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Autor Thema: Hausmüllähnliche Gewerbeabfälle  (Gelesen 568 mal)

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Mathias

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Hausmüllähnliche Gewerbeabfälle
« am: 10. August 2018, 16:55:16 »

Hallo Leute,

hatte die Tage Post vom Kreis bekommen, dass ich eine Tonne für "hausmüllähnliche Gewerbeanfälle" aufstellen muss.
Das sind laut Anlage so Sachen wie z.B. defekte Kugelschreiber, leere Druckerpatronen, Kaffeefilter, Kehricht etc.

Dazu Hinweise zum Gebührensystem:
- Abfallbehältergebür (also Bereitstellung)
- Leistungsgebühr (???)
- Holgebühr
- Grundgebühr: bestehend aus
                  - Verwaltungsaufwand
                  - Öffentlichkeitsarbeit und Abfallberatung
                  - Entsorgung verbotswidriger abgelagerter Abfälle
                  - Entsorgung von Kraftfahzeugen ohne gültige Kennzeichen, die auf öffentlichen Flächen abgestellt sind
                  - Rekultivierung und Nachsorge der stillgelegten Deponien im Kreis 

Das Lustige, oder ähh, nicht erntstzunehmende:
"Diese Vorschrift beruht auf der von der allgemeinen Lebenserfahrung getragenen Überzeugung des Verordnungsgebers..." :frage:

Dann kann ich ja auf dem Antwortschreiben dazu meine Zeit in Rechnung stellen, sowie pauschale Auslagen etc,
weil ich der Überzeugung bin, dass mir der Kram aufn Senkel geht!

Wie sieht das bei euch aus, kommt man da rumm als Privatbetrieb? Ging ja 25 jahre ohne Gewerbetonne
Zudem Landwirtschaft auch kein Gewerbe im dem Sinne ist, wir haben ja keine Gewerbenummer.

Die wolln nur wieder Geld haben und ich ärgere mich jetzt damit wieder rumm
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"Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd."

Mathilde

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Re: Hausmüllähnliche Gewerbeabfälle
« Antwort #1 am: 10. August 2018, 19:03:41 »

Hatte bei mir schon vor 23 Jahren keinen Erfolg. Wollte die Verordnung kopiert haben und die hat sich geweigert aber ich könne diese ja hier einsehen. Da habe ich mich mit einem plärrenden Säugling hingesetzt und das Teil gelesen.
Nichts zu machen und somit haben wir eine Hausmüll- und eine Gewerbemülltonne.
Geldschneiderei vor allem wenn man alles sauber trennt würde wirklich eine einzige Tonne reichen.

LG Mathilde
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"Manche Menschen sehen die Dinge wie sie sind und sagen Warum? Ich träume von Dingen die es nie gab, und sage: Warum nicht?"

(John F Kennedy)

wollomo

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Re: Hausmüllähnliche Gewerbeabfälle
« Antwort #2 am: 11. August 2018, 11:58:38 »


Wie sieht das bei euch aus, kommt man da rumm als Privatbetrieb? Ging ja 25 jahre ohne Gewerbetonne
Zudem Landwirtschaft auch kein Gewerbe im dem Sinne ist, wir haben ja keine Gewerbenummer.


Bei uns kommt sogar der örtliche Entsorger nicht drum herum :-[ :-X. Dort fährt der Mitbewerber auf den Hof und guckt nach der Tonne.

Meines Wissens gab es letztes Jahr irgendwann eine Änderung im Abfallgesetz. Zusammengefasst habe ich noch in Erinnerung, dass bei einer Prüfung des Betriebes alle anfallenden Abfälle zurück verfolgt werden können müssen. Bedeutet du musst dokumentiert haben wo dein Papier, Plastik, Restmüll etc. hingeht.
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