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Autor Thema: Bio und Direktsaat  (Gelesen 10822 mal)

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farming.ch

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #105 am: 30. Januar 2018, 03:59:51 »

ja danke mulchi, sei dir gewiss... ich pflüge nicht aus langeweile...
aber das mit dem drauf rumkratzen hat auch seine grenzen, hier läuft aus den konventionellen  minimal Bb äcker das wasser bei regen oberirdisch ab... und im biobereich wird es mit flach eben schwierig beim thema unkraut... wurzelunkräuter hätte ich jetzt angst, aber es kommen bestimmt noch genug sonstige Spontanvegetation...
Bei 10cm müssten auch Quecken aufgeben? In 2-3 Gängen im Sommer von 3-10 cm oder so? Oder von 10-3 cm? Vielleicht macht das sogar mehr Sinn?

Ohne Nachläufer halte ich hier für wichtig...und zur folgenden Saat dann walzen, um Anschluss herzustellen, da oben ja (im Idealfall) alles vertrocknet ist. Wenn die ZF erstmal sauber steht und oben kein neues Samenpotential ist?

Würde mich ja auch sehr reizen, aber ich habs nichtmal konventionell soweit, immer wieder irgendwas das nicht nach Plan läuft und wenns bloß der Lohner ist, der auf dem Acker wieder wilde Sau spielt [emoji30]

Ich sehe keine Vorteile von 10cm tief grubbern oder ähnliches zu 10cm tief pflügen. Beim so pflügen ist immerhin mit einem Arbeitsgang die Sache erledigt :-). Der Pflug dreht die Scholle, was sicherer abtötet als das Gemische mit Grubber und Co..

Und dann im Frühling, bei unsicherem Wetter, da bin ich froh kann ich die Gründüngung lange wachsen lassen und dann innert sehr kurzer Zeit mit Pflug und Kreiselegge eine Saat hinkriegen. Man kann mit der Kreiselegge auch grob arbeiten, pulverisieren der Erde ist kein Muss dabei.
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mogwai

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #106 am: 30. Januar 2018, 07:47:26 »

Jetzt sprecht ihr vom Pflügen und Direktsaat? Irgendwie komm ich nicht mehr mit.

Der Pflug ist auch kein Wunderwutzi, Ampfer und Distel lachen da drüber, da ist der Grubber die bessere Wahl.

Der Pflug hat halt den Nachteil das ich viel Niederschlag brauche um eine üppige ZF hinzustellen, was bei den Sommertrockenheiten fragwürdig ist, 2 Felder hab ich mal getestet und nie wieder obwohl wir eigtl um die 800 Liter haben, nur wird die Verteilung immer mehr zum Problem.

Ich spiele mit dem Gedanken in WickRoggen Sonnenblume/Soja zu säen bzw zu lassen, teilweise in gewalzten Bestand und teilweise nach silieren oder evtl auch Striptill. Hat aber noch ein Jahr Zeit bei mir.

Aufjedenfall ein interessantes Thema welchem ich auch immer mehr zugewinne wegen meiner Hanglagen.
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farming.ch

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #107 am: 30. Januar 2018, 08:00:03 »

Jetzt sprecht ihr vom Pflügen und Direktsaat? Irgendwie komm ich nicht mehr mit.

Der Pflug ist auch kein Wunderwutzi, Ampfer und Distel lachen da drüber, da ist der Grubber die bessere Wahl.

Der Pflug hat halt den Nachteil das ich viel Niederschlag brauche um eine üppige ZF hinzustellen, was bei den Sommertrockenheiten fragwürdig ist, 2 Felder hab ich mal getestet und nie wieder obwohl wir eigtl um die 800 Liter haben, nur wird die Verteilung immer mehr zum Problem.

Ich spiele mit dem Gedanken in WickRoggen Sonnenblume/Soja zu säen bzw zu lassen, teilweise in gewalzten Bestand und teilweise nach silieren oder evtl auch Striptill. Hat aber noch ein Jahr Zeit bei mir.

Aufjedenfall ein interessantes Thema welchem ich auch immer mehr zugewinne wegen meiner Hanglagen.

Mit einem Pflug sehr flach arbeiten hat im Bio eine lange Tradition mit guten Erfahrungen.
Es ist mehr ein Schälen als Pflügen, mit diesen 10cm Tiefe.
Flach mischen und tief lockern ist der alte Spruch der Biobauern, wurde so gelehrt von Müller und Rusch, den Begründern
des biologisch-organischen Landbaus im deutschsprachigen Raum.

Für die Distelbekämpfung habe ich noch einen Grubber mit massiven Gänsefusscharen, 37.5cm Breite je Schar. Mit diesem kann man flach und tief arbeiten. Jedoch wird von langjährigen Biobauern gesagt, Luzerne-Kleegras sei die beste Medizin gegen Ackerkratzdisteln. Also tiefe Wurzeln und viele Schnitte oben...
Ampfer stechen wir von Hand. Wir haben zum Glück nicht viel hier.
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Guido

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #108 am: 05. Februar 2018, 23:41:40 »


hi die Bios in der Nachbarschaft die Grubbern wie die wilden 3-5 mal und dann wird gepflügt,wusste gar nicht das man so tief Pflügen kann :pfeiff:
Kein wunder die haben auch die grössten Schlepper in der Region,vor der saht wird das Gepflügen nochmal gegrubbert und gewalzt und dann mit der Kreiselkombi gesäht
im Schnecken Tempo und wider Gewalzt :irre:
So da ich nächstens die Bodenschutzfachstellen aufem Platz habe wegen Infrastrucktur bedingte Erosion wird das für die Bodenschutzfachstelle in arbeit aus arten. ;D
wen sie sehen wies auf den Feldern aus sieht bei den Bios (nur die haben Erosion auf den Feldern)  :kloppe:

Gruss Guido
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derhauderer

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #109 am: 06. Februar 2018, 04:46:22 »

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #110 am: 06. Februar 2018, 05:40:03 »

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Er berichtet von der Bodenbearbeitungs-Praxis seiner Nachbarn, die seit neustem Bio sind....
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Heico

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #111 am: 06. Februar 2018, 07:31:07 »


hi die Bios in der Nachbarschaft die Grubbern wie die wilden 3-5 mal und dann wird gepflügt,wusste gar nicht das man so tief Pflügen kann :pfeiff:
Kein wunder die haben auch die grössten Schlepper in der Region,vor der saht wird das Gepflügen nochmal gegrubbert und gewalzt und dann mit der Kreiselkombi gesäht
im Schnecken Tempo und wider Gewalzt :irre:
So da ich nächstens die Bodenschutzfachstellen aufem Platz habe wegen Infrastrucktur bedingte Erosion wird das für die Bodenschutzfachstelle in arbeit aus arten. ;D
wen sie sehen wies auf den Feldern aus sieht bei den Bios (nur die haben Erosion auf den Feldern)  :kloppe:

Gruss Guido

Dein Post wäre es Wert gewesen, ihn auseinanderzunehmen. So viel Missgunst gibt es selten.
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derhauderer

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #112 am: 06. Februar 2018, 08:08:32 »

@ farmi: das hab ich schon verstanden... Nur den Zusammenhang zu dem Thema ist für mich nicht verständlich.

Ich denke es wäre wohl sinniger wenn guido sich selbst informiert. Und dann mit seinen Kollegen das Gespräch sucht.

Anstatt hier einfach pauschal bios als bodenvergewaltiger anzuprangern.




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Wade

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #113 am: 06. Februar 2018, 09:18:13 »

100% Direktsaat in Bio ist wohl bei uns nicht möglich, ein paar Früchte könnten damit aber gehen. zb die angesprochene Soja oder Mais.

Ich halte es schon für schwierig 100% Mulchsaat in Bio umzusetzen. Vor allem in einem Herbst/Winter wie diesem. Bei gepflügten Äckern konnte man im Herbst halbwegs gut die Saat verstecken, auf den gegrubberten war es einfach zu feucht dafür. Wollte jetzt die Zwischenfrucht vor Mais auch einfach nur Grubbern, aber da ist auf den schweren Böden nicht dran zu denken. Also kommt jetzt der Pflug, dann hat der Frost & die Witterung bis April noch Zeit eine brauchbare Bodengare hinzulegen...

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Guido

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #114 am: 06. Februar 2018, 12:34:16 »


Haaaalllllooooo Heico und derhauderer versteht ihr über haupt etwas vom Boden und Erosion????

Erosion ist ,wenn auf dem Feld rinnen hat wo es die Erde fortgeschwemmt hat!!

Immer wenn Kollegen auf besuch kommen fragen sie mich " so wie viele Lasterzüge Erde hast wider vom Nachbar geschenkt bekommen"

gruss Guido
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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #115 am: 06. Februar 2018, 12:43:29 »

Jo... Und du? Verstehst du das das Thema hier direktsaat im bioanbau behandelt? Wenn du erosion im bioanbau diskutieren willst dann mach n neues Thema auf und spam das hier nicht voll!


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Heico

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #116 am: 06. Februar 2018, 12:46:36 »


Haaaalllllooooo Heico und derhauderer versteht ihr über haupt etwas vom Boden und Erosion????

Erosion ist ,wenn auf dem Feld rinnen hat wo es die Erde fortgeschwemmt hat!!

Immer wenn Kollegen auf besuch kommen fragen sie mich " so wie viele Lasterzüge Erde hast wider vom Nachbar geschenkt bekommen"

gruss Guido

Vom Boden ja, von Erosion weniger.
Kannst du dir auch vorstellen warum man ackert im Bioanbau?
Mal was von falschem Saatbett oder Wurzelunkräuterbekämpfung gehört?
Warum man langsam walzt, ist dir offensichtlich unbekannt.
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Tim

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FFFlorian

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #118 am: 25. Februar 2018, 10:13:48 »

Die weden doch vor der Saat ein totalherbizid an.

Oder habe ich da was falsch verstanden?
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Gutbrod1032

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #119 am: 25. Februar 2018, 11:49:50 »

Die weden doch vor der Saat ein totalherbizid an.

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Bei 5:58 spricht der Mann auf alle Fälle davon daß man seine Herbizidstrategie anpassen sollte.

Bekommt man die Triticale so zuverlässig tot wenn man sie abmäht?
Oder wird das Stroh so brüchig/kurz wenn man sie nur früh genug abspritzt?
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