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Autor Thema: Landwirtschaft in Schweden  (Gelesen 12860 mal)

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309CA

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #15 am: 11. Oktober 2016, 22:55:46 »

Wir in Schweden mehr pfluglos bestellt und mit Schweine seit ihr ja unterversorgt wegen der immensen Auflagen da geht's uns noch gut dagegen wie hoch ist etwa der selbstversorgungsgrad ?
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Viele Schweine-viele Scheine. Zuviel Schweine-zu wenig Scheine.
Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern die Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. Leider gibt es Tierschützer die Tiere zum Ärger der freidliche Bürger wieder im Land ansiedeln und den Abschuss verbieten.

charlie

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #16 am: 12. Oktober 2016, 06:52:06 »

@Sven und tomtex

Vielen Dank für die tollen Infos... das macht Appetit auf mehr!
Wäre schön euch auf einer Tour dabei zu haben...  ;D
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

berci

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #17 am: 12. Oktober 2016, 07:49:52 »


Hallo Tomtex,

wie hat es Dich eigentlich nach Schweden verschlagen? Bist Du dahin ausgewandert oder schon dort geboren?


Berthold
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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #18 am: 12. Oktober 2016, 13:15:35 »

Wir in Schweden mehr pfluglos bestellt?

Nein, es wird deutlich mehr gepflügt.
Und schneller  ;D:


Was für ein schöner Trac!!  :mb1800:  :love1: Ohrenschmaus !

Ach was, in Schweden gibt es Volvo Power!  ;D



Ackerland geht in unserer Gegend eigentlich nicht unter 200000kr/ha in neuen Besitz über. Es reicht aber auch ca 20km in Richtung Wald und Steine zu fahren dann sieht es schon billiger aus.
Ich glaube das meiste kann man sich Zusammenreimen: http://www.lrfkonsult.se/varatjanster/fastighetsformedling/ um einen Eindruck zu bekommen

Die Bodenpreise unterscheiden sich von Region zu Region sehr stark. Im Raum Malmö, Helsingborg, Ystad, Trelleborg werden schon mal 30 - 40.000 €/ha aufgerufen:
http://www.hemnet.se/bostad/gard-vaster-om-ystad-skurups-kommun-nobbelov-akermark-10052495

Auf Gotland habe ich mir einen kompletten Betrieb angeschaut, der ist letztendlich für knapp über 1 Mio. € weggegangen:
200 ha, davon 130 ha Acker, 20 ha Grünland und 50 Ha Wald, Vollarondiert, Boxenlaufstall für 160 Kühe mit 2 Robotern, Tip Top Wohnhaus mit Hackschnitzelheizung und Sauna etc.. Allerdings wächst da auch nur die Hälfte wie in Skane.

Oder etwas weiter Richtung Norden:
http://www.hemnet.se/bostad/gard-168m2-belagen-mellan-kristinehamn-och-storfors-storfors-kommun-viggetorps-gard-10149895

Oder in schick und richtig groß, wenn es etwas mehr kosten darf:  ;D
http://www.hemnet.se/bostad/gard-lofta-vasterviks-kommun-nygard-sateri-9722958
http://www.hemnet.se/bostad/gard-vasterviks-kommun-horns-gard-9757515

Zum stöbern:
http://www.hemnet.se/bostader?utf8=%E2%9C%93&municipality_ids[]=-1&item_types[]=gard


Viel Vergnügen


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Die Größe macht es nicht allein, sonst holt die Kuh den Hasen ein.

tomtex

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #19 am: 12. Oktober 2016, 19:46:14 »

Wir in Schweden mehr pfluglos bestellt und mit Schweine seit ihr ja unterversorgt wegen der immensen Auflagen da geht's uns noch gut dagegen wie hoch ist etwa der selbstversorgungsgrad ?
Pfluglos. Ich beschreib es mal so.: Vor 10 Jahren wurde hier in der Gegend noch alles und immer gepflügt. Inzwischen säen einige Weizen nach Raps ohne Pflug. Und es gibt einen Betrieb der Claydon nutzt und auch verkauft. Vor allem Herbstfurche ist traditionell noch stark verankert. Die Winter sind inzwischen aber zu mild und nass um da wirklich positive Effekte zu bekommen. Viele machen trotzdem noch Herbstfurche - entweder aus Tradition oder um Zeit im Frühjahr zu sparen.

Meinst du Selbstversorgung allgemein oder nur auf Schweine bezogen?
Allgemein ist das ein sehr heißes Thema. Genaue Zahlen konnte ich auf die Schnelle nicht finden (vermutlich aus dem Grund). Aber Schweden importiert doppelt so viel landwirtschaftliche Waren wie exportiert werden (gemessen in Kronen). Importiert wird vor allem Frucht, Gemüse, Fleisch, Getränke, Kaffee. Exportiert Getreide, Getränke und diverse Lebensmittel (was auch immer das sein soll).

Ausgewandert ist wohl der politisch korrekte Ausdruck, ich fühle mich aber nicht so - eher als Europäer.
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309CA

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #20 am: 12. Oktober 2016, 21:17:37 »

Wegen den Schweinen, ihr habt doch vor etwa 10 Jahren durch die Rot-Grüne Regierung ??? erhebliche Auflagen bekommen, da haben doch viele aufgehört, also müsste die Selbstversorgung bei 50 oder weniger liegen und dafür kommt das Fleisch aus NL oder DK
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tomtex

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #21 am: 12. Oktober 2016, 22:35:20 »

Wegen den Schweinen, ihr habt doch vor etwa 10 Jahren durch die Rot-Grüne Regierung ??? erhebliche Auflagen bekommen, da haben doch viele aufgehört, also müsste die Selbstversorgung bei 50 oder weniger liegen und dafür kommt das Fleisch aus NL oder DK
Import: 41% Deutschland, 30% Dänemark (sinkt), 12% Polen.
http://www.jordbruksverket.se/amnesomraden/handelmarknad/kottmjolkochagg/marknadenforkottmjolkochagg/marknadenforgriskott.4.3a3862f81373bf24eab80001818.html
Ihr versteht doch alle schwedisch, oder?

Die Zahlen in der Tabelle scheinen dass zu bestätigen was du sagst,aber nicht immer ist "rot grün" Schuld: https://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_Schwedischen_Reichstag_2006#Wahlergebnis

Tierschutz ist ein Unterschied: http://www.svenskgris.se/attachments/95/107.pdf Wieviel das tatsächlich mehr kostet kann ich nicht sagen - mit Schweinehaltung habe ich mich eigentlich noch nie ernsthaft beschäftigt. Selbst auf dem Grill nur sporadisch.
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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #22 am: 13. Oktober 2016, 10:08:48 »

Wir in Schweden mehr pfluglos bestellt und mit Schweine seit ihr ja unterversorgt wegen der immensen Auflagen da geht's uns noch gut dagegen wie hoch ist etwa der selbstversorgungsgrad ?
Pfluglos. Ich beschreib es mal so.: Vor 10 Jahren wurde hier in der Gegend noch alles und immer gepflügt. Inzwischen säen einige Weizen nach Raps ohne Pflug. Und es gibt einen Betrieb der Claydon nutzt und auch verkauft. Vor allem Herbstfurche ist traditionell noch stark verankert. Die Winter sind inzwischen aber zu mild und nass um da wirklich positive Effekte zu bekommen. Viele machen trotzdem noch Herbstfurche - entweder aus Tradition oder um Zeit im Frühjahr zu sparen.

Weiter oben auf der Achse Göteborg Stockholm sieht es da ähnlich aus. Vor 20 jahren wurde da noch kaum Winterraps angebaut. 1998 war ich auf einem Betrieb, da hatten wir 1,5 to Winterraps vom Hektar (Auswinterrung). Sommerrübsen lagen da mit 2 - 2,5 to deutlich besser im Ertrag. Wintergerste war damals genauso selten zu finden wie Winterraps und Mais gab es fast garnicht.
Die Standardgeräteausstattung auf den Betrieben war damals: Överum oder Kverneland Pflug, NZ-Egge, 4m Rapid, eventuell noch eine Walze.
Grubber oder Scheibenegge war nur so ca. auf jedem 4. Betrieb zu finden und hat man sich bei Bedarf dann vom Nachbarn ausgeliehen.
Für eine Stoppelbearbeitung war damals schlichtweg einfach keine Zeit, da Ernte und Aussaat quasi parallel liefen. Der Weizen musste auf jeden Fall noch im September in die Erde. Da kam nur noch der Pflug und fertig. Maximal noch Stoppelbearbeitung mit dem Feuerzeug  ;D - das gibt es aber heute auch nicht mehr.

Etwa von 2000 bis 2010 hat sich die Ernte klimatisch bedingt um gut 4 Wochen nach vorne verlagert und sowohl W-Raps, W-Gerste und Mais haben langsam Einzug in die Fruchtfolge gehalten. Somit gibt es die Möglichkeit einer Stoppelbearbeitung im Ackerbaugürtel von Väster- und Östergötland auch erst seit ein paar Jahren.
Unten an der Südspitze in Skane, sieht das schon seit jeher etwas anders aus.


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luwi

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #23 am: 13. Oktober 2016, 19:08:58 »

Wir in Schweden mehr pfluglos bestellt?

Nein, es wird deutlich mehr gepflügt.
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251at

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #24 am: 13. Oktober 2016, 20:21:35 »

Sind solche Häckselladewagen eigentlich in Schweden noch größer Verbreitet?

http://www.metsjo.de/pdf/hack_2015_de_mail.pdf
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Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #25 am: 14. Oktober 2016, 08:14:55 »

Sind solche Häckselladewagen eigentlich in Schweden noch größer Verbreitet?

http://www.metsjo.de/pdf/hack_2015_de_mail.pdf

Ja, die sind noch sehr stark verbreitet. Seit der Mais in Schweden auf dem Vormarsch ist, werden jedoch auch mehr selbstfahrende Häcksler verkauft, die den Markt für diese Wagen haben schrumpfen lassen.

Die Variante von Metsjö kannte ich noch nicht.
In der Regel kommen hier spezielle Häckselaggregate von JF zum Einsatz, die mit verschiedenen Wagen, wie z.B. Metsjö oder Sahlström, kombiniert werden.

http://www.kongskilde.com/ru/de-DE/Agriculture/Grass%20and%20Complete%20Diet%20Mixers/Forage%20Harvesters/Forage%20Harvesters/ES

http://sahlström.nu/vara-maskiner/hackvagn/







Die Metsjö Wagen sind in der Regel meistens Kipper, während Sahlström Abschiebewagen baut, die durch die zusätzliche Verdichtungsmöglichkeit natürlich eine deutlich bessere Transportkapazität aufweisen.

Generell gillt: in Schweden wird sehr viel mehr gezogene Technik eingesetzt. Gezogene Eggen, gezogene Sämaschinen, gezogene Grubber, gezogene Mähwerke, aufgesattelte Pflüge.
Alles was geht wird in die Hitch gehängt:




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tomtex

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #26 am: 14. Oktober 2016, 20:07:38 »

Sind solche Häckselladewagen eigentlich in Schweden noch größer Verbreitet?

http://www.metsjo.de/pdf/hack_2015_de_mail.pdf
Bei uns in der Gegend sieht man die ab und an noch - sehen dann meist 20+ Jahre alt aus. Im Umkreis von 15km stehen 3 Feldhäcksler zur Verfügung. Und die wollen gerne Geld verdienen ;)
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251at

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #27 am: 14. Oktober 2016, 20:59:08 »

Warum konnten sich diese Häckselladewagen denn so lange halten? Sind Ladewagen unbekannt?

Interessant finde ich ja die Hackenlift+Häckslerkombination von Metsjö, da kann das ganze sogar Sinn ergeben wenn man dann mit LKW abfährt.
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ct

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #28 am: 15. Oktober 2016, 08:16:57 »

Ich tippe mal darauf, dass sich die Häckselsilage besser in die Hochsilos pusten lässt (Harvestore).

Warum konnten sich diese Häckselladewagen denn so lange halten? Sind Ladewagen unbekannt?
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Gruß ct

Sven1971

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Re: Landwirtschaft in Schweden
« Antwort #29 am: 15. Oktober 2016, 10:18:16 »

Warum konnten sich diese Häckselladewagen denn so lange halten? Sind Ladewagen unbekannt?

Interessant finde ich ja die Hackenlift+Häckslerkombination von Metsjö, da kann das ganze sogar Sinn ergeben wenn man dann mit LKW abfährt.

Das hat verschiedene Gründe. Da z.B. In Mittelschweden kein Mais angebaut wird, gibt es dort auch fast keine SFH. Zum anderen wird die Silage in weiten Teilen Schwedens deutlich nasser eingefahren als in D/A/CH. Wegen des kühleren Klimas trocknet es dort nicht so schnell und es werden dann Silierhilfsmittel eingesetzt. Moderne Rotorladewagen neigen bei frischem Gras aber stärker zum "Musen". Somit ist solch ein Häckselwagen in Mittel- und Nordschweden meist das Mittel der Wahl.
Die Idee mit dem Hakenlift ist schon gut, weil der Häcksler dann kontinuierlicher arbeiten kann. Einen LKW braucht es dann aber zum abfahren meist nicht, weil die Hof - Feld Entfernungen durch die arrondierte Lage der Betriebe meistens <2 km liegen.
Andererseits wird in Schweden aber auch viel mehr Rundballensilage gemacht. Manche Betriebe setzen auch komplett auf Rundballen.
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