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Autor Thema: Pfluglos in der Biolandwirtschaft  (Gelesen 13723 mal)

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Irgendenner

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #15 am: 04. Januar 2017, 11:53:18 »

Fräse frisst zuviel Sprit Zeit und Material und ist für den boden auch nix...So zeug wie quecken wachsen meiner Meinung auf gefrästem boden am besten...
Kurzscheibenegge mit richtig untergriff schafft auch vollflächig...Nicht jedoch die anderen Lumpen dinger da...spatenmaschine kenn ich halt nur die tiefspatenmaschinen zur weinbergsrodung.da fährt man mit knapp um 1 km/h vor der Pflanzung durch.aber die flacheren da kann man schon gut Gas geben so wie ich auf den Videos gesehen habe.gegen ne normale fräse die bessere Wahl denke ich.

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FendtV939

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #16 am: 04. Januar 2017, 12:50:55 »

Erstmal freue ich mich über die rege Beteiligung!!
Ein Gerät zur Stoppelbearbeitung, welches 2cm, vollflächig schneidet ohne Nachläufer und in mindestens 6m AB, wäre optimal. Nur wüsste ich da keins.
Mit der Scheibenegge und der Färse "züchte" ich mir eine Queckenkultur herran, mit der nichtmal ein Hacke fertig wird... zumindest ist das unsere Erfahrungen. Meiner Meinung nach sind die ganzen Systeme sehr Betriebsspezifisch. Bei uns ist immer das Wasser und der Boden, der begrenzende Faktor. So Sachen wie Untersaat gehen nicht, es fallen bei uns nur Niederschläge für eine Kultur. Das ist immer so der Knackpunkt bei den ganzen Sachen.
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jotesen

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #17 am: 04. Januar 2017, 13:09:16 »

Schon mal auf die Idee gekommen dir einen Ringschneider genauer anzusehen?

Ich sehe dir Fräse eher nicht als Queckenvermehrer, allerdings muss man sie richtig einsetzten. Dann wäre auch der Treffler Grubber noch was für die flache Bearbeitung.

Auch de rGeohobel kann interessant zu sein.
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Heico

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #18 am: 04. Januar 2017, 13:42:21 »

Mit der Fräse kann man sehr flach arbeiten. Dabei ist es möglich die Quecken zu vermehren oder zu vermindern.
Am besten gehts wenn man alle Geräte zur Verfügung hat. Fräse, Flachgrubber, Schälpflug usw. :)

Bio-Hackrüchte ohne Pflug muss man mal gemacht haben. Wer dann die Handhackkosten vergleicht wird sofort im nächsten Jahr die Notbremse ziehen. Wer nicht - wartet noch ein weiteres Jahr ab. ;D
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klausg

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #19 am: 04. Januar 2017, 14:10:16 »

Die Franzosen von ECO Mulch haben da auch was: http://www.eco-mulch.com/glyphomulch
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joe

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #20 am: 04. Januar 2017, 14:29:45 »

Schon mal auf die Idee gekommen dir einen Ringschneider genauer anzusehen?




diese ringschneide finde auch ich als konvi lowtiller interessant !
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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #21 am: 04. Januar 2017, 15:34:13 »

Nicht zu vergessen die Dammkultur  ;D !

Frost, Wiethaler und Turiel sind da Anbieter. Interessant für Gemüse und Hackfruchtbau, oder wenn Du hacken musst oder willst im Getreide.
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farming.ch

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #22 am: 04. Januar 2017, 15:45:40 »

Ohh und: www.zasso.eu zusammen mit einer Direktsaatmaschine  8)  8) :frage:

Electroherb von zasso wird an der Swiss No-Till - Tagung am 18.1.2017 vorgestellt, bin sehr gespannt...
http://www.no-till.ch/index.php/veranstaltungen/items/Tagung-2017.html

Die behandeln da auch z.B. Soja in Reihenkultur damit gegen Unkräuter, also anstelle einer Hacke.
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Grenzstein

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #23 am: 04. Januar 2017, 16:07:11 »

Ohh und: www.zasso.eu zusammen mit einer Direktsaatmaschine  8)  8) :frage:

Electroherb von zasso wird an der Swiss No-Till - Tagung am 18.1.2017 vorgestellt, bin sehr gespannt...
http://www.no-till.ch/index.php/veranstaltungen/items/Tagung-2017.html

Die behandeln da auch z.B. Soja in Reihenkultur damit gegen Unkräuter, also anstelle einer Hacke.

Coole Sache, wenn das wirklich funktioniert ohne Schäden durch gegrillte Bodenlebewesen, ist das Electroherb eine Revolution im Pflanzenbau.
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Wade

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #24 am: 04. Januar 2017, 19:07:02 »

Erstmal freue ich mich über die rege Beteiligung!!
Ein Gerät zur Stoppelbearbeitung, welches 2cm, vollflächig schneidet ohne Nachläufer und in mindestens 6m AB, wäre optimal. Nur wüsste ich da keins.

2cm Bearbeitungstiefe bei 6m, da muss der Boden aber wirklich topfeben und keinerlei Spuren sein. Selbst die Stollenabdrücke werden dann ja nicht mehr komplett durchgearbeitet.
Da müsste jedes Schar einzeln in der Tiefe geführt werden, also nen stärkerer Hackrahmen zum Stoppelsturz oder halt sowas wie die Ultima mit gescheiten Scharen drauf.
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Wade

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #25 am: 04. Januar 2017, 19:12:02 »

Ohh und: www.zasso.eu zusammen mit einer Direktsaatmaschine  8)  8) :frage:

Electroherb von zasso wird an der Swiss No-Till - Tagung am 18.1.2017 vorgestellt, bin sehr gespannt...
http://www.no-till.ch/index.php/veranstaltungen/items/Tagung-2017.html

Die behandeln da auch z.B. Soja in Reihenkultur damit gegen Unkräuter, also anstelle einer Hacke.

Coole Sache, wenn das wirklich funktioniert ohne Schäden durch gegrillte Bodenlebewesen, ist das Electroherb eine Revolution im Pflanzenbau.

wirkt das auch bei Quecken & Diesteln? Das wäre schon genial  :o
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Mulchsaat

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #26 am: 04. Januar 2017, 20:52:11 »

Erstmal freue ich mich über die rege Beteiligung!!
Ein Gerät zur Stoppelbearbeitung, welches 2cm, vollflächig schneidet ohne Nachläufer und in mindestens 6m AB, wäre optimal. Nur wüsste ich da keins.
Mit der Scheibenegge und der Färse "züchte" ich mir eine Queckenkultur herran, mit der nichtmal ein Hacke fertig wird... zumindest ist das unsere Erfahrungen. Meiner Meinung nach sind die ganzen Systeme sehr Betriebsspezifisch. Bei uns ist immer das Wasser und der Boden, der begrenzende Faktor. So Sachen wie Untersaat gehen nicht, es fallen bei uns nur Niederschläge für eine Kultur. Das ist immer so der Knackpunkt bei den ganzen Sachen.
Auf leichten Böden kein Problem und billig..

http://www.traktorpool.de/details/Grubber/EURO-Jabelmann-Großfederzinkeneggen-V-6000-G,-NEU/684348/

Breite Gänsefüße ran und los gehts...

Damit kann man bei wenig Gewicht und wenig Leistung viel schaffen!

Wir haben sie ohne Gänsefüße für nasse Stellen im Frühjahr, damit die abtrocknen... Kein Luxus, aber stabil genug.

Vielleicht nicht unbedingt den 939 vor, wenn der Name denn Programm ist [emoji6]

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Man sieht nicht, wie lange du auf dem Acker warst,
aber lange sieht man, wie du auf dem Acker warst 😉
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FendtV939

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #27 am: 04. Januar 2017, 21:49:42 »

Ist eine Überlegung wert!!
Nein, der 939 ist nichtmal vorhanden, nur die Nummer kleiner :D
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claine

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #28 am: 05. Januar 2017, 17:40:27 »

Mit der Fräse kann man sehr flach arbeiten. Dabei ist es möglich die Quecken zu vermehren oder zu vermindern.

Kannst du mir das mal genauer erklären?
Ich kenne die Fräse auch nur als Queckenvermehrer, da sie die Rhizome zerteilt und verteilt und so mehr neue Quecken wachsen können.
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Niedersachse

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Re: Pfluglos in der Biolandwirtschaft
« Antwort #29 am: 05. Januar 2017, 17:56:41 »

Moin,
bin zwar nicht Heico, aber könnte mir vorstellen voran es liegt, schließlich ist die Fräse ja ein äußerst flexibles Werkzeug.
Bei feuchten Bedingungen, hoher Drehzahl, langsamer Geschwindigkeit und möglichst noch einer schweren Glatt/Zahnpackerwalze dahinter dürften ideale Bedingungen geschaffen werden, um die Quecke zu vermehren, und auch noch weitere unschöne Dinge zu erzeugen  ;D
Aber bei hoher Geschwindigkeit, trockenen Bedingungen, langsamer Drehzahl, sodass die Fräse praktisch immer nur "einen Bissen" mitnimmt, ohne sich relativ zum Boden schneller zu bewegen, als dies ein Grubberschar tut, sieht die Sache schon ganz anders aus. Fährt man dann noch mit weitem Deckel und einer leichten oder keiner Walze, dürfte die Fräse ein Arbeitsergebnis liefern, was der Unkrautkontrolle nicht abträglich sein muss.
Hoffe das richtig verstanden und erklärt zu haben  ;D
Mit der Fräse kann man sehr flach arbeiten. Dabei ist es möglich die Quecken zu vermehren oder zu vermindern.

Kannst du mir das mal genauer erklären?
Ich kenne die Fräse auch nur als Queckenvermehrer, da sie die Rhizome zerteilt und verteilt und so mehr neue Quecken wachsen können.

Mfg
Niedersachse
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