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  • #16 von farming.ch am 11 Aug 2021
  • Es gibt noch so viele Flächen auf der Welt, die noch erschlossen werden können oder wo die Erträge deutlich nach oben geschraubt werden können. So schnell hungert keiner, wenn wir im westlichen Europa auf Importe umschwenken.
    Soso... ich dachte, man sollte Aufforsten, um CO2 zu binden, nicht Flächen neu erschliessen.
    Und die Oekologisierung der Landwirtschaft wird die Lebensmittelproduktion auch nicht steigern, sondern eher senken.
    Zu denken ist auch an die Rohstoffproduktion für die Industrie, etliche Kunststoffe kann man und wird man künftig vermehrt mit natürlichen Rohstoffen ersetzen. Z.B. mit Maisstärke.

    Wiso schaufelst Du Dir Dein eigenes Grab als Berufsmann, indem Du ohne Not pro Importe bist?
  • #17 von farming.ch am 11 Aug 2021
  • @Peter83: druck es mal aus, diskutieren wir vielleicht gemeinsam im Januar beim Schweiz/Hochrhein-Treffen....

    Naja, den Müll, diese Extremposition auch noch diskutieren, ich weiss nicht.
    Gibt es nicht konstruktivere Themen für diese Diskussion?
    Vielleicht das Problem der Landwirtschaft entlang der Grenze Deutschland-Schweiz, immer noch sind deutsche Landwirte diskriminiert durch die deutsche und schweizerische Politik....
  • #18 von Peter83 am 11 Aug 2021
  • @Peter83: druck es mal aus, diskutieren wir vielleicht gemeinsam im Januar beim Schweiz/Hochrhein-Treffen....

    Naja, den Müll, diese Extremposition auch noch diskutieren, ich weiss nicht.
    Gibt es nicht konstruktivere Themen für diese Diskussion?
    Vielleicht das Problem der Landwirtschaft entlang der Grenze Deutschland-Schweiz, immer noch sind deutsche Landwirte diskriminiert durch die deutsche und schweizerische Politik....

    Du verstehst mich nicht ganz richtig. Das ist nicht meine Meinung sondern meine Sichtweise auf die Welt.
    Entweder wir Bauern schaffen es in unseren Ländern Gehör zu finden und so im Markt zu bleiben, oder wir lassen uns verdrängen.

    Die Welt hat eben nunmal dieses Potential und viele Länder interessiert es nicht, wie öko wir in DACH sind.
    Es gibt östlich von uns auch diverse Flächen, wo mit Know How das doppelte geerntet werden kann.

    Mir hat mal eine Landwirtschaftslehrer versucht weis zu machen, dass ich mit meinem Land etwas sehr wertvolles habe, weil die Bevölkerung der Welt wächst und man in Zukunft diese Fläche unbedingt braucht, um die Welt zu ernähren. NEIN, meine Fläche in D braucht man nicht. Meine Fläche ist nur was Wert, was die Politik draus macht.

    Die Politik macht mit uns, was Wählerstimmen bringt. Wir schaffen es aber nicht mit den NGOs, die auf unserer Seite sind, Stimmen "zu kaufen". Vor allem auch, weil wir dafür kein Geld in die Hand nehmen (viel zu wenig).
  • #19 von J-P-K am 11 Aug 2021
  • Peter,

    Zitat
    Meine Fläche ist nur was Wert, was die Politik draus macht

    Denn sieh zu, dass die Fläche in die Bebauung kommt oder zur Deponie wird  ;D ;D ;D ;D ;D ;D


    mfg
  • #20 von Peter83 am 11 Aug 2021
  • Peter,

    Zitat
    Meine Fläche ist nur was Wert, was die Politik draus macht

    Denn sieh zu, dass die Fläche in die Bebauung kommt oder zur Deponie wird  ;D ;D ;D ;D ;D ;D


    mfg

    ..komm mich mal besuchen :D Ersterem habe ich schon ein bisschen nachverholfen/die Wege im wahresten Sinne des Wortes bereitet.

    Das Problem ist, ich weiß nicht "wann". "Dass", ist recht sicher, aber ob in 5 oder in 100 Jahren ist die Frage. Und ehrlich gesagt lähmt das den Betrieb eher, als dass es mir im Moment hilft.
    Ich sehe die politische Lage in D mittelfristig nicht sehr gut an. Und damit meine ich nicht nur mögliche Parteienkostelationen. Ich sehe da durchaus mehr passieren - aber auch hier ist die Frage nach dem "Wann?". Ich hoffe, dass das erste "wann" vor dem zweiten kommt.

    Aber so meinte ich das jetzt gar nicht, sondern eher ob Acker oder wertlose brache oder tolle EEG-irgendwas-Fläche oder oder
  • #21 von canuck am 11 Aug 2021
  • Ein grosses Problem des Bauernbashings in der westlichen Welt,ist die nötig gewordene Finanzielle Hilfe vom Staat.
    Ohne Staatliche Unterstützung sind viele Bauern bedroht.Oder die billigen Lebensmittel sind keine Selbstverständlichkeit mehr.
    Aber wer zahlt befiehlt! Das wiederum beflügelt viele Bürger als Experten und Belehrer aufzutreten.
    Der Wohlstand trägt dazu bei,das viele nicht mehr wissen was überhaupt unser Leben möglich macht und erhält.
    Anbauschlacht während des zweiten Weltkrieges,war jeweils ein interessantes Thema in meiner Kindheit.
    Ohne direkt im Krieg gewesen zu sein,erzählten mir Grossmutter,Mutter und Vater ihre Erlebnisse.
    Gerade diese Generation hatte eine andere Sichtweise zum Essen. Damals war eben das Essen an erster Stelle.

    Man muss auch über Extremismus diskutieren,soweit es sich im gesetzlichen Rahmen bewegt.Aber ich glaube in der Schweiz ist immer noch ein gewisser Good Will,Bauernstolz oder wie man das auch nennt,vorhanden.Der Bäuerliche Lebensraum wurde zwar ziemlich eng,trotzdem sind auch nicht alles negative Erscheinungen gekommen.
  • #22 von tuning Esel am 12 Aug 2021
  • Ja die Politik... ein Thema für sich, aber , mit Corona und auch Unwetter in letzter Zeit sieht man was die Politik zustand bringt. Oder auch nicht :rolleyes:
    Ja wer bezahlt befielt..  ist leider so und solange wir am Tropf hangen wirrt sich dass nicht bessern..

    Ein grosses Problem, zumindest in der CH, ist das der Bürger an der Urne auf Ökologie setzt, im Laden aber dass billig kauft,  Ein Berufskolleg musst noch mit 60 Betrieb wechseln(Pächter) und übernahm ein Bio Betrieb, er machte aber nicht Bio, in der anfrage hiess es er muss sich als neu Betrieb anmelden und kommt ,wegen zu geringe Nachfrage, auf ne 2 Jahres Wartefrist, dann 2 Jahr Umstellung, Humm dann ist er er Pensioniert..  es gäbe momentan keine Nachfrage zu Bio Mutterkuh Fleisch.. wir haben 10 % Bio Bauern Anteil, und da ist schon Schluss, wo sind den die 60% Wähler die ökologisch kaufen wollen??

    Aber schön motzen und Besserwissen, ich habe ja in 'nem Film mitgemacht , da sind  die Leute ja ziemlich links ökos..  hatte auch 2 mal so ne 2 Stündige Diskutieren übers Thema(gibt schöneres glaubt mir..) aber dann begriffen die auch dass wir halt das produzieren was auch verlangt und gekauft wirrt, wen die mehr Bio wollen dann müssen die auf die Konsumente los und die überzeugen, dass produzieren ist dann kein Problem und da liegt das Hauptproblem, der Staat will sich in ne Freie Marktwirtschaft einmischen mit Direktzahlungen, dass kann nicht gehen  siehe Neuseeland, da wurde auch es dem Markt überlassen, ist klar es gab Verluste, aber nachher war dass ganze viel "gesunder", ob die Bauern mehr hatten glaub ich nicht, aber die konnten sich dem Markt (der der Zahlt..)anpassen und auch hatten sie ne Richtung wo sie ansteuern, Heute haben wir ja keine Richtung mehr wo wir hin müssen, mal ist dass ,dann wieder dies und dass.. und dass macht uns mehr kaputt als den rest
  • #23 von farming.ch am 12 Aug 2021
  • Jedenfalls ist der Schweizerische Bauernverband mit mir einer Meinung, als ich auf Twitter über diesen Artikel und die NZZ als selbsternanntes Qualitätsmedium schimpfte.
    Vielleicht mach ich noch Karriere im Bauernverband ;-) ? Wer weiss...

    Zu wer zahlt, befiehlt: Die Gesellschaft kann auch sehr gut befehlen, ohne zu zahlen. Und wer schon mit Kunden direkt zu tun hatte, weiss genau, in diese Abhängigkeit ist auch nicht ohne. Sehr oft befiehlt der Kunde.
  • #24 von farming.ch am 13 Aug 2021
  • Jedenfalls ist der Schweizerische Bauernverband mit mir einer Meinung, als ich auf Twitter über diesen Artikel und die NZZ als selbsternanntes Qualitätsmedium schimpfte.
    Vielleicht mach ich noch Karriere im Bauernverband ;-) ? Wer weiss...

    Zu wer zahlt, befiehlt: Die Gesellschaft kann auch sehr gut befehlen, ohne zu zahlen. Und wer schon mit Kunden direkt zu tun hatte, weiss genau, in diese Abhängigkeit ist auch nicht ohne. Sehr oft befiehlt der Kunde.

    Das war Ironie, ich beim Bauernverband, oder sie wollen sich dort einen guten Arzt leisten (mich). Konservatismus ist ja eine Krankheit des Hirns...
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