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Autor Thema: Horsch Cruiser XL  (Gelesen 16956 mal)

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Philipp

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Horsch Cruiser XL
« am: 22. Februar 2012, 17:27:14 »

Hallo,

wollte mal fragen was ihr von dieser Maschine haltet und ob vielleicht auch schon jemand Erfahrungen damit sammeln konnte.
Vielleicht hat ja auch schon jemand Infos bezüglich dem Preis.
Hoffe auf zahlreiche Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp
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Henrik

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #1 am: 24. Februar 2012, 21:31:58 »

Persönlich halte ich von Horsch Geräten nicht sehr viel. Das Gerät ist ja noch sehr neu und erfahrungsgemäss gibt es da meist noch ein paar Änderungen.
Kann das Gerät noch nicht so richtig einordnen, ist für mich so ein Mittelding zwischen allrounder und Vario Grubber, oder vielleicht Vergleichbar mit dem Swift von Väderstadt.
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ggunter

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #2 am: 25. Februar 2012, 00:24:40 »

Ich war die letzte Woche bei Horsch. Für mich ist der Cruiser der interesanteste Gubber den sie bauen und wir bekommen nach der Ernte einen vorgeführt.
100 kg Auslösekraft pro Zingen und 15 cm Strichabstand bei ordentlichem Durchgang und mit dem modifizierten Roll flex Packer.
Meine Überlegung ist das Gerät gegen die Amazone Catros zu tauschen.Die hab ich langsam satt.

gg
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tomiq

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #3 am: 25. Februar 2012, 09:14:42 »

@ Henrik,
mir geht es genauso.

Ich kenne zwar den Cruiser XL nicht gut genug, um die Maschine zu bewerten.
Was ich nur sagen kann, wir haben auf unserem Betrieb Horsch und Väderstad Technik parallel im Einsatz.
Die Firma mit dem größten Werbeetat ist nicht automatisch hinsichtlich Qualität und Fehlerbehebung die Beste.
Hier spreche ich aus leidvoller persönlicher Erfahrung   :-\

Wir bevorzugen daher in Zukunft eindeutig die Technik von Rot-Gelb, da bei den Schweden die Qualität und der Service 1a sind  :)

Schönen Tag noch
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berci

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #4 am: 25. Februar 2012, 09:55:27 »

Hallo Tomiq,

so wie ich es mit bekomme ist die gelb-rote Technik im Preis auch eine gute Hausnummer höher angesiedelt. Aus meiner sich haben die roten aus Bayern die letzten Jahre einiges an Qualitaet nachgeholt und die Innovation ist auf jeden Fall höher. Der Service haengt stark vom Haendler ab.
In der Summe ist mit den roten Maschinen durchaus eine wirtschaftliche Bodenbearbeitung und Saat möglich.

Zum eigentlichen Thema:
Der Cruiser scheint mir gegenüber dem blauen Allrounder mit den 100 kg Auslösekraft pro Zinken doch eher für die Stoppelbearbeitung geeignet sein. Kennt jemand den Preisunterschied zwischen den Beiden?


Berthold
« Letzte Änderung: 25. Februar 2012, 10:08:17 von berci »
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tom82

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #5 am: 25. Februar 2012, 10:05:51 »

Ich weiß jetzt nicht die preislichen Unterschiede aber wenn es um Grubber geht würde ich aufjedenfall auch über Köckerling nachdenken mir gefallen diese Maschienen sehr gut...
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berci

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #6 am: 25. Februar 2012, 10:10:12 »


Das mit den Köckerling Grubbern sehe ich auch so.


Berthold
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Henrik

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #7 am: 25. Februar 2012, 10:42:02 »

Ich weiß jetzt nicht die preislichen Unterschiede aber wenn es um Grubber geht würde ich aufjedenfall auch über Köckerling nachdenken mir gefallen diese Maschienen sehr gut...

Preislich ist Köckerling am günstigsten und Väderstad am teuersten, die verwenden meiner Meinung nach auch den besten und dicksten Stahl.

@berci

Das Horsch innovativ ist sehe ich nicht so, sehe Köckerling deutlich innovativer, die könnnen das nur nicht so schön vermarkten und verkaufen. orsch kommt mit Dingen auf den Markt die andere entwickelt haben, beobachtet den Markt und kommt dann.
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JD Bochum

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #8 am: 25. Februar 2012, 11:13:21 »


Das Horsch innovativ ist sehe ich nicht so, sehe Köckerling deutlich innovativer, die könnnen das nur nicht so schön vermarkten und verkaufen. orsch kommt mit Dingen auf den Markt die andere entwickelt haben, beobachtet den Markt und kommt dann.

Moin

Wir sind der Markt und Vordern doch auch Maschine die funktionieren wer jetzt was an dem Grubber erfunden hat ist mir egal nur das was bei mir auf dem Hof steht muss funktionieren. Ich Habe eine Horsch Terrano aus der ersten Serie und ich bin auch nicht mit allem Zufrieden gewesen und habe ihn Optimiert. Alle die Später gekauft haben haben bereits nicht mehr die Fehler die ich an meinen noch habe weil Horschs sie behoben hat. Wie die Gefederten Randscheiben (bei mir ist die Halterung schon Mehrfach geschweißt/Fahrten an Böschungen), Abdeckung der Clipse (immer Verdreckt), Randscharre (wirft die Erde am Rand gerne mal zu weit)……
Das ist für mich auch wichtig und nicht wer was erfunden hat.


Außerdem was heißt bei euch eigentlich am teuersten oder am billigsten wenn eine Maschine besser Arbeit leistet oder tiefer arbeiten kann, muss halt auch mal 5000 € mehr bezahlt werden, alleine schon wenn ich einen Reifen Packer mit einer Rohstabwalze vergleich sind das schon mahl 3000€

Wir wollen doch hier keinen Marken Krieg sondern uns über die Maschinen Unterhalten.


Aber mahl wieder zum Thema:
den Horsch Cruiser XL gibt es ja in Arbeitsbreite von (m)   4,80   6,00   7,35
Gibt es ihn eigentlich da immer nur mit Feder Zustreichern und Roll flex Packer??
« Letzte Änderung: 25. Februar 2012, 11:22:04 von JD Bochum »
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ggunter

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #9 am: 25. Februar 2012, 11:22:40 »

Ich kenne Horsch seit etwa 20 Jahren und habe die Entwicklungsschritte gut mitbekommen. Ich kenne auch keine Firma die das Ohr so am Kunden hat wie die FA Horsch.
Daher kommt auch der Erfolg. Das muß auch nicht alles Eigenentwicklung sein, und die Ansichten z.B. über die Lockerungstiefen währed dieser Zeit haben sich auch stark gewandelt.Warum auch nicht wenns der Kunde verlangt?
Das der Cruiser nicht für tiefe Bearbeitung ist sollte klar sein,,, er fällt in die Allrounder Klasse jedoch mit hochwertiger Zinkenfederung.

gg
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ggunter

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #10 am: 25. Februar 2012, 11:28:58 »

den 7,35 m gibt es alternativ mit Keilringwalze, die Dreipunktgeräte nur mit Rollflex.
der 6 m dreipunktanbau wiegt z.B. 3000 kg  der 7,35 m  6350 kg
gg
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berci

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #11 am: 25. Februar 2012, 16:14:37 »

Zitat
Das Horsch innovativ ist sehe ich nicht so, sehe Köckerling deutlich innovativer, die könnnen das nur nicht so schön vermarkten und verkaufen. orsch kommt mit Dingen auf den Markt die andere entwickelt haben, beobachtet den Markt und kommt dann.

Hallo Henrik,

natürlich hat Horsch nicht die Kurzscheibenegge oder den Allrounder erfunden. Aber wie Gunter schon gesagt hat, haben sie in einigen Bereichen ihr Ohr naeher an der Praxis. Beispiel dafür sind aus meiner Sicht z. B. Airseeder, Pronto, Striptill bei Getreide und Raps mit dem Focus, gezogene Einzelkorndrille mit integriertem Düngertank oder Überladewagen ohne liegende Schnecke.
Dadurch, dass sie viel Probieren, kam es in der Vergangenheit öfter zu Problemen bei der Stabilitaet.

Gigt es noch einen Geraetehersteller, der selber so viel Ackerbau betreibt?

Aber nochmal, natürlich haben andere Firmen auch schon was erfunden (z.B. die Rapid lange vor der Pronto).
 
Berthold

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Ulrich

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #12 am: 25. Februar 2012, 18:02:50 »

Zitat
Das Horsch innovativ ist sehe ich nicht so, sehe Köckerling deutlich innovativer, die könnnen das nur nicht so schön vermarkten und verkaufen. orsch kommt mit Dingen auf den Markt die andere entwickelt haben, beobachtet den Markt und kommt dann.

Hallo Henrik,

natürlich hat Horsch nicht die Kurzscheibenegge oder den Allrounder erfunden. Aber wie Gunter schon gesagt hat, haben sie in einigen Bereichen ihr Ohr naeher an der Praxis. Beispiel dafür sind aus meiner Sicht z. B. Airseeder, Pronto, Striptill bei Getreide und Raps mit dem Focus, gezogene Einzelkorndrille mit integriertem Düngertank oder Überladewagen ohne liegende Schnecke.
Dadurch, dass sie viel Probieren, kam es in der Vergangenheit öfter zu Problemen bei der Stabilitaet.

Gigt es noch einen Geraetehersteller, der selber so viel Ackerbau betreibt?

Aber nochmal, natürlich haben andere Firmen auch schon was erfunden (z.B. die Rapid lange vor der Pronto).
 
Berthold



Hallo Berthold,
also das halte ich für Falsch. Es ist doch eher so: das allergrösste Verkaufs- und Marketinggenie M. Horsch sagt den Bauern was gerade Phase ist im Ackerbau und kann dazu natürlich immer die passende Maschine liefern.
Alles was hier als Innovation durchgeht ist woanders in der Welt doch schon lange ein alter Hut (Stripptill zb.)
Beste Grüsse
Ulrich
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Flori

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #13 am: 25. Februar 2012, 18:07:01 »

 Hallo.

 Ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum Horsch mit dem Cruiser auf den Markt gekommen ist. Vielleicht kann mich ja jemand aufklären. Ich bin letzten
 Sommer den Horsch Tiger Xl, 6 balkig, gefahren. Das Ding war erste Sahne. Was der an Strohhaufen geschluckt und verteilt bekommen hat war nahe dem
 Köckerling Vario ohne nun so extrem lang wie dieser zu sein. Einziges manko die Riefenpackerwalze, wenns nass ist. Da versteh ich die Entwicklung zum
 Fahrwerk schon. Nur ists witzig was den Bauern alles als neu verkauft wird. Hersteller wie Horsch kamen vor paar Jahren auf die Idee das Fahrwerk durch
 den Reifenpacker zu ersetzen. Nu gibts dochwieder die klassische Variante und alles strahlt in neuer Frische, naja...

 nette Grüße, Florian
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Franzl

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Re: Horsch Cruiser XL
« Antwort #14 am: 25. Februar 2012, 18:34:22 »

Moin

Wir sind der Markt und Vordern doch auch Maschine die funktionieren wer jetzt was an dem Grubber erfunden hat ist mir egal nur das was bei mir auf dem Hof steht muss funktionieren. Ich Habe eine Horsch Terrano aus der ersten Serie und ich bin auch nicht mit allem Zufrieden gewesen und habe ihn Optimiert. Alle die Später gekauft haben haben bereits nicht mehr die Fehler die ich an meinen noch habe weil Horschs sie behoben hat. Wie die Gefederten Randscheiben (bei mir ist die Halterung schon Mehrfach geschweißt/Fahrten an Böschungen), Abdeckung der Clipse (immer Verdreckt), Randscharre (wirft die Erde am Rand gerne mal zu weit)……


Da würde ich eher mal sagen, Horsch wirft unausgegorene Produkte und lässt diese dann beim Kunden reifen! Deine Probleme sind doch der beste Beweis dafür, dass vor Markteinführung nicht genug getestet wird, denn wäre es so, würde sowas gar nicht erst vorkommen.
Das bestätigt auch meinen bisherigen Eindruck von dieser Firma....


Und das Verkaufsrezept ist einfach: einfach alle paar Jahre was altes ausgraben und als neu verkaufen und dazu noch Propaganda machen.....
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