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Säurezusatz in der Schweinefütterung

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Peter83:
Moin,

wir füttern eigentlich Sauermolke in der Ration. Ab und zu hat der Lieferant aber einen Engpass und wir haben für 2-4 Tage keine Molke im Tank/in der Mischung. Das sind genau die Tage, an denen dann (mit einem Tag verzögerung) die meisten Schweine sterben. Leider überdurchschnittlich viele. Nun sind wir im Gespräch mit der Tierärztin auf die Idee gekommen, Säure zuzugeben. Dieses muss aber nur dann der Fall sein, wenn eben keine Molke gefüttert wird.

Nun bin ich auf der Suche nach einem einfachen Dosiersystem. Dieses soll anlaufen, wenn die Fütterung Wasser zieht und über die Zeit hinweg zudosiert.
Mein Ansatz wäre, die Leistung des Wassers auszulitern und über ein Ventil eine eingestellte Menge Säure pro Sekunde, die das Wasser an ist zuzugeben. Dann dürfte sich aber das "Säureventil" nicht zusetzen oder verstellen..
Verwiegen geht nicht, da die Säuremenge zu gering wäre.

Ist hier im Forum jemand, der Säure direkt (und nicht über einen Vorratstank pauschal) einsetzt? Oder gibt es vielleicht aus anderen Anwendungsgebieten sowas ähnliches?

Eine SPS mit digitalem Wasserzähler + "X" zum Dosieren wäre mir wohl erstmal zu umfänglich..

Unabhänhig von der technischen Umsetzung - was haltet ihr von der Säurezugabe? Sind Hefen das Problem, die dann durch die Säuren eleminiert werden? Schadet Säure überhaupt Hefen? Oder können die Schweine einen PH-Umschwung der Mischung nicht ab?

huabermaxl:
Ich denke du suchst sowas

https://www.ando-technik.de/dosiertechnik/dosatron-tierzucht.html

Habe sie allerdings nicht selbst im Einsatz, funktionieren aber wohl stromlos übers
Inkjetor Prinzip. Denke 0,5 Ameisensäure lösen das Problem.

Zum Problem ansich, kann ich mir shhon vorstellen, das durch die pH Änderung
Dann Hefen richtig aktiv werden, wenn dann ein paar Tage
Keine Molke gefüttert wird. Am besten mal eine PET Flasche halb voll füllen
Mit Futter, und nach einem Tag schauen wie die Druck Entwicklung ist.
Vorsicht, kann platzen.
Gruß

Peter83:

--- Zitat von: huabermaxl am 21. Dezember 2020, 15:51:26 ---Ich denke du suchst sowas

https://www.ando-technik.de/dosiertechnik/dosatron-tierzucht.html

--- Ende Zitat ---

Abgesehen vom Preis sieht das sehr interessant aus. Danke

Hyde:
Wenn ist um die Prophylaxe von Hefen geht, ist Benzoesäure meiner Erfahrung nach das Mittel der Wahl. Weil diese gekapselt ist und somit magensäurebeständig. Dafür aber auch die teuerste Säure.


Wenn der Arbeitsumfang einer händischen Dosierung zu hoch ist, kann man sich dafür einen Mikrodosierer besorgen und über den Anmischbehälter verwiegen. Eine Dosierung von 0,5 % ist idR ausreichend.

huabermaxl:
Zum Preis weiß ich leider nichts. Aber wieviel müsste man veranschlagen ca?

Danke und Gruß.

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