www.agrowissen.de  
www.agrowissen.de
 
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Autor Thema: Ansäuerung von Futtergetreide pro und contra  (Gelesen 624 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Gallus gallus!

  • Vereinsmitglied
  • ***
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 815
  • Beruf: Landwirt
  • Carpe noctem!
    • broiler.blog
Ansäuerung von Futtergetreide pro und contra
« am: 09. Februar 2018, 08:47:29 »

Wenn wir das Thema Schweinefütterung würde ich sagen die Kosten für die Säure ( Konservierung) kannst du aus der Kalkulation lassen, die bekommst über die Fütterung (FVW) locker wieder rein.
Wie das bei den Hähnchen ist kann ich dir nicht sagen, aber sicher auch sehr positiv zu sehen!

Moin,
in Anlehnung an den anderen Faden möchte ich die Verfütterung von angesäuertem Getreide hier diskutieren. Im Fokus soll hier nicht die Verfahrenstechnik der Konservierung stehen, sondern die Auswirkungen auf die Tiere, ihre biologischen Leistungen und ihre Gesundheit.
Für mich persönlich liegt der Fokus natürlich beim Masthähnchen. Aber dieser Faden soll sich nicht darauf beschränken.

Im Detail beschäftigen mich momentan folgende Fragen:
Lässt sich durch die Verfütterung von angesäuertem Weizen die Proteinverdauung verbessern?
Welchen Einfluss hat es auf die Futteraufnahme?
Ein niedriger ph-Wert im Dünndarm soll gramnegativen Keimen (z.B. E.coli) vorbeugen. Würde angesäuerter Weizen da eien Einfluss haben? Oder ist sowieso alles gleichgesetzt, sobald es den Magen passiert hat? Hätte die Auswahl der verwendeten Säuren darauf einen Einfluss, z.B. anteilig Ameisensäure anstatt Propionsäure?
Könnte man greifbar machen, wie hoch ggf. der Mehrwert wäre, im Vergleich zu handelsüblichem Weizen?

Ich würde mich freuen, wenn wir diesen Faden als Pool für Meinungen und vielleicht auch Untersuchungsergebnissen (o.ä.) zu diesem Thema nutzen würden.
Gespeichert


 

Alles zum Thema Area51