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Autor Thema: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....  (Gelesen 8979 mal)

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farming.ch

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Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« am: 17. Juni 2017, 19:17:09 »

Wer beim Euro mitgemacht hat oder sonstwie betroffen ist von dieser asozialen und wirtschaftsfeindlichen Fehlkonstruktion, muss wohl bald nach A auch noch B sagen. Weil in jedem Lehrbuch der Volkswirtschaft steht, und lange Erfahrung zeigt, ein Wirtschaftsraum mit einer gemeinsamen Währung und Währungspolitik sollte wirtschaftlich nicht zu unterschiedlich sein bzw. sich zu unterschiedlich entwickeln- oder, einen Finanzausgleich zwischen den verschiedenen Regionen bzw. Nationen haben...

Beim Euro will man anscheinend jetzt versuchen, diese Kontruktionsfehler mit Nullzins UND Inflation zu beheben... D.h. Vermögensschwund für die Geldbesitzer....

"Für viele deutsche Sparer ist das ein Schock: Sie sollen sich trotz Nullzinsen mit stärker steigenden Preisen abfinden – und zwar für längere Zeit. Dies fordert niemand Geringeres als der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Institution aus Washington hatte bereits Anfang des Jahres klar gemacht, dass in ihren Augen manche Mitglieder der europäischen Währungsunion eine Inflationsrate von mehr als zwei Prozent bräuchten."

https://www.welt.de/wirtschaft/article165603770/Deutsche-Sparer-sollen-Enteignung-hinnehmen.html
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Wade

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #1 am: 17. Juni 2017, 20:50:36 »

Sparer die ihr Geld mit Festzins anlegen gehören halt auch geschlagen, Aktien & Fonds bieten einiges mehr an Zuwachs (ja ich weiß auch höheres Risiko). Einzig Kapitalgedeckte Altersvorsorge ist damit sehr unlustig...


Zum EURO & gemeinsamer Währung:
Das ist doch den ganzen Finanzexperten schon seit langem klar, auch dem Theo Waigel wars damals klar. Entweder unterschiedliche Währungen, oder Transferzahlungen. Unterschiedliche Währungen hat man seit dem Euro nicht mehr, bleiben nur Transferzahlungen um den Euro Raum stabil zu halten.
Das wird nach der Bundestagswahl auch kommen, "Schuldenerleichterung" -> Schuldenschnitt für Griechenland.

Entweder der Euroraum zerbricht und jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen, oder es gibt eine Finanzunion. Also sowas wie die europäische USA, United States of Europe. Keine Ahnung was besser ist, aber solange Frieden gab es schon seit Jahrhunderten nicht mehr in Europa... Ist doch nicht so schlecht mit der EU. Lieber zusammenarbeiten als sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
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Frankenpower

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #2 am: 17. Juni 2017, 21:06:41 »

Ist doch nicht so schlecht mit der EU. Lieber zusammenarbeiten als sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.


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joe

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #3 am: 17. Juni 2017, 21:18:59 »

Ist doch nicht so schlecht mit der EU. Lieber zusammenarbeiten als sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.


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genau , solange hat am stück nie zuvor frieden in europa gegeben !
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explicit

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #4 am: 17. Juni 2017, 21:41:54 »

Wer beim Euro mitgemacht hat oder sonstwie betroffen ist von dieser asozialen und wirtschaftsfeindlichen Fehlkonstruktion, muss wohl bald nach A auch noch B sagen. Weil in jedem Lehrbuch der Volkswirtschaft steht, und lange Erfahrung zeigt, ein Wirtschaftsraum mit einer gemeinsamen Währung und Währungspolitik sollte wirtschaftlich nicht zu unterschiedlich sein bzw. sich zu unterschiedlich entwickeln- oder, einen Finanzausgleich zwischen den verschiedenen Regionen bzw. Nationen haben...

Beim Euro will man anscheinend jetzt versuchen, diese Kontruktionsfehler mit Nullzins UND Inflation zu beheben... D.h. Vermögensschwund für die Geldbesitzer....

"Für viele deutsche Sparer ist das ein Schock: Sie sollen sich trotz Nullzinsen mit stärker steigenden Preisen abfinden – und zwar für längere Zeit. Dies fordert niemand Geringeres als der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Institution aus Washington hatte bereits Anfang des Jahres klar gemacht, dass in ihren Augen manche Mitglieder der europäischen Währungsunion eine Inflationsrate von mehr als zwei Prozent bräuchten."

https://www.welt.de/wirtschaft/article165603770/Deutsche-Sparer-sollen-Enteignung-hinnehmen.html

Dieses Geschwätz mit den kleinen Sparern kann ich langsam nicht mehr hören. Die Zinsen fürs Sparbuch waren noch nie höher als die Inflation, genau das wäre nämlich asozial, wenn man ohne Arbeit und Risiko reicher werden könnte. Ich finde im Übrigen die Steuerpolitik einiger Schweizer Kantone hochgradig asozial, wesentlich asozialer als der Euro.

Vieles was in europäischen Staaten schief läuft, wird allzu bequem auf die EU abgeladen. Eine Währungsunion kann auch mit unterschiedlich starker Wirtschaftskraft funktionieren. Es sind ja nicht die ärmsten Euro-Länder, die Probleme haben, Griechenland ist vom BIP/Kopf nicht weit hinter Mecklenburg-Vorpommern. Im Gegenteil geht es bspw. in Slowenien oder der Slowakei seit dem Beitritt steil bergauf. Dass in Griechenland ein Lokführer 7000 € verdient hat und man gleichzeitig die Steuern nicht eingetrieben hat, ist nicht die Schuld des Euros.
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BNT

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Frankenpower

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #6 am: 17. Juni 2017, 21:55:41 »


Vieles was in europäischen Staaten schief läuft, wird allzu bequem auf die EU abgeladen. Eine Währungsunion kann auch mit unterschiedlich starker Wirtschaftskraft funktionieren. Es sind ja nicht die ärmsten Euro-Länder, die Probleme haben, Griechenland ist vom BIP/Kopf nicht weit hinter Mecklenburg-Vorpommern. Im Gegenteil geht es bspw. in Slowenien oder der Slowakei seit dem Beitritt steil bergauf. Dass in Griechenland ein Lokführer 7000 € verdient hat und man gleichzeitig die Steuern nicht eingetrieben hat, ist nicht die Schuld des Euros.


letztlich hat Schröder es zugelassen, dass Griechenland, entgegen dem Widerstand von CDU / CSU in die Eurozone mit aufgenommen wurde. Das war ein größerer Fehler, als die Einführung der Eurozone, der Euro hat uns Deutschen Gesamtvolkswirtschaftlich gut getan, aber er hätte eben eine "Union" auf Augenhöhe bleiben müssen....

Das große Problem des Euros ist doch nicht die derzeitige Lage. Nein, es ist der Ausblick in die Zukunft. Wenn, was nicht zu leugnen ist, die Bevölkerung in Europa auf absehbare Zeit, zum einem altert, und zum anderem ausstirbt, dann ist das für die internationalen Geldanleger nicht attraktiv sich den Euro zuzulegen. Denn Wer soll denn auf lange Sicht gesehen die ganzen Euro-Schulden zumindest mit Zinsen bedienen???

Europa braucht eine politische Union, denn ein Zerfall wird in einer vielleicht nicht schnellen, dafür aber in einer langfristigen Tragödie enden....und meine Meinung, Europa braucht auch Russland, denn die Gefahren für Europa liegen nicht im Osten, sie sind südlich von uns bis Russland....
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explicit

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #7 am: 17. Juni 2017, 23:43:42 »

Na gut, das mit der Geburtenrate ist in manchen Ländern schon ein Problem, besonders in Polen, Ungarn und Baltikum, denen parallel zu den niedrigsten Geburtenraten der EU auch noch scharenweise die jungen Qualifizierten abhauen. In Frankreich, Schweden, Großbritannien, Niederlande, Island, usw sieht es dagegen ganz gut aus. Für Gesamteuropa wird bis 2060 immerhin eine weiter wachsende Bevölkerung prognostiziert.

Mit Russland kann man schon zusammen arbeiten, so ähnlich wie eben mit der Türkei, denn die Zustände bzgl. Menschenrechte usw. sind in beiden Ländern ähnlich bescheiden. Eine EU-Mitgliedschaft ist jedenfalls noch sehr weit weg. Eine Unterscheidung zwischen den beiden Ländern lässt sich eigentlich nur rassistisch begründen.
« Letzte Änderung: 17. Juni 2017, 23:59:45 von explicit »
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Wade

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #8 am: 18. Juni 2017, 00:01:32 »

Ich weis nicht, was brauchen wir denn eine wachsende Bevölkerung? Überall wird alles zugebaut und besser gehts uns auch nicht mit mehr Menschen. Die glücklichstens und zufriedensten sind glaub die Norweger oder Skandinavier allgemein, und dort leben wesentlich weniger Menschen pro m² als bei uns.
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Schorsch

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #9 am: 18. Juni 2017, 00:38:03 »

"Für viele deutsche Sparer ist das ein Schock: Sie sollen sich trotz Nullzinsen mit stärker steigenden Preisen abfinden – und zwar für längere Zeit. Dies fordert niemand Geringeres als der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Institution aus Washington hatte bereits Anfang des Jahres klar gemacht, dass in ihren Augen manche Mitglieder der europäischen Währungsunion eine Inflationsrate von mehr als zwei Prozent bräuchten."

Dieses Geschwätz mit den kleinen Sparern kann ich langsam nicht mehr hören. Die Zinsen fürs Sparbuch waren noch nie höher als die Inflation, genau das wäre nämlich asozial, wenn man ohne Arbeit und Risiko reicher werden könnte. Ich finde im Übrigen die Steuerpolitik einiger Schweizer Kantone hochgradig asozial, wesentlich asozialer als der Euro. ...

Danke, sehr gut!

Ein sozialer Ausgleich wäre sehr gut darstellbar, wenn Erträge aus Kapital ebenso mit Abgaben belastet werden könnten wie Erträge aus Arbeit. Jedoch ist das Geld mobil und es neigt sehr stark dazu, zu flüchten. Es gibt nämlich so "asoziale" Länder, die eine diskrete Heimstatt für diese Gelder bieten und sich daran eine goldene Nase verdienen. Das große Vorbild für alle Steueroasen ist ein Land, das nebenbei auch noch ganz gut Käse, Taschenmesser und Armbanduhren herstellen kann..

Arbeit ist im Vergleich zum Geld nur wenig mobil. Somit muss das Einkommen aus Erwerbstätigkeit umso höher mit Abgaben belastet werden, um unser Gemeinwesen auf einem anehmbaren Niveau zu finanzieren. Die Folge: Wer Arbeitet und/oder investiert steht tendeziell als der Dumme da, im Vergleich zu denen, die Geld anlegen. Hohe Zinsen würden diese Schere noch wesentlich weiter auseinander klaffen lassen.
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farming.ch

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #10 am: 18. Juni 2017, 07:38:56 »

Wer beim Euro mitgemacht hat oder sonstwie betroffen ist von dieser asozialen und wirtschaftsfeindlichen Fehlkonstruktion, muss wohl bald nach A auch noch B sagen. Weil in jedem Lehrbuch der Volkswirtschaft steht, und lange Erfahrung zeigt, ein Wirtschaftsraum mit einer gemeinsamen Währung und Währungspolitik sollte wirtschaftlich nicht zu unterschiedlich sein bzw. sich zu unterschiedlich entwickeln- oder, einen Finanzausgleich zwischen den verschiedenen Regionen bzw. Nationen haben...

Beim Euro will man anscheinend jetzt versuchen, diese Kontruktionsfehler mit Nullzins UND Inflation zu beheben... D.h. Vermögensschwund für die Geldbesitzer....

"Für viele deutsche Sparer ist das ein Schock: Sie sollen sich trotz Nullzinsen mit stärker steigenden Preisen abfinden – und zwar für längere Zeit. Dies fordert niemand Geringeres als der Internationale Währungsfonds (IWF). Die Institution aus Washington hatte bereits Anfang des Jahres klar gemacht, dass in ihren Augen manche Mitglieder der europäischen Währungsunion eine Inflationsrate von mehr als zwei Prozent bräuchten."

https://www.welt.de/wirtschaft/article165603770/Deutsche-Sparer-sollen-Enteignung-hinnehmen.html

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Vieles was in europäischen Staaten schief läuft, wird allzu bequem auf die EU abgeladen. Eine Währungsunion kann auch mit unterschiedlich starker Wirtschaftskraft funktionieren. Es sind ja nicht die ärmsten Euro-Länder, die Probleme haben, Griechenland ist vom BIP/Kopf nicht weit hinter Mecklenburg-Vorpommern. Im Gegenteil geht es bspw. in Slowenien oder der Slowakei seit dem Beitritt steil bergauf. Dass in Griechenland ein Lokführer 7000 € verdient hat und man gleichzeitig die Steuern nicht eingetrieben hat, ist nicht die Schuld des Euros.

Ich sage nur Italien- massive Probleme, hochverschuldet und grosse Arbeitslosigkeit.... ebenso immer noch Spanien. Das sind grosse Volkswirtschaften. In Italien läuft seit längerem eine ernsthafte Debatte über den Euro-Ausstieg. Für diese Nationen ist der jetzige Euro ein asoziales und wirtschaftsfeindliches Fehlkonstrukt.

Da Deutschland vom billigen Geld und tiefen Euro-Wechselkurs hochgradig profitiert, hat es kein Interesse, an der jetzigen Situation was zu ändern...
Die anderen Nationen werden Deutschland zwingen müssen.
« Letzte Änderung: 18. Juni 2017, 07:41:37 von farming.ch »
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Rohana

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #11 am: 18. Juni 2017, 07:52:24 »

Ich weis nicht, was brauchen wir denn eine wachsende Bevölkerung? Überall wird alles zugebaut und besser gehts uns auch nicht mit mehr Menschen. Die glücklichstens und zufriedensten sind glaub die Norweger oder Skandinavier allgemein, und dort leben wesentlich weniger Menschen pro m² als bei uns.
Die Skandinavier haben auch ne andere Mentalität obendrein. Stimme dir auf jeden Fall zu, was die wachsende Bevölkerung angeht!
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juliusjr

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #12 am: 18. Juni 2017, 09:34:34 »

Bei uns steigt jedes jahr der mindestlohn. Das soll hier die inflation anheizen und den euro schwächen, damit überschuldete griechen oder italiener leichter ihre kredite (die privaten - die staatlichen werden doch eh einfach gedruckt ) bezahlen können.

Übrigens Dividenden sind nicht niedriger besteuert als arbeit. Kann ja jeder landwirt auch ne Kapitalgesellschaft gründen und dieses Steuersystem wählen.
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juliusjr

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #13 am: 18. Juni 2017, 09:36:06 »

Und der mindestlohn  steigt nicht nur 1 oder 2 prozent  jedes jahr.....
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BNT

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Re: Der TEuro: Mitgemacht und mitgefangen....
« Antwort #14 am: 18. Juni 2017, 10:01:53 »

Italien war immer schon pleite - das war vor dem Euro so, mit dem Euro so und wird auch nach dem Euroausstieg, so er denn kommt, sein.
Trotzdem geht es denen gut (außer halt in den Mafia verseuchten Regionen).

Ich halt sehr wenig von dieser Theorie, dass das Bevölkerungswachstum die Lösung für alles sei. Ich denke, das kommt auch nur von den Sozialisten, mit dem Ansinnen, das Rentensystem zu sichern. Jetzt habt ihr Deutschen in einem Jahr 1 Mio neue Bürger bekommen und jammert noch immer?  :rolleyes:

Wir sind doch ohnehin zu dicht besiedelt, was sich massiv auf den Bodenverbrauch nieder schlägt. Die halbe Bevölkerung würd's auch tun. Wachstum sollte doch eher durch Industrie erzeugt werden. Technologie ist aktuell der Schlüssel zum Erfolg. Dank Globalisierung lässt sich ja sehr gut Handel betreiben. Industrie 4.0 ist ja kein leerer Begriff, sondern schon Fakt. Klar haben unsere Großväter noch von möglichst vielen Knechten geträumt. Dieser Traum ist aber schon seit den 60er, 70er Jahren zu Ende. Das zieht sich jetzt durch alle Wirtschaftsbereiche und übrig bleiben ne Menge Menschen, die keiner brauchen kann. Wir leben von der Produktivität unserer persönlichen Arbeitskraft (die deswegen auch so hoch besteuert ist). Das wird auch in Zukunft so bleiben - schlecht für den, der keine Produktivität liefern kann, weil er schlechter/teurer als eine Maschine ist. Das ist auch der Grund, warum so etwas wie der bedingungslose Grundeinkommen nie kommen wird - unfinanzierbar. Auch wenn Maschinen unsere Arbeit machen - die Skaleneffekte lassen ihre Renditen von Jahr zu Jahr sinken - sonst wäre schon längst jeder Lohnunternehmer Millionär.

Das ist halt das, was ich mir so denke. Muss ja nicht richtig sein. ;)
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