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  • #316 von John Deere 7830 am 17 Feb 2021
  • Es gäbe auch die chemische Variante. Die mechanische Beseitigung schafft wieder Eintrittspforten für Krankheiten.
    Da wo es die Sorte erfordert (es gibt bei den Sorten Unterschiede wie viele Triebe am Stamm wachsen) machen wir es chemisch. Da wo nicht viel ist wird es händisch bei anderen Arbeiten "im Vorbeigehen" mitgemacht.
  • #317 von granola am 18 Feb 2021
  • Waldstaudenroggen als Begrünung hat sich gut entwickelt, nicht wundern daß noch bis zum Schneiden Trauben dranhingen; der Pinotin und der Cabernet Blanc hatten dem Mehltau im Trockenstress nicht genügend entgegenzusetzen, derzeit tauen 15-20cm Schnee weg und ich bin gespannt was der Frost (über minus 20 Grad ist bei uns eher selten) angerichtet hat.
  • #318 von Kamile am 25 Feb 2021
  • @Granola Hallo die Zeit der Offenbarung ist gekommen. Könntest Du bitte ein paar Augen am gesunden Holz schneiden und dort wo erkennbar Mehltau am Holz ist. Mich interessiert ob Mehltau die Winterfrostfestigkeit der Stöcke beeinträchtigt. Das Problem bei Dauerkulturen ohne genügenden Pflanzenschutz ist nicht nur die verlorene Ernte sondern auch die Schäden an der Anlage. Bei uns hat es gefühlt auch 2o°C aber +, eiserne Regeln gelten nicht mehr der Satz "vor Ostern nicht ohne lange Unterhose auszurücken" ist nicht mehr haltbar, sicheres Zeichen für Klimaveränderung.
  • #319 von granola am 07 Mar 2021
  • Ich sehe da kaum Unterschiede, fehlt mir vielleicht das Fachwissen. Der Frost hat einige Ruten noch erwischt, in der Regel wo ich schon geschnitten hatte.
  • #320 von Kamile am 07 Mar 2021
  • Bevor die Ruten, das Holz erfriert, nehmen vorher die Augen (Knospen) Schaden. Mit scharfem Abrechklingenmesser oder Rasierklinge Augen längs aufschneiden, wenn Augen noch grün alles gut.
  • #321 von blumentopfbauer am 15 Jul 2021
  • Bei uns in den Weinbergen zeichnet sich langsam eine verheerende Situation ab.

    Die Reben haben die anfängliche Verzögerung im Wachstum mehr als aufgeholt. Es war und ist schlicht weg nicht möglich mit der Vegetation schritt zu halten.
    Da wir im Mai/Juni 380mm Niederschlag hatten und das natürlich mit normalen Temperaturen, griff der falsche Mehltau um sich. Die Laubwand war nur ganz selten mal trocken. Viele sind mit der Laubarbeit, die hier vor allem noch von Hand gemacht wird, arg im Verzug
    In einigen Weinbergen muss nicht mehr geerntet werden, da 100% der Trauben Befall haben.
    Bei uns ist ein Weinberg zu 30% betroffen, der Rest nur ab und zu mal eine Achsel einer Traube.
    Das schlimme ist, dass der Boden so dermassen Nass ist, dass ein Befahren nur mit viel Mut überhaupt noch geht. So nach dem Motto "Runter komm sie alle"
    Dadurch kann auch kein optimaler Pflanzenschutz gewährt werden.
    Wie sieht es bei Euch aus, alles im Griff? ;D
  • #322 von granola am 16 Jul 2021
  • Die extremen Fröste führen bei meinen Nachbarn zu massiven Ausfällen, ich bin verschont geblieben.
    Jetzt haben wir massiv mit Laubarbeiten zu tun. Pilzbefall sehe ich bisher nicht, nach dem Mehltaudurchbruch im Vorjahr bekommen auch meine PiWi Reben jetzt eine fungizide Absicherung.
     
  • #323 von Farmer_Sam am 16 Jul 2021
  • Wir haben es soweit ganz gut im Griff. In einigen Weinbergen sieht man vermehrt Ölflecken, liegt vermutlich am Mikroklima. Laubarbeiten kommen wir so langsam wieder hinterher, denke bis Mittwoch nächste Woche sollten wir wieder gut bei sein. Dann steht auch die nächste spritzung an.
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