eine Böschung hinab gestürzt, dabei kam sein 5jähriger Sohn zu Tode, weil er eingeklemmt wurde. Auch von einer Maibaum Tour heim.

Kapier manchmal auch nicht wie gedankenlos manche Leute sind.

mfg

Fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 03. Mai 2019, 07:08:52
Wahrscheinlich beide Anhänger komplett ungebremst und davor ein Spielzeugtraktor.

Traurig, dass da kein "Erwachsener" da war, der den 16jährigen vor seinem Unglück bewahrt hat.

JueLue

Das triffts eigentlich am besten.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wolf am 14. Juli 2019, 10:32:19
Wieder waren die Kinder wohl alleine unterwegs. Schrecklich!

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_86092670/oberallgaeu-zwei-kinder-von-traktor-ueberrollt-und-getoetet.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 14. Juli 2019, 11:35:17
Was für eine Bürde für den Rest des Lebens!

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: dirkk am 14. Juli 2019, 12:33:22
Zitat
Was für eine Bürde für den Rest des Lebens!
  Ja , dem ist nichts hinzuzufügen ! Ganz traurig .

Man kann nie genug aufpassen .........

dirkk
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gerhard am 15. Juli 2019, 07:20:04
Das schlimme daran gelenkt hat ein 13 jähriger
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 15. Juli 2019, 09:08:58
Hallo,
habs gestern morgen bereits zum Frühstück gelesen. Der Tag war dahin.
Ja, bei uns läuft auch nicht alles 100%, aber im letzten Jahr gabs mind 6 solche Unfälle, aber es geht ja in unserer Gesellschaft alles um FUN!!
Da wird das Risiko ausgeblendet ( auch im Modus -alte ,schöne heile Bauernwelt mal wieder herstellen), hab mal ne solche Aktion gesehen und den Fahrer aufgehalten und ihn darauf angesprochen. Die Reaktion - was mich das angeht, war die Einstiegsverbalaktion.
Mir tun die Kinder und der  13 jährige Fahrer unendlich leid (hab selber welche in dem Alter), aber nicht der Mensch, der sowas zu lässt.
Lieber mal ne halbe Stunde die böse Spassbremse sein ( Kinder vergessen und verzeihen sowas schnell), als nem 13 jährigen durch unterlassen das Seelenleben zu zerstören. Ich könnte Kotzen bei diesen Meldungen - ich lebe damit, das 2 Menschen starben bei einem Autounfall - mir wurde die Vorfahrt genommen, bei dem ich Chancenlos  war ihn zu vermeiden, ABER TROTZDEM NAGT ES IMMER WIEDER.
Hier muss mal endlich knallhart Härte gezeigt werden, damit sich diese sinnlosen toten Kinder nicht wiederholen. Damit auch der Opa, und der Feriengast kapieren, das solche Aktionen im Knast enden. Ich sammle diese Berichte und zur Not zeige ich sie auch meinen Kindern, bzw Gästen was ich nicht will und warum das so nicht geht, lieber weniger spass und dauerhaft Seelenfrieden.
Schmeisst mir Arroganz, Überheblichkeit vor, egal. In manchen Dingen bin ich knallhart, aber wenns irgendwie geht will ich Leid vermeiden und bin jedes Jahr froh, wenn nix passiert ist  - wenn ich auch mehrmals der Böse und die Spassbremse war - ich brauch nicht mehr schwarze Flecken auf meiner Seele.
Dazu gefügt: Ich möchte, das keiner solche Flecken auf seiner Seele herum tragen muss, und viele Kinder Spass am Hof haben, aber ohne Trauma, bleibende Verletzungen oder gar mit dem Leben dafür bezahlen, nur weil manche (weil sie die guten sein wollen) Grenzen nicht kennen.

zum nachdenken

Fritz

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: woodstock am 15. Juli 2019, 11:25:06
Schließe mich vollinhaltlich den Aussagen von @bayernfarmer an!

Ich werde auch immer wieder als "Spassbremse" angesehen, weil ich beim Thema Sicherheit NULL Toleranz zulasse.
Wir haben selbst einen Ferienbauernhof, ich mache auch Ausfahrten, aber alles im gesetzlichen, sicheren Bereich.
Niemals würde ich Kinder fahren lassen, oder diese auf dem Kipptransporter mitnehmen.

Unfälle passieren nicht, Unfälle werden verursacht...
ws
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bluna am 16. Juli 2019, 20:38:21
Viele der "Erwachsenen" heutzutage haben doch ihr komplettes Leben in einer Wattekiste verbracht, und können Gefahren überhaupt nicht einschätzen.
In einem modernen Industriebetrieb kannst du überall und jederzeit die Finger rein stecken, und es wird nichts passieren.
Das ist ja gut, nur meinen viele der ganze Planet sei so gestaltet.
Z.B. sind bei uns bei Bosch Teppichmesser jetzt verboten, da gibt es als Ersatz so ein Modell, dass nach jedem Schnitt wieder selbsttätig in die Hülle fährt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jupp am 16. Juli 2019, 21:06:58
Wobei das in der Industrie zum Teil auch vollkommen überzogen ist: bei uns darf keiner ohne Helm ins Lager. Aber nicht wegen Teilen, die runterfallen können, sondern weil sich einer von den Kollegen den Schädel angeratzt hat. Da wird auch noch vor eigener Dummheit geschützt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 27. Juli 2019, 14:26:35
https://www.onetz.de/deutschland-welt/furth-wald-landkreis-cham/wildgewordener-stier-toetet-zwei-menschen-id2802105.html


mal was ohne maschinen, ich hab immer einen heidenrespekt vor den tieren,
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 30. Juli 2019, 21:04:43
http://teamdiem-unterfrankenaktuell.blogspot.com/2019/07/traktor-mit-pflanzenschutzmittel-kippt.html?m=1

Mal wieder ein schmalspur Schlepper umgekippt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kuhbauer am 08. August 2019, 17:05:39
https://www.wz.de/nrw/uedem-unfall-mit-traktor-motorradfahrer-und-mitfahrerin-sterben_aid-44798001?output=amp (https://www.wz.de/nrw/uedem-unfall-mit-traktor-motorradfahrer-und-mitfahrerin-sterben_aid-44798001?output=amp)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 12. August 2019, 19:16:44
https://www.agrarheute.com/land-leben/mann-traktor-ueberrollt-hause-gefahren-556673

Das muss doch saumässig weh machen....
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Limo am 26. September 2019, 17:16:22
https://www.nwm-tv.de/news/news-anzeigen/?news_id=13124 (https://www.nwm-tv.de/news/news-anzeigen/?news_id=13124)

Wahnsinn was der Fahrer hier ein Glück gehabt hat.....

War wohl zu flott unterwegs / Drulu falsch eingestellt(??) Ist ne Gefällstrecke
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 26. September 2019, 18:30:27
.... Drulu falsch eingestellt(??) Ist ne Gefällstrecke

Die Anhänger werden sicher eine automatische Einstellung haben. Ich vermute eher eingepennt oder so.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 26. September 2019, 19:28:48
Hallo,
du meinst ne lastabhängige automatische Regelung. Voreilung bei 2 Anhängern?
Egal, wichtig ist das dem Fahrer nichts fehlt.
Hier hat heute einer den Ferkeltransporter mit 200 Tieren am Schlepper im Kreisverkehr gelegt. >:(
Definitiv zu schnell.

mfg

Fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 26. September 2019, 19:37:10
https://tirol.orf.at/stories/3014509/

Ein 10 km "abgeschnittener" LKW an einem Traktor der theoretisch 5o km/h läuft.

Wenn da die Versicherung aussteigt, könnte es gleich das Aus für einen Betrieb bedeuten.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: jotesen am 26. September 2019, 23:19:06
https://www.nwm-tv.de/news/news-anzeigen/?news_id=13124 (https://www.nwm-tv.de/news/news-anzeigen/?news_id=13124)

Wahnsinn was der Fahrer hier ein Glück gehabt hat.....

War wohl zu flott unterwegs / Drulu falsch eingestellt(??) Ist ne Gefällstrecke

Ich fahre quasi das gleiche Gespann. Die Anhänger haben alle ALB. Das sieht mir nach dem niedrigen Aufbau aus, die kann man gar nicht überladen. der Schlepper wird von den Anhängern bergab deutlich geschoben. Denkbar sind folgende Szenarien:
1. Joystick zurück gezogen - menschliches Versagen, kannst du auf die Bremse treten, wie du willst, an der Stelle fängst du das nicht mehr ab.
2. gar nicht verzögert, dann können die Anhänger den kleinen Schlepper bereits in der Kurve raus drücken. menschliches Versagen
3. Handy oder ähnliche ablenkung. menschliches Versagen
4. technischer Defekt an der Bremsanlage - technisches Versagen
5. Bremse gar nicht angeschlossen - menschlcihes Versagen
6. spontane körperliche beeinträchtigung (sowas wie kreislaufversagen) - unfall
7. ...
8. ...
...

Die Liste der Möglichkeiten ist sehr lang. Auf eine der Sache zu spekulieren ist wie russisch Roulette. Da machen Gutachter jetzt ihren Job und gut ist. Wichtig ist, dass da alle heile rusgekommen sind.

Ich habe selbst mal einen Anhänger Kartoffeln umgeschmissen, da war die Ursache leicht zu finden, an der Kreuzung zuvor lagen noch 2 abgebrochene Bremsbolzen und an meinem Anhänger fehlten 2... Der hat mich einfach überholt und einen 230PS Deutz weg geschoben.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 27. September 2019, 07:48:00
Den Fendt mit einem BMW verwechselt. Darauf würde ich tippen.


Wie auch immer. Es gibt nichts, was es nicht gibt:

https://www.suedtirolnews.it/chronik/uttenheim-person-in-erntemaschine-geraten

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: woodstock am 09. Oktober 2019, 18:58:52
In meiner Nähe passiert, Unterschenkel mußte amputiert werden...
ws

https://steiermark.orf.at/stories/3016048/
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: LuRa1404 am 20. November 2019, 10:51:43
Hier ist wieder so ein Unfall passiert, wie er typisch für Österreich ist. Wenn das Gespann StVo konform gewesen wäre, wäre es hoffentlich nicht zu dem Unfall gekommen.
https://www.meinbezirk.at/mistelbach/c-lokales/verletzter-traktorfahrer-nach-auffahrunfall_a3764778

Ich wünsche den beiden Beteiligten gute Besserung!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 20. November 2019, 11:30:10
Moin,
wieso Gespann? Wenn ich das richtig begriffen habe, hatte der eine Gitterbox hinten am Schlepper. Meinst Du der hatte keine Rückleuchten? Davon steht nichts im Artikel.
Gruß
Frank
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: LuRa1404 am 20. November 2019, 13:46:13
Richtig, Gespann war der falsche Ausdruck.

Eine Gitterbox auf einer irgendwann mal selber zusammengeschweissten Palettengabel. Zulässigkeit dieser Transportart, Ladungssicherung, ...
Die Gitterbox verdeckt die ohnehin schwachen Rückleuchten vom Traktor.

Ich kenne diese Strecke sehr gut.
Ich fahre gelegentlich auch mit so abentteuerlichen Gespannen in dieser Gegend. Aber dann weder in der Finsternis, noch im Berufsverkehr und bevorzugt nicht auf der Bundesstrasse.

Edit:
Dass der Lenker des PKWs auf der Geraden den Traktor auch ohne Kennzeichnung hätte sehen müssen, steht auf einem anderen Blatt.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 30. März 2020, 12:58:32
https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/sachsen/nachrichten-vogtland/vogtland-eichigt-unfall-guelle-traktor-abhang-kita-fenster-mann-schwer-verletzt-1472510 (https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/sachsen/nachrichten-vogtland/vogtland-eichigt-unfall-guelle-traktor-abhang-kita-fenster-mann-schwer-verletzt-1472510)

Unabhängig von der Unfallursache an sich. An wie vielen Gesetzen/Verordnungen hat der Fahrer sich nicht gehalten? Fehlendes 25er Schild, fehlendes Nummernschild, keine Bodennahe Ausbringung, ungesteuerter Auslauf, vermutlich zu schwer (außer es gibt eine funktionierende Bremse). Aber immerhin hat die Ladungssicherung gehalten.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 30. März 2020, 13:38:12
Auf jeden Fall hat er noch gut gezielt.

Hoffen wir das es dem Fahrer bald wieder besser geht, der Traktor hätte auch umfallen können und den Fahrer überollen...

Muss ja keine Gülle dringewsen sein. Hier werden solche Fässer als Wasserfässer benutzt..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 30. März 2020, 15:00:09
Der Fahrer wurde überrollt, besser als wenn der Traktor auf einem liegt aber trotzdem nicht schön.

Wasserfass dachte ich auch als erstes und achte schon an allgemeiner Medienschelte mal wieder. Allerdings schau dir mal das Güllefass an, das sieht mir nicht nach einer Tränke aus sondern nach einem klassischem Prallteller (hießen die auch so?) aus. Ich meine auch einen Seilzug zu erkennen um den Schieber zu öffnen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Sven1971 am 30. März 2020, 15:06:59
Ja, das ist ein altes Jauchefass. Vielleicht hat er seine Hausgrube damit leer gefahren.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Dresel am 17. Mai 2020, 21:55:47
Verdammte Scheixxe, den Betroffenen kennen wir gut hier im Agrowissen. Gott sei Dank und hoffentlich hat es wohl keine Personenschäden gegeben.

https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/rhein-lahn-zeitung-diez_artikel,-grossbrand-auf-reiterhof-in-dornburgthalheim-so-gigantisch-ist-der-schaden-_arid,2122727.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: LuRa1404 am 08. Juni 2020, 19:19:54
Hier mal wieder ein sehr unschöner Unfall aus Österreich: Biker krachte gegen Mähdrescher-Anhänger (https://www.noen.at/gmuend/bad-grosspertholz-biker-krachte-gegen-maehdrescher-anhaenger-bad-grosspertholz-verkehrsunfall-209120904?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR0j6AjPmcP2f1lb3TYUM1efPzb5zHnUbyt0Gju5jf6JPrbIUPZ9ANRfumQ#Echobox=1591539235)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 13. Juni 2020, 13:08:20
One Worte....

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88048830/neu-ulm-radlader-ueberfaehrt-vierjaehriges-kind.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: 251at am 19. Juli 2020, 17:26:48
Wieder waren die Kinder wohl alleine unterwegs. Schrecklich!

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_86092670/oberallgaeu-zwei-kinder-von-traktor-ueberrollt-und-getoetet.html

Durch Zufall eben wieder drauf gestoßen, mittlerweile wurde der Vater des Fahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/toedlicher-traktorunfall-balderschwang-anklage-gegen-halter,Rq6A44J (https://www.br.de/nachrichten/bayern/toedlicher-traktorunfall-balderschwang-anklage-gegen-halter,Rq6A44J)

Edit: Das ganze Verfahren ist anscheinend schon vorbei. Eine sehr niedrige Strafe.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/toedlicher-traktorunfall-balderschwang-vater-verurteilt,S2peF97 (https://www.br.de/nachrichten/bayern/toedlicher-traktorunfall-balderschwang-vater-verurteilt,S2peF97)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: J-P-K am 20. Juli 2020, 06:42:34
Moin,

wozu willst du den denn noch zusätzlich bestrafen? Es sind zwei Kinder tot, ist damit bis an sein Ende zu Leben nicht Strafe genug?

Und Außerdem möchte ich mal wissen, wieviele hier im Forum ansässige mit 13 schon Traktor gefahren sind oder mal ne Spritztour gemacht haben. Bestimmt nicht wenige, nur dass da nix passiert ist...


mfg
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 22. Juli 2020, 19:02:37
https://www.youtube.com/watch?v=Ev-iXsvTkmw

Splint vom Kuppeldreieck nicht drin...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: lilly am 23. Juli 2020, 07:56:02
....
Splint vom Kuppeldreieck nicht drin...

Konntest Du das sehen? Oder nur wilde Spekulation?  >:(
Wie die Hausbesitzerin schon sagte: es haben alle Glück im Unglück gehabt.
Hier darf man gar nicht weiter überlegen was wäre wenn....
Daher: alle unverletzt :daumen:  der Rest lässt sich regeln.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 23. Juli 2020, 09:45:20
sagen wir mal spekulation auf erfahrung.. hier ist es schon paar mal vorgekommen das der Frontmäher unter den Schlepper kamm weil sich das dreieck sich löste,und immer fehlte der sicherungs Splint, ist eben ein spezieller der nicht überall zu bekommen ist, und en er mal verloren ist, wirt darauf verzichtet.. daher..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 23. Juli 2020, 10:18:44
Ob oder ob nicht, deswegen verschwinden ja die Schnellkuppeldreicke mehr und mehr!
Das nächste Problem das kommen wird, oder schon da ist, sind die "windigen" Sicherungen an den Kugelkopfkupplungen!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 23. Juli 2020, 10:50:37
Zitat
Das nächste Problem das kommen wird, oder schon da ist, sind die "windigen" Sicherungen an den Kugelkopfkupplungen!

Was ist daran windig?
Der Niederhalter MUß min. die Stützlast aufnehmen .... allerdings statisch

Solange die K80 so eingesetzt wird wie vorgesehen, ist alles OK. Die Probleme treten erst auf wenn die Kugel in der Bodenbearbeitung missbraucht wird.

Auch dann halten die Niederhalter die "Last" aus, echter Bruch entsteht erst bei extremem Missbrauch wie dem Lemken Ding oder Bednar Geräten die hinter der Achse extreme Gewichte hochziehen.
Dann treten extreme negative Stützlasten auf ....

Bei der BB "schlägt" die Kalotte häufig an den Niederhalter ... bei guter Einstellung verschleißt nur die Kalotte

Als Alternatives gibt es die 51er Augen mit 50er Bolzen
Die Herren Verkäufer verschweigen das aber gerne weil die Bolzenkupplungen bei diesen Klamotten schwieriger zu kuppeln ist
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 23. Juli 2020, 12:07:54
zu solide darf der niederhalter auch nicht sein, der solte brechen wen der wagen auf die seite kipt..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Frankenpower am 23. Juli 2020, 15:50:05
https://www.bild.de/news/inland/news-inland/autofahrer-ueberlebte-diesen-crash-fast-unverletzt-trecker-macht-golf-platt-72026618.bild.html

hier hat der Niederhalter wohl gehalten...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 23. Juli 2020, 16:13:46
https://www.bild.de/news/inland/news-inland/autofahrer-ueberlebte-diesen-crash-fast-unverletzt-trecker-macht-golf-platt-72026618.bild.html

hier hat der Niederhalter wohl gehalten...
Da hat halt der Golf nachgegeben....
hier ein Link ohne das man den Add Blocker deaktivieren muss:
https://www.noz.de/video/49411/auto-wird-in-wildeshausen-von-trecker-begraben-20-jaehriger-fahrer-bleibt-unverletzt?utm_source=newstral.com&utm_medium=Weiterleitung&utm_campaign=Weiterleitung&utm_content=www.noz.de/blaulicht/artikel/2092750/auto-wird-in-wildeshausen-von-trecker-begraben-20-jaehriger-fahrer-bleibt-unverletzt


Komisch, gestern beim Unfall in Hessen ein Fendt, heute schon wieder ein Fendt... Fällt das nur mir irgendwei auf das Fendt Schlepper überproportional in Unfälle verwickelt sind?
Sind Fendt Fahrer kleine "Rambos"?  :frage: ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruedi am 23. Juli 2020, 16:54:08
https://www.bild.de/news/inland/news-inland/autofahrer-ueberlebte-diesen-crash-fast-unverletzt-trecker-macht-golf-platt-72026618.bild.html

hier hat der Niederhalter wohl gehalten...
Da hat halt der Golf nachgegeben....
hier ein Link ohne das man den Add Blocker deaktivieren muss:
https://www.noz.de/video/49411/auto-wird-in-wildeshausen-von-trecker-begraben-20-jaehriger-fahrer-bleibt-unverletzt?utm_source=newstral.com&utm_medium=Weiterleitung&utm_campaign=Weiterleitung&utm_content=www.noz.de/blaulicht/artikel/2092750/auto-wird-in-wildeshausen-von-trecker-begraben-20-jaehriger-fahrer-bleibt-unverletzt


Komisch, gestern beim Unfall in Hessen ein Fendt, heute schon wieder ein Fendt... Fällt das nur mir irgendwei auf das Fendt Schlepper überproportional in Unfälle verwickelt sind?
Sind Fendt Fahrer kleine "Rambos"?  :frage: ;D


Der Golffahrer hat den Trecker übersehen.

Das hätte auch jede andere Marke sein können.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Uwe am 23. Juli 2020, 18:02:16
Stimmt, hätte auch ein Opel sein können!  ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 23. Juli 2020, 19:38:31
sofort alle Fendt stilllegen und suchen wo es liegt.. ;D ;D ;D ;D
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: rofl1436 am 23. Juli 2020, 22:49:16
Und gleich nochmal Fendt heute  ;D
https://www.new-facts.eu/a96-buchloe-landsberg-west-spediteur-verliert-traktor-auf-der-autobahn-totalschaden-387008.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 24. Juli 2020, 09:19:12
Und nochmal Fendt

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56920/4660145
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stubbendiek am 24. Juli 2020, 09:54:00
Beim letzten Artikel geht es um ein paar Zentimeter.
Bei mir läuft sowas Unter " Hergesuchten Kram"

Wenn die Schlepper sonst gut festgezurrt sind, kann ich keine Verkehrsgefährdung erkennen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Panta rhei am 24. Juli 2020, 13:16:29
Reichen 4 Spanngurte aus, um schere Traktoren für den Transport über weite Strecken zu sichern? :frage:

Ich ging immer davon aus, das pro Fahrzeug 4 Spannketten im Einsatz sind.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 24. Juli 2020, 15:39:50
Reichen 4 Spanngurte aus, um schere Traktoren für den Transport über weite Strecken zu sichern? :frage:
Da wundere ich mich auch immer, daß das zulässig ist
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 24. Juli 2020, 17:25:46
Muss ja nur nieder gezurrt werden.
Es gibt Gurte, die auch hohe Lasten aufnehmen können.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 24. Juli 2020, 18:07:02
soweit ich weiss sind die 5 nat(hat 5 nähte in der mitte) die 5T verkraften die stärksten die es gibt, wen ich 100% von(was wiegt so ein 724? 8T??)sagen wir 9T sichern muss, gehöhren mind 2 nach vorne, , 2 auf die seiten und 2 gegen oben  und 1 gegen hinten macht 7 stück laut Gesetz...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 24. Juli 2020, 18:23:10
Das lässt sich nicht immer so einfach von weitem beurteilen.
Da gibt es sehr viele Faktoren die da mit eine Rolle spielen. Das geht von Reibbeiwert von Fahrzeugboden und Ladegut bis hin zu Formschlüssiges laden usw.

Wir verzurren den Bagger immer mit Kettenspanner. Die Spanngurten sind uns zu unsicher.

https://www.fuerboeck.at/fileadmin/user_upload/20-pdf-kurs-be/Ladungssicherung-Fahrzeugtransport.pdf (https://www.fuerboeck.at/fileadmin/user_upload/20-pdf-kurs-be/Ladungssicherung-Fahrzeugtransport.pdf)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Desvariar am 24. Juli 2020, 18:24:05
Unser Mähdrescherfahrer erzählte mir heute, dass sie leider keine Kinder mehr auf dem Drescher mitnehmen dürfen. Es gab wohl einen Fall in Deutschland, wo der Fahrer auf dem Feld plötzlich bremsen musste und das Kind mit dem Kopf voll gegen die Scheibe gestoßen ist und danach verstorben ist. Deshalb hat der Chef das verboten. Hat  schon mal jemand von diesem Fall gehört? War früher hier üblich das fast auf jeden Drescher auch mal Kinder mitgefahren sind...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 24. Juli 2020, 18:32:27
Das nicht, aber ich weiß von einem Fall, in dem ein Kind als Schlepper Beifahrer bei einem Schlenker nach links die Tür durchschlagen hat und dann von Schlepperrad und Anhängerrädern überfahren wurde.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 24. Juli 2020, 18:42:52
Unser Mähdrescherfahrer erzählte mir heute, dass sie leider keine Kinder mehr auf dem Drescher mitnehmen dürfen. Es gab wohl einen Fall in Deutschland, wo der Fahrer auf dem Feld plötzlich bremsen musste und das Kind mit dem Kopf voll gegen die Scheibe gestoßen ist und danach verstorben ist. Deshalb hat der Chef das verboten. Hat  schon mal jemand von diesem Fall gehört? War früher hier üblich das fast auf jeden Drescher auch mal Kinder mitgefahren sind...
Meines Wissens ist das schon zweimal passiert!

Versicherungstechnisch ist das Recht einfach:
Es ist nur 1 Sitzplatz in den Fahrzeugpapieren eingetragen und somit hat eine 2. Person nichts auf dem Fahrzeug zu suchen! Das gilt auch für die Berufsgenossenschaft und vor allen Dingen dort, auch auf  nichtöffentlichen Strassen!

Übrigens auch viele Traktor haben trotz eingebauten Beifahrersitz nur einen Sitzplatz eingetragen..

Dieser  Notsitz, auch auf dem Mähdrescher ist rechtlich ein "Einweisersitz"
Das heisst, das dort jemand kurzzeitig mitfahren darf um einen neuen Fahrer in die Bedienung ded Traktors oder Mähdrescher einzuweisen!
Meine Meinung:
Wenn manimmwerwieder mal jemanden als Beifahrer mitnehmen will, zumindest einen Bauchgurt montieren und anschnallen lassen!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Mathilde am 24. Juli 2020, 19:41:49
Unser Mähdrescherfahrer erzählte mir heute, dass sie leider keine Kinder mehr auf dem Drescher mitnehmen dürfen. Es gab wohl einen Fall in Deutschland, wo der Fahrer auf dem Feld plötzlich bremsen musste und das Kind mit dem Kopf voll gegen die Scheibe gestoßen ist und danach verstorben ist. Deshalb hat der Chef das verboten. Hat  schon mal jemand von diesem Fall gehört? War früher hier üblich das fast auf jeden Drescher auch mal Kinder mitgefahren sind...

Hallo,

in der Form nicht, aber irgendwo  kam wohl ein Fall wo das Kind gegen die Frontscheibe gefallen ist und diese samt Kind in die Haspel und Trommel.  :'(

LG Mathilde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Farmer am 24. Juli 2020, 20:00:34
Ja den Fall gab es, es ist glaube ich 8 Jahre her bei uns in der Nachbarschaft. Der Vater ist gefahren, Azubi saß auf dem Einweisersitz der 6 jährige Sohn war auch dabei. Vater muste plötzlich stoppen und dann ist wohl die Scheibe geplatzt. Der Sohn ist ins Schneidwerk gefallen. Der Vater hat wohl noch extrem schnell reagiert, es hat aber leider nicht gereicht. Wenn man dran denkt nimmt es einen heute noch mit. Mein Sohn ist genauso alt und wir hatten auch einen Mähdrescher damals. Ich finde es gut wenn die Lohner das heute noch beherzigen. Ohne Gurt finde ich es überall unverantwortlich mittlerweile.
Gruß Walter
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 24. Juli 2020, 20:24:23
Ketten sind schon bsser, das hauptproblem sind die reiffen, es gibt nichts schwierigeres und blöderes anzuzuren als ein Luftbereites, auch noch federung, Fahrzeug anzubinden, das geht meist nur mit X vorne und hinten und ganz fest bringt man das auch nicht, mit den ketten ist meist das problem das es keine ösen gibt die dazu zugelassen sind soviel zu halten an nem 0815 Wagen
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 24. Juli 2020, 20:35:54
Ketten sind schon bsser, das hauptproblem sind die reiffen, es gibt nichts schwierigeres und blöderes anzuzuren als ein Luftbereites, auch noch federung, Fahrzeug anzubinden, das geht meist nur mit X vorne und hinten und ganz fest bringt man das auch nicht, mit den ketten ist meist das problem das es keine ösen gibt die dazu zugelassen sind soviel zu halten an nem 0815 Wagen
0815 Wagen? So ein Tieflader ist doch genau dafür gebaut, Schlepper und sonstige Maschinen zu transportieren. Wenn der keine entsprechenden Zurrpunkte hat, wer dann? Am Schlepper ist das sicher schwerer, aber dann muß der Hesteller sich auch mal Gedanken machen, wie die Dinger sicher zum Kunden kommen, ohne über nen Stollen gesichert zu werden...

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 24. Juli 2020, 20:42:28
Kinder ist so ein Thema für sich..
Klar , das halbe Dorf hat da nichts auf den Maschinen verloren, auch freunde von eigene Kinder, der Bauernhof, besonders die Maschinen sind kein Spielplatzt
Anders sieht es aus wen so Familien Betrieb, 2 kleinere Kinder , man hat halt auch nicht immer aufpasser da zu verfügung, und die aleine spielen lassen finde ich gefährlicher als die  dan auf den Trecker zu nehmen, vorausgestzt man hat den passenden Sitz und darin auch angebunden, solte ja nichts passieren
Wo aber ich sehr viel respekt habe und es auch gar nicht gerne hatte oder sah, wen die grösser werden, dan wollen die auch mal was papa macht probieren, blöd ist nur wen der papa gerade zb das schneidwerk sauber macht  weil irgendwas drin war, und sohnenman dan das schneidwerk anlässt weil er ja papa gesehen das er den Knopf gedrückt hatte..und die können das glaubt mit ,selber erlebt das da wen du neben den trecker stehst auf einmal ne ZW anluft oder gast geben wirt, daher immer auschalten oder speren wen es geht..

Kinder solten , gehöhren auch zu nem Landwirtschaftsbetrieb, in den Stall kommen sie ja auch mit, warum auch nicht mal mit dem trecker  auch, klar nicht schicht betrieb von 8Stunden am stück.. wen man denene das auch zeigt und erklärt, dan begreifen die auch einige ablaufe und das man  das oder dies nicht machen darf,
Wir sind ja auch auf den Treckern gross geworden...
aber wie gesagt nur gelegentlich, nicht alle tage..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 24. Juli 2020, 20:42:43
Ich gehe davon aus dass @tuning Esel PKW‘s meint?!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 24. Juli 2020, 20:44:29
die 0815 Zurpunkte sind meist nur bis 5T erlaubt, Ketten sind bis 10T oder noch mehr kenne das nicht so genau, was meinst was passiert wen du 10 T ziehst an nem 5T Punkt, passieren wirt da erstmal nichts, aber irgend wahn macht es peng...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 24. Juli 2020, 20:46:35
Ne , schaut mal was für Zurpunkte ihr da habt? am Rahmen darf man ja nicht mehr(ja ja weiss jeder macht es, ist aber nicht erlaubt) laut Gesetzt muss jeder Zurpunkt ein e last, Prüfzeichen haben genau wie die Gurte,ketten auch sonst gilt es als nichts dran währe..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 24. Juli 2020, 21:10:05
Ne , schaut mal was für Zurpunkte ihr da habt? am Rahmen darf man ja nicht mehr(ja ja weiss jeder macht es, ist aber nicht erlaubt) laut Gesetzt muss jeder Zurpunkt ein e last, Prüfzeichen haben genau wie die Gurte,ketten auch sonst gilt es als nichts dran währe..

Ach so, dachte Du beziehst dich auf das sichern von PKWs welche keine festen Anschlagpunkte haben.

Ansonsten sehe ich das wie Ede. Bei einem auf Fahrzeugtransporte spezialisiertes Transportunternehmen, sollten solche Sachen wie vorschriftsgemässe Verzurrösen  einfach passen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 25. Juli 2020, 03:03:59
am pkw anhängere sind meist 500 kg(dan?)oder auch 800er punkte dran..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ansgar am 25. Juli 2020, 08:39:00
Unser Mähdrescherfahrer erzählte mir heute, dass sie leider keine Kinder mehr auf dem Drescher mitnehmen dürfen. Es gab wohl einen Fall in Deutschland, wo der Fahrer auf dem Feld plötzlich bremsen musste und das Kind mit dem Kopf voll gegen die Scheibe gestoßen ist und danach verstorben ist. Deshalb hat der Chef das verboten. Hat  schon mal jemand von diesem Fall gehört? War früher hier üblich das fast auf jeden Drescher auch mal Kinder mitgefahren sind...

Ja, ich kenne den Fall und auch den Betrieb - einfach nur schrecklich! Das hat mich damals tief betroffen gemacht...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: bayernfarmer am 25. Juli 2020, 09:24:36
Hallo,

das hatte auch für den Drescher hersteller ein Nachspiel, seither werden Verbundglasscheiben verbaut. Andere Hersteller verbauten con sich aus Verbundglas. Traurig, das erst etwas passieren muss, damit nicht um ein paar Euros zu sparen Maßnahmen ergriffen werden. Genau so wie vor 3 Jahren seitlich einer aus dem Schlepper fiehl und Überrollt wurde, weil die Tür ohne Rahmen und Sicherungsstange in Höhe des Beifahrersitzes war.
Das ging dann auch fix das eine Änderung erfolgte.
Bei der Drescherstorie läufts mir immer wieder kalt den Rücken runter.

Eine Unfallfrei Ernte
mfg

Fritz
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 26. Juli 2020, 21:39:31
Immer aufpassen beim mähen

https://www.new-facts.eu/immenstadt-im-allgaeu-17-jaehrige-frau-bei-maeharbeiten-im-feld-ueberrollt-387505.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Biobauer am 26. Juli 2020, 21:44:56
Immer aufpassen beim mähen

https://www.new-facts.eu/immenstadt-im-allgaeu-17-jaehrige-frau-bei-maeharbeiten-im-feld-ueberrollt-387505.html


hm, die hatte ja mehr Glück wie Verstand und so ganz schlau werd ich nicht aus den Bericht
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Vario_fahrer am 26. Juli 2020, 21:50:03
Wie kann man sich in eine Wiese legen und davon ausgehen das man rechtzeitig gesehen wird?
Da hat die 17 jährige ordentlich Glück gehabt das sie nicht komplett überfahren wurde.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wernerzwo am 27. Juli 2020, 09:19:27
Das Mädchen hatte wirklich Glück!

Aber es zeigt sehr deutlich, wie dämlich die meisten Menschen mittlerweile geworden sind. Frei nach dem Motto: "Ich mache was mir Spaß macht und der andere wird sich schon irgendwie um mich kümmern / sehen / aufpassen!"

Der Depp ist vermutlich wieder der Bauer, der sich von irgendwelchen oberschlauen Juristen vorhalten lassen werden muss - "...das hätte man bemerken können..." und gleichzeitig die Eigenverantwortung in unserer Gesellschaft abgeschafft wird.
Das "Kuhurteil" aus Österreich lässt grüßen...

Darum immer genügend Warnschilder aufstellen!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: klausg am 27. Juli 2020, 09:46:18
Es wird ihm mit Sicherheit eine Teilschuld wegen der erhöhten Betriebsgefahr aufgebrummt.
Wir kriegen noch Verhältnisse wie im Amiland. Da steht auch überall ein Aufsteller mit Caution - wet floor - auch wenn schon 3 Tage nicht mehr nass gewischt wurde
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wernerzwo am 27. Juli 2020, 11:01:13
Theoretisch hätte das Mädchen dort gar nicht sein dürfen - zumindest in Bayern:

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-30

Dieser Artikel im Naturschutzgesetz ist sehr hilfreich bei unbelehrbaren Zeitgenossen, die mit Hunden und Moutainbikes überall hinkommen teils abseits von Wegen.
Ist auch für Jäger durchaus ein Joker...  ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JD Bochum am 27. Juli 2020, 11:27:34
Theoretisch hätte das Mädchen dort gar nicht sein dürfen - zumindest in Bayern:

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-30

Dieser Artikel im Naturschutzgesetz ist sehr hilfreich bei unbelehrbaren Zeitgenossen, die mit Hunden und Moutainbikes überall hinkommen teils abseits von Wegen.
Ist auch für Jäger durchaus ein Joker...  ;)

Moin

Vor Gericht bekommst du daber nur ein urteil und kein recht wenn es soweit kommt

Das wird 100% eine Polizeiliche untersuchung nach sich ziehen, die Frage ist ob es besser war das er sie nicht gehsehen hat nach dem Überfahren und weitergemäht hat oder Schlechter weil er es nicht mitbekommen hat.

Wenn alles Glatt läuft könne wir den Wildtierretter in ein Paar jahren auch jedes mal vor dem mähen nutzen um Sonnenbadene Mensche aus der Wiese zu suchen.

 :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: wollomo am 27. Juli 2020, 17:12:09
Da hilft dir auch die Drohne nichts - dann bist du zusätzlich auch noch ein Spanner!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ceres am 31. Juli 2020, 00:36:01
Hallo,

Biker voll erwischt  bei uns in der Nähe:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.unfall-bei-ammerbuch-20-jaehriger-motorradfahrer-stirbt-bei-zusammenstoss-mit-traktor.cd418ca8-725e-41d6-a64d-85ea85e1a943.html.

Der Fahrer des Traktors wird sein leben nicht mehr glücklich.

Ceres
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 31. Juli 2020, 13:04:04
Hallo,

Biker voll erwischt  bei uns in der Nähe:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.unfall-bei-ammerbuch-20-jaehriger-motorradfahrer-stirbt-bei-zusammenstoss-mit-traktor.cd418ca8-725e-41d6-a64d-85ea85e1a943.html.

Der Fahrer des Traktors wird sein leben nicht mehr glücklich.

Ceres

Als Zweirad Lenker bist leider immer der schwache Verkehrsteilnehmer.

Bei uns in der Gemeinde hat es am Montag morgen leider einen Sohn von einem Berufskollegen böse erwischt. Er war auf dem Weg zur Arbeit und ca. hundert Meter vor der Ankunft (die Werkstatt sieht man im Hintergrund) wurde er von einem links abbiegenden Auto abgeschossen.

Die Verletzungen welche er sich dabei zugezogen hat, sind sehr gravierend. Wenn ich nur daran denke, läuft es mir kalt den Rücken runter.

https://www.sg.ch/news/sgch_kantonspolizei/2020/07/weite--rollerfahrer-bei-kollision-mit-auto-schwer-verletzt.html (https://www.sg.ch/news/sgch_kantonspolizei/2020/07/weite--rollerfahrer-bei-kollision-mit-auto-schwer-verletzt.html)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter83 am 01. August 2020, 10:47:35
https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/technik/rundballen-wegen-mangelnder-ladungssicherung-verloren-12123967.html?utm_source=topagrar
ich vermute er hatte unten 2x4 und oben 2x3 Ballen und dann über die oben jeweils einen Spanngurt. So hätte ich es auch gemacht (für überschaubar lange Transporte).

Wie sähe es denn richtig aus?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Desvariar am 01. August 2020, 11:49:08
Ich mache bei meinen 8-Tonner nur eine Seite breit, dass heißt, links ist die Flachte waagerecht. Dann kann rechts schon nichts mehr so leicht runterfallen (Flachte bleibt zu). Ich habe mir für die linke Seite vorne und hinten  so Art Rungen gemacht, dort kann ich einen Spanngurt längs einhängen, so das die unterste Lage schon mal sicher ist (Spanngurt geht etwas höher als mittig an den Ballen vorbei, also wie eine Art Flache). Wenn ich oben noch eine Lage rauf lege zurre ich die dann jeweils mit einem Spanngurt nieder. Kann nichts mehr runterfallen. Fahre aber wenn es geht nicht auf öffentlichen Straßen und nehme dafür auch mal Umwege in Kauf wenn es weiter weg ist.

Auf dem Foto sieht mir das aber so aus, als ob der Landwirt einfach längs über die oberste Lage die Spanngurte gezogen hat. Das habe ich auch mal probiert, durch das Schaukeln der Rundballen lösen sich die Gurte aber sehr schnell und sind dann lose.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 01. August 2020, 11:54:18
https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/technik/rundballen-wegen-mangelnder-ladungssicherung-verloren-12123967.html?utm_source=topagrar
ich vermute er hatte unten 2x4 und oben 2x3 Ballen und dann über die oben jeweils einen Spanngurt. So hätte ich es auch gemacht (für überschaubar lange Transporte).

Wie sähe es denn richtig aus?
Auf jedenfall mal die 3 mtr. Gesamtpreite nicht überschreiten......
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 01. August 2020, 13:18:07
https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/technik/rundballen-wegen-mangelnder-ladungssicherung-verloren-12123967.html?utm_source=topagrar
ich vermute er hatte unten 2x4 und oben 2x3 Ballen und dann über die oben jeweils einen Spanngurt. So hätte ich es auch gemacht (für überschaubar lange Transporte).

Wie sähe es denn richtig aus?

Rundballen müssen quer gegurtet werden, und zwar mit einem Spannschloß an jeder Seite, wenn sie lediglich auf einem Flachwagen liegen. Quaderballen mit 2 Gurten quer, ein Schloß links und eins rechts.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JM am 01. August 2020, 14:11:41
Irgendwann gehen wir noch an dieser ganzen korintenkackerei zugrunde !
Wenn ich an die Zeiten zurück denke,  mit HD ballen , 8 lagen gestapelt , zwei 5,7 T  hinter einem GT 230 .
Da war waren die Sheriffs schon glücklich wenn der 16 Jahre alte Fahrer einen Führerschein hatte , lichtkabel eingesteckt war und die Bremse nicht mit sackband festgetüddelt war
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Rhoihesse am 01. August 2020, 14:17:58
 ;D das war mal
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 01. August 2020, 14:23:23
Foto vom letzen Jahr...  ;D (aber nur wenige 100 Meter auf privatem Feldweg...)

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 01. August 2020, 14:40:16
Irgendwann gehen wir noch an dieser ganzen korintenkackerei zugrunde !
Wenn ich an die Zeiten zurück denke,  mit HD ballen , 8 lagen gestapelt , zwei 5,7 T  hinter einem GT 230 .
Da war waren die Sheriffs schon glücklich wenn der 16 Jahre alte Fahrer einen Führerschein hatte , lichtkabel eingesteckt war und die Bremse nicht mit sackband festgetüddelt war

@ JM
Wenn's damals ein GT 230 war, hatte der ne max. Geschwindigkeit von 20 km/ h ( erst der GT 231 hatte "Schnellgang")
Ausserdem hatte damals in der Regel der Fahrer die Ballen mit der Hand bei über 30° hochgegqbelt.
So ist man auf dem Heimweg dementsprechend  vorsichtig gefahren, damit man mit der vollen Fuhre heimkommt! Ach ja, zumindest in Bayern bekam man auf Antrag schon mit 14 Jahren den 4 er Führerschei n,limitiert auf Traktoren

So war es zumindest bei uns zu Hause.! Und ich hatte so das Vergnügen  in den Sommerferien jedes Jahr mit meiner Mutter (sie hat auf den Hängern die HD Bsllen gesetzt)  ca 2000 Ballen nach Hause zu fahren!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Fahrer am 01. August 2020, 16:44:56
Kam heute im Radio:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.reutlingen-metallteil-verletzt-landwirtin-toedlich.b2041e40-9312-44f8-ae6c-410279a78f3f.html

Lt. einem Bekannten aus dieser Gegend war es eine alleinstehende Landwirtin, die den Hof alleine umgetrieben hat.
Was für eine Tragödie!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: BNT am 01. August 2020, 19:25:02
Sehr tragisch. Wir haben noch einige Abladegebläse. Wenn ich mir ansehe, wie die Gehäuse zum Teil von Steinen zerschlagen sind - übel. Man sollte hier nicht am Blech sparen. Und selbst das gibt keine 100%ige Sicherheit. 
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JM am 01. August 2020, 19:37:04
Sehr tragisch. Wir haben noch einige Abladegebläse. Wenn ich mir ansehe, wie die Gehäuse zum Teil von Steinen zerschlagen sind - übel. Man sollte hier nicht am Blech sparen. Und selbst das gibt keine 100%ige Sicherheit.

Ich musste beim Lesen zwangsläufig an die Sabotage an maishäckslern durch NE Metalle denken ,  das es dort bisher noch keine Toten gab grenzt an Wunder
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: andi85 am 21. August 2020, 06:35:16
https://www.fireworld.at/2020/08/20/d-schiebende-getreideanhaenger-lassen-traktor-umstuerzen/?amp hat mal wieder einen erwischt
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gallus gallus! am 13. Januar 2021, 21:34:58
https://www.youtube.com/watch?v=qn8CfNc-WVA
 :o :-[
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Gufera am 03. Februar 2021, 09:18:01
 :(

https://youtu.be/oJu7IK6mdu4
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Dresel am 06. Februar 2021, 10:34:12
https://youtu.be/IVDnjX38eM0
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 01. Juni 2021, 18:20:37
https://www.schweizerbauer.ch/regionen/westschweiz/bauer-erleidet-toedlichen-stromschlag/
ein Lichtbogen von der Mitelstrohm leitung? Wie geht das den???
ist übrigens  in der nähe  von mir..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 01. Juni 2021, 18:24:37
https://www.blick.ch/schweiz/tragischer-unfall-in-buttes-ne-bauer-beim-zaun-aufstellen-von-stromschlag-getoetet-id16564191.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cyberlui am 09. Juni 2021, 22:53:42
https://www.stimme.de/polizei/heilbronn/mann-stirbt-bei-arbeitsunfall;art1491,4493525

Bei mir um die Ecke. ein hilfsbereiter,  ehrlicher Mensch und so ein blöder Fehler beim Aufbocken der Pflanzenschutzspritze.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 10. Juni 2021, 11:10:50
https://www.stimme.de/polizei/heilbronn/mann-stirbt-bei-arbeitsunfall;art1491,4493525

Bei mir um die Ecke. ein hilfsbereiter,  ehrlicher Mensch und so ein blöder Fehler beim Aufbocken der Pflanzenschutzspritze.

Der Klassiker  :(, vielleicht sollte man sich so einen Bericht in der eigenen Werkstatt an die Wand hängen.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Berry am 10. Juni 2021, 11:15:30
kann mich cyberlui nur anschliessen:
ein netter Kollege mit dem ich mich vor 10 Tagen bei einem Treffen in der Flur noch ausgetauscht habe.
unfassbar
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 15. Juni 2021, 08:00:08
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_90222624/zettemin-mann-stirbt-nach-unglueck-mit-maehdrescher-.html
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Kai-Uwe am 15. Juni 2021, 13:43:13
Wie oft geht solcher Leichtsinn gut... erschreckend wie leichtsinnig(ich nehm mich da nicht aus) man doch oft ist ohne nachzudenken..
Es lohnt sich immer mal inne zu halten und nachzudenken.

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: monsato am 15. Juni 2021, 14:12:10
hay

Ja leider ist man oft leichtsinnig , aber wie offt ist es so das es währed  des Laufens halt vieles besser furzt (Kettenschmieren etc.) 

wenn man dann allerdings solch sachen leist   kriegt mann  doch Gänsehaut.  ( Ich hatte auch schon 2. Geburtstag )
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 18. Juni 2021, 19:05:40
https://www.blick.ch/schweiz/ostschweiz/tragoedie-in-rorschach-sg-heu-wickelmaschine-erschlaegt-fussgaengerin-58-id16611208.html

Sowas solte auch nicht passieren, zufall, ich bin da Heute Morgen in Rorschach mit dem LKW duchgefahren..
aber kabine abgebaut, rechnen ungesichert drauf , einfach so ausgeschwert, hmm dürfte nicht passieren muss doch ne mech sperre haben oder kann man da nur aufs Steuerventil und los gehts?(kenne mich mit solche Maschinen nicht aus, aber habe noch nie ne Maschine gesehen wo man währen der fahrt mit nur auf den Steuerventil ausgklapen kann , da braucht es ne sicherung , Seil Ziehen oder Bolzen stecken meist(wen der nicht drin wahr... aua..)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 19. Juni 2021, 08:31:37
In der Praxis werden so Steckbare Transportsicherungen, für deren Bedienung man auch noch absteigen muss gerne mal vergessen....

Aber es gibt auch Lösungen, die ganz offiziell sind, und bei denen ich mich frage, warum das so erlaubt ist. Unsere Kerner KSE hat keine direkte Sicherung gegen Ausklappen. Lediglich ein Sperrblock, der aber eher eine Schlauchbruchsicherung ist, ist verbaut.
Laut Handbuch muss man die Steuergeräte des Schleppers auf der Straße sperren - ist wenn es gemacht wird wohl schon eine gute Sicherung, in der Prasxis wird das aber häufig vergessen.

Ich überlege (jetzt nochmal ernsthafter) ob man da nicht zusätzlich ein entsperrbares Rückschlagventil (Seilzug) einbaut, das man betätigen muss, wenn man die Kurzscheibenegge ausklappt.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 19. Juni 2021, 10:57:15
In der Praxis werden so Steckbare Transportsicherungen, für deren Bedienung man auch noch absteigen muss gerne mal vergessen....

Aber es gibt auch Lösungen, die ganz offiziell sind, und bei denen ich mich frage, warum das so erlaubt ist. Unsere Kerner KSE hat keine direkte Sicherung gegen Ausklappen. Lediglich ein Sperrblock, der aber eher eine Schlauchbruchsicherung ist, ist verbaut.
Laut Handbuch muss man die Steuergeräte des Schleppers auf der Straße sperren - ist wenn es gemacht wird wohl schon eine gute Sicherung, in der Prasxis wird das aber häufig vergessen.

Ich überlege (jetzt nochmal ernsthafter) ob man da nicht zusätzlich ein entsperrbares Rückschlagventil (Seilzug) einbaut, das man betätigen muss, wenn man die Kurzscheibenegge ausklappt.

JueLue

Soviel dazu

https://licha-media.de/2021/05/10/landwirt-unter-arbeitsmaschine-eingeklemmt-und-lebensgefaehrlich-verletzt/

Das war Anfang Mai hierbei uns vor der Tür...
Der Gruber lies sich nicht auseinander Klappen weil der Sperrblock nicht geöffnet hat..
Der Landwirt hat  versucht die Ölleitung zu lockern und hat den Sperrblock abgerissen...
Er hat es überlebt
Die Hüfte wurde auf ca. 10 cm zusammengebracht...
Mehr will ich gar nicht dazu schreiben.
Er war mal vor 30 Jahren Subunternehmer von ir beim Klärschlammstreuen...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 19. Juni 2021, 11:30:55
Ein Sperrblock direkt mit Metalleitung auf dem Zylinder verbaut gilt als Sicherung.

Gegen Fehlbedienung ist ein 2/2 Wegehahn in der Leitung/an der Kupplung sinnvoll ... der Fahrer muß absteigen zum Sichern und Entsichern, damit aktiv eingreifen um zu entsichern.

Wenn dann noch zusätzlich hydr. betätigte Haken vorhanden sind, ist zum einen der Sicherheit genüge getan bei einem annehmbaren Bedienkomfort
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 19. Juni 2021, 12:09:40
Ein Sperrblock direkt mit Metalleitung auf dem Zylinder verbaut gilt als Sicherung.

Gegen Fehlbedienung ist ein 2/2 Wegehahn in der Leitung/an der Kupplung sinnvoll ... der Fahrer muss absteigen zum Sichern und Entsichern, damit aktiv eingreifen um zu entsichern....

Technisch halte ich den Sperrblock auch für ausreichend. Gegen Fehlbedienung habe ich aber wie gesagt eher an ein Entsperrbares Rückschlagventil gedacht - ähnlich wie die Hubhöhenbegrenzung am Kipper (https://www.wagener-gmbh.com/wp-content/uploads/2015/08/hub.pdf), die gibt es auch in normal geschlossen - am Kipper sind normal offene verbaut.

Seil in die Kabine - wenn das Seil nicht gezogen wird kann man nur zusammenklappen, zum ausklappen muss man das Seil ziehen.

Bei irgendwelchen Absperrhähnen und absteigen hätte ich die Sorge, dass das dann doch vergessen wird wenns mal eilig ist - da fände ich sogar das Sperren der Steuergeräte praktikabler.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 19. Juni 2021, 13:20:48
Bei mir hat sich auch mal eine Kleinballenpresse in einer Kurve ausgeschwenkt, war wohl nicht gut eingeklinkt, es war aber niemand im Gefahrenbereich  :-[
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruebe am 20. Juni 2021, 10:29:04
lt BG und den Bestimmungen anderer Länder (CZ, Pl) ist das Absteigen und aktive eingreifen ausserhalb des Schleppers nötig. Damit kann der Fahrer sein aktives Eingreifen für sicheren Straßentransport dokumentieren

Im Schadenfall hat der Fahrer aktiv eine Vorschrift missachtet, bzw aktiv wieder entsichert ....  bei nem Seil "kann" es zu unbeabsichtigter Fehlbedienung (Verklemmen und dann öffnen) kommen ...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 20. Juni 2021, 14:15:17
lt BG und den Bestimmungen anderer Länder (CZ, Pl) ist das Absteigen und aktive eingreifen ausserhalb des Schleppers nötig. Damit kann der Fahrer sein aktives Eingreifen für sicheren Straßentransport dokumentieren

Im Schadenfall hat der Fahrer aktiv eine Vorschrift missachtet, bzw aktiv wieder entsichert ....  bei nem Seil "kann" es zu unbeabsichtigter Fehlbedienung (Verklemmen und dann öffnen) kommen ...

Wenn man die Vorschriften mal außen vor lässt (in D sind die bei der Klapp-KS-Egge ja offenbar schon durch einen Sperrblock erfüllt) finde ich das System Seil zuverlässiger.

Das System wie du es skizzierst setzt ja voraus, dass man vor der Straßenfahrt absteigt und verriegel - wird aus Vergesslichkeit oder Bequemlichkeit schon mal unterlassen.

Das System wie ich es skizziert habe ist automatisch "scharf": wenn zusammengeklappt ist, ist ein wieder ausklappen ohne zusätzliches aktives Eingreifen nicht mehr möglich.

Ein versehentliches Ausklappen auf der Straße setzt einen doppelten Fehler voraus: Seil passend (!) eingeklemmt und Hydaulikventil wird versehentlich bedient.

Nach meinem Gefühl ist der Sicherheitsgewinn durch die Selbständigkeit der Sperre größer als die theoretische Möglichkeit der 2-Faktoren-Fehlbedienung.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 20. Juni 2021, 14:32:03
Ich bin ja "hellauf begeistert" wie hier plötzlich über Sicherheit geschrieben wird!
Und noch dazu, wie zum Teil BG mit StvZO Vorschriften  vermischt/verwechselt werden....

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 20. Juni 2021, 15:55:26
Ich bin ja "hellauf begeistert" wie hier plötzlich über Sicherheit geschrieben wird!
Und noch dazu, wie zum Teil BG mit StvZO Vorschriften  vermischt/verwechselt werden....

Ich vermute stark, dass die KS-Egge der Firma Kerner die Vorschriften beider Werke erfüllt.
Von daher geht dein Kommentar an meinem Anliegen vorbei, weil mir - egal welches Vorschriftenwerk nun zuständig ist - die Lösung nicht gefällt.

Wie ich geschrieben habe, möchte ich die Sicherheit erhöhen - insbesondere weil bei uns auch Azubis damit herumfahren - das ganze soll aber so gelöst sein, dass es auch benutzt wird.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 20. Juni 2021, 15:56:46
Wir können ja nur Theorien erstellen, es kann ja auch was gebrochen sein und es dann ...
Aber wen ich sehe das die Kabine am Terratrac abgebaut wurde(warum auch immer..) die rechen ungesichert vorne drauf, kann ich mir schon ein Bild machen das die Sicherung wo man absteigen muss um umzuschwenken so modifiziert wurde das man nicht mehr absteigen muss.. mehr sage ich nicht dazu, nur , das ich nicht der Besitzer oder auch mit dem Fahrer tauschen, in seiner haut stecken möchte.. das wirrt teuer..
ich bin auch kein heiliger, mache auch mal was nicht so ...aber bei solchen Sachen wie Sicherheistkabine abbauen, Ballen im Wickler spazieren(hat vielleicht  wen was gebrochen ist ,zum Probleme geführt und wirrt dementsprechend auch geandet..)mache ich nicht..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: angusy am 20. Juni 2021, 16:00:27
Ist das Transportieren eines Ballen im Wickler zulässig?

(Wenn es schon mal Thema war, dann verzeiht meine erneute Frage)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 20. Juni 2021, 17:21:38
denke nicht,in der CH ist es so das bei ausnahm Fahrzeuge(über 2,55breite) die als Arbeitsmaschine eingetragen ist ,nichts transportiert werden darf, ist bei meine JD NT 750 Drille auch so steht extra drin das man nur leer aufs Feld fahren darf..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 20. Juni 2021, 18:41:54
Ist das Transportieren eines Ballen im Wickler zulässig?

(Wenn es schon mal Thema war, dann verzeiht meine erneute Frage)
Grundsätzlich gilt:
Mit einem Anbaugerät oder Arbeitsgerät (auch selbstfahrende Arbeitsmaschine wie Mähdrescher etc.) darf auf öffentlichen Strassen NICHTS transportiert werden!
Bei Anbaugerät meine ich vor allen Dingen Frontlader! Der letzte Strohballen, weil er nicht mehr auf den Hänger passte, dann in der Frontladergabel auf deröffentlichen Strasse ist ein NoGo!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: angusy am 20. Juni 2021, 18:48:32
Dann würde es mich nicht wundern, wenn die Sicherungseinrichtung versagt hat, weil der Wickler durch den Ballen enormes "Übergewicht" hatte.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 20. Juni 2021, 19:14:09
Vermehrte Polizeikontrolle dieses Wochenende sogar ein Titelthema im Bayerischen Wochenblatt

https://www.wochenblatt-dlv.de/
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 20. Juni 2021, 21:47:22
Vermehrte Polizeikontrolle dieses Wochenende sogar ein Titelthema im Bayerischen Wochenblatt

https://www.wochenblatt-dlv.de/
Ja hoffentlich werden auch alle rausgezogen die mit manchmal richtigen Schrottkübeln unterwegs sind! Weil sie stinkfaul sind -zu faul Ihren Scheiß zu richten .
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter83 am 21. Juni 2021, 00:12:49
Ist das Transportieren eines Ballen im Wickler zulässig?

(Wenn es schon mal Thema war, dann verzeiht meine erneute Frage)
Grundsätzlich gilt:
Mit einem Anbaugerät oder Arbeitsgerät (auch selbstfahrende Arbeitsmaschine wie Mähdrescher etc.) darf auf öffentlichen Strassen NICHTS transportiert werden!
Bei Anbaugerät meine ich vor allen Dingen Frontlader! Der letzte Strohballen, weil er nicht mehr auf den Hänger passte, dann in der Frontladergabel auf deröffentlichen Strasse ist ein NoGo!

Was ist mit einem Anbaudüngerstreuer oder einer Anbauspritze? Ich hoffe doch sehr, dass Anbaugerät nicht gleich Anbeigerät ;)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Heiner am 21. Juni 2021, 07:02:58
Grundsätzlich gilt:
Mit einem Anbaugerät oder Arbeitsgerät (auch selbstfahrende Arbeitsmaschine wie Mähdrescher etc.) darf auf öffentlichen Strassen NICHTS transportiert werden!
Bei Anbaugerät meine ich vor allen Dingen Frontlader! Der letzte Strohballen, weil er nicht mehr auf den Hänger passte, dann in der Frontladergabel auf deröffentlichen Strasse ist ein NoGo!

Was ist mit einem Anbaudüngerstreuer oder einer Anbauspritze? Ich hoffe doch sehr, dass Anbaugerät nicht gleich Anbeigerät ;)

Hallo,

das ist eine ganz heiße Diskussion, da wurde mir vor einigen Wochen ein Fall aus dem Münsterland berichtet,
da hatte ein Bauer in einem Kreisverkehr aus dem Düngerstreuer Dünger verloren.
Das rief die Polizei auf den Plan.
Ich hätte gedacht, dass es dann um Ladungssicherung ginge, aber nein, die haben alle Bauern wieder zum Abladen zurück zur Genossenschaft geschickt, weil damit nichts transportiert werden darf.
Das gleiche gilt auch für gezogene Spritzen, die Rechtsauslegung scheint mittlerweile so zu sein, dass wenn die leer ist die zulassungsfrei mit 40 km/h betrieben werden darf, wenn sie aber voll ist, angemeldet werden muss, da Transport ...


Heiner
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: kroenig am 21. Juni 2021, 09:21:13
Sorry, aber das wird langsam mehr als "seltsam" weltfremd - was sollen die vielen "Ein - Mann" - Betriebe machen? Für jedes Feld Streuer/Spritze, restentleert, zum nächsten Feld bringen, beim nächsten Feldstück abhängen und Dünger - Transportanhänger oder Wasserfass separat nachholen, umhängen und neu ansetzen? Geht´s noch?
Solche Ideen können nur von Leuten kommen, die das Wort Praxis bestenfalls richtig schreiben können, aber selbige nur aus Videos oder vom Farming Simulator kennen...
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: charlie am 21. Juni 2021, 09:53:10
Meine Informationen zu dem Thema stammen von der BAG, die sich in diesem Metier idR besser auskennen als die Verkehrspolizei. Ich habe da die letzten Tage erst wieder Kontrollen bzgl gewerblichem Verkehr genießen dürfen  :rolleyes:
Die Anhängespritze gilt als angehängtes Arbeitsgerät und darf mit entsprechender Betriebserlaubnis mit Wiederholungskennzeichen auch gefüllt bis zum zGG auf der Straße bewegt werden.
Der angehängte Düngerstreuer gilt aber als Transportfahrzeug und darf mit BE und Wiederholungskennzeichen nur bis 25 km/h beladen gefahren werden. Mit entsprechender Zulassung (Papiere, TüV, Versicherung, eigenes Kennzeichen) dann eben auch schneller. Ladungssicherung ist zu beachten, also bei Schüttgütern wie Dünger nur abgeplant.
Der angebaute Düngerstreuer und die Anbauspritze sind angebaute Arbeitsgeräte und bedürfen keiner Zulassung.
Beim Beladen ist aber auf das zGG und vor allem die zugelassenen Achslasten der Schlepper zu achten (und da liegt viel im Argen). Und hier ebenso: Ladungssicherung, also gefüllt/beladen darf nichts verloren gehen oder abgeweht werden (auch bei abrupten Bremsmanövern) und somit sollte auch hier beim Düngerstreuer abgeplant werden.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 21. Juni 2021, 11:27:20
So oder so ähnlich wie Charly schreibt ist es! Was bei einem Unfall ein gegnerischer Anwalt daraus "strickt" und dann anti landiwrtschaftlich ausgerichtete Richter*in entscheidet....???!!!
Klar es gibt Vorschriften! Wennich da Anhängespritzen mit 3000ltr vollgefüllt auf der Straße sehe und das Ganze ohne Bremsachse d.h. sie ist nicht als Anhänger sondern Anbaugerät typisiert, dann baucht man da gar nicht tiefer zu graben!

Mein Rat um einigermaßen Haftungsfrei zu bleiben: Über den Händler bei den Herstellern der Geräte rückversichern wie das jeweilige Gerät auf der öffentlichen Straße bewegt werden darf!

Ein gutes Beispiel ist für mich da die Firma Horsch! In der Betriebsanleitung (ja ich weiß, wer die Betreibsanleitung lesen tut ist feige!) steht gleich ganz vorne Fett gedruckt, das sich der Besitzer des Fronttankes um die jeweiligen Vorschriften für öffentliche Straßen im Land in dem der Fronttank eingesetzt wird selbst kümmern muss! Damit sind die Firma Horsch und auch die Händler aus der Haftung! Und es ist so, "Andere Länder andere Sitten..."

Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ruedi am 21. Juni 2021, 13:18:34
Grundsätzlich gilt:
Mit einem Anbaugerät oder Arbeitsgerät (auch selbstfahrende Arbeitsmaschine wie Mähdrescher etc.) darf auf öffentlichen Strassen NICHTS transportiert werden!
Bei Anbaugerät meine ich vor allen Dingen Frontlader! Der letzte Strohballen, weil er nicht mehr auf den Hänger passte, dann in der Frontladergabel auf deröffentlichen Strasse ist ein NoGo!

Was ist mit einem Anbaudüngerstreuer oder einer Anbauspritze? Ich hoffe doch sehr, dass Anbaugerät nicht gleich Anbeigerät ;)

Hallo,

das ist eine ganz heiße Diskussion, da wurde mir vor einigen Wochen ein Fall aus dem Münsterland berichtet,
da hatte ein Bauer in einem Kreisverkehr aus dem Düngerstreuer Dünger verloren.
Das rief die Polizei auf den Plan.
Ich hätte gedacht, dass es dann um Ladungssicherung ginge, aber nein, die haben alle Bauern wieder zum Abladen zurück zur Genossenschaft geschickt, weil damit nichts transportiert werden darf.
Das gleiche gilt auch für gezogene Spritzen, die Rechtsauslegung scheint mittlerweile so zu sein, dass wenn die leer ist die zulassungsfrei mit 40 km/h betrieben werden darf, wenn sie aber voll ist, angemeldet werden muss, da Transport ...


Heiner


Das gleiche gilt auch für die Aufgesattelten Drillmaschinen.

Gruß
Rüdi
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter83 am 21. Juni 2021, 13:28:34
Meine Informationen zu dem Thema stammen von der BAG, die sich in diesem Metier idR besser auskennen als die Verkehrspolizei. Ich habe da die letzten Tage erst wieder Kontrollen bzgl gewerblichem Verkehr genießen dürfen  :rolleyes:
Die Anhängespritze gilt als angehängtes Arbeitsgerät und darf mit entsprechender Betriebserlaubnis mit Wiederholungskennzeichen auch gefüllt bis zum zGG auf der Straße bewegt werden.
Der angehängte Düngerstreuer gilt aber als Transportfahrzeug und darf mit BE und Wiederholungskennzeichen nur bis 25 km/h beladen gefahren werden. Mit entsprechender Zulassung (Papiere, TüV, Versicherung, eigenes Kennzeichen) dann eben auch schneller. Ladungssicherung ist zu beachten, also bei Schüttgütern wie Dünger nur abgeplant.
Der angebaute Düngerstreuer und die Anbauspritze sind angebaute Arbeitsgeräte und bedürfen keiner Zulassung.
Beim Beladen ist aber auf das zGG und vor allem die zugelassenen Achslasten der Schlepper zu achten (und da liegt viel im Argen). Und hier ebenso: Ladungssicherung, also gefüllt/beladen darf nichts verloren gehen oder abgeweht werden (auch bei abrupten Bremsmanövern) und somit sollte auch hier beim Düngerstreuer abgeplant werden.

dh. dann: angehängte Spritze zulassen oder 25 ran und Folgekennzeichen?
Der angebaute Düngerstreuer ist dann auf eigenes Risiko auf der Straße.

Ich dachte immer, bei Spritzen gibt es ne Besonderheit. Im Gegensatz zu Düngerstreuern brauchend ja (so ggf. beide leer) kein Folgekennzeichen.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 21. Juni 2021, 14:07:35
Der angebaute Düngerstreuer ist dann auf eigenes Risiko auf der Straße.

Wieso auf eigenes Risiko? Denke, das ist doch klar ausgedrückt oben bei Charlie: der angebaute Düngerstreuer hat ne Nutzlast angegeben, die nicht überschritten werden darf. Ebenso das zGG und die zulässigen Achslasten des Schleppers nicht. Wenn das eingehalten wird, dann ist alles ok.

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 21. Juni 2021, 14:45:22
Ich habe heute früh aufgrund der Diskussion hier mal an einen zuständigen Herren eines  Landes - Verkehrsministeriums
folgende Anfrage geschickt:

Sehr geehrter Herr XXXXXXX

Es kam bei einer DIskussion unter Landiwrten folgende Fragen auf:
1.Darf man auf einem Siloballenwickler einen Ballen auf der Straße mitnehmen? Ja oder nein?  Ich bin mir da nicht so sicher!? Ein Siloballenwickler ist angehängtes Anbaugerät (meist auf einer Achse und ungebremst da leicht genug) Also darf mit einem Anbaugerät nichts transportiert werden.
2. Darf der Korntank eines Mähdreschers auf öffentlicher Straße gefüllt sein? Der Drescher ist ja eine selbstfahrende Arbeitsmaschine und darf als solche keine Ladung auf öffentlicher Straße transportieren?!
3. Und nun wird es spannend: Wie ist es mit einer gefüllten Pflanzenschutzspritze oder einem gefüllten Düngerstreuer auf öffentlicher Straße??? Beides sind klassische Anbaugeräte, demzufolge ja nicht zum Transport von Gütern auf öffentlicher Straße gedacht bzw. zugelassen? Oder doch?

Sehr geehrter Herr Dürrstein,

Arbeitsmaschinen bzw. –geräte dürfen durchaus in gewissen Rahmen mit Ladeflächen ausgestattet sein, d. h. es können dann auch entsprechen Güter befördert werden. Genau festgelegt ist dieser Rahmen natürlich nicht, der Zweck der Verrichtung von Arbeit muss jedoch deutlich im Vordergrund stehen. Die sonstigen Vorschriften bleiben selbstredend unberührt.

In den von Ihnen geschilderten Fällen 1 u. 2 wird in aller Regel das Problem sein, dass die zulässigen Achslasten u. Gewichte bei Fahrt mit Ladung nicht eingehalten werden; damit erübrigt sich natürlich jeder weitere Gedanke. Im Fall 3 ändert das angebaute Anbaugerät i. d. R. nichts an der Einstufung des Zugfahrzeugs, insoweit entsteht hier i. d. R. kein Problem, es sei denn, andere Vorschriften werden nicht eingehalten.


Hmm. ist halt ne nichtssagende Ministeriumsauskunft, bei der sich Jede(r) raussuchen kann wie es gerade für Ihn/Sie passt? Entscheiden tut dann vor Ort bei Sachschäden die Polizei und bie Personenschäden der Richter?!




 


Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Meisteringenieur am 21. Juni 2021, 16:49:40
Du darfst theoretisch glaub ich nicht mal ein Folgekennzeichen an die Spritze machen. Ist ja kein Anhänger.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: klausg am 21. Juni 2021, 17:53:51
Du darfst theoretisch glaub ich nicht mal ein Folgekennzeichen an die Spritze machen. Ist ja kein Anhänger.

Die Alternative wäre, wie beim Mähdrescher Name und Adresse drauf zu schreiben. Da ist mir bei der Spritze das Folgekennzeichen lieber.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Stanky am 21. Juni 2021, 18:28:41
Moin,
doch, bei der Anhängespritze gehört ein Folgekennzeichen, sie darf sogar mit 40km/h und Folgekennzeichen gefahren werden, wenn sie die technischen Voraussetzungen erfüllt. Begründen kann ich das nicht, ich habe mich aber vor vier Jahren damit befaßt und das so in Erfahrung gebracht.
Warum ein Großflächenstreuer zugelassen sein muß und die Spritze nicht, erschließt sich mir nicht, aber das ist so! :basta:
Gruß
Frank
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: muh am 21. Juni 2021, 18:30:01
Du darfst theoretisch glaub ich nicht mal ein Folgekennzeichen an die Spritze machen. Ist ja kein Anhänger.

Darfst du m.W. schon.
Sogar mit 40kmh. Ist eine angehàngte Arbeitsmaschine.
Kommt jedoch drauf an, was der Hersteller deklariert hat.

Georg kann das ja mal bei seinem Ministerialbeamten nachfragen. Dann bekommen wir bestimmt die passende rechtskonforme Antwort.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: tuning Esel am 21. Juni 2021, 18:57:07
Dass ist immer ne darstellungsfrage..
Hier gab es vor Jahren paar schlaue die den Pferdeanhänger als Hobbygeräte einslöten, da zahlt man fast keine Steuer in der CH da es wie ein Arbeitsgerät besteuert wirrt und nicht zum Transport dient, dass ging solange gut bis die Personnen mal im Landhandel paar Ballen Strohr oder Futter säcke holeten damit, dass wurde dan sehr sehr teuer.. ich weiss von nem fall der vor Gericht endete mit knapp 15000.- SFR kosten..Steuer hinterziehung, Dokumente fälschung, illegale Transport mit Arbeitswerkzeug usw.. Macht heute keiner mehr hier.. Polizei nam fast jeden Pferdeanhänger raus um zu schauen was auf den Papieren stand..
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter83 am 21. Juni 2021, 19:04:37
Moin,
doch, bei der Anhängespritze gehört ein Folgekennzeichen, sie darf sogar mit 40km/h und Folgekennzeichen gefahren werden, wenn sie die technischen Voraussetzungen erfüllt. Begründen kann ich das nicht, ich habe mich aber vor vier Jahren damit befaßt und das so in Erfahrung gebracht.
Warum ein Großflächenstreuer zugelassen sein muß und die Spritze nicht, erschließt sich mir nicht, aber das ist so! :basta:
Gruß
Frank

??icu dacht, gerade die geht ohne. Da blickt doch keiner durch. Soll amazone mir sagen, wenn die neue kommt.

Bej der Catros war ich auch verwundert, warum sie ueber 3,5t keine Bremsebraucht. Auch sone sonderegel (Achslast Geraet im Verhaeltnis zum Gewicht desSchleppers)
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Swissfarmer am 21. Juni 2021, 19:08:19
bei meinem Ballenwickler steht explizit im Fahrzeugausweis das damit keine Ballen transportiert werden dürfen.
ich besitze ein gezogenes Mähwerk und einen Wurmschwader, der Schwader hat sogar Tüv und sind beide ohne mech. Transportsicherung ausgerüstet. zur strassenfahrt schliesse ich die Kugelhahn an der Steckkupplung.

Gruss Christian
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 22. Juni 2021, 00:37:46
Ich weiß gar nicht warum man da ewig diskutieren muss?!
Ein Wickelgerät ist ein angebautes/angehängtes Arbeitsgerät und darf keine Ballen transportieren  :basta:
Spritze und Düngerstreuer sind ebenfalls angebaute/angehängte Arbeitsgeräte, die zur Ausführung der vorgesehenen Arbeiten beladen gefahren dürfen (unter Berücksichtigung der zulässigen Achslasten und Gesamtgewicht).
Dürfte man damit beladen nur im Acker fahren, wäre man beim Umdrehen auf einem Grasweg schon in der Strafe.
Unser Pferdeanhänger hat auch eine grüne Nummer. Damit wurde auf Turniere gefahren. In diesem Fall sind die Pferde Sportgeräte und dürfen mit grüner Nummer steuerfrei gefahren werden. Alles ganz legal.
Allerdings weiß ich nicht ob ich damit auch eine Palette Saatgut oder Anderes in der Landwirtschaft fahren dürfte -funktionieren tut's auf jeden Fall... :pfeiff:
...angehängtes Anbaugerät...
Ja wie jetzt?
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Cat-Driver am 22. Juni 2021, 21:39:52
Zitat
Spritze und Düngerstreuer sind ebenfalls angebaute/angehängte Arbeitsgeräte, die zur Ausführung der vorgesehenen Arbeiten beladen gefahren dürfen

Nicht ganz: Spritze ist ein Arbeitsgerät, darf ohne Zulassung, beladen (im erlaubten Rahmen), ohne Zulassung bis 40km/h (je nach Hersteller,  mein Schwader darf 50) gefahren werden.

Dung/Düngerstreuer/Güllefass etc. gilt als Transportgerät, sprich mit Folgekennzeichen/ohne Zulassung nur 25km/h (gilt übrigens nur für Landwirtschaft!!! Lohnunternehmer, Gewerbebetrieb etc. müssen ab 6km/h zulassen). Mehr als 25 km/h muss zugelassen werden. Gewerbliche Transporte vom Landwirt ebenfalls nur mit Zulassung. Beispiel: Biogasanlage kauft Mais ab Feld = gewerblicher Transport. Beim Kauf ab Biogasanlage ist der Transport landwirtschaftlich.

Zitat
Allerdings weiß ich nicht ob ich damit auch eine Palette Saatgut oder Anderes in der Landwirtschaft fahren dürfte

Nein, noch nichtmal Futtermittel für´s Pferd
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 23. Juni 2021, 08:49:05
Zitat
Allerdings weiß ich nicht ob ich damit auch eine Palette Saatgut oder Anderes in der Landwirtschaft fahren dürfte

Nein, noch nichtmal Futtermittel für´s Pferd
Dann ist der aber für Sportzwecke auf grüner Nummer zugelassen, oder? Ich hab einen auf grüner Nummer für die Landwitschaft, damit darf ich doch Saatgut holen!?
Halt keine Möbel aus dem Möbelhaus oder sonstwas, oder?

Gruß
Ede
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Peter83 am 23. Juni 2021, 08:58:33
Zitat
Allerdings weiß ich nicht ob ich damit auch eine Palette Saatgut oder Anderes in der Landwirtschaft fahren dürfte

Nein, noch nichtmal Futtermittel für´s Pferd
Dann ist der aber für Sportzwecke auf grüner Nummer zugelassen, oder? Ich hab einen auf grüner Nummer für die Landwitschaft, damit darf ich doch Saatgut holen!?
Halt keine Möbel aus dem Möbelhaus oder sonstwas, oder?

Gruß
Ede

Wenn Futter auf dem Sportpferdehänger ist - ist es dann Fahren ohne Zulassung anstelle von Steuerhinterziehung?!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Jumby10 am 23. Juni 2021, 10:28:46
Diese ganze Geschichte mit der landwirtschaftlichen grünen Nummer wird doch recht weit ausgelegt.
Ich wurde vor ein paar Jahren, mit einem, mit grüner Nummer zugelassenen PKW-anhänger auf dem ich meinen Motorroller zur Werkstatt transportierte, von der Polizei angehalten.
Der ältere der beiden Beamten meinte gleich etwas süffisant "mal schauen was der jungen Kollege vorhat".
Ich befürchtete Ladungssicherung, doch er war der Meinung Steuerhinterziehung. Auf meine Angaben das ich den Roller als Flurfahrzeug nutzen würde verzichtete er erstmal auf darauf eine Anzeige zu schreiben und den Vorfall erst mit den Finanzbehörden und Staatsanwalt klären wolle.
Das Ende vom Lied war das der Vorgang niedergelegt wurde, jedoch die Behörden darauf bestanden das er sich die Arbeit machen musste eine Anzeige zu schreiben und diese dann gleich wieder niederzulegen.
Ein Polizist der bei uns in der Nachbarschaft meinte damals auch gleich das da nichts dabei rauskommen werde.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 23. Juni 2021, 11:39:39
Diese ganze Geschichte mit der landwirtschaftlichen grünen Nummer wird doch recht weit ausgelegt.
Ich wurde vor ein paar Jahren, mit einem, mit grüner Nummer zugelassenen PKW-anhänger auf dem ich meinen Motorroller zur Werkstatt transportierte, von der Polizei angehalten.
Der ältere der beiden Beamten meinte gleich etwas süffisant "mal schauen was der jungen Kollege vorhat".
Ich befürchtete Ladungssicherung, doch er war der Meinung Steuerhinterziehung. Auf meine Angaben das ich den Roller als Flurfahrzeug nutzen würde verzichtete er erstmal auf darauf eine Anzeige zu schreiben und den Vorfall erst mit den Finanzbehörden und Staatsanwalt klären wolle.
Das Ende vom Lied war das der Vorgang niedergelegt wurde, jedoch die Behörden darauf bestanden das er sich die Arbeit machen musste eine Anzeige zu schreiben und diese dann gleich wieder niederzulegen.
Ein Polizist der bei uns in der Nachbarschaft meinte damals auch gleich das da nichts dabei rauskommen werde.

Du schreibst ja: ... vor ein paar Jahren......
Und es ist heute noch meist so wenn DU von einer "normalen Polizeistreife" kontrolliert wirst! Jde Anzeige mach tihm eigentlich nur unnütze Arbeit, weil er gar nicht weiß wie er die Anzeige richtig schreiben soll, damit der Staatsanwalt auch aktiv wird, also lässt er es leiber gleich und winkt Dich durch... ;D

Aber, komme mal in eine Kontrolle bei der Polizeibeamte dabei sind die genau auf diese Materie geschult sind! Gutes Beispiel sind Kontrollen auf der Autobahn!
Da hat mir doch vor 3 JAhren mal einer 2 Punkte und ensprechender Strafe aufgedrückt weil ich mit dem Anhänger 100 km/h (so zugelassen) gefahren bin aber die Reifen des Anhängers zu alt waren!  Hallo gehts noch? Wer schaut bitte dorthin! Ja ein Polizist der darauf geschult ist oder die BAG!

Wenn von so einer Seite eine Anzeige kommt, kann man sich den Anruf bei nem Anwalt gleich sparen!
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 23. Juni 2021, 11:45:51
die Reifen des Anhängers zu alt waren!  Hallo gehts noch? Wer schaut bitte dorthin!
Weiß man ,daß das so ist.
Zumindest der TÜV muss es auch sehen wenn er sein Gschäft RICHTIG macht.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Georg am 23. Juni 2021, 12:15:52
die Reifen des Anhängers zu alt waren!  Hallo gehts noch? Wer schaut bitte dorthin!
Weiß man ,daß das so ist.
Zumindest der TÜV muss es auch sehen wenn er sein Gschäft RICHTIG macht.

Ja richtig!
Der TÜV macht die Abnahme wenn am Tag der Prüfung das Datum passt..
1,5 Jahre später......
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Amateur am 23. Juni 2021, 12:29:07
bei uns in at ist das Alter der Reifen egal, wenn ich richtig informiert bin. In Ordnung müssen sie sein, nicht rissig usw.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 23. Juni 2021, 13:39:28
...
Da hat mir doch vor 3 JAhren mal einer 2 Punkte und ensprechender Strafe aufgedrückt weil ich mit dem Anhänger 100 km/h (so zugelassen) gefahren bin aber die Reifen des Anhängers zu alt waren!  Hallo gehts noch? ...

Das ist aber nun wirklich ein alter Hut, dass die Reifen bei 100km/h Anhängern nicht älter als 6 Jahre sein dürfen.
Da man das leicht kontrollieren kann, wird es natürlich auch schnell mal im vorbeigehen gemacht.

Lustig, wenn dann die neuen schon 1 Jahr beim Händler eingelagert waren, schon sind es nur noch 5 Jahre.

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 23. Juni 2021, 13:41:08
Da hat mir doch vor 3 JAhren mal einer 2 Punkte und ensprechender Strafe aufgedrückt weil ich mit dem Anhänger 100 km/h (so zugelassen) gefahren bin aber die Reifen des Anhängers zu alt waren!  Hallo gehts noch? Wer schaut bitte dorthin! Ja ein Polizist der darauf geschult ist oder die BAG!

Das sollte schon bekannt sein, wenn man einen Anhänger mit 100km/h anmeldet. Es gehört zu den technischen Voraussetzungen, um überhaupt nen Anhänger bzw. Gespann auf 100km/h zugelassen zu bekommen.

https://www.unsinn.de/de/anhaenger-blog/2018-06/100-kmh-zulassung-fuer-kfz-anhaenger-kombination




Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: JueLue am 23. Juni 2021, 13:59:50
Zitat
- Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs nicht übersteigen
- Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen

Kommt es tatsächlich nicht auf das tatsächliche sondern das zulässige Gewicht des Anhängers an?

JueLue
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Ede am 23. Juni 2021, 18:58:39
Ja. War vor einiger Zeit der Grund, von der 100er Zulassung Abstand zu nehmen. Wir hätten damals Anhänger dafür ablasten müssen, auch wegen der Geschichte mit maximal 1,2fachem Leergewicht des Zugfahrzeuges.
Titel: Re: Unfälle in der Landwirtschaft
Beitrag von: Geba am 23. Juni 2021, 23:15:29
die Reifen des Anhängers zu alt waren!  Hallo gehts noch? Wer schaut bitte dorthin!
Weiß man ,daß das so ist.
Zumindest der TÜV muss es auch sehen wenn er sein Gschäft RICHTIG macht.

Ja richtig!
Der TÜV macht die Abnahme wenn am Tag der Prüfung das Datum passt..
1,5 Jahre später......
Wenn's ein gscheiter Prüfer ist,weist er einen darauf hin. Dann hat man es zumindest schon mal gehört und kann selber dran denken oder es sich notieren!