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Autor Thema: Regenerative Landwirtschaft  (Gelesen 7311 mal)

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johndeere820

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #60 am: 11. Oktober 2018, 18:04:08 »

Zum Vergleich gehören aber auch die Varianten Direktsaat mit und ohne Glyphosat dazu (inklusive Aussaat der Zwischenfrucht).

Verfolge die regenerative Landwirtschaft nach Wenz und Näser jetzt schon eine Weile. Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, was die zwei Berater vermitteln wollen (ohne bisher einen der Bodenkurse besucht zu haben und die Details zu kennen). Der Pflug passt da mMn nicht so richtig ins Konzept.

Fraglich ist, welche Maßnahme am Ende welchen Effekt bringt und wie stark dieser ausfällt. Dinge wie Komposttee oder Kinsey bringen ohne angepasste Fruchtfolge(n) und möglichst konsequenten lebenden Bewuchs (ZWF, Untersaaten) in Kombination mit reduzierter Bodenbearbeitung oder no-till doch wahrscheinlich erstmal relativ wenig?! Vielleicht kann da jemand Erfahrungen beisteuern.
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2018, 18:12:23 von johndeere820 »
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Desvariar

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #61 am: 12. Oktober 2018, 12:00:01 »

Mal eine etwas dumme Frage: Die "neuen" Schälpflüge sind ja scheinbar alle als Drehpflug gebaut. Von früher kenne ich hier in der Gegend aber nur die Ausführung als Beetpflug, mit denen habe ich selbst aber nicht mehr gearbeitet. Muss man mit den alten Beetpflügen dann also auch noch eine richtige Spaltfurche pflügen (Auseinanderschlag bzw. Zusammenschlag) oder wird einfach Furche an Furche gearbeitet oder auf die dabei entstehenden Gräben Rücksicht zu nehmen?
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Heico

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #62 am: 12. Oktober 2018, 12:12:51 »

Beetpflug so wie beim Weltmeister einsetzen, dann ist es perfekt. :)
Geht aber auch einfacher. Die Tiefe ist entscheident, ob es später gut aus sieht.
Ein mal flach in eine Richtung und das 2. Mal etwas tiefer alles wieder zurück, dann gibt es kaum Verschiebung der Erde.
Leider ist oft nur 1 x geplant, dann muss die Furche irgendwann mal ausgeglichen werden.

Aber wozu schälen, das ist doch Biobetrieben vorbehalten. ;D

Und früher war es notwendig weil wenig PS zur Verfügung standen und der 50er Schlepper den 2,2m Grubber nicht ziehen konnte, den 5 Schar Schälpflug aber schon.
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joe

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #63 am: 12. Oktober 2018, 12:25:06 »

Mal eine etwas dumme Frage: Die "neuen" Schälpflüge sind ja scheinbar alle als Drehpflug gebaut. Von früher kenne ich hier in der Gegend aber nur die Ausführung als Beetpflug, mit denen habe ich selbst aber nicht mehr gearbeitet. Muss man mit den alten Beetpflügen dann also auch noch eine richtige Spaltfurche pflügen (Auseinanderschlag bzw. Zusammenschlag) oder wird einfach Furche an Furche gearbeitet oder auf die dabei entstehenden Gräben Rücksicht zu nehmen?
Ich gehöre mit meinen 50 Lenzen zwar schon zur grubber Generation aber da ich schon mit 12 Jahren erste Pflugerfahrungen sammeln musste , kann ich auch etwas dazu bei tragen .
Am besten ist es wenn man auch im Beet pflügt , dann können die jeweiligen Furchen ,zb der Auseinanderschlag vom schälen zum Zusammenschlag bei der Saarfurche genutzt werden oder halt anders herum
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Henrik

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #64 am: 12. Oktober 2018, 15:06:01 »

Schälpflug, Pflug, Fräse kommt alles wieder in Mode.
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EWD

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #65 am: 12. Oktober 2018, 20:22:02 »

Beim richtig Schälen bewegen wir uns bei Arbeitstiefen um die 5cm,
da gibt es keine Gräben.
Wir haben immer einen Auseinanderschlag beim Schälen gemacht.
Wenn dann das geschälte Land bearbeitet, geeggt, kultiviert wurde,
sind die Furchen verschwunden.
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Gufera

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Re: Regenerative Landwirtschaft
« Antwort #66 am: 13. Oktober 2018, 11:42:44 »

Wir haben auch eine Vortex fräse zum testen da. Mal schauen wie sie sich schlägt wenn sie dann mal zum Einsatz kommt.



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