Seiten:
Actions
  • #46 von Heiner am 17 Nov 2011
  •  

    http://www.derpatriot.de/Lebensgefahr-nach-Sturz-in-Guellegrube-888b20e9-e3a4-480a-a502-3f5c41229380-ds

    Lebensgefahr nach Sturz in Güllegrube

    BERENBROCK - In Lebensgefahr, berichtete Polizei-Pressesprecher Winfried Schnieders dem Patriot, schweben zwei Männer, die auf einem Bauernhof in Berenbrock Opfer eines tragischen Arbeitsunfalls wurden. Um 9 Uhr gab’s am gestrigen Mittwoch Großalarm für die Feuerwehr Erwitte - Löschzug Erwitte und -gruppe Völlinghausen -, die unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Wiese bzw. Löschgruppenführer Jörg Kirchhoff mit ca. 20 Einsatzkräften ausrückten. Ebenfalls eilte der Rettungsdienst, u.a. mit dem Leitenden Notarzt und drei Rettungstransportwagen in den Erwitter Ortsteil.

    Winfried Schnieders schilderte den Unfallhergang nach den ersten Ermittlungen seiner Kollegen in Berenbrock wie folgt: Während Reinigungsarbeiten in einem zur Zeit leer stehenden Schweinestall wurde ein 20-jähriger Auszubildender offensichtlich durch aufsteigende Gase bewusstlos und fiel in die unter dem Stallboden befindliche Güllegrube. Diese war nur teilweise mit Gülle gefüllt. Der 43-jährige Landwirt, der sich mit einem anderen Mitarbeiter in einem Nachbarstall aufhielt, bemerkte den Unfall und wollte den jungen Mann aus der Grube befreien.

    Amt für Arbeitsschutz und Kripo ermitteln

    Allerdings wurde er ebenfalls bewusstlos und stürzte in die Grube. Der 34-jährige Mitarbeiter verlor auch kurz das Bewusstsein, konnte dann aber Familienangehörige des Landwirtes verständigen. Sofort wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.

    Beide Männer konnten dann gemeinsam aus der Grube gezogen werden. Die beiden Bewusstlosen mussten durch den kurze Zeit später eintreffenden Rettungsdienst reanimiert werden.

    Der 43-jährige Landwirt und der 20-jährige Auszubildender wurden nach der Erstversorgung in das Kath. bzw. Ev. Krankenhaus in Lippstadt eingeliefert und schweben in Lebensgefahr, berichtete die Polizei gestern Nachmittag. Neben der Kripo hat das Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls aufgenommen.

    Die Feuerwehrmänner, schilderte Einsatzleiter Ralf Wiese unserer Zeitung nach dem Einsatz, unterstützten u.a. das Team des Rettungsdienstes bei seiner Arbeit, respektive bei der Versorgung der Patienten. Vor Ort, auf dem Berenbrocker Bauernhof, war auch Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. - gö.


    Quelle : "Der Patriot vom 17.11.2011"
  • #47 von Heiner am 01 Dec 2011
  • Hallo,

    gute Nachrichten, zum oben geschilderten Gülleunfall.
    Keines der Unfallopfer wird aller Vorraussicht nach irgendwelche bleibenden Schäden behalten.
    Ein mulmiges Gefühl wird wohl bleiben, so heimtückisch wie die Gülle-Gase sind.


    Heiner
  • #48 von Henrik am 14 Jan 2012
  • #49 von Mathilde am 14 Jan 2012
  • Hallo,

    oh je, so etwas muss man nicht haben. Reicht schon wenn Verletzte aber auch noch einen Toten  :'(
    Da läuft mir eiskalt den Rücken runter denn unsere Jungtiere haben die Koppeln auch neben der Bahnlinie. Wenns stürmt so wie jetzt dann fällt manchmal ein Ast auf den Stromdraht............. so schnell kannst Du gar nicht kontrollieren. Allerdings sind unsere jetzt zuhause. Ist überhaupt kein Wetter für Viecher auf der Koppel. Die machen die ganze Weide futsch auch wenn ein fester Unterstand vorhanden ist.

    LG Mathilde
  • #50 von kakvogl am 15 Jan 2012
  • Servus.
    So einen Fall gabs vor ca. 20 Jahren auch bei uns in der Gegend.
    Ergebnis: 3 Tote
    Einer war in eine Grube gefallen wahrscheinlich bewusstlos geworden durch Gase.
    Die zwei anderen sind zur Hilfe in die Grube in Panik mit der Leiter gestiegen.
    Alle tot. NOch dazu hat die Alarmierung der FFW überhaupt nicht funzt. Geschehen ist es in einen Ortsteil die Hauptfeuerwehr der Ortschaft wurde überhaupt nicht in Alarm versetzt.
    Man hätte eventuell ein oder zwei Opfer verhindern können.
    Seitdem wird bei uns oft zu viel alarmiert. Die Verantwortlichen haben eben daraus gelernt.
    Lieber zuviel FFW´s anfahren lassen als unnötige Opfer zu beklagen.

    PS Güllegase werden leicht übersehen oder unterschätzt. :o

    SErvus und aufpassen.
  • #51 von gpi am 15 Jan 2012
  • Der Tote gehört nicht zum Zug,wahrscheilich wollte er die Rinder von den Gleisen jagen
  • #52 von CS 977 am 15 Jan 2012
  • Einfach schrecklich! Hatten auch bis vor 4 Jahren unsere Rinder direkt an einer Autobahn auf der Weide, bin froh das wir jetzt das ganze Jahr Stallhaltung haben! Ich fühl einfach besser dabei...
  • #53 von harly am 15 Jan 2012
  • #54 von tuning Esel am 28 Jan 2012
  • Gut gemachtes Video,es zeigt sehr genau was alles ablauft...

    das hier geht auch ans eingemachte mit der Musik..

    Wie amchen die das so autentisch? es gibt noch mehr von den Videos,ich finde es gut solche sachen  ,es bringt ein weing sich damit zu beschäftigen

    der Hier ist besonders,sagen wir mal für jemand der schon mal jemanden so sterben geshen hat sehr sehr  ans Herz geht(ich hatte vor über 10 Jahren eine älteres Paar das bei mir vor dem haus in den Baum.. mit dem Mann habe ich noch gut 1Stunde geredet bis sie in draussen hatten und dan ist er "gegangen" das ist umbeschreiblich....der war mit ein Arm durch das Lüftungsgitter eingeklemmt,das Lenkrad hat dem den bauch so schön in den Sitzt gepressst ,die Fau neben an hatte beide Füsse unter den Sitzt so gut 90° umgeknikt(die überlebte aber ist gelähmt seit dem) der Baum stand etwa da wo normal der Ganghebel ist... es war ein Ford Scorpio v6... also keine kleine Blechbüchse...
    woe gesagt sowas vergisst man nie!
  • #55 von Grenzstein am 29 Jan 2012
  • #56 von Wilh am 01 Feb 2012
  • http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Von-Baum-erschlagen

    Arbeitsunfall im Wald
    Von Baum erschlagen
    Ein 55-jähriger Familienvater aus Krebeck ist am Sonnabend, 28. Januar, bei Baumfällarbeiten von einer Buche erschlagen worden Ein 61-jähriger  Krebecker wurde schwer verletzt. Der tödliche Arbeitsunfall ereignete sich um 13.50 Uhr in der Gemarkung Ebergötzen. Gegen den 67-jährigen Motorsägen-Führer, der den Baum gefällt hat, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung.
    Ebergötzen. Zu viert hatten die 41, 55, 61 und 67 Jahre alten Männer aus Krebeck Brennholz aus  zugeteiltem Holz des Forstamtes Bösinghausen  in einem zwei Kilometer abseits der B 446 gelegenen Waldstück geschlagen.  Der Unfall ereignete sich, als ein bereits gefällter Baum mit Traktor und Seilwinde aus dem Wald gezogen werden sollte. Als der 55-Jährige mit dem 61-jährigen Krebecker den liegenden Baum an der Seilwinde befestigte, stürzte die Buche auf die Männer. Gefällt wurde die Buche von dem 67-Jährigen – in der Annahme, dass die Männer noch weiter entfernt waren.

    Der 55-Jährige wurde von einem Ast des fallenden Baumes tödlich am Kopf getroffen, der 61-Jährige erlitt Rückenverletzungen und einen Beinbruch. Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen ins Göttinger Klinikum gebracht.
    [Kuno Mahnkopf]








  • #57 von wolf am 02 Apr 2012
  • #58 von wolf am 03 Apr 2012
  • Hier nochmal mit Bild:

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,825291,00.html#ref=rss

    In der Tageszeitung steht heute, dass von der Alamierung der Rettungsleitstelle durch den Vater bis zu Eintreffen des Zuges 6 Minuten Zeit waren. Es ist schon erstaunlich, dass es nicht geling in dieser Zeit einen Regionalzug zu stoppen.

    Der Merlo Tele hat, wie hier sicher die meisten wissen, keinen Beifahrersitz.....
  • #59 von muh am 03 Apr 2012
  • boah, tragisch.

    So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

    Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?
  • #60 von Biobauer am 03 Apr 2012
  • boah, tragisch.

    So wie ich es verstehe, wäre der Junge nicht "so schwer" verletzt gewesen, sondern nur eingeklemmt?

    Ich verstehe aber nicht, wie eine Regionalbahn (die in aller Regel nur aus zwei Wagen besteht) nicht in er Lage sein soll, bei Sichtweite eine Vollbremsung einzulegen und so einen Zusammenstoß verhindert wird. Haben Züge wirklich so schlechte Bremsen. Oder sind da wirklich so enge und unübersichtliche Kurven?

    naja,bei uns fährt der pedolino. der kann dank seiner neigetechnik bis zu 160km/h auch in kurven.  da bremst dann nix mehr....
Seiten:
Actions