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Autor Thema: Zuckerrüben 2018  (Gelesen 50384 mal)

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Corpy

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #315 am: 27. November 2018, 10:58:34 »

Jetzt haben die Zuckerrübenanbauer wieder etwas zu diskutieren, wenn in Down Under kräftig investiert wird, weil hiesige Anbauer nicht spuren...
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angusy

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #316 am: 04. Dezember 2018, 11:07:33 »

So: alle im Werk.

Hektarerträge von 76t und 66t.
 :heul:

Wahrscheinlich wird meine Enttäuschung nur noch bei der Bekanntgabe des Preises getoppt.
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halbspaenner

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #317 am: 04. Dezember 2018, 11:17:36 »

So: alle im Werk.

Hektarerträge von 76t und 66t.
 :heul:

Wahrscheinlich wird meine Enttäuschung nur noch bei der Bekanntgabe des Preises getoppt.
Moin Frank,
bei den Erträgen wärst hier bei uns absoluter Rübenkönig, selbst werde ich gerade so unter 500 dt/ha bleiben und auch mit diesem Ergebnis zum oberen Drittel gehören dies Jahr :rolleyes:.
Gruß, Rudolf
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angusy

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #318 am: 04. Dezember 2018, 11:25:41 »

Hallo Rudolf,

Du hast mein volles Mitgefühl.

Trotzdem komme ich mir eher wie der Rübendepp und nicht wie der Rübenkönig vor.

Leider gibt es nicht so etwas wie anonyme Vergleichszahlen je Gemarkung. Ich möchte nur wissen, wofür dieser Verband überhaupt zu gebrauchen ist. Hätte ich solche Vergleiche, dann könnte man wenigstens einschätzen, ob es (Wetter-)Gott-gegeben ist oder ob es an der eigenen Unfähigkeit liegt.

Gruß
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halbspaenner

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #319 am: 04. Dezember 2018, 13:53:21 »

Moin,
von Nordzucker gibt es "Naturraumvergleiche", sogar nach Kalenderwochen gestaffelt, diese sind aber nur im geschlossenen Bereich zugänglich. Ist sogar auf einer anderen Ebene auf Ortsbasis aufgeschlüsselt. M.E. sind die Ha-Erträge aber nur bedingt aussagekräftig, da ich von einigen Aspiranten sicher weiß, daß ihre Hektare wesentlich kleiner als meine sind ;D! Naja, wers braucht für sein Ego :rolleyes:.....
Gruß, Rudolf
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bauerstaats

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #320 am: 04. Dezember 2018, 14:36:32 »

Nanana ... Rudolf, du wirst doch die exorbitanten Erträge deiner Berufskollegen nicht in Frage stellen  ;D ;D ;D

Ich bin mit der 3. von 4 Lieferungen glatt überrascht worden. Bisher so um 65 t/ha bei 19,5 % Zucker ... hat diese Lieferung es getoppt: 76 t/ha bei 20,4 % Zucker.
Mit ein wenig Glück habe ich sogar Überrüben  8)
.. und das ohne Beregnung und mit minimalem Niederschlag..

Uli
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Eine Frage raubt mir den Verstand:
Bin ich bescheuert...
...oder der Rest in diesem Land ???

charlie

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #321 am: 04. Dezember 2018, 16:29:34 »

Leider gibt es nicht so etwas wie anonyme Vergleichszahlen je Gemarkung. Ich möchte nur wissen, wofür dieser Verband überhaupt zu gebrauchen ist. Hätte ich solche Vergleiche, dann könnte man wenigstens einschätzen, ob es (Wetter-)Gott-gegeben ist oder ob es an der eigenen Unfähigkeit liegt.

Gruß

Wie Rudolf die schon für die Nordzucker beschrieben hat, gibt es die auch für den Südzuckerraum.

Nur nicht ganz so zeitnah, sondern erst zum Abschluss der Kampagne im Rohstoffportal unter Rübenanbau->Wirtschaftlichkeit->Anbauervergleich
Dort dann auf Ebene der Planungseinheit (früher Agentur) und jeder Schlag sowie der Anbauerschnitt gegen den Agenturschnitt sowie gegen die besten 25% und auch im Vergleich mit dem Werksdurchschnitt.
Neben Ertrag, auch ZG und Inhaltsstoffe.
Wie gut man da die eigenen und natürlich die Kollegen ihre Flächen einpflegen, steht auf einem anderen Blatt...
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Gruß

Charlie

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charlie

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #322 am: 04. Dezember 2018, 16:55:02 »

Auch meine Ergebnisse fehlen ja noch...
Am Main konnte ich für die 2.Runde einen Ertrag von 64t/ha bei 19,8%Pol mit BTS8750N sowie 61,5t/ha bei 19,6%Pol mit Lisanna generieren. Ersten Aussagen von Kollegen nach sowie eigener Eindruck beim Roden auf Nachbarflächen bin ich nicht enttäuscht, viel mehr war wohl in diesem Jahr nicht drin.
Und das Glück des einen oder gar zwei Gewittern, gepaart mit entsprechenden Anbauentscheidungen kann da auch weiterhelfen.
Die erste Runde auf bestem Boden brachte mit knapp 70t/ha und 19,2%Pol wohl eines der besseren Ergebnisse im Vergleich.

Wirtschaftlich kann man natürlich mit diesen Ergebnissen gepaart mit den niedrigen Zuckerpreisen keinen Staat machen, aber auch die anderen Kulturen brachten in diesem Jahr keine Spitzenergebnisse.
Und die Fallhöhe bzw der Boden der Tatsachen war hier für manchen in der Region noch tiefer...

Für die Börde muss ich natürlich völlig enttäuschende Erträge von 47t/ha mit zwar 20,9%Pol melden... aber damit liege ich in etwa im Schnitt für den Naturraum Börde... heißt aber auch, dass ich dieses Jahr wohl mehr Fehler als in den Jahren zuvor gemacht habe, denn die letzten 5 Jahre lag ich vom Zuckerertrag her immer im oberen Drittel.
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Gruß

Charlie

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WilliW

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #323 am: 06. Dezember 2018, 17:37:17 »


Meine Rüben sind jetzt auch raus. Laut Roder sollen es gute 70 to geworden sein.
Angesichts des leichten Bodens sicher für dieses Extremjahr ok.
Aber unter Berücksichtigung des enormen Beregnungsaufwandes fehlt da im Vergleich zu den letzten Jahren gut 1 k€/ha.

Willi

Update:
Die Rüben liegen jetzt warm und kuschelig unter der Silofolie auf der BGA und der Roder hat sich beim Ertrag schätzen vertan.
Es waren 86 to/ha. Und das ist für diesen Wanderdünenstandort in diesem Jahr selbst nach Abzug der 650.-€ Beregnungskosten imo beachtlich.

Willi
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Stanky

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #324 am: 06. Dezember 2018, 20:19:37 »

Moin,
meine Rüben werden gerade verladen, ich habe vor sechs Tagen Roden lassen, so spät haben wir noch nie gerodet. Ich bin mal gespannt was da raus kommt.
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Frank
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Schorsch

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #325 am: 07. Dezember 2018, 11:36:02 »

In unserer Gegend hat es dieses Jahr auch deutlich weniger geregnet als sonst. Allerding gab es ab Juli doch immer wieder einen Schluck, der den Rüben reichte, um das Blattwerk bis August größtenteils zu erhalten. Deshalb sind bei uns heuer viele Betriebe dabei, die um die 100 to je ha erzielt haben. Da bin ich mit 106 to bei 18,25 Pol, gerodet am 25. Oktober im guten Mittelfeld dabei. Begrenzend war diesmal doch der ab August eintretende Verlust von großen Teilen des Blattwerks durch Cercospora und bei manchen (auch bei mir) der zunächst schlechte Feldaufgang mit ganz späten Nachzüglern und ungleichmäßigem Reihenschluss sowie entsprechend erschwerter Unkrautkontrolle.

Was ich mir merke: Bei Cercospora nicht nur auf Fungizide verlassen sondern auch Sortenwahl, ausgewogene Düngung und Blattdünger ins Maßnahmenpaket mit einbeziehen. Frühzeitigeres Kümmern um die Altverunkrautung.
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huabermaxl

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #326 am: 07. Dezember 2018, 11:44:27 »

In unserer Gegend hat es dieses Jahr auch deutlich weniger geregnet als sonst. Allerding gab es ab Juli doch immer wieder einen Schluck, der den Rüben reichte, um das Blattwerk bis August größtenteils zu erhalten. Deshalb sind bei uns heuer viele Betriebe dabei, die um die 100 to je ha erzielt haben. Da bin ich mit 106 to bei 18,25 Pol, gerodet am 25. Oktober im guten Mittelfeld dabei. Begrenzend war diesmal doch der ab August eintretende Verlust von großen Teilen des Blattwerks durch Cercospora und bei manchen (auch bei mir) der zunächst schlechte Feldaufgang mit ganz späten Nachzüglern und ungleichmäßigem Reihenschluss sowie entsprechend erschwerter Unkrautkontrolle.

Was ich mir merke: Bei Cercospora nicht nur auf Fungizide verlassen sondern auch Sortenwahl, ausgewogene Düngung und Blattdünger ins Maßnahmenpaket mit einbeziehen. Frühzeitigeres Kümmern um die Altverunkrautung.

Hallo Schorsch,
Was meinst du mit ausgewogener Düngung und Blattdüngung gegen Cercospora? Kupfer?

Danke und Grüße
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Schorsch

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #327 am: 07. Dezember 2018, 13:31:08 »

Kupfer mag ich bisher nicht wegen Toxizität und Anreicherung als Schwermetall. Ich denke bei Blattdüngern an Mangan (v. a. bei Trockenheit), Bor, Phosphit. Ausgewogene Düngung heißt, dass ich darauf achte, die Bodengehalte an Ca, Mg, K nicht nur jeweils für sich, sondern auch im Verhältnis zueinander betrachte.
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huabermaxl

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #328 am: 07. Dezember 2018, 13:54:56 »

Machst Du dann davor Blattuntersuchungen oder nach was richtest die die Ausgebrachten Mengen ein? Erfahrung? Grade ein Vor z.B.?
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Schorsch

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Re: Zuckerrüben 2018
« Antwort #329 am: 07. Dezember 2018, 16:24:43 »

Bodenuntersuchungen auch auf Mikronährstoffe und Kationenbelegung. Zu allen Behandlungen ab Reihenschluss laufen Nährsalze u. evtl. auch Harnstoff mit. Die Mengen: Was halt so üblich ist (z. B. aus Schönbergers grünen Blättern) und dann gemäß Bodenvorrat und Bedingungen nachjustieren. Was ist "Grade ein Vor"?
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