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Autor Thema: Milchpreise  (Gelesen 76360 mal)

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Cris

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Milchpreise
« am: 29. Juli 2007, 15:14:28 »

Hallo,

jetzt wird in den Nachrichten öfters auf die Erhöhung der Milchpreise bzw. der Milch-Produkte hingewiesen.

Wir, meine Familie und ich, sind größere Abnehmer von Käse, Butter und Milch.

Uns interessiert, bekommen die Landwirte denn auch tatsächlich davon etwas mit!!!
Wie viel bekommt der Landwirt Heute für einen Liter Milch??
Ist das eingentlich in den Bundesländern auch noch untersiedlich??


Danke, schon für die Antwort, Cris.
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Klaus

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Milchpreise
« Antwort #1 am: 29. Juli 2007, 15:49:38 »

Hallo Cris,

auf dem Milchmarkt ist zu einer Rohstoffverknappung gekommen, und zwar weltweit. Dadurch werden Milchprodukte für den Verbraucher teurer.

Ein Milch erzeugender Landwirt ist frei in der Auswahl seines Vermarktungspartners, sprich Meierei. So kann es durchaus vorkommen, dass mehrere Landwirte in einem Ort unterschiedliche Auszahlungspreise erhalten. Also nicht nur zwischen den Bundesländern können Unterschiede bestehen, sondern auch regional und sogar örtlich.

Im letzten Jahr bekam ein Landwirt grob gesagt 24 - 27 ct für ein kg Milch. Durch die oben angesprochene Rohstoffverknappung ist der Milchgeldauszahlungspreis inzwischen auf 30 - 33 ct/kg gestiegen. Im Herbst sollen bis zu 38 ct/kg möglich sein.
Der derzeitige Preis wird dringend benötigt um die Produktion der Milch kostendeckend durchzuführen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die auch gestiegenen Getreidepreise die Futtermittelkosten immens in die Höhe getrieben haben. Dafür wird wiederum ein großteil der zu erwartenden Auszahlungspreissteigerungen für Milch zur Kostendeckung verbraucht werden.

Sollte ich etwas vergessen oder falsch wiedergegeben haben, so bitte ich meine mitschreibenden Kollegen um Ergänzung oder Verbesserung.

Ich hoffe, dass ich deine Fragen einigermaßen verständlich beantwortet habe, falls noch weitere Fragen auftreten, nur zu.

Gruß
Klaus
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Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was Du für dein Land tun kannst. JFK

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Cris

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Milchpreise
« Antwort #2 am: 29. Juli 2007, 16:00:02 »

Hallo Klaus,

danke zuerst mal für Deine beiden Anworten.

Nur damit kein falscher Eindruck entseht, ich bin generell für die Erhöhung der Preise für die Erzeuger.
Das es soviele unterschiedliche Preisverhandlungen und Möglichkeiten gibt wußte ich auch noch nicht.

Mein Vater, er war Bauer mit einem kleinen Betrieb in den 80er,
hat die Milch nur an eine Meierei gegeben, mir fällt überhaupt nicht mehr ein ob es noch weitere hier im
Umkreis gibt oder gab.  Das kann ja dann noch spannend werden.
Bist Du selbst auch davon betroffen???...
Wenn ich mich recht erinnere ist in Schleswig-Holstein die Viehzucht doch noch sehr verbreitet.

Gruß Cris
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Cris

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Milchpreise
« Antwort #3 am: 29. Juli 2007, 22:14:35 »

Hallo,

das ist ja ein Ding. Nun ist meine Anfrage von Heute, gleich in die von Clara mit eingefasst worden.
Find ich nicht gut............

Clara ist, so wie mir scheint, kein oder nicht nur Verbraucher, sondern eher ein wandelndes Lexikon.
Die Anworten auf die Fragen von vielen sind von ihr nicht schlecht. Auch sehr verständlich.
Aber, ich hatte mich als Verbraucher nur nach dem Erzeugerpreis erkundigt.

Ich habe nichts mit dem Markt in Asien oder Indien zu tun. Die Info von Clara gehört auf eine andere Ebene.
Das die Milchpreise steigen oder auch die Preise für Getreide und andere Produkte, (wie eben nochmals in den Nachrichten erwähnt)
werden die Verbraucher mit ca. 2 % schon bezahlen können, hoffentlich habt ihr als Erzeuger auch was davon.

Vielleicht kümmert  ihr Euch auf dieser Plattform mal um die Verbraucher, mit dem Untertitel  ---Milchsee  und Butterberge.
Denn die Schlagzeilen haben jetzt die Verbraucher auch wieder zu lesen und zu höhen bekommen!!!!!!!!!

Freue mit aber weiterhin in diesem Forum auf Anregungen.
Grüße Cris
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Frank

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Milchpreise
« Antwort #4 am: 30. Juli 2007, 07:27:11 »

Cris,

ich wars! Ich hab die beiden Threads thematisch zusammengefasst, da sie das selbe Thema behandelten. Es tut mir leid, dass ich Deinen unterschiedlichen Ansatzpunkt nicht erkannt hatte. Ich hoffe, wir können alle dennoch damit leben.

Wir müssen uns offensichlich alle irgendwie dem Weltmarkt stellen, ob wir das mögen oder auch nicht. Offensichtlich führt höhere Nachfrage von Milchprodukten in Asien zu höheren Preisen bei uns. Dies gefällt den Verbrauchern nicht immer. Der Verbraucher hat auch mehr als 2% zu zahlen, dies wäre ja gerade mal etwas mehr als die durchschnittliche Preissteigerung.

Mit Deinem Wunsch nach mehr verbraucherorientierung sprichst Du mir aus der Seele.
Wir versuchen mehr Verbraucherbeteiligung zu bekommen, dies ist aber eine mittelfristige Aufgabe. Wir können uns ja nicht ständig selber Fragen stellen und die dann auch noch selber beantworten.
Genau dafür brauchen wir interessierte Verbraucher wie Dich, die gerne Fragen stellen, die dann aus unserer Sicht beantwortet werden. Deine Frage nach dem Erzeugerpreis und die -entwicklung hat Klaus ja oben bereits beantwortet.

Ich freue mich auch auf Anregungen von Dir.

Schöne Woche wünschend.

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Klaus

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Milchpreise
« Antwort #5 am: 30. Juli 2007, 08:16:05 »

Mein Vater, er war Bauer mit einem kleinen Betrieb in den 80er,
hat die Milch nur an eine Meierei gegeben, mir fällt überhaupt nicht mehr ein ob es noch weitere hier im
Umkreis gibt oder gab.  Das kann ja dann noch spannend werden.
Bist Du selbst auch davon betroffen???...
Wenn ich mich recht erinnere ist in Schleswig-Holstein die Viehzucht doch noch sehr verbreitet.

Hallo Cris,

nein, selbst betroffen bin ich davon nicht.
Ich bewirtschafte einen viehlosen Ackerbaubetrieb und baue Getreide und Raps an.
Das heißt aber nicht, dass ich die Problematik im Viehsektor nicht mitbekomme, denn dazu habe ich im Ort, in direkter Nachbarschaft, in der Verwandtschaft, im Freundeskreis und ehrenamtlich zuviel mit Milchvieh haltenden Betrieben zu tun.

Ich finde es sehr erfrischend, wie Du hier auftrittst, Fragen stellst und (leise) Kritik übst!
Bitte weiter so!

Gruß
Klaus
« Letzte Änderung: 30. Juli 2007, 11:17:33 von Klaus »
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                                                                     Francis Picabi

Georg

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Re: Milchpreise
« Antwort #6 am: 30. Juli 2007, 11:09:40 »

Cris:

Bie den derzeit enormen Preissteigerungen im Lebensmittelbereich kommt leider bei den Bauern am wenigsten an.

Diese Preissteigerungenhaben ganz andere Ursachen:

Fakt ist, das in Deutschland die Lebesnmittel in den letzten 10 Jahren am billigste (zu billig) waren.
Das war politisch so geollt, dadurch konnte man die Inflationsrate sehr niedrig halten. Sonst wäre unser EU Defizit noch viel höher ausgefallen.Ein weiterer Grund war der Mrkteinstieg vor 10 Jahren von der FIrma Wall Markt. Wall MArkt hat die Devise "Best Price"! Und hat mit gewaltigen zuschüssen bzw Verlusten verucht Aladi Lidl un co. Marktanteile abzujagen. Das Funktioniert eigentlich über all für Wall Markt, nur hat in Deutschland nicht funktioniert.

Nun hat die Metro im Frühjahr Wall Markt "aus Deutschland raugekauft".
Es war abzuusehen das nun eine Proeskorrektur (nachobne9 vom Lebensmittelhandle durchgeführst werden wird.

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Ansgar

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Re: Milchpreise
« Antwort #7 am: 30. Juli 2007, 18:59:29 »

Hallo zusammen,

bezüglich der Verteuerung von Milchprodukten ist heute in der WAZ folgender Kommentar zu lesen, den ich Euch keineswegs vorenthalten möchte:

"Es gibt die auf der Kante genähten Haushalte, in denen die Erhöhung der Preise für Butter und Käse wie Sauermilch aufstößt. Da ist die darbende Rentnerin, die jeden Cent dreimal umdreht, weil sie ihre magere Rente aus Scham nicht durch ergänzende Sozialhilfe aufbessert. Es gibt auch Folgendes im Ruhrgebiet (und anderswo) zu beobachten. Straßenszene in Wanne-Eickel, kurz nach elf. Zwei sichtlich nicht betuchte stabile Mütter schlendern zur Pommesbude, nehmen eine Currywurst nebst Cola für sich und den Nachwuchs, und die Zigarette danach darf auch nicht fehlen. In Gegenden des Ruhrgebietes (und anderswo), die Sozialarbeiter "Soziale Brennpunkte" nennen, fällt die hohe Zahl an Elektromarkt-Ketten, Glücksspielhallen, Nagelstudios und Videotheken auf. Und nirgendwo sonst donnern die aufgemotzten Opel mit fetten Boxen so laut durch die tristen Straßen.
Wenn für Zigaretten (Schachtel vier Euro), Fastfood, Handy, Spoiler und die Flasche Bier (doppelt so teuer wie Milch) Geld da ist, dann sollte die Preiserhöhung für die immer noch billigen Grundnahrungsmittel kein wirklicher Aufreger sein."

Dem habe ich nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen.

MfG
Ansgar Tubes
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Hans

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Re: Milchpreise
« Antwort #8 am: 30. Juli 2007, 19:54:21 »

Ja, ja heut war ganz schön was geboten in den Medien:

z.B. hier:

http://www.welt.de/wirtschaft/article1062308/Am_Mittwoch_explodieren_die_Preise.html

oder:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497296-2,00.html


und natürlich Reuters: will ich euch nicht vorenthalten.

Berlin (Reuters) - Deutschlands Verbraucher müssen für Butter und andere Molkereiprodukte so tief in die Tasche greifen wie schon lange nicht mehr.

"Die Discounter haben ihre Preise schon erhöht", sagte der Geschäftsführer des Milchindustrieverbandes, Eckhard Heuser, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Bei ihnen koste das halbe Pfund Butter bereits 1,19 Euro nach bislang 0,79 Euro. Das ist ein Preisaufschlag um 50 Prozent. Der Liter normale Trinkmilch koste mit 0,62 Euro nach 0,55 Euro nun über zehn Prozent mehr.

Agrarminister Horst Seehofer nannte das Ausmaß der Anhebungen überzogen und nicht gerechtfertigt. Er forderte die Verbraucher auf, ihre Marktmacht auszuspielen und preisbewusst einzukaufen. Der Einzelhandel profitiert nach Angaben seines Spitzenverbandes HDE von der Anhebung nicht.

Auf das Verbraucherpreisniveau in Deutschland werden die Milchpreiserhöhungen vermutlich relativ wenig Auswirkungen haben. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wie Milch sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 10,3 Prozent am Warenkorb zur Ermittlung der Verbraucherpreise gewichtet, darunter Molkereiprodukte und Eier mit gerade einmal knapp 1,5 Prozent. Die Verbraucherpreisentwicklung ist für die Europäische Zentralbank (EZB) eine der maßgeblichen Größen, die sie in ihren Zins-Entscheidungen leitet. HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr sagte Reuters, er rechne mit keiner allgemeinen Preiserhöhungswelle im Einzelhandel.

MILCHINDUSTRIE: BAUERN BEKOMMEN BIS ZU 15 PROZENT MEHR

Heuser kommentierte die Milchpreis-Anhebung mit den Worten: "Davon werden auch die Bauern profitieren." Deren "Milch-Geld" werde um zehn bis 15 Prozent steigen. Grund für die Erhöhung seien die allgemeine Marktentwicklung mit einer kräftigen Nachfrage gerade auch im Inland sowie allgemeine Kostensteigerungen.

Seehofer sagte dagegen: "Die derzeitigen Steigerungen der Erzeugerpreise für Milch rechtfertigen keinesfalls eine derartige Belastung der Verbraucher durch die Lebensmittelketten." Auch wenn die Bauern ein paar Cents mehr pro Liter Milch erhielten, sei das kein Grund, "daraus die Preisspirale für Endprodukte um bis zu 50 Prozent nach oben zu drehen." Ebenso wenig könne das die weltweite Verknappung von Milch und Milcherzeugnissen rechtfertigen. Seehofer gestand aber ein, er habe kaum eine Handhabe, um auf die Preisentwicklung einzuwirken. Dass die Bauern mehr Geld bekämen, sei richtig, dass der Handel das ausnutze, nicht.

Einzelhandels-Sprecher Hubertus Pellengahr widersprach dem. "Das ist der Versuch, die höheren Kosten eins zu eins weiterzugeben", sagte er mit Blick auf die Milchwirtschaft. "Der Handel kann seine Margen dadurch nicht verbessern." Der Lebensmitteleinzelhandel, der eine Rendite von weniger als einem Prozent habe, zähle nicht zu den Profiteuren. Ansonsten riet Pellengahr zur Gelassenheit. Es müsse sich noch zeigen, ob sich diese Preiserhöhungen dauerhaft halten ließen.

Die Vorsitzende des Bundestags-Agrarausschusses, Ulrike Höfken (Grüne), warf der Milchindustrie und dem Handel Abzocke der Verbraucher vor. Sie dürften sich das nicht gefallen lassen. Die Bauern aber benötigten eine Preisaufbesserung auf etwa 40 Cent pro Liter Milch statt derzeit 26 Cent, sagte sie dem RBB. Der Verbraucher würde das nur wenig spüren.

Der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM), Hans Foldenhauer, sagte dem Sender N24, an den Preiserhöhungen bediene sich der Handel "recht massiv". Bei dem Milchbauern sei von den Preiserhöhungen bislang kaum etwas angekommen. Grund für die stattliche Preiserhöhung sei nicht ein zu geringes Milchangebot, sondern das Verhalten von Händlern, die auf steigende Preise spekulierten.

Hans , dem der Kommentar von Horst Seehofer ein Lachen nach einem harten Tag entlockte >:(
« Letzte Änderung: 30. Juli 2007, 20:02:20 von Hans »
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Re: Milchpreise
« Antwort #9 am: 30. Juli 2007, 20:24:33 »

was ich dabei wieder lustig finde:
die Preise steigen um 50%, aber niemand verdient daran...
weder der Einzelhandel noch die Molkereien.. nur beim Erzeuger bleiben 15% hängen, da frag ich mich, wo bleiben die restlichen 35%?

übrigens finde ich Herrn Seehofers Aussage gar nicht so witzig, er hat ja recht... und da ist wieder meine Frage, wo die 35% sind? :gruebel:
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Hans

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Re: Milchpreise
« Antwort #10 am: 30. Juli 2007, 20:36:27 »

Cara,

da Herr Seehofer hier momentan seinen Wahlkampf für den CSU-Parteivorsitz führt und auch sehr viel vor Bauern zum Thema Regionalität und Zukunft der Landwirtschaft (unter besonderer Berücksichtigung der Milch) usw. geredet hat mußte ich schon laut lachen, als er die Verbraucher zu preisbewußtem Einkaufen aufgefordert hat.

Auf gut bayerisch: dann miasts hod zum AAldi gä

Aber hast recht. Dieses Lachen kann einem schon einen dicken Hals machen.

Hans
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Re: Milchpreise
« Antwort #11 am: 30. Juli 2007, 21:10:30 »

Hallo Hans,

ich glaube, ich habe mich falsch ausgedrückt.
Ich finde nämlich, Herr Seehofer hat schon ein wenig recht, denn eine Preissteigerung von 50% ist sicherlich nicht gerechtfertigt, wenn nicht das meiste beim Erzeuger bleibt...
der Handel oder auch die Molkereien, irgendjemand versucht doch da, sich auf die Kosten der verbraucher zu bereichern..
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Re: Milchpreise
« Antwort #12 am: 30. Juli 2007, 22:34:12 »

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Re: Milchpreise
« Antwort #13 am: 31. Juli 2007, 21:30:48 »

Ich zähle mich auch zu den 69%.Früher waren mir die Bauern auch scheiß egal :pfeiff: Aber da ich mich seit einiger Zeit für die Landwirtschaft interessiere,kann ich die Bauern immer besser verstehen.Ich bin auch für die Erhöhung der Milchpreise.Aber die Angepeilten Butterpreise,sind doch aus der Luft gegriffen.Das ist pure Abzocke! :zeter:
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Matthias

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Re: Milchpreise
« Antwort #14 am: 31. Juli 2007, 21:50:45 »

Fakt ist hier greifen Angebot und Nachfrage.

Unser Molker hat gesagt er kann sich nicht vorstellen wo zur Zeit das ganze Butterfett gefragt wird. Ein Bekannter ist als Einkäufer beim Großhandel angestellt, meinte er weiß noch nicht wo die Butter und das Butterschmalz für die Weihnachtsbäckerei herkommen soll.

also wo geht die Butter hin ?
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