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Autor Thema: Ortiva, das Amistar für Raps  (Gelesen 1829 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
wolf
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Beiträge: 532


« am: 08. Mrz 2008, 15:26:28 »

Hallo,
Ortiva (Wirkstoff Azoxystobin=Amistar) wird ja vom Hersteller schon beworben, obwohl die Zulassung noch aussteht. Neben der fungiziden Wirkung werden Vitalisierungseffekte, wie sie von den Strobis im Getreide bekannt sind, versprochen, so dass sich ein wirtschaftlicher Mehrertrag auch ohne Sklerotinia Befall realisieren lassen soll. Die B4 Auflage in Kombination mit Insektizid ist für die Blütespritzung ja auch ein Argument.

Kennt jemand neutrale Versuchsergebnisse zu diesem Fungizid oder hat selbst einen Versuch in 2007 betreut?

Ich meine es könnte eine interessante Neuerung für die Fungizidstrategie im Raps werden.

Gruß
Wolf
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Ansgar
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Beiträge: 4 675


« Antworten #1 am: 08. Mrz 2008, 19:11:50 »

Hallo Wolf,

Ortiva hat ja schon im letzten Jahr zur Blütenbehandlung im Raps eine Zulassung erhalten, deren Indikation aber nur auf Alternaria beschränkt gewesen ist. In den Versuchen der LWK NRW konnten aber auch sichere Nebenwirkungen gegen Sclerotinia festgestellt werden.
Die Mischung 0,4 l/ha Ortiva + 0,4 l/ha Proline ist die Variante innerhalb der Versuchsglieder gewesen, mit denen sich die höchsten Mehrerträge erzielen ließen.

Gruß
Ansgar
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Rainer
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Beiträge: 209


« Antworten #2 am: 10. Mrz 2008, 20:05:53 »

Hallo Wolf und Ansgar,
bei allen Fungizidmaßnahmen in der Blüte stellt sich auch immer die Frage, ob mein Raps danach auch einheitlich abreift. Was nützen mir gute fungizide Wirkungen und Greening-Effekte wenn die unterste Schotenetage nicht reift und es die Quittung in niedrigeren Ölgehalten und höheren Druschverlusten gibt.
Ob amtliche Versuche das berücksichtigen?
Hat jemand Erfahrungen aus der Praxis mit Strobis im Raps?
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lG "Rainer"
wolf
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Beiträge: 532


« Antworten #3 am: 10. Mrz 2008, 20:31:57 »

Hallo Rainer,
andererseits wäre auch denkbar, dass durch eine verbesserte Schotenfestigkeit an den oberen Schoten der Druschtermin nach hinten verlegt werden kann und somit das Ertragspotential und der Ölgehalt besser ausgereizt werden.
Erste Praxiserfahrungen könneten echt hilfreich sein.
Gruß
Wolf
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Rainer
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Beiträge: 209


« Antworten #4 am: 10. Mrz 2008, 20:55:01 »

Hallo Wolf,
das kann man so sehen. Mit Cantus Gold wird ja auch mit einem Strobi gearbeitet. Man scheint sich schon von dieser Strategie etwas zu versprechen. Neben Schotenfestigkeit auch Alternaria oder Verticillium.
Praxiserfahrungen dazu sind m.E. immer sinnvoller als amtliche Versuche. 
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lG "Rainer"
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