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Autor Thema: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?  (Gelesen 6534 mal)

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canuck

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #15 am: 16. Februar 2017, 15:41:48 »

@Stefan81
Genau! Weiss nicht ob das in Europa gibt.
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Stefan81

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #16 am: 16. Februar 2017, 17:07:32 »

@ canuck
Ist da bei der Einzelkornsaat jede Reihe einzeln überwacht und gesteuert oder die ganze Arbeitsbreite und von 2 Reihen mit Anpressdrucküberwachung der Andruckrollen?
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Wissen ist der erste Rohstoff, der sich bei Gebrauch vermehrt.

Mit freundlichen Grüßen
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Stefan81

JD8200

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #17 am: 16. Februar 2017, 18:52:23 »

Gestern bei der GKP Versammlung

Hallo Erich, das ist aber nicht dein Ernst. www.gkp.de Gesellschaft katholischer Publizisten  ;D
Und mir wolltest du erzählen du fährst zur GKB Veranstaltung.
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johndeere820

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #18 am: 16. Februar 2017, 19:28:07 »

in einen stehenden oder niedergewalzten grünen zf bestand gehts auch in serienaustattung aber ohne strohräumer würde ich es nicht mehr machen , denn pflanzenreste müssen zur seite , weniger bedeutent für die saatgutablage , sondern für eine schnellere bodenerwärmung in der saatrille

Danke. Kannst du etwas zur Nährstoffdynamik, insbesondere zur Stickstoffdynamik, berichten? Unterfußdüngung erscheint mir obligatorisch bei der Direktsaat in gewalzte ZF. Kann es durch den Abbau der ZF zu einer Stickstoffsperre kommen, die die (Jugend-) Entwicklung der Maispflanze behindert?

Auf dem zweiten Bild kann man noch sehr deutlich die Rückstände der ZF erkennen. Mich würde interessieren, wie stark die ZF abgebaut wird und der Erosionsschutz erhalten bleibt.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2017, 19:33:22 von johndeere820 »
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zwiebe

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #19 am: 16. Februar 2017, 23:03:02 »

Gestern bei der GKP Versammlung

Hallo Erich, das ist aber nicht dein Ernst. www.gkp.de Gesellschaft katholischer Publizisten  ;D
Und mir wolltest du erzählen du fährst zur GKB Veranstaltung.

Bei der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung bin ich als intensiver Pflüger anscheinend noch nicht angekommen und habe mich bei anderen köstlich amüsiert.
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canuck

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #20 am: 17. Februar 2017, 01:19:58 »

@stefan81
Ja jede einzel mit down pressure, ueber wacht mit monitor
Goggle mal unter precision planting dort siehst mehr
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Stefan81

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #21 am: 17. Februar 2017, 07:10:51 »

@canuck
Das ist ja eine Wahnsinns Technik die da verbaut ist. Wenn ich mal fragen darf, was kostet so ein Planter voll ausgerüstet mit 16 Reihen?
Da muss man schon sagen sind die Europäer noch weit weg davon. 
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Mit freundlichen Grüßen
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Stefan81

Mulchsaat

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #22 am: 17. Februar 2017, 08:26:01 »

in einen stehenden oder niedergewalzten grünen zf bestand gehts auch in serienaustattung aber ohne strohräumer würde ich es nicht mehr machen , denn pflanzenreste müssen zur seite , weniger bedeutent für die saatgutablage , sondern für eine schnellere bodenerwärmung in der saatrille

Danke. Kannst du etwas zur Nährstoffdynamik, insbesondere zur Stickstoffdynamik, berichten? Unterfußdüngung erscheint mir obligatorisch bei der Direktsaat in gewalzte ZF. Kann es durch den Abbau der ZF zu einer Stickstoffsperre kommen, die die (Jugend-) Entwicklung der Maispflanze behindert?

Auf dem zweiten Bild kann man noch sehr deutlich die Rückstände der ZF erkennen. Mich würde interessieren, wie stark die ZF abgebaut wird und der Erosionsschutz erhalten bleibt.
Also ich habe mich doch sehr gewundert... von meinen Ernteresten blieb nicht viel. Der Mais hungerte in der Phase der Ernährungsumstellung Korn-Wurzel leider ziemlich, speziell in der Mikrogranulat-Variante, die ja total gesehen sehr wenig kg Nährstoff beinhaltet.

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Man sieht nicht, wie lange du auf dem Acker warst,
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aelbler

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #23 am: 17. Februar 2017, 09:52:41 »

Mal ne Frage in die Runde hier : Kann  jemand was sagen zur LEMKEN AZURIT  ?

Möchte das Ding in diesem Frühjahr vorführen lassen . Ertragserfassung Silomais zur Ernte ist gewährleistet.

Grüsse Günter
« Letzte Änderung: 17. Februar 2017, 10:00:10 von aelbler »
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Felix

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #24 am: 17. Februar 2017, 11:42:24 »

Mal ne Frage in die Runde hier : Kann  jemand was sagen zur LEMKEN AZURIT  ?

Möchte das Ding in diesem Frühjahr vorführen lassen . Ertragserfassung Silomais zur Ernte ist gewährleistet.

Grüsse Günter

Lemken wir in diesem Frühjahr die Maschine ausgiebig vorführen, die Nachfrage ist aber anscheined sehr sehr groß. Ziel ist dann die Maschinen ab Herbst bzw. nächstes Jahr zu verkaufen.
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joe

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #25 am: 17. Februar 2017, 16:07:15 »

@Joe: Schaut toll aus. Auf Horsch wär ich nie gekommen. Leider out of Budget. Suche eine 3 Punkt Maschine.
Wurde die Zwischenfrucht totgespritzt? Mich würde ja die Unkrautunterdrückung interessieren. Hattest du eine Nullparzelle?
Bodenerwärmung war auch bei mir das größte Problem.


Wie sieht es mit der Saat aus? Bei mir laufen derzeit die Traktorreifen in Spur 2 und 5 und in diesen Spuren bringe ich durch die Kreuz und Quer liegenden Stängel das Saatgut nicht ordentlich. Die anderen gehen halbwegs. Würden Räumsterne allein reichen? Ich denke die Sämaschine sollte das komplette Programm haben, also vorlaufendes Schneidsech, dann Räumsterne. Und dann ist die Frage reicht der Schardruck? Hier sollten die direktsaattauglichen doch einen höheren Schardruck bringen.

ja der roggen wurde beim ährenschieben abgetötet , der größte teil wurde dann in den stehenden roggen geschlitzt und einen teil hatte ich gewalzt aber dennoch abgetötet , die erste sprizung konnte ich mir durch die beschttung und unterlassene bearbeitung sparen aber eine zweite spritzung war von nöten und hoch weirtschaftlich im spritzfenster kam doch noch einiges an hirse nachtschatten und melde durch .
aber die direktsaat in roggen und gras hat sich für mich vorerst erledigt und möchte hier auch jeden vor warnen , je nach wetter kann es gut gehen aber in ungünstigen jahren kann es richtig ertrag kosten , das ist striptill die bessere wahl !
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nichtdicht

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #26 am: 12. Juli 2018, 16:55:26 »

@Joe, oder anderen Horsch Maestro user,

Bin in dem Prozess auch ne Horsch Maestro zu zulegen um damit Mais in Direktsaat legen zu können.
Hast du empfehlungen neben die Sternräumer? Wie ist bei dir aufgebaut; erst Sternräumer, dann Schneidscheibe, an der Seite die Dungerscheiben, Saatscheiben und dann die Druckrollen?
Wäre die Fingerrolle und Druckrolle zum Fürchenschliessen empfehlenswert? Bei dir auf dem Sand vielleicht nicht nötig weil der Sand Schüttfähiger ist?

mfg
Herman
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joe

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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #27 am: 13. Juli 2018, 07:33:01 »

@Joe, oder anderen Horsch Maestro user,

Bin in dem Prozess auch ne Horsch Maestro zu zulegen um damit Mais in Direktsaat legen zu können.
Hast du empfehlungen neben die Sternräumer? Wie ist bei dir aufgebaut; erst Sternräumer, dann Schneidscheibe, an der Seite die Dungerscheiben, Saatscheiben und dann die Druckrollen?
Wäre die Fingerrolle und Druckrolle zum Fürchenschliessen empfehlenswert? Bei dir auf dem Sand vielleicht nicht nötig weil der Sand Schüttfähiger ist?

mfg
Herman

hallo ,
ich habe keine , die bei mir eingesetzte war die meines vetters , der hatte keine nur doppelscheibenschare , ohne etwas vorweg .
ich halte bei    ds ein "waffel"sech und sternräumer für unverzichtbar , egal welcher boden .
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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #28 am: 13. Juli 2018, 09:29:46 »

Direktsaat ist eben nicht gleich Direktsaat. Schneidscheiben sind in Südamerika Standard, Sternräumer in Nordamerika. Schneidscheiben können sinn machen wenn du in liegendes grünes Pflanzenmaterial säen willst und seeehr viel Schardruck hast ansonsten würde ich unter unseren Bedingungen drauf verzichten. Bei den meisten Sägeräten wird die Tiefenablage schlechter, weil das Aggregat mit Schneidscheiben anfängt zu springen. Außerdem steigt die Gefahr von Verschmierung im Saathorizont. Im Gegensatz zur allgemeiner Vorstellung ist die Ablage in Direktsaat das kleinere Problem, schwieriger wird das schliessen des Saatschlitz. Für abgestorbene Zwischenfrüchte oder Stoppeläcker würde Ich GUTE Sternräumer nehmen die ruhig auch bissl dreck schaufeln. Am besten schwimmende mit Tiefenbegrenzung, dann läuft auch das Säaggregat ruhiger. Außerdem hast du dann paar cm schwarzer, leicht gelockerter Boden sodass auch das schliessen der Saatrille dann wieder einfacher wird.

Sowas finde ich Top.
http://www.dawnequipment.com/Floating_Trashwheels.html

Ist nur die Erfahrung auf meinem Standort, gruß


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Re: Welche Maisdrille ist direktsaattauglich?
« Antwort #29 am: 13. Juli 2018, 20:14:41 »

Ich hänge mich mal hier an weil es dazu passt.
Ich will nächstes Jahr einen Teil Mais in die stehende Zwischenfrucht legen.
Habe aber nur eine 0815 Maschio in Mulchausführung mit Scheibenscharen.

Funktioniert das anständig? Ich denke mal Klutenräumer weg bauen muss sein oder?

Als ZF Mischung soll 60% alexandrinerklee, 10 % Perserklee, 15 % Phacelia und 15 % Ramtil hin.
Oder spricht was gegen die Mischung technisch aufgrund der Direktsaat?
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