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Autor Thema: Großfederzinkenegge  (Gelesen 23241 mal)

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Tim

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #30 am: 26. November 2010, 23:11:45 »

die Pflüge sind daneben - mit dieser Sternchen Arretierung für die Steinsicherung  - meinst du das?
da braucht man nur mal ein nasses Fleckchen am Vorende zu haben und schwuppdiwupp ist der Stern rund und der Körper zieht nicht mehr rein, das passiert 5 mal am Tag und dann hat man die Schnauze voll!

hier war es sonst/ist es gängige Praxis mit Eggebalken und vorne schweren und hinten mittleren Eggenfeldern zweimal vorm Mais vorzuarbeiten - macht mehr Pulver als ich am Anfang so gedacht habe, aber Einebnung ist gleich null und der Boden ist nach nem ordentlich Frost hier ungewohnt butterweich, sodass man dann 12cm Pulver hat und das gefällt mir nicht, in dem pulvrigen Boden versinkt die Drillmaschine und die Körner gehen nicht auf wenns trocken bleibt

da ist der Feingrubber schon was genaueres und ausserdem sehr viel schonender für die Bandscheiben wenns ums umsetzten geht

mfg tim
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Jochen

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #31 am: 27. November 2010, 14:47:18 »

nö der kommt mit dem Maisstroh hier nicht klar... scheint zu viel zu sein...  ;)
aber das wäre ein anderes Thema
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Henrik

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #32 am: 13. Mai 2011, 19:33:52 »

Ja Haben wir,

Derzeit rechts 16mm striegelzinken immer im doppelpack dort wo der "damm" entsteht.
Links im moment ne konstuktion die den köckerling zustreichern ähnelt, aber an 45mm blattfedern hängt.

Bin leider noch unschlüssig was endgültig drankommt, bei viel aufwuchs (Zwischenfrucht) laufen die striegelzinken besser, bei wenig die köckerling variante. bei ganz schwazem boden laufen gerade winkeleisen am besten.

Warscheinlich werden wir über winter überall nen 3er satz striegelzinken einbauen, beim versuch hat mr das so mit am besten gefallen.

Mache die Tage mal fotos.



Hast du das Gerät über Winter umgebaut?

Gruss

Henrik
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Böhmus

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #33 am: 17. Mai 2011, 23:03:43 »

Hallo Henrik,

Ja wir wahren im Winter bzw. Frühjahr wieder am Basteln.
Zurzeit fahre ich ne lösung mit 2 je 12cm 18er rundeisen die als v an einer 45er blattfeder Hängen.
Die Lösung mit den Striegelzinken arbeitet mir auf schwarzem boden zu schlecht, die zuerst favorisierte dreifach variante gefällt mir bei viel grünaufwuchs nicht.

Im Frühjahr sah es eigentlich unter allen bedingungen gut aus. Jetzt gucke ich im herbst noch wegen stoppelland, und ansonsten bleibt das so.

Jan
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Chaos ist ein wort das wir erfunden haben um eine Ordnung zu Beschreiben die wir nicht Verstehen

Henrik

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #34 am: 05. Juni 2011, 18:58:04 »

Hallo Jan,

hast du Bilder vom Umbau?

Gruss

Henrik
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Uwe

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #35 am: 09. Juni 2018, 18:55:34 »

Ich hol das Thema hier mal wieder raus.
Ich grübele jetzt schon länger darüber, ob ich mich auch mal mit einer Großfederzinkenegge versuchen sollte.
Ich würde dann wohl auf 70x12 Zinken mit 15cm Strichabstand gehen.
Jetzt die entscheidende Frage:

Halten diese 70x12 Zinken (z.B. CP100150 "Herkules" von Kramp) lehmigen Boden mit Steinen aus?

Oder braucht man da bei 10...12cm Arbeitstiefe eine "echte" Steinsicherung?

Es kommen halt auch mal, Stück für Stück, richtige Felsen raus. Brechen die Zinken sofort, wenn die "auf Granit beissen", oder federn die weit genug aus?


Uwe
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Markus

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #36 am: 09. Juni 2018, 21:05:33 »

Hallo Uwe,
grundsätzlich gillt: wenn Du Steine hast, ist die Federzinkenegge tabu, es sei denn Du verfügst über Technik zur Beseitung von Steinen (Sammler, Schwader, Fräse oder fleissige Handarbeiter :))........

Wir haben uns trotz Steinen für den zweiten Weg entschieden und sind mit den Güttler Zinken (an der Supermax) sehr zufrieden. In 5 Jahren haben wir erst zwei Zinken verbogen und keiner ist gebrochen.  Zum Vergleich: An der Lemken Kreiselegge brechen jedes Jahr 2-3 original Zinken und das ist schon sehr gut!
Ich habe die Maße nicht im Kopf, aber die Zinken (mit Verstärkung) gab es damals nur bei Güttler. Köckerling, Saphier etc. hatten andere.
Gruß
Markus
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Wade

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #37 am: 09. Juni 2018, 22:04:40 »

Ich hol das Thema hier mal wieder raus.
Ich grübele jetzt schon länger darüber, ob ich mich auch mal mit einer Großfederzinkenegge versuchen sollte.
Ich würde dann wohl auf 70x12 Zinken mit 15cm Strichabstand gehen.
Jetzt die entscheidende Frage:

Halten diese 70x12 Zinken (z.B. CP100150 "Herkules" von Kramp) lehmigen Boden mit Steinen aus?

Oder braucht man da bei 10...12cm Arbeitstiefe eine "echte" Steinsicherung?

Es kommen halt auch mal, Stück für Stück, richtige Felsen raus. Brechen die Zinken sofort, wenn die "auf Granit beissen", oder federn die weit genug aus?


Uwe

ich hab mit meiner Großfederzinkenegge Gryf im Frühjahr bei Frost die Ackerfurche eingeebnet, bei -5° wurde es immer sehr schnell zu hart. In der einen Nacht wollte ich unbedingt noch nen Acker fertig machen um nicht nochmal 20km fahren zu müssen, da hat er z.T. richtige Platten raus gerissen. Zinken ist dabei gar keiner kaputt gegangen, nur einige Schrauben von der Befestigung der Zinken.
Steine holt man damit zwar hoch, aber der Maschine sollte es kaum was ausmachen. Nur bei einigen Walzen können sich die Steine verklemmen.

Für die erste Bodenbearbeitung auf schwereren Böden sind die Zinken aber zu leicht, auf Löss geht es sehr gut wenn die Strohverteilung passt und kein Lager/Langes Stroh aufm Acker liegt.
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Cyberlui

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #38 am: 09. Juni 2018, 23:28:36 »

Hallo Uwe
ich geb jetzt einfach mal etwas weiter was mir gesagt wurde.
Die Federzinken "glühen " bei einer Arbeitsgeschwindigkeit größer 12 km/h aus, d.h. Wenn du schneller fährst "glühen" die Federzinken im Bereich der Biegung aus, sie werden dort sehr warm und verlieren ihre Federmöglichkeit,und härten aus, mit der Zeit.
Ob das Stimmt? ich weiß es nicht. Aber bei uns mit "steinigen Ton" hat sich schon gezeigt das die, die schneller bei der Bearbeitung fahren einen höheren Zinkenverschleiß haben. Ob das auf allen Flächen der Fall ist weiß ich nicht. Nachvollziehbar scheint es mir allerdings.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2018, 23:35:28 von Cyberlui »
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Henrik

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #39 am: 10. Juni 2018, 20:52:30 »

Ich hol das Thema hier mal wieder raus.
Ich grübele jetzt schon länger darüber, ob ich mich auch mal mit einer Großfederzinkenegge versuchen sollte.
Ich würde dann wohl auf 70x12 Zinken mit 15cm Strichabstand gehen.
Jetzt die entscheidende Frage:

Halten diese 70x12 Zinken (z.B. CP100150 "Herkules" von Kramp) lehmigen Boden mit Steinen aus?

Oder braucht man da bei 10...12cm Arbeitstiefe eine "echte" Steinsicherung?

Es kommen halt auch mal, Stück für Stück, richtige Felsen raus. Brechen die Zinken sofort, wenn die "auf Granit beissen", oder federn die weit genug aus?


Uwe

Hallo Uwe,

wann und wie willst denn die Grossfederzinkenegge einsetzen?

12 cm ist schon ein Wort. Das wird nur bei entsprechendem Boden gehen. Das federn ist nicht das Problem, die Zinken brechen meist wenn sie nach vorne schiessen und nicht wenn sie auf ein Hindernis stoßen.
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Uwe

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #40 am: 10. Juni 2018, 23:43:49 »

Hallo Henrik,

naja, ob die Zinken brechen wenn sie auf das Hindernis treffen, oder Sekundenbruchteile danach, wenn sie nach vorne schnellen, ist doch nebensächlich, oder?
Entscheidend ist, dass das Hindernis zu Bruch führt ... oder eben nicht!

Ich habe letztes Jahr im Herbst 15ha Getreide nach Erbsen mit meinem 5m Fortschritt B255 saatfertig gemacht. Genau die Schläge stehen jetzt am besten.
Offensichtlich war flaches Arbeiten genau richtig. Da wurde auch nur 10 ... 15cm tief rumgekratzt (mehr schaffen meine 100 PS ja auch gar nicht...).

Dieses Frühjahr hab ich nach Winterraps und Glyphosat für Sommertriticale ein vernünftiges flaches Saatbett damit hergestellt ... steht auch super.

Jetzt stelle ich 60ha auf Bio um, da muss man auch "Unkrautkuren" fahren können. Da passt mit 5m Arbeitsbreite natürlich die Flächenleistung.

Alles in allem habe ich mich jetzt geradezu in das Gerät verliebt, nachdem es lange in der Ecke gestanden hatte. Leider haben meine "Helfer" es geschafft auf schwerem Boden mit Steinen 15 von 25 Zinken abzubrechen. Die Originalzinken sind kaum zu bekommen und ehrlich gesagt macht es auch keinen Sinn die wieder anzuschaffen. Aber das Gerät etwas zu verlängern und mit Großfederzinken zu bestücken, gefällt mir ganz gut. Immerhin ist der Rahmen halbwegs stabil und klappt hydraulisch. Ne Walze werde ich da so nicht anbauen können, eine Reihe Striegelzinken aber auf jeden Fall. Als Walze könnte man zur Not eine 5m Güttler oder 5m Cambridge Walze per Kette oder Deichsel hinten dranhängen ... umständlich aber zur Not machbar. (...ist sogar original eine geschweißte Öse dafür dran...)

Das alles macht aber keinen Sinn, wenn die Zinken das nicht durchhalten ...
... mal gucken ob ich in Strenzfeld mehr Infos zu dem Thema kriege, oder eben hier im Forum!
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Wade

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #41 am: 11. Juni 2018, 00:11:40 »

ich denke bei schwerem Feld mit Steinen wirst was stabileres brauchen als die 0815 Herkules Federzinken. Für Unkrautkur gehts damit wenn zuvor mit nem schwereren Grubber gelockert wurde, für ersten Stoppelsturz eher nicht.

Ich bin auch am überlegen wie man es am besten macht. Irgendwie lacht mich sowas wie der Agrifarm Euroflex an (http://www.agrifarm-maschinen.com/portfolios/euroflex/). Enger Strichabstand, etwas stärker als die normalen Allrounder.
Ich glaub ich schau mal ob ich im Sommer so einen zum vorführen bekomme.
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Henrik

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #42 am: 11. Juni 2018, 00:43:19 »

@uwe

Probiere es aus. Vielleicht habe ich es nicht genau genug beschrieben, Probleme gibt es nur wenn der Zinken ins Leere schlägt, beispielsweise in einer Fahrgasse. Sonst wäre auf schwerem Boden die Zinken ja nach ein Paar ha alle kaputt.

Ich habe ja so ein Gerät gehabt. Es hat seine Berechtigung!!  Aber es kommt auf den Boden an. Je leichter der Boden desto eher kann es passen.
Je schwerer der Boden desto weniger kann es passen.
Je feuchter es ist desto eher passt es, je trockener desto weniger passt es meiner Meinung nach.
Ich habe mich von dem Gerät getrennt weil es bei mir am Ende zuwenig passte. Bei mir hat der Köckerling Vario deutlich mehr Arbeit übernommen. Kostet sicherlich mehr Kraft, mehr ps usw. aber das Arbeitsergebniss passt hier deutlich besser ( endmoränen Landschaft)

Bei 12 cm Tiefe und schwerem Boden und/oder Trockenheit braucht man hier ein stabilen Zinken.
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Uwe

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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #43 am: 11. Juni 2018, 07:36:42 »

Ich denke es gibt primär folgende Anwendungsfälle:

1. zweite Bearbeitung bei Mulchsaat (z.B. nach Scheibenegge)
2. Saatbett nach Pflug
3. Acker schwarz halten zur Unkrautbekämpfung
4. Aufziehen von feuchtem Boden zum Abtrocknen

Wenn ich so recht überlege, gibt es wahrscheinlich von der Zugkraft her eine natürliche Begrenzung. Mit jetzt 100 PS und demnächst vielleicht 130 oder 140 PS begrenzt sich das Gerät wahrscheinlich von selbst so, dass nichts passieren kann.
Bei trockenem und hartem Boden kriege ich den vermutlich gar nicht tief genug rein bzw. nicht schnell genug gezogen, dass Zinken brechen?!?

Der 100x14 Zinken gefällt mir auch ganz gut, geht ja schon eher Richtung Vario. Ich glaube aber, den kriege ich bei 20 bis 30 PS/m nie ausgelastet. Dann kann man wahrscheinlich mit 40PS/m anfangen? Solche Arbeiten macht bei mir dann schon der kleine Achat ... kleine Arbeitsbreite und vier Balken. Der passt halt zurzeit nicht, wenn man flach arbeiten und viel Fläche schaffen will.

Wahrscheinlich werde ich einfach mal die Mittelsektion mit ein paar 70x12 Zinken ausrüsten und probieren, ob die halten. Wenn es passt, gibts einen vollen Satz.
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Re: Großfederzinkenegge
« Antwort #44 am: 11. Juni 2018, 11:46:18 »

Gibt es nicht auch noch 90 mal 13 Zinken oder irre ich ? Wäre ein Kompromiss.
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