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Autor Thema: Maiszünsler  (Gelesen 49530 mal)

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Klaus

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Re: Maiszünsler
« Antwort #15 am: 05. Juli 2014, 11:03:54 »

Hallo Klaus,
muß es den Aufruf gegeben haben, damit ich das Mittel ausbringen kann :frage:

Der Termin wurde in Abstimmung mit dem Berater des Pflanzenschutzwesens gewählt.

Hallo Panta rhei,

ja leider.

Die Anwendung von Retengo Plus und Quilt Xcel darf nur in hochanfälligen Sorten in Verbindung mit Befall fördernden Standorten und Witterungen und erst nach Warndienstaufrufen erfolgen.
Außerdem gilt die Zulassung ausschließlich für die Indikation Turcicum - Blattdürre.

Das jedenfalls schreibt der amtliche Pflanzenschutz Warndienst S.-H und wird hier auch so von den BASF Beratern verbreitet.


Gruß
Klaus
« Letzte Änderung: 05. Juli 2014, 11:09:43 von Klaus »
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Vielleicht wird es wieder möglich sein erst das Positive zu sehen, dann zu überlegen was negativ ist, sich als nächstes zu fragen ob das Negative jetzt kritisiert werden muss, und falls ja, wie wäre die sachlichste Form der Kritik realisierbar.

Jonathan

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Re: Maiszünsler
« Antwort #16 am: 05. Juli 2014, 12:52:08 »

Hallo Klaus,
muß es den Aufruf gegeben haben, damit ich das Mittel ausbringen kann :frage:

Der Termin wurde in Abstimmung mit dem Berater des Pflanzenschutzwesens gewählt.

Bislang war hier in der Region die Bekämpfung des Zünslers mit Insektiziden nicht üblich.
In früheren Jahren haben wir teilweise  Trichogrammakärtchen ausgebracht, der Flächenumfang erlaubt das allerdings nicht mehr.
Da ich nur gut 10% meiner Maisfläche behandelt habe, werte ich das Ganze eher als Versuch.
Ausgebracht wurden 125 ml/ha Coragen und 1,5 l Retengo Plus. Die Pflanzenschäden liegen bei 24 m AB und Pflegebereifung im Promillebereich.

Zünsler ist hier in den südlichen Gerfilden schon ein großes Problem. Letztes Jahr gabs hier Körnermaisflächen wo 90 Prozent der Pflanzen geknickt waren. Also nach Warndienst oder Beraterempüfehlung zu spritzen ist in Ordnung.
Und warum soll man zugelassene Fungis nicht beimischen wenn man eh durch fährt.
Wir kennen diese verbrannte Diskussion "wenn ich eh durchfahre, dann ...." aus dem Rapsbereich. Überlassen wir es doch einfach dem Betriebsleiter diese Entscheidung zu treffen.
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Schorsch

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Re: Maiszünsler
« Antwort #17 am: 05. Juli 2014, 13:18:43 »

Hab heute mal einiges gefangen. Ein Zünslerpärchen war dabei. Bei denen ist die Frau größer als der Mann.
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Klaus

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Re: Maiszünsler
« Antwort #18 am: 05. Juli 2014, 19:24:10 »



Zünsler ist hier in den südlichen Gerfilden schon ein großes Problem. Letztes Jahr gabs hier Körnermaisflächen wo 90 Prozent der Pflanzen geknickt waren. Also nach Warndienst oder Beraterempüfehlung zu spritzen ist in Ordnung.
Und warum soll man zugelassene Fungis nicht beimischen wenn man eh durch fährt.
Wir kennen diese verbrannte Diskussion "wenn ich eh durchfahre, dann ...." aus dem Rapsbereich. Überlassen wir es doch einfach dem Betriebsleiter diese Entscheidung zu treffen.

Man, man, man!

"Mal eben mitnehmen weil man eh durchfährt" ist von guter fachlicher Praxis weit entfernt und ist diesem Fall auch noch verboten weil kein amtlicher Aufruf erfolgt ist.
Zudem kann es so geschehen das man statt Geld zu sparen sehr viel (Lehr-)Geld bezahlen muss!

Und genau solch ein dummes und blindes Verhalten führt zu immer strengeren Auflagen unter denn  dann wir alle zu leiden haben!


Gruß
Klaus
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Panta rhei

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Re: Maiszünsler
« Antwort #19 am: 05. Juli 2014, 20:49:31 »

Jetzt halt aber den Ball mal ein wenig flacher.
Anfang der Woche hat unser Berater vom amtlichen Pflanzenschutz mich angerufen und mir den besten Termin für die Zünslerbehandlung genannt. Da wir bei vergangenen Treffen auch über den Fungizideinsatz gesprochen haben, kam das Thema Rentengo zur Sprache. Das reicht mir als Aufruf! Es ist ja mit Sicherheit nicht der Fall, das jedwede PS Maßnahme erst von der Offizalberatung veröffentlicht sein muß, bevor ich meine Spritzmittel bestelle und zwei Tage später  (oder zu spät) losfahre.
 
Im Mais kann ich im Gegensatz zu Raps oder Gerste nicht in  14 Tagen noch einmal durch den Bestand fahren.
Die Bestände sehen gut aus, Regen an diesem WE begünstigen die Entwicklung, die Basis für einen wirtschaftlichen und damit sinnvollen Fungizideinsatz ist mit Sicherheit gegeben!


« Letzte Änderung: 06. Juli 2014, 00:58:17 von Panta rhei »
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Es sind nicht die schlechten Jahre, die uns Probleme bereiten, es sind die falschen Entscheidungen in den guten Jahren!
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Jonathan

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Re: Maiszünsler
« Antwort #20 am: 06. Juli 2014, 08:55:28 »



Zünsler ist hier in den südlichen Gerfilden schon ein großes Problem. Letztes Jahr gabs hier Körnermaisflächen wo 90 Prozent der Pflanzen geknickt waren. Also nach Warndienst oder Beraterempüfehlung zu spritzen ist in Ordnung.
Und warum soll man zugelassene Fungis nicht beimischen wenn man eh durch fährt.
Wir kennen diese verbrannte Diskussion "wenn ich eh durchfahre, dann ...." aus dem Rapsbereich. Überlassen wir es doch einfach dem Betriebsleiter diese Entscheidung zu treffen.

Man, man, man!

"Mal eben mitnehmen weil man eh durchfährt" ist von guter fachlicher Praxis weit entfernt und ist diesem Fall auch noch verboten weil kein amtlicher Aufruf erfolgt ist.
Zudem kann es so geschehen das man statt Geld zu sparen sehr viel (Lehr-)Geld bezahlen muss!

Und genau solch ein dummes und blindes Verhalten führt zu immer strengeren Auflagen unter denn  dann wir alle zu leiden haben!


Gruß
Klaus

Hey Klaus, wie bisst du denn drauf. In Fachblättern wird über den Fungizideinsatz in Mais umfassend informiert. Hier werden sogar Nebenwirkungen wie  gegen Fusarium mit einer Reduzierung des Toxingehaltes erwähnt.
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber willst du der in SH bei gemäßigtem Klima sitzt wirklich  den Zeigefinger erheben  und meinst Betriebsleiter belehren zu müssen die im Weinbergsklima bei hohen Temperaturen und 500 mm Niederschlägen wirtschaften müssen? 
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Klaus

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Re: Maiszünsler
« Antwort #21 am: 06. Juli 2014, 09:17:56 »

Moin Jonathan,

es geht doch nicht darum dich oder andere zu belehren.
Mein Anliegen ist vielmehr dahingehend, dass mehr darüber nachgedacht werden muss was man hier im offenen Forum postet.
Überleg dir bitte mal wer hier alles mitlesen kann und welche Meinungen dann von Nichtfachleuten gefasst werden, oder solchen die später dafür sorgen das die gesetzlichen Anwendungsbestimmungen verschärft werden.

Im Grunde hat doch niemand mehr so recht an einer Zulassung der Mais - Fungis gerechnet, dass war politisch nicht gewollt.
Jetzt ist sie doch da, und zwar mit Auflagen versehen. Wir sollten uns darüber freuen, aber auch genau auf die Anwendungsbestimmungen achten und das Zeugs nicht blind einsetzen.

Zu meiner Aussage, dass "ein eben mal dazumischen weil man ja eh durchfährt" nicht der guten fachlichen Praxis entspricht, stehe ich weiterhin.

Bitte überlegt was ihr hier so verbreitet, wir sind hier nicht am Stammtisch!


Gruß
Klaus
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sten

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Re: Maiszünsler
« Antwort #22 am: 06. Juli 2014, 10:55:34 »

Ich schließe mich Klaus an. Ein offenes Forum ist halt ein offenes Forum ist halt ein offenes Forum.
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MUKUbauer

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Re: Maiszünsler
« Antwort #23 am: 06. Juli 2014, 11:35:13 »

Da versteh ich Klaus schon
und Jonathan was für Fachblätter ? Wo seitenweise Werbung der Chemieriesen drin ist?
Und was soll an Weinbergklima und 500mm  Jahresniederschlag für ein Problem sein?
Weißt du wo Mais eigentlich her kommt?
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ct

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Re: Maiszünsler
« Antwort #24 am: 06. Juli 2014, 11:43:06 »

Bitte bedenkt auch, dass Klaus als Vorsitzender das hier alles auch irgendwie verantworten muß.  :klugscheiss:

Andererseits, wie und wo können wir uns als Anwender und Interessierte untereinander sonst über Aufwandmengen und PS-Maßnahmen austauschen?
« Letzte Änderung: 06. Juli 2014, 11:53:32 von ct »
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Gruß ct

Jonathan

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Re: Maiszünsler
« Antwort #25 am: 06. Juli 2014, 12:23:24 »

Was habt ihr für ein Problem damit ein zugelassenes Mittel auch im Mais zu spritzen?

Es gab und gibt wirklich andere Baustellen, ich verkneife es mir das Produkt zu erwähnen.
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Ansgar

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Re: Maiszünsler
« Antwort #26 am: 06. Juli 2014, 13:35:12 »

Hallo,

nein, ich habe noch kein Retengo Plus gespritzt!
Nein, ich habe auch nicht vor, alle von mir betreuten Maisflächen (knappe 700 ha) mit Retengo Plus zu spritzen!
Nein, ich habe keine 1.000 l Retengo Plus gebunkert, sondern lediglich 1 % der Menge, die ich unabhängig dieser dämlichen Warndienstaufrufe in nächster Zeit auszubringen pflege, um mir selbst einen Eindruck von der Wirkung und Notwendigkeit dieses Fungizids zu machen!

So viel dazu, damit jeder meine Ausführungen auch entsprechend einzuordnen weiß, weil mir genau bewusst ist, dass einige Schlauberger hier den Eindruck von mir haben, ich hätte mit der Zulassung von Retengo Plus regelrecht akrobatische Luftsprünge veranstaltet, weil mir so doch die Möglichkeit gegeben ist, noch mehr Umsatzvolumen frequentieren zu können. Dem ist aber nicht so - im Gegenteil, ich habe die Schnauze voll, denn seit April habe ich im Schnitt 20 h-Tage (sprich 140 Stunden-Wochen) und irgendwann ist auch mal Schluss. Als der für meine Region zuständige BASF-Vertreter mich fragte, welche Menge an Retengo Plus ich programmiert hätte, sagte ich: "Gar nichts!" Ich habe ihm erklärt, dass, wenn ich meine Kunden entsprechend sensibilisieren würde, mal eben aus dem Handgelenk locker über 300 ha Einsatzfläche aquirieren könnte, aber es nicht tun werde, weil ich einfach die Nase voll habe, wofür er dann auch Verständnis gezeigt hat.

Zum Thema Warndienstaufruf:
Wartet irgendeiner von Euch bei der Blütenbehandlung im Raps auf irgendwelche Warndienstaufrufe? Bei Cantus Gold z.B. steht "bei Infektionsgefahr bzw. Warndienstaufruf". Gleiches gilt für die Anwendung von z.B. Acrobat Plus in den Kartoffeln zur Krautfäulebekämpfung - da fährt auch jeder versierte Anbauer dann rein, wenn er meint, in Abhängigkeit von Sortenanfälligkeit und Witterung es für nötig zu erachten. Und genauso denke ich, sollte man beim Mais agieren. Auf Hochertragsstandorten, bei gleichzeitigem Anbau toleranter Sorten wird sich vielfach der Fungizideinsatz im Mais nicht wirtschaftlich darstellen lassen. Aber es gibt auch andere Bedingungen und Konstellationen, wenn man da auf einen amtlichen Warndienstaufruf wartet, ist das Kind bereits im Brunnen gefallen.
Man hat es in diesem Jahr ja deutlich vor Augen geführt bekommen: ProPlant hat schon frühzeitig auf die Notwendigkeit einer gezielten Behandlung gegen Gelbrost hingewiesen, die Offizialberatung hat da noch verlauten lassen, den Ball da doch besser flach zu halten, so frühe Behandlungen lohnen sich in den wenigsten Fällen. Was war das Ende vom Lied? Ich muss es hier sicherlich nicht näher erläutern!

In dieser Woche stand im Wochenblatt Westfalen-Lippe ein Artikel über den Einsatz der zwei zugelassenen Fungizide im Mais Retengo Plus und Quilt Xcel. In dem Artikel wird auf eine Art Punktesystem hingewiesen, nach der jeder Maisanbauer in Abhängigkeit von Sorte, Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Standort etc. schlagspezifisch die Notwendigkeit einer Fungizidmaßnahme abschätzen kann. Habe ich eine bestimmte Punktzahl erreicht, erübrigt sich meiner Meinung nach jeder Warndienstaufruf, es sei denn, man verfügt über entsprechende Technik, die es auch ermöglicht zum Zeitpunkt der Blüte noch durch den Bestand zu fahren. Aber wer hat das schon? Leider habe ich die entsprechende Tabelle mit dem Punktesystem noch nicht im Netz finden können... :frage:

Gruß
Ansgar
« Letzte Änderung: 06. Juli 2014, 13:38:29 von Ansgar »
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Erfolg hat drei Buchstaben: TUN

Ceres

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Re: Maiszünsler
« Antwort #27 am: 06. Juli 2014, 18:36:42 »



Zünsler ist hier in den südlichen Gerfilden schon ein großes Problem. Letztes Jahr gabs hier Körnermaisflächen wo 90 Prozent der Pflanzen geknickt waren. Also nach Warndienst oder Beraterempüfehlung zu spritzen ist in Ordnung.
Und warum soll man zugelassene Fungis nicht beimischen wenn man eh durch fährt.
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Hallo Jonathan,
was soll die Frage Hey klaus wie bist du drauf?  Klaus hat zuerst einmal hier die Verantwortung als Vorsitzender und das ist so! Wenn was ist kommen sie zuerst zu ihm und dann gehts weiter (wenn ich was falsches sage oder schreibe dann berechtig bestimmt jemand mich).
Zu deiner Person kann ich nichts sagen da aus deinem profil nichts hervorgeht.
Ich kenne diese Auseinandersetzungen mit den Verbrauchern da ich 50 % von meinen Erzeugnissen (Obst ) direktvermarkte.
Heute mittag war ich auf einem Geburtstag da waren 2 fremde Paare unter den Gästen diese hatten ein Gespräch anschließend eine  Diskussion
zu diesem Thema Spritzmittel ( alles ist GIFT ) in der Landwirtschaft. Sie wussten von meiner Person bzw was ich noch nebenher betreibe  vorher nichts.
- Thema Bienen sterben
- Bauern / Landwirte sind  Umweltzerstörer sollten ihre vergifteten Sache selber essen
- Bekommen Zuschuß ohne Ende
usw.......
Das kann man Alles im WWW nachlesen Aussage von einem der Erwachsene.  soviel zu dem Thema .

Die haben von Fachblättern usw keine Ahnung aber was Wir (Landwirte) für böse Menschen sind das wissen sie sehr genau.

Gruß Ceres.

ach ja ich hatte diese Woche Betriebs Zertifizierung und letzten Herbst war auch der WKD  da für 3 Stunden.
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obwohl er weiß,dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen,den Sinn des Lebens zu begreifen.
                              Rabindranath Tagore

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Re: Maiszünsler
« Antwort #28 am: 07. Juli 2014, 08:35:32 »

Hallo Ansgar,

bei Cantus Gold steht wie du so schön schreibst: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis

Bei Retengo steht:
Anwendung nach Warndienstaufruf nur in hoch anfälligen Sorten in Verbindung mit den Befall fördernden Standorten und Witterungsverhältnissen.

Jetzt mal ganz ehrlich das ist doch klar und deutlich. Das bzw. bei Cantus Gold kannst du genauso gut gegen ein "oder" tauschen. Also der Vergleich ist da schon sehr schwammig.

Das der Warndienstaufruf zu spät kommt usw. da gebe ich Dir absolut recht. Aber verboten ist nunmal verboten.

VG, Lorenz
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Panta rhei

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Re: Maiszünsler
« Antwort #29 am: 13. Juli 2014, 18:22:39 »

Gestern hab ich noch 3 ha in Absprache mit der Offizialberatung behandelt.
Man muß schon relativ schmerzfrei sein, durch 2m hohe Bestände zu fahren.



Sicher, es gab Pflanzenschäden, in welchem Umfang werde ich in ein, zwei Wochen mal kontrollieren.
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