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Autor Thema: Afrikanische Schweinpest (ASP)  (Gelesen 9845 mal)

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Euro-T

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #30 am: 28. Januar 2018, 12:01:56 »

Hab die Tage irgendwo gesehen /gelesen, dass man darüber nachdenkt Nachsichtgeräte zu erlauben. Weiß aber nicht mehr von wem das kam.

https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Nachtzielgeraete-fuer-Wildschweinjaeger-genehmigt_article1432234532.html

Hätte man schon viel, viel eher genehmigen sollen. Den Bestand jetzt noch auf ein natürliches Maß dezimieren zu wollen, ist ein hoffnungsloses Unterfangen. :kopfschuettel:

hätte hätte fahrradkette ......
wie bei allen dingen in unserem land , erst wenn irgendetwas unserer verkommenen gesellschaft auf die füße fällt , das wird gehandelt !

Immer, in gaaanz Deutschland?

Nein, wenn`s um andere Dinge geht, dann wird auch gerne das Vorsorgeprinzip hergenommen, damit`s passt  :rolleyes:
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~~ Olli

Biobauer

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #31 am: 28. Januar 2018, 12:14:30 »

zum schalldämpfer, mittlerweile fast überall erlaubt, aber nun bitte nicht meinen da würde man james bond mässig nur noch ein plopp plopp hören. den überschallknall hat man trotzdem noch, es wurden rein die dezibel etwas minimiert, das man das gehör nicht mehr so schädigt. das war übrigends auch der grund für die zulassung
-zum nachtsichtgerät, die sind schon immer erlaubt, das was ihr meint sind nachtZIELgeräte, naja, so durchschlagend ist der erfolg da nicht, wie manche hier meinen. gab schon versuche dazu . noch dazu, die meisten jäger die ich kenne, gehen einer geregelten tätigkeit nach, sprich da wird pünktliches ausgeruhtes erscheinen am arbeitsplatz erwartet, das passt nicht so ganz überein mit der nachtjagd. und es muss einen auch gegeben sein bei jedweden drecks bzw sauwetter draussen rumzujuckeln. und zu guter letzt, wer sich mit sauen und ihren verhalten bissl auskennt, der weiß eigentlich das solche zielgeräte zwar beim ansprechen helfen können, strecke wird dadurch nicht mehr gemacht. ausserdem reden wir hier über eine investition von 3000 bis 5000, was was gscheits schussfestes sein soll.

in meinen augen wird hier für die künftige seuche ein sündenbock gesucht, egal wie es kommen wird, sind die jäger schuld dran.

PS: von mir aus kann jeder, der hier vehement einen verstärkten abschuss fordert bei mir im revier kostenlos auf sau jagen, das wildbret kann er auch haben, vorausgesetzt wäre natürlich ein gültiger js, aber der is heutzutage flugs gemacht. ich denke dieses angebot bekommt man auch in seinen jeweiligen heimatort, also auf gehts
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joe

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #32 am: 28. Januar 2018, 14:03:40 »

Hab die Tage irgendwo gesehen /gelesen, dass man darüber nachdenkt Nachsichtgeräte zu erlauben. Weiß aber nicht mehr von wem das kam.

https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Nachtzielgeraete-fuer-Wildschweinjaeger-genehmigt_article1432234532.html

Hätte man schon viel, viel eher genehmigen sollen. Den Bestand jetzt noch auf ein natürliches Maß dezimieren zu wollen, ist ein hoffnungsloses Unterfangen. :kopfschuettel:

hätte hätte fahrradkette ......
wie bei allen dingen in unserem land , erst wenn irgendetwas unserer verkommenen gesellschaft auf die füße fällt , das wird gehandelt !

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simmt , insektizide beizen oder das geschrei nach dem glyphosverbot
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Henrik

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charlie

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #34 am: 20. Februar 2018, 16:55:59 »

Haltung auf Stroh, Spielmaterial Stroh und Heu, sowie selbst erzeugtes Futter könnte den Betrieben in ASP-Sperrbezirken doppelt auf die Füße fallen...

https://www.agrarheute.com/tier/schwein/asp-bund-plant-verwendungsverbot-fuer-gras-heu-stroh-542740?utm_campaign=ah-newsalarm&utm_source=agrarheute&utm_medium=newsletter&utm_term=2018-02-20
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

juliusjr

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #35 am: 20. Februar 2018, 17:21:47 »

Die Tiere stecken sich ja nur bei kontakt mit kranken Tieren an - ich denk mal dass deshalb die Krankheit nicht in unsere Schweineställe(die geschlossenen) wandert. Oder seh ich das zu optimistisch? Klar is es ein Problem wenn man in so nem Sperrbezirk wegen nem Wildschwein is und gewisse Auflagen hat. Und natürlich dass die deutschen Verbraucher dann kurzfristig weniger Schweinefleisch essen.
Hat sich die Schweinepest auf die Preise bei Schweinefleisch in Polen und Tschechien ausgewirkt?
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JueLue

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #36 am: 20. Februar 2018, 17:39:48 »

Die Tiere stecken sich ja nur bei kontakt mit kranken Tieren an - ich denk mal dass deshalb die Krankheit nicht in unsere Schweineställe(die geschlossenen) wandert. Oder seh ich das zu optimistisch? Klar is es ein Problem wenn man in so nem Sperrbezirk wegen nem Wildschwein is und gewisse Auflagen hat. Und natürlich dass die deutschen Verbraucher dann kurzfristig weniger Schweinefleisch essen.
Hat sich die Schweinepest auf die Preise bei Schweinefleisch in Polen und Tschechien ausgewirkt?

Polen hat gut 100%, Tschechien <60% Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch. Von daher keinen nennenswerten Export, von daher kein großes Problem mit Handelssperren.

Deutschland: 121% Selbstversorgungsgrad und stärkster Exporteur aus der EU in Drittländer -> Exportsperre wird für den Preis zur Katastrophe.

Es stimmt, es wird gerade in Deutschland mit 99% Indoor Schweinehaltung praktisch keine Ansteckungen von Hausschweinen geben. Aber wenn das erste Wildschwein in D die afrikanische Schweinepest hat, wird der Chinese für deutsches Schweinefleisch eine Importsperre ausrufen.

JueLue
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juliusjr

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #37 am: 20. Februar 2018, 17:45:30 »

Ok - ja das wäre für den Preis nicht gut. Und man könnte es den Chinesen nicht verübeln - es wird ja auch geschimpft dass Lidl von Polen importiert.
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JueLue

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #38 am: 20. Februar 2018, 17:54:50 »

ASP Verlauf seit 2007... das macht schon Sorge!

Sehr schön kann man da auch die Sprünge über große Distanzen sehen, die die ASP vermutlich über Erreger in transportierten und dann weggeworfenen Lebensmitteln macht.

Z.B. in Räucherschinken bleibt der Erreger >200 Tage ansteckend.

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Aus AFP ASP gemacht
« Letzte Änderung: 20. Februar 2018, 19:41:33 von ct »
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klausg

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #39 am: 20. Februar 2018, 20:45:14 »

Wer denkt das die Seuche nicht in den Stall kommen kann, der träumt. Ein infizierter Scheisehaufen auf einem lagernden Weizenbestand und es ist passiert.

Der Sprung auf EU Gebiet kam nicht durch Lebensmittel. Es ist ein offenes Geheimniss, das dies ein Geschenk für die Embargos war.. Der Erstausbruch in Georgien fand auch zu einem Zeitpunkt statt, indem ein Teil von Georgien nicht mehr in der Hand von Georgischen Regierungstruppen war.
Wird wohl kaum ein Afrikaner einen Warzenschweinschinken mit nach Georgien gebracht haben. Vielleicht ist da ja mal ein Glas aus einem Labor aus versehen zerbrochen.
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Stefan81

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #40 am: 20. Februar 2018, 21:03:00 »

Eine sehr große Gefahr geht auch von Tierhaltenten Jäger aus
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Mit freundlichen Grüßen
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Stefan81

JueLue

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #41 am: 21. Februar 2018, 04:57:50 »

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...Der Sprung auf EU Gebiet kam nicht durch Lebensmittel. Es ist ein offenes Geheimniss, das dies ein Geschenk für die Embargos war.. Der Erstausbruch in Georgien fand auch zu einem Zeitpunkt statt, indem ein Teil von Georgien nicht mehr in der Hand von Georgischen Regierungstruppen war.
Wird wohl kaum ein Afrikaner einen Warzenschweinschinken mit nach Georgien gebracht haben. Vielleicht ist da ja mal ein Glas aus einem Labor aus versehen zerbrochen.

Ich bin ja kein Anhänger dieser Verschwörungstheorien (ich glaube auch, dass die Amis wirklich auf dem Mond waren).
Aber beweisen kann ichs natürlich auch nicht  ;).

JueLue
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klausg

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #42 am: 21. Februar 2018, 18:08:24 »

.

...Der Sprung auf EU Gebiet kam nicht durch Lebensmittel. Es ist ein offenes Geheimniss, das dies ein Geschenk für die Embargos war.. Der Erstausbruch in Georgien fand auch zu einem Zeitpunkt statt, indem ein Teil von Georgien nicht mehr in der Hand von Georgischen Regierungstruppen war.
Wird wohl kaum ein Afrikaner einen Warzenschweinschinken mit nach Georgien gebracht haben. Vielleicht ist da ja mal ein Glas aus einem Labor aus versehen zerbrochen.
Ich bin ja kein Anhänger dieser Verschwörungstheorien (ich glaube auch, dass die Amis wirklich auf dem Mond waren).
Aber beweisen kann ichs natürlich auch nicht  ;).

JueLue


Das ist keine Verschwörungstheorie - die Weißrussischen Vertrinärbehörden haben sich bei den polnischen Kollegen beschwert, weil Polen immer noch ASP frei ist, wo es doch schon längst tote Wildschweine im Grenzgebiet in Polen gibt. Die Orte waren ihnen auch bekannt.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2018, 23:55:24 von klausg »
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Gutbrod1032

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #43 am: 21. Februar 2018, 22:31:17 »

Bundesminister Schmidt forderte die Bevölkerung heute auf mehr Wildschwein zu essen um die Bejagung zu fördern und damit die ASP einzudämmen.

Dann guten Appetit   :ruedi:
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Henrik

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Re: Afrikanische Schweinpest (ASP)
« Antwort #44 am: 06. August 2018, 22:42:23 »

Lettland wohl wieder die ASP ausgebrochen  >:(
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