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Autor Thema: Die Diskussion über Gentechnik!  (Gelesen 22101 mal)

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Gery79

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #15 am: 11. Mai 2007, 21:31:17 »

Gery79

Und wo bekommt Ihr "Genfreies Saatgut" her? Wehalb belügt Ihr Euch selbst und die Öffentlichkeit?
Ihr könnt drauf warten bis Monnsanto und co. ne Pressekampange machen und der allgemeinheit mitteilen das es beim Mis und Raps kein genfreies Saatgut mehr gibt! Wie steht Ihr dann da? Überlgt doch mal und stellt Euch den Tatsachen!

Ich halte das auch ehrlich gesagt für eine reine Bauern fängerei. Es haben sich aber bei uns schon sehr viele fangen lassen, aufgrund mangelnder Information oder besser gesagt die haben sich mit dem Thema nicht beschäftigt und auseinandergesetzt und einfach unterschrieben.  Ich bin auch der Meinung es gibt kein 100%ig genfreies Saatgut mehr oder nur noch selten. Du hast ja selbst geschrieben wie es so läuft.
Ich und mein Vater haben nicht unterschrieben. Wir warten mal ab was dabei rauskommt und welche auswirkungen es hat. Unser Minister Pröll will ja sowas anregen(für mehrere Regionen) und findet es auch gut(laut einem Artikel) daß sowas in unserer Gegend gemacht wird.
Ich bin zwar gegen Gentechnik in der Landwirtschaft aber was ist wenn es wirklich soweit kommen sollte?
Sind die Landwirte dann nur mehr Sklaven der Konzerne?
Was machen wenn es ein Teil anbaut und die anderen nicht?
Dann hat man Felder neben denjenigen die sowas anbauen und willst genunverändertes Saatgut anbauen. Das ist ja nicht machbar.
Da wird man ja dann mehr oder weniger dazu gezwungen.
Fragen über Fragen die da noch auf uns zu kommen :frage:


nachdenkliche Grüsse

Gerald
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hoschscheck

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #16 am: 14. Mai 2007, 16:14:03 »

Hallo in die Runde,

Biobauer:
Nun knickt Seehofer beim Genmais doch noch ein ...
MON810 scheint doch nicht so ohne zu sein, wie die PRO Seite immer verkündet hat.
http://www.agrarheute.com/?redid=150753

Das ist so nicht richtig, das BVL hat in seinem Bescheid der Firma Monsanto ein Monitoring-Programm aufgelegt für neu zuhandelndes Saatgut. Bereits ausgesätes und ausgeliefertes Saatgut in 2oo7 bleibt hiervon unberücksichtigt.

Aber hier Monanto selbst:
ANBAU VON MON 810 BLEIBT IM VOLLEN UMFANG ERLAUBT
Düsseldorf, 09. Mai 2007. Anlässlich der Berichterstattung über den Erlass des BVL bezüglich des Anbaus der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810, erklärt Monsanto:
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat in einer Klarstellung betont, dass der Anbau von MON 810 für 2007 im vollen Umfang und uneingeschränkt erlaubt bleibt. Monsanto betreibt bereits jetzt ein Monitoring-Programm, das den zukünftig geforderten Auflagen voll und ganz entspricht. Für Landwirte werden sich 2007 keinerlei Änderungen ergeben. Sie können sich weiterhin auf die Sicherheit und Qualität des Produkts verlassen.
Weiter wird im Bescheid des BVL ausgeführt, dass “erst mit jüngeren Untersuchungen deutlich wurde, dass und in welchem Ausmaß das Bt-Toxin über die Pflanze in höhere Nahrungskettenglieder gelangt.“
Hierzu werden Studien seitens des BVL zitiert die zum einen Teil bis zu sieben Jahre alt sind und zum anderen Teil genau das Gegenteil des Bescheides aussagen.
http://www.biosicherheit.de/de/aktuell/567.doku.html
Aber es hat auch Pressestimmen gegeben die vor der Veröffentlichung des Bescheides (o9.o5.2oo7) den Sachverhalt anders gesehen haben. Interessanterweise ist der Bescheid zwar von der Abteilung Gentechnik erstellt, aber unterzeichnen wollte ihn offenbar kein zuständiger Mitarbeiter. Wenn es stimmt, was die Welt am 26.04.2007 berichtete, nämlich dass der Bescheid durch ukas aus dem BMELV an das BVL erstellt wurde und die Begründung eigentlich aus der Feder des Bundesamtes für Naturschutz stammt, dann hat dieses Amt in seiner wissenschaftlichen Reputation einen großen Verlust zu erleiden. Aber so ist das eben, wenn Ideologie vor wissenschaftlichem Anspruch geht (und Herr Seehofer in Bayern Wahlkampf macht und auch die CSU-Genkritiker hierbei nicht vergessen will).
Und das alles eine Woche nach der Maisaussaat 2oo7 !!

- Ostdeutsche Ackerschläge eignen sich durch ihren Zuschnitt schon hervorragend zum Anbau von GVO (Abstandsregelung). Wenn die umliegenden 1oooha noch dem gleichen Landwirt (oder wem auch immer; GmbH, KG, usw.) gehören, umso besser.

 - Den Futtermittellieferanten und Futtermittelherstellern ist es erlaubt positiv zu deklarieren, das heißt sie können zur Abwehr von Schadensersatzansprüchen “behaupten“ es wäre GVO-Anteile in einer Partie drin, da es nicht möglich wäre ihrerseits eine technische Verunreinigung auszuschließen. Ein Mitglied von Greenpeace hatte hier bei einer RWG vor Ort Milchleistungsfutter gekauft und es sollte laut Sackanhänger GVO-Maiskleberfutter enthalten sein, war laut Untersuchung aber nicht und macht auch nichts.
An Gerald :
Wenn ihr bei euch gerade eine Gentechnikfreie Zone gründen wollt oder gerade habt, was waren außer den ideellen Gründen noch der Ansporn bei den Unterzeichnern sich dieser Regelung zu unterwerfen?

Hoschscheck  grüßt!!
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Gery79

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #17 am: 15. Mai 2007, 00:40:30 »

An Gerald :
Wenn ihr bei euch gerade eine Gentechnikfreie Zone gründen wollt oder gerade habt, was waren außer den ideellen Gründen noch der Ansporn bei den Unterzeichnern sich dieser Regelung zu unterwerfen?

Hoschscheck  grüßt!!



Ein Teil der unterschrieben hat unterschreibt halt alles(egal bei was) mal ohne sich vorher zu informieren über Folgen und Konsequenzen, dann sind es halt alle Biobauern, ideelle Gründe und halt zu unterschreiben wenn da Sitznachbar(bei der Versammlung) unterschreibt.
Die Leute unterschreiben da einfach, ohne noch Informationen zu haben wie es geplant ist sowas umzusetzen und durchzuführen.
Darum haben wir noch nicht unterschrieben.


Mfg Gerald
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hoschscheck

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #18 am: 27. Mai 2007, 18:39:43 »

Hallo Rüdi,

habe ich das richtig gelesen, ist Frau Anja Keßler Journalistin/Redakteurin einer Magdeburger Zeitung ist?
Und sie  hat hier ihre persönliche Einschätzung zu Papier gebracht?

gruß vom Hoschscheck
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clara

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #19 am: 27. Mai 2007, 18:56:38 »

lieber hoschscheck,

wie soll die journalistin denn bitte danke unter rüdi´s nick hier einen beitrag schreiben??? *das erklärt sich mir gerade nicht. *

ich denke mal, dass rüdi den beitrag hier reingesetzt hat aus einer der onlineausgabe (s)einer tageszeitung.

immer ruhig blut, auch wenn es noch so brenzlig wird. :-))

viele grüße anja
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Ein deutsches Sprichwort sagt: "Alles verstehn- heisst alles verzeihn." - Nur gut, dass ich nicht alles versteh. *lächel und zwinker* Landwirtschaft ist kein Perpetuum mobile, auch wenn es mancher denkt...

clara

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #20 am: 30. Mai 2007, 10:42:44 »

Anbei mal was zu lesen...

http://www.zeit.de/2004/46/Gentechnik?page=all und lest ruhig auch die weiter unten angegebenen Texte mit.

Lesen bildet und wenn manchmal nur eine Meinung. ;-))

Liebe Grüße Anja
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Ein deutsches Sprichwort sagt: "Alles verstehn- heisst alles verzeihn." - Nur gut, dass ich nicht alles versteh. *lächel und zwinker* Landwirtschaft ist kein Perpetuum mobile, auch wenn es mancher denkt...

Henriette

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #21 am: 30. Mai 2007, 15:16:24 »

..vor allem, wenn dabei beachtet wird, das der Artikel nu schon 2 einhalb Jahre alt ist.
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hoschscheck

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #22 am: 30. Mai 2007, 16:58:28 »

hallo Anja,

lesen hilft tatsächlich.
Und beim Lesen des Artikels habe ich mir schon gedacht hier schreibt niemand von Greenpeace, nach dem lesen des Kommentars war ich mir und bin ich mir ziemlich sicher das Frau Keßler keine Aktivistin bei Greenpeace ist. Um nun die Volksstimme einschätzen zu können habe ich auf das Impressum geklickt und hierbei kam ein Magdeburger Verlag zum Vorschein. Dort habe ich angerufen aber es konnte mir niemand Auskunft zu meinen Fragen geben.

Ziel meiner Fragen war und ist es wie Frau Keßler zu Ihrer Meinung gekommen ist. Bekanntlich sind 7o-8o% der Bevölkerung gegen Gen-Technik. Wie und wo hat sich Frau Keßler ihre Meinung gebildet ohne sich hiervon beeindrucken zulassen? Und dann gegen diese Überzahl etwas zu schreiben was diese so gar nicht lesen mögen.
Unsere Tagespresse schreibt hier Vorort ganz andere Artikel zum Thema Gen-Technik. Die Wertprüfung des Bundessorten Amtes (mit Mon81o Sorten) ist letzte Nacht im Nachbarort zerstört worden.
Ich bin gespannt auf die morgige Tagespresse.

Es grüßt Hoschscheck
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Biobauer

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #23 am: 13. Januar 2008, 11:18:33 »

--------------------------------------------------------------------------------
Hallo, mal bissl was anderes,ich bitte aber trotzdem um aufklärung. ich war gestern auf einer bauernversammlung, es ging um percy schmeisser und wer ihn auf seiner tour durch bayern noch alles besuchen wolle. als ich den ganz bescheidenen einwand wagte,das ich aufgrund verschiedener informationen aus den weltweiten abgründen des i-net diesen herrn für nicht ganz so integer halte wie er immer dargestellt wird, hatte ich zu tun ,den saal noch lebend zu verlassen . es gab auf jeden fall eine sehr harte diskussion , in der ich mein halbwissen hier aus den net preisgab,wurde dann allerdings mit viel polemik niedergebügelt. deshalb mal meine ganz konkrete frage,ich kann nämlich nicht so gut englisch ,das ich diesen gerichtsprozess übersetzen könnte,was warf ihn monsanto vor,wegen was wurde er verurteilt ,wo ist er angreifbar,was kann man als gegenargument anführen .
um nicht missverstanden zu werden ,ich bin absolut gegen gentechnik,aber ich möchte keiner ikone hinterherlaufen ,die irgednwo dreck am stecken hat.ich hab zb auch immense bauchschmerzen bei einen andern träger des alternativen nobelpreises, al gore. meines wissens war er in seienr zeit als vize unter clinton nicht bereit das klimaschutzprotokoll nicht zu unterzeichen ,der grosse sinneswandel setzte erst nach seiner  nichtwahl ein .
servus
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Georg

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #24 am: 13. Januar 2008, 12:17:34 »

Hallo Herbert.
Perzy Schmeisser ist nächste WOche bei uns in der Gegend und ichwerde mir mal den Luxux erlauben ihn persönlich zu hören.

Sein Problem mit Monsanto war folgendes:

Ein Nachbar hat GMO Raps von Monsanto angebaut. DUrch Pollenflug wurde der GMO frei Raps von Percy verseucht. Percy hat daraufhin Monsanto verklagt.
Vor Gericht konnte Monsanot mit vielen Gutachten darstellen das es nicht möglich gewesen sein kann das der ganze Schlag so gleichmäßig verseucht sien konnte, und drehte den Spies rum und hat dann Percy auf Zahlung von Lizenz/Patentgebühr verklagt und gewonnen!

Er hat daraufhin sehr viele Sponsoren aus der Antigenwelt gefunden und ist seit dem Tag und NAcht unterwegs und hetzt gegen Monsanto (und verdient seitdem ca. das 20 Fache wie als Farmer!)

MOnsanto läßt ihn inzischen in Ruhe, weil er sich anscheinend mehr und mehr als einsammer Spinner raukristallisiert.

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canuck

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #25 am: 29. Januar 2008, 21:05:19 »

percy ,so scheint  mir muss ziemlich weit weg um sein publikum zu finden. fragt ihn  ob er das gleiche erzaehlt bei uns in nord amerika?hier geht es nicht um pro oder kontra gen-technik , vielmehr um halb wahrheiten und geldmacherei .
er ist ein schlauer redner  der den allgemeinen anti -multi konzern [monsanto] gedanken  ausnutzt.ich weiss auf jeden fall, er haette bei uns keine zuhoerer  oder  nur einige lachende . stellt ihm  ruhig einige kritische fragen  , das sollte fuer ein nobelpreis -traeger kein problem darstellen. 
gruss   aus  kanada  canuck
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ct

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #26 am: 30. Januar 2008, 10:56:20 »

Hier gibt es aktuell eine Umfrage zum Thema :
http://www.tagesschau.de/inland/gentechnik4.html

Gruß CT
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Gruß ct

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #27 am: 30. Januar 2008, 12:33:13 »

Oh, 65 % wollen das keine Gen-Pflanzen angebaut werden. Also nur noch Pflanzen ohne Gene? Wird schwierig... ;D

Interesanter Beitrag Canuck, wollte sowieso schon immer mal wissen wie ihr zu dem Mann steht! Ist ja quasi einer von euch...
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hoschscheck

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #28 am: 11. Februar 2008, 19:23:39 »

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Hallo, mal bissl was anderes,ich bitte aber trotzdem um aufklärung. ich war gestern auf einer bauernversammlung, es ging um percy schmeisser und wer ihn auf seiner tour durch bayern noch alles besuchen wolle. als ich den ganz bescheidenen einwand wagte,das ich aufgrund verschiedener informationen aus den weltweiten abgründen des i-net diesen herrn für nicht ganz so integer halte wie er immer dargestellt wird, hatte ich zu tun ,den saal noch lebend zu verlassen . es gab auf jeden fall eine sehr harte diskussion , in der ich mein halbwissen hier aus den net preisgab,wurde dann allerdings mit viel polemik niedergebügelt. deshalb mal meine ganz konkrete frage,ich kann nämlich nicht so gut englisch ,das ich diesen gerichtsprozess übersetzen könnte,was warf ihn monsanto vor,wegen was wurde er verurteilt ,wo ist er angreifbar,was kann man als gegenargument anführen .
um nicht missverstanden zu werden ,ich bin absolut gegen gentechnik,aber ich möchte keiner ikone hinterherlaufen ,die irgednwo dreck am stecken hat.ich hab zb auch immense bauchschmerzen bei einen andern träger des alternativen nobelpreises, al gore. meines wissens war er in seienr zeit als vize unter clinton nicht bereit das klimaschutzprotokoll nicht zu unterzeichen ,der grosse sinneswandel setzte erst nach seiner  nichtwahl ein .
servus

Das Percy ein Lügner ist weist du doch schon oder?
Sonst musst du das Urteil mal durch ein Übersetzungsprogramm jagen.

Hoschscheck
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Biobauer

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Re: Die Diskussion über Gentechnik!
« Antwort #29 am: 12. Februar 2008, 12:43:36 »

Hallo, mal ne andere frage,hab mir gestern mal so ein szenario ausgemalt.
ich bau auf meinen flächen irgendne frucht an,nehmt von mir aus mais oder raps,kann aber auch getreide sein .nun kommen durch irgendeine art und weise gvopflanzen,die mein nachbar anbaut auf mein feld,muss ned mal unbedingt pollenflug sein,beim raps zb reicht ja schon der spreuverteiler des mähdreschers udn nen paar  fette windboen aus.oder nen hänger den eben nicht ganz rapsdicht ist . ich sae dann wieder getreide an,hab dann aber ja diese rapspflanzen bei mir im feld stehen . da ich ja keine herbizidmassnahmen durchführe ernte ich dann auch die früchte dieser gvo pflanze mit,kommen dann bei mir mit ins futtersilo,aus dem ich beständig rausfüttere. nun hab ich betriebskontrolle,der kontolleur zieht ne probe aus den silo,lässt es auf gvo untersuchen (schon passiert bei mir ).nun wird eine verunreinigung übern gesetzlichen grenzwert festgestellt,mit der folge das sowohl mein getreide unbrauchbar für biofütterung ist ,gleichzeitig werden auch meine tiere  die gerade im stall stehen der konventionellen vermarktung zugeführt. wen ich glück hab werd ich nicht in regress genommen wegen schon gelieferter tiere,weil dann wirds ja richtig teuer. aber allein durch die preisdifferenz bei futter fehlen mir in dieser einer mastperiode 60000€. dazu kommt noch die konventionelle vermarktung meiner tiere dazu ,wären nochmals 250000€ bei der derzeitigen preissituation. ich marscheir nu also zu meinen nachbarn ,von dem dei gvo pflanzen kommen , und leg ihn ne rechung über 310000€ vor,zahlbar innerhalb 14 tagen. seiner haftpflicht melden kann er sowas leider auch nicht ,gvo ist nämlich nicht versichert,macht bis jetzt keine versicherung auf der welt.
ich weiss ja nicht wie stark finaziell so manche betriebe sind,aber ich denke bei etlichen wäre dies der ruin.oder seit ihr eher der meinung ich sollte  insolvenz anmelden , weil mein nachbar gvo anbaut?
ich denke so abwegig ist mein gedankengang nicht .
servus

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