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Autor Thema: Landwirtschaft in Dänemark  (Gelesen 18460 mal)

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Tim

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #15 am: 19. Januar 2015, 20:51:23 »

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Foerdi

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #16 am: 19. Januar 2015, 22:07:21 »

Kenne ich. Da geht was  :o :daumen1:
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #17 am: 28. Juni 2015, 11:08:42 »

Moin,

bin ein paar Tage in Dänemark landwirtschaftlich unterwegs gewesen  :) Muss sagen war sehr interessant! Wenn wir hier schon über Bürokratie schimpfen, Dänemark ist da schon deutlich weiter.....

Auch die N- Reduzierung macht auf Dauer keinen Sinn, Weizen mit Protein über 10% klappt im normalfall nicht mehr.

Durch die exensive Geldpolitik der letzten Jahre, wurde in Dänemark sehr viel investiert. Die haben nicht gekleckert sondern ordentlich geklotzt. Oft sind die Ställe aber auch sehr nobel gebaut worden, sagen die Dänen heute selbst, alles mit FK gebaut, wird uns noch eine Generation nachhängen.


Die Landpreise haben schon deutlich nachgegeben, es werden auch sehr viele Betriebe angeboten. die Bereitschaft in Dänemark hält sich derzeit in Grenzen, auch aus dem Ausland. Denke aber nach dem ich da gewesen bin, das dort in den nächsten Jahren auch mehr ausländisches Kapital reinfliessen wird, ist ja in Westeuropa das einzige Land wo sich nach Jahren mal die Preise auch nach  unten entwickelt haben.
Durch die vermutlich kommende neue Regierung sehen die Landwirte auch wieder etwas postiver in die Zukunft. Die grundsätzlichen Bedinungen sind ja nicht schlecht dort.

Gruss

Henrik
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sten

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #18 am: 28. Juni 2015, 11:15:45 »

OT: Mit der GKB?

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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #19 am: 28. Juni 2015, 14:43:55 »

OT: Mit der GKB?

Nein war nicht die GKB Tour. Die sind ein paar Tage später gefahren, vielleicht war/ist da ja auch jemand mitgewesen?
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BNT

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #20 am: 28. Juni 2015, 19:25:05 »

Hallo Henrik,

aber wenn die mit einer gegebenen Menge N nur 10% RP hin bekommen, dann ist das mehr der Unfähigkeit des Landwirts geschuldet.
Unsere Bios bekommen ja auch Brot-Qualität hin. Halten die noch immer am dreistelligen Ertragsziel fest?
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Rabe

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #21 am: 28. Juni 2015, 21:01:58 »

Unsere Bios bekommen ja auch Brot-Qualität hin. Halten die noch immer am dreistelligen Ertragsziel fest?

Meinst du mit "Unsere" Österreich? Deutschland bringt nicht genug Bio- Getreide mit Brotqualität her und ist deshalb der Größte Importeur von Bio- Qualitätsgetreide in der EU.
Größter Lieferant ist hier Ungarn. Zahlen habe ich leider keine. Die Aussage wurde von einem Staatlichen Berater im Rahmen eines Umstellungsseminars gemacht.
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nofear

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #22 am: 28. Juni 2015, 22:34:44 »

Liegt wohl aber eher an der schlagartigen Abreife in sommerheißen Klimaten, dass Weizen dort das Protein bringt.
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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #23 am: 28. Juni 2015, 22:35:23 »

Unsere Bios bekommen ja auch Brot-Qualität hin. Halten die noch immer am dreistelligen Ertragsziel fest?

Meinst du mit "Unsere" Österreich? Deutschland bringt nicht genug Bio- Getreide mit Brotqualität her und ist deshalb der Größte Importeur von Bio- Qualitätsgetreide in der EU.
Größter Lieferant ist hier Ungarn. Zahlen habe ich leider keine. Die Aussage wurde von einem Staatlichen Berater im Rahmen eines Umstellungsseminars gemacht.


hm, kann ich fast ned glauben, ich bin zwar nicht mehr ganz so in der materie drin, aber vor paar jahren konnte das bequem gedeckt werden, roggen soweiso, weizen normal auch.
mit der richtigen vorfrucht war nen kleber von 24 eigentlich immer drin
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Tim

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #24 am: 28. Juni 2015, 22:51:11 »

die machen dort wohl eher generell nur Futtergetreide wegen der intensiven Schweinehaltung?

Bei den DLG Anbauvergleichen waren das immer C-Sorten die die im Anbau hatten , und immer sehr ertragreich! Ob die eigene Weizenzüchtung für die nordischen Länder haben , wär mal interessant.

Wenn sie E und A Weizen anbauen wöllten würden sie es wahrscheinlich auch schaffen , und wenn es mit nem Sommerweizen unter sehr viel niedrigerem Ertragsniveau käme , aber warum?

mfg tim
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klausg

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #25 am: 28. Juni 2015, 23:07:22 »

SW - svalöff weibull   war vor dem Verkauf  ein nordisches Züchterhaus
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BNT

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #26 am: 29. Juni 2015, 07:29:05 »

In Deutschland ist die Nachfrage nach Biogetreide vermutlich generell höher als die Produktion. Österreich hat halt zb über 20% Biobetriebe.

Die Qualitätsdüngung im Weizen ist halt schon ein Problem. (Das sich einfach lösen lässt. ;) )
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Peter

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #27 am: 29. Juni 2015, 23:09:14 »

Zitat
Wenn wir hier schon über Bürokratie schimpfen, Dänemark ist da schon deutlich weiter.....

Was meinst Du damit? Danke
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Michi

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #28 am: 29. Juni 2015, 23:16:53 »

mal eben zwischfrage, mit wieviel zgg darf die lw in dänemark gefahren werden?
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in Dänemark
« Antwort #29 am: 30. Juni 2015, 07:26:49 »

Zitat
Wenn wir hier schon über Bürokratie schimpfen, Dänemark ist da schon deutlich weiter.....

Was meinst Du damit? Danke

Die haben zum Beispiel feste N  Quoten pro Betrieb. Die N Menge ist meine ich auf 140 kg pro ha begrenzt. Wenn der Betrieb noch Tiere hat, wird das angerechnet. Das heist größerer Betrieb hat aus der Gülle, Mist etc. schon ein N Wert von 90 kg pro ha, darf er nur noch 50kg N Dünger pro ha kaufen. Dazu gibt es dann noch Abschläge für Hänge oder für Gewässer, die Flächen in Dänemark sind komplett digital erfasst, die können wohl recht schnell pro Betrieb erfassen wenn Flächen am gewässer liegen, wieviel % das sind.
Mit Spritzmitteln ähnlich, da muss so ein Buch geführt werden, denke das wird dann so ähnlich wie hier im Tierbereich sein. Wie schon geschrieben von den Grenzen wollen die sich vermutlich wieder verabschieden nach vielen Jahren, weil es nicht funktioniert.


mal eben zwischfrage, mit wieviel zgg darf die lw in dänemark gefahren werden?

Ich weiss es nicht, lässt sich auch so rausbekommen? Die  haben jedenfalls mit 4m Breite kein Problem, erst darüber wird es schwierig. "Normale LKW" haben dort sehr oft sieben Achsen, das heist SZM mit drei Achsen und dann Auflieger mit 4 Achsen, 50 to werden es mindestens sein. Die strassen waren jedenfalls gut und damit wird hier bezüglich den Lang LKW auch häufiger argumentiert das die Achslast dort niedriger ist.

Gruss

Henrik
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