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Autor Thema: Landwirtschaft in Australien  (Gelesen 55529 mal)

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klausg

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #90 am: 24. Januar 2018, 11:52:48 »

So wie ich das auf den Videos gesehen habe, heben die die Steine an die Oberfläche und knacken sie dann mit den Schneiden und dem Gewicht der Walze.
Aber ein richtiger Hartstein wie Diabas oder Granit oder Gneis lacht über sowas nur. Das geht nur bei Tuff oder Sandsteinoder Korallenkalk - alles was Bröselig oder brüchig ist.
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bauerstaats

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #91 am: 24. Januar 2018, 17:00:07 »

Schreiben Sie auch in der Produktbeschreibung:

Der RGV300 eignet sich für die meisten Laterite (Eisenstein / Kaffeerock), Kalkstein und weicher Sandstein und Schiefergestein...

Hartgesteine wird der sicher nicht knacken.

Gruß
Uli
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Eine Frage raubt mir den Verstand:
Bin ich bescheuert...
...oder der Rest in diesem Land ???

Tim

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #92 am: 25. Januar 2018, 17:59:30 »

Hier wäre es Kalkstein... Doch so richtig kann ich es mir noch nicht vorstellen.

Das müssten dann quasi geschärfte ringe aus gehärtetem Stahl auf der walze sein - und warum vorher nochmal den Boden aufreissen,  das macht das zermalmen der Steine doch nur unnötig schwerer?!

Die deutsche Variante wäre bestimmt so eine Art steinfräse (wie die die zum einkalken von bauplätzen genommen werden)
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Cyberlui

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #93 am: 25. Januar 2018, 19:51:05 »

die deutsche Variante heißt DUTZI ;D ;D
mehrjährig angewendet werden die Steine kleiner ;D
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Markus

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #94 am: 25. Januar 2018, 20:46:39 »

So wie es auf den Videos gezeigt wird, werden ja auch Felsen mit dem Aufreisser abgeschabt. Es handelt sich dabei um sehr poröses Gestein. Also bei unseren Kalksteinen würde das schon mal nicht funktionieren.
Wir kommen leider an der Anschaffung einer Steinfräse nicht vorbei  :-\. Einen Schwader haben wir bereits gekauft...
Gruß
Markus
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RedHeath

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #95 am: 26. Januar 2018, 09:53:45 »

[offtopic]Nach 30 Jahren Kartoffelanbau werden die Steine auch langsam weniger bzw. kleiner.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #96 am: 21. Februar 2018, 18:30:16 »

Australien hat wohl dieses Jahr eine miese Ernte. El Ninio zugeschlagen?

Wann ernten die so in etwa ??? gerade dabei oder schon fertig ??
Ich hab gerade letzte Woche mit einem Freund und Lohnunternehmer aus Ostaustralien telefoniert. Er konnte heuer nur bei einem Kunden im begünstigten Norden etwas ernten, weiter im Süden gabs wieder mal Dürre - wurde nicht mal gesät. Jetzt haben die Sommergewitter begonnen und die Ernte der noch stehenden Kulturen wird wieder mal zum Lotteriespiel.
Normalerweise beginnt die Ernte Ende September im Norden und endet im Dezember im Süden.
Meine Informationen beziehen sich auf die 95% Kultur Weizen!
Lg
Christian

Wie sieht es jetzt aus? Hast mal wieder was gehört?
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hanna

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #97 am: 21. Februar 2018, 20:41:54 »

Westaustralien (zumindest ein kleiner Teil davon) meldet eine reibungslose Ernte leider mit nur geringen Erträgen.
 Raps 0.5t/ha  -  Weizen 1.4t/ha  -  Lupinen 1.29tha.
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Wer nicht gegen den Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.

Jens

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #98 am: 21. Februar 2018, 21:18:06 »

Was ernten die denn sonst?
Wenn ich weiter zurück gehe sonst das dreifache oder weniger?
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Kai-Uwe

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #99 am: 22. Februar 2018, 11:57:48 »

Westaustralien (zumindest ein kleiner Teil davon) meldet eine reibungslose Ernte leider mit nur geringen Erträgen.
 Raps 0.5t/ha  -  Weizen 1.4t/ha  -  Lupinen 1.29tha.
Das ist schon wenig... Da lohnt ja der drescher nicht mal oder?
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Steinreich!

Henrik

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #100 am: 06. August 2018, 17:44:30 »

Am Wochenende gelesen das die Ernte dort auch nicht so rosig ausfällt, ca. 5-7 Mio to weniger als noch im USDA Report angegeben. Mal schauen. Da fehlen da nicht nur hier Mengen.
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tomtex

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #101 am: 07. August 2018, 20:09:33 »

Westaustralien (zumindest ein kleiner Teil davon) meldet eine reibungslose Ernte leider mit nur geringen Erträgen.
 Raps 0.5t/ha  -  Weizen 1.4t/ha  -  Lupinen 1.29tha.
Das ist schon wenig... Da lohnt ja der drescher nicht mal oder?
https://youtu.be/iWMRbdFl8YA?t=98
Bin mir fast sicher dass das 6.9mph sind, also 11km/h. Da kommt eine andere Effektivität zustande. Klar ein höherer Ertrag wär schon auch nett, aber gar nicht ernten ist auch keine Lösung...
« Letzte Änderung: 07. August 2018, 20:11:48 von tomtex »
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Simon

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #102 am: 04. September 2018, 22:00:11 »

Moin,

habe gerade dieses sehr greifenden Beitrag über die von der Dürre stark betroffenen Bundesstaaten New South Wales und Queensland gesehen. Ich denke, dagegen ist unser trockener Sommer ein Witz.


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Wat den Eenen sin Uhl', ist den Annern sin Nachtigall.

Biobauer

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #103 am: 04. September 2018, 23:40:46 »

Moin,

habe gerade dieses sehr greifenden Beitrag über die von der Dürre stark betroffenen Bundesstaaten New South Wales und Queensland gesehen. Ich denke, dagegen ist unser trockener Sommer ein Witz.



wobei man das auch nicht verallgemeinern kann, ist ähnlich wie bei uns, der eine verhungert, 5 km weiter rekordernte. mein sohn ist eben in nsw, da regnets jeden zweiten tag, wasser ohne ende....
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Heico

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Re: Landwirtschaft in Australien
« Antwort #104 am: 05. September 2018, 08:54:36 »

Meine Verwandtschaft war in den letzten 6 Jahren oft in Westaustralien als Backpacker auf Intensivbetrieben beschäftigt.
Dort gibt es Regen, der in Seen gesammelt wird für die Beregnung in der Saison.
Einer der Farmer hat mich vor 3 Wochen besucht. Es gibt dort 1400 mm Regen aber dem gegenüber steht eine Verdunstung die kaum vorstellbar ist. Diese Farmer sind sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen. haben sich aber nach der Regelung in D erkundigt, weil dort auch was neu geregelt wird und sie zahlen auch bisher für Wasser.

Ein weiteres Thema waren die Preise für Tabak. Er freut sich, dass Tabak so teuer wird, sieht aber auch Grenzen für "Abhängige" die täglich viel rauchen. Da geht der halbe Lohn in Zukunft für Tabak drauf.

Aufgefallen ist mir noch nach den Aussagen, dass sehr national gedacht wird.
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