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Autor Thema: Philippinen Projekt  (Gelesen 2584 mal)
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Klaus V.
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« Antworten #15 am: 13. Februar 2010, 01:43:15 »

Hallo Jochen,

wenn Du mal was brauchst in Sachen Tröpfchenbewässerung kann ich Dir sicher weiterhelfen.

www.wurzelwasser.de
 
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Klaus V.
jochen53
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« Antworten #16 am: 14. Februar 2010, 06:27:44 »

Hallo Klaus,

wir sind gerade dabei, eine kleine drip irrigation probeweise zu installieren. Mal sehen was das wird. Ich wage mal die Prognose dass es funktionieren wird, sich angesichts der hohen Investitions- und niedriger Lohnkosten aber am Ende nicht rechnet. Es wird aber sicherlich noch spannend werden, denn wegen El Nino ist hier fast landesweit eine Dürre bis Juni vorhergesagt. Wenn es so kommt werden die Preise für Gemüse explodieren und sich der ganze Aufwand für die Bewässerung innerhalb weniger Wochen amortisieren.

Deshalb freue ich mich über Dein Angebot, denn es kann sicherlich nicht schaden einen Experten auf diesem Gebiet zu kennen.

Gruß aus dem sonnigen Tropenparadies, Jochen
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jochen53
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« Antworten #17 am: 15. Mrz 2010, 10:25:26 »

Hallo Freunde,

in den letzten Wochen habe ich die Homepage komplett überarbeitet und modernisiert. Ich hoffe es ist jetzt alles übersichtlicher geworden:

http://www.buddel.de/kft/index.htm

Ich würde mich sehr zu Anregungen und Kritik freuen.

Wir hatten wegen dem El Nino Wetterphänomen fast 3 Monate lang eine üble Dürre. Dank der Investitionen in das Bewässerungssystem konnten wir aber alle Pflanzungen wie geplant aufrecht erhalten. Dummerweise waren aber die Preise völlig im Keller. Obwohl die Erntemengen und auch die Kosten im Rahmen lagen haben wir einen kleinen Verlust gemacht. Das ist Lehrgeld, passiert uns in der nächsten Trockenzeit nicht noch einmal.

Seit einigen Tagen ist die Primitiv-Version des Farmshops in Betrieb und es läuft schon prima an. Das ist extrem ausbaufähig. Ich bin noch bis Ende Mai auf den Philippinen, dann geht es für 2 Monate nach Hamburg, Enkelkind und Fußball gucken und mal wieder richtigen Spargel essen...
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superuser
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« Antworten #18 am: 15. Mrz 2010, 20:31:29 »

Trotz extremer Dürre sind die Preise schlecht? Das interessiert mich jetzt aber näher. Kennst du die Gründe?

Beste Grüße
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jochen53
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« Antworten #19 am: 16. Mrz 2010, 05:40:22 »

Das ist wirklich eine gute Frage. Fakt ist, das die Hauptanbaugebiete für Gemüse noch stärker von der Dürre betroffen sind als wir. Man munkelt, dass die dortigen Farmer das wenige Wasser dazu nutzen, die bereits vorhandenen Pflanzen irgendwie am Leben zu erhalten und nicht mehr nachpflanzen, weil für die jungen Pflanzen kein Wasser da ist. Wenn das stimmt, und darauf haben wir sozusagen "gewettet", wird es demnächst eine Preisexplosion geben. Wir haben soviel wie irgendmöglich nachgepflanzt und hohe Kosten für die Bewässerung gehabt. Inzwischen hat sich zumindest in unserer Gegend das Wetter normalisiert.

In der Trockenzeit von Januar bis Juni ist es normalerweise tagsüber sonnig, gut 30 Grad warm und nachts gibt es meistens einen Schauer oder ein Gewitter. Das sind optimale Bedingungen und deshalb sind in dieser Zeit die Preise immer im Keller. In der Regenzeit liegen die Temperaturen um 28 Grad und es kann tagelange Landregen geben. Das bedeutet Riesenprobleme mit Staunässe, Pilzerkrankungen und Bakterienwelke. Die Preise sind dann entsprechend hoch.

Wir haben eine Methode entwickelt in der auch bei diesen Bedingungen fast alles wächst. Da haben wir drei Jahre lang dran getüftelt und in diesem Jahr kommt es erstmals im großen Stil zur Anwendung. Wenn unser "Plan A" aufgeht beginnt die Hochpreissaison also in Kürze und wird bis Januar anhalten. Dann sind wir saniert...
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gpi
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« Antworten #20 am: 16. Mrz 2010, 17:07:51 »


jochen wen du sagst nachs kommt ein schauer warum fangt ihr den nicht in einer riesigen lagune(Güllelagune)auf? bitte versteh das nicht falsch schoss mir nur so in den Sinn
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jochen53
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« Antworten #21 am: 16. Mrz 2010, 22:18:32 »

Mitten durch das Grundstück verläuft ein Bach. Der hat aber nur überschüssiges Wasser von den vorgelagerten Reisfelder, ist so eine Art Überlauf. Wenn es stark regnet entsprechend mehr. Auf dem Höhepunkt der Dürre war er komplett trocken. Da haben wir 3 kleine Staudämme gebaut und mehrere Brunnen im Flußbett gegraben, ca. 3 Meter tief. Da ist jetzt immer Wasser drin, auch wenn es nicht regnet. Das Grundwasser drückt da durch. Per Motorpumpe holen wir das Wasser dann raus.

Gleichzeitig haben wir noch einen regulären Wasseranschluß von den Stadtwerken. Der Kubikmeter kostet nur ca. 0,25 EURO, bei den relativ geringen Mengen die wir brauchen ist das kein Problem.
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