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Autor Thema: Insektensterben durch die Landwirtschaft  (Gelesen 16539 mal)

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lilly

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #150 am: 09. November 2017, 11:50:21 »

Gab es auf Deinen Leserbrief Reaktionen?
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Wenn nichts sicher ist, ist alles möglich.

wernerzwo

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #151 am: 01. Dezember 2017, 18:10:01 »

Geniale Rede zu dem Thema im Landtag von BW

Etwa ab der Mitte geht es um die Insekten - aber das davor ist eigentlich auch hörenswert

https://youtu.be/z0LeWj8F9Rg

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tuning Esel

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #152 am: 01. Dezember 2017, 19:20:42 »

ist aber leider richtig und voll ins probleme..
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Wade

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #153 am: 01. Dezember 2017, 23:13:32 »

Reden kann er, erinnert mich irgendwie an den Gysi...

Beim Klimawandel liegt er halt total danaben. Man will nicht den Klimawandel bekämpfen, sondern den antropogenen Klimawandel bekämpfen. Dass das nicht immer mit dazu gesagt wird sollte logisch sein und ist Wortglauberei.
Er sagt dass BaWü nicht alleine das weltklima Klima retten kann, weil bawü zu klein ist? Was ist das denn für ein Argument? Die Weltgemeinschaft im ganzen will etwas gegen den Klimawandel unternehmen, das greift die EU auf und macht Gesetze draus, das geht weiter zur Bundesregierung, weiter zu den Bundesländern & dem jeweiligen Landtag, von dort weiter zu jedem Kreisrat (der zb Vorranggebiete für Windkraft schafft), zu jeder Gemeinde bis hin zu JEDEM EINZELNEN MENSCHEN.
Das Klima rettet nicht irgend eine Weltregierung falls es eine gäbe, sondern jeder einzelne hat seinen Beitrag zu leisten. Kauf ich mir ein Elektroauto oder nen dicken SUV, Dämm ich mein Haus und nehm ne Wärmepumpe oder lass ich wie es ist und baller pro Jahr 5000l Heizöl in die Luft? Investiere ich mein Geld in ne PV Anlage oder doch lieber RWE? Nehm ich nen Braunkohlestromtarif oder nen gleich teuren Ökostrom? Post ich in den Sozialen Netzwerken oder aufm Stammtisch dass der Klimawandel ein Märchen ist oder halte ich mit Fakten dagegen?



Zu den Insekten:
Die Datenlage ist wirklich sehr dünn. Eigentlich erschreckend dünn, wenn man zugeben muss dass man überhaupt keine Ahnung hat wie es um die Insekten bei uns steht. Das einzigste Argument vom Meuten ist ja dass es Statistisch fehlerhaft ist. Aber wenn man ein richtiges Monitoring machen würde, könnte es vielleicht noch viel schlimmer auschauen? Könnte auch sein dass sich in den letzten Jahrzehnte nichts geändert hat, aber das kann man eben NICHT sicher sagen ohne konkrete Zahlen zu haben.
Auch wenn die Zahlen der Hobby-Forscher nicht den wissenschaftlichen Ansprüchen stand halten, so zeigen sie doch zumindest eine Tendenz. Zu behaupten dass sich nichts verändert hat halte ich für genauso verkehrt als zu behaupten dass es ein Insekten-Armageddon gibt... 
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Bioland Landwirt seit 2012

Guido

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #154 am: 02. Dezember 2017, 01:07:57 »


hi was das Insektensterben angeht, man müssten die Kalten Winter abschaffen, also schön viel co2 produziern das es warme Winter gibt
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Rohana

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #155 am: 02. Dezember 2017, 06:53:56 »

Zu behaupten dass sich nichts verändert hat halte ich für genauso verkehrt als zu behaupten dass es ein Insekten-Armageddon gibt...

Differenzieren ist halt out, muss man mal ganz klar sagen. Erste Reaktion: Mal schnell mit dem Finger zeigen, die Antworten liegen ja nahe.  :rolleyes:
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BNT

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #156 am: 02. Dezember 2017, 09:59:27 »

Was ist das denn für ein Argument? Die Weltgemeinschaft im ganzen will etwas gegen den Klimawandel unternehmen, das greift die EU auf und macht Gesetze draus, das geht weiter zur Bundesregierung, weiter zu den Bundesländern & dem jeweiligen Landtag, von dort weiter zu jedem Kreisrat (der zb Vorranggebiete für Windkraft schafft), zu jeder Gemeinde bis hin zu JEDEM EINZELNEN MENSCHEN.

Mein Gott, das ist halt wieder so eine aktionistische Aussage... Möchtest du Politiker werden? ;)

Ich denke, diese Aussage ist falsch, weil Volkswirtschaften global betrachtet dermaßen unterschiedlich sind. Was soll denn ein Inselstaat wie die Salomonen groß beitragen?
Und der einzelne Mensch??? Nehmen wir an, du hast da einen Menschen, Single, Steuerberater von Beruf, der in München wohnt und daher nicht mal ein Auto hat, sondern mit der U-Bahn in die Arbeit fährt. Er wohnt in einer kleinen Wohnung in einem Nullenergiehaus, in den Urlaub fährt er auch nicht und Fleisch isst er auch so gut wie gar nie. Wenn du jetzt sagst, dass jeder einen Beitrag leisten muss: Wo soll denn der noch sparen? Soll er sich am nächsten Baum aufhängen?
Wohingegen Kollege XY einfach mal einen Nitrifikationshemmer für seinen N-Dünger verwenden könnte - kostet wenig und bringt viel.
Oder der Kollege in den USA sich einfach einen VW TDI kaufen könnte, weil der viel weniger CO2 ausstößt, als ein Ford F250.
Effizienter wäre es, mal richtig viel Wald aufzuforsten. Dann könnten wir uns die eine oder andere Sünde locker leisten. Stünde aber wiederum massiv im Widerspruch zu den Bedürfnissen der Insekten.


Die neuesten Modelle gehen davon aus, dass es in meiner Region bis 2050 so warm wie in Verona sein wird - na hoffentlich.
Aktuell -4°C ist eindeutig zu kalt.  ;D
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hanns

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #157 am: 02. Dezember 2017, 14:35:16 »

dass die landwirtschaft,die "industrielle" landwirtschaft dafür verantwortlich gemacht wird,ist doch sehr merkwürdig,weil ziemlich einseitig,aber dass die bauern wenig dagegen halten,vor allem auch der bauernverband,finde ich noch viel merkwürdiger.
einzig bauer willi hält dagegen.
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Malte

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #158 am: 02. Dezember 2017, 17:17:03 »

Gestern sagt Oliver Welke in der Heuteshow die Krebsgefahr von Glyphosat sei unter Wissenschaftlern noch umstritten, für Insekten sei es aber auf jedenfall eine Katastrophe.Glyphosat----> Insektensterben- Dieser Kausalzusamenhang wird in den Medien öfters geknüpft. Aber wie denn bitte?
Ist die B1 Einstufung gekauft? Oder geht es um die Zerstörung des Habitats? Dort wo Glyphos eingesetzt wird stünden also sonst blühende Wiesen? Bei mir nicht.

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Cat-Driver

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #159 am: 02. Dezember 2017, 17:39:22 »

Zitat
Oder geht es um die Zerstörung des Habitats? Dort wo Glyphos eingesetzt wird stünden also sonst blühende Wiesen?

Das scheint die Presse zu glauben, habe einen Artikel gelesen, da wurde die Vernichtung des blühenden Unkrauts durch Roundup als eine Ursache des Insektensterbens angeführt.

Bei mir blüht auch ohne Roundup nicht viel Unkraut
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Ansgar

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #160 am: 10. Dezember 2017, 12:30:30 »

Insektensterben durch die Landwirtschaft? Dieser Artikel beleuchtet dieses Phänomen mal von anderer Seite und endet nicht wie vielfach üblich in einseitigen Schuldzuweisungen gegenüber einer intensivierten Landwirtschaft.

https://www.schlaglichter.at/nun-spruehen-sie-wieder/

Ich würde mir wünschen, wenn so manche Chefredakteure, die in der Vergangenheit Fakenews, Verleumdungen und Rufmordkampagnen von NGOs und zu Populismus neigenden Politikern meist grüner Coleur ungeprüft und ohne zu recherchieren veröffentlicht haben, die im Artikel aufgeführten Argumente mal verinnerlichen und dann merken, welch einem Trugschluss sie aufgesessen sind und zur zunehmenden Verblödung der Bevölkerung beigetragen haben.
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Farmer

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #161 am: 10. Dezember 2017, 13:13:44 »

Hallo Ansgar
Das ist ja mal ein Artikel der einen in der momentanen Zeit ein wenig Aufbaut. Man hat als Landwirt ja bald den Eindruck das man an allem Schuld ist. Besonders der letzte Absatz passt gerade bei uns besonders gut. Die Gemeinde hat an allen Wirtschaftswegen die Ränder und Gräben in der letzten Woche gemulcht und mit der Motorsense den Rest erledigt. Richtig ordentlich. Als Antwort vom Bauhof bekam ich das der Unternehmer halt spät dran sei und für drei mal mulchen im Jahr bezahlt wird. Und wir Landwirte lassen die Ränder mittlerweile unordentlich liegen für die Natur...Schönen Sonntag
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Manfred

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #162 am: 12. Dezember 2017, 20:37:50 »

Hallo Leute,
hier mal eine Meinung zum Thema Bienensterben:

https://schillipaeppa.net/2017/12/11/der-fehler-steht-hinter-dem-kasten/

Gruß
Manfred
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BauerJosef

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #163 am: 13. Dezember 2017, 08:48:07 »

Hallo Leute,
hier mal eine Meinung zum Thema Bienensterben:

https://schillipaeppa.net/2017/12/11/der-fehler-steht-hinter-dem-kasten/

Gruß
Manfred

Auch bei diesem Artikel schön zu sehn: in den Kommentaren wird der Verfasser sofort wieder angegriffen und ihm jegliche Kompetenz abgesprochen. Man glaubt eben lieber das was man glauben will, und nicht etwa das, was bewiesen wurde.
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Kai-Uwe

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #164 am: 21. Januar 2018, 19:09:53 »

https://www.campact.de/bienenkiller/appell/teilnehmen/ 

Das nächste Ziel nach Glyphosat?
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