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Autor Thema: Landwirtschaft in England  (Gelesen 56273 mal)

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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #30 am: 17. November 2014, 09:05:18 »

@Georg

Bist du im Januar wieder auf der Lamma Show?

http://www.lammashow.com/Content/WELCOME/1/
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Georg

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #31 am: 17. November 2014, 11:32:38 »

Habs noch nicht entgültig entschieden!

Ich muss mich erst mal diese Woche von der EIMA erholen und alle Kontakte aufarbeiten die in Italien entstanden sind.

Nächste Woche bin ich auf der Agraria in Wels.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #32 am: 27. November 2014, 21:46:17 »

Ich werde mir mal wohl paar Flugtickets reservieren, sind derzeit für 17 € zu haben, kann nur teurer werden.

Denke werde dann vielleicht 2 Tage England machen, liegt ja recht günstig das ganze. Wenn jemand auch Interesse hat oder guten Tipp für eine Besichtung, immer raus damit.

Gruss

Henrik
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Frank

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #33 am: 27. November 2014, 21:56:04 »

17€?
Mit Steuern und Gebühren?

Wer denn?
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Diese Signatur wurde mit 100% chlorfrei gebleichten, glücklichen Elektronen aus Ökostrom erzeugt.
Sie entstammen keiner Käfighaltung, sind über 18 und wurden nicht zu ihrer Arbeit gezwungen.

Weitere Teile dieser Signatur würde die Community nur verunsichern. ..

ct

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #34 am: 27. November 2014, 22:00:24 »

Zitat
Ich werde mir mal wohl paar Flugtickets reservieren, sind derzeit für 17 € zu haben, kann nur teurer werden.

Na dann mal viel Spass beim Abenteuerurlaub ... :haha:
Musste bestimmt nachher das Cockpit ausfegen und die Bordtoiletten putzen, ach nee, bei dem Preis gibts bestimmt nur nen Pinkelpott hinterm Vorhang ;D
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Gruß ct

Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #35 am: 27. November 2014, 22:01:22 »

17€?
Mit Steuern und Gebühren?

Wer denn?

Ryanair ab Bremen. mit allem drum und dran hin zurück für 36,70 € denke da kannst nicht soviel verkehrt machen oder?
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ct

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #36 am: 27. November 2014, 22:02:39 »

Da geben selbst die meisten hier in D mehr aus auf dem Weg zur Agri
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Gruß ct

Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #37 am: 27. November 2014, 22:26:06 »

Die Flüge ab Bremen passen gut, Ankunft Stanstedt 7.25 Uhr, Abflug 18.20 Uhr. Das sind je nach dem 1 oder zwei volle Tage.
Vielleicht mal Ben Burgess vorbeischauen, da ist immer was los  ;D

Wenn es nix wird ist das Risiko auch überschaubar  ;)
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #38 am: 23. Januar 2015, 09:32:49 »

Ist so gegekommen wie geplant  :)

Zwei volle Tage England, einmal Messe siehe Thread (nur für angemeldete User) und einmal Ostengland Tour.

Ostengland ist ja die klassische Ackerbauregion. Gute Böden, große Schläge, recht wenig Viehahltung (ab und zu sieht man mal Schweineoutdoorhaltung).

Größte Problem dort ist BlackGrass (auf Deutsch Ackerfuchsschwanz). Die Engländer sind uns dort ein paar Jahre vorraus (wenn man einige Beiträge dazu hier liest vielleicht auch nicht)
Es wird wieder sehr viel geflügt, es waren recht viele Flächen die für Frühjahrskulturen da lagen (keine Ahnung was dahin soll ? Bohnen, Rüben, Mais?)

Für Raps haben viele Betriebe wohl eine Extradrille. Meist solche Onspassgeräte oder angepasste Drillmaschinen. Der Reihenabstand bei Raps beträgt dort zwischen 30 und 60! cm! Habe auch einige Fotos gemacht, bei interesse kann ich mal was hochladen.
Zu Raps wird in der Regel keine Bodenbearbeitung gemacht! Es wird direkt in die Stoppel gedrillt (was ich gesehen habe) Die Geräte sind alle ähnlich. Vorweg machmal eine Schneidscheibe, dann Lockerungszinken, dann entweder Kurzscheibeneggekombination oder nichts! (letzteres ist im Vormarsch!) dann einfach eine schwere Walze die alles wieder andrückt. Zusammen wird dann oft Dünger (meist flüssig) dann fallen die Rapskörner in die Reihe und anschliessend kommt die Walze und dahinter ein Slug Pellt (Schneckenkorn) Streuer. Nach Raps wird so wie ich das verstanden habe auch keine Bodenbearbeitung gemacht sondern der Weizen oft direkt gedrillt. Zu anderen Kulturen wird dann wieder intensiver gegrubbert oder gepflügt. Die Rapsbestände sahen überwiegend sehr gut aus. Ausnahmen gab es immer. Problem sind die Schnecken (viel Schneckenfrass gesehen) und Erdfloh.
Habe Flächen gessehen die waren im Herbst gepflügt, die waren grün ! (vom AFU) . Teilweise wird im Raps Roundup eingesetzt! Es gibt extra Geräte die zwischen den Reihen Roundup spritzen.
Grubber spielen bei denen zur Zeit wohl nicht die große Rolle, auch Kurzscheibenegge waren eher weniger zu sehen. Wenn nur in Kombination mit anderen Geräten.

Das erstmal soweit von der Insel.
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Henrik

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #39 am: 23. Januar 2015, 14:27:02 »

So ein paar Bilder auch von Insel für die Ackerbauern  :)

1. Bild Raps von der Seite aufgenommen. Reihenstand zwischen 30-40 cm! Aus der Perspektive nicht zu sehen. Bild stammt aus dem Gebiet in Norfolk

2. Bild Raps in Suffolk, Reihenabstand 50-60 cm!

3. Der Raps mal in Nahaufnahme
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Tim

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #40 am: 23. Januar 2015, 15:04:49 »

Die Idee gegen blackgrass (ackerfuchsschwanz) mit so wenig wie möglich bodenbearbeitung vorzugehen rührt wohl daher,  daß man davon ausgeht das viele Samen in der strohschicht verrotten und generell dann im raps schlechtere Bedingungen haben.

Man sieht dort auch immer wieder bodenmeissel-ähnliche Geräte hinter die das rapssaatgut gestreuselt wird. Dabei frage ich mich mittlerweile warum die nix mit Mäusen zu schaffen haben?

Ob die Lösungen mit dem schneckenkorn immer so klappen frag ich mich ehrlich gesagt auch.  In England gab's wohl vermehrt Fälle wo molluskizide Wirkstoffe im Trinkwasser nachgewiesen wurden.
Irgendwo auch klar bei dieser salzstreuertechnik die wir zum ausbringen von schneckenkorn zur Verfügung haben. Das wird bei uns definitiv auch noch ein Thema.  Die landwirtschaftsämter kontrollieren nur ob schneckenkorn nicht auch gleich mit on den Wasserlauf neben dem Feld fliegt, welche Technik man nehmen soll um das zu verhindern interessiert leider keinen (weder Amt, noch hersteller und leider bis jetzt auch noch keinen Landwirt).

Mfg tim
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NobbyNobbs

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #41 am: 23. Januar 2015, 16:10:16 »

So ein paar Bilder auch von Insel für die Ackerbauern  :)

1. Bild Raps von der Seite aufgenommen. Reihenstand zwischen 30-40 cm! Aus der Perspektive nicht zu sehen. Bild stammt aus dem Gebiet in Norfolk

2. Bild Raps in Suffolk, Reihenabstand 50-60 cm!

3. Der Raps mal in Nahaufnahme

Was ist denn da für eine Bodenbearbeitung erfolgt? Strip Till? No Till? Minimum Till?
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NobbyNobbs

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #42 am: 23. Januar 2015, 16:20:07 »

Die Idee gegen blackgrass (ackerfuchsschwanz) mit so wenig wie möglich bodenbearbeitung vorzugehen rührt wohl daher,  daß man davon ausgeht das viele Samen in der strohschicht verrotten und generell dann im raps schlechtere Bedingungen haben.
 

Ich bin ja auch der Meinung, dass die beste indirekte Maßnahme gegen Afs ist, nach der Ernte möglichst nichts zu machen. Durch die sehr begrenzte Keimfähigkeit ist jedes Jahr, wo kein Samen aufläuft aus meiner Sicht ein gewonnenes. Bodenbearbeitung nach der Ernte wird in den meisten Fällen keinen Afs bekämpfen, sondern das Gegenteil bewirken. Erstens befinden sich die meisten Samen sowieso erst mal in einer primären Keimruhe und wollen nicht, zweitens wird er meistens viel zu tief eingearbeitet. So flach wie nötig ist um ideale Bedingungen für das Keimen zu erhalten, kann man vielfach gar nicht arbeiten. Da reicht schon die Menge an hochgeschleuderter, unkontrolliert aufkommender Erde beim schnellen Fahren, egal wie flach die Schare arbeiten. Das kenne ich gut aus den Gewächshausversuchen. Ein bisschen zu viel Bodenvolumen auf die Töpfe und der Afs keimt gleich wesentlich schlechter.
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sten

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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #43 am: 23. Januar 2015, 16:47:23 »

Dick Neale hat mit Cousins folgendes Gerät entwickelt:
http://www.cousinsofemneth.co.uk/cultivators_shallow_cultivator.html
Das soll nur 5 cm tief arbeiten (keimtiefe von AFU) und somit nichts vergraben, aber alles zum Keimen anregen....
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Re: Landwirtschaft in England
« Antwort #44 am: 23. Januar 2015, 17:08:18 »

Dick Neale hat mit Cousins folgendes Gerät entwickelt:
http://www.cousinsofemneth.co.uk/cultivators_shallow_cultivator.html
Das soll nur 5 cm tief arbeiten (keimtiefe von AFU) und somit nichts vergraben, aber alles zum Keimen anregen....

5 cm sind für meinen Geschmack schon viel zu tief. Zudem ist es ja so, dass, je nach dem wie schnell du arbeitest, ne Menge Erde aufgewirbelt wird. Wo diese Batzen, oder gar Würste, aufkommen, sind das dann auch schnell mal ein paar cm mehr.
Na ja, jeder wie er mag.
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