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Autor Thema: Bio und Direktsaat  (Gelesen 10645 mal)

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derhauderer

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #30 am: 08. Januar 2018, 10:40:12 »

Ich sehe keinen klaren Trend...

Wunschdenken ist glaube ich eine festbodenwirtschaft.... Also flache mulchsaat, nur eben dann ohne mulch...

Die breite praxis ist so wie ich das sehe das jährlich vor den hauptkulturem gepflügt wird... Mit allem was dazu gehört... Falsches saatbeet... Pingelige Saatbeet Bereitung... Mehrmaliges striegeln, evtl noch hacken... Und dann eben noch mehrfache stoppelbearbeitung...

Mein Anliegen ist es mit ds möglichst viel Ruhephasen für den Boden einzurichten ohne die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren.


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NobbyNobbs

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #31 am: 08. Januar 2018, 11:07:51 »

Eine wirkliche Festbodenwirtschaft mache ich ja konventionell auch. Aktuell mit Anteilen von irgendwo 0,33 flachen Bodenbearbeitungsmaßnahmen/Jahr. Etwa weitere 10-20 %/Jahr  entsprechen einer Bestellsaat in die Stoppel (Airseeder/Rapid). Gut die Hälfte wird in notill bestellt.
Das System rennt bei mir bisher, ist aber schon auch auf einen recht intensiven Einsatz von  Pflanzenschutz und organischer + mineralischer Düngung ausgerichtet.
Ich bin irgendwo so im 8. Jahr weg von den Lockerungen tiefer 5-10 cm.
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Ich mach's einfach mal!

derhauderer

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #32 am: 08. Januar 2018, 11:16:48 »

Eine wirkliche Festbodenwirtschaft mache ich ja konventionell auch. Aktuell mit Anteilen von irgendwo 0,33 flachen Bodenbearbeitungsmaßnahmen/Jahr. Etwa weitere 10-20 %/Jahr  entsprechen einer Bestellsaat in die Stoppel (Airseeder/Rapid). Gut die Hälfte wird in notill bestellt.
Das System rennt bei mir bisher, ist aber schon auch auf einen recht intensiven Einsatz von  Pflanzenschutz und organischer + mineralischer Düngung ausgerichtet.
Ich bin irgendwo so im 8. Jahr weg von den Lockerungen tiefer 5-10 cm.

Und genau deshalb das bio in der Überschrift... Es geht nicht darum wie man konventionell so ein system etabliert...


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NobbyNobbs

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #33 am: 08. Januar 2018, 11:17:39 »

Eine wirkliche Festbodenwirtschaft mache ich ja konventionell auch. Aktuell mit Anteilen von irgendwo 0,33 flachen Bodenbearbeitungsmaßnahmen/Jahr. Etwa weitere 10-20 %/Jahr  entsprechen einer Bestellsaat in die Stoppel (Airseeder/Rapid). Gut die Hälfte wird in notill bestellt.
Das System rennt bei mir bisher, ist aber schon auch auf einen recht intensiven Einsatz von  Pflanzenschutz und organischer + mineralischer Düngung ausgerichtet.
Ich bin irgendwo so im 8. Jahr weg von den Lockerungen tiefer 5-10 cm.

Und genau deshalb das bio in der Überschrift... Es geht nicht darum wie man konventionell so ein system etabliert...


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Ich denke da gibt es mehr Parallelen als du denkst. 


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joe

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #34 am: 08. Januar 2018, 12:20:10 »

Eine wirkliche Festbodenwirtschaft mache ich ja konventionell auch. Aktuell mit Anteilen von irgendwo 0,33 flachen Bodenbearbeitungsmaßnahmen/Jahr. Etwa weitere 10-20 %/Jahr  entsprechen einer Bestellsaat in die Stoppel (Airseeder/Rapid). Gut die Hälfte wird in notill bestellt.
Das System rennt bei mir bisher, ist aber schon auch auf einen recht intensiven Einsatz von  Pflanzenschutz und organischer + mineralischer Düngung ausgerichtet.
Ich bin irgendwo so im 8. Jahr weg von den Lockerungen tiefer 5-10 cm.

Und genau deshalb das bio in der Überschrift... Es geht nicht darum wie man konventionell so ein system etabliert...


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warum so patzig ?
ich denke man sollte versuchen von ein ander zu lernen , weniger schwarz/weiß dafür  mehr in grautönen sehen !
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....... den Rest mußt du bezahlen !

derhauderer

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #35 am: 08. Januar 2018, 12:24:44 »

Eine wirkliche Festbodenwirtschaft mache ich ja konventionell auch. Aktuell mit Anteilen von irgendwo 0,33 flachen Bodenbearbeitungsmaßnahmen/Jahr. Etwa weitere 10-20 %/Jahr  entsprechen einer Bestellsaat in die Stoppel (Airseeder/Rapid). Gut die Hälfte wird in notill bestellt.
Das System rennt bei mir bisher, ist aber schon auch auf einen recht intensiven Einsatz von  Pflanzenschutz und organischer + mineralischer Düngung ausgerichtet.
Ich bin irgendwo so im 8. Jahr weg von den Lockerungen tiefer 5-10 cm.

Und genau deshalb das bio in der Überschrift... Es geht nicht darum wie man konventionell so ein system etabliert...


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warum so patzig ?
ich denke man sollte versuchen von ein ander zu lernen , weniger schwarz/weiß dafür  mehr in grautönen sehen !

Ich lerne gerne dazu... Nur wenn da schon steht funktioniert nur funktioniert nur mit viel Pflanzenschutz und dünger dann ist das wohl nicht auf bio übertragbar...


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Tim

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #36 am: 08. Januar 2018, 12:34:48 »

... Was greening beispielsweise angeht sind Bohnen und Erbsen die Kulturen die Schnecken relativ problemlos davon wachsen.

Wir wirtschaften hier auf kalten Tonböden - sodass ich mittlerweile auch sagen kann, das sie die langsamere Erwärmung unter der (Stroh-)mulchdecke noch relativ gut verknusern.

Auch dieses hungern der Direktsaatbestände (fehlende Mineralisation,  Wurzelentwicklung)  ist dort sehr gering.

Ich schließe jetzt einfach mal darauf das das also die Fruchtarten sind, bei denen du am schnellsten mit direktsaat einsparen kannst.

Mais ist enorm schwierig,  Soja kenne ich mich nicht aus.

Wenn du einen bioroggen platt walzt - bekommen dann die Unkräuter über die er wächst nicht wieder Licht und legen dann richtig los?
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andl

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #37 am: 08. Januar 2018, 12:55:06 »

@ andl: das mit dem soja in Roggen will ich dieses Jahr auch probieren.... Haste dazu noch paar infos?

hier fotos vom bestand:
https://www.facebook.com/pg/AgrarserviceHubmann/photos/?tab=album&album_id=721592354546922

saat war so 20. - 25. mai, der roggen muss in der blüte sein. sorte war glaub ich sultana.
bei saat in den stehenden roggen und anschließendem nochmaligem walzen war ablage besser als bei umgekehrter reihenfolge.

https://www.facebook.com/pg/AgrarserviceHubmann/photos/?tab=album&album_id=721592354546922
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NobbyNobbs

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #38 am: 08. Januar 2018, 14:09:26 »

Eine wirkliche Festbodenwirtschaft mache ich ja konventionell auch. Aktuell mit Anteilen von irgendwo 0,33 flachen Bodenbearbeitungsmaßnahmen/Jahr. Etwa weitere 10-20 %/Jahr  entsprechen einer Bestellsaat in die Stoppel (Airseeder/Rapid). Gut die Hälfte wird in notill bestellt.
Das System rennt bei mir bisher, ist aber schon auch auf einen recht intensiven Einsatz von  Pflanzenschutz und organischer + mineralischer Düngung ausgerichtet.
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Völlig falscher Ansatz. Ich denke du bist noch nicht so weit.
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Heico

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #39 am: 08. Januar 2018, 14:23:42 »

Hab den Überblick verloren - wer nicht weit genug ist. :)

Es geht dabei um Unkraut/Ungras. Wenn sie nicht mit systemischen Herbiziden bekämpft werden, dann sehe ich keine Möglichkeit sie bei der geplanten organischen Auflage auszuschalten?!
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derhauderer

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #40 am: 08. Januar 2018, 14:55:23 »

Deswegen temporäre ds... Saubere deckfrucht und keine Ausdauernden Unkräuter... Dann funktioniert schon...

Die n Versorgung ist dann nochmal ein anderes Problem...


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ZX25

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #41 am: 08. Januar 2018, 15:44:35 »

@ andl: das mit dem soja in Roggen will ich dieses Jahr auch probieren.... Haste dazu noch paar infos?

hier fotos vom bestand:
https://www.facebook.com/pg/AgrarserviceHubmann/photos/?tab=album&album_id=721592354546922

saat war so 20. - 25. mai, der roggen muss in der blüte sein. sorte war glaub ich sultana.
bei saat in den stehenden roggen und anschließendem nochmaligem walzen war ablage besser als bei umgekehrter reihenfolge.

https://www.facebook.com/pg/AgrarserviceHubmann/photos/?tab=album&album_id=721592354546922
Bin ich eigentlich der einzig dumme der mit facebook nix anfangen kann  :frage:
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reto

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #42 am: 08. Januar 2018, 15:51:43 »

derhauderer:
DS-Biorapsversuch sah so aus:
Rapssaat nach Gerste Mitte August mit Untersaat gleichzeitig mit 5 abfrierenden Pflanzen und einem überwinternden Weissklee (2 kg/ha)
Frühe Saat nötig weil GD soll Raps bremsen und Unkraut unterdrücken
1 Düngung mit Gärrest im März
2 Komposttees im April (in der 2. Mischung Zusatz eines ätherischen Oeles(Basis Huminsäure) gegen Rapsglanzkäfer
Schneedruck (Ende April) >Hagelversicherung schätzte 51% Schaden
Ertrag 2.2 To
Herbst:2 Schnitte Silage mit Weissklee und bisschen Gerstedurchwuchs
Weizen als Nachfolgekultur
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Rainman

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #43 am: 08. Januar 2018, 16:05:03 »



Bin ich eigentlich der einzig dumme der mit facebook nix anfangen kann  :frage:

Was bitte ist facebook??
Braucht das irgendwer?
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andl

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Re: Bio und Direktsaat
« Antwort #44 am: 08. Januar 2018, 16:46:10 »

Bin ich eigentlich der einzig dumme der mit facebook nix anfangen kann  :frage:

alben sind öffentlich, musst also nicht bei facebook angemeldet sein, um sie ansehen zu können.
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