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Autor Thema: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen  (Gelesen 116791 mal)

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nofear

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #30 am: 28. März 2015, 12:06:54 »

Also von guten Bios können sicher auch die konservierenden Konvis noch viel lernen!!!

Aber mal was anderes:

Definiert doch mal Konventionell! Wenn ich konventionell nach "alter Väter Sitte" definiere, dann ist das nämlich Bio!!! Weil da gabs kein chem PS und auch nur sehr beschränkt mineralische Ergänzungsdünger   :)
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #31 am: 28. März 2015, 12:11:52 »

Und Fruchtfolge hatten die auch gemacht und Tierhaltung. ;)
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ANDERSgesehn

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #32 am: 28. März 2015, 12:13:46 »

uiii, im umkehrschluß könnte man denken
das das fehlen dieser glieder in der kette
glyphos der erstatz dafür ist bzw. die rechtfertigung darin liegt ...  :-X

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Todde

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #33 am: 28. März 2015, 12:19:31 »

@
ich kenne dezitiert was man unter
"konventionelle" direktsaat versteht
und auch dessen arbeitsseise, und die
ist sicherlich nicht mit einer ke eine
begrünung "beseitigen" ...

genauso, den letzten gesetzlichen stand
an max. ausbringmenge im jahr.

es ist halt das klammern an einen halm
leider schlimm, wenns auch definitiv gute
und praktikable lösungen gibt und es
nicht umsetzen will.

Da möchte ich mal sehen, wie Deine Rüben aussehen, wenn nach der Zwischenfrucht im Frühjahr die Rüben in Striptill in den Boden kommen...
Ohne Schweiß und Eisen wird das auf vielen Böden nichts werden.
Wer "unkrautarme" Lehmböden hat, der kann froh sein.

Selbst mit dem Pflug gab es oft genug Probleme mit durchgekommener Kamille, die ist zum Glück durch das weglassen des Pfluges heute kein sonderliches Problem mehr im Herbst.

Praktikabel war dann zu Pflugzeiten, dass in jedem ~4. Jahr Rüben nachgedrillt wurden, weil im April/Mai dann die Frühjahrsstürme die Rüben verbuddelt haben unter Sand oder eben vom Sand regelrecht abgeschnitten wurden.

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #34 am: 28. März 2015, 12:21:16 »


@nono
warst du nicht der, der mit seinen ersten
beiträgen "mir" zugestimmt hast, weil ich
dein denken kenne ?

zwecks vorstellungskraft, naja lassen wir mal das ...

Ja habe ich, ist ja auch so. Nicht in den falschen Hals kriegen, lieber Anders. Meine Aussage war explizit drauf bezogen:

@
ich kenne dezitiert was man unter
"konventionelle" direktsaat versteht
und auch dessen arbeitsseise, und die
ist sicherlich nicht mit einer ke eine
begrünung "beseitigen" ...


Denn ich frage dich: Muss das sein? Schau dir meine Online-Feldbegehung an. Da habe ich die ZF einfach bis auf den Grund herab gemulcht und gedrillt. Es kam wieder etwas ZF (insbesondere Rettich) durch, was nicht schön aussah und mich selbst geärgert hat. Ich dachte schon, "Mensch, hättest du besser doch mit etwas Glypho und SSA abgespritzt." Durch den milden Winter ist der dann nicht mal gänzlich abgefroren. Aber weißt du was, wenn ich mir die Schläge anschaue wo das so ist, und auch mal insbesondere die Weizenpflanzen um die Rettiche rum, dann sehe ich, dass das bisschen Zeug was da wieder kam bisher überhaupt nichts ausmacht. Der Glyphosateinsatz wäre also bis jetzt nur für das Auge (reiner Tisch) schön gewesen. Auf den Ertrag wird der keinen Einfluss haben, da ich durch den Herbizideinsatz jetzt ohnehin den Absterbeprozess eingeleitet habe. Ohne Glypho: Darf der Winter oder (wenn dieser aus bleibt) eben die Breitbandmaßnahme im Fürhjahr den Rest erledigen. Wir fahren einfach manchmal etwas voreilig mit der Glypho-Dusche los. Das habe ich auch an mir erkannt!

Nach meiner Umstellung auf die FF

W.Raps- W.Weizen- ZF -> Mais/Leguminosen- W.Weizen (und ein paar ha W.Gerste die ich immer wieder mal irgendwo einbauen werde) wird als Standardmaßnahme Glypho nur hinter dem ersten Glied (der Raps) eingesetzt werden. Die ZF nach dem Weizen muss gut etabliert werden, dann brauche ich vor den Sommerungen definitiv kein Glyphosat, das habe ich oft beobachten können. Nach Leguminosen werde ich auch kein Glyphosat einsetzen. Das Zeug wird einfach umgelegt, ähnlich der ZF letzten Herbst. Die drei Bohnen oder Erbsen, die wieder austreiben -> Siehe weiter oben im Beitrag (Winter, Hebrizid im Frühjahr...)
Und so schließt sich der Kreis. Mit meiner Raps-Weizen-Weizen-FF vorher MUSSTE ich in zwei von 3 Jahren Glphyo einsetzen. Und das meinte ich mit Ideen oder Vorstellungskraft. Wenn du nicht selbst ein paar Jahre mit der DS experimentierst und beobachtest wohin die Reise gehen MUSS, dann fehlen dir, egal wie gut du dich auskennst, erstmal die Ansätze und Ideen bzw. Lösungswege. 
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #35 am: 28. März 2015, 12:37:05 »

@todde
leider hat @nono wieder einen beitrag geschrieben,
sonst würde das bestens passen: guck mal nono´s
letzten beitrag.
 - @ kamilie.
zeigerpflanze laut schulbuch : stickstoffreiche und verdichtete böden.
genauer gesagt, fe-hältige böden und schlechte krumenstruktur.
naja mit kalk und kationen ausgleichen zum einen und zum anderen
bodenstrukturaufbau mit guten und richtig wurzelenden pflanzen und und und

@nono
dann ersetze öl durch bier(radi) oder laß ihn weg.
übrigens, hab auch lehrjahre mit blutiger nase hinter mir ...

« Letzte Änderung: 28. März 2015, 12:39:26 von ANDERSgesehn »
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #36 am: 28. März 2015, 12:45:01 »

Na klar, der Rettich bleibt draußen. Sonnenblumen, Phacelia, Mungo, Sandhafer werden kommenden Herbst ausgesät.
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Todde

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #37 am: 28. März 2015, 13:09:58 »

@todde
leider hat @nono wieder einen beitrag geschrieben,
sonst würde das bestens passen: guck mal nono´s
letzten beitrag.

Dann spritz ich also Breitbandherbizide aus dem Getreidesortiment in die Rüben  :rolleyes:

Rübenherbizide sind nicht geeignet Altverunkrautung zu beseitigen, daher betreibt man auch 2-4 NAK Behandlungen, denn die Masse an Unkräutern lässt sich nur im Keimblatt bekämpfen oder wie früher mit der Keule, da standen die Rüben dann auch mal eben 3 Wochen still.



Zitat
- @ kamilie.
zeigerpflanze laut schulbuch : stickstoffreiche und verdichtete böden.
genauer gesagt, fe-hältige böden und schlechte krumenstruktur.
naja mit kalk und kationen ausgleichen zum einen und zum anderen
bodenstrukturaufbau mit guten und richtig wurzelenden pflanzen und und und

Ich hab ja geschrieben, seit dem ich nicht mehr pflüge ist Kamille kein Problem mehr.

Anscheinend verstehst Du nicht was geschrieben wird oder kommst absichtliche von den eigentlichen Aussagen weg...
Zu dem scheint Dir das Verständnis für andere Böden zu fehlen, was hier funktioniert, funktioniert noch lange nicht wo anders.

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #38 am: 30. März 2015, 09:14:02 »

das das fehlen dieser glieder in der kette
glyphos der erstatz dafür ist bzw. die rechtfertigung darin liegt ...  :-X

Ist auch so.

Uns stehen nun eben Technik, Dünger und PSM als Produktionsfaktoren in einem Ausmaß zur Verfügung, das solche Dinge möglich macht.
Das Ziel war ja immer, den Produktionsoutput zu erhöhen und das wurde auch mit großem Erfolg erreicht. Ob das ganze nachhaltig oder sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #39 am: 30. März 2015, 13:45:29 »



Rübenherbizide sind nicht geeignet Altverunkrautung zu beseitigen

Anscheinend verstehst Du nicht was geschrieben wird oder kommst absichtliche von den eigentlichen Aussagen weg...


hmmm, irgendwie sind bei uns die rübenäcker im
frühjahr nach der abfrostenden winterbegrünung
SAUBER. also gibt´s auch einen weg ohne, oder?

zum 2. teil, ich glaub, ich versteh schon etwas davon,
aber ob andere auch das wissen, kann bezweifelt werden ...

ansonsten sehe ich es wichtig für den erhalt von
glyphosat-produkten (konsumenten haben da
eine eigene meinung) wie diese aussage:


 Wir fahren einfach manchmal etwas voreilig mit der Glypho-Dusche los.
Das habe ich auch an mir erkannt!


« Letzte Änderung: 30. März 2015, 13:50:20 von ANDERSgesehn »
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #40 am: 30. März 2015, 13:53:39 »


hmmm, irgendwie sind bei uns die rübenäcker im
frühjahr nach der abfrostenden winterbegrünung


Und wie schaffst du das konkret?
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #41 am: 30. März 2015, 13:54:29 »


eine frühe und fette (dicke) begrünung
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #42 am: 30. März 2015, 14:01:29 »


eine frühe und fette (dicke) begrünung

Für den Fall dass eine ZF nicht so gelingt wie wir uns das alle vorstellen- und das kennt jeder- hat man aber keine andere Option. Aber ich denke, das kann man minimieren, so dass nur ein kleiner Anteil der Flächen glyphosiert werden muss.
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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #43 am: 30. März 2015, 14:13:09 »


Aber ich denke, das kann man minimieren


ja kann man, nur viele kennen die vielen rädchen zum drehen nicht einmal.
 (leider)

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Re: Glyphosat - Fakten, Wahrheiten und Lügen
« Antwort #44 am: 30. März 2015, 15:09:01 »

So aus dem Bauch heraus wird dieser Weed it Sensor am Ende die Lösung für Glyphosat Anwendungen sein.

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