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Autor Thema: Problemwolf oder Problem Wolf ?  (Gelesen 108524 mal)

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Friedrich93

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #375 am: 03. Juli 2018, 12:47:09 »

Man mag von der AFD halten was man will ,was nicht heißen soll das ich ihre Politik unterstütze,aber was Martin Homann gerade zum Thema Wolf im Bundestag gesagt war das was es braucht.
Er forderte das herunterfahren des Etats für die Schadenregulierung durch Wolfs risse und Zaunbau und forderte eine jagdliche Freigabe für den Wolf um einige 100 Mio. € einzusparen.
Die Rede ging natürlich wieder nach rechts aber prinzipiell um den Wolf sehr ehrlich gesprochen.

EDIT:<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/gPEVl-Gae3s" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe>
Die Rede von der ich sprach.

Gruß Friedrich

« Letzte Änderung: 03. Juli 2018, 15:52:35 von Friedrich93 »
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joe

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #376 am: 03. Juli 2018, 15:35:08 »

Man mag von der AFD halten was man will ,was nicht heißen soll das ich ihre Politik unterstütze,aber was Martin Homann gerade zum Thema Wolf im Bundestag gesagt war das was es braucht.
Er forderte das herunterfahren des Etats für die Schadenregulierung durch Wolfs risse und Zaunbau und forderte eine jagdliche Freigabe für den Wolf um einige 100 Mio. € einzusparen.
Die Rede ging natürlich wieder nach rechts aber prinzipiell um den Wolf sehr ehrlich gesprochen.
Gruß Friedrich

nicht nur bein thema wolf sagen sie die wahrheit aber wer will in diesen land schon die wahrheit hören !?
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Friedrich93

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #377 am: 03. Juli 2018, 15:45:10 »

Man mag von der AFD halten was man will ,was nicht heißen soll das ich ihre Politik unterstütze,aber was Martin Homann gerade zum Thema Wolf im Bundestag gesagt war das was es braucht.
Er forderte das herunterfahren des Etats für die Schadenregulierung durch Wolfs risse und Zaunbau und forderte eine jagdliche Freigabe für den Wolf um einige 100 Mio. € einzusparen.
Die Rede ging natürlich wieder nach rechts aber prinzipiell um den Wolf sehr ehrlich gesprochen.
Gruß Friedrich

nicht nur bein thema wolf sagen sie die wahrheit aber wer will in diesen land schon die wahrheit hören !?

Ich habe heute mittag seit Ewigkeiten das erste mal wieder Phoenix angehabt sonst höre ich mir kaum BT debatten an es sei denn sie Polarisieren wieder überall rum.
Leider werden Aussagen wie diese viel zu selten ernst genommen und gerade bei der AfD wird alles nur belächelt .
Aber ich denke ohne das es hinterher heißt ,egal wer es verlangt, das die Regierung abermals eine 180 ° Wende macht und das Grüne Volk einen Aufschrei spüren lassen wird .
Und ich denke genau davor hat die Regierung derzeit Angst und will nicht nochmehr Stimmen an die Opposition verlieren.
Es kann natürlich auch sein das die AfD jetzt so eine Wende hinlegt das die Stimmen eh verloren sind und der Wolf doch wieder dezimiert wird.

Gruß Friedrich
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Biobauer

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #378 am: 13. Juli 2018, 22:56:34 »

https://www.jagderleben.de/news/fuettern-woelfen-bestraft?utm_source=landlive&utm_medium=cpc&utm_campaign=jagd

wenn sie doch so scheu sind, wie soll man sie dann füttern können??

ach übrigends , in polen wurden kinder von wölfen angefallen und schwer verletzt, wurde zwar wieder mal versucht zu leugnen und zu vertuschen, stellte sich aber dann doch als bittere wahrheit heraus.
aber so sans halt, wir werden weiterhin angelogen, beschissen und betrogen. über die story vom hamburger wolf, der den karpatenbiber im magen hatte, da lachen halt leider nur die insider, sowas schaffts in keine zeitung
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sten

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #379 am: 14. Juli 2018, 06:57:06 »

Gibts denn eine Quelle zu dem Biber im Bauch?
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joe

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #380 am: 14. Juli 2018, 09:08:46 »

Gibts denn eine Quelle zu dem Biber im Bauch?

wenn isegrim biber frißt , dann löst das eine problem wenigsten das andere ......
und wenn er eines tages die ökokackbratzen von bund , naBU und wie sie alle heißen auf seinem speiseplan hat , dann wäre es die lösung aller probleme  :-X
ich glaube die wenigsten sind sich bewust was da auf uns zu kommt !
es ist für mich unverständlich das die  verantwortlichen dieses landes nicht bereit sind über den tellerrand zu schauen und aus den fehlern und erfahrungen anderer länder ihre lehren zu ziehen  >:(
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Guido

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #381 am: 14. Juli 2018, 09:18:53 »

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Stanky

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #382 am: 20. Juli 2018, 19:24:49 »

Moin,
allen, die die Möglichkeit haben, sollten den Leitartikel im heutigen Schleswig - Holsteinischen Bauernblatt lesen. Ich weiß nicht ob und wie man das hier reinstellen kann bzw. darf. Wenn das möglich ist, möge das mal bitte einer der pfiffigeren Vereinsmitglieder tun.
Wenn alle wissen das was völlig aus dem Ruder läuft und keiner was machen kann, dann ist einiges total daneben in unserem Lande.
Gruß
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Henrik

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #383 am: 20. Juli 2018, 21:04:13 »

Wir sind halt das Land der Extreme. Die meisten Menschen raffen es leider nicht was es auch für Probleme geben kann. Wohnen meist weit weg und lässt es sich gut reden.

Ist ja im Regelfall nicht die Landbevölkerung die pro Wolf ist, meistens ja eher Stadtmenschen die einer verklärten Romantik hinterherlaufen.
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Ansgar

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #384 am: 20. Juli 2018, 21:46:37 »

Moin,
allen, die die Möglichkeit haben, sollten den Leitartikel im heutigen Schleswig - Holsteinischen Bauernblatt lesen. Ich weiß nicht ob und wie man das hier reinstellen kann bzw. darf. Wenn das möglich ist, möge das mal bitte einer der pfiffigeren Vereinsmitglieder tun.
Wenn alle wissen das was völlig aus dem Ruder läuft und keiner was machen kann, dann ist einiges total daneben in unserem Lande.
Gruß
Frank

Bin zwar kein Vereinsmitglied mehr, aber meinst Du den Artikel, Frank?
https://www.bauernblattsh.de/nachrichten/leitartikel/details/news/weide-ohne-wolf.html
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Stanky

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #385 am: 20. Juli 2018, 22:29:10 »

Genau den meine ich!
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Ruebe

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #387 am: 07. August 2018, 15:58:10 »

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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #388 am: 07. August 2018, 19:26:26 »

Liegen zwar noch paar Kilometer dazwischen, aber die Meldungen häufen sich: https://www.noen.at/gmuend/in-der-nacht-auf-dienstag-wolf-schlug-wieder-zu-5-schafe-tot-2-verschwunden-wolf-wolfsriss-ernst-strasser-108324097


jetzt hab dich ned so, das sind doch wildernde hunde. wahnsinn, wie in letzten jahren diese wildernden hunde zunahmen, früher war da nie was

ein landsmann von dir, richtung kärnten, der hat immer mal wieder  braunbären da, der hat lebt recht abgelegen, das ist letztes jahr bei ihn 3 km weg passiert, der hat viel angst um seine pferde

https://www.krone.at/595930
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Re: Problemwolf oder Problem Wolf ?
« Antwort #389 am: 15. August 2018, 21:42:38 »

Moin,

für mich bekam dieses Thema die letzten Tage eine ganz neue Aktualität.

Letzten Sonntag Abend bin ich mit meinem Azubi Kollegen übern Hof geschlendert und haben bei den Rindern ein komisches Verhalten bemerkt. Sind dann in die Koppel rein. (Die direkt an den Hof grenzt)
Und haben dann den Wolf gesehen. Schreiend und mit Taschenlampen haben wir ihn dann vertrieben.
Dabei ist er über einen 1,4m hohen Mschendrahtzaun aus dem Stand gesprungen.

In der Herde sind momentan ca 20 Rinder ( 5 davon behornt) und ein 2 Wochen altes Kalb.
Die Herde hat sich schützend vor das Kalb gestellt. Dies ist für uns die erfreuliche Nachricht.

Ansonsten ist es schon etwas beunruhigend. Für mich war das Problem immer weit weg, nun ist es aber da.

Im Nachbar Jagd Revier haben sie beim Rapsdrusch einen erlegten Wolf entdeckt. Die kriminalpolizei ermittelt gerade.

Hier in der Gegend wäre wohl auch ein Rudel mit Jungtieren unterwegs.

Ehrlich gesagt bin ich sekeptisch das ein 2m hoher Wolfszaun viel bringt. Wenn er will wird er immer ein Loch finden.

Momentan bin ich der Meinung das eine gewisse jagdliche Regulierung nicht verkehrt wäre. Damit der Druck auf die einzelnen Tierhaltungsbetriebe nicht so hoch ist.

VG

Florian
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