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Autor Thema: Insektensterben durch die Landwirtschaft  (Gelesen 7244 mal)

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Frankenpower

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #105 am: 12. August 2017, 09:45:56 »

@ruebe....volle Zustimmung  :daumen:

hier noch ein Artikel über die Auswirkungen der (übertriebenen) Umwelttechnik....

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fischerei-wasser-ist-zu-sauber-bodenseefischer-kaempfen-um-existenz-1.3624862

Naja, das "Problem" wird schnell behoben sein....der Fischfang wird verboten....und alles ist gut....
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Hilko

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #106 am: 12. August 2017, 10:36:28 »

@ruebe....volle Zustimmung  :daumen:

hier noch ein Artikel über die Auswirkungen der (übertriebenen) Umwelttechnik....

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fischerei-wasser-ist-zu-sauber-bodenseefischer-kaempfen-um-existenz-1.3624862

Naja, das "Problem" wird schnell behoben sein....der Fischfang wird verboten....und alles ist gut....

Moin,

"ganz früher" war das Wasser noch sauberer, es ist ja auch erst durch Menschenhand so "dreckig" geworden.

Es ist doch immer ein Wandel, heute wird über Neonikotinoide gestritten, früher war es die "gute" Quecksilberbeize.

Die Frage ist immer was gewollt ist, ein Imker will blühende Wiesen mit viel Unkraut (sprich mageres Land). Ein Rinderhalter möchte energiereiches Weidelgras (fettes Land) - wessen Interessen sollen höher gewichtet werden? Im Grunde ist dies die Kernfrage, wessen Interessen höher gewichtet werden sollen und eigentlich gehen wir dafür alle vier Jahre unsere Bundesregierung wählen (bzw. im anderen Turnus die Komunalverwaltungen, Landesregierung etc.)

Mit freundlichen Gruß

Hilko
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Frankenpower

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #107 am: 12. August 2017, 10:41:00 »

@ruebe....volle Zustimmung  :daumen:

hier noch ein Artikel über die Auswirkungen der (übertriebenen) Umwelttechnik....

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fischerei-wasser-ist-zu-sauber-bodenseefischer-kaempfen-um-existenz-1.3624862

Naja, das "Problem" wird schnell behoben sein....der Fischfang wird verboten....und alles ist gut....

Moin,

"ganz früher" war das Wasser noch sauberer, es ist ja auch erst durch Menschenhand so "dreckig" geworden.

Es ist doch immer ein Wandel, heute wird über Neonikotinoide gestritten, früher war es die "gute" Quecksilberbeize.

Die Frage ist immer was gewollt ist, ein Imker will blühende Wiesen mit viel Unkraut (sprich mageres Land). Ein Rinderhalter möchte energiereiches Weidelgras (fettes Land) - wessen Interessen sollen höher gewichtet werden? Im Grunde ist dies die Kernfrage, wessen Interessen höher gewichtet werden sollen und eigentlich gehen wir dafür alle vier Jahre unsere Bundesregierung wählen (bzw. im anderen Turnus die Komunalverwaltungen, Landesregierung etc.)

Mit freundlichen Gruß

Hilko

@Hilo, letztlich salomonisch gesprochen.....Am Schluß geht es immer um Interessen, und deren gesamt gesellschaftliche Gewichtung. Leider fallen die Bauern immer mehr aus den "Waagschalen" raus....

Derzeit ist es nicht in den oberen Themen der Gesellschaft....Wie bringe ich meine Leute satt?....und somit ist unser "Gewicht" gering...
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Wade

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #108 am: 12. August 2017, 20:01:42 »

Die Studie ist sehr interessant ...

ALLES, was bisher als ökologisch sehr wertvoll beschrieben ist, ist demnach zweifelhaft.

Wie kommst du denn daruf jetzt? Ein paar Posts vorher gabs noch kein Insektensterben und jetz wenn man gegen die "Grünen" oder Umweltschutz wettern kann stimmen die Zahlen auf einmal doch?
Schon komisch. Bei den anderen werden die Zahlen aufs übelste Diskreditiert, aber hier ungefragt übernommen.  :frage: :rolleyes:

Aber auch WENN die Zahlen auf einmal stimmen (wovon ich ja schon länger ausgehe und dafür dumm angemacht wurde), wie kommst du darauf dass "ALLES, was bisher als ökologisch sehr wertvoll beschrieben ist" nichts mehr wert ist? Das steht so auch nicht in dem powerpoint drin...

Natürlich hat man heute noch nicht den heiligen Naturschutz-Gral gefunden, sondern man versucht bestmögliche Bedingungen für die jeweilige Art /Arten zu schaffen. Ob eine Maßnahme Sinnvoll ist lässt sich oft erst nach mehreren Jahren erkennen. Wenn in diesen Jahren andere außere Einflüsse vorherschten kann es auch zu falschen Schlüssen ziehen. Es gibt sicher Maßnahmen die wenig Sinnvoll sind.
Aber ALLE Natuschutzmaßnahmen als zweifelhaft hinzustellen ist schon eine krasse Übertreibung.

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Wade

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #109 am: 12. August 2017, 20:02:38 »

@Hilo, letztlich salomonisch gesprochen.....Am Schluß geht es immer um Interessen, und deren gesamt gesellschaftliche Gewichtung. Leider fallen die Bauern immer mehr aus den "Waagschalen" raus....

Derzeit ist es nicht in den oberen Themen der Gesellschaft....Wie bringe ich meine Leute satt?....und somit ist unser "Gewicht" gering...

Spielt auch keine Rolle mehr bei uns, wir bringen die Leute so oder so satt. Wiso sollte man dann das also übertrieben bewerten??
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Ruebe

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #110 am: 12. August 2017, 22:36:58 »

@wade:
hör doch endlich mal auf mir (und anderen) das Wort im Mund umzudrehen ...

ich habe ein paar Posts weiter oben beschrieben das "früher" die Bewirtschaftung deutlich intensiver war .... ich habe auch nicht bestritten das es weniger sein KÖNTEN, ich habe aber auch die Gründe beschrieben ... die du bestritten hast


 .... also mach mal halblang ... es nervt
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Wade

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Re: Insektensterben durch die Landwirtschaft
« Antwort #111 am: 13. August 2017, 02:20:58 »

ALLES, was bisher als ökologisch sehr wertvoll beschrieben ist, ist demnach zweifelhaft.
und:
@wade: zeig mir mal die Grunddaten die beweisen das es nachweislich weniger Insekten gibt, wenn das alles auf einer einzigen freiwilligen, nicht wissenachftlichen Studie basiert wie im Link beschrieben .... ist da nicht viel wissenschaftlich

Deine Worte, nicht verdreht, direkt zitiert.

Es gibt sicher Maßnahmen die fraglich sind, aber ich bin überzeugt dass eine Vielzahl der Maßnahmen einen Positiven Effekt auf die Diversität bringen.
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