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Autor Thema: Landwirtschaft in England  (Gelesen 57608 mal)

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Josef

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #120 am: 21. Januar 2017, 12:51:47 »

...70% Weizen Flächen waren da nicht mehr zu sehen.

Soll bedeuten, der Weizenanteil in der Fruchtfolge ist <70%?

JueLue

Soll glaub ich heißen das es das nicht mehr gibt: Weizen Weizen Raps,
Aktuelle muss auch mal eine Sommerung dazwischen
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #121 am: 21. Januar 2017, 17:19:10 »

Ja genau die frührere Fruchtfolge Monoweizen oder zwei dreimal Weizen und dann Raps gibt es nicht mehr. Es  waren diverse Flächen noch nicht bestellt. Der Betrieb auf dem wir waren hatten noch Zuckerrüben und Sommergerste (oder war es Hafer  :frage: ) .
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BNT

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #122 am: 22. Januar 2017, 10:31:32 »

Die nehmen auch gerne mal Erbsen oder Bohnen in die Fruchtfolge. Wird das dort subventioniert?
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Frank

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #123 am: 22. Januar 2017, 11:30:01 »

Edd hat die rausgenommen.
DB zu gering, Risiko zu hoch.

Er hat die ZR stark ausgebaut.
Dazu Sommergerste und Sommerhafer.

Er hat aber klar gesagt, das er flexibel reagiert und Fruchtfolgen konstant anpasst je nach DB.
Klassisches Agribusiness halt.
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Weitere Teile dieser Signatur würde die Community nur verunsichern. ..

Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #124 am: 06. Mai 2017, 13:08:15 »

Fährt jemand zur Cereals 2017 in diesem Jahr? Ist ja in Lincolnshire dieses Jahr. Eine der besten Ackerbaugegenden  :)

http://www.cerealsevent.co.uk/
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berci

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #125 am: 11. Juni 2017, 20:29:13 »


Ich werde dort sein.

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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #126 am: 19. Juni 2017, 21:22:18 »

War sonst noch jemand auf der Cereals in diesem Jahr? Gab es was neues oder interessantes zu sehen ?
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berci

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #127 am: 22. Juni 2017, 20:40:15 »


Inzwischen bin ich wieder zuhause. Cereals war ganz nett. Sehr weitlaeufige Anlage sehr gut organisiert. Gutes Wetter und gute Stimmung.
Der pflanzenbauliche Teil ist eher kleiner als bei den DLG Feltagen, die Maschinen dagegen deutlich mehr. Man kann sich ja gar nicht vorstellen, wie viele englische Hersteller für Selbstfahrspritzen es gibt. Aber alles wirkt etwas zusammengebastelt, auch die Bodenbearbeitungsgeraete. Zentrales Thema ist auch dort überwiegend der Ackerfuchsschwanz.


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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #128 am: 24. Juni 2017, 12:01:21 »


Inzwischen bin ich wieder zuhause. Cereals war ganz nett. Sehr weitlaeufige Anlage sehr gut organisiert. Gutes Wetter und gute Stimmung.
Der pflanzenbauliche Teil ist eher kleiner als bei den DLG Feltagen, die Maschinen dagegen deutlich mehr. Man kann sich ja gar nicht vorstellen, wie viele englische Hersteller für Selbstfahrspritzen es gibt. Aber alles wirkt etwas zusammengebastelt, auch die Bodenbearbeitungsgeraete. Zentrales Thema ist auch dort überwiegend der Ackerfuchsschwanz.

Ja viel mehr Hersteller als bei uns, sowohl Bodenbearbeitung als auch bei den Spritzen. Dadurch das die Engländer viel mehr Flüssigdünger machen (angebot ja auch viel größer), tendieren viele Betriebe zu einer Selbstfahrspritze.
Freut mich das das Wetter gut war, aber die Engländer ja auch kein Problem damit wenn es mal regnet. Bei den Jahresniedeschlägen dort aber eher selten.

Gab es in Bezug auf den AFU (oder wie die Engländer sagen Blackgrass) was  neues?

Wie waren die Bestände vor Ort?
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berci

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #129 am: 24. Juni 2017, 13:56:45 »

Black Grass - Ein langes Thema

Das beste daran ist, das wir es in Ungarn nicht haben.

Die Betriebe gehen ganz unterschiedlich damit um. Es gibt welche die ignorieren das Problem und machen weiter wie bisher, die anderen haben massive Veraenderungen vorgenommen mit ersten Erfolgen und es gibt aber auch Betriebe in der selben Region die aufgrund ihrer nachhaltigen Wirtschaftsweise nie ein Problem hatten.
Ein Sanierunsprogramm besteht in der Regel aus mindestens 3 Sommerfrüchten (Sommergerste, Sommerweizen, Ackerbohnen) immer beginnend mit der Sommergerste. Erstes Wintergetreide ist dann in der Regel eine Hybridwintergerste (bedeckt Boden besser als Weizen). Die Saatstaerken sind jeweil um mindestens 30% erhöht, zur besseren Unterdrückung.
Bei der Bodenbearbeitung unterscheiden sich die Meinungen. Von Pflug über Mulch bis Direktsaat wird alles praktiziert. Wichtig ist immer eine zeitige Scheinbestellung, dann Glyyphosat, hohe Saatstaerken und spaete Saat. Die Saemaschine darf möglichst wenig Erde bewegen (Zinken und auch Scheibenmaschinen).
Herbizide werden in der Regel im Vorauflauf gesplittet. Nachauflauf ist meist Wirkungslos.
Wenn ein Bestand aus dem Ruder laeuft, werden schon einmal Teile des Schlags oder der Ganze abgespritzt oder gemulcht. Die Aussamung muss konsequent verhindert werden.

Allgemein kann man sagen das es wie überall gute und schlechte Betriebe/Bestaende gibt. Aber die kurzfristige Gewinn maxiemierung műssen die Betriebe vergessen. Schwierig ist das für Velcourt Betriebe und für Betriebe mit kurzfristigen Pachtvertraegen.




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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #130 am: 25. Juni 2017, 16:45:09 »

Danke für die Info, war ja auch eins der Themen auf eurer Tour. England ist ja vieles anders als auf dem Kontinent, aber das macht es auch interessant  :)

War der Brexit ein Thema oder schon durch?
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Tim

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #131 am: 25. Juni 2017, 16:48:47 »

Was sind velcourt Betriebe?
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berci

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #132 am: 25. Juni 2017, 17:22:36 »

Was sind velcourt Betriebe?

Velcourt ist eine Firma die das Management für ganze landwirtschaftliche Betriebe übernimmt. Der Farmeigentümer braucht sich um nichts zu kümmern. Gewinn oder Verlust werden dann nach einem bestimmten Schlüssel geteilt. Diese Form der Bewirtschaftung ist in England relativ haeufig. Es gibt glaube ich auch noch andere Dienstleister, die sowas anbieten. Velcourt arbeitet teilweise auch auf dem Festland.
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berci

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #133 am: 25. Juni 2017, 17:29:06 »

Danke für die Info, war ja auch eins der Themen auf eurer Tour. England ist ja vieles anders als auf dem Kontinent, aber das macht es auch interessant  :)

War der Brexit ein Thema oder schon durch?

Brexit ist ein Thema. Die von uns besuchten Farmer stehen dem Brexit eher kritisch gegenüber. Sie wissen nicht mit was für Förderungen sie rechen können und bangen um ihre Exportmöglichkeiten. Allgemein scheint es so zu sein, das die Wahl heute vermutlich ganz anderst ausfallen würde. Die Leute reden aber eigentlich nicht wirklich gerne darüber, sie haben das Thema satt.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #134 am: 13. Juli 2017, 19:20:14 »

Paar Drilllhighlights von der Groundwell show in England. Möchte ich auch gern mal hin. Dieses Jahr nicht gepasst, interessant aber schon. Easy Drill, PrimeWest, Sly und Dale Drills vertreten.  :)

http://www.fwi.co.uk/machinery/drill-highlights-from-groundswell-no-till-show.htm
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