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Autor Thema: Getreidepreise  (Gelesen 671855 mal)

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Friedrich

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Re: Getreidepreise
« Antwort #105 am: 13. September 2007, 20:21:28 »

wo gibts die 27,80? ortsangaben wären nicht schlecht für die einschätzung, da es doch recht stark schwankt von region zu region.
hier sind ohne handeln 24,50 € netto (NRW) angeboten. Was denkt ihr geht der Preis noch ein Stück in nächster Zeit? Stichwort Maisernte und beginnende Ernte auf der anderen Seite der Welt?

Friedrich
« Letzte Änderung: 14. September 2007, 10:11:32 von Friedrich »
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Walter

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Re: Getreidepreise
« Antwort #106 am: 13. September 2007, 22:00:06 »

Hallo,


Habe heute mein Triticale verkauft.
Preis: 22,65€ zuzüglich Steuer, Raum Mittelhessen, Händler ist Fa. Roth Agrar.
Voraussetzung: Ware muß in 1 Stunde LKW weise verladen werden.
Abholung und Bezahlung erste Woch in Oktober.


MFG
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Früher hatte ich Zeit und Geld. Jetzt habe ich Landwirtschaft.

Ulrich

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Re: Getreidepreise
« Antwort #107 am: 13. September 2007, 23:37:41 »

wo gibts die 27,80? ortsangaben wären nicht schlecht für die einschätzung, da es doch recht stark schwankt von region zu region.
hier sind ohne handeln 25 € netto angeboten. Was denkt ihr geht der Preis noch ein Stück in nächster Zeit? Stichwort Maisernte und beginnende Ernte auf der anderen Seite der Welt?

Friedrich
hallo Friedrich,
ortsangabe wäre wirklich gut! 8)
Gruß Ulrich
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clara

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Re: Getreidepreise
« Antwort #108 am: 13. September 2007, 23:45:53 »

in einer unterhaltung fiel neulich im zusammenhang mit der preisentwicklung für getreide der satz, lieber an der händler verkaufen, der weniger zahlt, aber wirklich zahlt, als an einen luftikus verkaufen,der meint, er kann mehr als der regionale händler und nach der abfuhr der vollen lkw´s auch auf nimmerwiedersehen verschwindet ohne auch nur ein g korn zu bezahlen oder mit ungedeckten schecks versucht zu zahlen... diese aussage  hat mich sehr nachdenklich gestimmt, zumal der kollege sich sonst nie zu solchen sätzen hinreissen lässt.. demnach haben die ersten schon lehrgeld gezahlt. *leider*

viele grüsse anja
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Ein deutsches Sprichwort sagt: "Alles verstehn- heisst alles verzeihn." - Nur gut, dass ich nicht alles versteh. *lächel und zwinker* Landwirtschaft ist kein Perpetuum mobile, auch wenn es mancher denkt...

canadafarmer

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Re: Getreidepreise
« Antwort #109 am: 14. September 2007, 03:19:36 »

bei  den preisen die  ihr habt, moechte  man gerne  weizen verkaufen...
bei usn in canada wirs  fuer  NR! weizen mit  14%  eiweis 162 euro/tonne  bezahlt, und wir  sind  sehr  zufrieden mit den  preis..
selbe  verhaeltnisse  sind  auch  beim raps..
einfach mal die  charts  anschaun,, und nachsehen  wann man das letze  mal so  einen preis  bekommen  hat, und mal  zufrieden sein.. wuerd  ich sagen. die hochs  sindimmer  nur  sehr kurz  gelebt.
mfg robert
der noch 300ha  raps  zum ernten  hat 
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Klaus

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Re: Getreidepreise
« Antwort #110 am: 14. September 2007, 07:40:23 »

Hallo Robert,

wenn es keine höheren Preise gegeben hätte, wären wir auch mit 162,- €/t glücklich und zufrieden gewesen. Diese Preisentwicklung konnte niemand voraussehen, und viele, sehr viele haben im Winter/Frühjahr zu Preisen verkauft die um einiges niedriger waren als 162,- €.
Man darf bei aller Euphorie nicht vergessen, wir kommen von vorjährigen Preisen um 100,- €/t, und die hätten, zumindest bei den Ernteergebnissen hier im Norden, zu katastrophalen Verhältnissen auf den Betrieben geführt.

Wer hoch steigt, kann tief fallen!

Gruß
Klaus
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Am Anfang eines jeden Lebensmittels steht ein Landwirt.

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was Du für dein Land tun kannst. JFK

 „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
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Friedrich

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Re: Getreidepreise
« Antwort #111 am: 14. September 2007, 10:14:06 »

Es geht ja jetzt etwas runter... Chicago fällt und Hannover auch. Hat einer Realtime Kurse vond er Euronext? Jetzt kommts drauf an ob dass nur Zocker sind oder der Trend nachn unten geht weil viele verkaufen aus Angst dass es weiter fällt.

Friedrich
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Jorg

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Re: Getreidepreise
« Antwort #112 am: 14. September 2007, 13:45:44 »

Moin Leute,
Klaus ,schon richtig .
Aber in den Jahren zuvor mussten hier die Gertreidefarmer auch in Regionen
von ~75 euro/t wirtschaften .Ich glaube das nannt man [angebl.]Weltmarkt.
Nicht zu vergessen das hier doch der Weizen wesentlich schlechter rein kommt[zumindest suedl. vom Park,gell Robert]als wie erwartet ,sehr viel Schmachkorn.
Ich sollte es ja kaum sagen ,kann mir nur recht[ter] sein denn dieser geht in die Futtermuehlen.
Soweit ich denken kann ,hatten wir ein solches Phaenomen noch nicht,das weltweit dei Preise anziehen [level Playingfield].
Nachdenklich , Jorg
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muh

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Re: Getreidepreise
« Antwort #113 am: 17. September 2007, 22:29:17 »

ortsangabe:


ein örtliches Raiffeisen-Lagerhaus in meiner Nähe.

Sprich Niederbayern.

der Preis ist von letzter Woche, der Gipfel war denke ich erreicht.Heute bekam ich auf Anfrage keine Preisauskunft(zumindest vormittags nicht), weil die Börse am Freitag ein wenig "gesponnen" hat.

ciao
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Friedrich

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Re: Getreidepreise
« Antwort #114 am: 17. September 2007, 22:56:31 »

Am Dienstag bringt Australien die neue Ernteprognose heraus. Da wird sich der Preis wohl daran orientieren. Die letzten Meldungen besagten ,dass wenn jetzt kein Regen kommt, man von einer schelchteren Ernte ausgeht. In manchen australische Zeitungsberichten kann man lesen, dass manche Farmer überlegen ihr Getreide komplett zu Stroh zu pressen, damit überhaupt was runter kommt. Wenn dass stimmt, wünsche ich dass bei allem Preisauftrieb hier wirklich keinem. Mal abwarten was nachher rauskommt.

Friedrich
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Friedrich

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Re: Getreidepreise
« Antwort #115 am: 18. September 2007, 07:18:50 »

Zur Kurzinfo: Erwartete Getreideernte in Australien: 25,6 Mio to
Davon Weizen: 15,5 Mio to.
Dass heißt der Weizen bleibt unter 20 Mio to. Alles hängt vom regen ab, der jetzt noch fällt.
Bin gespannt welche Auswirkungen dass auf die hiesigen Kurse hat.

Friedrich
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Henrik

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Re: Getreidepreise
« Antwort #116 am: 18. September 2007, 08:07:27 »

Die Märkte sind derzeit so Volatil das man nicht weiß ob eine Schlechte Ernte schon eingepreist ist oder nicht. Es kann auch dazu führen das eine schlechte Ernte in Australien hier plötzlich zu fallenden Kursen kommt. Entscheident ist doch die Frage wieviel der Anteil der Spekulation im Preis ist! Die Mengen die derzeit gehandelt werden sind sehr klein. Die Mischfutterhersteller haben aufgrund von Absatz die Produktion deutlich runter gefahren und es kommen mehr Substitute auf den Mischfuttermarkt. Der steigende Euro tut ein übriges dazu. Es ist nie gut wenn in einem Markt plötzlich alle anfangen zu spekulieren. Die Händler, die Bauern und noch externe Investoren. Jeder hat eine andere Sicht der Dinge und andere Ziele! Das sollte man nicht aus den Augen verlieren.

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Henrik

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Biobauer

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Re: Getreidepreise
« Antwort #118 am: 10. Oktober 2007, 11:10:46 »

Hallo,kann ich so bestätigen die meldung,heute hab war ein disponent da einer erzeugergemeinschaft,er sprach auch von fallenden preisen und das plötzlich ware am markt wäre,besonders osteuropäische. er meinte zum futterkaufen würde er noch bis februar märz warten,bis dahin könnte sich alles etwas nach unten entspannt haben .
servus
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Henrik

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Re: Getreidepreise
« Antwort #119 am: 31. Oktober 2007, 07:04:16 »

Hier mal eine Einschätzung der DZ Bank zu den Preisen

http://www.n-tv.de/872697.html


Weizen, Soja, Mais und Zucker

Die Rohstoffe vollführten in den vergangenen Jahren eine beispiellose Kursrally. Die steigende Nachfrage der aufstrebenden Industrienationen wie beispielsweise China nach Industriemetallen beflügelte die Preise dieses Rohstoffsegments. Die Preise der früher oder später zu Ende gehenden fossilen Energieträger kennen derzeit ohnehin nur mehr den Weg nach oben.
 
Laut einer Studie der DZ Bank könnten nun auch die Preise der Agrarrohstoffe, deren Kurssteigerungen bislang deutlich hinter jenen der Energieträger und Metalle lagen, vor einer langen und nachhaltigen Aufwärtsbewegung stehen.
 
Im Gegensatz zu den Energieträgern und Metallen notieren die Agrarrohstoffe derzeit noch deutlich unterhalb ihrer historischen Höchststände, die in den 70er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts verzeichnet wurden. Die steigende Nachfrage der stark bevölkerten Schwellenländer, die begrenzen Produktionsmöglichkeiten, steigende Produktionskosten und Düngemittelpreise, höhere Transportkosten und steigende Lohnkosten finden bereits in einem Kursanstieg der Agrarrohstoffe ihren Niederschlag.
 
Die DZ Bank-Studie geht davon aus, dass die Preise von Mais, Sojabohnen und Weizen in diesem Szenario mit einem besonders hohen Aufwärtspotenzial versehen sind. Auch Zucker, der sich in Lateinamerika bereits als KFZ-Treibstoff etabliert hat, sollte zu den Gewinnern zählen.
 
Deshalb basiert das AKZENT Invest Agrar Zertifikat der DZ Bank auf einem Korb mit Agrarrohstoffen, der zu gleichen Teilen mit Weizen, Mais, Sojabohnen und Zucker bestückt ist. Am 23.11.07 wird der Startwert des Rohstoffkorbes ermittelt. Danach wird die Wertentwicklung des Rohstoffkorbes jeweils an Stichtagen im Oktober der darauf folgenden fünf Jahre beobachtet. Am Durchschnitt der Wertentwicklung dieser fünf Beobachtungstage wird der Inhaber des Garantiezertifikates mit 150 Prozent beteiligt. Beträgt der Durchschnittsgewinn beispielsweise 30 Prozent, dann wird das Zertifikat einen Gewinn in Höhe von 45 Prozent erwirtschaften.
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