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Autor Thema: Sommerzwischenfrucht nach Getreide zu Wintergetreide  (Gelesen 36444 mal)

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granola

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Re: Sommerzwischenfrucht nach Getreide zu Wintergetreide
« Antwort #150 am: 29. Mai 2018, 15:55:56 »

Animiert durch die neue DÜVO und die Bilder von Felix wird das Thema auch für mich interessant.

Ich finde das Thema Sommerzwischenfrucht sehr spannend, und werd in diesem Jahr auch etwas damit experimentieren.

Wir haben beim Kinseytreffen in einer kleinen Gruppe das Thema auch etwas angerissen, aber dann nicht weiter vertieft.

Geplant ist bei mir, nach der Weizenernte eine ZF zu etablieren, auf die dann WG oder WW folgen soll. Es handelt sich hierbei um einen Vegetationszeitraum von ca 7 Wochen.

Mir schwirren mehrere Optionen im Kopf herum; die extrem Variante wäre Hochschnitt beim Getreide, Einschlitzen der ZF mit folgendem Einschlitzen des Getreides.
Die andere Variante wäre der normale Drusch gefolgt von einer Grundbodenbearbeitung auf 15 cm und dann Aussaat der ZF und Einschlitzen von Getreide bzw. leichtes Einarbeiten der ZF mit vorlaufendem Werkzeug an der Rapid.

Wo können Probleme auftreten, welche ZF macht eurer Meinung nach Sinn, auf was sollte ich achten?
Denk mal über Zuckerrüben nach, da gibt es ne Mange Saatgut das weg muss und Fruchtfolgemässig wäre es Doch eine Bereicherung? und wie leicht man die Mit der Spritze umbringen kann wissen wir.  :P :frage: könnte nur sein das Du die Wildschweine anlockst...
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Desperado

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Re: Sommerzwischenfrucht nach Getreide zu Wintergetreide
« Antwort #151 am: 02. Juni 2018, 10:12:21 »

Animiert durch die neue DÜVO und die Bilder von Felix wird das Thema auch für mich interessant.

Ich finde das Thema Sommerzwischenfrucht sehr spannend, und werd in diesem Jahr auch etwas damit experimentieren.

Wir haben beim Kinseytreffen in einer kleinen Gruppe das Thema auch etwas angerissen, aber dann nicht weiter vertieft.

Geplant ist bei mir, nach der Weizenernte eine ZF zu etablieren, auf die dann WG oder WW folgen soll. Es handelt sich hierbei um einen Vegetationszeitraum von ca 7 Wochen.

Mir schwirren mehrere Optionen im Kopf herum; die extrem Variante wäre Hochschnitt beim Getreide, Einschlitzen der ZF mit folgendem Einschlitzen des Getreides.
Die andere Variante wäre der normale Drusch gefolgt von einer Grundbodenbearbeitung auf 15 cm und dann Aussaat der ZF und Einschlitzen von Getreide bzw. leichtes Einarbeiten der ZF mit vorlaufendem Werkzeug an der Rapid.

Wo können Probleme auftreten, welche ZF macht eurer Meinung nach Sinn, auf was sollte ich achten?
animier! durch die neue düvo?
eine zf kebt nicht von luft und liebe und erhöht den jählichen n bedarf !?
zu deinen varianten , teste sie beide oder schau mal im achiv bei aw was die user im laufe der jahre an erfahrungen gesammelt haben .

Die ZF ermöglicht aber eine organische Düngung in Sommer bzw Herbst... was ohne zu WW eher schwierig wird...


Hallo,

ich bin seit 2 Jahren an dem Thema dran. Die Sache wird durch die gesetzlichen Bestimmungen schon sehr eingeschränkt :

denn eine Düngung der Zwischenfrucht, die im Oktober oder November bereits umgebrochen wird hat lt. Auskunft des Landwirtschaftsministeriums in NRW keinen Düngebedarf und darf somit nicht gedüngt werden !!!

Wichtig ist dass die Zwischenfrucht frei von Ausfallgetreide gehalten wird, weil das sonst ideale Brutstellen für Feldmäuse sind. Dieses funktioniert mit den gängigen Gramiziden, aber es ist die Indikation für die jeweilige Kultur zu beachten.

Im Ergebnis heißt das, dass man leider keine schönen vielfältigen Mischungen aussähen darf, sondern das ganze auf schnellwachsende Leguminosen beschränken muss.


Heiner


Ich weiß nicht, ob Leguminosen so schnellwachsend sind. Du meinst wohl eher schnellwachsende Kreuzblütler, Phacelia oder Buchweizen.

Ansonsten geb ich Dir Recht. Das Ausfallgetreide ist wirklich ein Problem, das den Nutzen einer Sommerzwischenfrucht schon etwas relativiert, weil es einfach zu dominant ist und alles unterdrückt.

Letztes Jahr bin ich nicht schlecht damit gefahren, das Ausfallgetreide einfach wachsen zu lassen (Naturbegrünung) und erst 10 Tage vor der Saat mit Glyphosat abzuräumen. Auch der Verzicht auf jegliche Bodenbearbeitung bis kurz vor der Saat hat sich im Nachhinein als positiv erwiesen.

Nicht machen würde ich das allerdings nach Gerstenvorfrucht oder bei hohem Blattlausdruck, aber Ausfallweizen oder -triticale kann man schon mal wachsen lassen.
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