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Autor Thema: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......  (Gelesen 5667 mal)

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Ruebe

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #30 am: 09. März 2017, 17:42:13 »

Zitat
Eine Frage stellt sich mir auch: warum investiert man dann in teure Spritztechnik mit exakt genauen Randdüsen und GPS? Sollte das an den Herrschaften der rot grünen vorbei gegangen sein?

weils Ideologie und keine fachlich fundierten beschlüsse sind ....

Übrigens dürfen die Öko Betriebe lt. Info LWK bis an die Grenzen mit Mist etc ran .... noch Fragen? Das gilt nur für konventionelle Betriebe!
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Grenzstein

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #31 am: 10. März 2017, 07:54:18 »

Diese Regelung gilt in BW seit einigen Jahren. (Grüne Landesregierung lässt grüßen...)

Dort wurde dies von heute auf morgen einfach beschlossen und umgesetzt. Ist quasi eine Enteignung.
Dort gilt bisher ein Verbot für Dünger und PSM für einen 5m breiten Streifen (gemessen ab Grabenoberkante) entlang von Gräben. Darunter sind auch nur periodisch wasserführende Gräben.
Ab 2019? gilt dort ein generelles Bewirtschaftungsverbot.
Biologisch wirtschaftende Betriebe sind davon m.W. auch befreit.

Wir haben uns jetzt dazu entschlossen die Streifen welche über 0,1ha kommen (das entspricht min. 200m Grabenlänge) als Grünland anzulegen und dafür an anderen Stellen wo es noch möglich ist Grünland umzubrechen.

I.d.R. sind an Gräben immer die besten Böden. Deshalb war auch der Gedanke den sich dort befindenden Humus abzutragen und ins Feldinnere zu verlagern....
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Hat der Bauer Geld, hat es auch die ganze Welt!

Settembrini

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #32 am: 19. Juni 2017, 18:18:11 »

Dieses Thema ist bei mir aktuell  ( BW ) bei meiner Anbauplanung hochgekommen . Bisher habe ich immer noch gehofft mich durchmogeln zu können .
Empfehlung vom Landwirtschaftsamt ist , die Gewässerrandstreifen als ökologische Ausgleichsfläche zu nutzen und bei der Gelegenheit noch ein paar Fakt Förderungen abzugreifen.
Es ist schon schmerzhaft , wenn meine sowieso schon bescheidenen Schlaggrößen nochmals verkleinert werden und im Extremfall von 37 m Ackerbreite nochmals 5 m weggehen. Es sind insgesamt  5 % meiner Ackerfläche betroffen .
Worüber ich mich aber am meisten ärgere , ist die Tatsache , dass es sich hier wieder einmal um einen entschädigungslosen Eingriff ins Eigentumsrecht handelt.
Bauernverband geht auf Tauchstation statt eine Musterklage bis vors höchste Gericht durchzustreiten.

Jede Wahlniederlage der Ökomarxisten löst bei mir einen Freudentaumel aus. Wer heute grün wählt , hätte auch die Nazis gewählt. Nein , ich werde mich für die Wortwahl nicht entschuldigen !
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FFFlorian

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #33 am: 19. Juni 2017, 20:09:31 »

Dieses Thema ist bei mir aktuell  ( BW ) bei meiner Anbauplanung hochgekommen . Bisher habe ich immer noch gehofft mich durchmogeln zu können .
Empfehlung vom Landwirtschaftsamt ist , die Gewässerrandstreifen als ökologische Ausgleichsfläche zu nutzen und bei der Gelegenheit noch ein paar Fakt Förderungen abzugreifen.
Es ist schon schmerzhaft , wenn meine sowieso schon bescheidenen Schlaggrößen nochmals verkleinert werden und im Extremfall von 37 m Ackerbreite nochmals 5 m weggehen. Es sind insgesamt  5 % meiner Ackerfläche betroffen .
Worüber ich mich aber am meisten ärgere , ist die Tatsache , dass es sich hier wieder einmal um einen entschädigungslosen Eingriff ins Eigentumsrecht handelt.
Bauernverband geht auf Tauchstation statt eine Musterklage bis vors höchste Gericht durchzustreiten.

Jede Wahlniederlage der Ökomarxisten löst bei mir einen Freudentaumel aus. Wer heute grün wählt , hätte auch die Nazis gewählt. Nein , ich werde mich für die Wortwahl nicht entschuldigen !

Bravo. Jetzt hast dus den spinnern aber mal gezeigt das wird dir mit Sicherheit viel Verständnis bringen.
Pauschaliesierungen und Beleidigungen sind der richtige einstieg für einen sachlichen Dialog.


Nun zum Thema, den oberen absatz kann ich zu 100% nachvollziehen. Bei klein strukturierten fluhren ist ein solcher Streifen vermutlich weniger effektiv wie in großen.

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Ruebe

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #34 am: 19. Juni 2017, 20:57:20 »

@settembrini: GENAU ....

@FFFlorian: aber genau diese Pauschalierungen, Beleidigungn und sachlich falsche Behauptungen ist der Weg der Ökoterroristen und Faschisten ....

Ich war jetzt 5 Tage mit einem namhaften Ökoberater unterwegs, seine Aussage: ohne die Unterstützung der Knvo Betrieb funktioniert Öko/Bio nicht, würden die Betrieb in Brandenburg keine Substrae, Stroh, Heu etc aus den Konvi Betrieben bekommen, wären dort nur noch 50% der Betriebe am Wirtschaften.
Bio/Öko ist nur eine Frage des Standortes und der Subventionsoptimierung ....

.... und ehrlich: bei 30€/dt Bio Futtergetreide kann ich mir nix mehr ausrechnen ... und seiner Aussage nach gehen die Preise nochmal deutlich runter wenn mehr als 5% der Betrieb auf Bio umschwenken .... jeder der Bio aufgibt ist ein Verdinest für die Biobetriebe, so seine Aussage

Zum Thema Randstreifen:
ich frage mich schon länger wo jetzt der BV bleibt, eigentlich müßten sich jetzt alle Betriebe einig sein und gegen diesen Beschluss einzelner Bundesländer klagen, angefangen von der Unverhältnismässigkeit, Verstoß gegen das GG,  den nicht bewiesenen Expositionen, der NICHT erwiesenene Krebsbelastung etc sind die Bauern doch Waisenknaben ...

Wenn wir nach dem Vorsorgeprinzp gehn, müßte als erstes der gesamte Verkehr zum Erliegen gebracht werden ... > 6000 Tote/Jahr stehen in keinem Verhältnis zum "könnte, vermutlich" .... dazu noch die Abgase die nach den Behauptungen ja Tausende von Menschen jedes Jahr töten ... also zurück zum Pferd, dem Wandern, dem Hacken .... Deutschland geht zurück ins Mittelalter, einschl. der Krankheiten, Seuchen etc ....
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Settembrini

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #35 am: 19. Juni 2017, 22:01:21 »

Noch eine kleine Anekdote zum Thema : Ich wirtschafte im Einzugsgebiet des Bodensees . Inzwischen ist der Phosphatgehalt des Bodensees so stark zurückgegangen , dass die Fischerträge im See leiden und die Berufsfischer !!!!! fordern , in den Kläranlagen weniger Phosphat zurückzuhalten ! Kein Witz !

http://www.bodensee-fischer.de/wp-content/uploads/2015/03/Kampf-um-Felchen.jpg
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Frankenpower

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #36 am: 19. Juni 2017, 22:05:18 »

Noch eine kleine Anekdote zum Thema : Ich wirtschafte im Einzugsgebiet des Bodensees . Inzwischen ist der Phosphatgehalt des Bodensees so stark zurückgegangen , dass die Fischerträge im See leiden und die Berufsfischer !!!!! fordern , in den Kläranlagen weniger Phosphat zurückzuhalten ! Kein Witz !

http://www.bodensee-fischer.de/wp-content/uploads/2015/03/Kampf-um-Felchen.jpg

der P Mangel wird wohl auch ein Grund sein warum es aus der Nordsee auch nichts mehr zu holen gibt...
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FFFlorian

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #37 am: 19. Juni 2017, 23:18:38 »

@settembrini: GENAU ....

@FFFlorian: aber genau diese Pauschalierungen, Beleidigungn und sachlich falsche Behauptungen ist der Weg der Ökoterroristen und Faschisten ....

Ich war jetzt 5 Tage mit einem namhaften Ökoberater unterwegs, seine Aussage: ohne die Unterstützung der Knvo Betrieb funktioniert Öko/Bio nicht, würden die Betrieb in Brandenburg keine Substrae, Stroh, Heu etc aus den Konvi Betrieben bekommen, wären dort nur noch 50% der Betriebe am Wirtschaften.
Bio/Öko ist nur eine Frage des Standortes und der Subventionsoptimierung ....

.... und ehrlich: bei 30€/dt Bio Futtergetreide kann ich mir nix mehr ausrechnen ... und seiner Aussage nach gehen die Preise nochmal deutlich runter wenn mehr als 5% der Betrieb auf Bio umschwenken .... jeder der Bio aufgibt ist ein Verdinest für die Biobetriebe, so seine Aussage

Zum Thema Randstreifen:
ich frage mich schon länger wo jetzt der BV bleibt, eigentlich müßten sich jetzt alle Betriebe einig sein und gegen diesen Beschluss einzelner Bundesländer klagen, angefangen von der Unverhältnismässigkeit, Verstoß gegen das GG,  den nicht bewiesenen Expositionen, der NICHT erwiesenene Krebsbelastung etc sind die Bauern doch Waisenknaben ...

Wenn wir nach dem Vorsorgeprinzp gehn, müßte als erstes der gesamte Verkehr zum Erliegen gebracht werden ... > 6000 Tote/Jahr stehen in keinem Verhältnis zum "könnte, vermutlich" .... dazu noch die Abgase die nach den Behauptungen ja Tausende von Menschen jedes Jahr töten ... also zurück zum Pferd, dem Wandern, dem Hacken .... Deutschland geht zurück ins Mittelalter, einschl. der Krankheiten, Seuchen etc ....

Es geht da nicht um bio vs konventionell. Sondern um einen gewissen Umgang solche vergleiche sind absolutdaneben und haben nix mit sachlicher Diskussion zu tun. Jedenfalls ist das meine Meinung.  Bin ja in der sache gar nicht so weit entfernt von ihm /euch .

1 macht der Vergleich keinerlei sinn
2 bringt er nix
3 insegesammt zeigt es sehr viel über den charakter einer person aus die so etwas von dich gibt.

Dieser weg mit pauschalierungen ist bei landwirten nicht besser.




« Letzte Änderung: 19. Juni 2017, 23:23:41 von FFFlorian »
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Cyberlui

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #38 am: 19. Juni 2017, 23:27:05 »

warum???
passt doch ins "Postfaktische" Zeitalter
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ulli

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #39 am: 19. Juni 2017, 23:59:10 »

Ich kann die Ausdrucksweise auch verstehen, es kommt doch neuerdings nicht mehr drauf an was man sagt, sondern nur wie laut man schreit...
Den "Dialog suchen" tun die grünen Demagogen doch schon lange nicht, also warum sollten wir das tun?  :frage: :frage:
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Frankenpower

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #40 am: 20. Juni 2017, 00:01:43 »

Ich kann die Ausdrucksweise auch verstehen, es kommt doch neuerdings nicht mehr drauf an was man sagt, sondern nur wie laut man schreit...
Den "Dialog suchen" tun die grünen Demagogen doch schon lange nicht, also warum sollten wir das tun?  :frage: :frage:

Weil der Dialog immer noch der bessere Weg ist....alles andere schaut dann  :fecht: so oder so  :box: aus ....oder noch schlechter...
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Biobauer

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #41 am: 20. Juni 2017, 00:07:34 »

@settembrini: GENAU ....

@FFFlorian: aber genau diese Pauschalierungen, Beleidigungn und sachlich falsche Behauptungen ist der Weg der Ökoterroristen und Faschisten ....

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dann solltest du selbst mal vorsichtig sein mit den sachlich falschen behauptungen
ich hab dir schon mal empfohlen die eu-ökoverordnung zu lesen, aber anscheind haste da keine zeit dazu, bist ja mit hochwichtigen leuten unterwegs ;D ;D


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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen

ulli

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #42 am: 20. Juni 2017, 00:45:06 »

Ich kann die Ausdrucksweise auch verstehen, es kommt doch neuerdings nicht mehr drauf an was man sagt, sondern nur wie laut man schreit...
Den "Dialog suchen" tun die grünen Demagogen doch schon lange nicht, also warum sollten wir das tun?  :frage: :frage:

Weil der Dialog immer noch der bessere Weg ist....alles andere schaut dann  :fecht: so oder so  :box: aus ....oder noch schlechter...

Hast schon recht, aber hier läuft es im Moment so das die Lokale Zeitung vollkommen unreflektiert jedem Spinner die Bühne bietet (Ich hab zum Beispiel letzte Woche "gelernt", das die Landwirtschaft für 80% der CO² Emissionen verantwortlich ist... so als Beispiel.)
Wenn man versucht mit den Redakteuren zu sprechen, kommt nur "schreiben sie doch einen Leserbrief". Wer will sich denn schon auf so eine Schlammschlacht einlassen?
Solange wie wir uns nicht auf Fakten und Wissenschaftliche Erkenntnisse als Diskussionsgrundlage einigen können, ist bei mir nichts mit Dialog, und solange man versucht unseren gesamten Berufsstand und all unser Handeln immer wieder mit eindeutig Demagogischen Methoden zu verunglimpfen schon gar nicht.
Was ganz anderes ist es interessierten zu erklären was wir tun, auch dieses Jahr wird uns die eine oder andere Schulklasse besuchen...

So, genug OT ;)

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Friedhelm

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #43 am: 20. Juni 2017, 07:58:47 »

Dieses Thema ist bei mir aktuell  ( BW ) bei meiner Anbauplanung hochgekommen . Bisher habe ich immer noch gehofft mich durchmogeln zu können .
Empfehlung vom Landwirtschaftsamt ist , die Gewässerrandstreifen als ökologische Ausgleichsfläche zu nutzen und bei der Gelegenheit noch ein paar Fakt Förderungen abzugreifen.
Es ist schon schmerzhaft , wenn meine sowieso schon bescheidenen Schlaggrößen nochmals verkleinert werden und im Extremfall von 37 m Ackerbreite nochmals 5 m weggehen. Es sind insgesamt  5 % meiner Ackerfläche betroffen .
Worüber ich mich aber am meisten ärgere , ist die Tatsache , dass es sich hier wieder einmal um einen entschädigungslosen Eingriff ins Eigentumsrecht handelt.
Bauernverband geht auf Tauchstation statt eine Musterklage bis vors höchste Gericht durchzustreiten.

Jede Wahlniederlage der Ökomarxisten löst bei mir einen Freudentaumel aus. Wer heute grün wählt , hätte auch die Nazis gewählt. Nein , ich werde mich für die Wortwahl nicht entschuldigen !

Bravo. Jetzt hast dus den spinnern aber mal gezeigt das wird dir mit Sicherheit viel Verständnis bringen.
Pauschaliesierungen und Beleidigungen sind der richtige einstieg für einen sachlichen Dialog.


Nun zum Thema, den oberen absatz kann ich zu 100% nachvollziehen. Bei klein strukturierten fluhren ist ein solcher Streifen vermutlich weniger effektiv wie in großen.

Mag sein das es pauschalisiert, aber wenn man sich die aktuellen Aussagen und Wahlkampfprogramme der Marxisten (Linke) und der Öko-Terroristen (Grüne)ansieht, ist die Aussage aber wohl leider zu 100% richtig. Die wenigen Realisten, waren genauso wie die Hardcorevertreter, schön leise um ja keine Disharmonie in den den Medien zu verbreiten...... das macht mir Angst.


Beide schrecken vor dem was du als nicht sinnvoll erachtest aber nicht zurück und das mit der vollen Erwartung/Hoffnung das daraus keine Diskussion entsteht. Die würden Sie oft nicht durch stehen, weil denen durchaus klar ist das vieles was gefordert wird auf sehr tönernen Füßen steht.
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BNT

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Re: Fünfmeter breites "Bewirtschaftungsverbot" in Niedersachsen .......
« Antwort #44 am: 20. Juni 2017, 08:02:48 »

Ich habe mal ausgerechnet, dass der konventionelle Ackerbau deutlich mehr CO2 bindet, als er ausstößt. Das liegt einfach an der enormen Biomasseproduktion. Ist ja auch klar. Wenn es anders wäre, wäre der Input höher als der Output. Aber verbrennt mal 10 to Weizenkorn und 10 to Weizenstroh - da steckt satt Energie drin. Oder noch einfacher erklärt: Erzeugt mal aus einem ha Raps Pflanzenöl. Das sind nette Mengen.

Zum Thema: Das sind wieder solche Pauschalen Lösungen für alle(s), die die Regierung da fordert. Bringt halt wenig bei teils recht großen Scherereien. Es gäbe bessere Lösungen.
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