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Autor Thema: 1.Düngergabe  (Gelesen 6442 mal)
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ackerboy
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Mais 2008


« am: 27. Februar 2010, 08:41:40 »

Hallo,
wann streut ihr in den Raps und Getreide?
Danke

MfG ackerboy
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Wer Fendt fährt, führt !!!
chris1979
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Ackerbauer :-)


« Antworten #1 am: 27. Februar 2010, 10:04:28 »

Wir haben dieses Jahr eine aus meiner Sicht ungewöhnliche Variante. Also "sobald befahrbar" bekommt Raps und Getreide eine Startgabe mit AHL ( ca 50 kg/N) und dann wird gleich der Bedarf bis zur Ernte mit ProfiPower 40, einem stabilisierten N- Dünger der Agravis, aufgefüllt.
Die AHL Gabe war eigentlich nicht für Raps vorgesehen, da der Stabidünger aber erst mit steigenden Temperaturen Pflanzenverfügbar ist, würde der Raps wahrscheinlich zu lange hungern. Bin von der Sache aber nicht so überzeugt. Ich denke wir müssen am ende bestimmt nachlegen. Aber mal sehen.
Also kurz gesagt, sobald der Boden trägt.
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Heiner
Gast
« Antworten #2 am: 27. Februar 2010, 10:24:28 »

Hallo,

ich stehe in den Startlöchern und warte darauf, daß der Boden abtrocknet oder aber (was nach derzeitigem Wetterbericht wahrscheinlicher ist) es etwas Nachtfrost gibt, damit der Boden trägt.

Angefangen wird mit Raps, dann folgen Gerste und Weizen.

Heiner
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Georg
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« Antworten #3 am: 27. Februar 2010, 11:41:49 »

Hallo,
wann streut ihr in den Raps und Getreide?
Danke

MfG ackerboy

Hallo Ackerboy,

Das macht der Rest von Europa ähnlich wie im Landkreis Aichach -Friedberg

Sobald die Felder befharbar sind (Frost oder Tragfähig abgetrocknet) wird der erste Stickstoff gestreut, und gebetet das es soweit abgetrocknet hat das man mit der SPritze fahren kann sobald die ersten Käfer im Raps die Schadschelle überschreiten.....   Oder hab Ihr in Aichach- Friedberg ne neue Methode?
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gpi
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« Antworten #4 am: 27. Februar 2010, 12:55:00 »

wenns geht dann in die vollen ende märs in den raps 180-200Kilo N Cultan im Moment können wir nicht fahren Es ist de r massen nass aber das kann sich schnell änderen.ich wollte wohl ende der Woche mit
1,5dz Dap loslegen es ist leichter Nachtfrost angesagt dann kommt die Cultandüngungm so Aber ich muss festsetellndas wir auf die N-Düngung kommen.Dann müssen wir uns spurten je nach witterung weil ich noch keine Ackerfuchschwanz
bekämung gemacht habe.
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osti
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« Antworten #5 am: 27. Februar 2010, 14:47:14 »

Moin,

wie ihr in meinem Wetterbeitrag sehen könnt, ist hier an Düngerstreuen noch nicht zu denken. Meine Hoffnung liegt in dem Sturmtief, welches hier ja auch rüberziehen soll, das danach der Schnee weg ist.

Ab Mittwoch sind hier wieder Nachtfröste bis -5° und kälter vorrausgesagt. Vielleicht haben wir in Schleswig-Holstein dann ja auch eine Chance, die Startgabe auszubringen.

Gruss Dirk
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Ich habe keine Macken! Das sind Special- Effects!!!
MUKUbauer
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« Antworten #6 am: 27. Februar 2010, 14:54:13 »

Hallo,
wann streut ihr in den Raps und Getreide?
Danke

MfG ackerboy

Hallo Ackerboy,

Das macht der Rest von Europa ähnlich wie im Landkreis Aichach -Friedberg

Sobald die Felder befharbar sind (Frost oder Tragfähig abgetrocknet) wird der erste Stickstoff gestreut, und gebetet das es soweit abgetrocknet hat das man mit der SPritze fahren kann sobald die ersten Käfer im Raps die Schadschelle überschreiten.....   Oder hab Ihr in Aichach- Friedberg ne neue Methode?

Nö Georg - Höchsten lilly ist nicht in Europa zuhause ...



(SCHNIPP-SCHNAPP) dass wir ab kommende woche den dünger selbst ausbringen können.
letztes jahr hat das ein heli gemacht (SCHNIPP-SCHNAPP)

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flo
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« Antworten #7 am: 27. Februar 2010, 15:22:15 »

hi

Hier könnte man auf den meisten ecken fahren, der boden ist soweit trocken.
da momentan aber gerade wochenende ist wirds am montag morgen losgehen.
Streuer hängt gefüllt und abgedreht am schlepper, von dem her alles parat.

gruß flo

 
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Georg
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« Antworten #8 am: 27. Februar 2010, 16:23:02 »

hi

Hier könnte man auf den meisten ecken fahren, der boden ist soweit trocken.
da momentan aber gerade wochenende ist wirds am montag morgen losgehen.
Streuer hängt gefüllt und abgedreht am schlepper, von dem her alles parat.

gruß flo
 

Flo, schon mal den aktuellen Wetterbericht geschaut? Es kann eher sein das DU am Montag früh vieleicht die runtergefallen Ziegel wider aufs Dach deckst!
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Swissfarmer
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wer sich nicht wehrt, lebt vekehrt


« Antworten #9 am: 27. Februar 2010, 18:11:08 »

ich habe heute meine erste gabe mit 60N als ammonsalpeter gefahren. der boden war sehr gut befahrbar, wenns net wochenend gewesen wäre hätte ich gülle gefahren. ab morgen solls hier ja wieder regnen dann passt das ganze ja. den Farmnavigator hab ich auch zum ersten mal eingesetzt und festgestellt das meine Fahrgassen garnet so viel daneben liegen Zunge

gruss christian
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Ditz
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« Antworten #10 am: 27. Februar 2010, 18:17:43 »

Hallo,

die erste gabe wollte ich mit AHL machen, da vorgekauft, was muß ich da beachten wenn ich bei frost fahre?

Ditz
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dirkk
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« Antworten #11 am: 27. Februar 2010, 20:01:06 »

N ´abend !

Hier braucht der Schnee noch 2 -3 Tage , bis er vollständig weg ist , und danach ist es erstmal butterweich darunter( es sind 30 -50 mm in Form von Eis und Schnee eingetaut )  . Die 3 Grad minus , die Mitte der Woche kommen sollen , reichen nicht zum Fahren  und danach sieht es wohl fast schon wieder winterlich aus ( so ab Freitag - Märzschnee bleibt aber nicht meistens lange liegen ) . Aber es fliesst zur Zeit auch ein wenig über die Felder , so dass an Befahren kein Gedanke verschwendet werden braucht .

Was das Ahl betrifft , je feiner die Ausbringung , desto grösser die Risiken bei 1. Auftauen , 2. verstärkendem Frost , 3. zu starker Kälte , 4. hohen Ausbringungsmengen   und 5. schwacher Wachsschicht .   Bei feinen Düsen und hohem Druck kann man fast ganz vom Feld bleiben mit purem Ahl und mit Schleppschläuchen kann man immer etwas ausbringen ( wenn man vorwärts kommt ) .

gruss
dirk
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Ansgar
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« Antworten #12 am: 27. Februar 2010, 20:12:36 »

Hallo,

die erste gabe wollte ich mit AHL machen, da vorgekauft, was muß ich da beachten wenn ich bei frost fahre?

Ditz

Hallo Ditz,

beschreibe doch mal bitte Deinen Standort und die Bodenverhältnisse. Und welche Kulturen sollen angedüngt werden und wie präsentieren die sich z.Zt.? Das sollte man nämlich alles berücksichtigen und danach differenzieren, denn alle Standorte und Kulturen über einen Kamm zu scheren, hilft Dir mit Sicherheit nicht weiter.
Vielleicht lässt sich Deine Frage aber schon mit den Antworten in einem älteren Thema aus der Welt schaffen - schau mal hier: www.agrowissen.de/de/forum/index.php?topic=2723.0

Gruß
Ansgar
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Ditz
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« Antworten #13 am: 27. Februar 2010, 22:24:05 »

Hallo,

also gedüngt werden sollen erstmal gerste und dann weizen.
ich hab allerdings nur eine düse für alles airmix 110 025, ist sicher nicht optimal aber hat bislang immer gut geklappt.
standort ist westfälische tiefebene mit mildem lehmböden, schnee ist lange weg. böden sind aber wassergesättigt selbst wenn es jetzt trocken bleiben sollte denke ich nicht das man ende nächster woche fahren kann. vor allem die "faulen löcher" machen dann probleme, und ich hab keine lust beim strohpressen und ballen abfahren immer durch die fahrgassen zu poltern.
angedüngt werden soll mit 200l/ha. hab das vor einigen jahren schon mal gemacht, und da hat das auch ohne probleme hingehauen.
also wie der wetterbericht hier meldet sollen es ja nur leichte nachtfröste geben und tagsüber bis zu 6°.
die frage ist ob man dann überhaupt fahren kann, und wenn dann bleibt ja auch nicht viel zeit bis es anfängt auf zu tauen.
macht es sinn jetzt mit schleppschläuchen zu fahren, ist ja irgendwie auch ne reihendüngung.

Ditz
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Heiner
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« Antworten #14 am: 27. Februar 2010, 22:42:22 »

Hallo Ditz,

200 l/ha AHL in Getreide sind in aller Regel auch mit der Flachstrahldüse unproblematisch. Es kann zu Verätzungen kommen, wenn in abtrocknende Bestände oder auch in zunehmenden Frost gefahren wird. Doch im Normalfall sind Verätzungen zu jetzigen Zeitpunkt absolut unproblematisch.
Optimal ist es immer auf trockene Bestände zu fahren.

Zur Düsentechnik ist zusagen, daß die feintropfige Verteilung von AHL nur ein Kompromiss ist.
Dieses ist darin begründet, daß durch die feine Verteilung die Bodenbakterien eine große Angriffsfläche auf den Dünger haben und diesen zu einem Teil dann zu Eiweiß umbauen, so daß er nur verzögert im vollen Umfang wirkt. Dieses kann eine leichte Minderwirkung gegenüber der grobtropfigen Ausbringung oder auch gekörnten N-Düngern zur Folge haben.

Heiner
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