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Autor Thema: Landwirte und Steuern  (Gelesen 20665 mal)

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Stubbendiek

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #15 am: 26. Dezember 2017, 20:01:44 »

Leasen und mieten hat mit den Restwert nix zu tun.
Die alte Maschine musst Du immer, wenn Du sie verkaufst, versteuern.
Ob du sie in Zahlung gibst und neu kaufst oder sie selber verkaufst und was neues least.
Entweder lässt Du sie stehen und verkaufst sie wenn mal ein schlechtes Jahr kommt, oder du findest jemanden der sie nicht offiziell kauft ( selten und meist nur bei billiger Maschine).
Du kannst Sie auch verschrotten und abschreiben wegen technischer Veralterung. Wenn Du sie in der Bilanz stehen lässt, wird nie jemand danach fragen, es sei denn sie taucht irgendwo auf.
Wenn wir jetzt über ein 5 Jahre altes Güllefass mit 80 K Restwert sprechen, was Du mit alles Tricks schnell abgeschrieben hast und das mit nur 15 K inner Bilanz steht, ist das natürlich nicht praktikabel. Einen Tod muss man sterben.

Gruss Sd
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fons

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #16 am: 26. Dezember 2017, 20:21:51 »

Von der Praxis her gesehen sollte das alte Fass weg...nur vom Steuerlichen her gesehen ist es fast ein Minus Geshäft.
Nichts machen und der Lohner kommt währe ne Option.   Aber 40 000€ in der Ecke stehen lassen ist ja auch nicht optimal.
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Mfg. Fons

Panta rhei

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #17 am: 26. Dezember 2017, 20:56:35 »

Sei doch froh, das die finanzielle Seite stimmt.
In deiner Situation würde ich vielleicht mal ein Jahr vom LU fahren lassen, dann weißt Du was es kostet und vor allem, wie es in deiner Situation passt.
Problem ist ja auch, dass das neue Faß sehr schnell deutlich über 100.000€ kosten wird  :frage:
Hängt halt davon ab, welcher Verteiler dran kommt.
Wir stehn auch vor der Entscheidung, welchen Verteiler wir kaufen sollen.
24m Fahrgassen wird bei 3-5.000m³ Jahresmenge definitiv zu teuer :-\
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Es sind nicht die schlechten Jahre, die uns Probleme bereiten, es sind die falschen Entscheidungen in den guten Jahren!
Standort: westliches Moseltal

fons

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #18 am: 26. Dezember 2017, 21:12:27 »

Ja stimmt schon aber Lohunternehmen gibts hier nur 2 und die wissen selber nicht ob sie es schaffen.
Das Fass das mir angeboten wird ist ein Voführfass mit 15 t   Ltr. alles drann  was mann braucht für 61 netto aber ohne Einarbeitungs Gerät 3 Pkt. ist vorhanden. Fabr.Annaburger.
Ich halte euch auf dem laufenden....

Ps. Und das Becken liegt ab 2018 nur 1km im Radius von meinen Flächen.
« Letzte Änderung: 26. Dezember 2017, 21:14:28 von fons »
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Mfg. Fons

Heiner

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #19 am: 26. Dezember 2017, 22:01:09 »

Geld ist schon genug da bin halt ein vorsichtiger Mensch....mann weiss ja nie was kommt !
Mein gebrauchtes Annaburger hat mich 2011   43 600 € gekostet und jetzt würde ich 40 000 bekommen alles netto Zahlen das ist schon verlockend.

Hallo fons,

Ich gehe davon aus, dass Du das Fass als Neumaschine auf 8 Jahre abschreibst. Da nicht bekannt ist in welchem Monat das Fass gekauft wurde heißt dass, dass die folgenden Zahlen nur ca. Werte sind.
In 2018 hat das Fass in der Bilanz einen Restwert von ca. 5450,- €. Du hast zusätzlich min. ein halbes Jahr das Fass abgeschrieben = ca. 2725,- €.
Daraus errechnet sich ein zu versteuernder Sondergewinn von ca. 31825,- €. Davon ziehst Du die Abschreibung für das neue Fass, oder die Mietkosten, oder den Lohnunternehmer ab.
Wenn das neue Fass 100000,- € kostet und sofort verfügbar wäre, dann wären das 6250,- €.
Es blieben ca. 25575,- € zu versteuern.

Jetzt ist zu prüfen, ob du unter einer gewissen Größe des Einheitswertes (?) bleibst.
Denn für kleine und mittlere Betriebe gibt es Möglichkeiten bzgl. Ansparabschreibung und Sonderabschreibung für die Neuanschaffung des Fasses.
Ich möchte es an dieser Stelle bei diesem Hinweis belassen, da ich die genauen aktuellen Details nicht verbindlich wiedergeben kann.

Heiner
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granola

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #20 am: 26. Dezember 2017, 23:08:10 »

Auch wenn schon lang nichts mehr gepostet wurde mach ich mal hier weiter
Bei mir ist momentan das Problem das die alt Technik die ich in Zahlung gebe immer als Gewinn versteuert werden muß ist ja nix neues.
Leasing oder Mieten  hat da jemand Erfahrung ?
Sagt jetzt nicht rede mit deinen Steuerberater...bis zum 8.1. 2018 ist da dicht.
Am 2.1. rücken meine Gülle Fass Verterter wieder an....
evtl.gibts hier einige Schlaue Leute ?
Zunächst mal : Das mit den Steuern beim Verkauf der Alttechnik ist ja das Problem "Aufdeckung von stillen Reserven". Meiner Meinung nach ist es reine Verkaufstaktik  wenn man Dir Leasing oder ähnliches anbietet um das Problem zu umgehen!
1. Reserven sind ja eigentlich etwas Gutes! Das sie "still" sind ist nur da schlecht wo man "hübsch" sein muss, also zum Beispiel bei Fremdkapital. Stille Reserven aufdecken macht Deinen Betrieb in den Augen derer die Die Bank lesen schöner, leider bezahlst Du diese Schönheits-OP mit Steuern
2. Egal ob Du zusätzliche Ernteerlöse hast oder Reserven aufdeckst: Der Gewinn geht hoch! Das bedeutet in dem Wirtschaftsjahr in dem Du die Machine verkaufst (in Zahlung gibst) musst Du auch irgendwo mehr ausgeben. Zum Beispiel Sonder- Abschreibungen der Neuen Maschine: hier musst Du aufpassen das die Lieferung (Nicht Bezahlung) noch indem Wirtschaftsjahr liegt in dem Du abschreiben willst! Also gefährlich wen die Gülletechnik im Juni da sein soll und dann erst im Juli geliefert werden kann, insbesondere wenn TüV/Zulassungen ujsw. dazukommen! Das Eigentum(inklusive Risiko) muss auf Dich übergegengen sein, und das Wirtschaftsgut muss benutzbar sein! also eventuell am 28.6. noch Schilder drann und einmal Probesaugen oder irgendetwas tun mit der Gülleklamotte!
3. Die Abschreibung buchst Du ja erst im herbst/Winter wenn Du einen Überblick hast wie "weh " dir die aufgedeckte stille Reserve tut. Zusätzlich kannst Du noch mit einen IAB fürs nächste Investitionsgut den zu versteuernden Gewinn drücken.
4. Wenn Du die Neumaschine finanzierst sind zur Zeit Bankdarlehen bzw. Rentenbankdarlehen über die Hausbank bei guter Bonität hochinteressant. Nicht zuwenig finanzieren um dann noch genügend Liquidität zu haben um Verschleissteile zu Kaufen, Reparaturen zu machen usw. um den Gewinn auch ausreichend zu drücken!
¿ bitte nachfragen wenn das nicht ausreichend verständlich ist!
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Mathilde

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #21 am: 26. Dezember 2017, 23:30:02 »

Auch wenn schon lang nichts mehr gepostet wurde mach ich mal hier weiter
Bei mir ist momentan das Problem das die alt Technik die ich in Zahlung gebe immer als Gewinn versteuert werden muß ist ja nix neues.
Leasing oder Mieten  hat da jemand Erfahrung ?
Sagt jetzt nicht rede mit deinen Steuerberater...bis zum 8.1. 2018 ist da dicht.
Am 2.1. rücken meine Gülle Fass Verterter wieder an....
evtl.gibts hier einige Schlaue Leute ?
Zunächst mal : Das mit den Steuern beim Verkauf der Alttechnik ist ja das Problem "Aufdeckung von stillen Reserven". Meiner Meinung nach ist es reine Verkaufstaktik  wenn man Dir Leasing oder ähnliches anbietet um das Problem zu umgehen!
1. Reserven sind ja eigentlich etwas Gutes! Das sie "still" sind ist nur da schlecht wo man "hübsch" sein muss, also zum Beispiel bei Fremdkapital. Stille Reserven aufdecken macht Deinen Betrieb in den Augen derer die Die Bank lesen schöner, leider bezahlst Du diese Schönheits-OP mit Steuern


Tut ja nichts zur Frage aber für die Bank schönst da nichts, sonst kann der keine Bilanzen aufschlüsseln. Wenn dann auch noch kaum Gewinn rauskommt oder weniger wie die stillen Reserven die aufgedeckt wurden dann lebst von der Substanz

LG Mathilde
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"Manche Menschen sehen die Dinge wie sie sind und sagen Warum? Ich träume von Dingen die es nie gab, und sage: Warum nicht?"

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fons

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #22 am: 27. Dezember 2017, 18:54:49 »

Danke für die Antworten.
Ich werde warscheinlich den Kauf abblasen...und evtl. noch ein Jahr warten !
Viele Faktoren spielen da eine Rolle unterschrieben ist gleich.....aber es muß passen.
Sollten unsere Erzeuger Preise wieder steigen...tut mann sich leichter.
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Mfg. Fons

granola

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #23 am: 30. Dezember 2017, 22:40:26 »

Auch wenn schon lang nichts mehr gepostet wurde mach ich mal hier weiter
Bei mir ist momentan das Problem das die alt Technik die ich in Zahlung gebe immer als Gewinn versteuert werden muß ist ja nix neues.
Leasing oder Mieten  hat da jemand Erfahrung ?
Sagt jetzt nicht rede mit deinen Steuerberater...bis zum 8.1. 2018 ist da dicht.
Am 2.1. rücken meine Gülle Fass Verterter wieder an....
evtl.gibts hier einige Schlaue Leute ?
Zunächst mal : Das mit den Steuern beim Verkauf der Alttechnik ist ja das Problem "Aufdeckung von stillen Reserven". Meiner Meinung nach ist es reine Verkaufstaktik  wenn man Dir Leasing oder ähnliches anbietet um das Problem zu umgehen!
1. Reserven sind ja eigentlich etwas Gutes! Das sie "still" sind ist nur da schlecht wo man "hübsch" sein muss, also zum Beispiel bei Fremdkapital. Stille Reserven aufdecken macht Deinen Betrieb in den Augen derer die Die Bank lesen schöner, leider bezahlst Du diese Schönheits-OP mit Steuern


Tut ja nichts zur Frage aber für die Bank schönst da nichts, sonst kann der keine Bilanzen aufschlüsseln. Wenn dann auch noch kaum Gewinn rauskommt oder weniger wie die stillen Reserven die aufgedeckt wurden dann lebst von der Substanz

LG Mathilde
habe noch keinen Banker getroffen der meine Bilanz wirklich verstanden hat, beim "aufschlüsseln" kam erst richtig das Unwissen der Schlipsträger zutage, aber wenn man sie braucht sollte man  :hmpf:...gibt verschiedene Banken und verschiedenen Vorgehensweisen. bei kleinen Projekten und Banken die eher wenig mit Landwirtschaft zu tun haben werden sie sich nicht die Mühe machen. Und wenn in der Bilanz steht "Wagen" und der schon vor  18 Jahren angeschafft wurde, wie soll der Banker den Zeitwert sehen ohne den "Wagen" zu sehen und etwas Fachwissen zu haben?  ich glaube das sollte man aber konkret direkt evt über PN klären wenn nötig, möchte jetzt nicht mit langen Texten Verwirrung stiften  :hmpf: :hmpf: :hmpf:
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2017, 22:48:15 von granola »
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Heiner

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #24 am: 31. Dezember 2017, 07:47:12 »

1. Reserven sind ja eigentlich etwas Gutes! Das sie "still" sind ist nur da schlecht wo man "hübsch" sein muss, also zum Beispiel bei Fremdkapital. Stille Reserven aufdecken macht Deinen Betrieb in den Augen derer die Die Bank lesen schöner, leider bezahlst Du diese Schönheits-OP mit Steuern

Hallo granola,

das ist zu verkürzt dargestellt. Denn die stillen Reserven hast Du in den Vorjahren angelegt, und zwar in der Art, dass die Abschreibung größer war als der tatsächliche Wertverlust. Das hat zur Folge gehabt, dass die ausgewiesenen Gewinne der letzten Jahre auch niedriger ausgewiesen worden sind. Dieses taucht jetzt mit dem Umhandeln der Maschine wieder auf.
Die Bank sieht  ja nur die Zahlen von gestern, die hat ja noch den alten Abschluss vorliegen und somit hast Du in deren Augen aktuell noch den niedrigen Gewinn. Erst wenn der Abschluss mit der Aufdeckung der verdeckten Gewinne auf den Tisch kommt, dann hast Du den kurzfristigen Effekt des "Hübsch seins"  :D

@fons:

das Aufschieben um ein Jahr bringt dich nicht weiter, da du dann womöglich nur noch ein halbes Jahr Abschreibung gegenzurechnen hast und in der Bilanz kein Restwert mehr steht.
Da stellt sich dann doch die Frage nach einer längeren Nutzung und der eventuellen Bildung einer Ansparabschreibung.


Heiner
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Stubbendiek

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #25 am: 31. Dezember 2017, 15:10:28 »


habe noch keinen Banker getroffen der meine Bilanz wirklich verstanden hat, beim "aufschlüsseln" kam erst richtig das Unwissen der Schlipsträger zutage, aber wenn man sie braucht sollte man  :hmpf:...gibt verschiedene Banken und verschiedenen Vorgehensweisen. bei kleinen Projekten und Banken die eher wenig mit Landwirtschaft zu tun haben werden sie sich nicht die Mühe machen. Und wenn in der Bilanz steht "Wagen" und der schon vor  18 Jahren angeschafft wurde, wie soll der Banker den Zeitwert sehen ohne den "Wagen" zu sehen und etwas Fachwissen zu haben?  ich glaube das sollte man aber konkret direkt evt über PN klären wenn nötig, möchte jetzt nicht mit langen Texten Verwirrung stiften  :hmpf: :hmpf: :hmpf:
[/quote]
Deswegen bekommt meine Bank immer eine Analyse des Beratungsringes dabei. Das ist dann der betriebswirtschaftliche Abschluß, deren Eigenheiten ich dem Beratungsring erklärt habe und die haben diesen nach Ihren Vorgaben bewertet und analysiert.
Da ist meine Bank immer sehr dankbar und zufrieden.

Gruß Sd
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2017, 16:24:08 von Stubbendiek »
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fons

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #26 am: 31. Dezember 2017, 15:43:20 »

@ Heiner Ansparabschreibung geht nicht weil ich einige Ha zuviel habe...wie gesagt ich habe das Geld locker aber bei gerade mal bei ca. 4000 qm Gülle jahrlich ??? ca. 40 000 € müsste ich Aufzahlen !

Habe aber von Joskin noch kein Angebot die werden auch nicht viel billiger sein wie Kotte usw.

Allen einen guten Rutsch.....ins neue Jahr :partyhut: :partyhut:
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Mfg. Fons

granola

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #27 am: 02. Januar 2018, 15:03:23 »

@ Heiner: JA!  gibt allerdings auch manchmal möglichkeiten das die stille Reserve "nie" aufgedeckt wird.  :-\ kann  sein dass Du verständlicher geschrieben hast als ich, >> :brav: :wein:
1. Reserven sind ja eigentlich etwas Gutes! Das sie "still" sind ist nur da schlecht wo man "hübsch" sein muss, also zum Beispiel bei Fremdkapital. Stille Reserven aufdecken macht Deinen Betrieb in den Augen derer die Die Bank lesen schöner, leider bezahlst Du diese Schönheits-OP mit Steuern

Hallo granola,

das ist zu verkürzt dargestellt. Denn die stillen Reserven hast Du in den Vorjahren angelegt, und zwar in der Art, dass die Abschreibung größer war als der tatsächliche Wertverlust. Das hat zur Folge gehabt, dass die ausgewiesenen Gewinne der letzten Jahre auch niedriger ausgewiesen worden sind. Dieses taucht jetzt mit dem Umhandeln der Maschine wieder auf.
Die Bank sieht  ja nur die Zahlen von gestern, die hat ja noch den alten Abschluss vorliegen und somit hast Du in deren Augen aktuell noch den niedrigen Gewinn. Erst wenn der Abschluss mit der Aufdeckung der verdeckten Gewinne auf den Tisch kommt, dann hast Du den kurzfristigen Effekt des "Hübsch seins"  :D

@fons:

das Aufschieben um ein Jahr bringt dich nicht weiter, da du dann womöglich nur noch ein halbes Jahr Abschreibung gegenzurechnen hast und in der Bilanz kein Restwert mehr steht.
Da stellt sich dann doch die Frage nach einer längeren Nutzung und der eventuellen Bildung einer Ansparabschreibung.


Heiner
statt Anschreibung Zauberwort 2018 IAB  :coffee:bedeutet Investitionsabzugsbetrag! geht auch für gebrauchte Maschinen, aber bitte mit dem Steuerberater sprechen wie das Ding "aufgelöst" wird, bin da nicht sattelfest. Grosse Berbesserung aber mittlerweile: man muss das nicht besonders exakt benennen.
Will hier nicht die Steuerberater arbeitslos machen sondern dazu animieren sich nicht zu unüberlegten Käufen "wegen der Steuer" bequatschen zu lassen, lieber erst mal den Verkäufer auf "wiederkommen " gesetzt und  mit denen gesprochen die einem bei Steuer/Buchführung helfen!
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fons

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #28 am: 10. Januar 2018, 17:43:36 »

So Fall erledigt Neues Fass gekauft wird in KW 22 geliefert ihm Frühjahr fahr ich mit einem Vorführer das Substrat aus.
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Kai

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Re: Landwirte und Steuern
« Antwort #29 am: 10. Januar 2018, 21:52:08 »

was hast du mit dem alten fass gemacht ?
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Die einen kennen mich, die anderen können mich
 

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