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Autor Thema: Original oder Nachbauverschleissteile?  (Gelesen 59735 mal)

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postman

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #30 am: 24. Juli 2009, 18:17:05 »

Suche gerade neue Grubberschare, bin bisher bei HTU hängen geblieben.
 Welche anbieter giebt es och so, gelesen habe ich bisher HTU Molbrö bzw. Agroma???
Selbest ist mir Granit noch bekannt. Habe gerade ein Paar Granitteile am Rabeflug montiert, Katastrophe!!!
Passsgenau ist was anderes und Dünner sind die auch noch :( Nie wieder! Ohne die eingesetzt zu haben.

Wir haben letztes Jahr mit selbst Aufpanzern begonnen, von Technolite im 2 Schichverfahren per Schutzgas.
Problem ist das  das schar nicht zu Warm weder darf, aber wenn man die Neuteile auf der Werkbank nebeneinanderliegen hat geht das eingentlich. Bisher halten die Kreiselgrubberzinken gut.

Also was gibts ausser HTU Molbrö/Agroma
mfg
« Letzte Änderung: 24. Juli 2009, 18:23:43 von postman »
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Thomas

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #31 am: 24. Juli 2009, 18:49:14 »

...
Selbest ist mir Granit noch bekannt. Habe gerade ein Paar Granitteile am Rabeflug montiert, Katastrophe!!!
Passsgenau ist was anderes und Dünner sind die auch noch :( Nie wieder! Ohne die eingesetzt zu haben.

...
mfg

Hast du Streifenkörper? Ich hab bei mir im Frühjahr auch Granit-Streifen montiert (Lemken Pflug). Die passten rein, aber es war recht fummelig. Hab zum Ende hin festgestellt, dass am besten zuerst das Schar (das war Mölbro), dann die Dreiecke und als letztes die Streifen zu montieren gingen.

Gruß
Thomas
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Ruebe

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #32 am: 24. Juli 2009, 19:24:05 »

HTU ist ne Top Adresse

Schaut mal hier: http://www.betek.de/de/produktprogramm/verschleissschutz.html

Vertriebsweg kenne ich noch nicht, "verbaue" in der Konstruktion gerade HM Köpfe für Fräsen

Gruß

Bernd
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postman

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #33 am: 27. Juli 2009, 09:47:08 »

Ja Streifenkörper, rein gingendie mit bisschen drücken, aber die Spaltmaße  :o
Hab jetzt das Mammut schmalschaar für unseren grubber bestellt bei HTU.

Hoffe das es die richtige Wahl war.
mfg
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Georg

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #34 am: 27. Juli 2009, 11:31:55 »

Verschleißteile ist a eigentlich ein "Kapitel" für sich!

Auf der einen Siete sollen sie lange halten, auf der Anderen Seite ist der Verschleißteileverkauf für die Hersteller ein Riesengeschäft!

In disem JAhr machen verscheiden Hersteller (Rübentechnik Grubber etc.) mehr Geschäft mit Verschleißteilen als mit Neumaschinen.

Das Beispiel Aufpanzern fällt mir da immer wieder ein! Weshalb mcht das Aufpanzern eigentlich nciht gleich der Hersteller? Oder auch die Firmen die da Nachbauten herstellen? Darf eigentlich jeder Verschleißteile herstellen? Oder sind die geschützt? (Bauformen, Matereialgüte etc.?)

Wäre es nicht ein Geschäft, Verschleißteile gleich aufgepanzert anzubieten?
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JueLue

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #35 am: 27. Juli 2009, 12:25:10 »

Aufgepanzerte Verschleissteile gibts von vielen Firmen, z.B. auch von Amazone.
Aber: die sind so viel teuerer, dass es sich nur lohnt, wenn die Montage aufwendig ist. Beim Kreiselgrubber (3m) habe ich die Zinken z.B. in 1h gewechselt (Werkzeuglos), wenn dann die gehärteten Original 4mal so teuer sind wie die Nachbau-Zinken, dann tausche ich lieber 1mal mehr...

Ich habe beim Kreiselgrubber mal 1/2 Original und 1/2 Nachbau eingebaut, kein Unterschied (Amazone/Granit).

Doppelherzschare beim Grubber sind inzwischen so preiswert, dass sich ein Aufpanzern auch kaum lohnt. Beim Pflug werde ich dass demnächst allerdings mit HTU-Teilen mal probieren, da es für meinen Frost Pflug kaum Nachbauteile gibt, und die bei HTU Schaare für breitere Furchenräumung anbieten...


JueLue
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Georg

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #36 am: 27. Juli 2009, 14:27:06 »

Hallo Jue Lue

D.h. das sich das Aufpanzern nicht lohnt!

Kürzlich wurde vor unserem Haus die Strasse erneuert und dadurch vorher die Decke abgefräßt. Vom BAlkon aus konnte ich mich mit dem Fahrer einbsichen unterhalten als er auf den nächsten LKW gewartet hat. Die DInger kommen ja fast alle von Wirtgen. Er fährt auf so eine MAschine im Jahr ca. 1000 Fräßstunden drauf und nach 4 JAhren werden die MAschinen getauscht. gebruachte gingen bis jetzt nach Osteuropa. Das DIng hat nen 600 PS Cat Motor und braucht 60 Liter Diesel in der Stunde beim Fräsen. Ist für 600 PS eigentlich gar nicht so toll, denn das brauchen große Mähdrescher und Schlepper bei voller Leistung auch! Er miente aber das er nur ca. 400 PS abruft, weil er dannim günstigsten Dieselverbrauch ist.
Alle Infos über Verbrauch und Leistungsaufnahme der einzelnen Agregate kanner auf nem Infodisplay sehen!)

Bei einer normalen Straßendecke braucht er ca alle 10 Stunden neue Meisel (76 Stück) Zum wecseln braucht er, wenn er sich beeilt, ca 30 Minuten.
Er erzählte mir, das er vor einigen Wochen bei Gotha ne 30 cm Betondecke auf der Autobahn über 5 km wegfräsen musste. Dieser Beton war so hard, das er all 2 Stunden die Misel wechseln musste.

Er fährt die Meisel soweit runter bis die Aufpanzerung abgenutzt ist. Dann werdne die Meisel in der Werkstatt des Bauunternehmers wieder neu aufgepanzert. Also muss isch die Aufpanzerung doch lohnen?!
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JueLue

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #37 am: 27. Juli 2009, 15:00:22 »

Gut, selber aufpanzern und fertig beschichtete kaufen sind ja nochmal 2 Paar Schuhe...

Also wenn ich die fertig gepanzerten nachkauft, werfe ich ja trotzdem 3/4 des Materials jedes mal weg.
Wenn mann immer nur die Panzerung verschleissen lässt und  dann selber wieder aufträgt (und dass tatsächlich annähernd so hin bekommt wie der Profi), dann kann man die einzelnen Teile (Zinken) natürlich sozusagen mehrfach nutzen.
Ich glaube aber, da muss man viel Erfahrung und Können haben. Aber dann könnte man sich in der arbeitsarmen Zeit natürlich hinsetzen und die Kreiselgrubberzinken neu aufpanzern, wenn die durch die Panzerung in der Saison kaum an Länge verlieren, warum nicht?

JueLue
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Ruebe

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #38 am: 27. Juli 2009, 15:19:14 »

Na Georg,

da hast du dir aber mal nen Bären aufbinden lassen...... ;D

Wirtgen nimmt genauso wie Kutter und einige andere, die Teile von Betek, siehe Link oben.

Die haben harteingelötete HM Platten, wenn die runter sind muß getauscht werden, da sonst das Material weg ist. Die Halter/Aufnahmen sind fürs Schnellwechseln ausgelegt.

Ein Aufarbeiten ist (fast) unmöglich, da die Aufnahmen ebenfalls verschleissen, der Meissel also nicht mehr sicher sitzt. Es ist billiger den Meissel zu tauschen als die Walze (die Walze wird z. B. für Beton getauscht, um andere Meissel einzusetzen), bzw. die Aufnahemn aufzuarbeiten.

Jede Wärmeeinwirkung auf die Meissel verringert den Verschleiß, da ist wenig mit neu Aufschweissen .... dann müßten die schon ne  komplette Häterei in der Werkstatt haben.

Die msiten Meissel drehen sich übrigens in der Aufnahmen, um einen gleichmässigen Verschleiß zu realisieren und damit ein gleichmässiges Fräsbild.

Gruß

Bernd
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Klaus

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #39 am: 27. Juli 2009, 20:46:34 »

Moin Goerg,

bei meinem Pflug ist es so, dass das Originalschar von Kverneland und das fertig aufgepanzerte Schar von HTU fast preisgleich sind und auf eine ähnliche Standzeit kommen. Beim Originalschar kommen aber noch die Aufschraubspitzen dazu.
Wenn ich jetzt auf die Dinger verzichte und das Originalschar nach dem Vorbild von HTU selbst aufpanzere, dann habe ich zusätzliche Arbeit und Kosten, also kaufe ich gleich bei HTU.

Pflug- und Grubberschare werden auf der Rückseite aufgepanzert, die Kreiseleggenzinken meiner ehemaligen Lemken Zirkon hatte HTU in Drehrichtung aufgepanzert. Die Zinken wurden also immer nur soviel kürzer wie auch das aufgepanzerte Material verschliss. Wo soll ich da nachträglich etwas aufpanzern?

Schare, egal ob Pflug oder Grubber, verlieren an Material, werden also kürzer. Wie soll man die wieder aufpanzern?

Bleibt also noch der Kauf von günstigen Nachbauteilen um diese dann selbst aufzuschweissen, aber auch das ist eine Rechenaufgabe.

Gruß
Klaus
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Kai

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #40 am: 28. Juli 2009, 21:13:22 »

das aufpassern haben wir auch mal gemacht, dann wieder sein lassen.
wir haben verschleißarme böden und wechseln im jahr max. 2mal die schare beim grubber.
oft war es so das die schare brechen bevor sie verschlissen waren.

wer z.b sandboden hat und jeden 3 tag die scharen wechseln muss, sind aufgepanzerte schare vom vorteil (arbeitszeit)
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Henrik

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #41 am: 04. Dezember 2009, 17:09:08 »

Die Tage ist die aktuelle Liste von Htu gekommen. Erweitern doch jedes Jahr das Programm.
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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #42 am: 05. Dezember 2009, 12:34:45 »

Moin,
wir beschichten schon seit Jahren selbst und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Als wir noch mehr gepflügt haben ( so ca. 200ha/a ) habe ich jeden Abend auf die Schneidflächen der Schare eine Lage gelegt, in nassen Jahren sind die Schare so dünn geworden, daß sie zum Schluß manchmal weggebogen sind.
Auch kann man die Streifen noch gut ein zwei Saisons länger fahren, wenn man die ausgewaschenen Stellen aufschichtet.
Kreiselgrubberzinken, Doppelherzschare und auch die Schmalschare lassen sich super selbst beschichten, ich habe mir mal vor Jahren ausgewogen und ausgerechnet was das kostet, da kam ich auf 90€/h für mich beim Aufschweißen.
Man muß einige Regeln beachten, dann geht's super. Wir arbeiten mit Schutzgasdraht, allerding bekommt man den nicht mit einem Baumarktgerät verarbeitet. Bei Elektroden schmeißt man meines Erachtens zu viel teures Material weg.
Wenn wir z. B. die Doppelherzschare vom Grubber nicht beschichten, hält die erste Seite von 5Uhr bis 11Uhr, die zweite Seite hält dann nicht mal bis zum Kaffee. Nebenbei kosten die Schrauben auch Geld, und einmal Umdrehen, dann kann man sie wegschmeißen.
Für mich ein sehr interessantes Thema, da man gerade in der arbeitsarmen Zeit hochproduktiv tätig sein kann.
Grüße
Stanky
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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #43 am: 15. Dezember 2009, 19:52:18 »

Hi,

greife einfach mal das Thema hier auf.

Wollte fragen ob jemand Erfahrung mit  Granit Verschleißteilen hat?
Hierbei geht es mir besonders um die Pflugteile (Lemken).

Hat auch schon mal jemand  Teile von Menke genutzt? Habe von dieser Firma nämlich noch nie etwas gehört. Angebot ist aber sehr ansprechend.

Würde mich über Antworten freuen.

MfG
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Thomas

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Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
« Antwort #44 am: 15. Dezember 2009, 20:43:41 »

Ich hab die Granit-teile am Lemken Opal X 140.

Passgenauigkeit ist so lala, ein ganz schönes gefriemel, bis das alles dran war (Streifen). Hab da aber keine Erfahrungen mit Originalteilen, ob die besser passen. Letzlich hab ich aber alles zusammenbekommen.

Hinsichtlich Verschleiß kann ich noch wenig sagen, hab erst eine Saison gepflügt und die Schare wiederum waren von Mölbro, die einteiligen beschichteten Schare. Die sind richtig klasse.

Gruß
Thomas
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