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Autor Thema: Bio-Zuckerübenanbau  (Gelesen 27242 mal)

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Harzer

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #285 am: 04. Juni 2017, 12:25:11 »

Das sieht echt gut aus  ;)

Wir haben seit letztem Jahr im Mais die Fingerhacke die in die Reihe greift. Dieses Jahr haben wir den Mais mit 2x Blindstriegeln recht sauber halten können bis die Pflanzen im 3-4 Blatt waren. Danach Hacke in Front mit der FIngerhacke dran. Die Hackschare sind (nachgemessen) 25 cm auseinander, den Rest macht die Fingerhacke und das relativ gut wenn die Kräuter max. Keimblattstadium sind.

Was nicht geht sind größere Beikräuter und Gräser, da macht die Fingerhacke wenig aus. Der Mais ist mit RTK gesät, ich denke wenn die Hacke im Heck hängen würde könnte ich damit auch hacken. In der Front ging es mal ne Reihe gut und mal wieder um 5-10cm versetzt. Dachte das liegt an der Särichtung und hab hin und her probiert, letztlich bin ich dann aber wieder nach Auge gefahren. Ein Verschieberahmen ohne Kamera hätte mir wohl schon viel gebracht, wenn man nicht lenken muss könnte man ja das bisschen nachjustieren, aber die kostet dann wohl auch nichtmehr die Welt...

Denke jedenfalls das die Fingerhacke mir mehr bringt als Kamerasteuerung ohne Fingerhacke. Beides zusammen ist wohl ideal.
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farming.ch

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #286 am: 22. Juni 2017, 10:45:15 »

Ziemlich präzise ! Da ist wohl nicht mehr viel Handhacke nötig...
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halbspaenner

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #287 am: 17. August 2017, 18:25:11 »

Moin,
@ Jonas: Deine Rüben haben nur noch gut 3 Wochen zu leben, schon am 11. und 12. September werden sie in Schladen verarbeitet, kam heute die Mitteilung vom ZAV.
Gruß, Rudolf
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jotesen

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #288 am: 17. August 2017, 21:15:43 »

Dann wird die Fläche ja zeitig frei.

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jotesen

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #289 am: 30. August 2017, 23:50:46 »

Nun ist es offiziell, am 6. September werden die Rüben ihre Reihenformation aufgeben und sich nach dem Ludolfschen Haufensystem neu ordnen um dann kurze Zeit später die letzte Reise anzutreten.

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FFFlorian

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #290 am: 10. September 2017, 09:11:10 »

Nun ist es offiziell, am 6. September werden die Rüben ihre Reihenformation aufgeben und sich nach dem Ludolfschen Haufensystem neu ordnen um dann kurze Zeit später die letzte Reise anzutreten.

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Möchtest du uns eigentlich mal bilder von deinem bestand zukommen lassen.
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zwiebe

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #291 am: 10. September 2017, 21:09:29 »

Nun ist es offiziell, am 6. September werden die Rüben ihre Reihenformation aufgeben und sich nach dem Ludolfschen Haufensystem neu ordnen um dann kurze Zeit später die letzte Reise anzutreten.

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...Vergleich hinkt...

Die Biorüben hinter Rabe`s Gewanne sind mit meinen vorab vergleichbar und liegen max 5 Tage am Feld...die Ludolfschen Haufen Jahrzehnte...
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jotesen

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #292 am: 13. September 2017, 22:40:27 »

Nun ist es offiziell, am 6. September werden die Rüben ihre Reihenformation aufgeben und sich nach dem Ludolfschen Haufensystem neu ordnen um dann kurze Zeit später die letzte Reise anzutreten.

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Möchtest du uns eigentlich mal bilder von deinem bestand zukommen lassen.

Es gibt nur wenige im Endstadium. Bedienerfehler...





Aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich mein Ziel verfehlt habe, Zuckergehalt ist völlig okay, aber wir haben einfach zu wenig geerntet. Eine Sache ist sicher die, dass die Fläche eigentlich für Hafer gedacht war und nicht für Zuckerrübe. Dann habe ich das Saatbett versaut. In der Folge sicherlich teilweise scheiße abgelegt. Dann gibt es da einen "leichten" Kopf drin, wo die Rüben einfach später kamen und deutlich zu klein geblieben sind.
Für mich ganz deutlich Finola ist massiv hinter den Erwartungen geblieben. Hannibal war OK und Kleist fast auf gleichem Niveau.

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Kai

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #293 am: 13. September 2017, 23:03:23 »

kann nicht so richtig erkennen t/ha ertrag.
vom optischen sahen die rüben immer hell und schwach aus....von der straße aus gesehen.
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jotesen

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #294 am: 13. September 2017, 23:05:47 »

12ha
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Kai

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #295 am: 13. September 2017, 23:10:48 »

35 to/ha ist ja nix, und das bei diesen aufwand. :o
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Schorsch

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #296 am: 14. September 2017, 08:03:41 »

Die Bilder von Ende Mai sahen nach einem gut etablierten Bestand aus. Das Ergebnis erstaunt insofern schon. Die Witterung mag extreme aufgewiesen haben aber sie dürfte auch bei Euch unter dem Strich ganz ordentlich gewesen sein, wenn man in Betracht zieht, dass auch die Nordzucker von durchweg guten Ertragserwartungen spricht.
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jotesen

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #297 am: 14. September 2017, 11:47:47 »

Ich bin teilweise auf dem Roder mitgefahren und von oben sieht es teilweise schon anders aus.

Hier ein Bild von der gegenüberliegenden Seite. Links Finola, in der Mitte Hannibal und rrechts Kleist. So grob

Wenn ich die Bodenbedeckung am oberen Ende besonders besonders bei der Finola sehe, wundere ich mich eigentlich nicht.
Im oberen Drittel waren die Teilweise so klein, dass die durch den Roder gefallen sind.

Mittlerweile habe ich die Bodenprobe von vor 2 Jahren raus gesucht und muss dazu sagen, dass wir beim Kali dort in einem schwachen C sind. Das wird sicherlich auch eine große Rolle gespielt haben.

Nicht zuletzt hat einfach die Distel Wasser und Sonne genommen, wobei Sonne wohl nocch ging bei 18% Zucker.

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wolf

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #298 am: 14. September 2017, 11:58:11 »

Willst du dabei bleiben und 2018 ZR anbauen?

Schorsch

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Re: Bio-Zuckerübenanbau
« Antwort #299 am: 14. September 2017, 13:55:35 »

Die Distel macht natürlich schon was aus und im linken Bereich steht noch einiges von einem anderen Kraut. Aber erstaunlich ist, dass, auch dort wo die Unkrautkontrolle passt, sehr wenig Rüben-Blattmasse zu sehen ist.

Kali knapp in C sollte nicht das große Problem sein. Wenn sich der Bestand, laut Kais Beobachtung, von Anfang an verhalten entwickelte, dann ist doch auch an Stickstoffmangel zu denken. Die Analyseergebnisse, aus denen die Ausbeute ermittelt wird, zeigen die N- und K-Gehalte in der Rübe und erlauben Rückschlüsse auf mögliche Mangelsituationen.
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