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Autor Thema: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut  (Gelesen 65325 mal)

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Jungbauer

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Düngerstreuer angehängt auf Lafette
« Antwort #30 am: 30. Juni 2014, 16:01:10 »

Beim Bogballe-Streusystem sollen die Streuscheiben 75cm über den Bestand. Das bedeutet, dass das Ganze eigentlich fähig sein sollte mit dem Bestand die Höhe zu wechseln. Sowas ähnliches wie eine hydraulische Höhenverstellung müsste da schon her. Ansonsten passt die Wurfweite (bei Bogballe ja ausschließlich über die Drehzahl der Streuscheiben und die Anbauhöhe - 75cm über "Oberkante Bestand") nicht mehr.

Somit können da eigentlich nur kleinere Reifen dran. Die Reifen weiter vor zu schieben ist auch keine wirkliche Alternative da man sonst "negative" Stützlast bekommt...
Die kleinen Reifen sind gewichtsseitig noch nicht das Problem, da mein Streuer voll nur knapp 2to. hat. Allerdings bedeuten kleine Räder bei normaler Radachse immer geringe Bodenfreiheit...

Alles zum ...  >:(
« Letzte Änderung: 30. Juni 2014, 16:03:18 von Jungbauer »
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Jungbauer

Ede

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Düngerstreuer angehängt auf Lafette
« Antwort #31 am: 30. Juni 2014, 18:27:23 »

Also bei meinem Streuer sind die Scheiben beim Schlepperanbau auf 1,10m Höhe.
Also mit 1,10 (sagen wir mal sicherheitshalber 1,05m) Durchmesser kriegt man schon ganz schöne Schlappen.

550/45-22,5  ;) Die sind zwar breit, aber immer noch klein (1,07m wenn mich nicht alles täuscht). Und darum ging es vorher ja.
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monsato

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Düngerstreuer angehängt auf Lafette
« Antwort #32 am: 30. Juni 2014, 19:04:09 »

hay

muh  :frage:  ich versteh dich nicht mehr echt.
ich hab dir meine mail geschrieben, und auch noch nachgefragt damals hast mir geschrieben  ja fotos kommen nach  nur die hab ich bis heute nicht bekommen.

warum stellst nicht fotos hier rein ,dann würden vielleicht leute gusto kriegen  ,vielleicht auch noch den preis dazu dann kann ja schon fast keiner mehr nein sagen.

warum machst du so ein geheimniß draus :frage:

Jungbauer:

also mit dem alten wagen bin ich nicht bei der 3. gabe gefahren und ich denk das ich mit dem neuen das auch so mache, alles nur nicht mehr in der 3 gabe.
da kommt er an den traktor.mit stapler runtergehoben ist nicht so viel arbeit.

gruß m
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Schorsch

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Re:Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #33 am: 13. November 2014, 11:45:37 »

Servus, hab gerade das folgende gesehen:
Beim Bogballe-Streusystem sollen die Streuscheiben 75cm über den Bestand. Das bedeutet, dass das Ganze eigentlich fähig sein sollte mit dem Bestand die Höhe zu wechseln. Sowas ähnliches wie eine hydraulische Höhenverstellung müsste da schon her. Ansonsten passt die Wurfweite (bei Bogballe ja ausschließlich über die Drehzahl der Streuscheiben und die Anbauhöhe - 75cm über "Oberkante Bestand") nicht mehr.

Eine Höhenverstellung auf dem Wagen ist absolut nicht nötig.
...

So wie ich die Bogballe-Streuer kenne, wird eine einheitliche Höhe über dem Boden bzw. Bestand angestrebt. Variiert wird der Neigungswinkel. Kann die Höhe nicht erreicht werden, dann wird die Neigung etwas nachreguliert. Genauso läufts auch beim Betrieb mit Unterwagen.

Die Anbauhöhe beim originalen Bogballe Unterwagen ist 100 cm, also 25 cm höher als beim Dreipunktanbau vorgesehen ist. Dazu bekommt man dann leicht veränderte Neigungswinkel. Daß die Streugenauigkeit dadurch verschlechtert sein soll, das kann man getrost vergessen. Ich hab den Vergleich, da ich den Bogballe 15 Jahre im Dreipunktanbau fuhr. Der Nachfolger mit identischem Streusystem läuft mittlerweile auf dem Unterwagen.

Wenn höhere Reifen dran sollen, dann kann das ohne weiteres mit dem Anbauwinkel ausgeglichen werden.
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Niederbayer

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Re:Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #34 am: 12. Dezember 2014, 12:47:54 »

Hallo!

ich fahre meinen Streuer seit diesem Frühjahr auch auf einem Fahrgestell.
Ich habe mir das ganze von meinem Onkel (Maschinenbauer) anfertigen lassen und bereue es nicht.
Beim Bau haben wir darauf geachtet, dass der Streuer relativ weit vorne steht, damit 1. noch ein großer Teil des Gewichtes auf den Schlepper übertragen werden und 2. ich den Streuer entsprechend tief montieren kann.
Momentan sind 560/45 R22.5 montiert, da die Streubahn aber auch da noch locker 20 cm drüber läuft, wären größere auch kein Problem.
Bei 4 t im Streuer liegen ca. 3,8 t auf der Achse. Das gesamte Eigengewicht + 200 kg liegen auf der Kugel.

Hier ein kleines Video dazu:

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MUKUbauer

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Re:Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #35 am: 12. Dezember 2014, 13:57:35 »

Sieht nicht verkehrt aus, mir würden Kotflügel fehlen ...
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Henrik

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Re:Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #36 am: 13. Dezember 2014, 21:36:14 »

Hallo!

ich fahre meinen Streuer seit diesem Frühjahr auch auf einem Fahrgestell.
Ich habe mir das ganze von meinem Onkel (Maschinenbauer) anfertigen lassen und bereue es nicht.
Beim Bau haben wir darauf geachtet, dass der Streuer relativ weit vorne steht, damit 1. noch ein großer Teil des Gewichtes auf den Schlepper übertragen werden und 2. ich den Streuer entsprechend tief montieren kann.
Momentan sind 560/45 R22.5 montiert, da die Streubahn aber auch da noch locker 20 cm drüber läuft, wären größere auch kein Problem.
Bei 4 t im Streuer liegen ca. 3,8 t auf der Achse. Das gesamte Eigengewicht + 200 kg liegen auf der Kugel.

Hier ein kleines Video dazu:



Sieht gut aus! Top Arbeit!

Die Lösungen aufgesattelt sind alle gut, aber haben in meinen Augen einen entscheidenden Nachteil. Die Teile sind nicht für die späte Düngung geeignet. Das ist in meinen Augen der Grund weshalb sich sowas grundsätzlich nicht durchgesetzt hat. Die Praxis möchte doch am liebsten einen Streuer auf Lafette, der handelsüblich ist (Marke egal), große Reifen verträgt 20.8R42 oder 520/85 R46 und damit für Spätdüngung geeignet ist. Kein Förderband oder Schnecke braucht, aber trotzdem 6-8 m³ tragen kann ohne negative Stützlast. So ein  Teil würde sich in Europa wie geschnitten Brot verkaufen!
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Schorsch

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Re:Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #37 am: 14. Dezember 2014, 03:31:44 »

Zur Spätdüngung könnte ich meinen Streuer ohne großen Aufwand vom Unterwagen abnehmen und wie jeden anderen auch in die Dreipunkt hängen. Beim Weizen sah ich bisher NICHT die Notwendigkeit. Die Bodenfreiheit ist nicht soviel schlechter als bei der Vorderachse meines Agrotron 105.
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2014, 08:58:46 von Schorsch »
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woodstock

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #38 am: 02. Mai 2015, 16:03:02 »

Hallo an die Community! Ich bin neu hier, habe mich soeben neu angemeldet, weil ich mich auch schon seit längerer Zeit mit dem Thema Düngerstreuer auf Fahrgestell befasse. Bis dato bin ich auch noch auf keinen grünen Zweig gekommen, bzw. sind mir die von den Firmen angebotenen Lösungen nicht "ausgereift" genug.
Wäre es möglich Bilder von Fahrgestellen zu bekommen.
Bitte um Antworten oder um Kontaktaufnahme per PN.
danke, WS
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Josef

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #39 am: 02. Mai 2015, 17:33:50 »

Hallo an die Community! Ich bin neu hier, habe mich soeben neu angemeldet, weil ich mich auch schon seit längerer Zeit mit dem Thema Düngerstreuer auf Fahrgestell befasse. Bis dato bin ich auch noch auf keinen grünen Zweig gekommen, bzw. sind mir die von den Firmen angebotenen Lösungen nicht "ausgereift" genug.
Wäre es möglich Bilder von Fahrgestellen zu bekommen.
Bitte um Antworten oder um Kontaktaufnahme per PN.
danke, WS

Hallo und Willkommen !!

Schau mal auf die Antwort 4, erste Seite von Hendrik. Wenn Du den Link anklickst siehst Du die
Bilder von monsanto, ich finde der Wagen ist sehr gelungen.
Bei dem selbstbau das Thema Zulassung nicht vergessen!
Wir haben ja schon über Sinn und Unsinn diskutiert, sieht jeder anders. Ich bin von der Idee aber auch wieder abgekommen ( ich habe 1,60 m Spur, da hab ich Angst vorm umkippen ;D ;D)

Gruß Josef
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woodstock

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #40 am: 02. Mai 2015, 18:48:38 »

Hallo an die Community! Ich bin neu hier, habe mich soeben neu angemeldet, weil ich mich auch schon seit längerer Zeit mit dem Thema Düngerstreuer auf Fahrgestell befasse. Bis dato bin ich auch noch auf keinen grünen Zweig gekommen, bzw. sind mir die von den Firmen angebotenen Lösungen nicht "ausgereift" genug.
Wäre es möglich Bilder von Fahrgestellen zu bekommen.
Bitte um Antworten oder um Kontaktaufnahme per PN.
danke, WS

Hallo und Willkommen !!

Schau mal auf die Antwort 4, erste Seite von Hendrik. Wenn Du den Link anklickst siehst Du die
Bilder von monsanto, ich finde der Wagen ist sehr gelungen.
Bei dem selbstbau das Thema Zulassung nicht vergessen!
Wir haben ja schon über Sinn und Unsinn diskutiert, sieht jeder anders. Ich bin von der Idee aber auch wieder abgekommen ( ich habe 1,60 m Spur, da hab ich Angst vorm umkippen ;D ;D)

Gruß Josef

Hallo Josef, danke für den Willkommensgruß und den Hinweis auf die Bilder!
Ja, sieht wirklich sehr schön aus.
Ich hätte gerne größere und breitere Räder, benötige allerdings eine Spur von 150 cm.
Wegen dem Umfallen hätte ich keine Bedenken, da wir nur flache Felder haben.
Die gezogene Feldspritze hat auch nur eine Spur von 150 cm ist noch nie umgefallen... :)
Werde mir da wohl auch selbst was basteln müssen... :(
WS
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Josef

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #41 am: 02. Mai 2015, 19:52:22 »

Hallo,
Ich komme aus dem absolut ebenen (wir sind nicht flach ;D ;D)Emsland.
Trotzdem hätte ich da Bedenken bei 1,5 m Spur. Eine Kurve zu schnell, eine Furche im Acker und schon liegt er. der Schwerpunkt ist sehr hoch, höher als bei einer Anhängespritze. Wenn ich so an Spätdüngung denke muss die Achse des Trailers auch schon recht hoch sein. Breite Reifen stehen ja auch im Widerspruch zur späteren Düngung.
Mein Fazit nach langen Überlegungen: ich Streu im Frühjahr mit den großen Schlepper und dann später mit dem Kleineren ( 460er Reifen) und dann kommt der Streuer nur halb voll
« Letzte Änderung: 02. Mai 2015, 20:08:12 von Josef »
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Niederbayer

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #42 am: 02. Mai 2015, 22:18:35 »


Hallo Josef, danke für den Willkommensgruß und den Hinweis auf die Bilder!
Ja, sieht wirklich sehr schön aus.
Ich hätte gerne größere und breitere Räder, benötige allerdings eine Spur von 150 cm.
Wegen dem Umfallen hätte ich keine Bedenken, da wir nur flache Felder haben.
Die gezogene Feldspritze hat auch nur eine Spur von 150 cm ist noch nie umgefallen... :)
Werde mir da wohl auch selbst was basteln müssen... :(
WS

mein Fahrgestell siehst du oben im Video... wie breit ist denn "Breit". Wenn du die 150 cm Spur brauchst, dann wird auch deine Reifenbreite beschränkt sein? 710/40 R22.5 würden auf mein Wägelchen passen... aber nur mit 225er Spur. Ist aber bis jetzt auch eine Einzelfertigung. Mein Cousin baut aber gerne auch weitere ;) hier seine Website: http://buengener-maschinenbau.de/sondermaschinenbau-26.html
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Christian2

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #43 am: 03. Mai 2015, 08:03:34 »

Wie klappt das eigentlich bei angehängten Streuern mit dem Abschalten am Ende der Fahrgasse? Beim Anbaustreuer ist es so, dass man erst abschaltet, wenn man mit den Vorderrädern schon einschlägt.  Der Dünger wird ja sehr weit nach hinten geworfen, und bei zu frühem Abschalten entstehen unterdüngte Stellen. Beim Anhängestreuer liegen die Streuscheiben noch weiter hinten, so dass beim Abschalten der Schlepper schon fast quer im Vorgewende steht, bevor abgeschaltet werden kann. Nur dann stimmt die Querverteilung hinten auch nicht mehr, weil der Anhängestreuer schon schräg in der Fahrgasse läuft. Oder denke ich zu kompliziert?
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woodstock

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Re: Düngerstreuer - Angehängt vs. angebaut
« Antwort #44 am: 03. Mai 2015, 08:49:10 »

Zitat
mein Fahrgestell siehst du oben im Video... wie breit ist denn "Breit". Wenn du die 150 cm Spur brauchst, dann wird auch deine Reifenbreite beschränkt sein? 710/40 R22.5 würden auf mein Wägelchen passen... aber nur mit 225er Spur. Ist aber bis jetzt auch eine Einzelfertigung. Mein Cousin baut aber gerne auch weitere ;) hier seine Website: http://buengener-maschinenbau.de/sondermaschinenbau-26.html

Danke Niederbayer, die HP deines Cousins habe ich im Zuge meiner Recherchen schon mehrmals besucht. Das Fahrgestell sieht sehr professionell aus, Maschinenbauer eben, entspricht aber leider nicht meinen Vorstellungen...
+ breite Bereifung
+ sehr solider Bau
+ Anbau höhenverstellbar
- durchgehende Achse, zuwenig Bodenfreiheit für Spätdüngung (gekröpfte Achse, Portalachse???)
- zuviel Stützlast am Schlepper (möchte mit einem kleineren Schlepper fahren)
- Baulänge des Fahrgestells zu lang, sollte kompakter sein
- wahrscheinlich kostet das Fahrgestell eine "Lawine"... :o
Gibt es eigentlich Düngerstreuer, wo die Streuteller höher als üblich (ca. 60 - 70 cm) arbeiten können (z.B. > 100 cm), dann würde man das Problem mit der Bereifung und dem Durchgang unter der Achse leichter in den Griff bekommen.
Habe bei meinem Schlepper einen Durchgang von mehr als 50 cm und das sollte auch beim Fahrgestell so sein.
WS
« Letzte Änderung: 03. Mai 2015, 09:20:28 von Klaus »
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