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Autor Thema: gerste ZZOOM  (Gelesen 2562 mal)
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hanns
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« am: 09. Oktober 2013, 22:45:05 »

gedrillt am 28.9.13 ist zwar gekeimt,aber noch nicht aufgelaufen.liegt das am wetter(14-15°) oder an der beize LANDOR CT. die KWS MERIDIAN,gedrillt am 21.9.13,temperatur um die 20°,gebeizt mit RUBIN TT war am 28.9.13 zu sehen.
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nofear
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« Antworten #1 am: 09. Oktober 2013, 22:55:05 »

Meine Gerste aus dem "Was tut sich auf den Feldern 2013 -fred" (http://www.agrowissen.de/de/forum/index.php?topic=14928.msg200083;topicseen#msg200083     Antwort 698) war übrigens auch mit Landor CT gebeizt...
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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ (M. Gandhi)

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Franzl
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« Antworten #2 am: 09. Oktober 2013, 23:31:24 »

Hatten mal WG mit LandorCT-Beize, war im Auflauf kein Unterschied zum Baytan zu erkennen. Landor ist für WG meiner Meinung nach sowieso fehl am Platze, aber naja....Syngenta siehts wohl nicht so gern wenn das eigene Saatgut mit einem Mittel eines anderen Herstellers behandelt ist.
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Tim
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« Antworten #3 am: 10. Oktober 2013, 08:09:33 »

ist hier , soweit ich weiss gegen die ganzen Flugbranderreger das einzige was einen "Rund um Schutz" gewährleisten kann - in der Rhön wird darauf wohl gerade seit diesem Jahr noch mehr Augenmerk gelegt.

Meine Zoom ist auch etwas spärlich bis jetzt - das hängt aber auch an der blassen Farbe und dem dünnen Bestand...

mfg tim
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hanns
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« Antworten #4 am: 10. Oktober 2013, 20:21:38 »

heute steht die gerste in reihen,vorgestern hatte ich 0,6 HEROLD gespritzt,passend vorm regen   Smiley
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Schnortz
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« Antworten #5 am: 10. Oktober 2013, 21:22:29 »

Hatten mal WG mit LandorCT-Beize, war im Auflauf kein Unterschied zum Baytan zu erkennen. Landor ist für WG meiner Meinung nach sowieso fehl am Platze, aber naja....Syngenta siehts wohl nicht so gern wenn das eigene Saatgut mit einem Mittel eines anderen Herstellers behandelt ist.


Kannst du dies genauer erläutern?
Was dann und warum?

Hatte mir mal überlegt dafür Zardex G herzutun, jedoch bekomm ich aktuell von Landor CT noch 1l Gebinde, wovon wir ca. 2 im Jahr brauchen. Bei Zardex G bezweifel ich das.
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Franzl
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« Antworten #6 am: 10. Oktober 2013, 22:56:36 »

Ich würde nie was anderes verwenden als Baytan universal! Das ist einfach eine spezielle Gerstenbeize und wirkt zusätzlich gegen Typhula, Mehltau und Netzflecken. Und selbstverständlich auch gegen Flugbrand, da hier ja was anderes behauptet wurde.

http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/ackerbau/getreide/getreide-beizung-pdf.pdf
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JD8200
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Nothing Runs Like A Deere


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« Antworten #7 am: 11. Oktober 2013, 09:09:38 »

Hallo,

ich habe das Gefühl hier wird was verwechselt,

1. Zwergsteinbrand, kommt nur bei Weizen vor gelegentlich bei Roggen, Triticale und Dinkel, hier hilft nur Landor CT
2. Gerstenflugbrand, kommt nur in Gerste vor, Baytan universal, EfA, Landor CT, Orius Universal
3. Weizenflugbrand, kommt nur in Weizen vor (Roggen, Triticale), ArenaC, EfA, Landor CT, Orius

Das Problem das Tim in der Rhön anspricht war im letzten Jahr bei uns mit dem Zwergsteinbrand (Weizen) vorhanden und eben da hilft nur Landor CT.
Welcher Erreger ist in der Rhön in diesem Jahr das Problem?

VG, Lorenz
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Tim
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« Antworten #8 am: 11. Oktober 2013, 10:43:29 »

Hab bloss von Steinbrandbutten in Wintergerste gehört, kann mir aber ehrlich gesagt auch nur vorstellen das das von DurchwuchsWeizen in pflugloser Wintergerste herrührt, auch wenn wir dies Jahr auch bei uns in der Zoom hier und da mal ne schwarze Gerstenähre hatten .

Bei uns direkt wars nicht das Problem , hab halt von Landwirten gehört bei denen Ladungen aufgrund von "Fischgeruch" gestoßen wurden.

mfg tim
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« Antworten #9 am: 11. Oktober 2013, 11:33:47 »

Ich finde die Diskussion etwas daneben. Ich habe vom 26. - 28. September meinen Weizen gedrillt und man sieht am Feldaufgang sehr deutlich, welcher Weizen einen Tag früher oder später gesät wurde. Unter den anhaltend kühlen Bedingungen hat es dieses Jahr eben zwei Wochen gedauert, bis der Weizen aufgelaufen ist. Und je kälter, nasser und schwerer der Boden ist, desto länger dauert das mit dem Feldaufgang.

Wenn ich bereits am 20. September die Gerste säe (Gerste keimt normalerweise immer etwas schneller als Weizen), dann stünde die bereits nach einer Woche in Reih' und Glied. Die leicht keimhemmende Wirkung einer Azol-Beize oder verrottenden Strohs (Allelopathie) beeinflusst den Auflauf weit weniger als die Keimtemperatur oder der Kulturzustand des Bodens.
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nofear
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« Antworten #10 am: 11. Oktober 2013, 11:46:40 »

Wenn ich bereits am 20. September die Gerste säe (Gerste keimt normalerweise immer etwas schneller als Weizen), dann stünde die bereits nach einer Woche in Reih' und Glied. Die leicht keimhemmende Wirkung einer Azol-Beize oder verrottenden Strohs (Allelopathie) beeinflusst den Auflauf weit weniger als die Keimtemperatur oder der Kulturzustand des Bodens.

In nem normalen Jahr wäre dass hier wohl auch so. Aber mit 5-7 Nächten Frost bis -3/-4°C nach der Saat vor dem Auflaufen geht eben alles etwas langsamer als sonst vor sich...
Bodenzustand war übrigens ideal nach Raps:wenig Erntereste, gute Gare und dennoch zieht es sich eben  Smiley
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« Antworten #11 am: 11. Oktober 2013, 12:39:56 »

Wenn ich bereits am 20. September die Gerste säe (Gerste keimt normalerweise immer etwas schneller als Weizen), dann stünde die bereits nach einer Woche in Reih' und Glied. Die leicht keimhemmende Wirkung einer Azol-Beize oder verrottenden Strohs (Allelopathie) beeinflusst den Auflauf weit weniger als die Keimtemperatur oder der Kulturzustand des Bodens.

In nem normalen Jahr wäre dass hier wohl auch so. Aber mit 5-7 Nächten Frost bis -3/-4°C nach der Saat vor dem Auflaufen geht eben alles etwas langsamer als sonst vor sich...
Bodenzustand war übrigens ideal nach Raps:wenig Erntereste, gute Gare und dennoch zieht es sich eben  Smiley


Ja klar zieht es sich dieses Jahr ganz schön hin, aber das in erster Linie auf die Beize zu schieben, finde ich albern. Gerade bei einer solchen nasskalten Witterung ist es doch umso wichtiger, dass das Getreide auch genügend fungiziden Schutz durch die Beize hat, damit die Krankheitserreger im Boden nicht den Keimling angreifen können. Das Getreide ist derzeit noch in einer sehr empfindlichen Phase.

Der Bodenzustand war hier nicht überall ideal. Insofern hab ich durchaus Verständnis dafür, wenn man nach der Maisernte Probleme hat, einen saatfertigen Boden hinzubekommen. Wer aber nach Vorfrüchten wie Raps, Getreide oder Sojabohnen noch hundertmal den Boden durchwühlt und es am Ende doch nicht passt, weil man zu viel nackten Tonboden hochgeholt hat, der dann nicht gescheit abtrocknet, dem kann man auch nicht helfen. Ich käm auch nie auf die Idee, den Pflug auszupacken, wenn ich Getreide nach Getreide säe und zwischen Ernte und Neuaussaat 6-8 Wochen liegen. Da hat der Boden genügend Zeit, sich abzusetzen, seine Wasservorräte zu regenerieren und die Strohrotte in Gang zu setzen (die übrigens sehr viel besser vonstatten geht, wenn man nicht hundert Mal auf dem Acker rumrutscht).
Wenn ich sehe, wie bei einigen hier in jeder Fahrspur und jeder Bodenverdichtung das Wasser im Acker steht, könnt ich kotzen.
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