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Autor Thema: Getreidepreise  (Gelesen 717689 mal)

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derKarsten

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Re: Getreidepreise
« Antwort #120 am: 31. Oktober 2007, 10:20:09 »

Wo du das Thema "Einschätzung" aus sicht von Wertpapier -Handelshäusern hier mit rein gebracht hast,

In wie weit man diese Forwardkurven für sich ernst nehmen soll, sei jedem selber überlassen. Ich weiß selber auch nicht, nach welchen genauen Formeln dies Kurven entwickelt wurden, aber vieleicht interessiert sich ja der eine oder andere hierfür.

http://www.goldman-sachs.de/isin/detail/DE000GS0CC65/

Edit:

Nach dem öffnen des Links muss man auf "Basiswert" oberhalb der Graphik klicken!
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2007, 10:22:12 von derKarsten »
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Rapeseed

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Re: Getreidepreise
« Antwort #121 am: 31. Oktober 2007, 19:47:57 »

Verkaufswellen auf dem Weizenmarkt

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ (30.10.07) - Über den Weizenmarkt rollen seit Anfang Oktober mit kurzen Unterbrechungen wahre Verkaufswellen hinweg. Seit die Notierungen zu Beginn des Monats an allen bedeutenderen Handelsplätzen und in allen Währungen Rekordhöhen erreicht hatten und die Nachricht von der Knappheit an diesem wichtigsten Nahrungsgetreide bis in die letzten Winkel vorgedrungen war, ging es zum Beispiel an den amerikanischen Märkten in der Spitze um etwa 15 Prozent bergab.

Während offenbar viele Marktteilnehmer, darunter auch angesehene Fachleute, noch nicht vom Ende des Haussezyklus sprechen wollen, sind andere davon überzeugt, dass der Weizenmarkt die zu diesem Zeitpunkt überschaubaren hausseträchtigen Aspekte bereits in den Preisen berücksichtigt hat. Sie räumen aber ein, dass dem im Frühherbst möglicherweise nach oben hin entstandenen Exzess nun ein weiterer nach unten hin folgen könnte.

Reaktionen auf der Nachfrageseite

Auf dem Weltmarkt ist die Saison 2007/08 (Juli/Juni) noch nicht einmal zur Hälfte vorüber, und die Ernten auf der südlichen Halbkugel sind noch längst nicht eingebracht. Dennoch können Fachleute das in diesem Rechnungsjahr zu erwartende Gesamtangebot inzwischen recht zuverlässig abschätzen.

Offen bleibt hingegen wohl noch einige Monate lang, wie sich die Nachfrage entwickelt. Aller Erfahrung reagiert der Bedarf an Weizen wenig elastisch auf nennenswerte Preisbewegungen, doch könnte es nach Meinung von Analysten sein, dass der seit Ende Mai zum Beispiel am Markt in Kansas City verzeichnete Anstieg um in der Spitze fast 100 Prozent zunächst auf der Nachfrageseite einiges bewegt hat. Es wird sparsamer mit dem Getreide umgegangen, die besonders knappen und teueren Qualitätssorten werden verstärkt mit Ware von geringerer Qualität gemischt und zu Nahrungsmitteln verarbeitet, und vor allem scheint die Nachfrage nach Weizen als Futtergetreide 2007/2008 deutlich hinter dem langjährigen Durchschnitt zurückzubleiben.

Ausbau der Produktion hat natürliche Grenzen

Sicher ist zu diesem Zeitpunkt nur, dass die Hausse auch auf der Angebotsseite wirkt. Die Erzeuger spüren rund um den Erdball einen hohen Anreiz, die Produktion zu steigern. Dies wird sich in einer kräftigen Ausweitung der Anbaufläche für Weizen ausdrücken. Für die inzwischen weitgehend ausgebrachte amerikanische Winterweizenernte 2008/2009 (Juni/Mai) liegen bereits Schätzungen vor. Sie stellen eine Zunahme von 5 bis 7 Prozent in Aussicht. In Amerika macht Winterweizen gewöhnlich zwischen zwei Drittel und drei Viertel der gesamten Weizenproduktion eines Jahres aus. Das Land ist der mit Abstand bedeutendste Exporteur von Qualitätsweizen.

Weltweit könnte die Weizenfläche für die kommende Saison um 3 bis 4 Prozent zunehmen, heißt es in Fachkreisen. Dass der Anstieg nicht stärker ausfällt, wird mit den eng begrenzten Möglichkeiten begründet, die Agrarflächen auszuweiten.

Zudem konkurrieren andere Feldfrüchte wie Mais und Ölsaaten gegen Weizen um die verfügbaren Flächen. Entscheidend dafür, dass die Weltproduktion an Weizen in der kommenden Saison ausreicht, um den laufenden Bedarf zu decken und einen Wiederaufbau der Vorräte zu erlauben, sind die Witterungs- und Wuchsbedingungen in den jeweiligen Erzeugerländern.

Australische Dürre könnte Angebot dämpfen

Heute scheint der Markt noch zu erwarten, dass die Produktion kräftig erhöht werden kann. Es kursieren Prognosen von wenigstens 650 Millionen Tonnen. Dies wäre ein Rekord, der die Ernte der laufenden Saison, die nach Schätzung des Internationalen Getreiderats (IGC) 602 Millionen Tonnen erbringen soll, weit übertreffen würde. Der bisherige Rekord wurde 2004/2005 mit 628 Millionen Tonnen erreicht.

Der IGC erwartet in der laufenden Saison wie schon im vorausgegangenen Rechnungsjahr einen Weltverbrauch von 610 Millionen Tonnen. Die bisherige Höchstmenge wurde 2005/06 mit 624 Millionen Tonnen verzeichnet.

Doch die Wuchsbedingungen können einen dicken Strich durch allzu optimistische Prognosen machen, wie die Situation in Australien zeigt. Die nun langsam hereinkommende neue Ernte dort soll nach Schätzung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) nur 13,5 Millionen Tonnen erbringen. Sie wurde nach dem Stand vom 1. Oktober erstellt. Einen Monat zuvor kündigte das Ministerium noch einen Ertrag von 21 Millionen Tonnen an. Dürre in bedeutenden Erzeugerregionen hat die Ernte drastisch verringert.

Quelle: http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~EFD71011406054BE7B950E5084F128CE0~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_investor
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Henrik

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sinkende Weizenpreise
« Antwort #122 am: 14. November 2007, 08:15:26 »

Van Hoven erwartet sinkende Weizenpreise

Eine wachsende Produktion und sinkende Weizenpreise erwartet Jan Paul van Hoven. Der Präsident des European Arable Farmers Club rechnet zur Getreideernte 2008 mit einem mittleren Weizenpreis von 150 €/t. Die Landwirte sollten sich daher intensiver mit dem Risikomanagement beschäftigen und nicht auf weiterhin hohe Preise setzen, sagte van Hoven gestern während des „Wheat Event“ der Agritechnica in Hannover. (hol)

http://www.ernaehrungsdienst.de/nachrichten/aktuell/pages/protected/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&id=24329&currPage=
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joe

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Re: Getreidepreise
« Antwort #123 am: 14. November 2007, 23:11:12 »

bange machen gildet nicht !!
 joe
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....... den Rest mußt du bezahlen !

Ulrich

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Re: sinkende Weizenpreise
« Antwort #124 am: 14. November 2007, 23:30:53 »

Van Hoven erwartet sinkende Weizenpreise

Eine wachsende Produktion und sinkende Weizenpreise erwartet Jan Paul van Hoven. Der Präsident des European Arable Farmers Club rechnet zur Getreideernte 2008 mit einem mittleren Weizenpreis von 150 €/t. Die Landwirte sollten sich daher intensiver mit dem Risikomanagement beschäftigen und nicht auf weiterhin hohe Preise setzen, sagte van Hoven gestern während des „Wheat Event“ der Agritechnica in Hannover. (hol)

http://www.ernaehrungsdienst.de/nachrichten/aktuell/pages/protected/show.prl?params=%26recent%3D1%26type%3D1&id=24329&currPage=

hat diesewr van hoven auch den anstieg vorhergesagt??
Gruß Ulrich
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canadafarmer

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Re: Getreidepreise
« Antwort #125 am: 20. November 2007, 19:17:20 »

hallo  zusammen, wie  schauts  in europa mit den getreidepreisen  aus,weizen haben  ihr  ja  sicher  verkauft  anfang  oktober  wie  das  hoch  war.
denke  der raps, hat noch eineiges  zu  gewinnen in die  naechsten  zeit, wenn man sich  die  trents  ansieht
und die  chart's.
habt  ihr noch viel  raps  auf  lager?
ich hab meinen weizen  alles  verkauft auf den papier, und beim raps  wart  ich noch.
mfg  robert
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Henrik

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Re: Getreidepreise
« Antwort #126 am: 20. November 2007, 23:10:35 »

Hier gehe die Getreidepreise derzeit runter. Weizen hier im Norden derzeit 21,50 € und neue Ernte 17 €. Raps ist stabil bei 37,50 € egal ob neue oder alte Ernte. Einige munkeln von preisen um die 15 € nächstes Jahr für Weizen.

Auf jeden Fall ist derzeit mehr als genug Ware am Markt. Hier haben einige Landwirte verkauft, aber die Ware bleibt länger liegen als geplant! Das ist so ein Zeichen!

@ Robert

wie sind denn die Preise bei dir ?
« Letzte Änderung: 20. November 2007, 23:27:41 von Henrik13 »
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canadafarmer

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Re: Getreidepreise
« Antwort #127 am: 21. November 2007, 17:25:33 »

hallo hendrik
weizenpreis is  zur zeit
170 euro/tonne  umgerechnet, das is  mehlweizen mit  13.5% eiweis.
und raps  ist 310euro/ tonne  zur zeit.
neue  ernte  sep2008  is  316euro/ tonne.was wir  eigentlich noch nie geshen haben, so an hohen preis.
mfg robert
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canadafarmer

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Re: Getreidepreise
« Antwort #128 am: 07. Dezember 2007, 18:38:40 »

hallo wie  sieht  es bei euch aus  bei den  getreidepreisen, hier  ist  weizen  hoch wie  noch  nie, raps  auch, wie lange  kann das noch  raufgehen, bevor  der grosse  ausstieg  kommt der spekulaten?
mfg robert
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muh

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Re: Getreidepreise
« Antwort #129 am: 07. Dezember 2007, 18:53:50 »

habe 150 to roggen und 100 to a weizen für 21/dt abgegeben erstmal..damit die mühle versorgt ist ... ;)

hattest du nicht gefordert alles anzugeben?oder wars ein anderer?

so a la
ab hof
frei mühle
incl.mwst
excl.mwst?????

so ist das ja nur ein brocken a la friss und stirb.....

kopfschüttelnd.....
michael
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Heiner

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Re: Getreidepreise
« Antwort #130 am: 09. Dezember 2007, 07:13:33 »

Hallo canadafarmer

die Preisentwicklung kannst Du hier verfolgen : http://www.raiffeisen.com/markt/telegramm/produkt/euronext/weizen/index_html

aber wie sich die Spekulanten verhalten werden das kann ich auch nicht vorhersagen

Gruß Heiner
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Moin

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Re: Getreidepreise
« Antwort #131 am: 20. Dezember 2007, 22:22:25 »

Die Weizenpreise für 08 sind jetzt wieder bei über 20 €. Werde wohl einen kleinen Teil absichern.
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Hart aber Herzlich

gpi

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Re: Getreidepreise
« Antwort #132 am: 22. Januar 2008, 18:12:09 »

Moin
 die abgabe <<preise ab hof liegen hier bei über 24,50 plus .keiner der noch luft hat braucht
unter 26,00 zu verkaufen.Anfang Feb. geht die Preisrälly los
Mfg GPI
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muh

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Re: Getreidepreise
« Antwort #133 am: 22. Januar 2008, 18:31:16 »

ich habe gestern ein angebot bekommen

tommi
27,50 ab hof incl.mwst.
28,00 frei mühle (wäre aber ein wenig zu fahren)
lieferung februar

wir haben beschlossen zu warten.obwohl es schon verlockend wäre....
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Henrik

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Re: Getreidepreise
« Antwort #134 am: 23. Januar 2008, 14:51:33 »

Anfang Feb. geht die Preisrälly los
Mfg GPI

Endlich mal einer der mehr weiß als die anderen ;-) Warum meinst du denn es im Februar losgeht, die frage ist doch nur geht die Rally nach unten oder nach oben?
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