www.agrowissen.de  
www.agrowissen.de
 
Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

     :D   mehr Wissen durch agrowissen !    :D

Autor Thema: Bio Rapsanbau  (Gelesen 388 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Wade

  • Hero Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 992
  • Beruf: Landwirt
Bio Rapsanbau
« am: 06. Dezember 2017, 10:09:31 »

Das mit dem Bio Raps würde mich auch interesieren, bitte nicht per PM damit alle was davon haben  ;)
Falls es zu umfangreich wird einfach neues Thema aufmachen, dann können wir uns da drüber mal unterhalten.   ;D
Gespeichert


Bioland Landwirt seit 2012

Stefan85

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 36
  • Beruf: Landwirt
Re: Bio Rapsanbau
« Antwort #1 am: 06. Dezember 2017, 10:44:15 »

Was interessiert euch denn? Wenn man alle Arbeitsschritte (Umbruch, Saatbett, Saat, ggf. Striegel/Hacke) sorgfältig und nach guter fachlicher Praxis ausführt, eine gute Vorfrucht hat und im Frühjahr schnellen N düngen kann, braucht man nach etwa einem Jahr einen Drescher ;-)
Von Vorteil ist eine kühle Witterung zum Knospenschieben (<12°C), damit der Käfer lahm ist, bis die ersten Blüten offen sind. Und natürlich eine Region, die mehr als WR-WW-WG bietet, wegen dem Käfer-Druck insgesamt.

Klingt jetzt frech, ist aber in etwa so (1,8t/ha langjähriger Durchschnitt, bei uns 1-3 möglich, sonstige Rahmenbedingungen s.o.).
Gespeichert
"Das Wesen des garen Bodens ist seine Porigkeit" - frei nach Sekera

Wade

  • Hero Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 992
  • Beruf: Landwirt
Re: Bio Rapsanbau
« Antwort #2 am: 06. Dezember 2017, 12:48:14 »

Das Unkraut sollte nicht so das Problem sein, sondern eben die Käfer bzw die Kohlfliege. Da kann man sehr wenig dagegen tun oder? Hab schon gehört dass die dünne Gülle in der Blüte drauf gesprüht haben, aber ob das hilft  :frage:
Gespeichert
Bioland Landwirt seit 2012

BNT

  • Hero Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 5 914
Re: Bio Rapsanbau
« Antwort #3 am: 06. Dezember 2017, 13:29:22 »

Also sind die Insekten die Ertragsbegrenzer?

Hat Spinosad keine entsprechende Zulassung?
Gespeichert

mogwai

  • Full Member
  • ***
  • Offline Offline
  • Beiträge: 112
Re: Bio Rapsanbau
« Antwort #4 am: 06. Dezember 2017, 15:48:32 »

Hat man damit auch Probleme wenn es im Umkreis von 10km keinen Raps gibt?
Gespeichert

Henrik

  • Moderator
  • *****
  • Offline Offline
  • Geschlecht: Männlich
  • Beiträge: 7 411
    • Unser Hof
Re: Bio Rapsanbau
« Antwort #5 am: 06. Dezember 2017, 17:58:02 »

Was interessiert euch denn? Wenn man alle Arbeitsschritte (Umbruch, Saatbett, Saat, ggf. Striegel/Hacke) sorgfältig und nach guter fachlicher Praxis ausführt, eine gute Vorfrucht hat und im Frühjahr schnellen N düngen kann, braucht man nach etwa einem Jahr einen Drescher ;-)
Von Vorteil ist eine kühle Witterung zum Knospenschieben (<12°C), damit der Käfer lahm ist, bis die ersten Blüten offen sind. Und natürlich eine Region, die mehr als WR-WW-WG bietet, wegen dem Käfer-Druck insgesamt.

Klingt jetzt frech, ist aber in etwa so (1,8t/ha langjähriger Durchschnitt, bei uns 1-3 möglich, sonstige Rahmenbedingungen s.o.).

Hackst du den Raps? Und wenn ja mit welchem Reihenabstand?
Gespeichert
Sei Gierig wenn andere sich fürchten, fürchte dich wenn andere zu gierig sind.   Warren Buffet

Stefan85

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 36
  • Beruf: Landwirt
Re: Bio Rapsanbau
« Antwort #6 am: 06. Dezember 2017, 18:21:55 »

@BNT: Ertragsbegrenzend ist jedes Jahr was anderes, aber Käfer sind oft dabei. In der CH wurde immer wieder geforscht an der Käferdirektbekämpfung, bisher ohne Praxisreife/Wirtschaftlichkeit. Spinosad hat mW keine Zulassung. Wir machen nix.

@Mogwai: ausprobieren. 10km hört sich schonmal ermutigend an. Wichtig ist aber v.a. die Temperatur, egal, wieviele da sind. Es gab auch Jahre, in denenauch konventionell nix gemacht wurde, weil die Schadensschwelle nicht erreicht wurde.

@Henrik: Manchmal ja, manchmal nein. Wenn dann mit Doppel/Tripelreihen und dann wieder ne Hackspur. Die Philosophien gehen weit auseinander, auch innerhalb eines Hofes. Ich bin momentan mit 12er Scharen sehr zufrieden auf gut 20cm Hackspur. Letztlich gibt die Drillenbreite und die Spurweite vor, was sich anbietet. Und die Leitunkräuter und die gewünschten Hackzeitpunkte und und und
Gespeichert
"Das Wesen des garen Bodens ist seine Porigkeit" - frei nach Sekera
 

Desktop Hintergrund