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Feld und Flur => Pflanzen und Boden => Thema gestartet von: John Deere 7830 am 04. Juni 2018, 21:07:35

Titel: Ernte 2018
Beitrag von: John Deere 7830 am 04. Juni 2018, 21:07:35
Aus aktuellem Anlass.....

Grafenegg in Niederösterreich meldet die ersten 40ha geerntete Wintergerste. 8)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: LuRa1404 am 04. Juni 2018, 21:26:43
 8)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: nofear am 04. Juni 2018, 21:29:05
Glaub ich gern, selbst hier gibt's weite Schläge, wobei die bestimmt trotzdem noch 14 Tage oder mehr brauchen.
Aber normal ist hier noch selten WG im Juni gefallen. Aber normal ist hier nix mehr: vermutlich wärmster April seit Beginn der Aufzeichnungen und das nachdem im März noch anständig Frost war...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Cyberlui am 04. Juni 2018, 22:59:00
wen ich die WG hier so anschaue glaub ich auch nicht an die 2. Juli hälfte.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Jonathan am 04. Juni 2018, 23:03:23
Wir sind zwar Frühdruschgebiet, aber die Meridian und die Keeper sind noch derbe grün, und die ersten Stellen lagern schon.
Es braucht schon noch vier Wochen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 04. Juni 2018, 23:08:20
Wir sind zwar Frühdruschgebiet, aber die Meridian und die Keeper sind noch derbe grün, und die ersten Stellen lagern schon.
Es braucht schon noch vier Wochen.

Joa, würde auch sagen, man sollte sich nochmal locker machen.

Ist doch jedes Jahr das Gleiche, man guckt von oben im ersten Juniquartal auf güldene Grannen, wenn man dann mal im Acker steht, sieht die Welt schon wieder viel grüner aus.

Es wird noch eine Kalt-/Nassphase kommen, dann werden wir nochmal niedrigere Temperaturen erleben und dann regnet`s nochmal.  :klugscheiss:

Wird sich alles schon wieder vermitteln, wie fast jedes Jahr.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: wernerzwo am 04. Juni 2018, 23:32:25
Entscheidend ist nicht der frühe Zeitpunkt, sondern der gute Ertrag  ;)

Wie war den das Ergebnis?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 05. Juni 2018, 03:48:41
Aus aktuellem Anlass.....

Grafenegg in Niederösterreich meldet die ersten 40ha geerntete Wintergerste. 8)
GPS wird hier auch schon gemacht. Nix besonderes.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Amateur am 05. Juni 2018, 07:23:50
Man sollte schon auch dazu schreiben, man benötigt den Platz für einen groß angelegten Feldtag ….
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Desperado am 05. Juni 2018, 19:06:45
Also hier im Mergentheimer Raum wird es auch keine drei Wochen mehr dauern, bis die erste Gerste fällt
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Grenzstein am 05. Juni 2018, 19:44:39
Bin gerade in Südspanien nähe Sevilla. Hier ist die Ernte in vollem Gange.
Haben heute Ackerbohnen gedroschen. Hafer, Raps und Weizen sind auch soweit.
Hier ist alles ca. 5-10 Tage verspätet aufgrund des feuchten und kühlen Frühjahrs.

Viele Grüße
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Francis am 05. Juni 2018, 20:44:45
Ich war auch gerade in Andalusien auf Urlaub. Es ist schon beeindruckend, wenn man dort die erntereifen Bestände sieht und dann heimfährt und der eigene Weizen gerade gut die Ähre geschoben hat. Hier ein Foto vom 23. Mai aus Conil de la Frontera bei Cadiz.

Grüße
Franz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Biobauer am 05. Juni 2018, 20:45:57
Ich war auch gerade in Andalusien auf Urlaub. Es ist schon beeindruckend, wenn man dort die erntereifen Bestände sieht und dann heimfährt und der eigene Weizen gerade gut die Ähre geschoben hat. Hier ein Foto vom 23. Mai aus Fuente del Gallo bei Cadiz.

Grüße
Franz


aber so richtig dort stehn tut da auch nix
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Francis am 05. Juni 2018, 20:52:47
Auf dem Bild am oberen Ende des Hanges stand er schon sehr dünn. Aber im Schnitt hat er ganz passabel ausgesehen. Jedenfalls sehr schöne glasige Körner.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 06. Juni 2018, 08:49:53
Ich war auch gerade in Andalusien auf Urlaub. Es ist schon beeindruckend, wenn man dort die erntereifen Bestände sieht und dann heimfährt und der eigene Weizen gerade gut die Ähre geschoben hat. Hier ein Foto vom 23. Mai aus Conil de la Frontera bei Cadiz.

Grüße
Franz

bei uns siehts ähnlich aus  :rolleyes:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 12. Juni 2018, 12:07:08
Dieses Jahr ist es aber an vielen Orten früher. Habe schon die erste Bilder vom Rapsdrusch bekommen. Und der ist trocken.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: LuRa1404 am 12. Juni 2018, 12:15:17
Im Burgenland (Seewinkel) und in Oberösterreich (Perg, Traun) wurden am Wochenende die ersten Gersten gedroschen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 12. Juni 2018, 12:19:07
Mahlzeit,
Dieses Jahr ist es aber an vielen Orten früher. Habe schon die erste Bilder vom Rapsdrusch bekommen. Und der ist trocken.
wo denn Henrik? Nicht hier bei uns, so weit sind wir denn doch wohl noch nicht. ;)
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: treckeripaq01 am 12. Juni 2018, 14:53:47
Dieses Jahr ist es aber an vielen Orten früher. Habe schon die erste Bilder vom Rapsdrusch bekommen. Und der ist trocken.

Na bei Wintergerste könnte man das vielleicht noch glauben aber Raps ist wohl noch nicht soweit  ;D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 12. Juni 2018, 16:35:27
Im Burgenland (Seewinkel) und in Oberösterreich (Perg, Traun) wurden am Wochenende die ersten Gersten gedroschen.

Genau, dort wird jetzt auch der erste Raps gedroschen  :D. In Rumänien auch. Alles gute 14 Tage früher als normal  :(
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: todo am 12. Juni 2018, 17:10:34
Bei uns hier wurde Gerste teilweise gehäckselt, da durch die Trockenheit fast keine Körner drin waren. Ansonsten ist vllt Ende nächste Woche mit den ersten Schlägen zu rechnen. Allerdings ist die Abreife sehr unterschiedlich. Zwischen totreif und grün auf einem Schlag ist da alles vertreten. Wird noch spaßig werden.
Weiter nördlich im Leipziger Raum wird es noch eher losgehen, die haben fast keinen Regen abbekommen, habe ich gehört.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tkaczyk am 13. Juni 2018, 08:01:17
Die Handprobe war am Montag bei 14,7 %. Sorte ist California auf 25 BP. Hatten im April ausreichend Niederschlag, im Mai und Juni dann leider nur noch insgesamt 10 mm (Mittleres Sachsen Anhalt, östlich der Elbe). Zum Wochenende werden hier die ersten anfangen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: andl am 13. Juni 2018, 15:50:01
gibt es schon ertragsmeldungen?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 13. Juni 2018, 18:47:46
Die Handprobe war am Montag bei 14,7 %. Sorte ist California auf 25 BP. Hatten im April ausreichend Niederschlag, im Mai und Juni dann leider nur noch insgesamt 10 mm (Mittleres Sachsen Anhalt, östlich der Elbe). Zum Wochenende werden hier die ersten anfangen.

dann seit ihr dieses jahr genau so in den arsch gekniffen wie wir .
und wie sieht der rest bei euch aus ?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Tim am 13. Juni 2018, 19:53:37
Stückchen die Elbe weiter habe ich heute ein Bild von drescher in der Gerste in Sachsen gesehen
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: ferkelbauer am 13. Juni 2018, 22:00:19
Bei Groß-Gerau an der A67 hab ich heute die ersten Stoppelfelder gesehen. Zuhause wirds auf einen normalen Termin rauslaufen, um den 15.7. Extensive Flächen aber ein ganzes Stück eher.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: charlie am 14. Juni 2018, 00:03:46
Bei Groß-Gerau an der A67 hab ich heute die ersten Stoppelfelder gesehen. Zuhause wirds auf einen normalen Termin rauslaufen, um den 15.7. Extensive Flächen aber ein ganzes Stück eher.

Die Flächen an der A67 gingen als GPS in die BGA
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: flojo am 17. Juni 2018, 10:14:13
Gestern wurde in der Groß-Gerauer ecke die erste Wintergerste mim Drescher geerntet. Trocken war Sie.

Wir werden morgen oder übermorgen auch mal probieren, man muss sich ja kein Stress machen bei dem Wetterbericht :rolleyes:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: flojo am 20. Juni 2018, 08:52:53
So war es.

Am Montag haben wir hier mit der Wintergerstenernte begonnen.
Sorte Sandra
Feuchte ca. 13%
HL  ca. 67kg/hl  & 98% Vollgerstenanteil
Ertrag iwo knapp über 7t/ha

für unsere Verhältnisse durchschnittlich.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Bauer Chris am 23. Juni 2018, 09:12:20
Auch hier in meiner gegend wurden die ersten Wintergersten gedroschen. Das ist bei uns im Juni eine Premiere. Normal wäre frühestens die zweite Juliwoche.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 23. Juni 2018, 23:38:34
Bin diese Tage quasi quer durch Deutschland gefahren. Waren doch schon einige Flächen gedroschen zu diesem Zeitpunkt. Reift unheimlich ab.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 24. Juni 2018, 08:32:13
Hier, in meinem kleinen Dunstbereich, wird es in der nächsten Woche großflächig losgehen mit Beginn der gut Wetter Phase. Der Anteil an Gerste hier ist aber eher gering, wenn alle richtig loslegen ist das n paar Tagen durch  ;D

Ertraglich ... keinen Plan. Ich gehen allerdings davon aus das wird dann auch zeitnah den ersten Weizen von den leichten Böden holen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Vario_fahrer am 24. Juni 2018, 08:40:18
Bis es bei mir mit dem Drescher los geht dauert es noch etwas, die ersten fangen jetzt an GPS zu häckseln um dann schnell Mais in den Boden zu bekommen.
Vielleicht werden nächste Woche 20ha Sommergerste gemäht und weitere 25ha umgebrochen, meine 9 ha Sommerraps kann ich auch umbrechen.
Es wird dieses Jahr eine entspannte Ernte, ich glaube nicht das ich mehr als 3 Druschtage benötige.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: flojo am 25. Juni 2018, 11:51:24
Vor 10 Minuten mal die erste Handprobe im unberegneten Weizen gemacht.  -->> 16,0%

Der wird auch nicht mehr lange auf dem Feld sein.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 25. Juni 2018, 13:40:14

Vielleicht werden nächste Woche 20ha Sommergerste gemäht und weitere 25ha umgebrochen, meine 9 ha Sommerraps kann ich auch umbrechen.


warum wird die sommergerste umgebrochen ?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Vario_fahrer am 25. Juni 2018, 14:55:52

Vielleicht werden nächste Woche 20ha Sommergerste gemäht und weitere 25ha umgebrochen, meine 9 ha Sommerraps kann ich auch umbrechen.


warum wird die sommergerste umgebrochen ?

Weil die so schlecht steht das sich weder dreschen noch mähen lohnt.
Ich habe einen Tag nach der Saat 50mm Regen bekommen die waren dann doch etwas zu viel des guten, danach kam dann kein Regen mehr dadurch steht die teilweise so extrem schlecht.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 25. Juni 2018, 15:30:17

Vielleicht werden nächste Woche 20ha Sommergerste gemäht und weitere 25ha umgebrochen, meine 9 ha Sommerraps kann ich auch umbrechen.


warum wird die sommergerste umgebrochen ?

Weil die so schlecht steht das sich weder dreschen noch mähen lohnt.
Ich habe einen Tag nach der Saat 50mm Regen bekommen die waren dann doch etwas zu viel des guten, danach kam dann kein Regen mehr dadurch steht die teilweise so extrem schlecht.

oh ja , das ist bitter , aber diese sich häufenden wetterereignisse zeigen uns auf das wir bei der bodenbearbeitung und saat umdenken müssen .
aus welcher gegend kommst du ?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Vario_fahrer am 25. Juni 2018, 15:58:36
Ich komme aus Nordfriesland.
Man selbst kann das Wetter nicht ändern, also muss man das beste draus machen.
Immerhin habe ich auf vielen Flächen gar keinen Dünger oder Pflanzenschutzmittel ausgebracht sonst wäre der finanzielle Schaden noch viel größer.
Solche Regenfälle hier auch keine Seltenheit und an sich auch kein Problem doch die direkte Trockenheit danach war einfach zu viel.
Wäre ich eine Woche früher mit säen fertig gewesen würde die Welt hier auch ganz anders aussehen aber nachher ist man immer schlauer.



Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: monsato am 25. Juni 2018, 21:03:50
hay

hier in österreichischen weinviertel ist die rapsernte  durch also fertig . der durchschnitt dürfte so bei 2800 kg liegen. (reicht von 1500kg extensif bis intensiv feuchter standort 4000kg)

wintergersten  von 5000 bis 6800kg  da war noch winterfeuchte.

so wie es derzeit aussieht ein bisserl pause bis weizen kommt sommerbraugerste  braucht auch noch die machte zwiewuchs auf den schlechten ecken  das dauert noch.

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 28. Juni 2018, 11:31:30
Ernte der Wintergerste läuft hier derzeit und wird wohl Anfang der Woche durch sein, so viel steht hier nicht.

Wir werden unsere Kaffkiste dann direkt von den Entgrannern erlösen und wohl Mitte der kommenden Woche den Grannenweizen auf den leichten Böden abtrommeln. 
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 28. Juni 2018, 18:20:49
... seit Gestern ist die GPS Ernte hier zu Ende und ich bin froh, die Triticale von ihrem
Leiden des verbrennen und vertrocknen erlöst zu haben.

Die TS Gehalte waren natürlich dementsprechend hoch ... ich werde mich morgen an
die Auswertungen machen und dann kann ich näheres Berichten.


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 28. Juni 2018, 18:56:41
Moin,
hier wird soeben der erste Raps gedroschen, an den Stängeln ist nix Grünes zu erkennen :rolleyes:.
Daneben hab ich WW, der ins Weißliche wechselt :(....
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: charlie am 28. Juni 2018, 21:39:13
Nachdem ich gestern Fussballpause gemacht habe (die stabile sommerliche Witterung verlangt nicht nach unnötigem Stress), wurde heute der frühe Grannenweizen in Angriff genommen: Solehio als Stoppelweizen auf etwas besseren Böden.
Feuchte lag zwischen 13 u 14%, sehr leicht druschfähig, Ertrag knapp 9t/ha, HL-Gewicht jenseits 80.
Genau Zahlen gibt es morgen.
Ähnlich wie die Gerste war die Ertragsbildung und Kornfüllung bis zur trocken heißen Phase beendet, somit gab es keine größeren Einbußen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kuhbauer am 29. Juni 2018, 06:42:59
Kumpel gestern Gerste, 11,4
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: PhantomLord am 29. Juni 2018, 07:06:10
Kumpel gestern Gerste, 11,4
Feuchte ? dt?  t?  :frage:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: EWD am 29. Juni 2018, 08:12:46
Noch nie in meinen landwirtschaftlichen Leben im Juni
Gerste gedroschen.
Das früheste war 2003 und letztes Jahr. Heute geht es weiter.

Sorte SU Ellen.
Mit dem Ertrag bin ich sehr zufrieden ;)
Hektolitergewicht etwas leichter als sonst, nicht gemessen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 29. Juni 2018, 08:17:51
Wir warten hier mal noch ein bißchen und rollen das Feld dann von hinten auf  ;D

Morgen werden wir einen Kurzeinsatz haben, die unbehandelten Varianten in den Wintergersten Sortenversuchen brechen massiv zusammen, die sollen weggeholt werden. Wenn wir damit auf die Abreife der behandelten Parzellen warten, dann wäre das ein sehr unfairer Vergleich.

Und damit eben der Parzellendrescher überhaupt ran kommt, müssen wir aussenrum ein bißchen Platz machen...irgendwie..

Die restliche WG (SU Ellen) hat wohl noch ne Woche Zeit und bis es dann in den ersten Raps geht, dürften auch nochmal ein paar gute Tage ins Land ziehen.

Alles sehr entspannt noch.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: angusy am 29. Juni 2018, 08:47:19
Trotzdem habe ich hier den Eindruck, dass der Raps weit früher ist als üblicherweise - auch im Vergleich zum restlichen Getreide.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: flojo am 29. Juni 2018, 08:59:40
Am Dienstag den ersten sehr ernüchternden Versuch im Grannenweizen gestartet. Nach der Wintergerste mit 77dt / ha wird der Weizen im leichten Boden wohl irgendwo um die 60dt landen. :(

Dafür 14,8 Protein und über 80hl -> nur ein kleiner Trost aber besser als auch noch schlechte Qualität

Nachdem wir im Weizen problemem entdeckt haben mit unterständigen Zwiewuchsähren, die Teilweise Messergebnisse von 18% Feuchte brachten, obwohl der eigentliche Bestand reif ist haben wir dann wieder aufgehört.

Gestern dann für einen Kunden Raps gedroschen, Sorte LG Architekt  , der war super reif kein einziger grüner Stängel mehr

Feuchte war um die 6% und Ertrag schätze ich zwischen 30-35dt/ha

Auf dem heimweg dann gedacht ich kann unseren Raps mal noch probieren wenn das Schneidwerk grade schon umgebaut ist  :rolleyes:

Sorte Comfort hatte noch 21% feuchte und ist Grasgrün unten  ;D

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: nofear am 29. Juni 2018, 09:08:22
Trotzdem habe ich hier den Eindruck, dass der Raps weit früher ist als üblicherweise - auch im Vergleich zum restlichen Getreide.

Würde ich für hier auch so sehen.
Denke da wird kaum einer den August noch erleben, geschweige denn Geburtstag feiern  wie andere Jahre durchaus erlebt.

Da wird mal der Raps vorm Weizen kommen und nicht zeitgleich. Hat evtl. auch was  :)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: angusy am 29. Juni 2018, 09:12:51

Da wird mal der Raps vorm Weizen kommen und nicht zeitgleich. Hat evtl. auch was  :)

In mir weckt das nur schlimme Vorahnungen. Hoffentlich steht da wenigsten die 3 beim Ertrag vorne.....
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: nofear am 29. Juni 2018, 09:19:51
Jau, ich denk Transportprobleme wird's heuer nicht geben... :(

aber gut, lässt sich weder ändern noch irgendwie die Kosten jetzt noch drücken
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: charlie am 29. Juni 2018, 09:45:52
Nachdem ich gestern Fussballpause gemacht habe (die stabile sommerliche Witterung verlangt nicht nach unnötigem Stress), wurde heute der frühe Grannenweizen in Angriff genommen: Solehio als Stoppelweizen auf etwas besseren Böden.
Feuchte lag zwischen 13 u 14%, sehr leicht druschfähig, Ertrag knapp 9t/ha, HL-Gewicht jenseits 80.
Genau Zahlen gibt es morgen.
Ähnlich wie die Gerste war die Ertragsbildung und Kornfüllung bis zur trocken heißen Phase beendet, somit gab es keine größeren Einbußen.

Hier nun die Qualitätsergänzungen und exakte Ergebnisse, nachdem der Weizen die Waage und Gosse passiert hat:
Feuchte 13,3
Protein 13,9
Sedi 54
HL-Gewicht 83,1
Kleinkorn 1,3%
Ertragsdurchschnitt über alle Flächen 86,4dt/ha

Ich bin sehr positiv überrascht und zufrieden. So könnte es weitergehen, aber es steht sicher noch schwächerer Weizen hier draußen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 29. Juni 2018, 10:29:16
Trotzdem habe ich hier den Eindruck, dass der Raps weit früher ist als üblicherweise - auch im Vergleich zum restlichen Getreide.

Absolut!

Wenn wir nun aber um den 10. Juli in den Raps gehen, dann ist das immer noch über 14 Tage früher, als es in normalen Jahren die Regel ist.

Wobei...ich kann mich schon fast garnicht mehr erinnern, was den genau ein "normales" Jahr eigentlich ist...

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Cyberlui am 29. Juni 2018, 21:01:35
Wir hatten gestern den ersten Versuch in WG Sorte Tepee, waren 2,5 Schläge mit zusammen 3 ha wobei bei m letzten Schlag nach dem andreschen sie der Messerantriebsriemen verabschiedete, daher stehen noch ca. 0,6 ha war also um die 53 dt/ha Ertrag mit 15% Wasser und 11,8 Protein, war wohl den 0,6ha des kleinsten Schlages geschuldet da dort viel zwiewuchs und Trespen war und die Steinfangmulde entweder aufging oder nicht richtig geschlossen war?????
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: nofear am 29. Juni 2018, 21:19:08
... war wohl den 0,6ha des kleinsten Schlages geschuldet da dort viel zwiewuchs und Trespen war und die Steinfangmulde entweder aufging oder nicht richtig geschlossen war?????

Hatte ich auch schonmal, hab mir aber eingebildet, dass dort unter normalen Druschbedingungen(also solange noch nicht alles schon im Schrägförderer ausfällt) nicht soviel verlustig geht.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Merkur am 29. Juni 2018, 21:26:23
Hier ist auch alles fleißig am Gerste dreschen, was man so hört liegen die Erträge zwischen 3 bis 6,5 t.
Haben heute zwei Schläge abgeerntet 5,2 und 6 t auf 25 Sandboden angesichts der Trockenheit würde ich sagen noch mit einen blauen Auge davon gekommen, :rolleyes: zumindest in der Gerste. 
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: stoppelrübe am 29. Juni 2018, 21:38:28
Heute bin ich auch in die Gerste gefahren (Lohnkunde). Die Ergebnisse sind ernüchternd.
1. Schlag 13,6% h2o, 55dt/ha Rest erfahre ich morgen.
2. Schlag 16,2% (Weizendurchwuchs) 45dt/ha.
Hoffe das die kommenden Erträge doch besser sind. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 29. Juni 2018, 21:58:48
... war wohl den 0,6ha des kleinsten Schlages geschuldet da dort viel zwiewuchs und Trespen war und die Steinfangmulde entweder aufging oder nicht richtig geschlossen war?????

Hatte ich auch schonmal, hab mir aber eingebildet, dass dort unter normalen Druschbedingungen(also solange noch nicht alles schon im Schrägförderer ausfällt) nicht soviel verlustig geht.

Zumindest bei Claas ist das so.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Cyberlui am 29. Juni 2018, 22:10:16
war aber ein CTS Hirsch und ich glaub da ist mehr raus...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Simon am 30. Juni 2018, 06:30:04
Moin,

sind auch am WG dreschen. Sorte Wootan auf leichteren Böden 86dt, auf schwereren um die 100dt. Feuchte zwischen 13 und 14. Hl zwischen 63 und 66.

Gruß
Simon
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: flojo am 30. Juni 2018, 23:25:11
Am Dienstag den ersten sehr ernüchternden Versuch im Grannenweizen gestartet. Nach der Wintergerste mit 77dt / ha wird der Weizen im leichten Boden wohl irgendwo um die 60dt landen. :(

Dafür 14,8 Protein und über 80hl -> nur ein kleiner Trost aber besser als auch noch schlechte Qualität

Nachdem wir im Weizen problemem entdeckt haben mit unterständigen Zwiewuchsähren, die Teilweise Messergebnisse von 18% Feuchte brachten, obwohl der eigentliche Bestand reif ist haben wir dann wieder aufgehört.

Gestern dann für einen Kunden Raps gedroschen, Sorte LG Architekt  , der war super reif kein einziger grüner Stängel mehr

Feuchte war um die 6% und Ertrag schätze ich zwischen 30-35dt/ha

Auf dem heimweg dann gedacht ich kann unseren Raps mal noch probieren wenn das Schneidwerk grade schon umgebaut ist  :rolleyes:

Sorte Comfort hatte noch 21% feuchte und ist Grasgrün unten  ;D


36dt/ha sind jetzt raus gekommen
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: RedHeath am 01. Juli 2018, 08:55:10
Wintergerste hat hier ca. 54 dt gebracht. Ich habe nur 2mal beregnet. Mit ausreichend Wasser wären es 10dt mehr gewesen.
Der Ertrag ist insofern schon schön gerechnet, als dass ich vom 13 ha Schlag nur mit 12,5 gerechnet habe. Der halbe ha ist durch Wasserlöcher und Mietenplätze gar nicht erst aufgelaufen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Markus am 01. Juli 2018, 09:30:25
Hallo,
seit Sonntag haben wir Wintergerste gedroschen. Heute sind noch die letzten 8 ha an der Reihe.
Ertraglich enttäuschend, da wir eigenlich (im Nachhinein aber nicht wirklich) gute Bedingungen hatten.
Schnitt bisher 86 dt/ha . Das sind 1,5 dt mehr als im Dürrejahr 2017, aber 16 dt bzw. 14 dt weniger als 2014 und 2015.
Sorte Meridian.  Feuchte 11-14 %  :(, HL 68-70.
Probesorten für Nachbau in 2019 waren Higgins (lagerte genauso stark wie Meridian, aber mit noch schöneren und schweren Körnern) und Kosmos (strohstabiler und kleinere Körner). Diese lagen um bzw. knapp über 100 dt/ha.
War wohl das letzte Jahr der alten Meridian........
Die Erträge fehlten (untypischer Weise) auf den durchlässigen Kalksteinkuppen, die sonst immer gute Gerstenerträge liefern. Das kann nur an der Trockenheit und Wärme Ende April gelegen haben.
Gruß Markus
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 01. Juli 2018, 12:06:05
Wintergerste hat hier ca. 54 dt gebracht. Ich habe nur 2mal beregnet. Mit ausreichend Wasser wären es 10dt mehr gewesen.


 dann hast du in meinen augen alles richtig gemacht !
du hast dich am ertragsopimum und  quallitätssicherung und nicht am ertragsmaximum orientiert , das müssen hier in der region  noch viele lernen , denn uns die wasserrechtlicheseite nicht eines tages um die ohren fliegen soll .
wo ich kann beginne ich  den mais gerade das zweite mal zu beregnen viele sind hier schon das dritte mal durch  :rolleyes: , die ziehen ihn auch 6 mal oder mehr durch wernn es weiterhin trocken bleibt  auf unserem heidesand .
bei milchvieh betrieben oder bga´s mag es gerechtfertigt sein , aber als lieferanten einer bga ist das sinnfrei .
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Rhoihesse am 01. Juli 2018, 18:13:15
Hallo markus ist das Braugerste was du anbaust.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kai-Uwe am 02. Juli 2018, 07:03:56
Wir sind gestern in die Ernte gestartet:

WG Sandra. Ertrag kann ich nichts sagen muss zuerst über die Waage. Gefühlt im Schnitt der Jahre ca 65dt/ha
Kornausbildung gut.

Problem war Zwiewuchs auf den Stellen wo besserer Boden ist.

Ein Schlag California war auch schon reif. Der hat allerdings deutlich weniger Dünger bekommen darum war der schon reif. Ertrag um die 5t/ha

Rest der California braucht noch eine Woche Zeit

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 02. Juli 2018, 11:04:31
... so nun sind die Erträge der GPS Ernte vom 25.6.-27.6.2018 auch ausgewertet:

Sorte: Triticale Tender PZO, gesät nach Silomais/ZR in der letzten Oktober Dekade 2017


Muschelkalkverwitterungsböden (40-55 BP): 8-9 to TS/ha
Lössböden (70-85 BP): 11-13 to TS/ha
Wechselnde Böden (Ton/Löss) 9,5-10,5 to TS/ha

Der durchschnittliche Ertrag lag bei 11 to TS/ha bei 43 % TS ... dies bedeutet einen
um 1/3 niedrigeren Ertrag als der langjährige durchschnitt bei den GPS Erträgen.

Wenn das Wasser der begrenzende Faktor ist in Verbindung mit einer sehr schnellen
Abreife, ist der Ertrag nicht toll, aber immer noch akzeptabel.


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Grenzstein am 02. Juli 2018, 15:06:12
Hallo Bernd,

hast Du auch Ertragskarten oder Sensorwerte über den TS-Gehalt je nach Boden von deinem LU bekommen?
Darauf müsste man dieses Jahr sehr deutlich eine korrelation zwischen TS-Gehalt und Bodengüte sehen können.

Mit welcher Technik wurde gehäckselt?

VG Simon
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 02. Juli 2018, 16:19:32
Zitat
Hallo Bernd,

hast Du auch Ertragskarten oder Sensorwerte über den TS-Gehalt je nach Boden von deinem LU bekommen?
Darauf müsste man dieses Jahr sehr deutlich eine korrelation zwischen TS-Gehalt und Bodengüte sehen können.

Mit welcher Technik wurde gehäckselt?

VG Simon

Ja, habe ich bekommen ... gehäckselt wurde mit einem John Deere 8700i und 7 m Proficut von der
Fa. Zürn.

Ja, die Bodengüte korreliert sehr stark mit den TS Gehalten

Tonböden    50,35 % TS
Mischböden 46,56 % TS
Lössböden   41,24 % TS

Daran sieht man genau, wie sehr die hitzige Abreife und der Wassermangel den Beständen
zugesetzt hat, da aufgrund der Witterung in der Saison 2017/2018 die Wurzelausbildung
der Triticale eher als suboptimal zu betrachten war. Die nicht mehr erlaubte Herbstdüngung
nach Silomais und der schlagartige Wetterumschwung von Winter auf Sommer binnen 10 Tagen
über das Osterfest hinweg haben dann ihr übriges beigetragen. Es waren einfach mehrere Faktoren,
welche alle in die falsche Richtung ausgeschlagen haben ... und dann ist man doch nur der Lehrling
der Natur  ;)


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: stoppelrübe am 02. Juli 2018, 21:38:49
So, nachdem etwa 70% der WG gedroschen sind kann man sagen das die Erträge Sortenunabhänig etwa 25-30% niedriger (60dt/ha) sind als das langjährige mittel. Geringe hl Gewichte um die 60kg/hl bei bis zu 20% Schmachtkorn Feuchte von 12,3-13,4%.
Was dieses Jahr besonders auffällig ist, wo die Wasserversorgung in den Schlägen noch ausreichend war wurden normale Erträge erzielt (86dt/ha). Das Ertragsnivau auserhalb dieser Stellen fiel rapide auf 60dt/ha und auf den trockensten Stellen 20-40dt/ha.

Durch die Ertragsmessung wird offensichtlich wie stark die Erträge innerhalb weniger Meter schwanken können. Aber solche Unterschiede hatte ich noch nie auf so kleinen Raum gemessen.
Die visuelle Ertragseinschätzung von Kolllegen auf einen Schlag; Die bringt noch 75dt/ha. Auf dem Beifahresitz dann die Ernüchterung als die Durchsatzanzeige bei 58dt/da stehenblieb.  :o 

Was noch zu erwähnen ist, das Stroh ist nur ab 21.00Uhr zum pressen geeignet. :( (Rotordrescher sei Dank ;D) 




Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kuhbauer am 02. Juli 2018, 22:22:02
hier gibt es eigentlich keine Rotordrescher, daher muss ich mal fragen, was mit dem Stroh passiert, wenn man vor 21 Uhr presst.? zerbröselt es zu stark?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: precischener am 02. Juli 2018, 22:59:13
Wie sind den bei euch die Stroherträge?
Die Lager sind ja leer.
Hab heute von 6 Ha 33Ballen mit 435Kg bekommen. 
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kai-Uwe am 03. Juli 2018, 06:51:28
Wie sind den bei euch die Stroherträge?
Die Lager sind ja leer.
Hab heute von 6 Ha 33Ballen mit 435Kg bekommen. 
26dt/ha  bei Wintergerste  kornertrag ca 6-7t
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: derKarsten am 03. Juli 2018, 07:07:34
Rund- oder Quaderballen müsste funktionieren, einige pressen haben ja mulcher oder Messer vorgeschaltet, kleine ballen ist aber schon Grenzwerten das die Schnüre abrutschen, es geht auch mal ein Knoten auf weil man  fest pressen muss..
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kai-Uwe am 03. Juli 2018, 07:17:02
hier gibt es eigentlich keine Rotordrescher, daher muss ich mal fragen, was mit dem Stroh passiert, wenn man vor 21 Uhr presst.? zerbröselt es zu stark?

Innerhalb der letzten 5 Jahre keine Probleme gehabt. Es liegt halt weniger Stroh da ein Teil durch die Stoppel auf den Boden fällt so meine Erfahrung.

Gestern Häckselballen vom WG Stroh gemacht. Mussten nach 25 Stück aufhören, das Zeug war so trocken und "glatt" das selbst 4 Zinken mühe hatten den Ballen zu halten.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 03. Juli 2018, 09:14:47
Hallo,
im Rottal startet in 4 Std die Weizenernte :rolleyes:
Das es so schnell geht hatte ich auch nicht gedacht, da fällt mancher Weizen hier jetzt vor dem Raps.

mfg

Fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 03. Juli 2018, 10:03:00

Das es so schnell geht hatte ich auch nicht gedacht, da fällt mancher Weizen hier jetzt vor dem Raps.

mfg

Fritz

Das wäre hier in der Mehrheit der Jahre die Regel gewesen, bin mir nicht sicher, ob es heuer auch so kommt - zur Freude für`n Weizen, zum Nachteil vom Raps? Wir werden sehen...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: angusy am 03. Juli 2018, 10:23:16
Ich würde nicht ausschließen, dass in dieser Woche hier noch Weizen gedroschen wird.....
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: stoppelrübe am 03. Juli 2018, 10:33:04
hier gibt es eigentlich keine Rotordrescher, daher muss ich mal fragen, was mit dem Stroh passiert, wenn man vor 21 Uhr presst.? zerbröselt es zu stark?
Das Stroh ist schon stark aufbereitet (sieht aus wie Hächselstroh ;D). Es rutscht weil es so glatt ist. Stroherträge ?? 2-3to/ha ??
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 03. Juli 2018, 10:44:24
Ich würde nicht ausschließen, dass in dieser Woche hier noch Weizen gedroschen wird.....

Je nachdem, wie weit man "hier" ausdehnt, dann wurde hier der erste Weizen schon gedroschen. Zumindest hat hiesiger Landhändler gestern die erste Ware angenommen, weiß aber nicht genau woher, hab in der Überraschung vergessen zu fragen  ;D.

Für das gros gilt das aber nicht, um Weizen mache ich mir derzeit noch nicht die allergrößten Gedanken, nur so eine Ecke, die immer bißchen vorlaut ist, die könnte sich demnächst irgendwann melden.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 03. Juli 2018, 10:53:21
Gestern die Gerste, als einer der letzten hier - 68dt im Schnitt ... normal sind hier 80/85. Das Stroh ... nicht erwähnenswert. So kleine Schwaden hab ich aus einem Schüttler mit 6m noch nicht gesehen.

Heute Abend werden wir den Grannenweizen angehen. Raps  :frage: Die Handprobe Sonntagmorgen hatte 9% ...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: BNT am 03. Juli 2018, 11:06:27
im Rottal startet in 4 Std die Weizenernte :rolleyes:
Das es so schnell geht hatte ich auch nicht gedacht, da fällt mancher Weizen hier jetzt vor dem Raps.

Ist schon mehr als zwei Wochen früher als üblich, oder?
Es heißt ja sonst, dass heuer alles um 2 Wochen früher dran ist...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 03. Juli 2018, 11:27:16
Hallo,
gut 3 Wochen früher und den späten Weizen am 15 Aug zu dreschen ist auch normal.

Muss jetzt zusehen das der Händler den alten Weizen (VK.März!) abholt, sonst hab ich nicht genug freie Silos, da auch noch Körnermais rumliegt.

mfg
fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gallus gallus! am 03. Juli 2018, 11:52:34
Innerhalb der letzten 5 Jahre keine Probleme gehabt. Es liegt halt weniger Stroh da ein Teil durch die Stoppel auf den Boden fällt so meine Erfahrung.

Gestern Häckselballen vom WG Stroh gemacht. Mussten nach 25 Stück aufhören, das Zeug war so trocken und "glatt" das selbst 4 Zinken mühe hatten den Ballen zu halten.

Es ist vielleicht off-topic, aber wie viele Zinken müsste ich am Ballenspieß haben? Im Moment habe ich zwei Zinken. Es geht um Quaderballen mit 90 cm Höhe und 220 cm Länge, geschnittenes Weizenstroh.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wetterauer am 03. Juli 2018, 12:08:13
Wir waren gestern schon mal im Weizen mit dem Mähdrescher aber mit 15,2% Feuchte haben wir den Start dann doch auf heute umgelegt.   Nach dem Essen geht’s los.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Schorsch am 03. Juli 2018, 12:43:51
Es ist vielleicht off-topic, aber wie viele Zinken müsste ich am Ballenspieß haben? Im Moment habe ich zwei Zinken. Es geht um Quaderballen mit 90 cm Höhe und 220 cm Länge, geschnittenes Weizenstroh.

Bei mir funktionierten zwei Zinken mit geschnittenem Stroh in knapp 300 kg schweren Ballen nicht. Ich habe vier Zinken dran und das geht gut.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gutbrod1032 am 03. Juli 2018, 12:44:56
Hier fällt gerade die WG mit 7t/ha (kein Fungizid und nur 100kg N) das Stroh ist sehr kurz und Mürbe, zum Häckseln schön
der Pressenfahrer rauft sich die Haare  ;D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 03. Juli 2018, 12:55:10
Hallo,

sag dem Pressenfahrer er soll sich in Freibad legen und um 20.00 Uhr wieder kommen. Kenn das, hab ich vor 30 Jahren auch schon paar mal gemacht.
Für uaderballen fahren wr auch mit vier Spiessen, ansonsten wirds schwierig.

mfg

fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 03. Juli 2018, 17:20:24
Wie angekündigt haben wir am Samstag die Sortenversuche aufgemäht, welche dann auch am selben Tag noch verputzt wurden.

Zum Ertrag kann ich noch garnichts sagen, denn beim aufmähen geht es einerseits nur kreuz und quer, zum Anderen haben wir die Erntemenge auch nicht in Summe wiegen können.

Gefühlt würde ich aber sagen, das es nix superdolles war.

Und nu is - auch wie angekündigt - erstmal wieder Ruhe eingekehrt, die restliche WG mag einfach noch nicht vom Halm, reift zu meinem Leidwesen aber auch sehr unhomogen ab. Hier wird es gelten, den vernünftigsten Zeitpunkt zwischen Ährenverlusten und kompletter Abreife zu finden.

Hatte das so noch nie, auch Weizen reift irgendwie sehr ungewohnt ab, meine ich zu glauben.

Die Ersten sind hier vor der Haustür heute in den Raps gestartet, ich war gestern abend nochmal dsbzgl. rund, da ist mir definitiv noch zuviel Gummi unten drin, der bleibt nochmal schön ne Weile stehen.

Ergo: wir sind zum Nichtstun verdammt  :rolleyes:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kai-Uwe am 03. Juli 2018, 18:24:32

Ergo: wir sind zum Nichtstun verdammt  :rolleyes:

Komm zu uns: Wir haben Arbeit ohne Ende!
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 03. Juli 2018, 19:37:47
Hallo,
Nachbar hat heute seinen Raps gedroschen. War seltsam, der Drescher kroch dahin, Staub ohne Ende, jetzt ist er schwarz wie nach nem Vollbrand, definitiv ist die Dreschermarke an der Farbe nicht mehr zu erkennen. Sowas hab ich auch noch nicht gesehen. Normalerweise wird er sowieso noch auf ein Feierabendbier vorbei kommen, dann kann ich schreiben in welchen Viertel die Erträge hier liegen, bzw was da besonders war. Wen er nicht kommt, dann kommt von mir auch nichts, da der Ertrag unterirdisch war. ;D
mfg
Fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: WilliW am 03. Juli 2018, 20:00:45
Moin,

nachdem ich eben mit dem ersten Weizen der Saison den Landhandel durcheinander gebracht habe, kann ich auch mit Zahlen dienen.
Der Schlag ist fast mein bester mit eben unter 40 BP aber leider ohne Beregnung.
Sagenhafte 33,5 dt hat der Ambello gebracht. Und das war ein schöner Weizen ....
Zumindest stimmt die Qualität - war nur zu trocken.

Das wird ein sehr kostspieliges Jahr ...

Willi
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 03. Juli 2018, 21:18:33
Moin,

nachdem ich eben mit dem ersten Weizen der Saison den Landhandel durcheinander gebracht habe, kann ich auch mit Zahlen dienen.
Der Schlag ist fast mein bester mit eben unter 40 BP aber leider ohne Beregnung.
Sagenhafte 33,5 dt hat der Ambello gebracht. Und das war ein schöner Weizen ....
Zumindest stimmt die Qualität - war nur zu trocken.

Das wird ein sehr kostspieliges Jahr ...

Willi

glückwunsch !

wenn ich es noch recht in erinnerung habe , dann hattet ihr am "vatertag" 40 mm ? da hatten wir hier nix
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gallus gallus! am 03. Juli 2018, 21:21:43
Danke. Hab mir noch zwei Zinken bestellt.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: WilliW am 03. Juli 2018, 21:27:33

glückwunsch !

wenn ich es noch recht in erinnerung habe , dann hattet ihr am "vatertag" 40 mm ? da hatten wir hier nix


Die waren nur punktuell und haben meine Rüben überspült. Der Schlag hatte bestenfalls 10mm.
War bemerkenswert zu sehen, dass auf einer Strecke von vllt. 100m das Wasser quer durch die Kartoffelreihen lief, während es nebenan gerade mal nass war.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: monsato am 03. Juli 2018, 21:28:02
hay

hier im österreichischen weinviertel  hab ich heute bereit die 50% marke überschritten  beim winterweizen  also 50% sind geerntet. aber jetzt kann ich nicht mehr weiter ,vielleicht probieren wir morgen

 sommerbraugerste aber viel geht da noch nicht.

erträge mager  war auch auf grund der trockenheit nicht anders zu erwarten 5 tonnen auf den tiefen besseren auch mal 5,9 tonnen .bei 78 und 79 HL  .

wir müßen viele felder teilen wein in den niederungen der noch eine woche braucht ( bei uns is halt hügelig)  warten is auch schlecht wenns regnet ist der reife mit HL dann Futter.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Mathias am 03. Juli 2018, 23:09:03
Wintergerste brachte hier 45dt im Schnitt. HL 56-62 Schmachtkorn 6% bis 25%

Raps ist so gut wie durch, morgen nur noch die Sortenversuche beernten.
Der Schnitt wird so bei knapp 25 dt/ha liegen.

Weizen haben heut auch die ersten angefangen.
Ertraglich wirds wohl nicht so doll werden wenn der A Weizen über 17% Protein hat.
und HL ist wohl auch zu wenig, ist Futter geworden.

Brände sind diesjahr schlimm. Freitag hats mir selbst erwischt und heut hats ringsherum auch 3x gebrannt.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 03. Juli 2018, 23:27:01
Hallo,
Nachbar hat heute seinen Raps gedroschen. War seltsam, der Drescher kroch dahin, Staub ohne Ende, jetzt ist er schwarz wie nach nem Vollbrand, definitiv ist die Dreschermarke an der Farbe nicht mehr zu erkennen. Sowas hab ich auch noch nicht gesehen. Normalerweise wird er sowieso noch auf ein Feierabendbier vorbei kommen, dann kann ich schreiben in welchen Viertel die Erträge hier liegen, bzw was da besonders war. Wen er nicht kommt, dann kommt von mir auch nichts, da der Ertrag unterirdisch war. ;D
mfg
Fritz
Ja, stauben tut es heuer brutal. Due meiste Zeit sieht man nix vom Schneidwerk. Bei jedem Abtanken Scheiben wischen. Und Ertrag wohl auch nicht berauschend. Morgen weiß ich mehr...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wetterauer am 04. Juli 2018, 06:57:24
Hier die ersten Ergebnisse von gestern vom ersten Weizen

Sorte Nordkap nach Rüben

13% Feuchte
77 dt/ha
13,2 Eiweiß
82,4 hl

heute geht's weiter...

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Schorsch am 04. Juli 2018, 08:12:33
Hallo,
Nachbar hat heute seinen Raps gedroschen. War seltsam, der Drescher kroch dahin, Staub ohne Ende, jetzt ist er schwarz wie nach nem Vollbrand, definitiv ist die Dreschermarke an der Farbe nicht mehr zu erkennen.

Komisch. Hier noch massig grüne Schoten und ein sehr gesund aussehender Bestand. Ernte vermutlich nach dem Weizen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 04. Juli 2018, 09:09:07
Hier die ersten Ergebnisse von gestern vom ersten Weizen

Sorte Nordkap nach Rüben

13% Feuchte
77 dt/ha
13,2 Eiweiß
82,4 hl

heute geht's weiter...

Das schaut doch ganz gut aus, oder?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: angusy am 04. Juli 2018, 09:38:41
Naja,

ich glaube nicht dass 77dt in der Wetterau als "gut" eingestuft wird.

Aber gemessen an den Umständen......
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 04. Juli 2018, 10:28:00
Naja,

ich glaube nicht dass 77dt in der Wetterau als "gut" eingestuft wird.

Aber gemessen an den Umständen......

natürlich gemessenan den Umständen!
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stone am 04. Juli 2018, 11:05:49
Naja,

ich glaube nicht dass 77dt in der Wetterau als "gut" eingestuft wird.

Aber gemessen an den Umständen......

Die Wetterau ist groß, hat nicht überall Top Lagen und liegt nunmal im Regenschatten des Taunus.

Auch hier ist es wie teilweise im Thüringer Becken und in Franken. Lieber ein paar Bodenpunkte weniger und dafür mehr Wasser. Es muss erst mal geerntet werden.

stone
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: charlie am 04. Juli 2018, 11:09:11
Naja,

ich glaube nicht dass 77dt in der Wetterau als "gut" eingestuft wird.

Aber gemessen an den Umständen......

natürlich gemessenan den Umständen!

Was ich so an Wettermeldungen gehört und optischen Eindrücken in der Wetterau gewonnen habe (zumindest in den Teilen in die ich Kontakte habe), halte ich die 77dt doch für eher dürftig...
Aber unser Wetterauer wird uns über die Umstände berichten können...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 04. Juli 2018, 11:33:41
Hallo,
Nachbar hat heute seinen Raps gedroschen. War seltsam, der Drescher kroch dahin, Staub ohne Ende, jetzt ist er schwarz wie nach nem Vollbrand, definitiv ist die Dreschermarke an der Farbe nicht mehr zu erkennen. Sowas hab ich auch noch nicht gesehen. Normalerweise wird er sowieso noch auf ein Feierabendbier vorbei kommen, dann kann ich schreiben in welchen Viertel die Erträge hier liegen, bzw was da besonders war. Wen er nicht kommt, dann kommt von mir auch nichts, da der Ertrag unterirdisch war. ;D
mfg
Fritz


Ja, stauben tut es heuer brutal. Due meiste Zeit sieht man nix vom Schneidwerk. Bei jedem Abtanken Scheiben wischen. Und Ertrag wohl auch nicht berauschend. Morgen weiß ich mehr...
So, jetzt ist der erste Schlag amtlich:
Sorte Penn.
Feuchte: 6,3%
Ertrag: 31,5 dt/ha

Bescheidenes Ergebnis.  :(
Wenigstens wenig rein gesteckt...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: angusy am 04. Juli 2018, 11:39:41
Oh je...

Da würde für meine 9ha doch ein Kipper reichen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 04. Juli 2018, 13:05:08
Oh je...

Da würde für meine 9ha doch ein Kipper reichen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich dachte lange Zeit, dass Raps heuer die beste Frucht werden würde. Nun scheint das Gegenteil einzutreten. Hat sich aber die letzten Wochen bereits abgezeichnet. Wenn man im reifen Bestand die Fahrassen noch erkennen kann, war der Ertrag noch nie gut. Aber 4 Tonnen wären schon nett gewesen.
Heute kommen die besseren Schläge. Mal sehen ob noch was geht...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 04. Juli 2018, 14:14:26
Moin,
hab gerade erfahren, daß im Nachbardorf notreifer WW auf Kalkmergel gestern gerade einmal 5 to/ha gebracht hat, möchte gar nicht daran denken, wat mir noch bevorsteht :rolleyes: :(...
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Uwe am 04. Juli 2018, 19:17:04
Auf Lüneburger Sand wurden mir bei Wintergerste Ertäge um 30dt/ha ohne Beregnung und 50dt/ha mit Beregnung (4x) genannt.
Beides sind Horrormeldungen...
Da sind sehr wenig Körner in den Ähren und die, die da sind, wiegen nichts.

In Mecklenburg soll es (auf Sand) ja teilweise noch schlimmer sein?!?

Mal gucken, wie es in Ostpreußen wird. Da hatte ich wenigstens 110mm während der Vegetation. (in Lüneburg nur 50mm)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 04. Juli 2018, 20:05:30
Moin,
bei uns ist es brandgefährlich, wir haben innerhalb von drei Stunden zwei mal Feuer gehabt. 20m hinter dem Drescher fängt es an. Wir haben alle Fahrzeuge mit Wasser ausgerüstet, die Scheibenegge steht in Alarmbereitschaft und auf dem Kornfahrergespann ist zusätzlich noch eine Feuerpatsche. Der Kornfahrer fährt 30m hinter dem Drescher her, um das Feuer im Keim zu ersticken. Das ist echt der blanke Wahnsinn.
So feuergefährlich habe ich das noch nicht erlebt. Ich vermute mal, das Flintsteine, die in das Messer kommen, die Feuer entfachen. Wir haben den Drescher zweimal komplett untersucht, da war absolut nichts an den verdächtigen Stellen oder sonstwo. Hier brennt es rundherum auch mindestens vier mal am Tag. So muß das in Kalifornien sein.

Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 04. Juli 2018, 20:21:23
Hier wurden bis jetzt ebenfalls einige Maschinen Opfer der Flamen, hauptsächlich Quaderballenpressen.

Ich selbst habe gestern auch zum ersten mal einen Feuerlöscher mitgenommen und den Bolzen zur Welger per Kette in die Kabine als "Notlösung" - Gott sei Dank hab ich Ihn nicht gebraucht.

Gerste lief hier von ganz ok bis sehr schlecht, 68dt im Schnitt haben wir geerntet. Die Komos lief dabei deutlich besser als die Galation, liegt aber auch an den Flächen. Stroh ... da fliegt ein großer Teil aus dem Spreuverteiler ... habe noch nie so kleine Schwaden gesehen aus einem Schüttler mit 6m.

Gestern haben wir den ersten Weizen vom Sand geholt, 12% Feuchte bei einem katastrophalen Ertrag ... hälfte wie in einem "normalen" Jahr. Die anderen Flächen waren noch nicht soweit, lässt hoffen, und werden am Montag geerntet. Stroh auch hier mehr Kaff als alles andere ... war kaum in die Pickup zu bekommen.

Der erste Raps hier in der Ecke läuft grad durch die Kaffkisten, hab dazu aber noch nix gehört. Drei Landwirte im Ort, eher die Nervösen, haben es heute probiert aber wieder eingestellt. Bei mir macht sich die nicht durchgeführte Blütenbehandlung im Vergleich zu deren Flächen wohl bemerkbar. In der Handprobe am Sonntag hatte ich 9%, genommen entlang der Fahrgasse.

Es bleibt spannend ... und leider auch trocken ...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 04. Juli 2018, 20:33:06
Gibts eigentlich irgendwo da draußen auch mal schöne Erträge zu vermelden?

Gefühlt scheint es ja bundesweit ein Desaster zu sein.. :-[
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 04. Juli 2018, 20:35:24
Gibts eigentlich irgendwo da draußen auch mal schöne Erträge zu vermelden?

Gefühlt scheint es ja bundesweit ein Desaster zu sein.. :-[
Olli, das ist dieses Jahr echt bescheiden, über Erträge mag ich nicht schreiben.
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Mabbi am 04. Juli 2018, 20:44:52
Gibts eigentlich irgendwo da draußen auch mal schöne Erträge zu vermelden?

Gefühlt scheint es ja bundesweit ein Desaster zu sein.. :-[

Würd ja gerne schreiben: Ja, bei uns, aber 1. werden wir erst Morgen oder Freitag anfangen und 2. lässt der Blick in die Felder zwar kein Desaster, aber sicher auch keine strahlenden Gesichter erwarten.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gutbrod1032 am 04. Juli 2018, 20:52:11
Nach dem in der Nachbarschaft zwei Mähdrescher (zwei Dominatoren, einer drischt schon wieder, der andere ist verloren) eine Presse (Totalschaden) und unser Feldhäcksler (konnte nach dem Löschen weiterfahren) Feuer gefangen hatten,
wurden kurzerhand alle Abfuhr-Fahrzeuge mit einem 12kg Pulverlöscher ausgerüstet.
Der Mähdrescher und Feldhäcksler bekamen je drei Stück (links, rechts und am Aufstieg/Kabine), die Presse einen links, einen rechts und einen an der Schlepperkabine.
Zusätzlich steht ein Praktikant mit 7000l Wasser im Vakuumfass am Ackerrand.
Hoffentlich bleibt er da auch immer stehen...

Mal sehen wie das beim nächsten Arbeitgeber wird...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Pfaelzerhannes am 04. Juli 2018, 20:55:02
Gibts eigentlich irgendwo da draußen auch mal schöne Erträge zu vermelden?

Gefühlt scheint es ja bundesweit ein Desaster zu sein.. :-[

Ich hab die ersten 100t Weizen ab. Bis jetzt siehts nach einem durchschnittlichen Jahr aus. Zumindest der Ertrag liegt mit ca 8 t/ha im Schnitt. Qualität hab ich noch nicht. Der restliche Weizen ist aber noch Grün im Stroh, da könnte etwas mehr rauskommen.

Hatte das erste mal Winterbraugerste. Die brachte 6,7 t/ha bei 90-95% Vollkorn. Da hab ich aber keinen Vergleich.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: stoppelrübe am 04. Juli 2018, 21:12:23
Nach 80% der Gerstenernte machen sich hier auch lange Gesichter breit, im Schnitt 55dt/ha. Winterbraugerste 45dt/ha. Das ist im Schnitt etwa 2/3 von normalen Jahren. Die letzte Gerste ist noch nicht Druschfähig, schätze am WE. Raps hatte in der Handprobe 9,1%, aber mir sind noch zu viele "Gummischoten" drin, also Erntestart nächste Woche(frühstens). Weitzen, Triticale und SG brauchen noch min. 10 Tage.
Habe heute Stoppel gegrubbert, das ist fast als wenn man auf einen Schotterweg den Grubber runterlässt.

Trotzdem Kopf nicht hängen lassen. LG vom Sachsenring     
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: wernerzwo am 04. Juli 2018, 21:35:42
Gibts eigentlich irgendwo da draußen auch mal schöne Erträge zu vermelden?

Gefühlt scheint es ja bundesweit ein Desaster zu sein.. :-[

Bei uns sieht es auf den besseren Böden im tertiären Hügelland gar nicht so schlecht aus - Inntal ist eine andere Baustelle!
Bester Gerstenertrag den ich bisher gehört habe war knapp unter 100 dt - ich hatte 83 dt
Mein Nachbar hat gestern seinen Raps geerntet, da er meine Hänger hatte ist der Ertrag mit 44 dt/ha für mich nachvollziehbar, ein Kumpel hat letzte Woche schon 39 dt/ha vom Feld geholt.

Vermutlich geht es bei mir nächste Woche mit Triticale los, welche optisch mehr verspricht als der Weizen. Mal schauen...

Wenn man das hier so liest, was anscheinend teilweise auf den Feldern so passiert  :o :-[
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Tim am 04. Juli 2018, 21:53:53
Habe heute Stoppel gegrubbert, das ist fast als wenn man auf einen Schotterweg den Grubber runterlässt.

Ist nur ein Gefühl - aber bei der Hitze wirkt bodenbearbeitung als ob man alles organisch-lebende im Boden verbrennt - zerstören der kappilaren hin und her - so 100%ig schafft man das ja auch nicht - doch ich glaub wirklich gut für den humushaushalt an sich (und dann auch für die  bodenfeuchtigkeit ) kann das nicht sein...

Liegt hier aber eventuell auch an den tonböden- die fallen in einem.arbeirsgang auch so gut wie nie "fein", die sind immer grobe kluten dabei...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 04. Juli 2018, 22:29:59
Habe heute Stoppel gegrubbert, das ist fast als wenn man auf einen Schotterweg den Grubber runterlässt.

Ist nur ein Gefühl - aber bei der Hitze wirkt bodenbearbeitung als ob man alles organisch-lebende im Boden verbrennt - zerstören der kappilaren hin und her - so 100%ig schafft man das ja auch nicht - doch ich glaub wirklich gut für den humushaushalt an sich (und dann auch für die  bodenfeuchtigkeit ) kann das nicht sein...

Interessant das du das ansprichst - ich hatte die Tage die gleichen Gedanken.

Habe ja noch nicht viel zum stoppeln, wir haben auch nur kurz den Grubber probiert, aber schon dabei kamen mir Zweifel auf, ob wie denn überhaupt ernsthaft stoppeln sollten, wenn wir denn mal Stoppeln haben.

Staubschwaden wie es sie beim dreschen nicht gibt, die güldene Bodenoberfläche ins Braune verändert, so das der Boden noch mehr aufheizen kann...tief unten ist sicher schon noch Wasser, sieht man daran, das die Rüben hier noch nicht schlafen, aber ich bezweifle doch, das wir noch groß irgendwas an Kapillarität haben derzeit - und von Bodenfeuchte um Ausfallgedöns zum auflaufen zu bringen sind wir meilenweit entfernt.

Also warum?

Der einzigst sinnige Grund, der mir derzeit einfiele, wäre Brandschneisen für den Notfall zu haben... :-\
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Steinfinder am 04. Juli 2018, 23:14:56

Also warum?

Der einzigst sinnige Grund, der mir derzeit einfiele, wäre Brandschneisen für den Notfall zu haben... :-\

Wie würde es denn im Moment bei einem stärkeren Regenschauer aussehen? Der Boden ist doch so hart obendrauf, dass das Wasser alles abfließen würde. Wenn ich jetzt den Stoppelsturz so um die 5 cm Tiefe machen würde, wäre diese Schicht nicht aufnahmefähiger als der feste Boden? Oder seht ihr die Gefahr von Erosion dann als deutlich höher an, da ja keine Verbindung mit dem noch festen und trockenem Boden unterhalb der 5 cm besteht?

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Vario_fahrer am 04. Juli 2018, 23:36:24
Ich habe auch heute angefangen die Flächen zu grubbern wo ich die Sommergerste gemäht habe, dort soll wenn mal etwas regen kommt Ackergras gesät werden.
Somit werde ich einige Flächen bereits saatfertig machen um jederzeit Ackergras säen zu können, bei meinen Böden muss ich mir um mögliche Erosion keine Sorgen machen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wade am 05. Juli 2018, 00:10:12
Hier wurden bis jetzt ebenfalls einige Maschinen Opfer der Flamen, hauptsächlich Quaderballenpressen.

Gibt dieses Jahr bestimmt wieder Aufkleber für Mädhrescher und Pressen, wie 2003 auch schonmal:

2018 - ich habe überlebt

 ;D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 05. Juli 2018, 06:30:22

Also warum?

Der einzigst sinnige Grund, der mir derzeit einfiele, wäre Brandschneisen für den Notfall zu haben... :-\

Wie würde es denn im Moment bei einem stärkeren Regenschauer aussehen? Der Boden ist doch so hart obendrauf, dass das Wasser alles abfließen würde. Wenn ich jetzt den Stoppelsturz so um die 5 cm Tiefe machen würde, wäre diese Schicht nicht aufnahmefähiger als der feste Boden? Oder seht ihr die Gefahr von Erosion dann als deutlich höher an, da ja keine Verbindung mit dem noch festen und trockenem Boden unterhalb der 5 cm besteht?


hallo Steinfinder - und herzlich Willkommen im Forum!

Die Frage ist eine Gute - natürlich würde ein leicht "geöffneter" Boden einen (stärkeren) Niederschlag grundsätzlich besser aufnehmen, als der Beton, den wir derzeit hier haben.

Dazu muß aber erstmal überhaupt ein Niederschlag in Aussicht stehen - nach derzeitigen Wetterprognosen ist das aber nicht der Fall, so weit wir gucken können.

Freilich, irgendwann wird es auch wieder regnen, aber ob man deswegen derzeit stoppeln sollte und damit wissentlich all die anderen genannten Nachteile herbeiführen sollte, bis es dann in nicht absehbarer Zeit mal regnet? Und dann müsste es ja auch wirklich ein Starkregen sein, aufgrund der Hitze zwar nicht unwahrscheinlich, aber dennoch eben nicht akut absehbar, zumal solche Ereignisse ja auch immer nur sehr lokal auftreten.

Ich bin mir nicht sicher, was da nun das Richtige ist, dem Boden mit all seinen Bewohnern (und den Maschinen zudem) tun wir da aktuell mMn jedenfalls keinen Gefallen wenn wir stoppeln.

Summasummarum sind das in meinem Fall aber alles theoretische Überlegungen, vielleicht hat sich die Witterungssituation ja schon wieder grundlegend geändert, bis wir hier die ersten Stoppeln in lohnenswerter Flächengröße haben..
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: dirkk am 05. Juli 2018, 07:04:23
Mir wäre der Verschleiss zur Zeit viel zu hoch , um da im trockenfesten Boden rum zu kratzen ....... Bislang konnte ich aus Erfahrung immer feststellen , dass stehende Stoppel auch sehr gut Regen aufnimmt .

Zur Zeit striegel ich die Gerstestoppeln nur vormittags , da hier nachmittags mit 30 Grad und 15 % LF die Feuergefahr einfach zu hoch ist . Täglich brennt hier weit sichtbar irgendwo etwas : Wald , Stoppel , stehendes reifes Getreide , Strassenränder oder Ödland . Immer so ab mittag geht es los .........

Heute können wir ersten ( notreifen ) Raps auf Sand oder Tonstellen dreschen .

gruss
dirkk
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 05. Juli 2018, 07:17:35
Moin,
wenn´s hier mal regnen sollte, sind m.E. mind. 30 l/m² sofort in den handbreiten, metertiefen Rissen des Tonbodens verschwunden. Wenn ich hier mom. sehe, wie Grubber und Scheibeneggen in den Beton gezwungen werden, muß ich immer an Preßlufthämmer denken :hacken:....
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Desperado am 05. Juli 2018, 07:20:40

Also warum?

Der einzigst sinnige Grund, der mir derzeit einfiele, wäre Brandschneisen für den Notfall zu haben... :-\

Wie würde es denn im Moment bei einem stärkeren Regenschauer aussehen? Der Boden ist doch so hart obendrauf, dass das Wasser alles abfließen würde. Wenn ich jetzt den Stoppelsturz so um die 5 cm Tiefe machen würde, wäre diese Schicht nicht aufnahmefähiger als der feste Boden? Oder seht ihr die Gefahr von Erosion dann als deutlich höher an, da ja keine Verbindung mit dem noch festen und trockenem Boden unterhalb der 5 cm besteht?

Die Stoppeln und das Stroh/Spreu-Mulch sind doch die beste Garantie, dass auch bei einem stärkeren Niederschlag das Wasser nicht oberirdisch abfließt.

Das Problem ist nur einfach, dass das Stroh sehr viel Wasser aufsaugt, so dass von den ohnehin nur sehr geringen Niederschlägen halt auch nur wenig in den Boden gelangt. Das heißt, mit Strohauflage brauchst Du für eine Bodenbearbeitung einfach ein paar mm mehr Niederschlag, damit der Grubber auch in den Boden einzieht.

Ich werde jetzt erstmal gar nichts machen, und wenn es doch mal ein paar Liter regnen sollte und das Stroh etwas aufgequollen ist, werde ich die Stoppeln mulchen, damit die abgedeckten und angewalzten Körner bei Bodenkontakt auch keimen können und das Stroh besser verrottet. Die eigentliche Bodenbearbeitung mach ich erst kurz vor der Saat.

P.S.: Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 05. Juli 2018, 07:59:08
Hallo,
ich gebe allen meinen Vorredner recht, solange Stroh auf der Fläche liegt, ist die Strategie
der nicht Bearbeitung sicherlich kein Nachteil.

Wir haben hier nach der GPS Ernte sofort hinter dem Häcksler auf eine Tiefe von 8-10 cm
gescheibt und die wunderbare Schatten- und Trockengare nutzen können.

Die letzten Tage wurde nun gekalkt und anschließend sofort mit dem Cultus auf 22 cm Tiefe
gelockert ... auch hier baut sich der Boden sehr gut.

Weshalb lassen wir die Flächen nicht liegen und warten ab, wie es hier so viele Praktiker machen?

Wir haben nach der GPS Ernte keinen Verdunstungsschutz in Form von Stroh mehr auf dem Feld und
wir verlieren im Moment kein Wasser bei der Grundbodenbearbeitung. Kommt jetzt
ein Regen von z.B. 15-20 l auf das gegrubberte Land, wird dieser in der oberen Bodenschicht
gehalten und wir können das Wasser perfekt nutzen zur ZF Aussaat und damit die Feldaufgänge
sicherstellen.

Würden wir jetzt nichts machen und den Beispielhaft genannten Regen in die Tiefe eingrubbern,
würde er nicht reichen, um die ZF zum Auflaufen zu bringen.



ade
tomiq

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 05. Juli 2018, 08:07:43
Gibts eigentlich irgendwo da draußen auch mal schöne Erträge zu vermelden?

Gefühlt scheint es ja bundesweit ein Desaster zu sein.. :-[

Wir hier im Südwesten hatten bei Wintergerste eine durchschnittliche bis sogar leicht überdurchschnittliche Ernte. Leider haben wir die schlechte Witterung in den letzten 3 Jahren (allerdinsg nicht in dieem extremen Ausmaß) mitgenommen.
Raps und Weizen stehen auch ganz gut, sind aber extrem weit in der Entwicklung. Der Landhändler hat mir gesetern erzählt, dass er bereits 200 to Raps behkommen hat. Am 4. Juli!!! Was fehlt ist defenitiv Stroh. Liebe Berufskollegen im Norden und Osten: Wenn Ihr Stroh braucht haltet Euch frühzeitig ran. Auch ind en besseren Regionen wird Stroh knapp werden denke ich.
Aktuell regnet es nach3 Wochen ohne Niederschlagmal ein bissl. Nicht viel, aber dem Mais wirds etwas helfen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 05. Juli 2018, 08:12:57
Moin,
wenn´s hier mal regnen sollte, sind m.E. mind. 30 l/m² sofort in den handbreiten, metertiefen Rissen des Tonbodens verschwunden. Wenn ich hier mom. sehe, wie Grubber und Scheibeneggen in den Beton gezwungen werden, muß ich immer an Preßlufthämmer denken :hacken:....
Gruß, Rudolf

Trockene Böden sind ja prinzipiell perfekt geeignet um - wenn es erforderlich ist - tief zu lockern. Ich könnte mir vorstellen,d ass gerade im Norden mit dem nassen herbst/Winter und den Strukturschäden bei der Ernte im letzten Jahr durchaus eine tiefere Lockerung sinnvoll sein kann. Grubber mit schmalen Scharen, langsam fahren und dann müsste es passen, oder?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Enrico am 05. Juli 2018, 09:03:56
Wir haben gestern mit Dinkel und Durum angefangen.
Der Winterdurum (VF WW) erzielte stand jetzt ca. 62 dt, und der Dinkel 65 dt.
Wahrscheinlich ist der Dinkel mal wieder die lukrativste Frucht bei uns in der Region.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 05. Juli 2018, 10:12:08
Weshalb lassen wir die Flächen nicht liegen und warten ab, wie es hier so viele Praktiker machen?

Wir haben nach der GPS Ernte keinen Verdunstungsschutz in Form von Stroh mehr auf dem Feld und
wir verlieren im Moment kein Wasser bei der Grundbodenbearbeitung. Kommt jetzt
ein Regen von z.B. 15-20 l auf das gegrubberte Land, wird dieser in der oberen Bodenschicht
gehalten und wir können das Wasser perfekt nutzen zur ZF Aussaat und damit die Feldaufgänge
sicherstellen.

Würden wir jetzt nichts machen und den Beispielhaft genannten Regen in die Tiefe eingrubbern,
würde er nicht reichen, um die ZF zum Auflaufen zu bringen.

Klingt schon auch schlüssig...

Eine Frage hätte ich aber doch: der Stoppelsturz hatte ja schon eine gewisse Tiefe, warum war der nachfolgende Cultus Gang in der Tiefe angeraten? Für ZR?

Denn generell denke ich, das wenn die Struktur in Ordnung ist und die Folgekultur es nicht unbedingt benötigt, das man nicht zwingend tiefer muß, als nötig. Kostet ja bei der Trockenheit auch Unsummen von Diesel und Verschleiß..

Zudem hätte ich die Bedenken, das ohne ausreichend Regen bis zur Aussaat der Boden sich nicht wieder vernünftig setzt und es bei anhaltender Trockenheit im Herbst (ich soll schön von der Glaskugel grüßen  ;D) zu weiteren Folgeproblemen kommt?

Das wäre ja aber zu ZR auch eher zu vernachlässigen. 

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: NobbyNobbs am 05. Juli 2018, 11:05:53
Weniger ist mehr. Lasst den Boden öfter mal Boden sein (auch wenn‘s schwer fällt den polierten Grubber und grössten Traktor im Betrieb stehen zu lassen :spielen: :spielen: :spielen: ), dann bleibt das Zeugs womöglich auch ein Stück weit länger grün wenn nächstes Mal das Wasser fehlt (wie hier wieder schön zu sehen).
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 05. Juli 2018, 11:33:20
Weniger ist mehr. Lasst den Boden öfter mal Boden sein (auch wenn‘s schwer fällt den polierten Grubber und grössten Traktor im Betrieb stehen zu lassen :spielen: :spielen: :spielen: ), dann bleibt das Zeugs womöglich auch ein Stück weit länger grün wenn nächstes Mal das Wasser fehlt (wie hier wieder schön zu sehen).

Sehe ich inzwischen auch immer mehr so. Gerade bei den extremen Jahren. Man muss vielfach umdenken, habe bei mir ja auch vieles umgestellt. Es fängt aber immer im Kopf an. Da bin ich bei dir.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 05. Juli 2018, 11:47:03
Weniger ist mehr. Lasst den Boden öfter mal Boden sein (auch wenn‘s schwer fällt den polierten Grubber und grössten Traktor im Betrieb stehen zu lassen :spielen: :spielen: :spielen: ), dann bleibt das Zeugs womöglich auch ein Stück weit länger grün wenn nächstes Mal das Wasser fehlt (wie hier wieder schön zu sehen).

Sehe ich inzwischen auch immer mehr so. Gerade bei den extremen Jahren. Man muss vielfach umdenken, habe bei mir ja auch vieles umgestellt. Es fängt aber immer im Kopf an. Da bin ich bei dir.

Wenn der Boden intakt ist, ist das sicherlich richtig. Ich war jedoch im Herbst im Norden unterwegs und wenn ich sehe wie da bei Mais, Kartoffel, Rüben und sogar schon teilweise Getreidernte der Boden vergewaltigt wurde / vergewaltigt werden musste, dann kann es bei der aktuellen Trockenheit schon eine guten Gelegenheit darstellen die Strukturschäden tief zu beseitigen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: klausg am 05. Juli 2018, 13:56:07
Damit kann man aber auch einen riesigen Schwamm produzieren, der sich bei größeren Niederschlägen so vollsaugt und Bodenlos wird, das wieder nix geht
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 05. Juli 2018, 14:19:41
Zitat
Weshalb lassen wir die Flächen nicht liegen und warten ab, wie es hier so viele Praktiker machen?

Wir haben nach der GPS Ernte keinen Verdunstungsschutz in Form von Stroh mehr auf dem Feld und
wir verlieren im Moment kein Wasser bei der Grundbodenbearbeitung. Kommt jetzt
ein Regen von z.B. 15-20 l auf das gegrubberte Land, wird dieser in der oberen Bodenschicht
gehalten und wir können das Wasser perfekt nutzen zur ZF Aussaat und damit die Feldaufgänge
sicherstellen.

Würden wir jetzt nichts machen und den Beispielhaft genannten Regen in die Tiefe eingrubbern,
würde er nicht reichen, um die ZF zum Auflaufen zu bringen.

Klingt schon auch schlüssig...

Eine Frage hätte ich aber doch: der Stoppelsturz hatte ja schon eine gewisse Tiefe, warum war der nachfolgende Cultus Gang in der Tiefe angeraten? Für ZR?

Denn generell denke ich, das wenn die Struktur in Ordnung ist und die Folgekultur es nicht unbedingt benötigt, das man nicht zwingend tiefer muß, als nötig. Kostet ja bei der Trockenheit auch Unsummen von Diesel und Verschleiß..

Zudem hätte ich die Bedenken, das ohne ausreichend Regen bis zur Aussaat der Boden sich nicht wieder vernünftig setzt und es bei anhaltender Trockenheit im Herbst (ich soll schön von der Glaskugel grüßen  ;D) zu weiteren Folgeproblemen kommt?

Das wäre ja aber zu ZR auch eher zu vernachlässigen.


Hallo Oli,
ich fahre in der Fruchtfolge ZR_GPS/ZF_Silomais_GPS/ZF.

Nach den ZR und Silomais versuche ich immer möglichst flach zu arbeiten, da das Getreide
auf tiefere Bodenlockerungen mit keinen absicherbaren Mehrertrag reagiert.

Vor Silomais ist aber eine tiefe Lockerung für höchste Erträge hier auf meinem Standort
unumgänglich. Im Sommer 2017 war es so feucht, dass wir mit dem Cultus Arbeitsgang
anfang August extrem viele Regenwürmer nach oben geschafft hatten. Dies war dann
für mich das Ausschlußkriterium für eine tiefe Lockerung und wir haben die Bearbeitung
vor der ZF nur mit dem Allrounder auf 12-14 cm (Löss) getätigt. Der Mais ist für das Jahr
2018 sehr schön, aber doch etwas unruhiger. Man sieht z.B. die Weißlehmecken sehr deutlich
heraus ... dies bin ich mit dem Cultus nicht gewohnt. Die ZR 2018 hat auf die flachere
Lockerung im Sommer 2017 optisch nicht reagiert.

Vor ZR ist eine tiefe Lockerung schön, aber auch nicht ganz so entscheidend. Wenn aber die
ZR aufgrund von dicht lagernden Stellen anfängt beinig zu werden, sind auch dort die höchsten
Erträge gegessen. Diesen Effekt sehe ich bei Kollegen im Herbst immer öfters ... aber Gedanken
darüber macht sich gefühlt auch niemand.

Und was mir immer sehr gut gefällt ist die etwas tiefere Einmischung vom Kalk. Eine Zwischenfrucht,
die den gelockerten Boden über den Sommer stabilisiert und die Bodenkolloide mit Ca
verbaut werden, ist für mich ein Garant für hohe Erträge der Reihenkuluten (ZR und Mais).

Der Spritverbrauch für den Cultus Arbeitsgang liegt im Moment bei 16 l/ha und stellt für mich eine
Absicherung der Erträge dar. Hier im Trockengebiet müssen die Kulturen sehr zügig in der Jungend,
sprich Wurzelentwicklung sein, damit diese auch die Trockenperioden gut überstehen können. Der
ZF kommt auf unserem Betrieb neben dem Erosionschutz auch eine tragende Rolle hinsichtlich
freiem Kohlenstoff und Ca Verfügbarkeit im Boden zu.

Auch ich beschäftige mich intensiv mit dem Gedanken, weshalb die tiefe Lockerung bei mir auf dem
Betrieb positive Effekte vor den Zwischenfrüchten bzw. den ZR/Silomais bringt. Viele Kollegen hier im
AW gehen ja eher den Weg zur flachen Bearbeitung bzw. Direktsaat. Ich denke, es liegt an den
hohen Gewichten vom Zuckerrübenroder, der die Böden doch etwas strapaziert und dem
Ertragsniveau in guten Jahren.

Aber, es ist für mich auch schön zu hören, wie die Strategien auf den anderen Betrieben hier im AW
zur Grundbodenbearbeitung aussehen ...

So ... nun hoffe ich, meine Gedanken/Erfahrungen hinter unserer Strategie gut dargestellt zu haben.


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: NobbyNobbs am 05. Juli 2018, 14:53:53
Weniger ist mehr. Lasst den Boden öfter mal Boden sein (auch wenn‘s schwer fällt den polierten Grubber und grössten Traktor im Betrieb stehen zu lassen :spielen: :spielen: :spielen: ), dann bleibt das Zeugs womöglich auch ein Stück weit länger grün wenn nächstes Mal das Wasser fehlt (wie hier wieder schön zu sehen).

Sehe ich inzwischen auch immer mehr so. Gerade bei den extremen Jahren. Man muss vielfach umdenken, habe bei mir ja auch vieles umgestellt. Es fängt aber immer im Kopf an. Da bin ich bei dir.

Wenn der Boden intakt ist, ist das sicherlich richtig. Ich war jedoch im Herbst im Norden unterwegs und wenn ich sehe wie da bei Mais, Kartoffel, Rüben und sogar schon teilweise Getreidernte der Boden vergewaltigt wurde / vergewaltigt werden musste, dann kann es bei der aktuellen Trockenheit schon eine guten Gelegenheit darstellen die Strukturschäden tief zu beseitigen.

Absolut, das macht Sinn
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 05. Juli 2018, 18:48:25
Weniger ist mehr. Lasst den Boden öfter mal Boden sein (auch wenn‘s schwer fällt den polierten Grubber und grössten Traktor im Betrieb stehen zu lassen :spielen: :spielen: :spielen: ), dann bleibt das Zeugs womöglich auch ein Stück weit länger grün wenn nächstes Mal das Wasser fehlt (wie hier wieder schön zu sehen).

Sehe ich inzwischen auch immer mehr so. Gerade bei den extremen Jahren. Man muss vielfach umdenken, habe bei mir ja auch vieles umgestellt. Es fängt aber immer im Kopf an. Da bin ich bei dir.

Wenn der Boden intakt ist, ist das sicherlich richtig. Ich war jedoch im Herbst im Norden unterwegs und wenn ich sehe wie da bei Mais, Kartoffel, Rüben und sogar schon teilweise Getreidernte der Boden vergewaltigt wurde / vergewaltigt werden musste, dann kann es bei der aktuellen Trockenheit schon eine guten Gelegenheit darstellen die Strukturschäden tief zu beseitigen.

Strukturschäden müssen immer beseitigt werden, keine frage. Nur denke ich muss man sich auch mit anderen Dingen beschäftigen, Brookie hat die Mais nach Zwischenfrucht mit wenig Arbeit und Geld hingestellt. Wenn alles passt super. Hier haben ich es auch so geplant, nur die Witterung einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 05. Juli 2018, 18:51:50
Damit kann man aber auch einen riesigen Schwamm produzieren, der sich bei größeren Niederschlägen so vollsaugt und Bodenlos wird, das wieder nix geht

Wenn der Boden tief gelockert und vielleicht auch gemischt wird, muss der Boden auch wieder entsprechend rück verfestigt werden. Trend geht meiner Meinung nach ja eher in die Richtung mehr lockern und weniger mischen, das heist am ende auch weniger Rück verfestigen. Ist ein ganz großes und in meinen Augen je nach Boden schwieriges Thema.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: stoppelrübe am 05. Juli 2018, 20:15:56
Habe heute Stoppel gegrubbert, das ist fast als wenn man auf einen Schotterweg den Grubber runterlässt.

Ist nur ein Gefühl - aber bei der Hitze wirkt bodenbearbeitung als ob man alles organisch-lebende im Boden verbrennt - zerstören der kappilaren hin und her - so 100%ig schafft man das ja auch nicht - doch ich glaub wirklich gut für den humushaushalt an sich (und dann auch für die  bodenfeuchtigkeit ) kann das nicht sein...

Interessant das du das ansprichst - ich hatte die Tage die gleichen Gedanken.

Habe ja noch nicht viel zum stoppeln, wir haben auch nur kurz den Grubber probiert, aber schon dabei kamen mir Zweifel auf, ob wie denn überhaupt ernsthaft stoppeln sollten, wenn wir denn mal Stoppeln haben.

Staubschwaden wie es sie beim dreschen nicht gibt, die güldene Bodenoberfläche ins Braune verändert, so das der Boden noch mehr aufheizen kann...tief unten ist sicher schon noch Wasser, sieht man daran, das die Rüben hier noch nicht schlafen, aber ich bezweifle doch, das wir noch groß irgendwas an Kapillarität haben derzeit - und von Bodenfeuchte um Ausfallgedöns zum auflaufen zu bringen sind wir meilenweit entfernt.

Also warum?

Der einzigst sinnige Grund, der mir derzeit einfiele, wäre Brandschneisen für den Notfall zu haben... :-\

Hallo zusammen

Die Stoppel wurde nur flach gegrubbert weil 1. noch eine ZW eingesäht werden soll
                                                           2. ein gewisser Druck an Quecke und Weidelgras vorhanden ist
                                                           3. Regen gemeldet ist (hat bis jetzt nicht mal den Staub gelöscht)
Der Schotterweg bezog sich auf die Fahrgassen die im letzten Herbst doch ihre Spuren hinterließen (Achtung Wortspiel ;D)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 08. Juli 2018, 21:26:22
Die "Oma", ein Lexion 440, absolviert ihre Ernte Nr. 21 bisher ohne Probleme  :)

Morgen werden wir den Weizen weiter angehen, die Handprobe hatte heute eine Feuchte von 11,2%.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: monsato am 08. Juli 2018, 22:33:39
hay

die OMA !
so einen alten hab ich auch .

wenn der top gewartet wird läuft der genauso  wie ein neuer oder noch mit weniger probleme der ganze elektronik schnick schnack der neuen is eh ein wahnsinn.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Rhoihesse am 09. Juli 2018, 06:38:44
Ich habe gestern mit der weizenernte begonnen hier. Feuchte war ok, Eiweiß 12,6, hektoliter 86.
Ertrag 8 Tonnen/Hektar. Sorte:Reform.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Markus am 09. Juli 2018, 06:58:15
hektoliter 86.
Ist das kein Tippfehler?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: treckeripaq01 am 09. Juli 2018, 07:04:43
Ich habe gestern mit der weizenernte begonnen hier. Feuchte war ok, Eiweiß 12,6, hektoliter 86.
Ertrag 8 Tonnen/Hektar. Sorte:Reform.

Und wo ist hier 🙈🙈🙈
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 09. Juli 2018, 07:47:06
Ich habe gestern mit der weizenernte begonnen hier. Feuchte war ok, Eiweiß 12,6, hektoliter 86.
Ertrag 8 Tonnen/Hektar. Sorte:Reform.

Und wo ist hier 🙈🙈🙈

Ich spekuliere mal Rhoihesse gleich Rheinhessen. Würde ich südlich Mainz einordnen. Also Weinbaugebiet.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: christian79 am 09. Juli 2018, 13:40:37
Hier rückt mal ab und an n Drescher aus und knabbert hier und da mal n Stück Wintergerste ab.
90 % stehen aber etwa noch.

Ich hoffe auf schönen 2-tägigen Landregen und dann geht es hier wohl rund.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stone am 09. Juli 2018, 17:57:18
Rheinhessen ist Rheinland Pfalz linksrheinisch grob gesehen von Worms bis Mainz. .

War halt früher Hessen bis die Amerikaner RLP erfunden und geformt haben.

stone
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Euro-T am 09. Juli 2018, 20:01:39
Wir werden uns dann morgen mal der WG annähern, für Mittwoch ist Stand heute ein bißchen Rapsgepiddel angesagt - das alljährliche Such&Find Spiel halt..

A propos Raps: hier finden sich die Erträge so um 3to/ha ein, von 4to/ha hat noch keiner gesprochen.

Gibt ne Menge lange Gesichter, wir Spätzünder können uns dann wenigstens schon drauf vorbereiten, was uns noch blüht  :-\
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Merkur am 09. Juli 2018, 20:44:53
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %. Auf den besseren Standorten dauerts noch zwei Wochen bei wahrscheinlich deutlich besseren Ergebnissen. Würde mich nicht wundern das dann der Regen wieder einen Strich durch die Rechnung macht.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Florian am 09. Juli 2018, 20:48:26
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %.
Kein Tippfehler?  :o
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Merkur am 09. Juli 2018, 20:58:54
Nö leider nicht, das sagenhafte war übrigens ironisch gemeint.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 09. Juli 2018, 20:59:46
Moin,
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %. Auf den besseren Standorten dauerts noch zwei Wochen bei wahrscheinlich deutlich besseren Ergebnissen. Würde mich nicht wundern das dann der Regen wieder einen Strich durch die Rechnung macht.
das lohnt das Dreschen ja gar nicht. :o
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Josef am 09. Juli 2018, 21:04:21
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %.
Kein Tippfehler?  :o

Hoffen wir das da ein d Zuviel ist ;D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wetterauer am 09. Juli 2018, 21:20:37
So die schlechten Äcker sind weg ... 55-75 dt
Heute rübenweizen 81,5 dt bei 13,4 Eiweiß 👍
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Simon am 09. Juli 2018, 21:31:37
Moin,

unsere Wintergerste ist seit letztem Dienstag, dem 3. Juli auch ab. Variiert von 84 bis 107dt/ha. Schnitt 89. xP 12,6%, hl 67kg.

Bin mal gespannt was der Winterweizen jetzt so bringt.

Gruß
Simon
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Merkur am 09. Juli 2018, 21:36:43
Ups das Komma machen wir dann doch weg  :P also 46 dt
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Rhoihesse am 09. Juli 2018, 22:01:46
Ich bin zwischen Mainz und worms zuhause. Das ist korrekt.
Habe leider keinen Tippfehler gehabt außer beim Lotto.
Heute haben wir in der Rüben-Gerste weiter gemacht mit 5,5 Tonnen. 10 Eiweiß und 11,5 Wasser. Vollkorn liegt bei 94. kann und will mich dieses Jahr nicht beschweren.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 09. Juli 2018, 22:11:41
Getreideernte wurde heute bei uns auf dem Betrieb um 19:22 Uhr beendet. Nun fehlt noch der Raps.

Weizen hatte eine Feuchte zwischen 12,1% bis 13,7% bei hl-Gewichten von 81,2 bis 83,0. Proteinmäßig 10,9 bis 11,5.

Erträge muss ich noch entsprechend ausrechnen, grob überschlagen 65dt - also grob 25% unterm Schnitt. Wobei die Streuung bedingt durch die wechselnden Böden natürlich sehr groß ist.

Ansonsten kam nur Raps bei der RaiLog an, größtenteils alles trocken. Kollege sagte er hatte grob 35dt bei 8,3%.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kai-Uwe am 10. Juli 2018, 07:41:58
Erster Raps gestern: 10ha  28dt/ha :-[
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 10. Juli 2018, 08:03:14
Bei uns wurde jetzt auch der erste Raps gedroschen. bestände optisch sehr ordentlich, aber der Ertrag stimmt wohl leider doch nicht. Hab jetzt noch von keinem >35 dt/ha gehört. 30-35 dt/ha wurde mir berichtet. Habe den Mähdrescher jetzt mal für Donnerstag/Freitag bestellt. Bin gespannt
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 10. Juli 2018, 08:04:21
So die schlechten Äcker sind weg ... 55-75 dt
Heute rübenweizen 81,5 dt bei 13,4 Eiweiß 👍

55-81,5 ist schon ne enorme Spannweite... Woran machst DU diese Schwankungen fest? Nur am Boden?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gregor am 10. Juli 2018, 08:30:41
Moin!

Bei uns ist gestern der erste Weizen gefallen. Die wirklich optisch kümmerlichsten Bestände mit 71 und 72 dt/ha bei 13,8% und 15,6%...
Das hl-Gewicht mit 83,5 hat mich dann doch überrascht und ich hatte den Flächen max.60dt zugetraut...  ;)
Also nochmal mit nem blauen Auge davon gekommen... der restliche Weizen hat noch ne Woche und Roggen auch wohl noch zwei...

Vielleicht gehts ja alles in allem doch noch recht annehmbar aus!  :D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: deewag am 10. Juli 2018, 09:12:11
Erster Raps Sonntag ab bei mir...
Rest Zwerghybrid aus vorhanden Restsaatgut auf Sand....  33dt bei 40,9 Öl und 7,8 Wasser
leider Guter Durchschnitt hier bei uns in der Gegen momentan (Mittelfranken Landkreis ERH) bis jetzt noch keine 4 gemeldet
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: nofear am 10. Juli 2018, 09:25:10
Gähn...
So. WG-Ernte um 0.30 Uhr beendet. Noch nicht 100% reif, aber trocken und in Anbetracht der Wetteraussichten für den Rest der Woche deshalb vom Halm.
Leider verabschiedete sich beim Drescher eine Schraube. Recht speziell, erst heute früh da...Zum Glück waren viele mit der Gerste hier schon durch und noch nix weiter reif, deshalb ganz kurzfristig anderen Lohndrescher schnell bekommen incl. noch paar Hängerzügen (weil beim Annehmer dann auch nix mehr ging)...vielen Dank an die Kollegen :daumen:
Nachdem der zweite Drescher auch ne Ertragserfassung hatte, weiß ich auch, dass eine Teilfläche ca. 68dt/ha (hl ca. 61,8) brachte.
Damit bin ich in Anbetracht des Bestandes dann doch sehr zufrieden   :)
Parallel dazu den Großteil der Fläche flach gestoppelt (Scheibenegge sollte schon aus Brandschutzgründen eh vor Ort sein) und anschließend Landsberger Gemenge bis heute früh eingedrillt.
Jetzt seid 6.00 Uhr Regen  :)
Punktlandung.

 
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: fluegelflitzer7 am 10. Juli 2018, 09:30:43
@nofear,

hast du da keine probleme mit der ausfallgerste wenn die zusammen mitm landsberger gemenge aufläuft?

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wetterauer am 10. Juli 2018, 10:40:18
So die schlechten Äcker sind weg ... 55-75 dt
Heute rübenweizen 81,5 dt bei 13,4 Eiweiß 👍

55-81,5 ist schon ne enorme Spannweite... Woran machst DU diese Schwankungen fest? Nur am Boden?

Ja unterschiedliche Böden die Schläge sind 15 km auseinander hier zuhause ist der langjährige Schnitt bei 90 dt und dort eher 70-75dt
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: nofear am 10. Juli 2018, 10:52:53
@nofear,

hast du da keine probleme mit der ausfallgerste wenn die zusammen mitm landsberger gemenge aufläuft?

Versuch macht klug  ;D

Mir war wichtig, die Saat so schnell wie möglich nach dem Drescher in den Boden zu bekommen. Gut, sowas wie Keimruhe (wie beim Weizen?) wird's uU bei der Gerste wohl nicht geben. Aber jetzt nach dem Regen hat Gerste und Rest erstmal die gleichen Startbedingungen. Vorher wars für beides zu trocken. Boden war jetzt auch abgekühlt, so dass keine Hartschaligkeit beim Klee mehr zu befürchten sein sollte.
Habe mir Mühe gegeben und mit sehr wenig Verlusten gedroschen und Schnittähren waren auch im Verhältnis zu anderen Jahren sehr wenig.

Schau mer mal ob das ausreicht... solange es kein Gerstenteppich wird, kommt der Rest hoffentlich schon irgendwo in ausreichender Menge hoch. Ansonsten gibt's halt Gerstenfutter zum Schnitt  ;)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 10. Juli 2018, 11:09:39
So die schlechten Äcker sind weg ... 55-75 dt
Heute rübenweizen 81,5 dt bei 13,4 Eiweiß 👍

55-81,5 ist schon ne enorme Spannweite... Woran machst DU diese Schwankungen fest? Nur am Boden?

Ja unterschiedliche Böden die Schläge sind 15 km auseinander hier zuhause ist der langjährige Schnitt bei 90 dt und dort eher 70-75dt

Also etwa 10% unter Schnitt über alle Standorte. Ich hoffe hier immer noch auf Überdurtchschnitt...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wade am 10. Juli 2018, 11:35:13
gestern 8ha Bio Triticale Vermehrung Sorte Securo gedroschen.

Ernüchternde 43dt/ha. Hatte da eigentlich mit deutlich über 50, eher 60 gerechnet vor ein paar Wochen. 
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 10. Juli 2018, 11:49:07
gestern 8ha Bio Triticale Vermehrung Sorte Securo gedroschen.

Ernüchternde 43dt/ha. Hatte da eigentlich mit deutlich über 50, eher 60 gerechnet vor ein paar Wochen.

sei nicht so undankbar , den ertrag schaffen wir hir nicht im konvi
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 10. Juli 2018, 11:57:44
gestern 8ha Bio Triticale Vermehrung Sorte Securo gedroschen.

Ernüchternde 43dt/ha. Hatte da eigentlich mit deutlich über 50, eher 60 gerechnet vor ein paar Wochen.

hört sich doch für Bio gar nicht so schlecht an
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Desperado am 10. Juli 2018, 14:07:15
Erster Raps Sonntag ab bei mir...
Rest Zwerghybrid aus vorhanden Restsaatgut auf Sand....  33dt bei 40,9 Öl und 7,8 Wasser
leider Guter Durchschnitt hier bei uns in der Gegen momentan (Mittelfranken Landkreis ERH) bis jetzt noch keine 4 gemeldet


Also mit dem Raps bin ich einigermaßen zufrieden. Der hat im Schnitt 38 dt/ha gedroschen, bei Ölgehalten zwischen 44% und 45,6% (Bender). Wenn ich jetzt noch die ganzen Ton- und Steinplatten und das Angewende, wo der Nachbar das Überfahrtsrecht hat, mitrausrechne, dann waren das über 40 dt/ha.
Und wenn ich bedenke, dass ich nur eine flache Bodenbearbeitung kurz vor der Saat gemacht hab, weil der Boden recht feucht und schwer war und ich nicht unnötig Diesel rausblasen wollte, dann war das sogar sehr gut.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: todo am 10. Juli 2018, 14:12:36
Bei mir ist die Gerste nun schon paar Tage vom Halm, Roggen wurde gestern gedroschen.
Gerste im Mittel 30% weniger Ertrag, knapp 70dt/ha auf den "guten" Tagebauböden, auf den "schlechten" gerade mal 53dt/ha.
Gestern 11Uhr Roggen angefangen (da ist wirklich schlechter Boden) 13Uhr sind rund 10ha weggebrannt. Der Rest hat noch um die 30dt/ha gebracht.
Hatte ich aber so erwartet (nagut, das Feuer nicht)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Limo am 10. Juli 2018, 17:14:48
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %.
Kein Tippfehler?  :o


Das ist noch gut. Wenige km weiter habe ich von  3,3 bis 4 t gehört. Alles sehr traurig in diesem Jahr :-X
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 10. Juli 2018, 19:24:07
Moin,
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %.
Kein Tippfehler?  :o


Das ist noch gut. Wenige km weiter habe ich von 3,3 bis 4 t gehört. Alles sehr traurig in diesem Jahr :-X

das ist ja immerhin fast das zehnfache!
Erträge in Tonnen/ha angeben, damit kann ich mich nicht anfreunden. Es müssen ja keine Doppelzentner sein, Dezitonnen tun's ja auch. ;D ;D
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Amateur am 10. Juli 2018, 20:01:48
Getreideernte ist gelaufen. WW 45 dt bei über 16 % Prot. SG 36 dt und natürlich keine Braugerste, jeder Parameter außerhalb der Norm.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gutbrod1032 am 10. Juli 2018, 20:21:29
Moin,
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %.
Kein Tippfehler?  :o


Das ist noch gut. Wenige km weiter habe ich von 3,3 bis 4 t gehört. Alles sehr traurig in diesem Jahr :-X

das ist ja immerhin fast das zehnfache!
Erträge in Tonnen/ha angeben, damit kann ich mich nicht anfreunden. Es müssen ja keine Doppelzentner sein, Dezitonnen tun's ja auch. ;D ;D
Gruß
Frank
Die Gewichtsangaben in Doppelzentner/Dezitonnen in der Ernte und die hier manchmal noch verwendete Düngerangabe in kg/a (z.b. 3kg Kalkammon = 300kg/ha KAS) finde ich absolut schwachsinnig,
in welcher Welt leben wir denn?  ;D
Der groß Schlepper im Dorf ist ja auch kein 7006 oder
ein Farmer 5SA mehr...
Trotzdem werden diese "Einheiten" noch in den Abschlussprüfungen verwendet  :rolleyes:

Im Sinne der besseren Verständlichkeit und Umrechenbarkeit bin ich dafür daß wir uns auf t/ha oder kg/ha einigen  :D


Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Josef am 10. Juli 2018, 20:31:57

Im Sinne der besseren Verständlichkeit und Umrechenbarkeit bin ich dafür daß wir uns auf t/ha oder kg/ha einigen  :D

Das seh ich ganz anders!!!
Düngergaben klar in kg je ha, aber den Ertrag in Tonnen anzugeben ist doch nur Hipster Like ;D
Ich bin da altmodisch und bleib bei meinen Dezitönchen !!
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 10. Juli 2018, 20:39:20
Moin,

Im Sinne der besseren Verständlichkeit und Umrechenbarkeit bin ich dafür daß wir uns auf t/ha oder kg/ha einigen  :D

Das seh ich ganz anders!!!
Düngergaben klar in kg je ha, aber den Ertrag in Tonnen anzugeben ist doch nur Hipster Like ;D
Ich bin da altmodisch und bleib bei meinen Dezitönchen !!
:daumen1: :daumen: :daumen1: :daumen:
aber da werden wir wohl auf Dauer unterliegen. Die Drescher zeigen ja auch t/ha an. Aber solange ich lebe werde ich Erträge in dt/ha angeben. :basta: :basta:
Frühe wurden hier Zentner von der Tonne gedroschen, aber das war ja das selbe weil zwei Tonnen einen Hektar ergeben.
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: EWD am 10. Juli 2018, 22:07:47
Da kommt doch keiner mit:
Standart ist Zentner pro Morgen/Acker
oder Pfund auf´n ar  :D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wade am 10. Juli 2018, 22:21:23
sei nicht so undankbar , den ertrag schaffen wir hir nicht im konvi

hört sich doch für Bio gar nicht so schlecht an

ja, es geht schon halbwegs. Aber da waren Leguminosen als Vorfrucht und wir haben im Frühjahr nochmal 18m³ Wirtschaftsdünger drauf. Dazu ist der Acker sehr sauber gewesen, ein paar vereinzelte Distelflecken und wir sind einmal durch und haben händisch das gröbste bereinigt.
Ich kann (muss) mit den 40dt auch leben. Aber von der anderen Seite betrachtet schmerzt ja gerade im Bio jeder dt weniger doppelt so stark wie bei Koventionell  ;D
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kai-Uwe am 10. Juli 2018, 23:07:17
Moin,
Letzte Woche Freitag Triticale auf der trockensten Fläche (Sand) geerntet, sagenhafte 4,6 dt/ha bei 12,3 %.
Kein Tippfehler?  :o


Das ist noch gut. Wenige km weiter habe ich von 3,3 bis 4 t gehört. Alles sehr traurig in diesem Jahr :-X

das ist ja immerhin fast das zehnfache!
Erträge in Tonnen/ha angeben, damit kann ich mich nicht anfreunden. Es müssen ja keine Doppelzentner sein, Dezitonnen tun's ja auch. ;D ;D
Gruß
Frank
Die Gewichtsangaben in Doppelzentner/Dezitonnen in der Ernte und die hier manchmal noch verwendete Düngerangabe in kg/a (z.b. 3kg Kalkammon = 300kg/ha KAS) finde ich absolut schwachsinnig,
in welcher Welt leben wir denn?  ;D
Der groß Schlepper im Dorf ist ja auch kein 7006 oder
ein Farmer 5SA mehr...
Trotzdem werden diese "Einheiten" noch in den Abschlussprüfungen verwendet  :rolleyes:

Im Sinne der besseren Verständlichkeit und Umrechenbarkeit bin ich dafür daß wir uns auf t/ha oder kg/ha einigen  :D



Auf keinen Fall.... Ich bleib bei den dt/ha
Die Umrechnung auf t/ha Wirst du schlauer Kerl  ja noch hinbekommen 😀
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Wade am 10. Juli 2018, 23:32:20
ich bin auch für dt/ha.
Ist ja bei uns dank metrischem System auch überhaupt kein Problem. Wenn wir mit so idiotischen Maßeinheiten wie bushel per square yard hantieren müssten kannst dir die Kugel geben  ;D :rolleyes:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: EWD am 10. Juli 2018, 23:46:20
Ich weiß gar nicht, warum es so kompliziert sein soll.

Ich habe 169 Pfund Gerste gedroschen, entspricht
157 Buschel/acre.
Gedüngt habe ich 2 1/2 Zentner Grünkorn.

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 11. Juli 2018, 07:47:22
Ich weiß gar nicht, warum es so kompliziert sein soll.

Ich habe 169 Pfund Gerste gedroschen, entspricht
157 Buschel/acre.
Gedüngt habe ich 2 1/2 Zentner Grünkorn.

Habe bei der Wintergerste 32 Zenter/Morgen runter geholt. Bin ganz zufrieden.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: wernerzwo am 11. Juli 2018, 08:40:51
Warum erntest Du am Morgen? Ist es da nicht feucht???

 :baeh:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: agri am 11. Juli 2018, 08:43:50
Warum erntest Du am Morgen? Ist es da nicht feucht???

 :baeh:

Wie soll er denn sonst auf die Zentner kommen .😊
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Weißbier am 11. Juli 2018, 08:50:51
Ein Morgen ist aber nicht gleich ein Morgen.

Hier in Hessen ist ein Morgen 2500m2.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 11. Juli 2018, 09:24:02
Zitat
Ein Morgen ist aber nicht gleich ein Morgen.

Hier in Hessen ist ein Morgen 2500m2.

Jup, hier war ein Morgen 2000 m2 ... meine Vorfahren waren wohl etwas gemütlicher am Morgen unterwegs  ;D ;D


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 11. Juli 2018, 10:01:13
Moin,
Ein Morgen ist aber nicht gleich ein Morgen.

Hier in Hessen ist ein Morgen 2500m2.
also ist ein Morgen eine halbe Tonne. ;D
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 11. Juli 2018, 10:41:00
Hallo,
das gleiche wenn der Kunde meint: " Guad 8 m³ Gülle aufs Dowa"  = 25 m³ /ha ;D
oder er hat 42 Zentner von Dowa (Tagwerk = 0,340727 ha) droschn = 61,63 dt = 6163 kg oder 61,63 deka oder 6,16 to/ ha. 8)

Sicher sollte man hier der Verständlichkeit halber in kg oder to/ha schreiben, gerade für unseren jüngeren Mitschreiber, aber deswegen sollte man nicht die regionale Sprache oder Identität in den "internationalen Agrarmärkten" über Bord werfen.
Das gehört halt auch zum Erhalt der Kultur und Identität, und das Wissen wie in anderen Gebieten gerechnet ,bzw wie man manches Ausdrückt zur Bildung.

mfg

Fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: deewag am 11. Juli 2018, 11:59:06
 ;D ;D ;D

Wollt auch grad mit Tagwerk anfangen

oder Quadratellen (belgische oder englische)
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: FFFlorian am 11. Juli 2018, 21:08:45
Zitat
Ein Morgen ist aber nicht gleich ein Morgen.

Hier in Hessen ist ein Morgen 2500m2.

Jup, hier war ein Morgen 2000 m2 ... meine Vorfahren waren wohl etwas gemütlicher am Morgen unterwegs  ;D ;D


ade
tomiq
Ihr habt besser Böden. Da braucht es weniger pro kopf.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Limo am 13. Juli 2018, 09:13:16
Will jetzt mal ein eigenes Ernteergebnis nachreichen, da die Ware mittlerweile verwogen ist. Vorab kann ich schon mal sagen das ich zunächst enttäuscht war. Nachdem hier aber mittlerweile auch andere katastrophale Ertragsmeldungen mit Erträgen unter 40 dt bei Triticale und Gerste. bin ich dennoch ganz zufrieden.
Am 4. Juli Winterhafer gedroschen mit einem Ertrag von 43 dt/ha bei 9,5% Feuchte Hektolitergewicht war dementsprechend unterirdisch mit 42,6 kg. Habe michdaraufhin entschlossen das ganze noch einmal über den Windsichter laufen zu lassen. Dadurch konnte das Hektolitergewicht auf 51,6 kg verbessert werden!
Alles in allem denke ich kann ich damit in diesem Jahr und auf dem Standort zufrieden sein.
In normalen bis guten Jahren ernten wir hier 40-50% mehr. Aber wenn der Regen fehlt ist man halt machtlos....
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Mettigel am 14. Juli 2018, 19:44:37
Will jetzt mal ein eigenes Ernteergebnis nachreichen, da die Ware mittlerweile verwogen ist. Vorab kann ich schon mal sagen das ich zunächst enttäuscht war. Nachdem hier aber mittlerweile auch andere katastrophale Ertragsmeldungen mit Erträgen unter 40 dt bei Triticale und Gerste. bin ich dennoch ganz zufrieden.
Am 4. Juli Winterhafer gedroschen mit einem Ertrag von 43 dt/ha bei 9,5% Feuchte Hektolitergewicht war dementsprechend unterirdisch mit 42,6 kg. Habe michdaraufhin entschlossen das ganze noch einmal über den Windsichter laufen zu lassen. Dadurch konnte das Hektolitergewicht auf 51,6 kg verbessert werden!
Alles in allem denke ich kann ich damit in diesem Jahr und auf dem Standort zufrieden sein.
In normalen bis guten Jahren ernten wir hier 40-50% mehr. Aber wenn der Regen fehlt ist man halt machtlos....
Wie groß da die Unterschiede bei nur 10 km sind, Gerste die wir bekommen haben lag zwischen 7 und 7,5 Tonnen. Roggen heute gemessen hat noch 23 Prozent und Triticale ist auch noch nicht reif genug zum Dreschen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Limo am 14. Juli 2018, 20:44:09
Habe hier auch noch Roggen auf besserem Standort stehen (Grundwasseranschluss) der braucht auch noch - Gott sei dank. Der stimmt mich durchaus hoffnungsvoll.... War heute hinter Lengerich in Richtung Saerbeck. Dort sieht der Mais echt traurig aus. Auf Nachfrage was dort an Regen gefallen ist wurde mir gesagt 8 mm. Ist schon ein Unterschied zu den 30 die wir in dieser Woche hatten.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Schorsch am 15. Juli 2018, 10:27:38
Hallo,
das gleiche wenn der Kunde meint: " Guad 8 m³ Gülle aufs Dowa"  = 25 m³ /ha ;D
oder er hat 42 Zentner von Dowa (Tagwerk = 0,340727 ha) droschn = 61,63 dt = 6163 kg oder 61,63 deka oder 6,16 to/ ha. 8)

Ich hab v. a. dann keinen Plan, wenns bei Düngergaben heißt: "vier Zentner-Fünfzig Roten" und "einen Zentner-zwanzig Kalkammon". Ersteres müsste dann wohl 6,75 dt je ha vom Volldünger 13+13+21 sein und zweiteres eine N-Gabe von knapp 50 kg je ha.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 15. Juli 2018, 10:47:43
Zitat
Hallo,
das gleiche wenn der Kunde meint: " Guad 8 m³ Gülle aufs Dowa"  = 25 m³ /ha ;D
oder er hat 42 Zentner von Dowa (Tagwerk = 0,340727 ha) droschn = 61,63 dt = 6163 kg oder 61,63 deka oder 6,16 to/ ha. 8)

Sicher sollte man hier der Verständlichkeit halber in kg oder to/ha schreiben, gerade für unseren jüngeren Mitschreiber, aber deswegen sollte man nicht die regionale Sprache oder Identität in den "internationalen Agrarmärkten" über Bord werfen.
Das gehört halt auch zum Erhalt der Kultur und Identität, und das Wissen wie in anderen Gebieten gerechnet ,bzw wie man manches Ausdrückt zur Bildung.

mfg

Fritz


Die Amerikaner rechnen heute noch in Scheffel pro Morgen ... sprich bushel per acer!

Ein bushel sind in etwas 2 Eimer vom Volumen her (ca. 36 l) und jede Getreideart hat
ein anderes Volumengewicht ... und das noch gerechnet auf den Morgen  ;D ;D ;D

Ich versteh ich nicht, wie man noch so Erträge definieren kann ... ist genauso clever
wie der Linksverkehr in England  ;)


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Schorsch am 15. Juli 2018, 10:51:01
Das mit den Bushel ist tatsächlich sehr unübersichtlich, wenn man es nicht gewohnt ist.

Aber: Aus welchem Grund sollte Linksverkehr weniger sinnvoll sein als Rechtsverkehr?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: BNT am 15. Juli 2018, 17:47:50
SI-Einheiten sind das einzig wahre.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: tomiq am 15. Juli 2018, 20:12:48
Zitat
Aber: Aus welchem Grund sollte Linksverkehr weniger sinnvoll sein als Rechtsverkehr?

Ob das Sinnvoll ist oder nicht spielt doch keine Rolle ... es ist einfach unnötig und macht
Dinge unnötig komplizierter als sie sein müssten. Ähnlich den Ertrag in Nordamerika
in Bushl per acer anzugeben ... mehr wollte ich damit nicht sagen.

Wenn man sich die Weltkarte anschaut, in denen noch Linksverkehr herrscht, ist das mMn
nur noch verkehrter Nationalstolz bzw. britische Weltmanchtsallüren, daran festzuhalten.


ade
tomiq
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 15. Juli 2018, 21:35:05
Moin,
heute am späten Nachmittag sind schon 5 von 7 ha eines meiner Schläge "abgeerntet" worden. Der Brand entstand beim Nachbarn.
https://regionalwolfenbuettel.de/schon-wieder-steht-ein-feld-in-flammen/
War selbst im Nachbardorf mit WW-Mähen beschäftigt, Erträge zum Abgewöhnen :(....
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Gutbrod1032 am 15. Juli 2018, 21:43:05
Moin,
heute am späten Nachmittag sind schon 5 von 7 ha eines meiner Schläge "abgeerntet" worden. Der Brand entstand beim Nachbarn.
https://regionalwolfenbuettel.de/schon-wieder-steht-ein-feld-in-flammen/
War selbst im Nachbardorf mit WW-Mähen beschäftigt, Erträge zum Abgewöhnen :(....
Gruß, Rudolf

Was sucht da ein Mähdrescher auf einem brennenden Acker?
Zum warm sanieren sah er zu neu aus...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: John Deere 7830 am 15. Juli 2018, 21:51:28
Der beginnt am vorletzten Bild gerade eine Schneise zu dreschen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 16. Juli 2018, 07:56:18
Moin,
@ Gutbrod: Der Drescher war auf dem 11 ha-Schlag zugange als es am anderen Ende zu Qualmen anfing, hat dann noch versucht Schneisen zu maähen, war aber aussichtslos.
Jetzt mal eine Frage an Euch: Wie siehts versicherungsmäßig aus? Bin ich als selbst Betroffener durch die "Inventarversicherung" auf der sicheren Seite? Springt bei von mir verursachten Schäden bei Nachbarn die Betriebshaftpflicht ein? Vielleicht war jemand von Euch schon einmal in einer ähnlichen Situation?!
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: hanna am 16. Juli 2018, 10:59:01
@ Halbspänner

Ich habe extra bei der Haftpflichtversicherung nachgefragt in dieser brandgefährliche Ernte:

"Hier ist im Rahmen des Vertrages mitversichert der Gebrauch von Arbeitsmaschinen bis 20km/h, dazu gehört auch die Nachbarschaftshilfe mit diesen Maschinen.
Sollte z.B. ein Brand durch Ihr Verschulden im Rahmen der Nachbarschaftshilfe entstehen, besteht im Rahmen des Vertrages Versicherungsschutz."
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 16. Juli 2018, 11:10:17
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Ceres am 16. Juli 2018, 17:44:42
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf

Hallo Rudolf

dann ist die Ernte ja gesichert  ;D.

Gruß Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 16. Juli 2018, 19:22:26
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Dann weiß man ja jetzt, wieso es heuer so oft brennt... :rolleyes:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: charlie am 16. Juli 2018, 19:56:58
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Dann weiß man ja jetzt, wieso es heuer so oft brennt... :rolleyes:

Zu diesem Kommentar fällt mir nun wirklich nichts mehr ein...  :hmpf: :kloppe:
Wir hatten hier Grubber/Scheibenegge in Griffweite, zusätzliche Feuerlöscher und immer ein gefülltes Wasserfass auf dem Hof... trotzdem kam es zu mehreren Feldbränden, auf den eigenen Flächen brannte zum Glück nur Stoppel, auf von uns betreuten Flächen waren mit ca 1 ha Weizen und 16 Rundballen die Schäden zum Glück gering.
Auf solche Unterstellungen kann ich verzichten  :kopfschuettel:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: treckeripaq01 am 16. Juli 2018, 20:39:29
@Charlie nicht gleich so AGRO dir hat keiner was unterstellt  ;D

Ich Han auch den HTS 100 voll mit Schlepper angespannt stehen und die KSE ebenfalls angespannt gehen und hinzu kommt noch das ich die Ährenheber ab gemacht habe da sie sonst den ganzen Tag über Erde und Steine laufen und Funken verursachen können ich hatte aber noch kein Feuer hier dieses Jahr  :daumen:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 16. Juli 2018, 20:40:58
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Dann weiß man ja jetzt, wieso es heuer so oft brennt... :rolleyes:

Zu diesem Kommentar fällt mir nun wirklich nichts mehr ein...  :hmpf: :kloppe:
Wir hatten hier Grubber/Scheibenegge in Griffweite, zusätzliche Feuerlöscher und immer ein gefülltes Wasserfass auf dem Hof... trotzdem kam es zu mehreren Feldbränden, auf den eigenen Flächen brannte zum Glück nur Stoppel, auf von uns betreuten Flächen waren mit ca 1 ha Weizen und 16 Rundballen die Schäden zum Glück gering.
Auf solche Unterstellungen kann ich verzichten  :kopfschuettel:
Das ganze Jahr wird gejammert, dass es nix regnet und der Ertrag schlecht ist. Und sobald es gebrannt hatte, waren 12Tonnen Weizen am Acker...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Mathilde am 16. Juli 2018, 20:57:18
Zu diesem Kommentar fällt mir nun wirklich nichts mehr ein...  :hmpf: :kloppe:
Wir hatten hier Grubber/Scheibenegge in Griffweite, zusätzliche Feuerlöscher und immer ein gefülltes Wasserfass auf dem Hof... trotzdem kam es zu mehreren Feldbränden, auf den eigenen Flächen brannte zum Glück nur Stoppel, auf von uns betreuten Flächen waren mit ca 1 ha Weizen und 16 Rundballen die Schäden zum Glück gering.
Auf solche Unterstellungen kann ich verzichten  :kopfschuettel:

Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen. Das ist gelinde gesagt eine Frechheit wenn man mit dem Faß der Feuerwehr helfen muss beim Nachbarn den Brand zu löschen. Sohn hat gemeint er kam sich vor als würde er den Ort alleine verteidigen mit seinem 20.000 l Faß (3 mal befüllt ohne Hydrant). Der Tatra fasst nur 8000 l und es war auch nur für die ganzen Wehren ein Hydrant zur Verfügung. Den ganzen Gaffern hätte man eigentlich eine Schaufel in die Hand drücken müssen zum patschen. >:(
 
@Charlie nicht gleich so AGRO dir hat keiner was unterstellt  ;D

Das hat mit Unterstellung überhaupt nichts zu tun. Solche Äußerungen sind einfach nur dumm. 
Das gleiche könnte man bei Hagelschlag oder Starkregen auch sagen......nur kommt da nicht noch die Polizei und macht ne Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung.

LG Mathilde
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Felix am 16. Juli 2018, 21:56:57
Da sich das Wetter bis zum Wochenende halten wir ist bis dahin die Getreideernte hier in der Gegend wohl fertig. Dann könnte es endlich mal regnen ...
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Rainman am 16. Juli 2018, 21:58:43
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Dann weiß man ja jetzt, wieso es heuer so oft brennt... :rolleyes:

Trauerst Du noch dem 6-to Raps nach??
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Ansgar am 16. Juli 2018, 23:01:08
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Dann weiß man ja jetzt, wieso es heuer so oft brennt... :rolleyes:

Zu diesem Kommentar fällt mir nun wirklich nichts mehr ein...  :hmpf: :kloppe:
Wir hatten hier Grubber/Scheibenegge in Griffweite, zusätzliche Feuerlöscher und immer ein gefülltes Wasserfass auf dem Hof... trotzdem kam es zu mehreren Feldbränden, auf den eigenen Flächen brannte zum Glück nur Stoppel, auf von uns betreuten Flächen waren mit ca 1 ha Weizen und 16 Rundballen die Schäden zum Glück gering.
Auf solche Unterstellungen kann ich verzichten  :kopfschuettel:
Das ganze Jahr wird gejammert, dass es nix regnet und der Ertrag schlecht ist. Und sobald es gebrannt hatte, waren 12Tonnen Weizen am Acker...

Leute, kommt mal wieder runter! Jeder, der Rudolf kennt, weiß wie er das gemeint hat... ;D Und wer nicht, der sollte sich mal die Bedeutung der dabei von ihm verwendeten Smilies verinnerlichen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Heiner am 17. Juli 2018, 00:31:27
Moin,
@ Gutbrod: Der Drescher war auf dem 11 ha-Schlag zugange als es am anderen Ende zu Qualmen anfing, hat dann noch versucht Schneisen zu maähen, war aber aussichtslos.
Jetzt mal eine Frage an Euch: Wie siehts versicherungsmäßig aus? Bin ich als selbst Betroffener durch die "Inventarversicherung" auf der sicheren Seite? Springt bei von mir verursachten Schäden bei Nachbarn die Betriebshaftpflicht ein? Vielleicht war jemand von Euch schon einmal in einer ähnlichen Situation?!
Gruß, Rudolf

Hallo Rudolf,

wenn es brennt interessiert es nicht, wie das Feuer zu Dir gelangt ist. Wenn das Feuer vom Nachbarn auf Dein Hab und Gut übergeht, dann ist für Deinen Schaden Deine Feuerversicherung zuständig.
Ich habe das bereits zwei mal erlebt :

Fall 1: auf der anderen Seite eines Feldweges sind Strohballen abgebrannt (Brandstiftung, Verursacher unklar) das Feuer ist über den Weg hinweg in meinem Weizen weiter gelaufen. Für meinen Schaden war meine Feuerversicherung zuständig.

Fall 2: bei meinem Nachbarn hat die Strohscheune gebrannt. Die Feuerwehr hatte angeordnet dass das Stroh aus der Scheue herausgefahren wird und auf dem Acker abbrennen kann. Dafür hat sich mein Nachbar auch meine Mulde geliehen. Da war dann hinterher durch das Feuer die Lackierung hinüber. Den Brandschaden an meiner Mulde hat meine Feuerversicherung reguliert !!!

Heiner
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Kreuzschiene am 17. Juli 2018, 07:09:53
Moin,
hab mich mittlerweile auch mal schlau gemacht bei meinem Versicherungsfuzzi:
Da die Ursache des Brandes wahrscheinlich nicht eindeutig festzustellen sein wird, ist die Haftpflicht des Nachbarn wohl außen vor. Auf jeden Fall wird aber der Schaden durch meine Feuerversicherung reguliert (Ernte im Lager und "auf dem Halm". Am Mittwoch kommt voraussichtlich ein Gutachter, Ertrag wäre garantiert jenseits der 12 to/ha gewesen ;), Stroh war auch schon für 50 €/to verkauft :P....
Gruß, Rudolf
Dann weiß man ja jetzt, wieso es heuer so oft brennt... :rolleyes:

Trauerst Du noch dem 6-to Raps nach??
Sowas hatte ich heuer nicht.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 17. Juli 2018, 07:36:32
Moin,
die sinnvollsten Beiträge zu meinem Vorfall kamen mal wieder aus dem westlichen Nachbarbundesland :daumen:, nämlich von Ansgar und Heiner!
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 17. Juli 2018, 08:37:06
Hallo Mathilde,
ne Frechheit ist es von der FREIWILLIGEN Feuerwehr zu erwarten sie müsse für alles mit ausreichend Technik und Personal für alle Eventualitäten zur Verfügung stehen.
da sollte man sich auch nicht wundern, wenn auf NDR im Radio darüber diskutiert wird die Erntearbeiten bei solchen Bedingungen zu untersagen, weil die Feuerwehren an ihre Leistungsgrenze kommen, 99 % sind freiwillige!!
Das Gaffer ein Problem sind, erfahre isch selbst oft genug, da ich selbst aktiver Feuerwehrmann bin.
Wo ist das Problem in solchen Situationen bei zu springen? Lieber helfe ich als selbst Betroffener zu sein. Hier im LK PAssau sind viele Güllefässer in der ILS gemeldet, die für den Wassertransport angefordert werden können oder auch mobile Güllepumpen, die bei Starkregen oder Hochwasser zum Einsatz kommen können. Derzeit steht auch bei uns ein Sattelauflieger mit 27000 l Wasser abrufbereit und die anderen Transporter sind mit Kupplungen und Hydrantenschlüssel bestückt um jederzeit helfen zu können.
Selbst sind wir schon ein paar mal angefordert worden, auch nachts um halb 2 Uhr, auch gibts es immer mal Übungen, bei denen solche Szenarien durch gespielt werden.
Eine gewisse Solidarität sollte man schon erwarten können, genau wie man selbst gewisse Vorkehrungen treffen muss und wie auch von vielen getan wird.

Dass bei Verhandlungen mit Versicherung versucht wird möglichst viel heraus zu holen ist klar, keiner wird sagen " reicht schon" und und die kriminelle Energie selbst nach zu helfen traue ich keinem zu.

mfg

fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: huabermaxl am 17. Juli 2018, 09:39:56
Hallo Mathilde,
ne Frechheit ist es von der FREIWILLIGEN Feuerwehr zu erwarten sie müsse für alles mit ausreichend Technik und Personal für alle Eventualitäten zur Verfügung stehen.
da sollte man sich auch nicht wundern, wenn auf NDR im Radio darüber diskutiert wird die Erntearbeiten bei solchen Bedingungen zu untersagen, weil die Feuerwehren an ihre Leistungsgrenze kommen, 99 % sind freiwillige!!
Das Gaffer ein Problem sind, erfahre isch selbst oft genug, da ich selbst aktiver Feuerwehrmann bin.
Wo ist das Problem in solchen Situationen bei zu springen? Lieber helfe ich als selbst Betroffener zu sein. Hier im LK PAssau sind viele Güllefässer in der ILS gemeldet, die für den Wassertransport angefordert werden können oder auch mobile Güllepumpen, die bei Starkregen oder Hochwasser zum Einsatz kommen können. Derzeit steht auch bei uns ein Sattelauflieger mit 27000 l Wasser abrufbereit und die anderen Transporter sind mit Kupplungen und Hydrantenschlüssel bestückt um jederzeit helfen zu können.
Selbst sind wir schon ein paar mal angefordert worden, auch nachts um halb 2 Uhr, auch gibts es immer mal Übungen, bei denen solche Szenarien durch gespielt werden.
Eine gewisse Solidarität sollte man schon erwarten können, genau wie man selbst gewisse Vorkehrungen treffen muss und wie auch von vielen getan wird.

Dass bei Verhandlungen mit Versicherung versucht wird möglichst viel heraus zu holen ist klar, keiner wird sagen " reicht schon" und und die kriminelle Energie selbst nach zu helfen traue ich keinem zu.

mfg

fritz

Danke! Da sprichst jemand, der selbst in der FFW in der Führung aktiv ist aus der Seele. Passt aber immer mehr in den Mainstream heutzutage. Mehr fordern und weniger liefern...
Ohne jetzt jemand zu Nahe treten zu wollen.
Zum Thema Feuerwehr: Es ist mittlerweile eine immer größer werdende Gratwanderung, zwischen Anforderungen, Kosten, Mannschaft, Forderungen an die Mannschaft,  Zeit, Bürokratie, vor allem auf dem Flache Land. Da macht man sich als Kommandant schon so manchmal seine Gedanken wo wir da in 10 Jahren stehen.
Man erlebt heutzutage Dinge, die hätte man sich vor 10 Jahren nicht träumen lassen. Letztens um 2.00 Uhr Nachts Kleinalarm zur Unterstützung Rettungsdienst, Person hat sich ausgeschlossen. Die funken in die ILS, alarmieren uns, obwohl der Sohn der Person nebenan wohnt? Man kanns kaum glauben.

Viele Grüße
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: hanna am 17. Juli 2018, 11:22:55
Moin,
die sinnvollsten Beiträge zu meinem Vorfall kamen mal wieder aus dem westlichen Nachbarbundesland :daumen:, nämlich von Ansgar und Heiner!
Gruß, Rudolf

hmmmm
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: halbspaenner am 17. Juli 2018, 13:40:36
Moin Inga,
Asche auf mein Haupt :beuge:, auch Dein Beitrag aus dem Nordosten fällt unter diese Kategorie!
Gruß, Rudolf
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Mathilde am 17. Juli 2018, 15:09:01
Hallo Mathilde,
ne Frechheit ist es von der FREIWILLIGEN Feuerwehr zu erwarten sie müsse für alles mit ausreichend Technik und Personal für alle Eventualitäten zur Verfügung stehen.

Oh oh  :-[ so war das gar nicht gemeint aber saublöd von mir geschrieben.
Ich meinte dass es eine Frechheit ist uns zu unterstellen dass wir das absichtlich machen mit er Brennerei. Dann würde man ja nicht noch löschen helfen.
Wir haben übrigens an diesem darauffolgenden Sonntag nicht gedroschen um nicht auch noch Sonntags die Feuerwehr ausrücken zu lassen.
Ich glaub ich schreib jetzt dann nichts mehr 😕

LG Mathilde
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 17. Juli 2018, 16:16:26
Hallo Mathilde,
is ok.  ;) Beim nächsten mal, vorher nochmals drüber lesen, bevor du abschickst.
mfg
fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Rhoihesse am 17. Juli 2018, 17:18:19
Heute Getreideernte beendet. Für mich ein Rekordjahr. Sommergerste mit 7 Tonnen/ha und A-Weizen zwischen 8-10 Tonnen/ha gedroschen.
Wenn’s noch 2-3 mal regnet werden die Rüben auch top.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: NobbyNobbs am 17. Juli 2018, 21:31:56
Ich bin seit heut Mittag auch am ernten. Stoppelweizen (1. und 2.) Erträge um 9 to/ha, rund 13 % Protein, 280’er Fallzahl, 80 hl

Sieht so aus als wäre das Rekordtrockenheitsjahr trotzdem ziemlich gut.
Mal gespannt auf Raps- und Bohnenweizen, der sollte noch gut was drauf satteln.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: dirkk am 18. Juli 2018, 06:52:05
Allein gestern konnte ich vom Drescher aus 4 Rauchtürme sehen - da sitzt man mit mulmigen Gefühl auf dem Drescher und fährt sinniger ........und macht die morgendliche Wartung noch gründlicher .  Gefüllte Wasserwagen und Bodenbearbeitungsgeräte stehen auch bereit .

Bei diesem Brand sind mehrere 100 ha verbrannt ......https://www.mz-web.de/merseburg/flammen-vernichten-ernte-150-feuerwehrleute-verhindern-uebergreifen-auf-wohnhaeuser-30976344 (https://www.mz-web.de/merseburg/flammen-vernichten-ernte-150-feuerwehrleute-verhindern-uebergreifen-auf-wohnhaeuser-30976344)

Reifes Getreide hat tw. unter 10 % Feuchte , wenn es nachmittags bei über 30 Grad 25 % Luftfeuchte hat . Mais und Rüben leiden ......

gruss
dirkk
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 18. Juli 2018, 08:17:26
Ich bin seit heut Mittag auch am ernten. Stoppelweizen (1. und 2.) Erträge um 9 to/ha, rund 13 % Protein, 280’er Fallzahl, 80 hl

Sieht so aus als wäre das Rekordtrockenheitsjahr trotzdem ziemlich gut.
Mal gespannt auf Raps- und Bohnenweizen, der sollte noch gut was drauf satteln.

Das hört sich doch gut an! Glückwunsch.

Ich hoffe, dass wir Freitag den Lohndrescher bekommen um im Weizen anzufangen. Hier in der Region ist schon viel Weizen vom Halm. Was man so hört sind die Erträghe gut, Protein fällt aber etwas ab.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: christian79 am 18. Juli 2018, 08:45:32
Hier ist bisher nur die WG geerntet. Erträge in unserem Betrieb im Durchschnitt 7,7 t / ha (langjähriger Schnitt liegt bei 8,5 t / ha).
Die ersten sind im Raps angefangen, da habe ich aber noch keine Erträge gehört.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Henrik am 18. Juli 2018, 09:11:39
Hier ist noch nichts geerntet. Wintergerste habe ich nicht, Raps ist noch nicht soweit, Weizen, Sommerweizen und Gerste brauchen auch noch ein paar Tage.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 18. Juli 2018, 11:35:25
Hallo,
bin gerade dabei die Altware zu verladen seit gestern, damit Platz wird.  ;D Heute noch 3  LWks, dann werden wir morgen mit Weizen loslegen.
Erträge gehen hier von 40 bis normal (85-90 ) dt in Weizen, werden selbst mit sicherheit alles haben, je nach Boden, bzw wo Regen fiehl.

mfg

Fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 18. Juli 2018, 11:51:10
Hallo,
bin gerade dabei die Altware zu verladen seit gestern, damit Platz wird.  ;D Heute noch 3  LWks, dann werden wir morgen mit Weizen loslegen.
Erträge gehen hier von 40 bis normal (85-90 ) dt in Weizen, werden selbst mit sicherheit alles haben, je nach Boden, bzw wo Regen fiehl.

mfg

Fritz

Wie reinigst Du Dein Lager in so einer kurzen Zeit?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: huabermaxl am 18. Juli 2018, 12:00:00
Hallo Mathilde,
ne Frechheit ist es von der FREIWILLIGEN Feuerwehr zu erwarten sie müsse für alles mit ausreichend Technik und Personal für alle Eventualitäten zur Verfügung stehen.

Oh oh  :-[ so war das gar nicht gemeint aber saublöd von mir geschrieben.
Ich meinte dass es eine Frechheit ist uns zu unterstellen dass wir das absichtlich machen mit er Brennerei. Dann würde man ja nicht noch löschen helfen.
Wir haben übrigens an diesem darauffolgenden Sonntag nicht gedroschen um nicht auch noch Sonntags die Feuerwehr ausrücken zu lassen.
Ich glaub ich schreib jetzt dann nichts mehr 😕

LG Mathilde

Jetzt hab ich’s auch verstanden. Bin wohl etwas langsam ;) So ne Unterstellug ist schon weit unter der Gürtellinie...

Schönen Tag!

Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: bayernfarmer am 18. Juli 2018, 16:17:39
Hallo,
unser Lager wird sowieso nie komplett leer, die Silos blasen wir von oben mit Pressluftlanze, ca 4,5 m lang und von unten ebenso mit so einem Teil ab (geht nur mit vollschutz). Druckluftleitungen sind im Lager fest verlegt. Anschließend wird mit nem Staubsauger (200 l) zusammengesaugt und gegen Käfer gesprüht ( umgebauter Gasheizer). Bzw das sprühen geschiedt zum Schluss, vor Feierabend. Pro Silo ca ne 1/2 std.
Der Rest im Lager wird auch während des Jahres mehrmals gereinigt und gesaugt, so komm ich mit 4 Std leicht klar um den ganzen weizen lagern zu können, Generalreinigung ist eigentlich nach der Ernte, das beim Abkippen usw sowieso immer staubt.

mfg

fritz
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: wernerzwo am 18. Juli 2018, 19:57:29
Morgen geht es endlich auch bei mir los mit Weizen und Triticale.
Haben sich im Endspurt ganz schön Zeit gelassen mit der Abreife - machen aber einen guten Eindruck.

Hoffentlich kommt das rein, was optisch versprochen wird...  :rolleyes:
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: NobbyNobbs am 18. Juli 2018, 20:32:05
Ich bin seit heut Mittag auch am ernten. Stoppelweizen (1. und 2.) Erträge um 9 to/ha, rund 13 % Protein, 280’er Fallzahl, 80 hl

Sieht so aus als wäre das Rekordtrockenheitsjahr trotzdem ziemlich gut.
Mal gespannt auf Raps- und Bohnenweizen, der sollte noch gut was drauf satteln.

Das hört sich doch gut an! Glückwunsch.

Ich hoffe, dass wir Freitag den Lohndrescher bekommen um im Weizen anzufangen. Hier in der Region ist schon viel Weizen vom Halm. Was man so hört sind die Erträghe gut, Protein fällt aber etwas ab.

Der Stoppelweizen hat sich n bisschen relativiert wieder, geht nach heute eher in Richtung 8,5 to/ha bei gleichbleibendem Rest. Dennoch ziemlich gut wenn ich mich so umhöre.
"Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen" ist hier der allgemeine Tenor. So der ein oder andere Rapstobak zwischendrin kratzte an der 10 to-Marke. Ich würde nach zwei vollen Druschtagen mal als repräsentative Ernteschätzung 2018 mittlere 9 to/ha annehmen. Alles bei sehr guter B-Qualität.
Was die Preise angeht, so braucht man nur in die Gesichter beim Landhandel zu schauen- purer Optimismus.
Soll ich mich jetzt ärgern schon einen Batzen für 165-170 Euro/to verkauft zu haben?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Bauer Chris am 18. Juli 2018, 21:19:05
Hier wird derzeit haupsächlich Raps gedroschen. Getreide wäre zwar auch einiges reif, aber durch fast tägliche kleine Regenschauer eigentlich unmöglich trockene Ware zu ernten.
Durch eher kühleres Wetter und immer wiederkehrende Regenschauern hat sich der große Erntstart um mind. 1 Woche verzögert.
Dennoch sind wir heuer so früh wie noch nie mit der Ernte.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Walter am 18. Juli 2018, 21:39:00
Hallo,


Heute den ersten Weizen gedroschen, trockenstandort, gepflügt nach Mais, zu nass gedrillt, Sorte Colonia. HL 76, Protein 13,1, 72dT/Ha. Nie gedacht, dass der so laufen würde.
Am Freitag geht es im Grannenweizen weiter, der steht (optisch) bedeutend besser da. Bin mal gespannt, da die Standorte viel länger Wasser hatten.


MfG
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: WilliW am 18. Juli 2018, 22:16:50
Moin,

vom beregneten Grannenweizen habe ich gestern sogar etwas über 6 to/ha gedroschen.
Dafür gabs bei der Sommergerste heute mit 3,5 to/ha mal wieder einen Schlag ins Kontor.
Ich baue das Zeugs grundsätzlich nicht mehr an, da ich von der Beregnungskapazität her im Frühjahr bei Getreide nicht rum komme.
Da ich im Herbst aber tlw. wegen der Nässe keine Winterungen mehr bestellen konnte, musste ich es mal wieder damit versuchen und bin in meiner Ablehnung bestätigt worden.
Keine Frucht reagiert so empfindlich auf Trockenheit. Wenn man da mit dem Regner einen Tag zu spät kommt, war es das.

Willi
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: John Deere 7830 am 18. Juli 2018, 22:29:42
Am 3. Juli den Raps geerntet, dann Pause bis Montag. Nach einer dreiviertel Stunde kam der Regen und so gings heute mit der Triticale weiter. Noch nicht alles verwogen, aber sieht für die Trockenheit ganz gut aus.

Danach noch einen Probedrusch im Weizen um zu wissen wie es morgen ca. weitergehen kann und der LU auch weiß was er einteilen soll/kann. Ergebnis 14,4% und somit geht's morgen mittag weiter mit Weizen.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 19. Juli 2018, 09:33:32
Moin,


Dafür gabs bei der Sommergerste heute mit 3,5 to/ha mal wieder einen Schlag ins Kontor.
Ich baue das Zeugs grundsätzlich nicht mehr an, da ich von der Beregnungskapazität her im Frühjahr bei Getreide nicht rum komme.
Da ich im Herbst aber tlw. wegen der Nässe keine Winterungen mehr bestellen konnte, musste ich es mal wieder damit versuchen und bin in meiner Ablehnung bestätigt worden.
Keine Frucht reagiert so empfindlich auf Trockenheit. Wenn man da mit dem Regner einen Tag zu spät kommt, war es das.

Willi

gestern  mit meinem freund vorlaufige ernteergebnisse ausgetauscht , er ist schon seit vielen jahren sehr erfolgreicher preisgekrönter braugerstenanbauer der im schnitt der letzen jahre bei 80 dt lag .
dieses jahr 6x beregnet und gerade mal 60 dt geschafft .
also liegst du mit deinen 35 dt gar nicht mal so schecht
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Ansgar am 19. Juli 2018, 09:43:17
Moin,
@ Gutbrod: Der Drescher war auf dem 11 ha-Schlag zugange als es am anderen Ende zu Qualmen anfing, hat dann noch versucht Schneisen zu maähen, war aber aussichtslos.
Jetzt mal eine Frage an Euch: Wie siehts versicherungsmäßig aus? Bin ich als selbst Betroffener durch die "Inventarversicherung" auf der sicheren Seite? Springt bei von mir verursachten Schäden bei Nachbarn die Betriebshaftpflicht ein? Vielleicht war jemand von Euch schon einmal in einer ähnlichen Situation?!
Gruß, Rudolf

Direkt dazu: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Versicherungsschutz-bei-Feldbrand-9435271.html
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Raider am 19. Juli 2018, 10:03:22
Moin,


Dafür gabs bei der Sommergerste heute mit 3,5 to/ha mal wieder einen Schlag ins Kontor.
Ich baue das Zeugs grundsätzlich nicht mehr an, da ich von der Beregnungskapazität her im Frühjahr bei Getreide nicht rum komme.
Da ich im Herbst aber tlw. wegen der Nässe keine Winterungen mehr bestellen konnte, musste ich es mal wieder damit versuchen und bin in meiner Ablehnung bestätigt worden.
Keine Frucht reagiert so empfindlich auf Trockenheit. Wenn man da mit dem Regner einen Tag zu spät kommt, war es das.

Willi

gestern  mit meinem freund vorlaufige ernteergebnisse ausgetauscht , er ist schon seit vielen jahren sehr erfolgreicher preisgekrönter braugerstenanbauer der im schnitt der letzen jahre bei 80 dt lag .
dieses jahr 6x beregnet und gerade mal 60 dt geschafft .
also liegst du mit deinen 35 dt gar nicht mal so schecht

Da wir hier überhaupt nicht beregnen (können) habe ich von Beregnung keine Ahnung. Aber 6 mal beregnen hört sich für mich nach einer teuren Maßnahme an. Hätte man da nicht besser einen Totalausfall hingenommen? Selbst bei einem Spitzenertrag von 80 dt/ha bist Du da wohl bei < 500 € DB
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Heico am 19. Juli 2018, 10:49:29
Die Vollkosten von Neugeräten sollen ja ca 150 €/ha je Beregnungsgang sein. Jetzt ist die Frage wieviel sind die variablen Kosten und wie alt ist die Technik. Dann unterscheiden sich die Kosten noch zwischen Diesel und Elektrik.
Ich schätze mal unter 70 €/30 mm Beregnung/ha geht nicht.
Die Beregnung wird auch nicht wegen Getreide, sondern wegen der hochwertigeren Hackfrüche gekauft.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: RedHeath am 19. Juli 2018, 11:16:58
Richtig "schön gerechnet" kann man 75€ je Hektar rechnen. Da ist dann aber wie schon gesagt keine Abschreibung und auch nicht spitz jede Arbeitsstunde gerechnet.
Dieses jahr ist extrem. Der Beregnungsfachhändler ist zum Teil bei einfachen 50-cent Gummidichtungen ausverkauft, da die Anlagen seit Mitte Mai fast ununterbrochen laufen und entsprechend
Verschleiß entsteht.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: joe am 19. Juli 2018, 14:55:31
Richtig "schön gerechnet" kann man 75€ je Hektar rechnen. Da ist dann aber wie schon gesagt keine Abschreibung und auch nicht spitz jede Arbeitsstunde gerechnet.
Dieses jahr ist extrem. Der Beregnungsfachhändler ist zum Teil bei einfachen 50-cent Gummidichtungen ausverkauft, da die Anlagen seit Mitte Mai fast ununterbrochen laufen und entsprechend
Verschleiß entsteht.

also mit 75,- komme ich bei weiten nicht hin !

wir beregnen den mais hier gerade zum dritten und zum letzten mal
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: WilliW am 19. Juli 2018, 19:15:32

gestern  mit meinem freund vorlaufige ernteergebnisse ausgetauscht , er ist schon seit vielen jahren sehr erfolgreicher preisgekrönter braugerstenanbauer der im schnitt der letzen jahre bei 80 dt lag .
dieses jahr 6x beregnet und gerade mal 60 dt geschafft .
also liegst du mit deinen 35 dt gar nicht mal so schecht


Es geht noch schlechter. Wegen des geringen Ertrages hatte die Gerste einen A-Weizen mäßigen Eiweißgehalt. Also Futter. Noch mal 140.-€/ha weniger.
Macht immer mehr Laune ...
Der Mais bekommt jetzt auch das dritte Wasser. Dann ist Schluss. Noch mehr Wasser setzt er eh nicht in rentablen Mehrertrag um.
Unberegneter Mais auf 18-20er Boden streicht jetzt endgültig die Segel. Da fehlen dann sicher mal 80% Ertrag.

Willi
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Heico am 19. Juli 2018, 19:22:17
Wenns so weitergeht, könnte der Mais wertvoller werden und eine optimale Versorgung bis zum Schluss könnte sich lohnen. Ich setze darauf, dass es so kommt - Spekulation mit sicherem Ausgang?
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 19. Juli 2018, 20:16:55
Moin,
Grünland gibt's bei uns nicht mehr! Es ist alles braun. Die Brennesseln und die Girsch haben die Segel gestrichen und liegen platt am Boden, ich habe so etwas bei uns noch nicht erlebt. Und brandgefährlich, wir waren eben schon wieder los, Feuer 30m hinterm Drescher. Messer und Flintstein, oder was weiß ich. Auf den schlechteren Böden werden 20dt/ha Triticale gedroschen, ohne Worte.
Gruß
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Stanky am 19. Juli 2018, 20:18:54
Als Nachtrag: Das Grundwasser ist bei uns aber noch nicht knapp, obwohl inzwischen alle Kuhlen, Tümpel und kleine Beecken trocken sind. Da hat der Monsun vom Winter auch sein Gutes gehabt.
Frank
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Cyberlui am 19. Juli 2018, 22:55:35
da bei mir die Ernte fast abgeschlossen ist mal ein paar Ergebnisse 
WW Chiron       51 dt/ha
WW Tekno        46 dt/ha    Grannenweizen
WW Tobak        61 dt/ha
WW Potenzial   68 dt/ha   (Uraltsorte)

Wasser bei allen zw 11 und 13 %
Protein zw 12,3 - 13,3%
Grannenweizen versagte hier fast überall
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: wolf am 20. Juli 2018, 09:52:37
Grannenweizen versagte hier fast überall

Warum eigentlich? Wird doch gerade wegen seiner Trockenheitsresistenz empfohlen. Der müsste doch dieses Jahr sein Potential zeigen können.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: superuser am 20. Juli 2018, 09:59:25
Grannenweizen versagte hier fast überall

Warum eigentlich? Wird doch gerade wegen seiner Trockenheitsresistenz empfohlen. Der müsste doch dieses Jahr sein Potential zeigen können.

Durch den Winter stark ausgedünt. Unser Nemo hat dennoch überrscht.

Grüße
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: klausg am 20. Juli 2018, 11:11:31
Die Grannenweizen brauchen hohe Bestandsdichten - und die erfordern auch Wasser. Die Trockentoleranz soll von der frühen Abreife kommen. Hilft aber nix, wenn zu dünn.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Tim am 20. Juli 2018, 12:13:32
da bei mir die Ernte fast abgeschlossen ist mal ein paar Ergebnisse 
WW Chiron       51 dt/ha
WW Tekno        46 dt/ha    Grannenweizen
WW Tobak        61 dt/ha
WW Potenzial   68 dt/ha   (Uraltsorte)

Wasser bei allen zw 11 und 13 %
Protein zw 12,3 - 13,3%
Grannenweizen versagte hier fast überall

Sieht hier ähnlich aus ... keine wirklichen Peaks auf den besseren Böden- ich hoffe noch auf den späten Winterweizen und evtl sommerweizen auf besseren Stücken- doch grossartig über 60 dt sind auf unserem Standort (oder betrieb? Schwierig sich dieses jahr zu vergleichen ?)  dies Jahr nicht drin.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: John Deere 7830 am 20. Juli 2018, 12:39:45
Ich habe gestern den ersten Weizen gedroschen. 7000kg bei 15% Eiweiß, 81hl. Sorte Bernstein.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: flo am 20. Juli 2018, 18:52:48
Hier ist die Ernte durch, Weizen Elixer ca 57 dt, triticale Tulus und Rhenio ca 63 dt. Ein paar Schläge über 70dt, kein schlag unter 50, alles Umstellungsware. 12+15m3 Gülle sonst nichts. Damit kann ich dieses Jahr sehr gut leben.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: todo am 20. Juli 2018, 19:40:56
Weizenernte gestern abgeschlossen. Ertrag im Mittel 60dt mit 78-81HL und 13,3-16,2 RP, Schmachtkorn bis 5%. Enttäuschend.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Merkur am 20. Juli 2018, 20:48:24
Getreideernte heute angeschlossen, Triticale Sorte Tantris mit 76 dt  auf gut wasserführenden Boden normal gibt's da 80 bis 90 dt.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Biobauer am 20. Juli 2018, 21:25:28
ernte beendet, am schluss arns dann 34 dt pro ha saubere ware. stroh bringt aber noch zusätzlich was, des kost hier mittlerweile 15 euro die dt ab feld. für 19 bp ok
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Ansgar am 20. Juli 2018, 21:40:42
Dann will ich auch mal was dazu beisteuern:
- Triticale, Sorte Barolo, im Schnitt 63 dt/ha bei 10-11 % Feuchtigkeit
- Weizen, Sorte Benchmark, 81 dt/ha bei 11 % Feuchtigkeit und hl-Gewicht von 76 kg.

Lief eigentlich besser als ich dachte. Bin immer davon ausgegangen, dass die Erträge unter Gerstenniveau (61,5 - 69 dt/ha) liegen würden.
Titel: Re: Ernte 2018
Beitrag von: Vario_fahrer am 20. Juli 2018, 21:42:11
Ich bin mit der Rapsernte durch, Erträge schwanken zwischen 4 und 43 dt/ha im Schnitt knapp unter 30.
Die Feuchtigkeit lag stets um die 9%, ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis wenn man berücksichtigt das der Raps zu erst fast abgesoffen ist und nun fast vertrocknet.
Das Stroh wurde heute gepresst und eingelagert, somit ist mein Bedarf gedeckt.

Jetzt dauert es noch etwas bis das Sommergetreide an der Reihe ist.