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Autor Thema: Landwirtschaft in Schweden  (Gelesen 12858 mal)

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Tim

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #30 am: 15. Oktober 2016, 14:34:50 »

An dem Ladewagen fehlt noch der seitlich ausklappbare maispflücker... Das wäre ne kombi  ;D

Ich denke mal das sind solche schlegelhäksler? Die reissen doch im Grunde mehr als das sie häkseln.

Das mit den chemischen silliermitteln habe ich auch schon so gehört - schwieriger wirds mit dem austretenden sickersaft solcher Silagen und verwunderlich finde ich auch das da scheinbar jeder nen 20to Volvo Radlader um die ecke stehen hat um das Silo zu schieben und festzufahren.

Werden dort auch öfter Jerseys gehalten oder eingekreuzt?

Wirklich interessante Bilder.

Mfg tim
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251at

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #31 am: 15. Oktober 2016, 15:32:07 »

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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #32 am: 16. Oktober 2016, 03:24:53 »

An dem Ladewagen fehlt noch der seitlich ausklappbare maispflücker... Das wäre ne kombi  ;D

Ich denke mal das sind solche schlegelhäksler? Die reissen doch im Grunde mehr als das sie häkseln.

Das mit den chemischen silliermitteln habe ich auch schon so gehört - schwieriger wirds mit dem austretenden sickersaft solcher Silagen und verwunderlich finde ich auch das da scheinbar jeder nen 20to Volvo Radlader um die ecke stehen hat um das Silo zu schieben und festzufahren.

Werden dort auch öfter Jerseys gehalten oder eingekreuzt?

Wirklich interessante Bilder.

Mfg tim

Die Häcksler haben mit den ollen JF Schlegelhäckslern außer dem Hersteller nichts mehr gemein: Aufnahme über Pick-Up und dann Häckseltrommel mit Metalldetektor. Also im Prinzip wie ein moderner SFH, nur in klein.

Jerseys werden hier und da mal eingekreuzt, aber wahrscheinlich auch nicht öfters als hier.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #33 am: 17. Oktober 2016, 20:27:31 »

Setezn die Schweden eigentlich noch immer wenig auf Zapfwellengetriebene Geräte auf dem Acker? Gefühlt habe ich davon immer sehr wenig gesehen.
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tomtex

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #34 am: 17. Oktober 2016, 20:46:02 »

Setezn die Schweden eigentlich noch immer wenig auf Zapfwellengetriebene Geräte auf dem Acker? Gefühlt habe ich davon immer sehr wenig gesehen.
Wenn man nicht gerade Sonderkulturen hat gibt es wenig Zapfwellengetriebene Geräte - Miststreuer, Gülletonne, Mähwerk. Gezogene Geräte statt angebaut.

Macht auch nicht sonderlich großen Spaß die Messer und Zinken die ganze Zeit zu tauschen. Wir nutzen auch schon länger keine Hartmetall oder extra verschleißfesten mehr. Die brechen sowieso ab bevor sie verschlissen sind.
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Tim

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #35 am: 18. Oktober 2016, 21:20:25 »

Sorry Wenns jetzt offtopic geht - aber diese häkselladewagen sind der absolute trekkerporno

Diese schlegelhäksler hatten den Vorteil häkseln und Beschleunigung zu vereinen - man könnte direkt schneiden, häkseln und fördern mit einem Gerät und relativ wenig antriebsleistung,  wenn diese neuen Häksler mit messertrommel richtig kurz schneiden denke ich ist die Verdichtung mindestens genauso gegeben wie bei rotorladewagen - und das Gras ist dann auch wirklich kurz.  Obwohl ich das noch nicht ganz nachvollziehen kann da mich das am häkseln gerade unter feuchten Bedingungen eher stört - es kommt schnell zum zu feinen häkseln oder musen des grüngutes - sowas passiert meiner Meinung beim Ladewagen nicht - der ächzt dann nur unter der schweren last, aber das Grüngut wird recht schonend behandelt.

Diese neueren jf anbauhäksler sind direkt am Wagen fest verbaut? Wiegen wahrscheinlich irgendwo um die 2-3 to und nehmen nochmal 3-4 m baulänge ein - trotzdem scheinen die Tridemgespanne in Länge und Gewicht sogar noch unseren strassenmaßen und gewichten zu entsprechen (2,55m breit,  4m hoch, 18m lang, 40to schwer) ,  gut die 4m werden dort nicht ganz gehalten,  aber die anderen scheinbar schon...

Der jf-Häksler wird sicherlich über zapfwelle angetrieben,  also muss der abschieber/Kipper hydraulisch entleert werden?

Mfg tim
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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #36 am: 19. Oktober 2016, 10:02:58 »

Sorry Wenns jetzt offtopic geht - aber diese häkselladewagen sind der absolute trekkerporno

Diese schlegelhäksler hatten den Vorteil häkseln und Beschleunigung zu vereinen - man könnte direkt schneiden, häkseln und fördern mit einem Gerät und relativ wenig antriebsleistung,  wenn diese neuen Häksler mit messertrommel richtig kurz schneiden denke ich ist die Verdichtung mindestens genauso gegeben wie bei rotorladewagen - und das Gras ist dann auch wirklich kurz.  Obwohl ich das noch nicht ganz nachvollziehen kann da mich das am häkseln gerade unter feuchten Bedingungen eher stört - es kommt schnell zum zu feinen häkseln oder musen des grüngutes - sowas passiert meiner Meinung beim Ladewagen nicht - der ächzt dann nur unter der schweren last, aber das Grüngut wird recht schonend behandelt.

Diese neueren jf anbauhäksler sind direkt am Wagen fest verbaut? Wiegen wahrscheinlich irgendwo um die 2-3 to und nehmen nochmal 3-4 m baulänge ein - trotzdem scheinen die Tridemgespanne in Länge und Gewicht sogar noch unseren strassenmaßen und gewichten zu entsprechen (2,55m breit,  4m hoch, 18m lang, 40to schwer) ,  gut die 4m werden dort nicht ganz gehalten,  aber die anderen scheinbar schon...

Der jf-Häksler wird sicherlich über zapfwelle angetrieben,  also muss der abschieber/Kipper hydraulisch entleert werden?

Mfg tim

Die Rotorwagen haben bei Frischgut noch eher Probleme mit dem Musen, weil über den Rotor ja auch zusätzlich noch verdichtet wird. Von daher gehe ich davon aus, dass die Verdichtung im Ladewagen höher und somit die Transportkapazität größer ist.
Der Häcksler wird fest am Wagen verbaut, das entleeren geht hydraulisch. Ob das über eine Bordhydraulik, oder von der Schlepperhydraulik aus geschieht, kann ich leider nicht sagen. Ich vermute aber mal, dass das Schlepperseitig geschieht.

Beim Schlegelhäcksler kann das Gras aber überhaupt nicht abtrocknen und die Schnittqualität ist unterirdisch. Solche Wagen mit angebautem Schlegelhäcksler gab es ja früher auch mal von JF.
Hier wird mal direkt gehäckselt - ist zwar nicht in Schweden, aber man sieht die "Schnittqualität" ganz gut...:





Setezn die Schweden eigentlich noch immer wenig auf Zapfwellengetriebene Geräte auf dem Acker? Gefühlt habe ich davon immer sehr wenig gesehen.

Bei Ackergeräten scheiden in vielen Regionen die Zapfwellengetriebenen Geräte wie z.B. Kreiselegge oder Fräse schon allein aufgrund des Steinbesatzes aus. Außer in Sonderkulturen, oder auf den Schokoladenböden findet sowas nur wenig Verwendung.
Mir ist in Schweden bislang noch keine Kreiselegge begegnet, es soll aber vereinzelt welche geben. Ich habe gerade mal bei www.maskinmarknaden.se rein geschaut, Kreiseleggen und Fräsen gibt es da keine, aber ettliche Hackvagn  :D.
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2016, 10:13:42 von Sven1971 »
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ct

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #37 am: 19. Oktober 2016, 13:50:59 »

So wie in dem Video wurde hier in den 70er Jahren auch mit so einem JF  "NassSilage" eingefahren, brrrr da grausst es mir , wenn ich an das Stinke Zeuch denke
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Gruß ct

Tim

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #38 am: 19. Oktober 2016, 14:25:54 »

So richtig gehäkselt ist das auch nich - keine Ahnung wie man sowas überhaupt zu einem Haufen geformt kriegt, bzw. Wie es denn dann ein Haufen bleibt.

Tja,  nass häkseln ist und bleibt mist.

Mfg tim
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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #39 am: 19. Oktober 2016, 21:55:37 »

< snip >
Diese neueren jf anbauhäksler sind direkt am Wagen fest verbaut? Wiegen wahrscheinlich irgendwo um die 2-3 to und nehmen nochmal 3-4 m baulänge ein - trotzdem scheinen die Tridemgespanne in Länge und Gewicht sogar noch unseren strassenmaßen und gewichten zu entsprechen (2,55m breit,  4m hoch, 18m lang, 40to schwer) ,  gut die 4m werden dort nicht ganz gehalten,  aber die anderen scheinbar schon...
< snip >

Wenn ich mir das Video hier ansehe kann man zumindest bei einigen Varianten den Häcksler abbauen und dann ein normales Zugmaul anbringen.

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251at

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #40 am: 19. Oktober 2016, 22:06:43 »

So richtig gehäkselt ist das auch nich - keine Ahnung wie man sowas überhaupt zu einem Haufen geformt kriegt, bzw. Wie es denn dann ein Haufen bleibt.

Tja,  nass häkseln ist und bleibt mist.

Mfg tim

Die Engländer da habe nach Studium diverser Youtube Videos ein paar Künstler, z.B.:

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FFFlorian

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #41 am: 19. Oktober 2016, 22:20:54 »

Mit zwei Gablern kann man auch ohne Wände so hoch silieren. Respekt.
Schöne Hintergrundmusik  ;D
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Tim

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #42 am: 20. Oktober 2016, 06:48:12 »

Alleine schon der Begriff "grönfoderflak"   ;D

Das muss gut sein!!!

Mfg tim
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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #43 am: 21. Oktober 2016, 12:55:57 »

Wenn ich mir das Video hier ansehe kann man zumindest bei einigen Varianten den Häcksler abbauen und dann ein normales Zugmaul anbringen.

Ja, sicher kann man den Häcksler grundsätzlich auch wieder abbauen. Der ist da ja vorher auch dran gebaut worden. Und wenn der Häcksler verschlissen ist, kann man wieder einen neuen vor den Wagen bauen. Aber das ist schon ein bisschen mehr Aufwand und ist halt nicht in 10 Minuten erledigt. Insofern ist der Häcksler da "relativ" fest angebaut.
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251at

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #44 am: 21. Oktober 2016, 18:30:58 »

In 10 Minuten wird man es nicht hinbekommen aber so viel länger wird es nicht dauern, siehe Anleitung Seite 11 bzw. 13

http://www.metsjo.de/pdf/mq6075_i_ty_001.pdf
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