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Autor Thema: Original oder Nachbauverschleissteile?  (Gelesen 62743 mal)

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Walter

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #45 am: 16. Dezember 2009, 20:06:56 »

Hallo,


Menke bezieht seine Teile in der Regel entweder beim Reddihäuser Hammer (= Eisenwerke Frank) hier in der Nachbarschaft, bzw. bei Möllbro.
Verkaufe ab und zu Teile davon. Passgenauigkeit ist gut, Standfestigkeit ebenso.
Frank ist soweit ich weiß, Erstausrüster bei Lemken.
Ich bin zufrieden mit der Qualität und den Preis von Menke.


MfG
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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #46 am: 21. Dezember 2009, 09:02:58 »

Hi,

vielen Dank schon mal für eure Antworten.

Habe aber noch eine andere Frage. Und zwar:

Wir wollen zum ersten mal die einteiligen Schare von HTU für unseren Lemken Pflug einsetzen.
Nun besteht aber die Frage, ob wir "Super 2" oder "Super 3" bestellen.
Super 3 ist nur geringfügig teuer als Super 2, aber wie wirkt sich der größere Untergriff von Super 3 aus?

Vielleicht hat schon irgendjemand Super 3 eingesetzt und kann seine Erfahrung mitteilen.

MfG
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WilliW

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #47 am: 21. Dezember 2009, 09:13:46 »

Moin,

die ersten Hektare mit den Super 3 sind schon recht interessant ;)
Man muss den Zugpunkt des Pfluges ziemlich verstellen, damit er nicht zu sehr zur Landseite wandert.
Eine gerade Furche auf wechselnden Böden ist mit den Scharen trotzdem nicht drin.
Das mag auf schweren Böden anders aussehen, aber hier auf Sand und anmoorigen Flächen ist es so.
Und natürlich werden auch Steine angekratzt, die vom kürzeren Schar noch gerade so unbehelligt bleiben würden.

Ich würde die Dinger einfach mal bestellen. Nach ca. 10% Verschleiß pflügen die auch nicht mehr anders als andere Schare.

Willi
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JueLue

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #48 am: 21. Dezember 2009, 11:55:24 »

Wir haben seit ca. 50ha die Super3 an unserem Frost-Pflug.
Pflugbild besser, als mit Originalteilen. ;)

JueLue

p.s.: ansandiger Lehm, 50-70 Bodenpunkte
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SteffenAgrar

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #49 am: 21. September 2010, 05:30:40 »

Panzere seit 3 jahren auf.
Wichtig ist nur das wenn die schare leucht glühen vom schweißen, sie dann in trockenen sand zu stecken, das sie langsam abkühlen. Das ist dann fast wie härtung.
nur nicht mit wasser abschrecken, so gehen sie schneller kaputt
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Hilko

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #50 am: 21. September 2010, 17:00:27 »

Panzere seit 3 jahren auf.
Wichtig ist nur das wenn die schare leucht glühen vom schweißen, sie dann in trockenen sand zu stecken, das sie langsam abkühlen. Das ist dann fast wie härtung.
nur nicht mit wasser abschrecken, so gehen sie schneller kaputt

Moin,

kleiner Gedankenfehler. Wenn du die ins Wasser steckst hast du eine Härtung, durch das langsame abkühlen eher ein "Spannungsarmglühen". Eine extra Härtung ist in diesem Fall auch nicht erwünscht da die Schare sonst schneller brechen.

MfG Hilko
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SteffenAgrar

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #51 am: 23. September 2010, 05:30:55 »

@ heiko, also doch im wasser abschrecken ?
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Hilko

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #52 am: 23. September 2010, 09:28:14 »

Moin,

da wird der Grundstoff zu hart durch und bricht dir schneller weg als dir das Lieb ist. Durch das Abschrecken entstehen noch mehr Spannungsrisse und die Verschleißfestigkeit kommt ja durch das aufgetragene Material zustande. Ein Pflugschar hat ja auch mehrere Lagen Stahl übereinander, wenn die nun alle Knüppelhart wären, würde dir das Schar brechen wie Glas.

Du machst das schon richtig mit dem Aufpanzern!

MfG Hilko
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schweizer

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #53 am: 15. Mai 2011, 11:00:02 »

Bei den zur Zeit sehr trockenen Bedingungen bei uns sind die Verschleissteile nur so dahingeschmolzen... Am Pöttinger Pflug mit dem Körper 35WSS sind die aufgeschraubten Spitzen nach 10 ha  mit einem 4 Scharpflug dahingegangen...  erstmals wird ein neuer satz Spitzen fällig sind dann auch die Schare hin stellt sich die Frage ob gleich weiter oder HTU Schare. Da wir eher flach Pflügen wenn überhaupt (max 25 cm.) sind wohl eher die Super 2 angesagt, wer hat erfahrung und Preise?
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?
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Henrik

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #54 am: 15. Mai 2011, 21:38:02 »

@Schweizer

Wenn die so schnell runter sind, würde ich auf jeden fall gehärtete nehmen. Preise am besten dort erfragen.
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Ede

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #55 am: 15. Mai 2011, 23:48:58 »

Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?

Ich habe gerade meine Säschare vom Gaspardo Maisleger aufarbeiten lassen. Der Preis für das aufarbeiten richtet sich nach Aufwand. War trotz anschließendem Aufpanzern günstiger als neue Schare ohne Aufpanzerung. Ich kann die Firma nur empfehlen.

Gruß
Ede
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Jochen

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #56 am: 16. Mai 2011, 08:58:30 »

Bei den zur Zeit sehr trockenen Bedingungen bei uns sind die Verschleissteile nur so dahingeschmolzen... Am Pöttinger Pflug mit dem Körper 35WSS sind die aufgeschraubten Spitzen nach 10 ha  mit einem 4 Scharpflug dahingegangen...  erstmals wird ein neuer satz Spitzen fällig sind dann auch die Schare hin stellt sich die Frage ob gleich weiter oder HTU Schare. Da wir eher flach Pflügen wenn überhaupt (max 25 cm.) sind wohl eher die Super 2 angesagt, wer hat erfahrung und Preise?
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?

Hi

wie alt ist der Pflug?
nach 10 ha mit einem 4 Schar - würd ich mal im Werk anrufen und fragen ob ihnen da nicht ein Fehler passiert ist und die auf´s härten vergessen haben...
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Ceres

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #57 am: 16. Mai 2011, 09:22:33 »

Bei den zur Zeit sehr trockenen Bedingungen bei uns sind die Verschleissteile nur so dahingeschmolzen... Am Pöttinger Pflug mit dem Körper 35WSS sind die aufgeschraubten Spitzen nach 10 ha  mit einem 4 Scharpflug dahingegangen...  erstmals wird ein neuer satz Spitzen fällig sind dann auch die Schare hin stellt sich die Frage ob gleich weiter oder HTU Schare. Da wir eher flach Pflügen wenn überhaupt (max 25 cm.) sind wohl eher die Super 2 angesagt, wer hat erfahrung und Preise?
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?

Hi

wie alt ist der Pflug?
nach 10 ha mit einem 4 Schar - würd ich mal im Werk anrufen und fragen ob ihnen da nicht ein Fehler passiert ist und die auf´s härten vergessen haben...


Hallo,
 genau das waren auch meine Gedanken,bei einem 4 Scharpflug nach nur 10 Ha ????
Da würd ich an deiner Stelle zuerst mal bei  Pöttinger anklopfen.

wie sehen dann die Streichbleche und die restlichen Verschleißteile (alle die mit Erde in Berührung kommen) aus ?

Ceres
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obwohl er weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen,den Sinn des Lebens zu begreifen.
                              Rabindranath Tagore

Ansgar

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #58 am: 16. Mai 2011, 09:48:16 »

Hallo,

vielleicht hat er bei der 10 auch nur die zweite Null vergessen. Anderes würde auch nicht unbedingt für Pöttinger sprechen. ;)

Gruß
Ansgar
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Georg

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #59 am: 16. Mai 2011, 09:56:51 »

Wir haben hier in der Gegend Böden das kann man bei bestimmten Verhältnissen an einem Tag einen kompletten Satz Doppelherzschare am Gruubber "verarbeiten"!! Früh mit neuen Scharen rausfahren, Mittags drehen udn am nächsten Tag das gleiche Spiel!
Vor dem Schare drehen muss man erst ne halbe Stunde warten, damit sich die Schare Schrauben und Stiele wieder soweit abgekühlt haben, damit man sie anfassen kann.....

Das hört sich abenteulerlich an, ist aber so! Das sind Quarzsandböden. Wenn  man da in der nacht grubbert, fleigen immer wieder kleine funken im Erdstrom mit hoch!

Ich hab das mal beim Rapsdrillen mit der 4 meter Horschfräse geschafft, mit 40 ha einen kompletten Messersatz "zu verarbeiten"! Da es wegen der trackenheit damals die einzige MAschine war, mit der auf dem Betrieb das Rapsdrillen im August ging, hat mir der LAndwirt den Messersatz extra bezahlt!

Normalerweise hat so ein Messersatz zwischen 600 und 700 ha gehalten.
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