agrowissen

Maschinen und Technik => Maschinen & Technik => Thema gestartet von: Henrik am 06. Juli 2007, 14:08:09

Titel: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 06. Juli 2007, 14:08:09
Was setzt ihr ein ? Die Original oder lieber Nachbauverschliessteile ? Oder hängt das vom Gerät ab ?

Beim Mähdrescher setzen wir nur Originalteile ein, während beim Grubber oder Kreiselegge nur Nachbau bzw. gehärtete Schare eingesetzt werden. 
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Gery79 am 06. Juli 2007, 15:39:10
Wir verwenden fast nur Nachbauteile(Pflug, Kreiselegge, Grubber, Kartoffelroder, usw...). Wenn preislich fast kein Unterschied ist nehmen wir auch Originalteile.


Mfg Gerald
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Kai am 06. Juli 2007, 16:38:05
eigentlich fast nur nachbauteile.
z.b  die lager für das power-flow schneidwerk kosten orginal über 40€ pro stück
ich hab zum glück eine firma an der hand die industrie antriebstechnik macht und da kostet
das lager 7€! und sogar von skf. bei keilriemen ist es das gleiche!
an der drillmaschine, gehen auch jedes jahr lager drauf. man spart schon eine mebge...meine meinung.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Georg am 06. Juli 2007, 17:29:26
Es stellt sich natürlich die Frage was ein Nachbauteil ist!!!
Man wundert sich doch gerade hinaus wenn mal man tiefer in ein Teil schaut und dann etdeckt wer der Orginalhersteller ist!
Bei Maschinenherstellern ist das oftmasl so eine Sache! Der Einkauf von Teilen oder Rohmaterial hängt oftmals von verschidenen Umständen ab.
So kann man in verschiden Ländern nur etwas verkaufen wenn man etwas in Zahlung nimmt!
Z.B. Nach Russland ein FUhre Pflüge aber dafür bekommt man dan im Ensprechenden Wert Stahl zurück. Dieser Stahl muss natürlich dann irgendwann auch wieder weiterverarbetet werden! Da man in die QUlität nicht 100% reinschaune kann, haben sich da etablierte Hersteller schon ganz schön "blaue Augen" geholt. Z.b. das sich Grubber plötzlich aus "unerfindlichen" Gründen verbiegen! Oder Kuglelager ist auch so eine Sache!
Blech ist auch so ein Ding!

Vor ein paar Jahren hab ich auch mal an so einem Kompensationsgeschäft teilgenommen.
Ich hab damals mal 100 GPS bei einem Maschinenprojekt nach Russland mit geliefert!
Im nachhinein hab ich dann erfahrenb wie der Geldfluss gegangen ist. Die Firma die das Geschäft mit den RUssen gemacht hat, hat für das Gled Harnstoff in Zahlung genommen, den Harnstoff dann nach USA esportiert und von dem dortigen Düngehändler das Geld bekommen.

Jeder hat sich natürlich mehr oder weniger dabei die Hände gewaschen!

Die meistn Zuliefer Hersteller gibt es in Italien!

Dijenigen die schon mal auf der jährlich Landwirtschaftsmesse in Bologna waren wissen das. Die halbe Messe dort ist belegt mit zulieferern. Wenn man sich ein bischen auskennt, dann wundert man sich doch sehr wo so manches Teil da in duetsche "Hightechware" verbaut ist, herkommt! Und zu welchem Preis!

Noch schlimmer ist es bei EDV!

Ode ich war vor ein paar Jahren mal in Genthin bei Hnekl in der Wascmittelfabrik. Henkel schafft es doch wirklich durch extreme Werbung den Hausfrauen Glaubhaft zu machen das es Unterschide bei Waschmittel gibt!
In der Stunde wo ich da war Wurd e auf dem Band Waschmittel in 4 verschiden Verpackungen aus dem gleiche Silo abgefüllt! Von No Name bis hin zum allerseits bekannten! Der Preisunterschid war 60% denn die Preise waren schon aufgedruckt!
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 06. Juli 2007, 17:58:11
Ach so wir setzen bei den Scharen in der  Regel gehärtete Schare ein. Unsere kommen in der Regel von HTU habe aber auch schon welche von Molbro gehabt.

Gruss Henrik
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Kai am 06. Juli 2007, 18:18:37
panzert wer von euch die schare selbst auf ?
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Klaus am 06. Juli 2007, 18:25:03
Ach so wir setzen bei den Scharen in der  Regel gehärtete Schare ein. Unsere kommen in der Regel von HTU habe aber auch schon welche von Molbro gehabt.

Gruss Henrik

Moin,

so halte ich es auch.

Gruß
Klaus
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Thomas am 06. Juli 2007, 19:59:07
Moin,

Schare habe ich meist von Mölbro, Teile für den Kartoffelroder sind bisher Original, da war allerdings bisher noch nichts großes, also nur ein paar Rollen und einiges hab ich mir auf Lager gelegt, Verbinder und sowas.

Für den Mähdrescher gab es bisher nur Originalteile bis auf die Holzlager von den Hordenschüttlern, die hab ich mir vom Stellmacher nachbauen lassen für den halben Preis, den ich im vorletzten Jahr bei Claas bezahlen sollte. War es knifflig, aber läuft soweit gut. Genau die gleichen Dinger kosteten im letzten Jahr für die Intensivschüttler seltsamerweise nicht mehr 50 € sondern nur noch 35 € pro Stück. Da hab ich dann original bestellt und die waren komplett mit neuen Schrauben uns alles.

Bei den Gummiteilen für den Melkstand habe ich jetzt "soliden Nachbau" (www.zitzengummis-billiger.de) im Einsatz. Ist etwa 30  günstiger und vom gleichen Hersteller. In der Praxis kein Unterschied zum Original außer im Portemonnaie.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Andre am 06. Juli 2007, 23:00:34
Hallo,

wo kauft ihr den zb pflug schare gibts sowas schon online oder bestellt ihr die beim händler nur dann halt die nachbauten? Gibts was worauf man achten sollte ?

Kenne mich mit sowas überhaupt nich aus und fragen soll man ja  ;)

Gruß andre
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Georg am 07. Juli 2007, 00:03:12
Hallo,

wo kauft ihr den zb pflug schare gibts sowas schon online oder bestellt ihr die beim händler nur dann halt die nachbauten? Gibts was worauf man achten sollte ?

Kenne mich mit sowas überhaupt nich aus und fragen soll man ja  ;)

Gruß andre

Hallo Andre

Beim WInkauf im Internet immer genau aufpassen! Sind die Preise mit oder ohne Mehrwertsteuer? Was kostet die Fracht? Noch wichtiger sind die Bezahlungsmodlitäten! Muss man im Voraus bezhalen oder per Nachnahme oder nach Leiferung etc etc. Ich geha mal davon aus das bei Landwirtschaftlichen Artikelnim Internet noch nicht soviel Gaunerei getrieben wird aber im Allgemeinen heißt´s doch aufpassen!
Ich kaufe sehr veil onlien und hab bis heute eigetnlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht! Allerdings wenn mir etwas nicht ganz klar ist schreib ich dem Verkäufer oder Händler erst ne Mail mit meinen Fragen. Wenn er nicht antwortet dann weißt DU ungefähr wie Du dran bist. Wenn er sauber und korrekt antwortet und er DIr auch eine Adresse und Tlefonnummer gibt auf der er erreichbar ist dann ist das Risiko überschaubar. Wen man das ertemla bei einer Firma online kauft macht man das eigentlich erstmal mit nem kleinen Artikel zum testen.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Jochen am 07. Juli 2007, 13:35:43
hi

Kommt echt drauf an was und von welcher firma - die nachbaumähklingen waren sogar mal teurer wie die originalen Pöttinger usw. und dann gibts ja nicht nur günstige nachbauteile sondern die sind billig (da gibts schrotteile die zb. zu kverneland passen - den wechselspitz vom pflug hält keine 30% zum original kostet aber bissl über die hälfte)

Punkto lager - da gibts genug die nur eine firmennummer aufgeschlagen bekommen -
div. mähwerklager verschiedener hersteller sind stink normal radlager - aber mit anderen nummer versehen das es das ganze eine spur schwerer macht...

mfg
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ede am 07. Juli 2007, 14:26:24
Hallo,
bei Verschleißteilen für Pflug, Grubber, Kreiselegge etc. werden meistens Nachbauteile eingebaut. Wenn wir Lager brauchen, besorge ich die im Industriebedarf. Die sind sehr gut sortiert und günstiger als wenn z.B. ne Claas-Verpackung drum ist sind sie auch. Ist mal ein Lager nicht da, ists entweder bis Mittag oder zum nächsten morgen da. Wenn ich mal größere mengen Lager brauche, bestelle ich auch schonmal bei www.ekugellager.de, wenn der Preis interessant ist.

Klingen für unsere Krone-Mäher hole ich von Zirkon oder Kramp, Wenderzinken original Kuhn oder auch Nachbau, was gerade greifbar ist. Im Moment hab ich Nachbau auf Lager.

Drescherteile gibts teils Nachbau von Schröter, Erwitte-Wiggeringhausen (ist fast um die Ecke) oder von Claas, je nachdem, was es ist. Genauso beim Häcksler.


Das interessanteste, was ich bisher erlebt habe, waren Preise für Einspritzdüsen. Wir fahren einen Schlepper mit Rapsöl. Nun waren neue Düsen fällig. Preis beim Case-Händler: 87€ incl. Mwst pro Stück (6-Zylinder!), Preis bei einem Händler, der sich auf Düsen spezialisiert hat (www.dieselsend.de) 30€ incl. Mwst. pro Stück plus ca. 6€ Versand. Allerdings hatte der gut 1 Woche Lieferzeit, aber die habe ich gerne in Kauf genommen. Die Düsen waren jeweils original Bosch. Daß jeder Geld verdienen muß, kann ich ja verstehen, aber das sind Spannen, wo einem doch schwindelig bei wird, denn beim Case-Händler war es fast der dreifache Preis, und der andere hat ja auch nicht umsonst gearbeitet...
Hab dann noch gleich n Düsenabdrückgerät gekauft, war ja verhältnismäßig noch sehr locker drin zum Case-Händler und die Düsen selbst eingestellt und eingebaut. Läuft 1-A der Trecker  ;).

Werde jetzt mal bei 2 anderen, die 7000h und 8000h runter haben, die Düsen prüfen und neue reinstecken denke ich, wenn die in dem Preisrahmen der Düsen von dem anderen liegen. Dann hab ich das Prüfgerät dreimal raus.

Doof nur, daß die neuen Karren alle Einspritzdrücke jenseits von gut und böse haben, da ist nix mehr mit abdrücken.
Aber n paar Tage werden mir die alten Schätzchen wohl noch bleiben  ;)

MfG
Ede

Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Biobauer am 07. Juli 2007, 16:11:03
Hallo,pflugschare von HTU, anlagen und verschleissecken werden sebst gemacht aus hardox. sonstige zinken oder klingen meist nachbau,lager oder keilriemen aus den gutsortierten fachhandel.sonstige verschleissteile von grösseren werkzeug und verschleissteilehändlern ,da sind zb bei doppelfingern riesenunterschiede drin ,obwohl es jeweils orginalteile sind.wir sind zwar eine verschleissträchtige gegend hier,ich finde aber die verschleissteilkosten nicht so schlimm im gegensatz  zu teilen ,die du eben orginal nehmen musst,da wird zum teil schamlos abgezockt.
servus Herbert
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Thomas am 07. Juli 2007, 16:18:31
Kleine Ergänzung noch,

beim Pflug schweiße ich selbst eine Härtung rauf mit einer speziellen Elektrode. Geht ordentlich und mit 2 Elektroden pro Schar kann ich eben Schar und Anlage eine Raupe raufschweißen und das hält dann für etwa 2 Jahre. Also ca. 50 ha, 4 Schar Pflug.

Beim Siloschneider hatte ich es tatsächlich mal, dass die Nachbauteile (Messer) im Frühbezug teurer waren als die Originalen in der Saison. Gab erstmal mecker und dann passte das auch mit dem Preis.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: kakvogl am 07. Juli 2007, 21:03:46
Hallo.
Also ich panzer mit Weldit Drähte auf und Schutzgas ist optimal hält mindestens 3 mal so lang.
für den Pflug kaufe ich die billigsten Schare und lege an der Schneidekante eine Verschleißnaht mit Welditdraht
ist optimal aber immer nacharbeiten wenn Auswaschungen drohen. Kreiseleggenzinkwn habe ich sehr stark aufgeschweißt
vor allem an der Unterseite der Zinken aber immer kontrollieren wo was fehlt wäscht es um so stärker aus.

Gruss
HP

PS Könnte morgen einer von Euch meine WG  dreschen? PLZ96172 Mühlhausen
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 30. Juli 2007, 20:39:55
Da ich neulich nach dem Link von HTU gefragt wurde, hier ist er:

http://www.htu-technik.de/
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: WilliW am 30. Juli 2007, 20:53:58
Moin,

klingt so, als würdest Du die Schare/Zinken beim Auftragen ausglühen, sodass sie weich werden.
Sowas habe ich auch mal geschafft.
Seitdem verzichte ich bei den Scharen aufs selbst aufschweißen und hole mir die Dinger von HTU aus Uelzen.
Die Schare werden nach dem Auftragen noch mal gehärtet und halten wirklich sehr gut.
Beim 4 Schar Drehpflug auf schmirgelndem Sand ca. 20-25ha pro Schar.

Willi
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Moin am 24. März 2008, 21:58:47
Habt ihr schon Verschleissteile bestellt?

Ich wollte mal die von HTU probieren.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 29. März 2008, 11:25:10
Übrigens vom RKL https://www.rkl-info.de/

Wurde jetzt ein Rundschreiben zum Thema normale Schare und Schare von HTU herausgebracht. Es ist so neu das es noch nicht auf der Homepage drauf ist.

Verglichen wurden die Original Schare von Köckerling und die von HTU. Die Schare von HTU haben in dem Vergleich (ist ja auch immer ein bißchen Bodenabhängig) ungefähr doppelt solange wie die normalen Schare gehalten.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Klaus am 29. März 2008, 11:59:12
Verglichen wurden die Original Schare von Köckerling und die von HTU. Die Schare von HTU haben in dem Vergleich (ist ja auch immer ein bißchen Bodenabhängig) ungefähr doppelt solange wie die normalen Schare gehalten.

Moin,

das deckt sich mit meinen Erfahrungen mit HTU Verschleissteilen.

Scharspitze und -Flügel des Flügelschargrubbers halten mehr als doppelt so lange wie die unbeschichteten Originalteile von Lemken und Amazone (Mölbro).

Das 18 Zoll Scharblatt für meinen Pflug von Kvernelands kostet Original (ungehärtet) ca. gleich viel wie bei HTU, die Standzeit ist in etwa auch gleich. Nur bei HTU spare ich mir die lästige Schrauberei der Aufschraubscharspitzen, die je nach Bedingungen nach ca. 10 bis 15 ha gedreht werden müssen und nach spätestens ca. 30 ha steht ein Wechsel an.

Mit Zinken von HTU zur Lemken Kreiselegge bearbeite ich im Vergleich zu unbeschichteten Originalzinken ca. 50 % mehr Fläche.

Gruß
Klaus
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 26. Juli 2008, 13:47:16
Hier mal ein Vergleich von den Mollbrö Schare und  den HTU Scharen.

Mollbrö ist schwarz und HTU Blau.

Die großen Schare sind 80 mm breit die schmalen sind 55 mm breit.

Die Beschichtung ist vielleicht nicht so ganz gut zu sehen, mir gefallen die HTU Schare besser, sind etwas spitzer und ziehen besser ein.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Moin am 22. August 2008, 09:55:40
Wiegen die Schare unterschiedlich? Kann man vom Gewicht auf den Verschleiß schließen?
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Onno am 03. September 2008, 20:03:45
In der aktuellen Profi ist ein Vergleich von verschiedenen Scharen für den Lemken Smaragd.

Hat mal jemand die Original gehärteten Lemken Schare mit denen von Htu verglichen? Htu fehlte komischerweise bei dem Test.

Gruß

Onno
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: WilliW am 03. September 2008, 23:23:35
Moin,

habe zu den Scharen von HTU mal eine Scharspitze von Lemken hinterm linken Schlepperrad mitlaufen lassen.
Schlechter als beim HTU Schar hinterm rechten Rad war die Standzeit nicht.
Aber auch nicht nennenswert besser.
AFAIR war die Lemken Spitze aber teurer.

Willi
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 16. April 2009, 20:06:54
Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden Schare vn Köckerling mit den HTU Scharen verglichen.

Das Original Schar war zwar am billigsten hat aber auch wenigsten gehalten (347 ha) zum Breitschar von HTU mit 632 ha möglicher Leistung. Der Spritverbrauch war beim schmalen Schar am geringsten und bei Originalschar am größen.

Die Arbeit ist auch als RKl HEft erschienen und dort erworben werden unter www.rkl-info.de
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Schorsch am 17. April 2009, 09:22:59
Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden Schare vn Köckerling mit den HTU Scharen verglichen.

Das Original Schar war zwar am billigsten hat aber auch wenigsten gehalten (347 ha) zum Breitschar von HTU mit 632 ha möglicher Leistung. Der Spritverbrauch war beim schmalen Schar am geringsten und bei Originalschar am größen.

Die Arbeit ist auch als RKl HEft erschienen und dort erworben werden unter www.rkl-info.de

Hallo Henrik,

gings im Test um Grubberschare?

Schorsch
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 17. April 2009, 09:25:55
@ Schorsch

danke für den Hinweis. Ja es ging um Grubberschare am Köckerling Quadro.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Jochen am 23. April 2009, 14:48:31
Ich packs mal hier dazu

müssen von Hochdruckreinigern das Originale sein die Teils das 3fache kosten oder tut es Pistole und Lanze etc. auch von z.b. Hytec ?

gruß
jochen
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Onno am 07. Mai 2009, 16:33:23
In der aktuellen DLG Mitteilungen ist ein Hinweis darauf das Horsch mit der Firma Betek zusammenarbeitet, hat die Schare schonmal jemand getestet?

Hat den Artikel vielleicht noch jemand gelesen?

Gruß

Onno
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ede am 07. Mai 2009, 19:56:53
Ich packs mal hier dazu

müssen von Hochdruckreinigern das Originale sein die Teils das 3fache kosten oder tut es Pistole und Lanze etc. auch von z.b. Hytec ?

gruß
jochen

Ich bestelle oft bei Hytec, und die Teile sind qualitativ Originalteilen gleichzusetzen. Hydraulikschläuche bestelle ich fast nur noch dort, wenn ich etwas Zeit habe. Bis 14 Uhr bestellt, dann kommen die am nächsten Tag mit der Post (bei uns so ca. 9 Uhr). Das ist echt Top.

MfG
Ede
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: postman am 24. Juli 2009, 18:17:05
Suche gerade neue Grubberschare, bin bisher bei HTU hängen geblieben.
 Welche anbieter giebt es och so, gelesen habe ich bisher HTU Molbrö bzw. Agroma???
Selbest ist mir Granit noch bekannt. Habe gerade ein Paar Granitteile am Rabeflug montiert, Katastrophe!!!
Passsgenau ist was anderes und Dünner sind die auch noch :( Nie wieder! Ohne die eingesetzt zu haben.

Wir haben letztes Jahr mit selbst Aufpanzern begonnen, von Technolite im 2 Schichverfahren per Schutzgas.
Problem ist das  das schar nicht zu Warm weder darf, aber wenn man die Neuteile auf der Werkbank nebeneinanderliegen hat geht das eingentlich. Bisher halten die Kreiselgrubberzinken gut.

Also was gibts ausser HTU Molbrö/Agroma
mfg
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Thomas am 24. Juli 2009, 18:49:14
...
Selbest ist mir Granit noch bekannt. Habe gerade ein Paar Granitteile am Rabeflug montiert, Katastrophe!!!
Passsgenau ist was anderes und Dünner sind die auch noch :( Nie wieder! Ohne die eingesetzt zu haben.

...
mfg

Hast du Streifenkörper? Ich hab bei mir im Frühjahr auch Granit-Streifen montiert (Lemken Pflug). Die passten rein, aber es war recht fummelig. Hab zum Ende hin festgestellt, dass am besten zuerst das Schar (das war Mölbro), dann die Dreiecke und als letztes die Streifen zu montieren gingen.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ruebe am 24. Juli 2009, 19:24:05
HTU ist ne Top Adresse

Schaut mal hier: http://www.betek.de/de/produktprogramm/verschleissschutz.html

Vertriebsweg kenne ich noch nicht, "verbaue" in der Konstruktion gerade HM Köpfe für Fräsen

Gruß

Bernd
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: postman am 27. Juli 2009, 09:47:08
Ja Streifenkörper, rein gingendie mit bisschen drücken, aber die Spaltmaße  :o
Hab jetzt das Mammut schmalschaar für unseren grubber bestellt bei HTU.

Hoffe das es die richtige Wahl war.
mfg
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Georg am 27. Juli 2009, 11:31:55
Verschleißteile ist a eigentlich ein "Kapitel" für sich!

Auf der einen Siete sollen sie lange halten, auf der Anderen Seite ist der Verschleißteileverkauf für die Hersteller ein Riesengeschäft!

In disem JAhr machen verscheiden Hersteller (Rübentechnik Grubber etc.) mehr Geschäft mit Verschleißteilen als mit Neumaschinen.

Das Beispiel Aufpanzern fällt mir da immer wieder ein! Weshalb mcht das Aufpanzern eigentlich nciht gleich der Hersteller? Oder auch die Firmen die da Nachbauten herstellen? Darf eigentlich jeder Verschleißteile herstellen? Oder sind die geschützt? (Bauformen, Matereialgüte etc.?)

Wäre es nicht ein Geschäft, Verschleißteile gleich aufgepanzert anzubieten?
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: JueLue am 27. Juli 2009, 12:25:10
Aufgepanzerte Verschleissteile gibts von vielen Firmen, z.B. auch von Amazone.
Aber: die sind so viel teuerer, dass es sich nur lohnt, wenn die Montage aufwendig ist. Beim Kreiselgrubber (3m) habe ich die Zinken z.B. in 1h gewechselt (Werkzeuglos), wenn dann die gehärteten Original 4mal so teuer sind wie die Nachbau-Zinken, dann tausche ich lieber 1mal mehr...

Ich habe beim Kreiselgrubber mal 1/2 Original und 1/2 Nachbau eingebaut, kein Unterschied (Amazone/Granit).

Doppelherzschare beim Grubber sind inzwischen so preiswert, dass sich ein Aufpanzern auch kaum lohnt. Beim Pflug werde ich dass demnächst allerdings mit HTU-Teilen mal probieren, da es für meinen Frost Pflug kaum Nachbauteile gibt, und die bei HTU Schaare für breitere Furchenräumung anbieten...


JueLue
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Georg am 27. Juli 2009, 14:27:06
Hallo Jue Lue

D.h. das sich das Aufpanzern nicht lohnt!

Kürzlich wurde vor unserem Haus die Strasse erneuert und dadurch vorher die Decke abgefräßt. Vom BAlkon aus konnte ich mich mit dem Fahrer einbsichen unterhalten als er auf den nächsten LKW gewartet hat. Die DInger kommen ja fast alle von Wirtgen. Er fährt auf so eine MAschine im Jahr ca. 1000 Fräßstunden drauf und nach 4 JAhren werden die MAschinen getauscht. gebruachte gingen bis jetzt nach Osteuropa. Das DIng hat nen 600 PS Cat Motor und braucht 60 Liter Diesel in der Stunde beim Fräsen. Ist für 600 PS eigentlich gar nicht so toll, denn das brauchen große Mähdrescher und Schlepper bei voller Leistung auch! Er miente aber das er nur ca. 400 PS abruft, weil er dannim günstigsten Dieselverbrauch ist.
Alle Infos über Verbrauch und Leistungsaufnahme der einzelnen Agregate kanner auf nem Infodisplay sehen!)

Bei einer normalen Straßendecke braucht er ca alle 10 Stunden neue Meisel (76 Stück) Zum wecseln braucht er, wenn er sich beeilt, ca 30 Minuten.
Er erzählte mir, das er vor einigen Wochen bei Gotha ne 30 cm Betondecke auf der Autobahn über 5 km wegfräsen musste. Dieser Beton war so hard, das er all 2 Stunden die Misel wechseln musste.

Er fährt die Meisel soweit runter bis die Aufpanzerung abgenutzt ist. Dann werdne die Meisel in der Werkstatt des Bauunternehmers wieder neu aufgepanzert. Also muss isch die Aufpanzerung doch lohnen?!
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: JueLue am 27. Juli 2009, 15:00:22
Gut, selber aufpanzern und fertig beschichtete kaufen sind ja nochmal 2 Paar Schuhe...

Also wenn ich die fertig gepanzerten nachkauft, werfe ich ja trotzdem 3/4 des Materials jedes mal weg.
Wenn mann immer nur die Panzerung verschleissen lässt und  dann selber wieder aufträgt (und dass tatsächlich annähernd so hin bekommt wie der Profi), dann kann man die einzelnen Teile (Zinken) natürlich sozusagen mehrfach nutzen.
Ich glaube aber, da muss man viel Erfahrung und Können haben. Aber dann könnte man sich in der arbeitsarmen Zeit natürlich hinsetzen und die Kreiselgrubberzinken neu aufpanzern, wenn die durch die Panzerung in der Saison kaum an Länge verlieren, warum nicht?

JueLue
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ruebe am 27. Juli 2009, 15:19:14
Na Georg,

da hast du dir aber mal nen Bären aufbinden lassen...... ;D

Wirtgen nimmt genauso wie Kutter und einige andere, die Teile von Betek, siehe Link oben.

Die haben harteingelötete HM Platten, wenn die runter sind muß getauscht werden, da sonst das Material weg ist. Die Halter/Aufnahmen sind fürs Schnellwechseln ausgelegt.

Ein Aufarbeiten ist (fast) unmöglich, da die Aufnahmen ebenfalls verschleissen, der Meissel also nicht mehr sicher sitzt. Es ist billiger den Meissel zu tauschen als die Walze (die Walze wird z. B. für Beton getauscht, um andere Meissel einzusetzen), bzw. die Aufnahemn aufzuarbeiten.

Jede Wärmeeinwirkung auf die Meissel verringert den Verschleiß, da ist wenig mit neu Aufschweissen .... dann müßten die schon ne  komplette Häterei in der Werkstatt haben.

Die msiten Meissel drehen sich übrigens in der Aufnahmen, um einen gleichmässigen Verschleiß zu realisieren und damit ein gleichmässiges Fräsbild.

Gruß

Bernd
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Klaus am 27. Juli 2009, 20:46:34
Moin Goerg,

bei meinem Pflug ist es so, dass das Originalschar von Kverneland und das fertig aufgepanzerte Schar von HTU fast preisgleich sind und auf eine ähnliche Standzeit kommen. Beim Originalschar kommen aber noch die Aufschraubspitzen dazu.
Wenn ich jetzt auf die Dinger verzichte und das Originalschar nach dem Vorbild von HTU selbst aufpanzere, dann habe ich zusätzliche Arbeit und Kosten, also kaufe ich gleich bei HTU.

Pflug- und Grubberschare werden auf der Rückseite aufgepanzert, die Kreiseleggenzinken meiner ehemaligen Lemken Zirkon hatte HTU in Drehrichtung aufgepanzert. Die Zinken wurden also immer nur soviel kürzer wie auch das aufgepanzerte Material verschliss. Wo soll ich da nachträglich etwas aufpanzern?

Schare, egal ob Pflug oder Grubber, verlieren an Material, werden also kürzer. Wie soll man die wieder aufpanzern?

Bleibt also noch der Kauf von günstigen Nachbauteilen um diese dann selbst aufzuschweissen, aber auch das ist eine Rechenaufgabe.

Gruß
Klaus
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Kai am 28. Juli 2009, 21:13:22
das aufpassern haben wir auch mal gemacht, dann wieder sein lassen.
wir haben verschleißarme böden und wechseln im jahr max. 2mal die schare beim grubber.
oft war es so das die schare brechen bevor sie verschlissen waren.

wer z.b sandboden hat und jeden 3 tag die scharen wechseln muss, sind aufgepanzerte schare vom vorteil (arbeitszeit)
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 04. Dezember 2009, 17:09:08
Die Tage ist die aktuelle Liste von Htu gekommen. Erweitern doch jedes Jahr das Programm.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Stanky am 05. Dezember 2009, 12:34:45
Moin,
wir beschichten schon seit Jahren selbst und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Als wir noch mehr gepflügt haben ( so ca. 200ha/a ) habe ich jeden Abend auf die Schneidflächen der Schare eine Lage gelegt, in nassen Jahren sind die Schare so dünn geworden, daß sie zum Schluß manchmal weggebogen sind.
Auch kann man die Streifen noch gut ein zwei Saisons länger fahren, wenn man die ausgewaschenen Stellen aufschichtet.
Kreiselgrubberzinken, Doppelherzschare und auch die Schmalschare lassen sich super selbst beschichten, ich habe mir mal vor Jahren ausgewogen und ausgerechnet was das kostet, da kam ich auf 90€/h für mich beim Aufschweißen.
Man muß einige Regeln beachten, dann geht's super. Wir arbeiten mit Schutzgasdraht, allerding bekommt man den nicht mit einem Baumarktgerät verarbeitet. Bei Elektroden schmeißt man meines Erachtens zu viel teures Material weg.
Wenn wir z. B. die Doppelherzschare vom Grubber nicht beschichten, hält die erste Seite von 5Uhr bis 11Uhr, die zweite Seite hält dann nicht mal bis zum Kaffee. Nebenbei kosten die Schrauben auch Geld, und einmal Umdrehen, dann kann man sie wegschmeißen.
Für mich ein sehr interessantes Thema, da man gerade in der arbeitsarmen Zeit hochproduktiv tätig sein kann.
Grüße
Stanky
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: MF-Fahrer am 15. Dezember 2009, 19:52:18
Hi,

greife einfach mal das Thema hier auf.

Wollte fragen ob jemand Erfahrung mit  Granit Verschleißteilen hat?
Hierbei geht es mir besonders um die Pflugteile (Lemken).

Hat auch schon mal jemand  Teile von Menke genutzt? Habe von dieser Firma nämlich noch nie etwas gehört. Angebot ist aber sehr ansprechend.

Würde mich über Antworten freuen.

MfG
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Thomas am 15. Dezember 2009, 20:43:41
Ich hab die Granit-teile am Lemken Opal X 140.

Passgenauigkeit ist so lala, ein ganz schönes gefriemel, bis das alles dran war (Streifen). Hab da aber keine Erfahrungen mit Originalteilen, ob die besser passen. Letzlich hab ich aber alles zusammenbekommen.

Hinsichtlich Verschleiß kann ich noch wenig sagen, hab erst eine Saison gepflügt und die Schare wiederum waren von Mölbro, die einteiligen beschichteten Schare. Die sind richtig klasse.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Walter am 16. Dezember 2009, 20:06:56
Hallo,


Menke bezieht seine Teile in der Regel entweder beim Reddihäuser Hammer (= Eisenwerke Frank) hier in der Nachbarschaft, bzw. bei Möllbro.
Verkaufe ab und zu Teile davon. Passgenauigkeit ist gut, Standfestigkeit ebenso.
Frank ist soweit ich weiß, Erstausrüster bei Lemken.
Ich bin zufrieden mit der Qualität und den Preis von Menke.


MfG
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: MF-Fahrer am 21. Dezember 2009, 09:02:58
Hi,

vielen Dank schon mal für eure Antworten.

Habe aber noch eine andere Frage. Und zwar:

Wir wollen zum ersten mal die einteiligen Schare von HTU für unseren Lemken Pflug einsetzen.
Nun besteht aber die Frage, ob wir "Super 2" oder "Super 3" bestellen.
Super 3 ist nur geringfügig teuer als Super 2, aber wie wirkt sich der größere Untergriff von Super 3 aus?

Vielleicht hat schon irgendjemand Super 3 eingesetzt und kann seine Erfahrung mitteilen.

MfG
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: WilliW am 21. Dezember 2009, 09:13:46
Moin,

die ersten Hektare mit den Super 3 sind schon recht interessant ;)
Man muss den Zugpunkt des Pfluges ziemlich verstellen, damit er nicht zu sehr zur Landseite wandert.
Eine gerade Furche auf wechselnden Böden ist mit den Scharen trotzdem nicht drin.
Das mag auf schweren Böden anders aussehen, aber hier auf Sand und anmoorigen Flächen ist es so.
Und natürlich werden auch Steine angekratzt, die vom kürzeren Schar noch gerade so unbehelligt bleiben würden.

Ich würde die Dinger einfach mal bestellen. Nach ca. 10% Verschleiß pflügen die auch nicht mehr anders als andere Schare.

Willi
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: JueLue am 21. Dezember 2009, 11:55:24
Wir haben seit ca. 50ha die Super3 an unserem Frost-Pflug.
Pflugbild besser, als mit Originalteilen. ;)

JueLue

p.s.: ansandiger Lehm, 50-70 Bodenpunkte
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: SteffenAgrar am 21. September 2010, 05:30:40
Panzere seit 3 jahren auf.
Wichtig ist nur das wenn die schare leucht glühen vom schweißen, sie dann in trockenen sand zu stecken, das sie langsam abkühlen. Das ist dann fast wie härtung.
nur nicht mit wasser abschrecken, so gehen sie schneller kaputt
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Hilko am 21. September 2010, 17:00:27
Panzere seit 3 jahren auf.
Wichtig ist nur das wenn die schare leucht glühen vom schweißen, sie dann in trockenen sand zu stecken, das sie langsam abkühlen. Das ist dann fast wie härtung.
nur nicht mit wasser abschrecken, so gehen sie schneller kaputt

Moin,

kleiner Gedankenfehler. Wenn du die ins Wasser steckst hast du eine Härtung, durch das langsame abkühlen eher ein "Spannungsarmglühen". Eine extra Härtung ist in diesem Fall auch nicht erwünscht da die Schare sonst schneller brechen.

MfG Hilko
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: SteffenAgrar am 23. September 2010, 05:30:55
@ heiko, also doch im wasser abschrecken ?
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Hilko am 23. September 2010, 09:28:14
Moin,

da wird der Grundstoff zu hart durch und bricht dir schneller weg als dir das Lieb ist. Durch das Abschrecken entstehen noch mehr Spannungsrisse und die Verschleißfestigkeit kommt ja durch das aufgetragene Material zustande. Ein Pflugschar hat ja auch mehrere Lagen Stahl übereinander, wenn die nun alle Knüppelhart wären, würde dir das Schar brechen wie Glas.

Du machst das schon richtig mit dem Aufpanzern!

MfG Hilko
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: schweizer am 15. Mai 2011, 11:00:02
Bei den zur Zeit sehr trockenen Bedingungen bei uns sind die Verschleissteile nur so dahingeschmolzen... Am Pöttinger Pflug mit dem Körper 35WSS sind die aufgeschraubten Spitzen nach 10 ha  mit einem 4 Scharpflug dahingegangen...  erstmals wird ein neuer satz Spitzen fällig sind dann auch die Schare hin stellt sich die Frage ob gleich weiter oder HTU Schare. Da wir eher flach Pflügen wenn überhaupt (max 25 cm.) sind wohl eher die Super 2 angesagt, wer hat erfahrung und Preise?
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 15. Mai 2011, 21:38:02
@Schweizer

Wenn die so schnell runter sind, würde ich auf jeden fall gehärtete nehmen. Preise am besten dort erfragen.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ede am 15. Mai 2011, 23:48:58
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?

Ich habe gerade meine Säschare vom Gaspardo Maisleger aufarbeiten lassen. Der Preis für das aufarbeiten richtet sich nach Aufwand. War trotz anschließendem Aufpanzern günstiger als neue Schare ohne Aufpanzerung. Ich kann die Firma nur empfehlen.

Gruß
Ede
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Jochen am 16. Mai 2011, 08:58:30
Bei den zur Zeit sehr trockenen Bedingungen bei uns sind die Verschleissteile nur so dahingeschmolzen... Am Pöttinger Pflug mit dem Körper 35WSS sind die aufgeschraubten Spitzen nach 10 ha  mit einem 4 Scharpflug dahingegangen...  erstmals wird ein neuer satz Spitzen fällig sind dann auch die Schare hin stellt sich die Frage ob gleich weiter oder HTU Schare. Da wir eher flach Pflügen wenn überhaupt (max 25 cm.) sind wohl eher die Super 2 angesagt, wer hat erfahrung und Preise?
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?

Hi

wie alt ist der Pflug?
nach 10 ha mit einem 4 Schar - würd ich mal im Werk anrufen und fragen ob ihnen da nicht ein Fehler passiert ist und die auf´s härten vergessen haben...
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ceres am 16. Mai 2011, 09:22:33
Bei den zur Zeit sehr trockenen Bedingungen bei uns sind die Verschleissteile nur so dahingeschmolzen... Am Pöttinger Pflug mit dem Körper 35WSS sind die aufgeschraubten Spitzen nach 10 ha  mit einem 4 Scharpflug dahingegangen...  erstmals wird ein neuer satz Spitzen fällig sind dann auch die Schare hin stellt sich die Frage ob gleich weiter oder HTU Schare. Da wir eher flach Pflügen wenn überhaupt (max 25 cm.) sind wohl eher die Super 2 angesagt, wer hat erfahrung und Preise?
Kennt jemand auch die Preise von HTU für die Aufschweissspitzen für Tieflockerer und das aufarbeiten von Säscharen für Einzelkornsämaschinen?

Hi

wie alt ist der Pflug?
nach 10 ha mit einem 4 Schar - würd ich mal im Werk anrufen und fragen ob ihnen da nicht ein Fehler passiert ist und die auf´s härten vergessen haben...


Hallo,
 genau das waren auch meine Gedanken,bei einem 4 Scharpflug nach nur 10 Ha ????
Da würd ich an deiner Stelle zuerst mal bei  Pöttinger anklopfen.

wie sehen dann die Streichbleche und die restlichen Verschleißteile (alle die mit Erde in Berührung kommen) aus ?

Ceres
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ansgar am 16. Mai 2011, 09:48:16
Hallo,

vielleicht hat er bei der 10 auch nur die zweite Null vergessen. Anderes würde auch nicht unbedingt für Pöttinger sprechen. ;)

Gruß
Ansgar
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Georg am 16. Mai 2011, 09:56:51
Wir haben hier in der Gegend Böden das kann man bei bestimmten Verhältnissen an einem Tag einen kompletten Satz Doppelherzschare am Gruubber "verarbeiten"!! Früh mit neuen Scharen rausfahren, Mittags drehen udn am nächsten Tag das gleiche Spiel!
Vor dem Schare drehen muss man erst ne halbe Stunde warten, damit sich die Schare Schrauben und Stiele wieder soweit abgekühlt haben, damit man sie anfassen kann.....

Das hört sich abenteulerlich an, ist aber so! Das sind Quarzsandböden. Wenn  man da in der nacht grubbert, fleigen immer wieder kleine funken im Erdstrom mit hoch!

Ich hab das mal beim Rapsdrillen mit der 4 meter Horschfräse geschafft, mit 40 ha einen kompletten Messersatz "zu verarbeiten"! Da es wegen der trackenheit damals die einzige MAschine war, mit der auf dem Betrieb das Rapsdrillen im August ging, hat mir der LAndwirt den Messersatz extra bezahlt!

Normalerweise hat so ein Messersatz zwischen 600 und 700 ha gehalten.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Klaus am 16. Mai 2011, 10:11:51
Moin,

wenn ich bei den jetzigen sehr trockenen Verhältnissen mit meinem, inzwischen verkauften, Pflug arbeiten würde, dann müsste ich auch nach ca. 10 ha die aufgeschraubten Scharspitzen drehen bzw. wechseln. Sand schmirgelt nun mal eben und trockener Sand schmirgelt doppelt.

Um mir die Schrauberei zu sparen habe ich schon frühzeitig auf Schare mit gehärteter Spitze von HTU gesetzt. Diese Schare waren nicht teurer als die Originalschare von Kvernelands, hielten ebenso lang wie diese und ersparten die Investition in diverse Sätze Aufschraubspitzen sowie die Zeit der Schrauberei.


Gruß
Klaus

Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: nofear am 16. Mai 2011, 10:35:05
Das hört sich abenteulerlich an, ist aber so! Das sind Quarzsandböden. Wenn  man da in der nacht grubbert, fleigen immer wieder kleine funken im Erdstrom mit hoch!

Ich hab das mal beim Rapsdrillen mit der 4 meter Horschfräse geschafft, mit 40 ha einen kompletten Messersatz "zu verarbeiten"! Da es wegen der trackenheit damals die einzige MAschine war, mit der auf dem Betrieb das Rapsdrillen im August ging, hat mir der LAndwirt den Messersatz extra bezahlt!

Normalerweise hat so ein Messersatz zwischen 600 und 700 ha gehalten.

Kann da Georg nur zustimmen, wir haben so ähnliche Böden! Normal zwar Glimmerschieferverwitterung, aber da sind immer mal wieder Quarzadern drinnen und die Verwittern eben nicht. Das mit den glühenden Spänen im Bodenstrom kenn ich auch. Wer solche Böden kennt, der weiß auch warum Direktsaat und flache, extensive Mulchsaat mit entsprechender Fruchtfolge sehr sinnvoll sind... unser Boden neigt aber eben auch nicht zum Dichtlagern und Mikroersion wird dadurch auch verhindert, so dass auf tiefes Lockern verzichtet werden kann wenn der Boden nicht zu nass/zu schwer befahren/bearbeitet wird. Den Rest an Lockerung besorgt der Tonanteil durch Schrumpfung/Quellung bei Trockenheit/Nässe bzw. fast immer der Frost im Winter.
Das mit der Horschfräse könnte glatt bei uns gewesen sein, zumindest hatte unsere AG die gleiche Erfahrung gemacht, da wurde von Horsch gleich schnell mal ne komplette Fräswelle mit Messern dran nachgeliefert  ;D Die Fräse gab´s aber wohl zu Versuchszwecken nur eine Saison lang.

MfG nofear
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: schweizer am 16. Mai 2011, 12:13:30
Ich bin selbst auch erstaunt/enttäuscht über die geringe Haltbarkeit. Das Pflügen unter so trockenen Verhältnissen war sehr kraftzehrend und wurde nur deshalb gemacht weil mein Bruder biologisch wirtschaftet und deshal auf einen sauberen Acker angewiesen ist. (Es war Kleegras vor Mais, der Mais musste ja noch vor dem Regen in den Boden)
Auf anderen Betrieben hat der Pflug überhaupt nicht mehr eingezogen... so hatten wir vermehrt Aufträge in unserem Lohnbetrieb zur Streifenfrässaat von Mais. Auch hier hatten wir einen noch nie so hohen Verschleis an den Lockerungsscharen die in gut 20 cm tiefe arbeiten.
So oder so werd ich beim Importeur für Pöttinger Bodenbearbeitung welcher gleichzeitig Hersteller der Streifenfräse ist vorstellig werden.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Gregor am 16. Mai 2011, 13:31:15
Das Problem hatten wir dieses Jahr auch, nicht ganz so extrem, aber ähnlich....

Nach Feldgras auf Sandboden gepflügt. Den Pflug nur in die Erde zu bekommen war ohne vorheriges losreißen der Vorgewende mit dem Tiefenmeißel garnicht möglich! Die Scharspitzen unseres Kvernelandes haben in diesen 8ha mehr gelitten als sonst auf 50.... >:(
Sogar in der Mitte einfach durchgebrochen ist eine, was ich in der Form noch nie erlebt hab...

Eigentlich wollten wir garnicht pflügen, aber der Grubber schied alleine wegen der Grassoden (unsere Maisdrille hat keine Mulchsaatausrüstung!) aus und an Direktsaat per LU haben wir uns nicht rangetraut... Die Flächen waren schon vor dem Feldgras nicht gepflügt worden und das Problem des Dichtlagerns ist ja nunmal bekannt.

Letztes Jahr haben wir neue Streichbleche am Pflug bekommen, welche aber schon nach geschätzten 2-5 ha der Reihe nach wegbrachen! Der zuständige Händler war allerdings sehr kulant.... :D
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Jochen am 16. Mai 2011, 13:55:30

Ich bin froh das wir nicht solche Böden haben und sich der Verschleiß in Grenzen hält

wobei wenn es so trocken ist wüßte ich nicht ob ich pflügen würde....
gut im Frühjahr pflügen ist hier sowieso eine Katastrophe für sich ... das trocknet binnen ein paar Tage auf gepflügte tiefe runter aus und dann hast "Kindsköpfe" am Acker liegen...

mfg
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ceres am 16. Mai 2011, 14:07:30

Ich bin froh das wir nicht solche Böden haben und sich der Verschleiß in Grenzen hält

wobei wenn es so trocken ist wüßte ich nicht ob ich pflügen würde....
gut im Frühjahr pflügen ist hier sowieso eine Katastrophe für sich ... das trocknet binnen ein paar Tage auf gepflügte tiefe runter aus und dann hast "Kindsköpfe" am Acker liegen...

mfg

und dann mit dem GROßEN Hammer die Kindsköpfe kleinmachen !!!!

Es lebe die Bodenstruktur und das Kleinlebewesen  ;D ;D
glaube so was nennt man auch Fachlich Gute Kentniss

Ceres

Achtung sehr viel :ironie:
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Schorsch am 18. Mai 2011, 08:18:30
@ schweizer

Hallo,
es heißt ja, daß sich bei 40% erhöhter Fahrgeschwindigkeit der Verschleiß, bezogen auf die bearbeitete Fläche, verdoppeln soll. Mal interessehalber: Wie schnell seid Ihr beim Pflügen gefahren?

Schorsch
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: schweizer am 18. Mai 2011, 09:31:23
Da der grössere Schlepper an der Streifenfrässaatkombination hängte waren wir mit dem 90 PS Schlepper 4 Scharig unterwegs. Bei diesen trockenen Bedingungen war nicht mehr wie gut 4 km/h drin, Leistungsmässig und auch um die Maschinen nicht zu sehr zu Strapazieren. Ansonsten Pflügen wir eher mit ca 6 km/h. Ich habe irgenwo mal gelesen dass eine verdoppelung der Geschwindigkeit sogar eine vervierfachung von Kraftbedarf und Verschleiss bedeutet. Deshalb und wegen dem Onlandpflügen (bessere Zuglinie) haben wir uns für einen gebrauchten Vierschar entschieden anstatt 3 Schar was eher zu Betriebsgrösse und vohandene Schlepper passen würde.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Bleifuss am 21. Oktober 2011, 20:31:59
Die meisten sprechen hier von Bodenbearbeitungsgeräten. Wie sieht es aber bei hochbelasteten Verschleissteilen von Mähdrescher, SF Häcksler, Mulcher und Mähwerken aus?
Grund : Mir ist ein Häckslermesser gebrochen, absolut ohne fremdeinwirkung, war alles andere als gemütlich, wir waren dann auch 2Tage am schrauben bis wirs wieder hingekriegt haben. Ich hatte den ganzen Satz bei einem hier auch schon genannten Händler bezogen.
Muss man bei einem Nachbauteil halt mit sowas rechnen?
Oder wäre das mit einem Original nicht passiert?
Wenn ein Grubberschar einmal die Qualität nicht hat, passiert ja nichts, aber bei schnellaufenden Teilen ists ja schon mal eine viel höhere gefahrenquelle
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Thomas am 21. Oktober 2011, 20:54:03
Bei meinem MD kommen nur Originalteile rein. Im Winter Frühbezug nutzen, sind 30 Prozent und dann ist kaum Preisunterschied. Beim Mähwerk sagte mir der Monteur, dass die Original-Klingen deutlich besser halten als der Nachbau. Kann ich noch nichts zu sagen, da ich jetzt die letzten Billig-Klingen drauf hab.

Gruß
Thomas
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Mateusz am 13. Januar 2012, 15:16:57
Hallo, kann mir jemand bitte sagen wo ich am besten die Nachbauteile Ersatzteile/Verschleißteile für Mähdrescher einkaufen kann.

Danke!!
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Euro-T am 13. Januar 2012, 15:23:29
Hi,

Schröter ist recht gut sortiert und preislich immer vorne mit dabei:

http://www.schroeter-ersatzteile.de/formular.php (http://www.schroeter-ersatzteile.de/formular.php)
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: JoBeck am 13. Januar 2012, 20:56:06
Hi,

Schröter ist recht gut sortiert und preislich immer vorne mit dabei:

http://www.schroeter-ersatzteile.de/formular.php (http://www.schroeter-ersatzteile.de/formular.php)

ja da kauf ich auch immer ein, qualität/preis ist ok.

Jobeck
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: fons am 13. Januar 2012, 21:01:18
Bei meiner Mais Trocknung Laxhuber habe ich den Elevator auch dort gekauft gute Qualität und kostet ca. die Hälfte wie vom Hersteller.
Also Schröter kann ich nur empfehlen.
Habe da schon mehr gekauft Halmteiler usw.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 18. August 2012, 22:22:45
Hallo Henrik

Wie lange halten halten diese Schare im Vergleich zu normalen Schare?
Ich hab bei meinen Leichtgrubber heuer zum ersten mal meine Gänsefußschare mit Panzerelektroden hinter den Reifen aufgepanzert um die ganzen Schare auf einmal tauschen zu können - ob es etwas bringt kann ich erst in 2 Jahren sagen.


Hallo Stefan.

schreibe deine Antwort mal hierein, weil es besser passt  ;) Die Mammut Schare haben locker die doppelte Standzeit wie die normalen Schare, man muss aber genau schauen was man vergleich und jedes Jahr ist anders. Wir hatten zum Beispiel mal das gewendelte Schar von Väderstadt auf einem Grubber drauf, da war es mehr als die vierfache Standzeit, sind aber auch deutlich schwerer.

Beim allrounder ist es noch krasser, im Vergleich zu den Orignal Köckerling kommen wir mit den HTU Scharen ungefähr auf die 6 fache Standzeit. Die normalen sind im nu runter während bei den anderen noch kaum was zu sehen ist.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Stefan81 am 19. August 2012, 09:57:26
Hallo Henrik
Danke für deine Antwort - ich werde auch mal berichten wie es meinen Gänsefußscharen geht wenn es dann so weit ist.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: euro am 19. August 2012, 11:48:45
Meine Erfahrung mit Aufpanzerung etc. ist dass da enorme Unterschiede sind.
Ein frz. Spezialbetrieb hat mir Kreiseleggenzinken mit dem Material das man auf Betonbohrern verwendet aufgepanzert und 1000ha Standzeit garantiert, das war dann auch so.
Ein bekannter Versandhandel hat mir aufgepanzerte Gruberschare verkauft und die hielten nur max doppelt so lange.
Die Teile an den Kreiseleggenzinken sahen eher wie mit Hartlot aufgelötet aus.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Cat-Driver am 19. August 2012, 22:16:10
Meine Erfahrung mit Aufpanzerung etc. ist dass da enorme Unterschiede sind.
Ein frz. Spezialbetrieb hat mir Kreiseleggenzinken mit dem Material das man auf Betonbohrern verwendet aufgepanzert und 1000ha Standzeit garantiert, das war dann auch so.
Ein bekannter Versandhandel hat mir aufgepanzerte Gruberschare verkauft und die hielten nur max doppelt so lange.
Die Teile an den Kreiseleggenzinken sahen eher wie mit Hartlot aufgelötet aus.

Hi,

das sind 2 unterschiedliche Verfahren: einmal wird verschleißfestes Material (da gibt es sich auch noch zig unterschiedliche Materialien) aufgeschweißt, bei dem anderen werden Widiaplättchen aufgelötet. Meines Wissens sind die Widiaplättchen deutlich standfester, aber wohl empfindlich gegen Steine (können splittern, ist aber an meiner Kartoffeldammfräse noch nicht vorgekommen).

Gruß
Hermann
Titel: Nachbau von Pflugersatzteilen
Beitrag von: Farmerr am 13. März 2013, 13:43:24
Hallo
Ich bin zur Zeit dabei,meinen Pflug der Marke Överum,mit neuen Streichblechen sowie Anlagen und Scharren aus zu statten
Meine Frage:Was haltet Ihr von sogenannten nachbau Ersatzteilen
Qalität sowie Preis
Gruß heinz
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 13. März 2013, 16:23:11
Da wir das Thema schon mal hatten, habe ich es an der bereits vorhandene angehängt.

Gruss

Henrik
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Pauli am 13. März 2013, 20:25:38
Mit Verschleißnachbauteile hab ich schlechte Erfahrung ..... Hatte nun keine Överum Teile. Striegelzinken  von Amazone Drillmaschine .Original 20 Jahre.Nachbau nichtmal 1 Jahr .Schwaderzinken halten auch nie lange.Gubberschare hatte ich auch mal.War auch nix dolles.Die Gemeinde hatte auch mal Schlegel als  Nachbau am Mulcher.Waren auch gleich alle  Das wird sicher da auch Unterschiede geben?Hier bekommen wir Nachbau von Fricke (Granit)
MfG
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Jochen am 14. März 2013, 09:53:40
Naja ich weiß nicht mehr so recht, allein wenn ich mir die Kongskildeteile so ansehe die ich bei unserer Saatbeetkombi drauf habe, kannst Nachbau auch kaufen ...
die Teile mit dennen die Maschine ausgeliefert wurde haben die doppelte Standzeit gehabt, die bauen immer mehr "Billigeisen" ein hab ich den Eindruck
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: JueLue am 14. März 2013, 10:15:32
Ich habe mal 1/2 Original, 1/2 Nachbau bei unserem Amazone Kreiselgrubber genommen - kein Unterschied.

Empfehlen kann ich die gehärteten Teile von der Firma HTU Uelzen. Die wissen was sie machen.

Lohnt sich aber nur bei

- großer Flächenleistung
- schwierig zu tauschenden Teilen
- teuren Teilen.

Hab da z.B. unsere Säschare von der Maisdrille aufarbeiten lassen, 1/2 Neupreis, die werden sehr lange halten und es bleibt vor allem die annähernde Originalform (Spitze) länger erhalten als bei den Originalteilen.

JueLue
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Cat-Driver am 14. März 2013, 12:44:13
Zitat
Empfehlen kann ich die gehärteten Teile von der Firma HTU Uelzen. Die wissen was sie machen.

Dem kann ich zustimmen, habe die Mammutschare und die Flügelschare am Smaragd von denen. www.BETEK.de, kommen ursprünglich aus dem Bergbau, die machen seit 2 Jahren (können  auch 5 sein) Schare für die Landwirtschaft, zB für HORSCH Grubber, glaube 5 oder gar 7fache Standzeit gegeüber dem Orginal, war mal ein Bericht in der Profi. Wollte von denen Kreiseeggenzingen, hatten die aber nicht in meiner Größe (HTU leider auch nicht), trotzdem hat die Firma einen sehr kompetenten Eindruck bei mir hinterlassen.

Von den Billigheimern bin ich geheilt, habe mal am Pflug die ersten drei Schare der Vorschäler verbogen (im Frost gepflügt) außer am 4, der war nachgerüstet und hatte org. Lemken drauf

Gruß
Hermann
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: WilliW am 14. März 2013, 13:40:14
Empfehlen kann ich die gehärteten Teile von der Firma HTU Uelzen. Die wissen was sie machen.

Lohnt sich aber nur bei


- großer Flächenleistung
- schwierig zu tauschenden Teilen
- teuren Teilen.

Warum das?
Die beschichteten Schare für meinen Grubber kosten bei HTU nur gut die Hälfte dessen, was die Werkstatt für unbeschichtete Originalteile haben will.
Da gibts überhaupt kein Vertun.

Willi
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: John Deere 7830 am 13. Juli 2013, 17:30:14
Hat jemand von euch zufällig zur neuen Saison die Gänsefußschare von HTU gekauft und kann mir einen Preis nennen?

Habe derzeit noch Flügelschar + Doppelherz von der Erstausstattung drauf. Möchte aber auf Gänsefuß und für die tiefere Bearbeitung Schmalschar wechseln.

Grubber ist ein V+N TerraCult mit 23cm Strichabstand, müsste also mit dem 25cm breiten von HTU gut passen.
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: sten am 13. Juli 2013, 17:50:26
Htu macht auch Angebote per email. Frag doch einfach direkt an.
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: John Deere 7830 am 17. Juli 2013, 15:34:09
Wollen entweder nix verkaufen oder sind grad alle in Urlaub. Macht ja nix, hat ja noch Zeit, aber interessiert hätts mich schon.
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: sten am 17. Juli 2013, 15:56:02
Das wundert mich, bei mir waren Sie immer recht schnell mit den Antworten.
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Ede am 17. Juli 2013, 16:04:10
Ruf einfach mal an. Mich hatten sie auch einmal vergessen. Nach einem freundlichen Telefonat lief dann alles bestens.


Gruß
Ede
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: John Deere 7830 am 17. Juli 2013, 16:32:19
Preis hab ich jetzt zufällig auf der HP gefunden, werde aber mal dort anrufen.
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: John Deere 7830 am 18. August 2013, 19:58:56
Hab bei HTU angerufen, Mail scheinbar nicht angekommen, ich soll es doch nochmal schicken. Gesagt, getan und trotzdem bis heute nix von denen gehört. Mir wurde auch damals beim Telefonat angeboten, dass ich gleich weiterverbunden werde, dachte aber dass es auch per Mail lösbar wäre und hab (auch weil ich damals in Stress war) abgelehnt. Ist jetzt wohl rund ein Monat her.

Naja, hab jetzt nochmal 0815 Schare gekauft und werde über meinen Händler eine Anfrage starten, vielleicht wollen sie mit dem Endkunden nicht direkt kommunizieren  :frage:
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Cat-Driver am 18. August 2013, 21:52:18
Hab bei HTU angerufen, Mail scheinbar nicht angekommen, ich soll es doch nochmal schicken. Gesagt, getan und trotzdem bis heute nix von denen gehört. Mir wurde auch damals beim Telefonat angeboten, dass ich gleich weiterverbunden werde, dachte aber dass es auch per Mail lösbar wäre und hab (auch weil ich damals in Stress war) abgelehnt. Ist jetzt wohl rund ein Monat her.

Naja, hab jetzt nochmal 0815 Schare gekauft und werde über meinen Händler eine Anfrage starten, vielleicht wollen sie mit dem Endkunden nicht direkt kommunizieren  :frage:

Da ist was richtig schief gelaufen. Habe 2x direkt bei HTU gekauft, hat beides super geklappt, per Mail, mit Auftragbestätigung, Frühbezug usw.. Haben sogar zurück gerufen und sich entschuldigt das sie für meine Amazone Kreiselegge leider keine Zinken haben (hat 18mm starke Zinken, gängig sind wohl 15mm), die wären zu leider selten.

Gib denen noch ne Chance! Haltbarkeit ist TOP, wobei die an die obere Grenze gehen in Sachen Härte, an einer Grubberspitze ist mal was abgebrochen, denke mal Steinkontakt, ist aber auch bei den orginalen Smaragdscharen auch schon mal vorgekommen.

Gruß
Hermann
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 26. August 2013, 20:57:22
Uns sind die Schare ausgegangen, heute morgen da angerufen und heute Nachmittag ein Satz Mammut Schmalschare und für den Allrounder welche geholt. War schon alles fertig zusammengestellt, noch Kaffee bekommen und wieder losgefahren  :)
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Jochen am 26. August 2013, 21:22:47
Na schön für euch, außer der Lesebestätigung von der Mail hab ich nichts bekommen von HTU
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: John Deere 7830 am 26. August 2013, 21:34:59
Na schön für euch, außer der Lesebestätigung von der Mail hab ich nichts bekommen von HTU

Bist schon einen Schritt weiter als ich  ;)

Aber ich werds morgen wohl nochmal probieren.
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Amateur am 26. August 2013, 21:36:54
Na schön für euch, außer der Lesebestätigung von der Mail hab ich nichts bekommen von HTU

Bist schon einen Schritt weiter als ich  ;)

Aber ich werds morgen wohl nochmal probieren.

Hat es etwas mit dem Ösi-Status zu tun ?
Titel: Re:Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: John Deere 7830 am 26. August 2013, 21:55:41
Hab da eher die Vermutung dass ich mit der falschen Mail-Adresse geschrieben hab (gmx statt aon) und das vielleicht im Spam-Ordner gelandet ist.

Werde aber mal anrufen, da waren sie das letzte mal schon sehr freundlich.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: Henrik am 19. März 2017, 19:55:17
Wie handhabt ihr das heute?

Ich kaufe wenn möglich fast nur noch beschichtete Teile.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: charlie am 19. März 2017, 19:58:58
Wir arbeiten inzwischen auch nur mit Zubehörverschleißteilen.
Beschichtet oder hartmetallbestückt.
Die Auswahl für verschiedene Anwendungen mit speziellen Scharen/Zinken/Spitzen ist einfach größer.
Titel: Re: Original oder Nachbauverschleissteile?
Beitrag von: zwiebe am 20. März 2017, 06:03:03
Von den beschichteten Verschleißteilen bin ich wieder etwas abgekommen.
Manche Teile bleiben rau und putzen sich nicht. Insgesamt ist der selbstschärfende Effekt durch die höhere Materialstärke nicht mehr richtig vorhanden.
Der Kraftstoffverbrauch wird höher und die Verstopfungen nehmen zu.

Bei meinen Rübensähgerät von Kverneland habe ich mir aber einen Satz Scharkeile machen lassen.
Die Scharkeile sind verschleißanfällig und da kann ich in der Saison 2 mal wechseln.
Ob sie sich Putzen... das werde ich sehen. Ich habe noch 2 Satz in Reserve.
Bei den Preisen haben sie das maximum überschritten.
Die nächste Maschine kommt von einen anderen Konzern.