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Autor Thema: Bio-Mais hacken  (Gelesen 8924 mal)

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joe

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #60 am: 25. Juni 2018, 13:49:35 »

Eine Diskussion ob der Umwelteinflüsse von Konvi oder Bio gehört in ein eigenes Thema, das aufzumachen ist jedem Mitglied möglich.
Carsten

dann laß uns lieber über nationale  flüchtlingspolitik diskutieren
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wolf

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #61 am: 25. Juni 2018, 21:23:10 »

Nein, wir bleiben beim Thema ;D.

Hier die Aufnahmen von heute. Das hat auf ca. 90% der Fläche gut geklappt. Auf dem Rest war der Gänsefuß so massiv, dass der Mais deutlich darunter leidet.

derhauderer

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #62 am: 25. Juni 2018, 22:18:34 »

schöner mais! für bio fast schon zu sauber ;-)
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Wade

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #63 am: 25. Juni 2018, 23:52:55 »

War heute auch mal kurz im Mais, eine Runde mit Schlupfwespen verteilt.

Weißklee Untersaat ist schön aufgelaufen, bräuchte nun aber langsam mal wieder etwas Wasser damit es auch vorwärts geht und nicht vertrocknet.
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Bioland Landwirt seit 2012

BNT

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #64 am: 26. Juni 2018, 07:49:29 »

Kann mir jemand erklären, warum es vor einigen Jahren noch hieß, dass Bio Mais nicht machbar sei?
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bayernfarmer

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #65 am: 26. Juni 2018, 08:24:51 »

Hallo,
das haben sie bei euch erzählt.
Hier hat jeder Biobetrieb Mais soviel wie geht, soweit er keine Probleme mit Erosion hat. Weil die Erträge sich nicht vom Konvi unterscheiden und mit ein paarmal hacken alles getan ist.
MFG
Fritz
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BNT

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #66 am: 26. Juni 2018, 08:31:02 »

Ich weiß auch gar nicht mehr, was die Argumente dagegen waren.

Kommt demnächst dann Bio Raps? Bio Zuckerrüben?

Auch wenn es off topic ist: Macht ihr beim Bio Mais in Sachen N- und P-Düngung etwas besonderes? Gülle oder so?
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charlie

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #67 am: 26. Juni 2018, 08:37:04 »

Ich weiß auch gar nicht mehr, was die Argumente dagegen waren.

Kommt demnächst dann Bio Raps? Bio Zuckerrüben?

Auch wenn es off topic ist: Macht ihr beim Bio Mais in Sachen N- und P-Düngung etwas besonderes? Gülle oder so?

Biorüben gibt es bei uns in der Ecke schon länger. Auch hier im Forum haben wir ja Biorübenanbauer.
Maschinenhacke plus Handhacke ohne Herbizidstress ergibt in vielen Fällen recht ordentliche Erträge.
Die meisten leiden unter der sehr frühen Rodung, da wird einfach jede Menge Potenzial verschenkt.
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

Heico

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #68 am: 26. Juni 2018, 08:38:43 »

Wer hat das vor ein paar Jahren noch behauptet? Hab selber im Jahr 1985 das erste mal Bio-Körnermasianbau in der Umstellung mit gutem Erfolg probiert. Das wurde dann vom DMK als Sonderdruck verbreitet. Der Ertrag war schon immer besser als bei Getreide, weil der N-Bedarf je dt Ertrag niedriger ist. Krankheiten/Schädlinge gibt es wenig und Unterfußdüngung wird weit überschätzt. Die Organisation und Umsetzung der Hackarbeit entscheidet über den Erfolg.
Wer also gerne hackt, der ist mit Mais gut bedient. Wer so weit ist, der sucht meistens noch lukrativere Früchte, die dann im Ackerbaubetrieb den Mais ersetzen.

Die Zuckerrübe ist viel anspruchsvoller im Unkrautmanagement und der Raps ist durch Insekten mit hohem Risiko belastet.


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jotesen

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #69 am: 26. Juni 2018, 23:42:54 »

Kann mir jemand erklären, warum es vor einigen Jahren noch hieß, dass Bio Mais nicht machbar sei?

Ist mir ein absolutes Rätsel. Ich vermute mal, der hohe P-Bedarf ist ein Thema
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wolf

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #70 am: 18. August 2018, 11:31:42 »

Langsam glaube ich, dass an dem Spruch "einmal gehackt ist wie zweimal geregnet" was dran ist.
Der gehackte Mais scheint die Trockenphase besser zu überstehen. Wollte Bilder mit einem direkt benachbarten ungehackten Mais machen, der war dann wegen Trockenheit schon ab.  :rolleyes:

Wie ist euere Erfahrungen?

joe

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #71 am: 18. August 2018, 13:52:48 »

ob man das so pauschalierwen kann ?
ich setze mehr auf das prinzip beschattung und bodenruhe , allerdings im konvianbau , da denke ich würde hacken , sprich bearbeiten kontraproduktiv sein !? wobei ich hacken auch im konvianbau gut finde
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wernerzwo

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #72 am: 18. August 2018, 19:07:36 »

Langsam glaube ich, dass an dem Spruch "einmal gehackt ist wie zweimal geregnet" was dran ist.
Der gehackte Mais scheint die Trockenphase besser zu überstehen. Wollte Bilder mit einem direkt benachbarten ungehackten Mais machen, der war dann wegen Trockenheit schon ab.  :rolleyes:

Wie ist euere Erfahrungen?

Das glaube ich sofort! Der lockere Boden verhindert weiteres Austrocknen durch Kapillarwirkung.
Aber wenn es dann einmal richtig (!) regnet, dann ist einmal hacken auch wie 100x regnen...
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Hein

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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #73 am: 18. August 2018, 19:16:31 »

Die Beobachtung hatten wir dieses Jahr in den Rüben. Die sahen so mickrig aus, dass ich bei der ersten NAK mehrfach abgestiegen bin, um die Reihen zu verfolgen. Es war nach der Saat ein heftiger Regen drüber gegangen.
Ein Aussendienstler meinte, ich sollte mal ne Hackmaschine auftreiben, dann wird das besser.
Was soll ich sagen, nach dem Hacken gingen die ab wie Zäpfchen, sind bis jetzt einmal geregnet und sehen klasse aus.
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Re: Bio-Mais hacken
« Antwort #74 am: 18. August 2018, 19:40:01 »

Ich weiß auch gar nicht mehr, was die Argumente dagegen waren.

Kommt demnächst dann Bio Raps? Bio Zuckerrüben?

Auch wenn es off topic ist: Macht ihr beim Bio Mais in Sachen N- und P-Düngung etwas besonderes? Gülle oder so?

Ich säe den Bio-Mais ca. 10 Tage später, als früher der IP-Mais. Also 5.Mai anstatt 25.April. Der Boden ist dann wärmer und aktiver, kaum P-Versorgungsprobleme vorhanden. Der Mais wächst so zügig, auch zügig dem Unkraut davon. N und andere Nährstoffe liefert der Frühlingsaufwuchs des Luzerne-Kleegrases, das ich für den Mais und dem Boden "opfere" ;-). Dazu Unterfuss Bio-N-Pellets, und flüssiger Legehennenmist als Kopfdüngung. Alles in allem geschätzt sicher eher zuviel N als zuwenig- ich werde mich die nächsten 2-3 Jahre ans Optimum rantasten, d.h. die Düngemenge reduzieren versuchen.
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