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Autor Thema: Werbung für den eigenen Berufstand. Oder: Wer tut etwas für sein Image  (Gelesen 5671 mal)

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Rohana

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Ich denke Präsenz in ausserlandwirtschaftlichen Kontexten ist wichtig. Damit die Leute einfach mitbekommen dass Landwirte auch nur ganz normale Menschen sind und vielleicht  ganz nebenbei, ohne grossen Druck, ein bisschen von dem mitkriegen was grade läuft. Nicht aus der Perspektive "die bösen Bauern da irgendwo" sondern "der Heinz von nebenan", mit dem konkret was passiert.
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ulli

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Wir hatten letzte Woche einen Erdkundekurs, Klasse 11 vom örtlichen Gymnasium hier. Initiert von der Nachbarstochter, sehr positive Resonanzen, hat mir gut gefallen. Die Zeit war knapp deshalb waren wir nur im Stall und an der BGA. Die Lehrerin fragte ob sie jetzt öfter (mit anderen Kursen) vorbeikommen könnte, in dem Kontext immer gerne!
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Mulchsaat

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Wir hatten letzte Woche einen Erdkundekurs, Klasse 11 vom örtlichen Gymnasium hier. Initiert von der Nachbarstochter, sehr positive Resonanzen, hat mir gut gefallen. Die Zeit war knapp deshalb waren wir nur im Stall und an der BGA. Die Lehrerin fragte ob sie jetzt öfter (mit anderen Kursen) vorbeikommen könnte, in dem Kontext immer gerne!
Das ist top!
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Man sieht nicht, wie lange du auf dem Acker warst,
aber lange sieht man, wie du auf dem Acker warst 😉
🚜💨🌾🌽

Uli0815

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(Kleines) Projekt der Landjugend in Baden Württemberg.

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Habe mir gerade Bauklötze und ein Dreirad bestellt, fange nochmal ganz von vorne an.

zetor

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Ich bin zwar mit im BBV Kreisvorstand hier in der Region und unterstütze die Feste und Veranstaltungen mit, aber ich sehe das als nicht ganz so effektiv an. Die Leute die auf dem Land auf einem Tag des offenen Hofes kommen sind in der Regel sowieso keine Gegner der Landwirtschaft. Die wirklichen Problemfälle, die superhippen IT Startup Manager aus der Großstadt erreichen wir nur schwer.

Ich versuche daher eher mit fachlicher Professionalität zu überzeugen, wie eine saubere Internetseite, Corporate Identity, Werbeflyer über unseren Betrieb usw. Damit versuche ich meine Verpächter zu erreichen, die vermehrt eben nicht mehr auf dem Land wohnen.

Nächste Woche bin ich im Bundestag und soll da einer kleinen Gruppe von Politikern etwas von Digital Farming erzählen.. Ich glaube immer nur Jammern und Demonstrieren kann es nicht sein, ich versuche da mal etwas drauf hinzudrängen das die uns weiter unterstützen das wir effizienter werden. Und das so ein Blödsinn bereinigt wird wie 16 unterschiedliche Antragsverfahren in Deutschland..(!)
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Furchenbaron

charlie

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Re: Werbung für den eigenen Berufstand. Oder: Wer tut etwas für sein Image
« Antwort #20 am: 05. Dezember 2018, 10:51:35 »

Ich möchte das Thema noch mal aufgreifen...

Wer von euch nutzt Social Media wie Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat und Co zur Selbstdarstellung und Imagewerbung?
In welcher Form und mit welchem Aufwand betreibt ihr das? Welche Reichweite nutzt ihr? Nur Freunde/Bekannte oder öffentlich?
Wie geht ihr mit kritischen Reaktionen oder gar Anfeindungen um?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie habt ihr euer Engagement im Laufe der Zeit verändert?
Welche Chancen und Möglichkeiten seht ihr?

Ich nutze sporadisch meinen privaten FB-Account für eigene Imagepflege oder auch mal Bekanntmachungen bezüglich bestimmter Aktionen und Termine.
Auch verbreite ich da gern mal Imagematerial anderer.
Eine öffentliche Seite für den Betrieb oder Lohnunternehmen habe ich nicht.
Durch die recht knappe Fassung nur für Freunde, also die eigene Filterblase, kommt es recht selten zu negativen Reaktionen. Im Moment weiß ich nicht wirklich, ob ich mir den Zeitaufwand und die Nerven antun möchte hier mehr und öffentlichkeitswirksamer zu agieren.
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Gruß

Charlie

Nicht immer sind die, die das Gras wachsen hören, auch bereit, es zu mähen.

Euro-T

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Re: Werbung für den eigenen Berufstand. Oder: Wer tut etwas für sein Image
« Antwort #21 am: 05. Dezember 2018, 11:10:14 »

Ich bin ebenso auf fb mehr oder weniger aktiv, sowohl privat, als wir auch eine Seite vom Betrieb haben.

Letztere wird aber mal mehr mal weniger aktualisiert, denn letztlich ist es immer der gleiche Kreis, den man damit erreicht: die eigene Branche, sowie Freunde und Bekannte - die zumeist eh der gleichen Gesinnung sind.

Ein wenig anders sieht es da mit meinem persönlichen Profil aus, das nutze ich auch, um mich - sehr gezielt - an öffentlichen Diskussionen zu beteiligen. Ich trenne das aus mehreren Gründen sehr strikt, fahre damit auch ganz gut.

Ich bin aber dazu übergegangen, meine Diskussionsfreude auf regionaler Ebene zu begrenzen - aus der Erfahrung heraus diskutiert es sich sachlicher und friedfertiger, wenn man irgendeine Überschneidung im Leben hat und sei es eben die gleiche Region, aus der man kommt.

Mit anonymen Statisten zu diskutieren bringt in der Regel nicht viel - durch die Anonymität sinkt der Respekt und in gleichem Maße fester sind die eigenen Standpunkte.

Das reibt mich zu sehr auf, zu sinnlos scheint mir die Investition darin.

A propos aufreiben: mag an meiner Person liegen, aber es kommt immer wieder vor, das ich auch mal eine Auszeit brauche, mich trifft das oft schon persönlich, wenn jemand gar zu ungläubig und ideologisch ist. Gutes Beispiel aus der Vergangenheit ist da da die Diskussion um den Glyphosathasen hier aus der Region, das ging über Wochen und hat ziemlich an mir genagt.

Und manchmal überkommt es mich auch und ich sehe mich genötigt ein längeres Statement zu einem Thema zu verfassen, prinzipiell dann im öffentlichen Modus - manche kennen ja ein paar meiner Ergüsse. Das ist aber nicht planbar, braut sich in mir zusammen und muß dann einfach zu "Papier" - gerne zwischen 23:00 und 4:00h  :rolleyes:

Ob`s was bringt...?
Ich weiß es nicht, aber nix machen ist auch doof.
Wichtig dabei: nur in die Diskussion gehen, wenn man in einem Thema 1000%ig sattelfest ist, ansonsten wird man zerrupft wie ein Huhn.

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Gruß

~~ Olli

Ansgar

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Re: Werbung für den eigenen Berufstand. Oder: Wer tut etwas für sein Image
« Antwort #22 am: 05. Dezember 2018, 11:25:28 »

Charlie, lass Dir von mir gesagt sein, dass Du dafür ein sehr starkes Nervenkostüm benötigst, wenn Du den Anfeindungen aus Reihen irgendwelcher Gutmenschen ausgesetzt bist. Die Zeit, die man dafür verwendet ist meist ebenso vergebens wie der Man-Power, den man hier im Forum aufwendet, um Dinge, die hier offensichtlich seit Jahren schief laufen, mal bei Namen zu nennen und entsprechende Beiträge wegen des autokratischen Führungsstils und mangelnder Kritikfähigkeit dann gelöscht oder irgendwo für niemanden mehr sichtbar ins Nirvana verfrachtet werden. :hmpf: :-X
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Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

zetor

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Re: Werbung für den eigenen Berufstand. Oder: Wer tut etwas für sein Image
« Antwort #23 am: 06. Dezember 2018, 13:00:28 »


Facebook ist tot meiner Meinung nach. Ich habe mich schon vor 4 Jahren abgemeldet und ich glaube das es viele wenn überhaupt nurnoch selten nutzen.

Ich gebe Ansgar recht, warum auf Diskussionen einlassen? Seine Message kann man auch einfach als Statement stehen lassen. Ich lasse jetzt meine Internetseite neu erstellen und werde da in Zukunft wie in einer Art Blog ab und zu was veröffentlichen. Im Prinzip mache ich das ganze ja aus Werbegründen, wenn es dem Image der Landwirtschaft hilft ist gut, aber nicht mein Hauptziel.
Auch wenn das Fernsehen oder die Presse bei mir war habe ich in erster Linie aus eigenen Marketinggründen gemacht. Ich denk mir da "stetes Tropfen hölt den Stein", ich will halt bekannt sein in meiner Region.
Wenn man einen Ökohof mit Direktvermarkung hat, mag das mit Facebook, Twitter & Co etwas anderes sein. Da ist das Ziel ja in wesentlich kürzeren Intervallen auf seine Produkte oder Aktionen aufmerksam zu machen.
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Furchenbaron

Rohana

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Re: Werbung für den eigenen Berufstand. Oder: Wer tut etwas für sein Image
« Antwort #24 am: 06. Dezember 2018, 14:02:05 »

Ich finde es wichtig, dem eigenen persönlichen Umfeld (Verwandte, Freunde, Bekannte) Einblicke zu ermöglichen, denn auch diese Leute haben Bekannte und Familie und geben etwas weiter. Natürlich darf das nicht aufgedrängt werden, es gehört halt dazu für mich - grad bei meiner Vergangenheit. In vielen Dingen kann man Verständnis und Erkenntnis wecken, die nachhaltig weiterwirken.
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